DE2365682A1 - Geraet zum hochfrequenzschweissen von metall oder metallen - Google Patents
Geraet zum hochfrequenzschweissen von metall oder metallenInfo
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- DE2365682A1 DE2365682A1 DE2365682*A DE2365682A DE2365682A1 DE 2365682 A1 DE2365682 A1 DE 2365682A1 DE 2365682 A DE2365682 A DE 2365682A DE 2365682 A1 DE2365682 A1 DE 2365682A1
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr.-!ng. KAN3 RUSCHKE 1 Q Jc
Dipl.-Ing. OUF RUSCHKE ' °
DJp!.-lRg. HANS E. RUSCHKE
8 MUNCHHN SO
Pienzenauersiraße 2 2 3 6 5 § 8 2
OLIN OOBIORAMON, 91 Shelton Avenue
New Haven, Connecticut 06504 USA
Gerät zum Hoohfrequenzschweissen von Metall oder Metallen
Die Erfindung betrifft ein Gerät mum. Hoohfraquenasohweissen von
Metall oder M©t®ll©2iQ
Dies© ErfinöUang !©trifft - insbesondles1© ©im©
öl© f te öl® ?®Ef7©siäiaag IqI
Izaaater aezäte unä ?@rf^»@n isisS im d<sa
2 194 108 ims. 2 81.8
ti©sgswärffi® sia ¥e^ssliiw©i5soa^ ken® Esa oisie loifeo mn WaIs--
g B 012. f
Induktionsspule, welche ausreichend elektrische Energie liefert, um die treif enkanten auf S ohwei as temperatur zu
erhitzen. Der Streifen durchläuft dann einen Schweisskasten,
der wenigstens ein Paar gegenüberliegende Walzen enthält, die die erhitzten Streifenkanten mit ausreichender Kraft
zusammendrücken, um die Kantan miteinander zu versohweissen,
um so ein flüssigkeit^- und druckdichtes Rohr auszubilden«
Da Kupfer und Kupferlegierungen nicht magnetisch sind und
demzufolge eine geringe Permeabilität und weiterhin eine hohe Leitfähigkeit hab©ns ist mehr Energie erforderllchs
im die'Streifenkanten auf dl© S©te©is@t@iiperatm^ zu erhitzen,?
gis -rom ©in Metall oder eis,® JutaglfSTWig mit ©ines? höheren
öqb Εο^ΛΪ^γΑει®» ®äI o^o^gi feiles
lt -KiÄgf©2? naÄ Ktigf ©jiiog
Die induzierten Ströme in dem Stahlrahmen und anderen
Teilen des Schweisskastens verursachen, dass letztere
erhitzt werden und die elektrische Leistung wesentlich reduziert wird. Hieraus ergibt sich eine Verringerung
der Betriebsgeschwindigkeit der Schwei&svorriohtung und eine Verschlechterung der Schweissqualität aufgrund
der geringeren Geschwindigkeitο Weiterhin ergibt sich
eine mechanische Instabilität mit zugeordneter Expansion des Stahlrahmens und anderen Teilen des Schweisskastene,
da sie erhitzt werden«
Kurzstromwege existieren im allgemeinen ebenfalls innerhalb des Schweisskastens, die ebenfalls den Energieeingang
zu den Streifenkanten reduzieren und die Gesamtleistung
der Schweissvorrichtung herabsetzen.)
Gemäss der vorliegenden Erfindung werden die erwähnten Probleme,
welche elektrische LeistungsVerluste und Verschlechterung
der Schweissqualität verursachen, beseitigt, indem in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform ein Schweisskasten
geschaffen wird, wobei eine niahtmagnetische Abschirmung mit hoher Leitfähigkeit über wenigstens diejenigen
magnetischen Teile und Rahmen des Schweisskastens angeordnet· sind, welche der Induktionsspule gegenüberliegen, so dass
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sie von der Induktionsspule abgeschirmt und die zugehörigen
elektrischen Verluste und andere.Probleme reduziert werden.
In einer bevorzugten AvsführungBform ist die'Abschirmung
über all den freiliegenden flächen der magnetischen Teile
des Rahmens und anderen Teilen des Sohweiaekaatens angeordnet·
Bei einer anderen AusführungBform gemäsa der Erfindung
werden die erwähnten Probleme im wesentlichen durch Ersetzen der freiliegenden Rahmen und Teile des Schweisskastens, die
früher aus magnetischem Material wie beispielsweise Stahl
hergestellt waren, durch nidatmagnetische Materialien mit
einer Hohen leitfähigkeit beseitigte
Eine weitere Ausfuhrungsform gsmäss der Erfindung, die geeignet
ist, elektrische Verluste aufgrund von Kurzschluss~ wegen innerhalb des Sehwsisskastens zu eliminieren, sehliesst
isolierende Abstandshalter und andere Einrichtungen in dem Schw.eiaskastsn ein, um im wesentlichen die Kurzstrom—
wege zu eliminieren^.»
Es ist demzufolge ein Gegenstand der Erfindung, einen verbesserten
Sahweisskasten fur Hoehfrequenzfeuers-ch-weiBsen
durch InduktionserhlTbaen zu :s:ehaffen, der eine verbesserte
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elektrische Wirksamkeit und mechanische Stabilität aufweistν
-
Ein anderer Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
Schweisskasten, wobei im wesentlichen alle magnetischen
Metalle und Metalle mit geringer Leitfähigkeit in dem Rahmen und andere freiliegenden Teile eliminiert sind
und durch nichtmagnetische Metalle mit hoher leitfähigkeit ersetzt sind oder von dem Feld der Induktionsspule
mittels Anordnung einer ni chiaaagne tischen Metallabschirmung
mit hoher Leitfähigkeit abgeschirmt sind«
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Schweisskasten in welchem Kurzstromwege, die in dem Schweisskasten
während des Schweissens auftreten würden, mit Hilfe einer geeigneten Isolierung im wesentlichen eliminiert sind.
Weitere Gegenstände und Vorteile ergeben sich aus den nachfolgenden
Erläuterungen der Erfindung an Hand der beigefügten Zeichnungen·
In den Zeichnungen zeigen»
Fig. T schematisch eine bekannten Hochfrequenzfeuerschweiss·
vorrichtung, bei welcher der Schweisskasten gemäss Erfindung angewendet werden kann?
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Figo 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des Schweisskastens
in Richtung des Rohrweges während des Schweissens gesehen^
Figo 3 einen Teilschnitt einer Schweiaswalssenanordnung
des Schweisskastens gemäss Fig« 2, wobei eine
nichtmagnetische Abschirmung bei den magnetischen Teilen des TeilZusammenbaues angeordnet ist|
Fig» 4 einen Teilschnitt einer Schweisswalaenanordnung
des Schweisskastens- nach ]Pige 2V wobei zwischen
der Schweisswalze und dem Hest der Konstruktion
eine Isolierung angeordnet ists um eo einen Kurzstromweg
innerhalb des Schweisskastens zu. eliminieren<,
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere auf Fig» 1 ist ein typisches Schweissgerät 1 zum Yereohweissen
eines Metallstreifens in der Form eines vorgeformten offenen
Hohres 2 in ein Rohr gezeigt0 Bas Gerät ksnn die gegenüberliegenden
Kanten 3 und 4 miteinander TrersoiLweisseiij, welch©
den längs spalt 5 in dem offenen Metallrohr 2 bilden®
Das offene Rohr 2 wird in einem Walzwerk (nicht gezeigt) s
welches in Fluchtung unmittelbar vor dem Gerät 1 angeordnet 'ists
geformt«. Das Walzwerk ist bekannter Art uad kann ©in©
Vielzahl von Walzgerüsten oder Matrizen enthalten, welche
den Metallstreifen in ein offenes Rohr formen. Es aei verstanden,
dass andere Walzgerliste in einer Linie unmittelbar
nach dem Gerät 1 angeordnet sein können, um weiterhin das Eohr zu formen, "beispielsweise die Rundheit zu korrigieren»
Die Walzgerüste sind im allgemeinen energieangetrieben und schaffen demzufolge eine Einrichtung zum schnellen und länglichen
Yoreilen des Rohres ο Alternativ kann diese Einrichtung angetriebene Schweisswalzen 6 aufweisen, wie diea gezeigt ist·
Die Schweisswalzen 6 "bestehen aus einem Paar Druckrollen
bekannter Art, die die gegenüberliegenden Seiten das Rohres 2
angreifen und verursachen, dass sich der längs erstreckende
Schlitz 5 im wesentlichen an dem Schweissjpunkt 7 sehliesst,
um einen Y-förmigen Schlitz 8 zu bilden* Wenn das offene Rohr
sich zu dem Sehweisspunkt 7 "bewegt, werden die Kanten 3 und 4
an dem Spalt 8 längs der Sehweissnaht 9 zusammengeBehweisBto
Die Xanten 3 und 4 an dem Y-f örmigen Schlitz 8 werden mittels
einer Induktionsspule 10 oder kontakten erhitzt· Die Induktionsspule
10 ist eine Spule mit einer Windung! jedoch könnte auch
eine Spule mit mehreren Windungen die gezeigte S;püle mit einer
Windung ersetzen*
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236;
Die Spule 1© ist als S©te3l©d.©a©tallj?o2ar aiisgsMMst. 31©
Spule ist ©l©k:tais©ia mit ©Inai? SselafsrsgaeassfeHSEagiafiU.©
(nicht g©seig~fc| ^©a?]biuuad.©ai« Wgt HoelifBsipaaiazsifess lbeit;3?agt
2iO23aaXsrs?©JLse w©3aJ.gs"t®as 100 ICHjs laxid. iros g
400" JEHZ ©der Mäkele Bi© -Spul© ist eibeaSaüs Hi^ exner Quelle
©Ines KiUals©üams faalßllat g©aeigt| F©2^iaas
das fioto? ströffltg aaa ss vor VtmTM.tsiMBg mm
Bas G-ex-ät 1 Irass ajacla ä.ie f©lgeaä.sa
wie dies in Fig« 1 gezeigt ist* Eia Wiäarstiaiai. I
BBiM3 tarn di© Wx3?&B®efceit d©3? ljidii&lä.©BBi35al.© tu
MSlnmg deir Jmpsdsaa.^ d©a? Äsela£3?ei|_öe3aEB"iTc®2iaireg© iffi
wärtige !Peil des ©ffeaea Bofares 2 sia ©rlaSlaeiae Misjüäiaxsla wiajcL
der StrojHifliass mni das räelkwäiriige 3?©il äes B©iir©s 2 rsämsieirifc
land der Staxsiafliass längs dea Molirlcsiatsia 3 msl 4 ©rMSilfc,
τοπ. einaa Psaafel» aa deT Mcsliaciap."!© 3 Meisen &®τ S^nOLe
SeiweisspiäiilA 7 laasi. ssnmicfc läiags deir gegeafiiseTliegeiaÄea
zu einem Ißxmkfc Im der Iahe der Spule 1© füess^» ffi.e3^,iia ©τ—
gibt; sieh eine iso-iifcsaeere ErJaiisraaag dex SaEibeia 3 sisaä 4-offeaea
fiolttes 2a wofeei die Ean^em auf Sf&velss^eoapeica
siiai. 9 weiaaa. sie ■ den Scbvelsspioikt f szxexdies.·
Ber Widerstaaä I %™ irgenäeine TBelxsemt© EoJMslaajutfeioii. aaafweässa
umfasst einen Haaatel 11» der ffiit &ΪΜ&Β.
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Stützarm 12 verbunden ist, der sich abwärts durch den Spalt
erstreckt· Die tatsächliche Ausbildung des Mantels 11, der
in Fig. 1 gezeigt ist, ist lediglich schematisoh und lcann ;jeae
geeignete Form aufweisen.»
Eine Quelle eines Kühlmediums (nicht gezeigt) wie beispielsweise
Wasser ist mit dem hohlen Stützarm 12 verbunden, so dass Wasser in den Mantel 11 und um einen Kern
eines magnetischen Materials M fliessen kann, der darin gehalten ist« Das magnetische Material in dem Kern
sollte isolierend sein, um den Kern im wesentlichen frei von den Wirbelstromverlusten zu halten. Der Kern ist vorzugsweise
ein Isoliermaterial aus gesintertem Magnetoxyd, vorzugsweise der bekannten Art, die einen geringen Verlustfaktor
und einen hohen spezifischen Widerstand aufweisen» Bin geeignetes Material wird unter dem Hamen tt£erramicn von
der Fa. G-eneral Ceramik and Steatite Corp» angeboten, dessen
Permeabilität im wesentlichen grosser als eine Einheit ist*
Das Kühlmedium, welches durch den hohlen Stützarm 12 strömt, fliesst innerhalb des Mantels 11 und um den MEerramic-"Kern Mt
um den Kern zu kühlen und wird im allgemeinen innerhalb des geschweissten Rohres 13 abgezogene
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Da weiterhin der Winkel des V-f örmigen Schlitzes 8 wesentlich ist, iat eine Nahtflihrungs einrichtung 14 im allgemeinen
an eiian Punkt von der Induktionnöpule 10 *ngeordnel,
um die Kanten des Rohres 2 in genauem Abstand voneinander zu erhalten und um somit den gewünschten
Winkel zu erzielen. ])ie NahtfUhrungseinrichtung kann aus
einem geeigneten Isoliermaterial sein und erstreckt sich abwärts in den Spalt, so dass das Walzgerüst vor dieser
Stellung (nicht gezeigt) verursacht, dass die Rohrkanten
3 und 4 gegen gegenüberliegenden Seiten der Nahtfüiirong
14 gedrückt werden, so dass die Kanten einen gleiotmäeeigen
Abstand behalten»
Unter Bezugnahme auf Fig.. 2 ist eine Schnittansichi; einer
typischen Schweisskastenkonstruktion 20 gezeigt» .Ber Schweisskasten
20 hält die Schweisswalsen 6 in einer eins teilbaren
Beziehung, so dass der Abstand zwischen aem Walzen Terändert
werden kann, um den Grad des Feuerschweissene zu
ändern und weiterhin dass sie mit der Längsachse des
geschweissten Rohres fluchten können» Die Schweisskestenkonstruktion
20 nach Figo 2 ist bekannter Art» Die strukturellen Merkmale des Schweisskastens 20 nach Fig« 2 werden
nachfolgend kurz beispielsweise erläutert«,
Der in Figo 2 gezeigte Schweisskasten ist ein
mit zwei Schweisswalzen 6 und in horizontaler Richtung auf.
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einem schweren Maschinenbett (miiclat gezeigt)
das normalerweise auch öle Walzern ©dear Matrizen.
(nicht gezeigt), welche den Streifen iaa di© Form eines
offenen Rohres nach Fig» 1 £ozsaexu Bi© Jm&ukfc±GimBTpuL& 10
nach Fig« 1 ist genau νοί·-dem.Sdaareisskästea a3igeoa?fliiet,
land das Eohr 11 laewegt sicli In ©in© Meiitiääagg weg v©n daa
Betraciiter»
Ber in Fig«, 2 gezeigte ScIbiweisaiSiasten mit zwei WaXzem. ist
lediglich. Beispiels weis e^ imt Jede &©Jfcä&nt© Selmsiaskaat©!!-
lconstruktion kaan geeignet seim.3 a die Wirfcsasäköit gsaäss
der irorliegeiadeii Erf indiai^ zu Terlsessoriij wi© dies uaßli—
folgend beschrieben, wird« Bemz^folge kann der Sciweisslcasteia
fflelir als 'zwei Walzen, feeispielsweise drei oder Trier
Walzen aufweisen, die !bekannt sind,
In dem Schweiss&asiien 20 naeh KLg· 2 ist eine Iksdemplatte
vorgesehen, die auf dem lüascMnenbett (iäc3a.t gezeigt)
angeordnet werden kann. Auf der OherflMohe der Bodenplatte
21 ist eine Basisplatte 22 des Sclareissuaasteiis 20 angeordnet,
der horizontal gegen die Bodenplatte 21 bewegbar ist, um die Mittelacnse zwischen den Schweisswalaen 6 mit
der iflittelachse der Walzgerüst oder Matrizen (nicht gezeigt)
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auszurichtenβ Der Kasten 20 ist seinerseits von rechtwinkliger
Konstruktion mit zwei Seitenwänden 23 und zwei Endwänden 24» die miteinander verbunden sind, um einen
rechteolclgen Kasten zu bilden, und welohe ebenfalls mit der Bodenplatte 22 verbunden sind» Die fände 23 und 24
und die Bodenplatte 22 sind mit Hilfe herkömmlicher Befestiger
wie beispieleweise Bolzen miteinander verbunden,
oder sie sind vorzugsweise miteinander vereohweiest·
Die Bewegung des Schweisskastens 20 gegen die Bodenplatte
21 erfolgt mittels einer Schraubeneinstellung 25«· Nachdem
eine geeignete Ausrichtung erzielt ist» wird die Bodenplatte des Sehweisski.stens an der Basisplatte mittels.
Bolzen B befestigt« Jede Schweisswalze 6 ist in einem
bewegbaren Schlitten 26 getragen* Jede Seitenwand 23 hat
eine Hohlnut 27» die gleitfcar den bewegbaren Schlitten 26
aufnehmen kanne
Auf jeder Seite eines jeden Trägers 26 in Übereinstimmung
mit den Seitenwänden 23 des Schweieskastens 20 ist ein erhobener Abschnitt 28 oder ein Keil angeordnet, welcher
innerhalb der Nuten 27 in den Seitenwänden 23 des Schweisskastens
gleiten kann, um so die Horizontalbewegung der
S chvireiss walzen' 6 in dem Schweisskasten 20 zu ermöglichen«.
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Wie "bei dem geschnittenen Schlitten 26 gezeigt ist, hat
jeder Schlitten ein Loch 29* durch welche sioh ein
Wellenstumpf 30 erstreckt«
Es sind lager 31 und 32 verwendet, um die Drehbewegung des
Well ens turnpikes 30 innerhalb des Schlittens zu schaffen. Eine
Einrichtung 33 zum Schmieren der lager 31 und 32 ist beispielsweise
in der -Form, einer Passung 34 und leitungen 35
und 36 vorgesehen, die mit dem loch 29 und den lagern 31
und 32 in Verbindung, stehen«.
Es sind Dichtungen 37 vorgesehen, um zu verhindern, dass eine
beträchtliche Schmiermittelmenge austritt. Jedes lager 31 und
32 passt in versenkte Abschnitte 38 des loches 29, die sich
von der oberen und unteren Seite des Schlittens 26 erstrecken«
Die Toleranzen zwischen dem Wellenstumpf 30, den lagern 31 und 32 und den Abschnitten 38 des Schlittens 26 müssen
sehr gering gehalten werden, so dass eine Ausrichtung der
Schweisswalzen 6 und ihre mechanische Stabilität aufrecht erhalten werden können»
Am unteren Ende des Wellenstumpfes 30 ist ein mit Gewinde
versehener Abscnitt 39 vorgesehen und an dem oberen Ende ist ein Plansch 40 angeordnet, der auf dem oberen lager 32
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■- 14 -
gleitet ο Eine Mutter 41 ist auf deaa mit Gewinde versehenen
Abschnitten 39 dea Wellenstumpfes 30 gesichert, um den
Wellenstumpf in seiner lage zu blockieren<>
An der oberen Seite des Flansches 40 des Wellenstumpfes 30 und einstückig
damit ist ein Ilabenabschnitt 42 vorgesehen, um welchen die Schwöisswalze 6 gesichert sein kann. Die Schweisswalze
6 umfasst eine zylindrische Walze mit einer halbkreisförmigen
Ausnehmung 43 an ihrem Umfangβ Die Ausbildung
der Ausnehmung wird von dem Querschnitt des zu schweissenden Rohres bestimmt und kann gewünsehtenfalls ausgewählt
werden» Die Schweisswalze 6 weist ein Loch 44 auf, das
sich zentral dadurch, von ihrer oberen Fläche erstreckt
und einen versenkten Bohrungsabschnitt 45 auf, der konzentrisch
mit dem loch 44 ist und sich von der unteren Fläche der Walze erstreckt und um die Habe 42 des Wellenstumpfes
30 passt. Ein mit Gewinde versehenes Loch 46
in dem Wellenstumpf 30, welches sich im wesentlichen durch seine Mitte erstreckt, ist vorgesehen, und die
Schweisswalze 6 ist an dem Wellenstumpf mit Hilfe eines
Bolzens 47 angeordnet, der sich durch das Loch 44 in der Schweisswalze 6 erstreckt und in das mit Gewinde
versehene Loch. 46 geschraubt ist· Die Schweisswalze 6
und der Schlitten 26 auf der anderen Seite des Schweisskastens 20 haben genau die gleiche Konstruktion·
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Der Abstand zwischen den Schweisswalzen 6 kann mit Hilfe
einer Gewindewelle 48 eingestellt werden-, welche Absohnitte
49 und 50 aufweist, die mit entgegengesetzt gerichteten Gewinden auf jeder Seite eines gewindelosen
Abschnittes 51 versehen sind» Jeder der entsprechenden Abschnitte 49 und 50 erstreckt sich mit in mit Gewinde
versehene Löcher 52 und 55 in jedem Schlitten 26, so dass,
wenn die Welle in einer gegebenen Richtung gedreht wird, die Schweisswalzen entweder enger zueinander oder weiter
voneinander bewegt werden» Eine Mikrometerscheibe 54 ist vorgesehen, um den Abstand zwischen den Schweisswalzen
genau einzustellen. .
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wurde
es gefunden, dass es bei Verwendung von Hochfrequenzinduktionsschweissen
zum Schweissen von Kupfer oder Kupferlegierungestreif
en. in ein Rohr notwendig ist, hohe Energieniveaus wegen der hohen leitfähigkeit und geringen magnetischen
Permeabilität des Kupfers und der Kupferlegierungen zu
verwenden» Die Induktionsspule 10 nach Figo 1, welche den
Strom zu den Rohrkanten 3 und 4 führt, die miteinander verschweisst
werden sollen, ist so nahe wie möglich unmittelbar vor der. 3 chwe isswalz en 6 und demzufolge in enger Nähe
zum Schweisskasten 20 nach I1Xg0 2 angeordnet, der die
Schweisswalzen,hält. ■;. . - ·
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Bei bekannten Schweisskästen 20 waren lediglich die
Schweisswalzen 6 aus nichtmagnetischen Metallen mit einer hohen leitfähigkeit0 Alle anderen Metallteile des
Schweisskastens -20 wie die Bodenplatte 22", die Seiteriwände 23
und die Endwände 24, welche den Rahmen bilden, der Schlitten
26, der Wellenatumpf 30, die lager 31 und 32 und verschiedene andere Teile wurden aus Metallen mit hoher
magnetischer Permeabilität und geringer !leitfähigkeit
wie beispielsweise Stahl hergestellt· Da die Induktionsspule
10 sehr nahe an diesen !eilen angeordnet ist, wurde eine
bemerkenswerte Menge des induzierbaren Stromes'von der
Induktionsspule von diesen !Peilen durch Induktion abgezogen*
Der in den Teilen des Schweisskastens 20 induzierte Strom verursacht,
dass sie. sich aufgrund ihrer geringen leitfähigkeit
mit folglicher Expansion erhitz en<> Di© Expansion dieser "
Teile ändert das mechanische Ausrichte»-des Schweisskastens
20 und der Schweisswalzen 6, woraus sich eine mechanische "
Instabilität an den Sehweisswalzen ergibt, welche Schweis- V
suiigen lieferten j die schlecht- ^der geringer Qualität
sindo. Bas Abziehen eines. Teiles des induzierbaren Stromes
von der-Spule 10 kann ebenfalls eine: Variation= des in di β-Streif
enkanten 3 und. 4; induzierten Stromes verursachen,; - - ,
woraus, sich eine elektrische Instabilität ergibt^ die- ·--
ebenfalls eine nachteilige Wirkung auf die Schweissqualität
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insbesondere für Legierungen hat, welche einen engen liquidus- zu Solidustemperaturbereich haben·
Die Wirksamkeit des Schweissgerätes wird weiter herabgesetzt,
weil der wesentliche Teil des induzierbaren Stromes aus der Spule 10, der in die Schweisskastenteile eher als
in die Streifenkanten 3 und 4 induziert ist, eine geringere
Schweissgeschwindigkeit verursacht. Diese Reduzierung der
Sehweissgeschwindigkeit verursacht eine weitere Verschlechterung
der Schweissqualität, da die Wirkungen der erwähnten mechanischen und elektrischen Instabilitäten deutlicher
auftreten und es wird auch die Breite der wärmebeaufschlagten
Zone der Schweissung vorgrössert«
Ein weiteres Problem, das bei herkömmlichen Schweisskästen
20 auftritt, besteht darin, dass ein Teil des Stromes, welcher in den Streifenkanten 3 und 4 induziert ist, von
Kurzstromwegen in dem Schweisskasten selbst abgezogen wird.
Wie in Zusammenhang mit Pig« 1 beschrieben ist, wird der Strom in eine Streifenkante 3 oder 4 induziert und wandert
zu dem Schweisspunkt 7 unf zurück längs der gegenüberliegenden
Streifenkante 3 oder 4, um den Kreis zu vervollständigeno
Der Kreis könnte auch durch einen Stromflusa um den Aussenumfang des Rohres 2 vervollständigt werden, und
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Widerstände I werden verwendet, um die Impedanz dieses Weges zu erhöhen, um so solche Stromverluste
zu reduzieren«, Jedoch kann Strom auch von den Streifenkanten
mittels anderer Kurzstromwege abgezogen werden, die in dem Schweisskasten 20 gefunden werden können<
>
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 könnte ein Teil des Stromes
von den Streifenkanten 3 und 4 abgezogen werden, indem
er von einer der Kanten zu der gegenüberliegenden Kante über den Kurzstromweg fliesst, der in der folgenden .
Reihe der Schwelsskastenteile vorkommt:
Schweisswalzen 6, Wellenstumpf 30, lager 31 und 32,
Schlitten 26, Seitenwände 23, gegenüberliegende Schlitten 26, gegenüberliegende Lager 31 und 32, gegenüberliegender
Wellenstumpf 30 und gegenüberliegende Schweisswalzen 6„ Dieser Weg ist ähnlich dem Weg um den Umfang des Eohres 2,
jedoch wird die Impedanz dieses Weges nicht bemerkenswert
durch Verwendung eines Widerstandes I beeinflusst, und demzufolge wird ein Teil des induzierten Stromes in den
Streifenkanten 3 und 4 durch diesen Kurzstromweg abgezogen,
wie er aufgezählt isto
Bei anderen S chweisskastenaus bildung en sind andere Kurzstromwege
ebenfalls gefunden worden, beispielsweise könnte
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sich der Wellenstumpf 30 vollständig durch die Schweisswalze
erstrecken, und sein oberer Abschnitt könnte-in einer geeigneten Buchse oder Lager gehalten werden, dass in
einem zweckniässigen, nicht geeigneten Träger- oder
Verstrebungsmechanismus angeordnet isto Der Zweck einer
solchen Konstruktion würde weiterhin <&b mechanischex
Stabilität der Schweisswalzen 6 verbessern^ Wenn die Verstrebungen
einer jeden Sphweisswalze miteinander verbunden
wären, würde sich auf eine Weise wiederum ein Kurzetromweg
ergeben. Bei anderen Sphweisskastenausbildungen mit
mehr als zwei Schweisswalzen sind selbst mehrere Kurzstromwege gefunden wordene Durch Abziehen von Strom von den
Streifenkanten reduzieren diese Kurzstromwege die Wirksamkeit des Schweissgerätes mit folglicher Reduzierung
der Schweissgeschwindigkeiteno
Zwecks fberwindung dieser Nachteile ist gemäss einer
Ausführungsform der Hrfindung eine nichtmagnetischef
metallische Abschirmung mit hoher leitfähigkeit zwischen den magnetischen .Teilen des Schweisskastens 20 und denjenigen
geringer Leitfähigkeit und dem Induktionsfeld der Spule
angeordnete
In Pig« 3 ist ein Beispiel gezeigt, wie diese Abschirmung
angeordnet sein kann. Ein Absohirmmetall, 60 ist um die
b Io s ag el eg ten Oberflächen des Schlittens 26 und des
Wellenaturapfes 30 angeordnet. Vorzugsweise sollte das
Abschirmmetall 60 ein Blech mit einer Dicke von wenigstens 0,76 mm sein, das eine geringe magnetische Permeabilität
und eine hohe leitfähigkeit aufweist» Kupferblech wurde
als äusserst wirksam für diesen Zweok gefunden. Vorzugsweise
sollte das Abschirmmetall 60 eine Dicke von wenigstens 1,01 μ aufweisen.
Während in Mg0 3 lediglich die Verwendung einer Abschirmung
um die freigelegten Oberflächen des. Schlittens 26 und des
Wellenstumpfes 30 gezeigt ist, ist es verständlich, dass eine Abschirmung auch um die Seitenwände 23 und Endwände 24
und andere freigelegten Teile des Schweisskastens 20 angeordnet werden könnte«. Die Abschirmung 60 ist vorzugsweise
über allen sichtbaren Oberflächen der magnetischen Teile
und derjenigen Teile des Schweisskastens 20 vorgesehen, die
eine geringe Leitfähigkeit aufweisen! Jedoch ist es lediglich
notwendig, dass sie auf solche» Oberflächen angeordnet ist, die der Induktionsspule 10 zugewandt und hierzu in nächster
Nähe angeordnet sind, dph. normalerweise der Vorderabschnit 1;
des Schweisskastens 20, wie dies in Pig« 2 gezeigt ist«
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Das Abachirmmetall 60 kann in jeder gewünschten Weise
für die freigelegten Oberflächen der magnetischen Teile
des Schweiaakastens 20 angewandt werden<
> Demzufolge könnte beispielsweise ein Kupferbleoh 60 lediglich in eine
geeignete Form gebogen und über den entsprechenden Teilen des Schweisskastens 20 angeordnet werden, die abzuschirmen
sind«. Alternativ könnte das Absohirmmetall 60 auf die
freigelegten Oberflächen dieser Teile aufgetragen oder in anderer Weise mit diesen Flächen nittels bekannter Einrichtungen
verbunden werden» Es ist lediglich wesentlich, dass die Abschirmung zwischen den genannten Teilen des
Schweisskastens 20 und dem Induktionsfeld der Spule 10
angeordnet wird.
Während es gefunden worden ist, dass eine Abschirmung der magnetischen Teile und der Teile geringer !leitfähigkeit
des Schweisskastens 20 mit nichtmagnetischen Metallen mit hoher Leitfähigkeit wirksam ist, um die genannten
Stromverluste zu reduzieren, wurde es in Übereinstimmung
mit dem "bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung gefunden, dass eine weitere Verbesserung erzielt werden kann,
wenn diejenigen Teile des Schweisskastens 20, die früher
aus magnetischen Metallen und Metallen geringer Leit-
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fähigkeit hergestellt sind, wie beispielsweise die
Stümmelwelle 30, die Schweisswalze 6, der Schlitten 26
und der Schweisskastenrahmen, der aus den Seitenwänden 23» den Endwänden 24 und der Bodenplatte 22 besteht und möglioherweiao
seihat die Binatel.lsohraube aus hichtmaghetisciien
Metallen mit hoher Leitfähigkeit, vorzugsweise Kupfer
oder Kupfer legierungen wie beispielsweise Aluminiumbronze
hergestellt werden*
Duroh Ausbilden des Schweisskastens 20 im wesentlichen
vollständig aus niehtmeghetisohen Metallen ergibt sich
ein wesentlicher Abfall der erwähnten Stromverluste aus der Induktionsspule 10 und eine wesentliche Verbesserung
in der Wirksamkeit des Schweissgerätes, so dass höhere
Schweissgeschwindigkeiten mit verbesserter Schweissqualität gestattet werden<
> Weiterhin sind die Teile des Schweisskastens 20", die aus Kupfer oder Kupferlegierungen
hergestellt sind, die eine hohe Leitfähigkeit aufweisen, nicht einer so grrssen Erhitzung unterworfen, wie Stahlteile,
so dass im wesentlichen die mechanische Instabilität dieser bekannten Schweisskästen eliminiert wird»
Bei dem Schweisskasten 20 nach Figo 2 sind die lager 31 und
32 gut von dem Induktionsfeld der Spule 10 durch den
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t
Schlitten 26 und dem Vif eilenflansch 40 abgeschirmt» Dies
ist dann die bevorzugteste Anordnung der Lager 31 und 32«
Es iat in der Technik Jedoch allgemein üblich, dass die
Lager innerhalb der Sohweisswalzen angeordnet sind, so dass
die Schweisawalzen um eine feste Welle rotieren· Eine
solche Konstruktion ist jedoch wesentlich schlechter als
die in Pig« 2 gezeigte Anordnung, die gemäss vorliegender
Erfindung bevorzugt istο
Die Gesamtwirksamkeit des Schweisskastens 20 kann weiterhin
durch Eliminierung der Kurzstromwege in den Schweisskasten
verbessert werden, wie durch Vorsehen einer Isolierung
zwischen einigen Teilen in den erwähnten Kurzstromwegen in dem Schweisskasten. Um eine ausreichende mechanische Stabilität
der Schweisswalzen 6 aufrechtzuerhalten, ist es notwendig, dass diese Isolierung zwischen Teilen des Schweisskastens
in dem Kurzstromweg angeordnet ist, welche sich nicht zueinander
bewegen«, Beispielsweise könnte in dem Sohweisskasten
nach Fig. 2 die Isolierung zwischen der Schweisswalze 6 und der
Stummely/elle 30 angeordnet sein, wie dies in Fig. 4 gezeigt
ist, weil dmese beiden Teile sich nicht zueinander bewegen«.
Der Bolzen 47, welcher die Schweisswalze 6 mit der Stummel- ·
welle 30'befestigt, wäre von der Schweisswalze 6 durch
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eine Isolierscheibe 70 und eine. Isolierhülse 71 in dem
Loch 44 iüoliert. Die Schweisswalze 6 würde selbst
von der Stummelwelle 30 durch eine Isolierkappe 72
isoliert sein, die über der Nabe 42 angeordnet ist und sich über den Flansch 40 der Stummelwelle erstreckte
von der Stummelwelle 30 durch eine Isolierkappe 72
isoliert sein, die über der Nabe 42 angeordnet ist und sich über den Flansch 40 der Stummelwelle erstreckte
Das besondere Isoliermaterial kann gewünsentenfalls aus
vielen bekannten Materialien, wie beispielsweise Teflon oder Nylon ausgewählt sein»
Bei anderen Schweisskastenausbildungen könnten die Kurzstromwege
in einer ähnlichen Weise eliminiert werden, indem eine Isoliereinrichtung zwischen zwei der Teile des Schweisskastens
in dem Kurzstromweg oder den Wegen angeordnet wird, die sich nicht zueinander bewegen«
Demzufolge wird in Übereinstimmung mit der Erfindung ein
Schweisskasten für Hochfrequenzschweissung geschaffen, der
eine bemerkenswert verbesserte elektrische Wirksamkeit
und mechanische Stabilität aufweist und somit das Schwelseen
eines Streifens in ein Eohr mit höheren Geschwindigkeiten
erlaubte Der Schweisskasten ist besonders für das Schweissen
von Kupfer und Kupferlegierungen und anderen nichtmagnetischen
Legierungen geeignet, die relativ hohe Leitfähigkeiten -haben»
509851/0011
Die erwänten Verbesserungen werden entweder durch Abschirmen der genannten freigelegten Komponenten des Schweisskastens
mit einem nichtmagnetischen Material mit hoher Leitfähigkeit oder durch Bilden dieser Kompnenten der bekannten
Schweisskästen aus nlohtmagnetischen Metallen mit hoher
Leitfähigkeit oder durch Eliminieren der Kurzstromwege in den Schweisskäaten durch zweokmäseiges Isolieren
der 'feile des Schweisskastens in den Kurzstromwegen
erzielt, welche sich nicht bezliglioh zueinander bewegen
oder durch eine Kombination dieser Ausbildungen·
Ein magnetisches Material oder ein Metall ist in der obigen Beschreibung verwendet und als solches definiert, das eine
hohe magnetische Permeabilität /U im allgemeinen oberhalb
1QoOQO oerstedt aufweist. Ein nichtmagnetisches Material oder Metall, wie oben beschrieben ist, bezieht sich auf
ein solches, welches eine geringe magnetische Permeabilität / weniger als 10 Oerstedt und vorzugsweise ungefähr 1 aufweiste
Die freigelegten Teile des Schweisskastens in der obigen
Beschreibung sind solche Teile, welche dem Induktionsfeld
der Spule ausgesetzt sind, und ihre zugehörige elektrische Leitung in Verbindern (nicht gezeigt) nämlich solche Teile
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dee Schweisskastens, in denen Strom duroh Wirkung der
Induktionsspule und/oder ihres Leitungssystems induziert werden kann,,
Die obige erwähnte Leitfähigkeit bezieht eich sowohl
auf elektrische als auch· auf Wärmeleitfähigkeit, Ein
Metall 1 mit hoher elektrischer Leitfähigkeit ist ein Bolches, das eine elektriache Leitfähigkeit von wenigstens
15 "/> LAOS und vorzugsweise wenigstens 25 $>
IAOS aufweist und das eine Wärmeleitfähigkeit von wenigstens 192 kcal/
h/m2oC/m (25 B.T.n/sqyft/ft/hr,/0*1) und vorzugsweise
wenigstens 2068 kcal/h/m2oc/m (35 B.tu/sq,ft/fto/hr/°F)
aufweist.
Die in der obigen Beschreibung erwähnten Stähle können irgendein bekannter Stahl oder eine Stahllegierung sein» Während
die Erfindung mit Bezugnahme auf die /bevorzugte Verwendung
von Kupfer oder Kupferlegierungen als Ersatzmetalle beschrieben
worden ist, können andere nichtmagnetische Metalle mit hoher Leitfähigkeit verwendet werden 0
Die Erfindung ist ebenfalls anwendbar bei Hochfrequenzschweissen,
wobei Kontakte anstelle einer Induktionsspule verwendet werden» Die elektrische Leitung in dem System,
509651/0011
die mit den Kontakten verbunden ist, ist induktiven Stromverlusten in den Sohweisskastenteilen in einer Art
ähnlich der Induktionsspule und ihrer leitung in dem System unterworfen..
Während die Erfindung mit Bezug auf das Verschweissen
eines Metallstreifens in ein Rohr beschrieben worden
ist, ist sie auch für andere Hochfrequenzschweiesverfahren
wie beispielsweise das Versehweissen von G-efiigen
und unähnlichen Metallen geeignet.
Die Erfindung kann in anderen Formen ausgebildet oder
auf andere Weise durchgeführt werden,' ohne sich dabei vom Kern der Erfindung zu entfernen»
Claims (2)
1. Gerät zum Hochf requenzBdiwelasen von Metall oder Metallen»
mit einer Einrichtung sum Erhitzen des Metallee oder der
Metalle auf Sohweisstemperatur länge einer Schweisenaht
«nd mit einem Sclweissliasten in enger Nähe tu der Erhitzungeinrichtung»
wobei der Sehweisskaeten das Metall oder die
Metalle von der ErMtzungseinrichtung empfängt und das Metall
oder die Metalle miteinander länge einer Sohweiaanaht feuer«·
verschwelest, wobei der Echweise&asten eine Vielsahl von
Metallteilen mit hoher magnetisoher Permeabilität und geringer
Leitfähigkeit einsehliesslich eines Motallrahaens, wenigstens
zweier von dem Rahmen einstellbar getragenen Schlitten»
wenigstens) einer drehbaren Welle» die eine -chrreisewalae
aufnehmen lcann, welche von jider der Wellen getragen iatf
einechliesst» dadurch gekennaeichnet» dass die nichts»gnetieühe
Ketallabschirmung eine hohe Leitfähigkeit aufweist und wischen
der Erhitzungseinrichtung und denjenigen Seilen des Schwele·«·
käst ens angeordnet ist» die dem Induktionefeld der ErhitBungs-·
einrichtung ausgesetet sind*
2. Gerät nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet 9 dass das
Metall oder die Metalle einen Streifen umfassen, der sich längs erstreckende Kanten eua Verscfrweiaeen In ein Rohr
aufweist·
509851/0011
3# Gerät nach Anspruch 1» dadurch gekenneeiehnetf dass die
niohtoagnetiaohe Metallabeohiraun£ eine aagaetiaehe
Penatabilität von weniger als 10 Oeroted aufweist.
4· Gerät nach Anspruch 2, daduroh ^ekonnaeiohnet, das3 das
nicirtmagnotisohe Metall ein« Wämoleitfäiii^keit von
192 kcalA/»i20<Va (35 B»tVeq.f1/*t·/*«/**) u»d eine
von wenigstens 15 ;5 IAOS aufweist·
5· öerät nach Aiiopruoh 4, dadurch sö^ennfseioiaiet, dasa die
niohtmagnatiache iietaUabeoliirmunö ICuper oder oina Kupforlegitrunß ist·
6· aerüt nach Awapruch 5» dadurch gekonnaeiolmet, dass die
nichtaaenetieche Metallabaohlrmun^ ein Kupf erttloch mit
einer Dicke von wenig·tene 0,76 sau ist»
7· Gerät nach Anapruoh 6, dadurch gekonaaeichnet» dass dae
Kupferblech eine Dicke von vrenig^tens 1,02 ram aufweist·
ι * ·♦ Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US22747272A | 1972-02-18 | 1972-02-18 |
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| DE2365682C3 DE2365682C3 (de) | 1982-01-21 |
Family
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