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DE2365583A1 - Terpolymerenmasse - Google Patents

Terpolymerenmasse

Info

Publication number
DE2365583A1
DE2365583A1 DE2365583*A DE2365583A DE2365583A1 DE 2365583 A1 DE2365583 A1 DE 2365583A1 DE 2365583 A DE2365583 A DE 2365583A DE 2365583 A1 DE2365583 A1 DE 2365583A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
terpolymer
carbon atoms
acid
composition according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2365583*A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene Gary Sommerfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE2365583A1 publication Critical patent/DE2365583A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F220/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical or a salt, anhydride ester, amide, imide or nitrile thereof
    • C08F220/02Monocarboxylic acids having less than ten carbon atoms; Derivatives thereof
    • C08F220/42Nitriles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F8/00Chemical modification by after-treatment
    • C08F8/44Preparation of metal salts or ammonium salts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2800/00Copolymer characterised by the proportions of the comonomers expressed
    • C08F2800/20Copolymer characterised by the proportions of the comonomers expressed as weight or mass percentages

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

P 23 zl-6 651.5-4$ - Tr.A.
E. I. DU POBfT DE NEKOUES AND COMPANY 10th and Market Streets, Wilmington, Delaware 19898, V.St.A.
Terpolymerenmasse
Die vorliegende Erfindung betrifft Massen, die Terpolymere, insbesondere aus aromatischen, äthylenisch-ungesättigten Monomeren, äthylenisch-ungesättigten Nitrilmonomeren und äthylenisch-ungesättigten Säuremonomeren bestehende Terpolymere enthalten und eine Verwendung dieser Massen zur Herstellung wässriger Systeme.
Die erfindungsgemassen Massen geben, wenn sie mit geeigneten Flüssigkeiten und Hilfsstoffen, wie Aminoplastharzen oder Epoxyharzen, richtig, angesetzt worden sind, Büchsenüberzugsmassen (Blechgefässe) ab, deren gehärteten Filme ausgezeichnete Geschmacks- und Geruchsmerkmale aufweisen, d. h., dass die gehärteten Filme weder zu dem Geschmack oder Geruch von damit in Berührung gehaltenen Nahrungsmitteln etwas hinzu-
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fügen, noch, diesen Geruch oder Geschmack verändern. Ausserdem sind die Filme äusserst beständig gegen einen Angriff von siedendem Wasser, Lösungsmitteln, Säuren und von Bedingungen, die man normalerweise bei der Nahrungsmittel- und Getränkeverarbeitung antrifft. Überdies haften diese Filme gut an Metallen allgemein und an zinnfreiem Stahl und an verzinntem und unbehandeltem Aluminium im besonderen.
Diese Massen können bei ausserordentlich niedrigen Temperaturen ohne Verwendung von äusseren Katalysatoren vollständig gehärtet werden. Beispielsweise kann eine bevorzugte, erfindungsgemässe Masse durch 60 bis 90 Sekunden langes Backen bei 205° C zu einem harten, unbehandelbaren Film vollständig gehärtet werden. Die durch diese sehr ungewöhnliche und unerwartete Eigenschaft erzielten Einsparungen an Brennstoff brauchen kaum näher ausgeführt zu werden.
Die als Lösungen oder Organosole vorliegenden, erfindungsgemässen Massen können in normalen Anlagen hergestellt werden. Sie weisen ungewöhnlich hohe Feststoffgehalte auf und bleiben doch - sogar über längere Zeiträume hin - stabil und beständig gegen Absetzen.
Weiterhin können die erfindungsgemässen Massen leicht in wässrige Systeme umgewandelt werden. In Anbetracht der gegenwärtigen Forderungen nach einer Verminderung von Verschmutzung ist diese vollständig unerwartete Eigenschaft besonders günstig.
Gegenstand der Erfindung sind eine Masse, enthaltend ein Terpolymeres aus
(A) höchstens 80 Gew.% eines Monomeren, das durch, die Strukturformel
— 2 —
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?1 C "
C =
I
S H2
dargestellt wird, in der R, R.*, R~ und R^ Wasserstoff oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten,
(B) mindestens 15 Gew.% eines äthylenisch-ungesättigten Nitrilmonomeren und
(C) 5 bis 35 Gew.% eines äthylenisch-ungesättigten Säuremonomeren, .
wobei (A), (B) und (C) insgesamt 100 % ausmachen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Masse 40 bis 70 %, bezogen auf das Gewicht der Masse, an· einem Terpolymeren aus 10 bis 80 Gew.% an (A).,. 15 bis 80 Gew.% an (B) und 9 bis 25 Gew.% an (C), wobei gegebenenfalls einige oder alle der seitenständigen Carboxylgruppen des Terpolymeren mit HIL, oder einem organischen Amin, dessen Siedepunkt weniger als 250° C beträgt, neutralisiert worden sind5 und einen Träger enthält, der seinerseits . ·
(1) eine organische Flüssigkeit, die zu einer mittleren Wasserstoffbindung befähigt ist, oder
(2) eine Kombination von (1) mit weniger als etwa 50 Gew.% einer organischen Flüssigkeit, die zu einer starken Wasserstoffbindung befähigt ist,
enthält sowie eine Verwendung dieser Masse, in der einige oder alle der seitenständigen Carboxylgruppen des Terpolymeren mit NH, oder einem organischen Amin, dessen Siedepunkt weniger als 250 C beträgt, neutralisiert worden sind, zur Herstellung eines wässrigen Systems durch langsame Zugabe einer passenden Menge Wasser unter Bewegen zu dem organischen System.
Repräsentativ für Monomere (A) sind Styrol, α-Methylstyro1, und Vinyltoluol. Die im Hinblick auf die Filmendeigenschaften
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besten Terpolymeren sind diejenigen, in denen das Monomere (A) Styrol ist.
Die Monomeren (A) liegen vorzugsweise in dem Terpolymeren in Konzentrationen von 10 bis 80 Gew.%, bevorzugter von 10 bis 65 % und noch bevorzugter von 30 bis 50 %, bezogen auf das Gewicht des Polymeren, vor. Für einige Zwecke können 10 bis 30 %, für andere 50 bis 65 % am besten sein. Sogar 10 bis 50 % oder 65 bis 80 % können in einigen Fällen bevorzugt sein.
Das Monomere (B) kann irgendein äthylenisch-ungesättigtes Nitril sein, das mit den anderen für die Herstellung des Terpolymeren verwendeten Monomeren mischpolymerisierbar ist.
Dieses Nitrilmonomere ist vorzugsweise ein durch die Strukturformel
?
-C-CN
dargestelltes Monomeres, in der R und IL Wasserstoff, Alkylreste mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Tolyl, Benzyl oder Phenyl und E~ Wasserstoff oder Methyl bedeuten.
Die im Hinblick auf die Filmendeigenschaften besten Polymeren sind diejenigen, ifelche als Hitrilmonomeres Acrylnitril oder Methacrylnitril enthalten.
Die Terpolymeren enthalten vorzugsweise 20 bis 70 % und noch bevorzugter 35 bis 50 % Mtrilmonomeres, bezogen auf das Gewicht des Polymeren. Es kann für gewisse Zwecke wünschenswert sein, 15 bis 20 % oder 50 bis 70 % zu verwenden. Wenn die Umstände es vorschreiben, kann man 50 bis 80 % oder 70 bis 80 % wählen.
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Das Monomere (C) kann irgendeine äthylenisch-ungesättigte, einbasische oder zweibasische Säure oder ein Anhydrid sein, die bzw. das mit den anderen zur Herstellung des Terpolymeren verwendeten Monomeren mischpolymerisierbar ist.
Repräsentative monobasische Säuren sind diejenigen, die durch die Strukturformel
R CH2 = C - COOH
dargestellt werden, in der E Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Geeignete dibasische Säuren sind diejenigen, die durch die Formeln
HOOC R0
C C -
„ COOH
oder
HOOC COOH
dargestellt werden, in denen R^ und R2 Wasserstoff, Alkylreste mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, Halogen, Cycloalkyl mit bis 7 Kohlenstoffatomen oder Phenyl bedeuten.
Halbester dieser Säuren mit Alkanolen, die 1 bis 18 Kohlenstoff atome auf v/eisen, sind ebenfalls geeignet.
Vorzugsweise ist das Monomere Itaconsäure, Acrylsäure, Meth-
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acrylsäure, Maleinsäure oder Maleinsäureanhydrid. Im Hinblick auf die Endeigenschaften sind die besten Terpolymeren die-' genigen, in denen das Säuremonomere Itaconsäure oder Acrylsäure ist.
Diese Säuremonomeren liegen vorzugsweise in Konzentrationen von 10 bis 18 % und noch bevorzugter von 12 bis 16 %, bezogen auf das Gewicht des gesamten Polymeren, vor. Für speziellere Zwecke können 9 bis 10 % oder 10 bis 12 % bevorzugt werden. Die Umstände können sogar vorschreiben, dass 16 bis 18 % oder sogar 18 bis 25 % vorliegen.
Das im Hinblick auf die gesamten Endeigenschaften des Films beste erfindungsgemässe Terpolymere ist ein Styrol/Acrylnitril/Itaconsäure (40 bis 55/35 bis 45/12 bis 16)-Terpolymeres, wobei die Zahlen die Gewichtsverhältnisse der Monomereneinheiten darstellen.
Die erfindungsgemässen Massen können so hergestellt werden,, dass die Terpolymeren in einer organischen Flüssigkeit entweder dispergiert oder gelöst werden. In beiden Zuständen können sie, nachdem mit Vernetzungsmitteln ein geeigneter Ansatz gemacht worden ist, als Büchsenüberzugsmassen verwendet werden. Wenn Jedoch diese Lösungen oder Organosole in wäsrige Systeme umgewandelt werden sollen, so muss zuerst das Polymere in einer Flüssigkeit, die in Wasser entweder vollständig oder teilweise löslich ist, hergestellt werden, und dann müssen einige oder alle seitenständigen Garbonsäuregruppen des Terpolymeren mit Ammoniak oder einem Amin neutralisiert werden.
Der Efeutralisierungsgrad, d. h«, die Mol% an neutralisierten Carbonsäuregruppen, hängt von den für das wässrige Produkt erwünschten, rheologischen und morphologischen Eigenschaften abο Dies ist dem Fachmann geläufig.
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Die Ammoniak- oder Aminmenge, die zur Erzielung dieses Neutralisationsgrades zu verwenden ist, wird aus der anfänglichen Säurezahl des Terpolymeren so vorausberechnet, dass einige oder sämtliche seitenständigen Carbonsäuregruppen neutralisiert werden* Gewöhnlich neutralisiert man 4-0 bis 100 % und vorzugsweise 80 bis 100 % dieser Gruppen.
Diese Neutralisation kann mit Ammoniak, das vorzugsweise in Form einer 28%igen Lösung in Wasser, vorliegt, oder mit irgendeinem primären, sekundären oder tertiären, organischen Mono- oder Polyamin, das "einen Siedepunkt von weniger als 250° C aufweist, zuwege gebracht werden. Diese Definition schliesst eine grosse Klasse von organischen Aminen ein, unter denen sich finden.
1. aliphatisch^ oder cycloaliphatische Amine oder Alkanolamine mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie Methylamin, Äthylamin, Triäthylamin, Ithanolamin oder Diäthyläthanolamin;
2. cyclische Amine, wie Morpholin, Piperidin, Cyclohexylamin, Pyridin oder Pyrrolidin;
3. aromatische Amine, wie Anilin, Benzylamin oder Diphenylamine und
4. polyfunktionelle Amine, wie Äthylendiamin, Diäthylentriamin und Triäthylentetramin.
In'den bevorzugten Massen sind etwa 80 % der seitenständigen Carbonsäuregruppen der Terpolymeren mit Triäthylamin oder Diäthyläthanolamin neutralisiert.
Die sich ergebende Lösung oder das sich ergebende Organosol des neutralisierten oder teilweise neutralisierten Terpolymeren kann dann durch einfache Zugabe von Wasser unter Bewegen in ein wässriges System umgewandelt werden.
Das neutralisierte oder teilweise neutralisierte Terpolymere kann, wenn dies( erwünscht ist, isoliert v/erden, indem Lösungsmittel durch Vakuumdestillation oder andere geeignete
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MassnaTimen abgestreift wird.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Massen erfolgt durch. Polymerisieren von geeigneten Monomeren in den richtigen Mengen in einem organischen, flüssigen Medium. Die Natur dieser Flüssigkeit ist für das Ergebnis wichtig.
Vorzugsweise besteht das flüssige Medium aus einem wasserlöslichen Keton (irgendein Keton, von dem sich mindestens 10 g in 100 g Wasser lösen). Repräsentativ sind Aceton und Methyläthylketon. Dieses Medium kann bis zu 10 Gew.% wasserunlöslicher Ketone tolerieren«, Fakultativ kann das Keton weniger als etwa 50 Gew.%
(a) eines Äthylen-glykol- oder Diäthylenglykol-monoalkyläthers (in dem die Alkylgruppe 1 bis 4 Kohlenstoff atome enthält) oder Diacetonalkohols und/oder
(b) eines Alkanols mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eines Alkandiols mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen auch noch enthalten.
Das beste Medium ist Methyläthylketon, das als solches oder als eine 50/50 Gew.teile-Mischung von Methyläthylketon und Isopropanol verwendet wird.
Andererseits kann das Medium auch aus
(a) 20 bis 80 Gew.%, bezogen auf das gesamte Medium, an Äthylencarbonat oder Propylencarbonat und
(b) 20 bis 80 GeWo%, bezogen auf das gesamte Medium, an einer organischen Flüssigkeit, die mit (a) mischbar und in Wasser bis zu einem Ausmass von mindestens 10 g je 100 g Wasser löslich ist,.
bestehen.
Repräsentativ für solche mischbaren, organischen Flüssigkeiten sind Alkanole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Isopropanol)«, Aceton, Methyläthylketon, Ätheralkohole, Ester
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von Atheralkoholen, Diacetonalkohol und Tetrahydrofuran. Das (a)-zu-(b)-Gewichtsverhältnis in diesem organischen, flüssigen Medium beträgt vorzugsweise etwa 50/50.
Gewöhnlich kommt bei dem Verfahren ein Katalysator oder Polymerisationsinitiator in der üblichen Menge zur Verwendung. Dieser kann irgendein freiradikalischer Initiator sein, der sich mit einer Halbwertzeit von 1/2 bis 2 1/2 Stunden bei der Rückflusstemperatur des verwendeten organischen, flüssigen Mediums zersetzt. Die besten Ergebnisse scheinen mit tertiär-Butylperoxypivalat und tertiär-Butylperoxyisobutyrat erzielt zu werden.
Die Terpolymeren werden hergestellt, indem zunächst ein Reaktionsgefäss mit einer Mischung aus 40 bis 60 %, bezogen auf das Gewicht der gesamten Charge, an passenden Monomeren und etwa 40 bis 60 %, bezogen auf das Gewicht der gesamten Charge, an dem gewählten, organischen, flüssigen Medium beschickt wird. 6/10 %, bezogen auf das Gewicht der Monomerencharge, an Katalysator werden dann zugesetzt.
Die Reaktionsmasse wird dann unter Bewegen auf etwa 70° C erhitzt.
Nachdem die Temperatur der Reaktionsmasse 70° C erreicht hat, wird das Erhitzen abgestellt, und es beginnt gewöhnlich eine exotherme Reaktion. Die Temperatur der Reaktionsmasse steigt dann langsam an, bis das Sieden unter Rückfluss beginnt. Das Sieden unter Rückfluss wird im allgemeinen etwa 1 Stunde ohne Wärmezufuhr fortgesetzt. Dann wird so viel Wärme zugeführt, wie benötigt wird, um die Rückflusstemperatur 15 Minuten lang zu halten.
Am Ende dieses Zeitraums werden weitere 0,6 % Katalysator zugefügt, und das Erhitzen wird eingestellt. Wenn die Reaktionsmasse an diesem Punkt allzu viscos ist, kann organische
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Flüssigkeit (üblicherweise die gleiche, die anfangs verwendet wurde), zugegeben werden, um das Feststoffniveau bei etwa 55 Gew.% zu halten.
Dann wird so viel Wärme zugeführt, wie benötigt wird, um die Bückflusstemperatur aufrechtzuerhalten. Nach einer weiteren Stunde, während der die Reaktion bei Rückflusstemperatur vor sich geht, werden weitere 0,6 % Katalysator zugegeben, und nachfolgend lässt man die Reaktion weiter 1 Stunde und 15 Minuten lang bei Rückflusstemperatur ablaufen.
Hierauf folgte nochmals eine Zugabe von 0,6 % Katalysator, · und es schloss sich noch eine v/eitere Stunde an, während der die Reaktion bei Rückflusstemperatur ablief.
Am Ende dieses Zeitraums ist die Polymerisation gewöhnlich beendet. Der physikalische Zustand der Reaktionsmasse hängt im grossen Ausmasse von der Zusammensetzung des polymeren Produktes und der Wahl der Medien ab; er kann von einer viscosen Lösung bis zu einem Organosol mit hohem Feststoffgehalt reichen. Der Feststoffgehalt oder die Yiscosität können sogar so hoch sein, dass die Zugabe von mehr organischer Flüssigkeit notwendig ist, um die Masse aus dem Reaktionsgefäss herausnehmen zu können.
An diesem Punkt hat man die Wahl, entweder aus der Lösung oder -dem Organosol eine Büchsenüberzugsmasse anzusetzen oder dieses organische System in ein wässriges System umzuwandeln.
Wenn man sich dafür entscheidet, eine Büchsenüberzugsmasse direkt herzustellen, setzt man einfach dem Reaktionsprodukt ein Vernetzungsmittel zu.
Die Vernetzungsmittel, die sich als in'diesen Systemen am besten wirkend erwiesen haben, sind herkömmliche Aminoplastharze, wie Harnstoff-Formaldehyd-Harze, Melamin-Formaldehyd-
. - 10 -
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Harze und Phenol-Formaldehyd-Harze. Diese Aminoplaste liegen in den endgültigen Überzugsmassen gewöhnlich in Konzentrationen von 5 "bis 50 % und vorzugsweise von 10 bis JO %, bezogen auf das Gewicht der Polymerenfeststoffe, vor.
Epoxyharze können ebenfalls mit Erfolg als Vernetzungsmittel verwendet werden, wenn sie mit Aminoplastharzen kombiniert werden. Repräsentativ für diese Epoxyharze sind die gut bekannten Kondensationsprodukte von Bisphenol A (para,para-Isopropylidendiphenol) oder Bisphenol F (4,4'-Dihydroxydiphenylmethan) mit Epichlorhydrin. Diese Produkte weisen Epoxyäguivalentgewichte von 185 bis 2500 auf, wobei das untere Ende dieses Bereichs bevorzugt wird.
Diese Epoxyharze werden gewöhnlich in Konzentrationen von etwa 10 bis 50 % und vorzugsweise von etwa 20 bis 30 %, /bezogen auf das Gewicht der Polymerenfeststoffe, verwendet.
Obwohl solche Überzugsmassen gewöhnlich ganz zufriedenstel-, lend sind, kann man, wenn gewünscht, auch noch herkömmliche Hilfsstoffe, wie Pigmente, Gleitmittel und Verlaufmittel zusetzen.
Wenn die Organosol- oder Lösungssysteme in wässrige Systeme übergeführt werden sollen (gleichgültig, ob sie als Überzugsmassen angesetzt werden oder nicht), muss zuerst das Terpolymere in diesen Lösungen oder Organosolen, wie bereits erklärt, mit Ammoniak oder einem Amin neutralisiert oder teilweise neutralisiert werden. Das Ammoniak oder organische Amin können direkt zugesetzt oder, in einem Träger, gelöst oder suspendiert, in, dieser Form zugegeben werden. Die Neutralisation erfolgt fast augenblicklich.
Nach der Neutralisation können das Organosol oder die Lösung, falls notwendig, mit einem Vernetzungsmittel, genau wie es bereits erklärt wurde, angesetzt werden, Dann wird'langsam Wasser unter Bewegen zugegeben. Die Menge des zugesetzten
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Wassers ist dem Belieben anheimgestellt. Es scheint dafür keine untere oder obere Grenze zu geben, denn Wasser kann in beliebiger Menge zugegeben werden, ohne dass das Terpolymere ausfällt. Gewöhnlich setzt man für eine Verwendung als Büchsenüberzugsmasse so lange Wasser zu, bis der Feststoffgehalt der Masse ungefähr 15 % bis 25 %, bezogen auf das Gewicht der gesamten Masse, erreicht hat.
Die Überzugsmassen können auf ein Substrat durch herkömmliche Methoden, wie Sprühen, Streichen, Tauchen oder Walzenbeschichtung, aufgetragen werden. Bei einem herkömmlichen Büchsenbeschichtungsvorgang werden die Massen auf die Innenseite einer Büchse aufgesprüht oder mit Walzen als Überzug auf Metallblechgut, bevor die Büchse hergestellt wird, aufgetragen. In beiden Fällen ist das Substrat gewöhnlich Aluminium oder Stahl.
Im gewöhnlichen Falle werden die Massen derart aufgesprüht, dass sich eine Bedeckung von 2 bis 6 mg je 6,4-52 cm (trocken) ergibt. Die Überzüge werden dann gehärtet, indem sie etwa 90 Sekunden bis etwa 5 Minuten lang bei Temperaturen von etwa 175° bis 205° C gebacken werden.
In den Beispielen sind alle Teile auf Gewicht bezogen.
Beispiel 1
In einen Kessel wurden eingetragen:
Teile
Acrylnitril . 119,10
Styrol 139,82
Methylethylketon - 198,18
Tertiär-Butylperoxypivalat 1,8
Itaconsäure - 4-1,10
Das Reaktionsgemisch wurde dann auf Rückflusstemperatur erhitzt und 1 Stunde und 15 Minuten lang bei dieser Temperatur gehalten.
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Dann wurde tertiär-Butylperoxypivalat in einer Menge von 0,6 % der Monomerencharge zugegeben. Die Reaktionsmasse wurde dann weitere 60 Minuten lang bei Rückflusstemperatur gehalten, zu welchem Zeitpunkt zusätzliche 0,6 % an tertiär-Butylperoxypivalat zugegeben wurden. Nach 10 Minuten bei Rückflusstemperatur wurden 50 Teile Methylethylketon zugegeben. Die Rückflusstemperatur wurde 1 Stunde lang aufrechterhalten, und dann wurde eine weitere Portion von 0,6 % tertiär-Butylperoxypivalat zugegeben.
Das Sieden unter Rückfluss wurde weitere 1 1/2 Stunden lang fortgesetzt, so dass sich ein Organosol eines Styrol/Acrylnitril/Itaconsäure-Terpolymeren (4-6,6/39,7/13,7) ergab, das 55 Gew.% Polymerenfeststoffe enthielt.
Dieses Organosol wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. 4-5,5 Teile wurden mit 9 »4- Teilen eines methylierten Melamin-IOrmaldehyd-Harzes unter Mischen versetzt. Zu dieser Mischung wurden dann 5i3O g Triäthylamin gegeben (zur theoretisch 100%igen Neutralisation aller seitenständigen Carbonsäuregruppen).
Dann wurden 110,3 Teile Wasser langsam diesem Ansatz zugesetzt, so dass sich ein wässriges System ergab, das 19»1 % Polymerenfeststoffe enthielt. Der Träger bestand aus 80 % Wasser und 20 % organischer Flüssigkeit.
Diese Masse wurde mit einem drahtumwickelten Stab aus Aluminium, das mit Zinkphosphat zum Korrosionsschutz behandelt worden war, abgezogen, und 2 Minuten lang bei 205 °C zu einem zähen, haftenden, flexiblen Oberflächenlack gebrannt.
Beispiel 2
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wurde wiederholt, indem 198,18 Teile einer 50/50-Mischung aus Methyläthylketon und Isopropanol anstelle von Methylethylketon verwendet, 50 Teile
. - 13 - >; ■ '' '- ' * ' \ . 509832/0813.
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Butylcello sol ve 1/2 Stunde nach, der letzten Katalysatorzugäbe zugefügt wurden und der pH-Wert des wässrigen Endsystems mit Triethylamin auf 8 eingestellt wurde. Es wurde ein gleichwertiges Ergebnis erhalten. .
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Claims (10)

Patentansprüche
1. Masse, enthaltend ein Terpolymeres aus
(A) höchstens 80 Gew.-% eines Monomeren, das durch die Strukturformel
dargestellt wird, in der R, R^, R, und R3 Wasserstoff oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten,
(B) mindestens 15 Gew.-% eines äthylenisch-ungesättigten Nitrilmonomeren und
(C) 5 bis 35. Gew.-% eines äthylenisch-ungesättigten Säurentonomeren,
wobei (A), (B) und (C) insgesamt 100 % ausmachen, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse 40 bis.70 %, bezogen auf das Gewicht der Masse, an einem Terpolymeren aus 10 bis 80 Gew.-% an (A), 15 bis 80 Gew.-% an (B) und 9 bis 25 Gew.-% an (C), wobei gegebenenfalls einige oder alle der seitenständigen Carboxylgruppen des Terpolymeren mit NH- oder einem organischen Amin, dessen Siedepunkt weniger als 250 0C beträgt, neutralisiert worden sind, und einen Träger enthält, der seinerseits
(1) eine organische Flüssigkeit, die zu einer mittleren Wasserstoffbindung befähigt ist, oder
(2) eine Kombination von (1) mit weniger als etwa 50 Gew.-% einer organischen Flüssigkeit, die zu einer stärken Wasserstoffbindung befähigt ist,
enthält.
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-15 -
FFD-7166 DiV.
2. Masse nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet, dass die organische Flüssigkeit ein wasserlösliches Keton oder ein wasserlösliches Keton 1st, das weniger als etwa 50 Gew„-%
(a) eines Äthylenglykol- oder Diäthylenglykol-monoalkyläthers (wobei die Alkylgruppen 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten) oder eines Diacetonalkohols und/oder
(b) eines Alkanols mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eines Alkandiols mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen enthält.
3. Dispersion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass (A) Styrol ist.
4. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass (B) ein Nitril ist, das durch die Strukturformel
R R0
C = C - CW
dargestellt wird, in der R und R.. Wasserstoff, Alkylreste mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Tolyl, Benzyl oder Phenyl und R2 Wasserstoff oder Methyl bedeuten.
5. Masse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Nitril Acrylnitril oder Methacrylnitril ist.
6. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass (C) Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure oder Maleinsäureanhydrid ist.
7. Masse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Säure Itaconsäure ist.
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FFD-7166 DiV.
8. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
(A) Styrol, (B) Acrylnitril und (C) Itaconsäure ist.
9. Vervrendung einer Masse nach Anspruch 1, in der einige oder alle der seitenständigen Carboxylgruppen des Terpolymeren mit ISH» oder einem organischen Amin, dessen Siedepunkt weniger als 250 0C beträgt, neutralisiert worden sind, zur Herstellung eines wässrigen Systems durch langsame Zugabe einer passenden Menge Wasser unter Bewegen, zu dem organischen System.
10. Verwendung nach Anspruch 9r dadurch gekennzeichnet, dass das Terpolymers aus 15 bis 80 Gev/,-% an (A), 2O bis 75 Gew.-% an (B) und 9 bis 25 Gew.-% an (C) besteht.
- 17'
■Ä 8-3 2/ff 8 13
DE2365583*A 1972-09-18 1973-09-17 Terpolymerenmasse Pending DE2365583A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US28959372A 1972-09-18 1972-09-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2365583A1 true DE2365583A1 (de) 1975-08-07

Family

ID=23112213

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732346651 Pending DE2346651A1 (de) 1972-09-18 1973-09-17 Terpolymere aus styrol, einem nitril und einer saeure
DE2365583*A Pending DE2365583A1 (de) 1972-09-18 1973-09-17 Terpolymerenmasse

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732346651 Pending DE2346651A1 (de) 1972-09-18 1973-09-17 Terpolymere aus styrol, einem nitril und einer saeure

Country Status (8)

Country Link
JP (1) JPS4994773A (de)
AU (1) AU5896673A (de)
BE (1) BE804928A (de)
BR (1) BR7307125D0 (de)
DE (2) DE2346651A1 (de)
FR (1) FR2200294A1 (de)
IT (1) IT995074B (de)
NL (1) NL7312862A (de)

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