DE2365222A1 - Verfahren zur herstellung eines halbleiter-schaltelements mit einer zone relativ langer minoritaetstraeger-lebensdauer - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines halbleiter-schaltelements mit einer zone relativ langer minoritaetstraeger-lebensdauerInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Schaltelements mit einer Zone relativ langer Minorität&xäger-Lebensdauer
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Halbleiter-Schaltelemente
wie Filmte, und Hybrid-Integrierte-Schaltkreise, die
aus epitaxialen Siliziumlagen aufgebaut sind.
Ein Integrierter Schaltkreis (IC) ist eine Kombination aus untereinander verbundenen Schalt- oder Bauelementen, die un-
an-y trennbar auf oder in einem fortlaufenden Substrat geordnet
sind, das als tragendes Material dient, auf oder in dem ein
Integrierter Schaltkreis hergestellt oder an das ein Integrierter Schaltkreis angeschlossen wird. Ein Integrierter
Schaltkreis wird allgemein in einem Chip aus Halbleitermaterial, normalerweise Silizium,hergestellt, wobei die Widerstände,
Kondensatoren, Dioden, Transistoren, etc. (je nach Bedarf)
in den Chip eingearbeitet und/oder auf diesen aufgebracht werden. Der Halbleiterkörper wird entweder von Einkristallmaterial
oder Einkristall-Inseln in einem polykristallinen Material gebildet, je nach der Art der elektrischen Isolierung
der Schaltkreiskomponenten.
Epitaxiale Siliziumlagen werden routinemäßig während der
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Herstellung von Film- und Äybrid-Integrierten Schaltkreisen
auf Silizium-Substrate aufgebracht. Pur das Aufbringen von
Einkristall-Silizium hoher Qualität auf einen Isolator sind jedoch strenge Anforderungen an den Isolator zu stellen. Die
Wahl von Spinell und Saphir als Film-Substrate ergibt sich auf natürliche Weise, v/eil diese Stoffe Gitterebenen haben,
die denjenigen von Silizium sehr näherkommen. Jedoch haben
solche epitaxialen Siliziumlagen unabhängig von dem Substrat aufgrund ihrer Minoritäisträger-Lebensdauern begrenzte Anwendungen.
Siliziumlagen werden bei der Fertigung von Integrierten Schaltkreisen
hoher Geschwindigkeit epitaxial auf Saphir-Substraten (Silizium auf Saphir) gezüchtet. Jedoch sind solche Siliziumlagen
wegen ihrer sehr niedrigen MinoritäÄräger-Lebensdauern
(von typischerweise 10 ns) besonders in ihren Anwendungen beschränkt (vgl. Allison, Dumin, Beiman, Mueller und Robinson,
Proc. IEEE, 52 1490 (1969)). Die Anwendung solcher Siliziumlagen ist hauptsächlich auf MOS-Transistoren vom Steigerungstyp
beschränkt worden. Jedoch ist selbst bei dieser Anwendung
die niedrige Minoritäifträger-Lebensdauer für die elektrischen Eigenschaften den Schalt- oder Bauelements schädlich. Zwar
ist die Wirkungsweise der MOS-Transistoren vom Steigerungstyp nicht von Minoritäisträgern abhängig, jedoch ist die Minoritätsträger-Lebensdauer
insofern wichtig, als dadurch der Leckstrom des in Sperrichtung vorgespannten Drain-pn-übergangs bestimmt
wird. Dieser Leckstrom ist besonders in komplementären MOS-Transistor-Schaltungen
wesentlich, wo die endgültige Ruhe-.Energieableitung durch den Leckstrom der Drain-Diode bestimmt
wird. Der Leckstrom ist umgekehrt proportional zur Minoritätsträger-Lebensdauer in der pn-tibergangs-Raumladungszone.
Epitaxial auf Substrate wie Saphir aufgebrachte Siliziumlagen können bei der Herstellung von bipolaren Transistoren nicht
verwendet werden. Wenngleich die Grundbreiten solcher Bauelemente
normalerweise sehr schmal sind, so ist doch die Minoritätßträger-Lebensdauer für die Verstärkung bipolarer
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Transistoren äußerst wichtig. Es ist die Injektion sowohl von Chlorwasserstoff (HCl) als auch Chlor (Cl ) bei der
Oxydation verwendet worden, um die Lebensdauer solcher Bauelemente
bis in den Bereich von 40 - 50 ns anzuheben (vgl. Robinson und Heiman, J-. Electrochera. Soc. 118, 141 (1971)
sowie Ronen und Robinson, J.Electrochem. Soc. 119, 747 (1972)).
Der dafür verantwortliche Mechanismus ist vermutlich eine Getterwirkung auf metallische Verunreinigungen durch die
Eildung von flüchtigen Metallchloriden. Jedoch ist auch eine
Zeit von 50 ns, die einer Diffusionslänge von wenigen Mikron entspricht, für die Herstellung von bipolaren Transistoren zu
niedrig.
Dennoch macht die Möglichkeit, mit epitaxial gezüchteten Siliziumlagen gebildete Bauteile isolieren zu kennen, indem die
Isoliereigenschaften des Substrats und die durch pn-übergänge,
wie sie in solchen Lagen gebildet werden, gegebene niedrigere Kapazität ausgewertet werden, solche Lagen, bei der Herstellung
Integrierter Schaltkreise äußerst wünschenswert. Solche Filme,
würden in Integrierten Schaltkreisen allgemein Verwendung finden, wenn Minoritätsträger-Lebensdauern im ms-Bereich erzielt werden
kennen.
Ein Verfahren zur Herstellung eines Ealbleiter-Schaltelements mit einer Zone relativ langer Minoritätsträger-Lebensdauer ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß neben einer Hauptfläche eines Substrats eine Siliziumlage gebildet wird, die
stark mit einer unter Phosphor und Bor ausgewählten Verunreinigung dotiert ist, so daß die Oberflächen-Verunreinigungs-
19 3
konzentration mehr als ΐ χ 1Ω /cm beträgt, und daß mindestens in Teilber-eichen der stark dotierten Siliziumlage eine Siliziumlage epitaxial gezüchtet wird, die verhältnismäßig schwach
konzentration mehr als ΐ χ 1Ω /cm beträgt, und daß mindestens in Teilber-eichen der stark dotierten Siliziumlage eine Siliziumlage epitaxial gezüchtet wird, die verhältnismäßig schwach
17 3 mit einer Konzentration von weniger als etwa 1 χ 10 /cm
dotiert ist, um so eine Zone mit einer verhältnismäßig langen Minoritätsträger-Lebensdauer zu bilden.
Wünschenswerterweise hat die stark dotierte Siliziumlage eine
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20 3 Verunreinigungskonzentration von mehr als 1 χ 10 /cm .
Die stark dotierte Halbleiterlage kann in einem Einkristallkörper
aus Silizium oder in einer Epitaxiallage aus Silizium gebildet werden, die auf einen Isolator oder ein Halbleitersubstrat
aufgebracht wurde. Im letztgenannten Fall ist die Siliziumlage vorzugsweise dadurch stark dotiert, daß die
gewählte Verunreinigung in die bereits gebildete Epitaxiallage
diffundiert wird.
Es ist davon auszugehen, daß die starke Dotierung mit verhältnismäßig
kleinen Atomen den Gitteraufbau des Siliziums zusammenzieht und Metalle wie Natrium, Kupfer, Silber und Gold stärker
in der stark dotierten Siliziumlage löslich werden läßt. Wenn somit die leicht dotierte Siliziumlage epitaxial gezüchtet wird,
so wirkt die stark dotierte Lage als Getter, um die Konzentration der Metalle und möglicherweise weiterer die Lebenszeit kürzender
Verunreinigungen in der schwach dotierten Lage beträchtlich zu verringern.
Die Erfindung weist sich als besonders nützlich in Verbindung mit DünnfiIm-Bauelementen, die epitaxial auf Isolier-Substrate wie
Spinell (beispielsweise MgO : Al3O3) oder Saphir (Al3O3) aufgebracht
werden. Diese Substrate, insbesondere Saphir, sind für ihre niedrigen Diffusionskoeffizienten gegenüber schweren
Metallen bekannt. Das steht im Gegensatz zu dem Diffusionskoeffizienten schwerer Metalle in Einkristall-Bulk-Silizium.
Diese Isolatoren sind daher nicht in der Lage, durch Diffusion
die die Lebensdauer verkürzenden Verunreinigungen zu verringern, die in dünn^-epitaxial gezüchtete Lagen unter Verwendung bekannter
Epitaxial-Verfahren eingebracht worden. Bei Verwendung der vorliegenden
Erfindung kann die Minoritätsträger-Lebensdauer in einer aktiven Zone solcher Bauelemente um mindestens eine Größenordnung
erhöht werden.
Dünnfilm-Bauelemente, und insbesondere Bauelemente mit auf Saphir aufgebrachtem Silizium lassen sich unter Anwendung der vorliegenden
Erfindung in Situationen einsetzen, für die das bisher
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nicht möglich war. In solchen Bauelementen beträgt die Dicke der stark dotierten Siliziumlage vorzugsweise etwa 3 Mikron
oder weniger, während die Dicke der schwach dotierten Siliziumlage vorzugsweise größer als etwa 1 ,u ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen MOS-Kondensator eines erfindungsgemäß hergestellten Integrierten Schaltkreises;'
Fig. 2 ein Diagramm, das das C-V-Verhalten eines MOS-Kondensator
s mit einem Aufbau ähnlich Fig. 1 erkennen läßt;
Fig. 3 ein Diagramm, das die Verunreinigungskonzentration in der schwach dotierten Siliziumlage eines MOS-Kondensators
entsprechend Fig. 1 in Abhängigkeit von der Entfernung der Grenzfläche mit der Siliziumdioxyd-Lage
erkennen läßt;
Fig. 4 ein Diagramm, das das C-t-Ansprechen eines MOS-Kondensator s nach Fig. 1 erkennen läßt;
Fig. 5 ein Diagramm, das einen Vergleich der Minoritätsträger-Lebensdauern
verhältnismäßig schwach dotierter Epitaxial-Siliziumlagen bei Herstellung nach der
Erfindung einerseits und nach anderen bekannten Methoden ' andererseits wiedergibt;
Eig. 6 ein Diagramm, das einen Vergleich der Minoritätsträger-Lebensdauern
verhältnismäßig schwach dotierter epitaxialer Siliziumlagen bei Herstellung nach der
Erfindung einerseits und nach bekannten sonstigen Verfahren andererseits wiedergibt;
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Fig. 7 ein Diagramm, das die Verunreinigungskonzentrations-Verteilung
einer auf einem stark dotierten Siliziumsubstrat gezüchteten Epüaxiallage erkennen läßt;
Fig. 8 ein Diagramm, das einen Vergleich der erhöhten
Sperrspannungsdurchbrüche η-dotierter Siliziumlagen in hybriden Integrierten Schaltkreisen bei Herstellung
nach der Erfindung einerseits und nach bekannten sonstigen Verfahren andererseits für verschiedene
Aufwachs-Temperaturen wiedergibt;
Fig. 9 ein Diagramm, das die Verunreinigungskonzentrations-Verteilung
eines pn-Übergangs erkennen läßt, der erfindungsgemäß gebildet wurde;
Fig. 10 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäß hergestellten
bipolaren Leistungstransistor;
Fig. 11 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines bipolaren Transistors eines erfindungsgemäß hergestellten Integrierten Schaltkreises;
Fig. 12 einen Querschnitt durch eine weitere Abwandlung eines bipolaren Transistors eines erfindungsgemäß hergestellten
Integrierten Schaltkreises;
Fig. 13 ein Diagramm, das die Verunreinigungskonzentrations-Verteilung
der aktiven Zonen eines besonderen bipolaren Transistors ähnlich dem nach Fig. 10 erkennen läßt;
Fig. 14 ein Diagramm, das die Verstärkung als eine Funktion
des Stroms des bipolaren Transistors erkennen läßt, dessen Verunreinigungskonzentrations-Verteilung mit
Fig. 13 gezeigt ist;
Fig. 15 einen Querschnitt durch eine komplementäre MOS-Transistorschaltung
einer nach der vorliegenden
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Erfindung hergestellten Computerspeicherschaltung;
Fig. 16 einen Teilschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform einer komplementären MOS-Transistorschaltung
eines erfindungsgemäß hergestellten ComputerSpeicherschaltkreises;
und
Fig. 17 schematisch einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß hergestelltes Bilderfassungs-Target einer hochauflösenden
Fernsehkamera.
Im einzelnen zeigt Fig.. 1 eine Reihe MOS-Kondensatoren in einem
Dünnfilm-Integrierten-Schaltkreis. Die Kondensatoren sind auf
einem Isolator-Substrat 10 mit einer Hauptfläche 11 gebildet. Das Substrat kann Spinell wie Magnesiumäluminat der Formel
MgO χ Α1ο°3 sein» wobei χ Werte zwischen etwa 0,64 und 6,7
haben kann. Im Handel ist ein Einkristall-Spinell-Magnesiumaluminat
erhältlich, für das χ etwa 3,3 ist. Vorzugsweise ist das Substrat 10 jedoch Saphir (Al2O3), wobei die Hauptfläche
mechanisch in der kristallographischen (1Ϊ02) -Ausrichtung poliert ist.
Nach geeigneter Behandlung, um beschädigte Bereiche zu entfernen und die Hauptfläche 11 zu reinigen, wird die Siliziumlage
12 epitaxial auf die Hauptfläche 11 aufgebracht. Vorzugsweise wird die Siliziumlage 12 auf das Saphir-Substrat durch
Pyrolyse von Monosilanen (SiH4) in Wasserstoffträgergas bei
Temperaturen zwischen etwa 1025 und 1100 C mit einer Geschwindigkeit
von etwa 2 bis 3 r/min aufgebracht. Die Lage hat vorzugsweise eine Dicke zwischen 2 und 3 u .
Es wird dann Phosphor in die Siliziumlage 12 durch Standard-Konstantquellen-,
vorzugsweise Offenrohr-Verfahren diffundiert.
Vorzugsweise ist die Diffusionsquelle Phosphin (PH-). Die Lage 12 wird so stark mit Phosphor dotiert, vorzugsweise bis zu
20 21 3
einer Konzentration zwischen 1 χ 10 und 1 χ 10 /cm .
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Danach wird eine verhältnismäßig leicht dotierte n-Siliziuinlage
13 epitaxial auf die stark dotierte Siliziumlage 12 durch Standard-Verfahren aufgebracht, um so einen nn-übergang 15
damit zu bilden. Vorzugsweise wird wiederum mit Pyrolyse von Monosilanen in Wasserstoffträgergas bei einer Temperatur
zwischen 1025° und 1100° C gearbeitet. Die in das System arbeitende Verunreinigungsguelle ist vorzugsweise Phosphin
(PH-) oder Arsin (AsH3). Der epitaxiale Vorgang läuft wiederum
mit einer Geschwindigkeit von etwa 2 bis 3 11/min ab, bis die Siliziumlage 13 eine Stärke von mehr als 1 Mikron und
vorzugsweise zwischen 2 und 3 Mikron erreicht.
Die Siliziumlage 13 weist unmittelbar nach ihrem epitaxialen Aufwachsen noch keine unterschiedlich beschaffenen Zonen auf.
Sie wird dann selektiv durch photolithographische Standardverfahren maskiert und ebenfalls selektiv mittels eines
geeigneten Ätzmittels wie Kaliumhydroxid (KOH) geätzt, um
in' der Siliziumlage 13 Inseln zu bilden, wie das mit Fig. 1
gezeigt ist. .
Es wird dann über die freigelegten Flächen der Siliziumlagen und 13 eine Siliziumdioxidlage 14 gebracht. Vorzugsweise
wird die Oxidlage bei
2500 R aufgedampft.
2500 R aufgedampft.
wird die Oxidlage bei etwa 750 C bis zu einer Dicke von etwa
Es werden dann Fenster 16 durch photolithographische und
Ätz-Standardverfahren in der Siliziumdioxidlage 14 geöffnet,
um Bereiche der Siliziumlage 12 freizulegen. Es werden dann gleichzeitig Metallkontakte 17 und 18 gebildet, um mit der
Siliziumlage 12 einen ohmschen Kontakt bzw. mit der Siliziumlage 13 den MOS-Kontakt zu bilden. Dies kann durch Aufdampfen
von Aluminium oder einem anderen geeigneten Metall über dem Aufbau erfolgen, so daß die Fenster 16 geschlossen und eine
unmittelbar angrenzende Abdeckung gebildet werden. Is wird dann mit "umkehr"- oder "Negativ"- Photomaskier- und Ätzverfahren
gearbeitet, um die Metalläge an allen Stellen zu entfernen,
außer in und in Nachbarschaft zu den Fenstern 16
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sowie an der für den frÖS-Kontakt gewünschten Stelle. Das in
den Kontakt-Fenstern verbleibende Metall wird dann mit dem
Silizium der Siliziumlage 12 durch Erwärmung legiert, um ohmsche Kontakte niedrigen Widerstands zu bilden.
Als Ergebnis erhält man einen Dünnfilm-Integrierten-Schaltkreis
mit einer Reihe MOS-Kondensatoren,
Mit den Diagrammen nach Fig. 2-4 werden Daten wiedergegeben,
wie sie bei der Untersuchung von MOS-Kondensatoren ähnlich den soeben beschriebenen im Hinblick auf deren Verunreinigungskonzentrations-Verteilung
und Minoritätsträger-Lebensdauer ermittelt wurden»
Die Silizium-.auf-Saphir-Lagen der untersuchten Bauelemente
wurden in einem horizontalen Reaktionsgerät gezüchtet, das durch eine externe HF-Induktionsspule erhitzt wurde. Vor dem
epitaxialen Auwachsen der beiden Lagen 12 und 13 wurde der
Graphit-Suszeptor gereinigt und bei etwa 1500 C mit reinem
Silizium beschichtet. Die Saphir-Substrate 10 wurden mechanisch poliert, um eine Hauptflache 11 mit einer fcristallographisehen
(1Ϊ02) "-Ausrichtung zu erhalten. Schaden der Hauptfläche 11
würden durch Wärmebehandlung einiger Substrate bei etwa 1475° C für 4 Stünden in Luft beseitigt. Einige Substrate wurden
einer solchen Wärmebehandlung nicht ausgesetzt. Die Substrate wurden dann vor dem Einbringen in das Reaktionsgerät durch
Entfettung mittels Kochen in einem H.SO. - HNO3 -Gemisch
gereinigt und anschließend mit H3O2 - H SO. einer Chelatbehandlung
ausgesetzt.
Die bei der Untersuchung verwendeten MÖS-Kondensatoren wurden
im übrigen wie vorstehend in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben hergestellt,mit Ausnahme der Kontakte 16 und 17« Die Kontakte
wurden unmittelbar durch selektiveVerdampfung durch eine den
Aufbau abdeckende Metallmaske gebildet. Das Schaltelement wurde dann in Wasserstoff bei 400° G eine Stunde lang geglüht, um Obwerflächenspannunqen
zu beseitigen und so die Lebensdauer-
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messung leichter durchführen zu können.
Die Dotier-Profile wurden mittels der Ausbreitungswiderstand-
und Gepulster-Kondensator-Verfahren gemessen (vgl* Mazur und Dickey, J. Electrochem. Soc. 113, 255 (1966) sowie van Gelder
und Nicollian, J. Electrochem. Soc. 118, 138 (1971))» Dia
Minoritätsträger-Lebensdauern wurden mittels des Gepulster-MOS-Kondensator-Verfahrensgemessen,
bei dem das Bauelement auf eine tiefe Verarmung impuls-vorgespannt und dann auf seinen Quasi-Gleichgewicht-Zustand
freigegeben wird (vgl. Schrodeiyund Guldberg, Solid-state Electronics, 14, 1285 (1971)).
In Fig. 2 ist die C-V-Charakteristik des MOS-Kondensators
gezeigt worden. Die C-V-Messungen erfolgten bei 77° K, so daß die Kurve der Dotierung in Abhängigkeit von der Tiefe sich
bequem auftragen ließ. Dies erfolgte, nachdem anhand eines Bulk-Silizium-MÖS-Kondensators verifiziert wurde, daß die von
300° K-C-V-Daten erhaltene Kurve für die Dotierung in Abhängigkeit von der Tiefe der für 77° K- Daten erhaltenen identisch
war. Aus der C-V-Kurve kann das Dotier-Profil errechnet und
dann entsprechend Fig. 3 aufgetragen Werden»
Ein typisches C-t-Ansprechen für die n-Siliziumlage 13 mit einer
Minoritätsträger-Lebensdauer von 2,5 ii s ist mit Fig. 4 gezeigt*
Aussagefähigere Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt, in der der Aufbau, die Aufwachs-Temperatur,
Aufwachsgeschwindigkeit, Verunreinigungs-Konzentration und Minoritätsträger-Lebensdauer für MOS-Kondensatoren aufgeführt
sind, die einmal nach der Erfindung, zum anderen nach dem Stand der Technik hergestellt wurden.
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| Aufbau | Aufwachs- temp. ( C) |
Aufwachs- geschw. ( um/nin) |
Verunrei- nigungs- Konzentr. (ND> (cm"J) |
Minoritäts- träger-Le- bensdauer (^g) |
| n-Laqe -üuf- Saphir |
1050 | 0,7 | 7 χ 1015 | 0,020 |
| n-Lage -jauf- Saphir |
1025 | 2,3 | 1 x 1016 | 0,045 |
| n-Lage -äuf- n (+) - Lage- äuf- Saphir |
1025 | 2,3 | 1 χ 1016 | 0,25 |
| n-Lage -auf- n(+)- Lage- auf- Saphir |
1025 | 2,3 | 4 x 1015 | 1,5 |
Aus Tabelle I ist unmittelbar ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung die Minoritätsträger-Lebensdauer von Silizium-äuf-Saphir-Bauelementen
mindestens um eine Größenordnung erhöht. Die Versuche Nr. 1 und 2 zeigen typische Minoritatsträger-Lebensdauern
nach dem Stand der Technik von 20 bzw. 45 ns. Im Gegensatz dazu wurden unter Verwendung der vorliegenden
Erfindung für die Versuche Nr. 3 und 4, wobei eine mit Phosphor dotierte Siliziumlage zwischen die mit Arsen dotierte Siliziumlage
und das Saphir-Substrat gebracht wird, Minoritätsträger-Lebensdauern von 250 bzw. 1500 ns gemessen.
Bei.anderen gleichartigen Untersuchungen wurden Minoritätsträger-
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Lebensdauern in Verbindung mit der Erfindung in der mit Arsen
dotiertön Siliziumlage gemessen, die bis zu 3 us (3000 ns)
hoch waren.
Es wurden gleichartige Bauelemente hergestellt, um die Nützlichkeit der Erfindung bei der Herstellung von Halbleiter-Bauelementen
in hybriden Integrierten-Schaltkreisen zu demonstrieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind mit Fig. 5 ;*
bis Fig. 9 wiedergegeben.
Es wurden Einkristall-n-Typ-Siliziumsubstrate durch das
Schwebezonen-und Czochralski-Verfahren hergestellt. Die
Substrate waren entweder (i) stark mit Phosphor bis zu
1 χ 10 /cm (0,0009 ohm-cm Spez.Widerstand), (ii) leicht
14 3
dotiert mit Phosphor auf 5 χ 10 /cm (10 ohm-cm Spez.Widerstand)
dotiert mit Phosphor auf 5 χ 10 /cm (10 ohm-cm Spez.Widerstand)
1 8 oder (iii) stark dotiert mit Antimon auf 7 χ 10 (0,008 ohm-cm
Spez.Widerstand). Die Substrate wurden mechanisch und chemisch
behandelt, so daß eine Hauptfläche davon jeweils eine um 2 von der (111)-Kristallebene abweichende kristallographische Ausrichtung
hatte.
Jedes Substrat und insbesondere seine Hauptfläche wurde durch
Entfetten in Aceton und Trichloräthylen, anschließendes Kochen in Schwefel-Salpetersäure (H-SO. :3.HN0_ : 3:1) gereinigt. Einige
der Substrate wurden dann unter Verwendung von Ammoniumäthylendiamintetraacetat,
einem Komplexwirkstoff für die Entfernung
von Metallionen von den Substratflächen, einer Chelatbehandlung
unterworfen. Nach dem Entfetten, Kochen und der Chelatbehandlung (sofern eingesetzt) wurde jedes Substrat gründlich in Super-Q-
Wasser, d.h. forlaufend umgewälztem dionisiertem Wasser, gespült.
Wach einer in situ-Chlorwasserstoffätzung wurden dann
entweder n- und/oder p- dotierte Siliziumlagen epitaxial auf die Hauptfläche der Siliziumsubstrate bei unterschiedlichen Temperaturen,
d. h. 1100 , 1150 und 1250 C aufgebracht. Das epitaxiale Aufbringen oder Aufwachsen erfolgte in einem
horizontalen Reaktionsgefäß mit externen EF-Induktionsheizelementen.
Der Graphit-Suszeptor wurde vor jedem Versuch
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gereinigt und mit Silizium beschichtet. Das. Silizium wurde
aus Siliziumtetrachlorid (SiCl ) in einem Wasserstoffträgergas
aufgebracht. Der Wasserstoff war palladium (pd)-gereinigt, und alle Materialien hatten einen Ultra-Reinheitsgrad. Die
Verunreinigung wurde in das System entweder als Arsin (AsH3)
oder Diboran (B2Hg) -Gas eingeführt, um eine Verunreinigungs-Konzentration
in der schwach dotierten Lage von etwa 1 bis
15 3
2 χ 10 /cm zu erzeugen. Das epitaxiale Aufwachsen wurde mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 u/min fortgesetzt, bis die Lage eine Stärke von etwa 3Ou erreicht hatte.
2 χ 10 /cm zu erzeugen. Das epitaxiale Aufwachsen wurde mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 u/min fortgesetzt, bis die Lage eine Stärke von etwa 3Ou erreicht hatte.
Die epitaxialen Lagen wurden auf ihre Minoritätsträger-Lebensdauer
hin und die in den epitaxialen Lagen und durch diese gebildeten pn-übergänge wurden hinsichtlich ihres Strom-Spannungsverhaltens
gemessen. Diese pn-übergänge gehörten drei Typen an, nämlich (i) flach in die epitaxialen Lagen
diffundierte übergänge (Bordiffusion in h-dotierte epitaxiale
Lagen); (ii) Substrat-Epitaxialübergänge (nur für mit Bor dotierte Epitaxial-Lagen auf η-dotierten Substraten verwendet);
(iii) durch Aufwachsen einer Lage entgegengesetzten Leitungstyps auf eine erste epitaxial gezüchtete Lage gebildete Epitaxial-Epitaxial-übergänge.
Bezüglich der Übergangs-Messungen wurde das Augenmerk besonders auf die Sperr-Durchbruchsspannung
der übergänge gerichtet.
Die Minoritätsträger-Lebensdauer-Messungen für die n-dotierten
epitaxialen Lagen auf η-dotierten Substraten sind mit Fig. gezeigt. Jeder wiedergegebene Punkt entspricht einem Mittelwert
von zehn (10) Messungen an unterschiedlichen Bauelementen. Die Auswirkung der unterschiedlichen Reinigungsbehandlung
ist aus dem Vergleich der bei 1150 C für die drei verschiedenen
Aufbauten gemessenen Lebensdauern ersichtlich. Die Aufbauten, bei denen das Substrat vor dem epitaxialen Aufwachsen einer
Chelat-Behandlung unterworfen worden war, wiesen erheblich höhere Lebensdauern auf. Es ist davon auszugehen, daß dies
auf die stark ausgeprägte Metallkomplexeigenschaft des Chelat-Wirkstoffs
zurückzuführen ist.
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Der Anstieg der Minoritätsträger-Lebensdauer bei Anwendung der
vorliegenden Erfindung ist klar aus Fig. 5 ersichtlich, unabhängig von der Züchtungstemperatur war die Lebensdauer
für η-dotierte epitaxiale Siliziumlagen auf stark mit Phosphor dotierten Silizium-Substraten beträchtlich größer. In Verbindung
mit der vorliegenden Erfindung wurden bei einer Aufwachs-Temperatur von 1100° C Minoritätsträger-Lebensdauern von bis zu
us festgestellt.
Aus Fig. 5 läßt sich ebenfalls ersehen, daß die Minoritätsträger-Lebensdauer
mit fallender Aufwachs-Temperatür ansteigt. Es ist davon auszugehen, daß dies auf eine Verringerung in der Menge
an schweren Metallen zurückzuführen ist, die bei der niedrigeren Temperatur in das Epitaxial-System eingeführt werden.
Fig. 6 zeigt die Minoritätsträger-Lebensdauer-Messungen für p-dotierte epitaxiale Siliziumlagen auf η-dotierten Silizium-Substraten.
Jeder gezeigte Punkt entspricht wiederum einem Mittelwert von zehn (10) Messungen an unterschiedlichen Bauelementen.
Nachdem bezüglich der η-dotierten epitaxialen Siliziumlageh gefunden wurde, daß die Chelat-Behandlung eine
erhebliche Auswirkung auf die Lebensdauer hatte, wurden alle Substrate vor der p-Epitaxialzüchtung einer Chelat-Behandlung
unterworfen. Die Ergebnisse waren praktisch identisch mit den Beobachtungen bezüglich der η-EpitaxialZüchtung. Es wurden
beträchtlich höhere Minoritätsträger-Lebensdauern verzeichnet, wenn stark mit Phosphor dotiertes Silizium als Grundlage für
die epitaxial gezüchtete Lage verwendet wurde, wobei die besten Ergebnisse bei niedrigeren Aufwachs- bzw. Züchtungstemperaturen
erzielt wurden.
Im Gegensatz zu den mit n-epitaxialen Siliziumlagen durchgeführten
Untersuchungen verbesserte jedoch ein anschließendes Gettern der mit Bor dotierten epitaxialen Siliziumlagen in
einem Zwei-Zonen-P„0_-Ofen mit auf einer Temperatur von 250 C
befindlicher Getterquelle und auf einer Temperatur von 95O C
befindlichen Silizium-Substraten (in einer Argon-Atmosphäre
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für .45 min) die Lebensdauern erheblich. Beispielsweise erhöhte
ein solches Getter-Verfahren die Lebensdauer bei einer
Züchtungstemperatur von 1150 C um einen Faktor von über 100,
wie das mit Fig. 6 geneigt ist. Ähnliche Auswirkungen wurden bei den anderen Auftragtemperaturen gemessen, wobei jedoch für
diese Temperaturen nur die Minoritätsträger-Lebensdauern nach dem Gettern in Fig. 6'gezeigt sind. Im Gegensatz dazu hatte
diese Getterbehandlung auf die Lebensdauern in den n-dotierten epitaxialen Siliziumlagen praktisch keine Auswirkung. Es ist
davon auszugehen, daß dieser Unterschied'auf einen Unterschied
hinsichtlich der Verunreinigungen an schwerem Metall zurückzuführen ist, die bei Verwendung der Diboran-Dotierquelle in das
System eingeführt v/erden.
Fig. 7 zeigt ein typisches Verunreigungs-Konzentrations-Profil
der untersuchten η-dotierten Siliziumlagen auf stark mit Phosphor dotierten Silizium-Substraten. Die Lagenstärke betrug
14 etwa 3On- und die Dotierung schwankte zwischen 5x10 bis
2 χ 10 /cm , so daß für alle Verunreinigungs-Konzentrationen außer der niedrigsten eine Bulk- und nicht die Durchgreif-Durchbruchsspannung
sichergestellt wurde.
Die Dioden wurden entweder durch eine flache Bordiffusion
in die Siliziumlage oder durch Aufwachsen einer p-dotierten epitaxialen Siliziumlage auf der η-dotierten epitaxialen
Siliziumlage gebildet. Es wurden dann durch selektives Atzen
Mesa-Dioden mit einem Durchmesser von 1 mm erzeugt und an-' schließend durch Aufbringen einer Oxidlage passiviert, wie
das durch die eingezeichnete Darstellung in Fig.8 veranschaulicht
ist. Die Ergebnisse der Spannungsdurehbruchs-Messungen sind in Fig. 8 und den nachstehenden Tabellen II und
III wiedergegeben. Das Verhältnis der gemessenen Durchbruchswerte zu den theoretischen Bulk-Durchbruchswerten (entsprechend
der Lagen-Dotierung) ist als eine ,,Funktion der Auftrag-Temperatur aufgetragen worden. Die offenen Punkte
beziehen sich auf diffundierte Dioden, während sich die vollen Punkte auf Epitaxial-EpitaxialHDioden beziehen.
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Die Zahlen neben den Punkten sind die theoretischen Durchbruchsspannungen,
wobei die mit einem Stern versehenen Werte anzeigen, daß der Durchbruch durch Durchgreifen der Raumladungs-Zone
zu dem η·(·+)-dotierten Substrat bestimmt wird.
Die Behandlungs- und Aufwachs-Bedingungen sowie die Dotier-Konzentrationen
der Siliziumlagen sind mit Tabelle II wiedergegeben. Die'Sperrspannungswerte sind für zwei Stromwerte,
nämlich weniger als 20 η Α und 5 mA angegeben. Der 5 mA-Wert
wurde als Durchbruchsspannungs-Messung verwendet. Ebenso sind die theoretischen Durchbruchsspannungen gezeigt. Gleiche Daten
für die Epitaxial-Epitaxial-Dioden sind in Tabelle III gezeigt.
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Tabelle II Kennwerte von diffundierten Dioden auf η-dotierten Epitaxial-Siliziumlägen
CO OO l\> CO
| Substrat- Dotierung |
Aufwachs- Temperatur |
Epitaxial-Lage- Dotierung |
Sperrspannung bei einem Strom von <20uA 5 mA |
V ° (V) BD |
| Starke Dotierung mit Phosphor Spez.Widerst. O,0009A-cm |
1150 1100 1150 1250 1150 |
1 χ 1o]j? 1 χ 10 1I T χ 10 = 4 X 1θ'ς 1 χ 1O15 |
250 320 265 300 220 280 260 335 255 . 310 |
320 320 320 700 320 |
| Stark mit Antimon dotiert Spez.V.iderst. 0,008Λ-αη |
1150 1100 1150 1250 1150 |
6 x 101^ 4 χ loJJ % Χ 10 4 χ 10 * 5 χ 10lft |
250 400 265 440 250 370 235 300 240 470 |
490 480 -x) 490 700 580 |
| Leicht mit Phos phor dotiert Spez.Widerst, ΙΟΛ-cm |
1250 | 4 χ 1014 | 200 275 | 700 . |
x) gibt die theoretische Durchgreif-Durchbruchsspannung an.
Kennwerte von Epitaxial-Epitaxial-Dioden auf η-dotierten Epitaxial-
Siliziumlagen
CD OO rs> CD
cn
| Substrat- Dotierung |
Aufwachs- Temperatur |
Epitaxial-Lage- Dotierung |
Sperrspannung bei Durchbruch |
V ° (V) BD |
| Starke Dotierung mit Phosphor Spez.Widerst. 0,0009 0hm-cm |
1150 1250 |
V/5 x 10^ 2 χ 1014 |
235 bei < 1OuA 245 bei < 10^uA |
240 500 x) |
| Stark mit Antimon dotiert Spez.Widerst. 0,008 0hm-cm |
1150 1250 |
4 χ 1o]^ 2 x 101^ |
350 bei 200 JiA 290 bei 20^iA |
700 500 x) |
| Leicht mit Phos phor dotiert Spez.Widerst. 50 0hm-cm |
1150 | 1 χ 1015 | 24b bei 2OuA | 325 |
x) gibt die theoretische Durchgreif-Durchbruchsspannung an,
NJ U) CJ)
Der allgemeine Trend dieser Messungen steht im Einklang mit
den Lebensdauer-Daten, d. h., niedrigere Aufwachs-Temperaturen
ergaben Bauelemente mit näher an den theoretischen Werten liegenden Durchbruchsspannungen. Ebenso hatten auf stark
mit Phosphor dotierten Silizium-Substraten entsprechend der vorliegenden Erfindung hergestellte Dioden höhere Durchbruchswerte
als die beiden anderen Substrate. Diese Dioden wiesen ebenfalls bessere I-V-Kennwerte auf, während die anderen häufig
einen sehr niedrigen Durchbruchswert hatten. Die sehr niedrige V BD der leicht dotierten Siliziumlagen (2 bis 4 χ 1O14'cm~3,
mit dem entsprechend hohen V o) mag teilweise auf Oberflächen-
BD effekte zurückzuführen, sein.
Im Gegensatz zu den Lebensdauer-Daten hatte die Reinigungsbehandlung wenig Einfluß auf die Durchbruchs-Kennwerte. Die
Chelat-Behandlung und die H2O2~Reinigung der Silizium-Substrate
führten zu keinen Ergebnissen, die sich nennenswert von denjenigen der nicht auf diese Weise gereinigten Substraten unterschieden
hätten.
Ebenso war zu beobachten, daß die Epitaxial-Epitaxial-Dioden sich weitgehend wie die diffundierten verhielten. Das zeigt an,
daß solche übergänge nicht von Natur aus schlecht sind, sondern daß die Übergangs-Kennwerte bei niedrigerer Dotierung stärker
von der Qualität der Siliziumlage abhängen,.
Mit Fig. 9 ist ein typisches Verunreinigungs-Konzentrations-Profil
einer p-Epitaxial-Siliziumlage auf einem stark mit
Phosphor dotierten Substrat gezeigt. Da ein natürlicher pnübergang gebildet wird, wenn eine p-dotierte Lage auf einem
η-dotierten Substrat gezüchtet wird, wurden für diese Lagen nur die Substrat-Expitaxial-übergänge ausgewertet. Die Ergebnisse
für eine Aufwachs-Temperatur von 1100 C, bei Chelat-Behandlung,
sind mit der nachstehenden Tabelle IV wiedergegeben.
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Tabelle IV Kennwerte von Substrat-Epitaxial-Dioden auf p-dotierten Epitaxial-
CD CO (s> CD
| Siliziumlagen für 1 | Substrat- Dotierung |
Gettern | 100 | C- Züchtungstemperatur | Sperrspannung bei einem Strom von < 20 li A 5 inA |
255 | V ° (V) BD |
| Starke Dotierung mit Phosphor |
Nein | Siliziumlag.e-DjOtierung (pro cm ) |
210, | 280 | 320 | ||
| Spez.Widerst. 0,0009 Ohm-cm |
P2°5 | 250 | 60 | 320 I |
|||
| Stark mit Antimon dotiert |
Nein | 50 | 60 | C 320 , |
|||
| Spez.Widerst. 0,008 0hm-cm |
P2°5 | 45 | 265 | 320 | |||
| Leicht mit Phos phor dotiert |
Nein | 250 | 315 | 320 | |||
| Spez.Widerst. 10 Ohm-cm |
P2°5 | 280 | 320 | ||||
| 1 χ V5 | |||||||
| 1 χ 1015 | |||||||
| 1 χ 1015 | |||||||
| 1 X 1015 | |||||||
| 1 χ 1015 | |||||||
| 1 χ 1015 | |||||||
Ki CO CD
cn ί-ο
Wie mit diesen Messungen gezeigt, hatten die auf mit Phosphor
dotierten SiIi2ium-Substraten hergestellten Dioden höhere
Durchbruchsspannungen als die auf mit Antimon dotierten
Silizium-Substraten, das gleiche wie; zuvor auf n-dotierten
Siliziumlagen gemessen. Wie mit Tabelle IV ebenfalls gezeigt, hatte das Phosphor-Gettern wenig Auswirkung auf die Durchbruchsspannung.
Ähnlich n-Epitaxial-Siliziumlagen führten höhere Züchtungstemperaturen
zu übergängen mit ungünstigeren Sperreigenschaften.
Gleichartige Untersuchungen wurden an mit Bor dotierten Silizium-Substraten durchgeführt, die eine Verunreinigungs-
20 3
Konzentration von etwa 1 χ 10 /cm hatten. Es wurde auf jeden Körper eine n- oder p-Siliziumlage epitaxial bis zu einer Stärke von 25 ία durch Auftrag mittels eines Silizium-Tetrachlor-
Konzentration von etwa 1 χ 10 /cm hatten. Es wurde auf jeden Körper eine n- oder p-Siliziumlage epitaxial bis zu einer Stärke von 25 ία durch Auftrag mittels eines Silizium-Tetrachlor-
ο
wasserstoff-Systems bei etwa 1150 C aufgebracht, um einen pn- oder nn-übergang mit dem Körper zu bilden. Die n-Lagen
wasserstoff-Systems bei etwa 1150 C aufgebracht, um einen pn- oder nn-übergang mit dem Körper zu bilden. Die n-Lagen
15 wurden mit Arsen bis zu einer Konzentration von etwa 1 χ 10 /cm
dotiert, während die p-Lagen mit einer Konzentration von etwa
15 3
3 χ 10 /cm dotiert wurden. Die MOS-Kondensatoren wurden dann wie oben beschrieben gebildet, und die Minoritätsträger-Lebensdauern gemessen, ebenfalls wie oben beschrieben. Die n-dotierte Epitaxiallage hatte eine Minoritätsträger-Lebensdauer von etwa 100 us, während die p-dotierte Epitaxiallage" wegen der Verunreinigung durch die Diboran-Dotierquelle eine Lebensdauer von 0,5 11 s hatte. Es läßt sich zeigen, daß die Lebensdauer der letzteren durch den Einsatz der oben beschriebenen Gettertechnik verbessert wird.
3 χ 10 /cm dotiert wurden. Die MOS-Kondensatoren wurden dann wie oben beschrieben gebildet, und die Minoritätsträger-Lebensdauern gemessen, ebenfalls wie oben beschrieben. Die n-dotierte Epitaxiallage hatte eine Minoritätsträger-Lebensdauer von etwa 100 us, während die p-dotierte Epitaxiallage" wegen der Verunreinigung durch die Diboran-Dotierquelle eine Lebensdauer von 0,5 11 s hatte. Es läßt sich zeigen, daß die Lebensdauer der letzteren durch den Einsatz der oben beschriebenen Gettertechnik verbessert wird.
Zur v/eiteren Veranschaulichung der Nützlichkeit der vorliegenden
Erfindung wird nachstehend auf Fig. 10 bis 17 bezug genommen. Fig. to bis 14 veranschaulichen die Verwertbarkeit der Erfindung
zur Herstellung bipolarer Transistoren in Hybrid- und Dünnfilm-Integrierten-Schaltkreisen.
Fig. 15 und 16 zeigen die Anwendung der Erfindung bei der Herstellung komplementärer MOS-Transistoren
für Computer-Speicherkreise. Und Fig. 17 zeigt die
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Verwertbarkeit der-Erfindung bei der Herstellung von Erfassungs-Targets
hoher Auflösung für Fernsehkameraröhren.
Entsprechend Fig. 10 wird ein bipolarer npn-Leistungstransistör
mit Mesa-Struktur hergestellt. Ein Einkristall-S^ilizium-Körper
20 wird vorgesehen, der eine Fhosphor-Verunreinigungs-Konzentration von etwa 1 χ 10' °/cm hat. Der Einkristall-Siliziuir-Körper
20 wird mechanisch und chemisch poliert, um so die Rauptfläche 21 mit einer kristallographischen Ausrichtung zu
erhalten, die um 2° von der (111)-Kristallebene abweicht.
Auf der Hauptfläche 21 wird eine relativ schwach n-dotierte
Siliziumlage 22 epitaxial gezüchtet, um eine örtlich nicht begrenzte Lage mit einer Tiefe von etwa 17 η und einen nn-Übergang
23 mit dem Körper 20 zu bilden. Vorzugsweise wird die Siliziumlage 22 aus einem Siliziumtetrachlorid in einem
Wasserstoffträgergas durch Standard-Verfahren aufgebracht.
14 3 Die Siliziumlage 22 wird auf etwa 8 χ 10 /cm mit einer
η-Verunreinigung dotiert, indem Arsin (AsE-)-Gas in das
Epitaxial-System eingeleitet wird.
Danach wird eine schwach p-dotierte Siliziumlage 24 epitaxial auf die Siliziumlage 22 aufgebracht, um eine örtlich nicht
begrenzte Lage mit einer Tiefe von etwa 8 η zu bilden. Vorzugsweise
wird das gleiche Auftrags-Verfahren angewandt wie beim Aufwachsen der epitaxial gezüchteten Lage 22. Die Siliziumlage
16 3
,wird auf 1 χ 10 /cm mit p-Verunreinigung dotiert, indem Diboran (B-H )-Gas in das Epitaxialsystem eingeleitet wird.
,wird auf 1 χ 10 /cm mit p-Verunreinigung dotiert, indem Diboran (B-H )-Gas in das Epitaxialsystem eingeleitet wird.
Die Siliziumlagen 22 und 24 werden dann durch selektives Ätzen
inselartig ausgestaltet, wie das mit Fig. 10 gezeigt ist. Die Oberfläche der epitaxial aufgebrachten Lagen wird selektiv durch
ein photolithographisches Standard-Verfahren maskiert, bei dem
Flächen der Epitaxial-Lagen belichtet werden, die entfernt werden sollen. Die belichteten Flächen werden dann durch Fenster
in der Maskierungslage mit einem geeigneten Ätzmittel wie Kalilauge (KOH) behandelt, um Teile der Siliziumlagen 22 und 24 zu
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entfernen und die mit Fig. 10 angedeuteten Inseln zurückzulassen. Danach wird die Maskierungslage entfernt.
Es wird dann die Oxydlage 25 über den freigelegten Flächen des Äufbaus mit einer Tiefe von etwa 2500 A gebildet.
Vorzugsweise wird die Lage 25 durch /mfdampfen von Siliziumdioxid
über die freigelegte Fläche in einer Stickstoffatmo Sphäre
von etwa 700 C aufgedampft.
Es werden dann Fenster 26 in der Oxydlage 25 geöffnet, um die Emitter-Zonen 27 des Transistors durch photolithographische
und Diffusions-Standard-Verfahren zu bilden. Vorzugsweise wird eine Konstant-Diffusions-Quelle aus Phosphingas unter Verwendung
eines Offen-Rohr-Systems diffundiert. Die Diffusion erfolgt
vorzugsweise mit einer Oberflächen-Verunreinigungs-Konzentration
zwi
1,5
1,5
20 21 3
zwischen 1 χ 1O und 1 χ 10 /cm und einer Tiefe von etwa
Es werden dann in der Oxydlage 25 Fenster 28 und 29 geöffnet, um Flechenbereiche der Siliziumlage 24 bzw. der Hauptfläche
freizulegen und für einen ohmschen Kontakt mit den Easis- bzw. Kollektor-Zonen des Transistors zu sorgen. Diese Fenster v?erden
vorzugsweise durch photolithographische und Ätz-Standard-Verfahren
geöffnet.
Es werden gleichzeitig Metallkontakte 30, 31 und 32 gebildet, um ohmsche Kontakte mit der Emitter-, Basis- und Kollektor-Zone
der Transistoren herzustellen. Dies erfolgt durch Verdampfung von Aluminium oder einem anderen geeigneten Metall über dem
Aufbau, um die Fenster 26, 28 und 29 zu schließen und eine kontinuierliche Metallage über der Gxydlage 25 zu bilden. Eine
"Negativn-Maske mit einem photolithographischen Standard-Verfahren
und einem geeigneten Ätzmittel wie 10 % Natriumlauge werden verwendet, um die Metallage an allen Stellen zu entfernen,
außer in den geschlossenen Fenstern 26, 28 und 29 bzw. in ihrer unmittelbaren Kachbarschaft. Das Metall in den Fenstern wird
dann mit dem Silizium legiert, indem der Körper 20 erwärmt wird,
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so daß sich ohmsche Kontakte mit niedrigem' Widerstand ergeben.
Auf diese Weise werden eine Reihe npn-Transistoren in einem
Hybrid-Integrierten-Schaltkreis gebildet.
Entsprechend Fig. 11 werden in gleicher Weise eine Reihe npn-Transistoren
niedriger Leistung in einem Dünnfilm-Integrierten-Schaltkreis
gebildet. Ein Saphir-Substrat 33 wird in einer kristallographischen (1102)-Ausrichtung mit einer Hauptfläche
versehen. Es wird dann die Siliziumlage 35 epitaxial auf die Hauptfläche 34 mit einer Tiefe von etwa 3 ,u durch Pyrolyse
eines Monosilane-Wasserstoffträgergas-Systems bei einer Geschwindigkeit von etwa 2 bis 3 ii/min aufgebracht, wobei ein
Selbstdotieren verringert wird. Die Siliziumlage 35 wird danach mit Phosphor bis auf eine Verunreinigungs-Konzentration von
21 3
etwa 1 χ 10 /cm durch Standard-Diffusions-Verfahren n-dotiert.
Vorzugsweise wird eine Konstant-Diffusions-Quelle aus Phosphin (PH3) in einem Offen-Rohr-System verwendet, um Phosphor in die
Siliziumlage 35 zu diffundieren.
Danach werden die Transistoren auf der stark η-dotieren Siliziumlage
35 wie zuvor in Verbindung mit Fig. 1O beschrieben^-/Was '
die Dicke.der Lagen angeht - gebildet. Die η-dotierte Siliziumlage
22' hat eine Stärke von etwa 1,5 11, die η-dotierte Siliziumlage
241 hat eine Stärke von etwa 0,8 Ai und die Emitter-Zone 27"
hat eine Stärke von 0,4 ,u. Der Einfachheit halber sind die Eezugszahlen
jeweils mit einem Apostropfizeichen C) versehen worden,
um die entsprechenden Elemente wie oben beschrieben zu bezeichnen.
Fig. 12 zeigt eine Reihe npn-Transistören in einem Dünnfilm-Integrierten-Schaltkreis
ähnlich dem mit Fig. 11 gezeigten. Der Aufbau ist identisch, mit der· Ausnahme, daß der hier mit 27"
bezeichnete Emitter epitaxial auf einer hier mit 24" bezeichneten
Siliziumlage gezüchtet wird, anstatt in diese diffundiert zu werden. Vorzugsweise wird der Emitter 27" durch selektive
Lpitaxie durch cas Fenster 26" in der Oxydlage 25" gezüchtet
4098297 075 1
(vgl. Rai-Choudhury und Schroder, J.Electrochem Soc.: Solid
State Science, 118, 107 (1971)). Alternativ kann der Emitter
27" durch epitaxiales Aufwachsen auf eine örtlich nicht begrenzte Lage auf der Lage 24" und durch anschließendes selektives
litzen von Inseln wie zuvor gezeigt, indeir. die Lagen 22" und 24" selektiv geätzt werden, hergestellt werden.
Mit Fig. 13 und 14 sind die Verunreinigungs-Konzentrations-Verteilung
und die Verstärkung des Leistungs-Transistors der Fig. 10 wiedergegeben. In Fig. 13 zeigen die Kurven A, B und C
die Verunreinigungs-Konzentrationen der Kollektor-, Basis- bzw. Emitter-Zonen des Transistors. In Fig. 14 zeigt die Kurve A
die gemeinsame Emitter-Strom-Verstärkung des Transistors als Funktion des Kollektor-Stroms. Sie läßt erkennen, daß die
hohen Lebensdauern, wie sie durch die Erfindung vermittelt werden, einem großflächigen Transistor eine hohe Stromverstärkung
verleihen. Aus Fig. 14 läßt die Minoritätsträger-Lebensdauer der epitaxial gezüchteten Lage 24 /mit einem ftert von
etwa 1OO .us berechnen.
Es läßt sich somit aus Fig.11 bis 14 entnehmen, daß die vorliegende
Erfindung die Verwendung bipolarer Transistoren in Anwendungsfällen möglich macht, wo eine Minoritätsträger-Lebensdauer
oder das Äquivalent, Diffüsionslänge, einen Parameter
von äußerster Wichtigkeit darstellen. Die Erfindung eröffnet somit nicht nur die Einsatzmöglichkeit von Bulk-Silizium-Transistoren,
sondern auch von Dünnfilm- und insbesondere Silizium-auf-Saphir-Transistoren.
TIq. 15 zeigt eine komplementäre MOS-Transistor-Schaltung,
wie sie sich für eine Computer-Speicher-Schaltung eignet, in einem Dünnfilm-Integrierten-Schaltkreis. Ein Saphir-Substrat
4O wird mit einer Hauptfläche 41 in der kristallographischen
(1102)-Ausrichtung versehen. Eine Siliziumlage 42 wird vorzugsweise
durch Pyrolyse von Monosilanen (Sill ) in einem Wasserstoffträgergas
bei etwa 1OOO° c epitaxial aufgebracht. Das epitaxiale
/ noooo /nr/ci
Aufbringen der Siliziumlage 42 erfolgt mit einen; V'ert von etwa
2 bis 3 αϊ pro Minute auf eine liefe von etv/a 3 μ .
Die Siliziumlage 42 v/ird dann durch Standard-Diffusions-Verfanren
stark mit Phosphor dotiert. Der Einfachheit halber kann die Siliziumlage 42 vorzugsweise mit einer Konstant-Diffusions-Cuelle
aus Phosphin-Gas in einem Offen-Rohr-System dotiert werden. Die Lage v/ird vorzugsweise auf eine Flächenverunreinigungs-Konzentration
zwischen -1 χ 10 und 1 χ 10 /cm dotiert.
Die Siliziurclage 43 wird dann epitaxial gezüchtet und gleichzeitig
schwach dotiert, vorzugsweise durch Pyrolyse von Monosilanen in Wasserstoffgas wie zuvor beschrieben, um einen
nn-übergang 44 mit der Siliziumlage 42 zu bilden. Die Siliziumlage
43 erhält eine Dotierung vom η-Typ mit einer Verunretii-
14 3 gungs-Konzentration von etwa 5 χ 1.0 /cm durch fortlaufende
Einspeisung vorzugsweise von Ar sin (AsH«) in das epitaxiale
System von einer konstanten Quelle. Vorzugsweise erfolgt das epitaxiale Aufbringen mit einer hohen Geschwindigkeit von
beispielsweise 5 η/min, um eine Selbstdotierung der Siliziumlage
43 aus der Siliziumlage 42 zu verringern. Die Siliziumlage 43 wird vorzugsweise auf eine Tiefe von etwa 2 bis 3 η
gezüchtet.
Danach wird die Siliziumlage 43 selektiv maskiert und geätzt, um Bereiche der Lage zu entfernen und Paare von Inseln 45 und
(vgl.Fig. 15) für die MOS-Transistoren zu bilden. Dies erfolgt vorzugsweise durch photolithographische Standard-Verfahren,
wobei ein geeignetes Ätzmittel wie Kalilauge, das kristallographisch
empfindlich ist, verwendet wird.
Es wird dann die Oxydlage 47 über die freigelegten Flächen der Siliziumlagen 42 und 43 mit einer Tiefe von etwa 25OO S
aufgebracht. Dies erfolgt vorzugsweise durch Aufdampfung bei
etwa 700° C. Die Oxydlage 47 wird dann von einer der beiden
Inseln, d. h. der Insel 45, entfernt, so daß eine selektive
Diffusion der schwach dotierten Siliziumlage 43 erfolgen kann.
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Es wird dann eine geeignete "p-Verunreinigung wie Bor durch
Standard-Diffusions-Verfahren in die freigelegten Inseln 45
diffundiert. Vorzugsweise wird eine Konstant-Diffusions-Quelle aus Diboran verwendet. Die 'Siliziumlage 43 im Bereich der
Inseln 45 wird dann kompensiert und schwach mit einer Verun-
15 3 reinigungs-Konzentration von etwa 5 χ 10 /cm p-dotiert.
Die freigelegten p-dotierten Inseln 45 in der schwach dotierten Siliziumlage 43 werden dann durch Ausdehnung der Oxydlage 47
abgedeckt. Dies erfolgt vorzugsweise wiederum durch Aufdampfen bei etwa 700° C.
Es werden dann in der Oxydlage 47 im Bereich der Insel 46 Fenster 48 und 49 geöffnet und die stark p-dotierten Source-
und Drain-Zonen 50 und 51 in die η-dotierte Insel 46 diffundiert. Dies erfolgt vorzugsweise durch photolithographische und
Diffusions-Standard-Verfahren wie oben erläutert. Vorzugsweise wird eine Konstant-Diffusions-Quelle mit Diboran in einem
Offen-Rohr-System verwendet. Vorzugsweise beträgt die Verun-
17 3 reinigungs-Konzentration etwa 5 χ 10 /cm , um eine Diffusion
durch die stark η-dotierte Siliziumlage 42 zu erhalten und für
eine Isolierung der n-Känal-Zone 52 zu sorgen. Die Verunreinigungs-rKonzentration
soll so niedrig gehalten v/erden, wie das innerhalb der Grenzen der Arbeitsweise des' Transistors möglich
ist, um einen so gut wie möglich isolierenden pn-übergang mit der stark η-dotierten Siliziumlage 42 zu erhalten und zu gewährleisten,
daß die Source- und Drain-Zonen 50 und 51 die stark dotierte Siliziumlage 42 nicht nennenswert durchsetzen.
Die Fenster 48 und 49 werden dann durch Erweiterung der Oxydlage 47 wie oben beschrieben geschlossen.
Es werden dann' in dän pr-dotierten Inseln 45 Fenster 53 und 54
geöffnet und die stark η-dotierten iource- und Drain-Zonen 55
19 ' und Ϊ--6 vorzugsweise mit einer Konzentration"von etwa 1 χ 10 /cm~
in die p-dotierten Inseln 45 diffundiert. Dies erfolgt wiederum
0 3 8 2 9/0751
durch photolithographische und Diffusions-Standard-Verfahren.
Vorzugsweise wird eine Konstant-Diffusions-Quelle mit Phosphin in einem Offen-Rohr-Verfahren eingesetzt. Es muß jedoch darauf
geachtet werden, daß gewährleistet ist, daß die Source- und Drain-Zonen' 55 und 56 die Siliziumlage 43 nicht durchsetzen
und das Schaltelement kurzschließen. Eine gute Isolierung der p-Kanal-Zone 57 wird wegen der vorhergehenden unbestimmten
Diffusion von p-Verunreinigung in die Insel 45 vorgesehen.
Die Fenster 48 und 49 v/erden erneut geöffnet, und es wird das Fenster 58 geöffnet, um Teile oder Bereiche der stark dotierten
Siliziumlage 42 freizulegen. Dies erfolgt wiederum durch photolithographische und Ätz-Standard-Verfahren. Vorzugsweise
v/erden in der Oxydlage 47 ebenfalls Quellen 59 und 60 gebildet, indem der Ätzvorgang bei der Eildung der Fenster angehalten,
ein weiterer Teil der Photomaske entfernt und der Ätzvorgang wieder fortgesetzt wird.
Metallkontakte 61 ..- 66 werden gleichzeitig gebildet, um ohmsche Kontakte mit der Siliziumlage 42 und den Source- bzw. Drain-Zonen
50, 51, 55 bzw. 56 und MOS-Kontakte mit dem Kanal 52
bzw. 57 zu bilden.
Dies erfolgt durch Aufdampfen von Aluminium oder einem anderen geeigneten Metall auf dem Aufbau, so daß die Fenster 48, 49,
53, 54 und 58 und die Quellen oder Senken 59 und 60 geschlossen werden und eine kontinuierliche Metallage über der Oxydlage 47
gebildet wird. Es werden dann eine "Negativ"-Maske mit einen, photolithographischen Standard-Verfahren und ein geeignetes
Ätzmittel wie 10 % Katriumlauge verv?endet, um die Metallage
von allen Stellen zu entfernen, außer in den geschlossenen Fenstern und Senken sowie in den daran angrenzenden Bereichen.
Das Metall in den Fenstern wird dann durch Erwärmung des Jiufbaus mit dem Silizium legiert, um ohmsche Kontakte niedrigen
Widerstands zu bilden. 1-Js sei darauf hingewiesen, daß die
Senken 59 und 60 die Läge und den Abstand der FOS-Kontakte
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von den Kanal-Zonen bestimmen.
Das so gebildete Dünnfilm-Siliziuro-auf-Saphir-Schaltelement
ist eine komplementäre MOS-Transistor-Schaltung, die in der Steigerungs-Betriebsart arbeiten kann. Der Kontakt 61 bringt
eine Sperrspannung an die pn-übergänge mit der Siliziumlage 42,
um den Transistor zu isolieren. Der Kontakt 62 ist den Source-Zonen 50 und 55 des komplementären Transistors gemeinsam, so
daß cie Schaltung als Flipflop arbeiten kann. Die Schaltung
kann somit im Speicherkreis eines Computers Einsatz finden.
Mit Fig. 16 ist eine ähnliche komplementäre MOS-Transistor-Schaltung
gezeigt. Der Unterschied besteht darin, daß hier der ρ(+)η(-)ρ(+)-Transistor durch einen ρ(+)ρ(-)ρ(+)-Transistor
ersetzt ist, der in der Tief-Verarmungs-Steigerungs-Betriebsart arbeiten kann. Dies erfolgt durch Dotierung der
schwach dotierten Siliziuir.lage 43' mit einer p-Verunreinigung
wie Bor anstelle Phosphor während des epitaxialen Aufwachsens , um so einen pn-übergang 44' anstelle des nn-übergangs 44 zu
bilden. Vorzugsweise wird die Verunreinigungs-Konzentration
13 3 im Übergangsbereich auf etwa 1x10 /cm gehalten, um in
der Kanal-Zone den hohen Widerstand für das Arbeiten in der Tief-Verarmungs-/Steigerungs-Betriebsart zu schaffen.
Dieses Schaltelement hat den Vorteil, daß eine Reihe von Schritten eliminiert wird, die bei der Herstellung der
komplementären MOS-Transistor-Schaltung notwendig sind, die oben in Verbindung mit Fig. 15 erläutert wurde. Ferner
wird dabei für eine bessere Isolierung der Schaltung gesorgt, da keine Isolier-pn-Übergänge zwischen der stark dotierten
Source- und Drain-Zone und der stark dotierten Siliziumlage 42' notwendig sind.
Die vorliegende Erfindung dient somit zur Herstellung eines komplementären FOS-Transistors durch Sillζium-auf-Saphir,
der einen viel niedrigeren Leck-Strom und insofern eine viel niedrigere Verlustleistung hat. Es können somit Computer
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mit größeren Speichereinheiten hergestellt werden, indem CMOS-Transistor-Schaltungen verwendet werden.
Entsprechend Fig. 17 wird ein Eilderfassungs-Target für eine
Fernsehkameraröhre hoher .Auflösung unter Anwendung der vorliegenden
Erfindung hergestellt. Das Saphir-Substrat 7O ist mit einer Hauptfläche 71 in der kristallographischen (1102)-Ausrichtung
versehen. Die Siliziumlage 72 wird dann auf die Hauptfläche 71 epitaxial aufgebracht, vorzugsweise durch
Pyrolyse von Monosilanen in einem Wasserstoffträgergas, wie
das zuvor beschrieben wurde. Das epitaxiale Aufbringen wird so lange fortgesetzt, bis die Siliziumlage 7O eine Stärke von
etwa 1 uhat.
Die Siliziumlage 72 wird dann durch ein Standard-Diffusions-System
stark mit Phosphor η-dotiert. Vorzugsweise wird eine " Konstant-Diffusions-Quelle mit Phosphin in einem Offen-Rohr-System
verwendet. Die Verunreinigungs-Konzentration der Silizium-
20 21 3
lage 72 liegt somit zwischen 1 χ 10 und 1 χ 10 /cm .
Es wird dann die Siliziumlage 73 epitaxial auf die Siliziumlage
72 mit einer Stärke von etwa 5 bis 1Ou aufgebracht um einen nn-übergang 74 mit der Siliziumlage 72 zu bilden. Vorzugsweise
erfolgt das epitaxiale Aufbringen wiederum mittels Pyrolyse von Monosilanen wie zuvor erläutert. Gleichzeitig
14 3
wird die Siliziumlage 73 schwach auf etwa 5 χ 10 /cm dotiert,
indem Arsin (AsH,)- oder Phosphin (PE-)-Gas in das Epitaxial-System
eingeleitet wird.
Es wird dann die Siliziumdioxidlage 75 über der Siliziumlage mit einer Stärke von etwa 0,5 «gebildet. Vorzugsweise erfolgt
ο
dies durch Aufdampfen bei etwa 700 C.
dies durch Aufdampfen bei etwa 700 C.
Danach werden in der Oxydlage 75 die Mikro-Fenster 76 geöffnet.
Die Mikro-Fenster 76 weisen typischerweise Mittenabstände von 12,5 bis 20 Ai in schachbrettartiger Anordnung auf, bei einem
Fensterdurchmesser von 6 bis 10 ,u. Fs lassen sich so bis zu
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700' 000 Fenster in einem 1,2 χ 1,2 cm Stück bilden. Vorzugsweise
v/erden die Fenster unter Zuhilfenahme des Elektronen-Bild-Pro
j ektions-Sy stems hergestellt, wie es in den US-Patentanmeldungen
Ser. No. 753 373, 869 229, 40 626 und 78 365 vom 19. 8. 1968, 24. 10. 1969, 26. 5..1970 bzw. 6. 10. 1970
beschrieben wird, wobei diese Anmeldungen jeweils auf dieselbe Änmelderin wie die vorliegende Anmeldung zurückgehen.
Es werden dann in der η-dotierten Siliziumlage 73 mittels
Diffusion durch die Fenster 76 in der Siliziumdioxidlage p-Verunreinigungs-Zonen 77 gebildet. Dies erfolgt vorzugsweise
ir.it Hilfe von Standard-Offen-Rohr-Diffusions-Verfahren mit
einer Konstant-Diffusions-Quelle ir.it Diboran-Gas. Die Verunreinigungs-Zonen
77 werden vorzugsweise bis auf eine Tiefe von etwa 1 η diffundiert. Dadurch werden in der Siliziumlage
winzige Dioden gebildet.
Im praktischen Einsatz werden die Dioden einem.abtastenden
Elektronenstrahl 78 entgegengestellt, wie das mit Fig. 17 gezeigt ist. Dabei wird die stark dotierte Siliziumlage 72
mittels einer Energiequelle 80 auf einem gegenüber einer Kathode 79 positiven Potential gehalten, um die Oberfläche
unter Vorspannung der Dioden in Sperrichtung auf ein "Gleichgewichts "-Potential "herunterzuladen". Interessierende
Strahlung 81 fällt von der Substratseite aus ein, so daß es in den Dioden zu einer Ladungsspeicherung entsprechend der
Verteilung und der Intensität des einfallenden Lichts kommt. Der abtastende Elektronenstrahl 78 formt das Muster der
gespeicherten Ladung der Dioden in einen elektrischen Eingang von den Fernsehkamerarehren un.
Pie Empfindlichkeit des Eilderfassung-Targets hängt nur von
der Fähigkeit eines Minoritätsträger-Loches, das durch riektronenlocherzeugung mittels einfallender Strahlung in der
feldfreien stark dotierten Eiliziumlage 72 hervorgerufen wurde,
ab, vor einer Rekombination in den Paumladungsbereich der Diode zu diffundieren. Lachdem das ?Tinoritätsträger-Loch die
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Raumladungszone erreicht hat, wird es in die p-dotierte Zone
v/eiterbewegt und als positive Ladung gespeichert. Die Wahr- . scheinlichkeit dieses Ereignisses wird als "Auffang-Wirkungsgrad"
(collection efficiency) beizeichnet. Wie ersichtlich, ist der Loch-"Auffang-Wirkungsgrad" somit unmittelbar von der
Minoritätsträger-Lebensdauer abhängig, die im ms-Bereich liegen muß.
Die vorliegende Erfindung stellt somit ein Bilderfassungs-Target
hoher Auflösung zur Verfugung, das durch ein Silizium-auf-Saphir-Verfahren
hergestellt wird. Das ergibt ein dauerhafteren Bilderfassungs-Target als es bisher verfügbar war. Bisher wurden
solche Targets aus selbsttragenden Scheiben aus n-Einkristall-Silizium
hergestellt, indem der innere Bereich typischerweise auf eine Stärke von etwa 10 bis 15 η geätzt wurde (vgl. Gordon,
Trans, of the Ket. Soc. of AIME, 245, 517, 522-23 (1969)).
Solche Schaltelemente ließen sich schwer herstellen, hatten
eine niedrige Quantenausbeute und waren gegenüber Stoßen und
Schwingungen im Betrieb empfindlich. Die vorliegende Erfindung eliminiert solche Schwierigkeiten und vermittelt ein einfach
hergestelltes Target, das sowohl Stoßen als auch Schwingungen .gegenüber widerstandfähig ist.
Patentansprüche:
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Claims (4)
- Patentansprüche ;Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Schaltelements mit einer Zone relativ langer Minoritätsträger-Lebensdauer, dadurch gekennzeichnet, daß neben einer Eauptflache eines Substrats eine Siliziumlage gebildet wird, die stark mit einer unter Phosphor und Bor ausgewählten Verunreinigung dotiert ist, so daß die.Oberflächen-Verunreigungs-Konzen-19 3
tration mehr als 1 χ 10 /cm beträgt, und daß mindestens in Teilbereichen der stark dotierten Siliziumlage eine Siliziumlage epitaxial gezüchtet wird, die verhältnismäßig schwach mit einer Konzentration von weniger als etwa17 31 χ 10 /cm dotiert ist, um so eine Zone mit einer verhältnismäßig langen Minoritätsträger-Lebensdauer zu bilden. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stark dotierte Siliziumlage durch Eildung der ausgewählten Verunreinigung als mindestens ein Teil des HaIbleiter-KÖrpers hergestellt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch T oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stark dotierte Siliziumlage durch Diffusion der ausgewählten Verunreinigung bis auf eine Oberflächen-Verunreinigung!
gebildet wird.20 3 Verunreinigungs-Konzentration von mehr als 1 χ 10 /cm - 4. Verfahren nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stark dotierte Siliziumlage durch epitaxiales Aufwachsen einer Siliziumlage auf ein Isolator-Substrat und anschließendes Diffundieren der ausgewählten Verunreinigung mindestens in Teile der epitaxial gezüchteten Siliziumlage gebildet wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolator-Substrat aus Saphir gebildet wird.409829/07516. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen-Verunreinigungs-Konzentration der ausgewählten Verunreinigung der epitaxialen Lage größer als 1 χ 10 /cm ist.KN/nb 34 09829/0751Leerseite
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