DE2357123B2 - Verfahren und vorrichtung zum gleichmaessigen verteilen von unregelmaessigkeiten in der dicke von kunststoff-folien - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum gleichmaessigen verteilen von unregelmaessigkeiten in der dicke von kunststoff-folienInfo
- Publication number
- DE2357123B2 DE2357123B2 DE2357123A DE2357123A DE2357123B2 DE 2357123 B2 DE2357123 B2 DE 2357123B2 DE 2357123 A DE2357123 A DE 2357123A DE 2357123 A DE2357123 A DE 2357123A DE 2357123 B2 DE2357123 B2 DE 2357123B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- movable body
- nozzle
- line
- extrusion
- viscose
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 title claims description 8
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 title claims description 8
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 22
- 229920000297 Rayon Polymers 0.000 claims description 13
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 8
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 24
- 239000000463 material Substances 0.000 description 8
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 6
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 5
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 5
- 230000000704 physical effect Effects 0.000 description 5
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 5
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 4
- GWEVSGVZZGPLCZ-UHFFFAOYSA-N Titan oxide Chemical compound O=[Ti]=O GWEVSGVZZGPLCZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000975 dye Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000010006 flight Effects 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- OGIDPMRJRNCKJF-UHFFFAOYSA-N titanium oxide Inorganic materials [Ti]=O OGIDPMRJRNCKJF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 description 1
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 1
- 230000005389 magnetism Effects 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D1/00—Treatment of filament-forming or like material
- D01D1/06—Feeding liquid to the spinning head
- D01D1/065—Addition and mixing of substances to the spinning solution or to the melt; Homogenising
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/55—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers driven by the moving material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
- Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)
Description
20
25
30
40
35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Viskose in einer Zuführleitung zu einer Schlitzdüse
für die Herstellung von homogenen Kunststoffolien, mit einem in Strömungsrichtung der Viskose in der
Zuführleitung angeordneten, kontinuierlich bewegbaren Körper, dessen Bewegung in einer Ebene quer zur
Strömungsrichtung erfolgt.
Kunststoffolien werden im allgemeinen dadurch hergestellt, daß eine Schmelzmasse durch eine Düsenplatte extrudiert wird. Die der Düse zugeführte
Schmelzmasse erscheint als eine Schicht, die aus einer Vielzahl von einzelnen Strängen besteht, von denen
jeder zu einer bestimmten Stelle des Düsenschlitze? führt und auch ständig dort bleibt.
Diese nebeneinander liegenden Stränge würden einen Film mit homogenen Eigenschaften ergeben,
wenn das Material vollkommen homogen wäre. Die Extrusionsmasse ist jedoch in der Praxis ständig mehr
oder weniger heterogen. Dies bedeutet, daß sich die Zusammensetzung, die Temperatur, die Befeuchtbarkeit
oder die Viskosität der zu extrudierenden Masse längs
des Düsenschlitzes ändern. In einer heterogenen F.xtrudionsmasse können beispielsweise Luftblasen und
insbesondere Zusatzstoffe mehr oder weniger gut verteilt sein. Die Zusatzstoffe befinden sich beispielsweise in der Praxis stets an der gleichen Stelle in der
Extrusionsmasse, an welcher die Zusatzstoffe der Extrusionsmasse vor deren Eintritt in die Extrusionsvorrichtung zugegeben wurden. Dies wird insbesondere
deutlich, wenn man stromauf der Extrusionsvorrichliing
eine bestimmte An/ahl von Viskosesträngen eingibt, die
mit Titanoxid weiß gefärbt sind. Die weißgefärbten
50
55
60
65
Stränge bilden auf der Folie fortlaufende, geradlinige
Längsstreifen, wodurch deutlich wird, daß die durch einen heterogenen Aufbau der Extrusionsmasse hervorgerufenen Unregelmäßigkeiten stets an der gleichen
Stelle der extrudieren Folie auftreten. Die extrudierte
Folie hat daher stets an den gleichen Stellen die gleichen Ursachen, welche Oberdicken des Films, unterschiedliches Aussehen, wie Abschnitte mit unterschiedlichen
Farben, unterschiedliche physikalische Eigenschaften, wie Abschnitte mit unterschiedlichem, elektrischem
Widerstand, und der gleichen hervorrufen. Die Unregelmäßigkeiten in der extrudierten Folie, die insbesondere
durch ein unterschiedliches Aussehen und eine unterschiedliche Dicke zum Ausdruck kommen, wiederholen
sich in Längsrichtung in der Weise, daß sich die Unregelmäßigkeit beim Aufrollen des Films soweit
summieren und verstärken, daß Beulen und Vertiefungen entstehen, welche den Film verformen und
nachteilig auf die Qualität des Filmes einwirken.
Man hat versucht, den Mangel an ausreichender Homogenität der zu extrudierenden Masse dadurch zu
beseitigen, daß das Material vor der Extrusion in Mischern homogenisiert wird. Diese Vorrichtungen, die
entweder dynamisch oder statisch arbeiten, sind jedoch sehr platzraubend und die Verwendung derartiger
Vorrichtungen bedingt eine kostspielige Verlängerung der Herstellungsdauer und einen komplizierten Aufbau
der Anlagen.
Eine bekannte Vorrichtung zur Herstellung von Schlauchfolien (DE-AS 12 51 941) weist eine ringförmige Düse und einen zur Düse führenden, aus zwei
Abschnitten bestehenden Extrusionskanal auf. Der erste Abschnitt des Extrusionskanals wird durch einen in der
Achse der ringförmigen Düse liegenden Schacht und der zweite Abschnitt durch einen von diesem ausgehenden und zur ringförmigen Düse führenden Ringspalt
gebildet Die zu extrudierende Masse wird dem Extrusionskanal über einen Zuführkanal zugeführt,
welcher im rechten Winkel in den in der Achse der ringförmigen Düse liegenden Schacht des Extrusionskanals mündet An der Übergangsstelle zwischen dem in
der Düsenachse liegenden Schacht und dem daran anschließenden Ringspalt ist ein Rührflügel angeordnet,
welcher über einen nach außen führenden Antrieb von einem Motor gedreht wird.
Der Rührflügel hat die Aufgabe, die seitlich in den Mittelschacht des Extrusionskanals einlegende Extrusionsmasse gleichmäßig über den Umfang des zur
ringförmigen Düse führenden Ringspaltes zu verteilen. Diese Aufgabe wird auch vom Rührflügel in zufriedenstellender Weise erfüllt. Der Rührflügel ist jedoch nicht
in der Lage, die dem Extrusionskanal zugeführte Extrusionsmasse zu homogenisieren. Die durch den
Ringspalt zur ringförmigen Düse vorwärtsbewegte Extrusionsmasse ist nach wie vor heterogen und weist
über den Umfang der ringförmigen Düse unterschiedliche physikalische Eigenschaften auf. Dies wird am
besten dadurch deutlich, daß ein mit einer bestimmten Farbe eingefärbter Strang, welcher dem seitlich in den
Extrusionskanal mündenden Zuführkanal an einer bestimmten Stelle zugeführt wird, im wesentlichen auch
an der gleichen Stelle der ringförmigen Extrusionsdüse austritt. Dies bedeutet, daß mit dieser bekannten
Vorrichtung eine Schlauchfolie entsteht, die Unregelmäßigkeiten aufweist, die sich hauptsächlich durch
unterschiedliche Dicken und unterschiedliche physikalische Eigenschaften äußern.
Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt (US-PS
36 89 033), mit welcher verschiedene, durch eine Rohrleitung hindurchfließende Flüssigkeiten gemischt
werden sollen. Diese bekannte Rührvorrichtung weist eine in die Rohrleitung eingebaute rohrförmige
Mischkammer und einen koaxial in der Mischkammer s angeordneten, magnetisieren Rührstab auf, der mit
Hilfe eines äußeren Magnetfeldes um seine Längsachse gedreht wird Der Rührstab ist mit Flügeln oder
Schaufeln versehen, die eine gute Mischwirkung ergeben sollen. ι ο
Diese bekannte Rührvorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten eignet sich nicht zur Behandlung einer
Viskose oder einer plastischen Masse, die durch eine
Düse zur Herstellung von Kunststoffolien extrudiert werden solL Die zu extrudierenden Massen haben eine
wesentlich höhere Viskosität als Flüssigkeiten, so daß die bekannten, für Flüssigkeiten vorgesehene Rührvorrichtung nicht in der Lage ist, die zu extrudierende
Viskose zu einer homogenen Masse zu vermischen. Darüberhinaus würde eine der Extrusionsdüse vorgeschaltete Mischvorrichtung einen zusätzlichen kostentreibenden und platzraubenden Bauaufwand darstellen.
Eine andere bekannte Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoff-Folien (DE-GM 18 19 546), weist eine
Mehrzahl von Zuführleitungen und eine an die Zuführleitungen anschließende Breitschlitzdüse auf,
durch welche eine Kunststoffmasse extrudiert wird. Zwischen den Zuführleitungen und der Breitschlitzdüse
ist eine parallel zur Düsenöffnung verlaufenae, zylindrische Verteilerkammer angeordnet, in welcher eine
Förderschnecke untergebracht ist Die Förderschneck°
verläuft parallel zur Achse der zylindrischen Verteilerkainmer und erstreckt sich über deren gesamte Länge.
Die Förderschnecke ist um ihre eigene Achse sowie um die Achse der zylindrischen Verteilerkammer drehbar.
Die Förderschnecke weist jeweils an den Stellen, an denen die Zuführleitungen in die zylindrische Verteilerkammer münden, nach zwei entgegengesetzten Richtungen steigende Schneckengänge auf, um die in jeder
Zuführleitung zugeführte Masse nach beiden Seiten in der Verteilerkammer zu verteilen.
Bei dieser bekannten Vorrichtung weraen die in den
einzelnen Zuführleitungen ankommenden Stränge durch die parallel zur Breitschlitzdüse verlaufende
Förderschnecke seitlich aufgefächert, um eine Verteilung der Masse über die gesamte Breite der Schlitzdüse
zu erzielen. Die seitliche Auffächerung der durch die Zuführleitungen ankommenden Massestränge kann
jedoch trotz der Dreh- und Kreisbewegung der Förderschnecke nicht verhindern, daß beispielsweise
den Zuführleitungen zugegebene Zusatzstoffe stets an ein und dergleichen Stelle der extrudieren Folie
vorliegen. Wenn beispielsweise den einzelnen Zuführleitungen an einer bestimmten Stelle Farbstoffe zugegeben werden, führen die eingeführten Farbstoffe zu
fortlaufenden, geradlinigen, farbigen Längsstreifen auf der extrudieren Folie. Diese bekannte Vorrichtung ist
daher nicht in der Lage, die zu extrudierende Kunststoff-Masse zu homogenisieren. Darüberhinaus
hat diese bekannte Vorrichtung einen äußerst aufwendi- &o
gen Aufbau, der durch eine Förderschnecke mit nach entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Schnekkengängen und durch eine die Förderschnecke aufnehmende Lageranordnung begründet ist, welche eine
Planetenbewegung der Förderschnecke gestattet.
Die Förderschnecke dieser bekannten Vorrichtung hat in erster Linie Förderprobleme in einer quer zur
Fließrichtung der Extrusionsmasse verlaufenden Richtung zu lösen, um die ankommenden Massestränge
seitlich =u verteilen. Ein Walken und Durchmischen der einzelnen Teilstränge eines in einer Zuführleitung
ankommenden Massestranges ist bei dieser bekannten Vorrichtung nicht möglich.
Es ist daher die der Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe, eine Vorrichtung zum Mischen von Viskose in einer Zuführleitung zu einer Schlitzdüse mit einem im
Strömungsweg der Viskose liegenden, bewegbaren Körper zu schaffen, mit welcher auf einfache und
wirtschaftliche Weise eine homogene Vermischung der Viskose in der Zuführleitung vor der Extrusionsdüse
erreicht werden kann, um die Herstellung von homogenen Folien zu bewirken und die sich aus
Inhomogenitäten ergebenden Unterschiede hinsichtlich der Dicke und der physikalischen Eigenschaften in der
Folie zu beseitigen.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß
der bewegbare Körper auf der Innenwand der Zuführleitung rollt und/oder Reitet, wobei seine
Körperachse zur Rohrachse geneig: ist und sich auf einem zur Rohrachse symmetrischen Kegelmantel
bewegt
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat einerseits einer, äußerst einfachen und damit billigen Aufbau und
sorgt andererseits für eine vollständige Umverteilung und innige Durchmischung der einzelnen Teilstränge
des in der Zuführleitung ankommenden Massestranges, so daß in der Kunststoff-Folie eine Homogenität
erreicht wird, die sich auf sämtliche denkbare Faktoren bei der Herstellung von Kunststoff-Folien, wie Dicke,
physikalische Eigenschaften, Farbeindrücke, gleichmäßige Verteilung von Zusatzstoffen und dergleichen
bezieht
Eine besonders einfache und wirkungsvolle Vorrichtung läßt sich bei einer Abwandlungsform der
Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch erzielen, daß die kontinuierliche Bewegung des bewegbaren Körpers
durch den Druck der durch die Leitung fließenden Masse hervorgerufen wird, welche auf eine Einrichtung
mit schräggestellten Flügeln einwirkt
Es ist zwar ein eine Ringschlitzdüse aufweisender Extruderkopf bekannt (DE-OS 18 10 237), bei welchem
der Düsenring und der in ihm befindliche Kern gemeinsam umlaufen und die kontinuierliche Bewegung
des Düsenringes und des Kerns durch die durch den Extruderkopf hindurchfließende Masse hervorgerufen
wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird jedoch die durch den Extruderkopf hindurchfließende Masse nicht
für den Antrieb einer Mischvorrichtung verwendet.
Die Drehbewegung des bewegten Körpers im Inneren der Zuführleitung kann auch durch rein
mechanische Einrichtungen hervorgerufen werden, die außen angeordnet werden können. Es ist in jedem Fall
vorteilhaft, eine Antriebseinrichtung zu verwenden, die ein Austreten des Materials an Wellendichtungen
vermeidet. Man zieht deshalb einen Antrieb vor, bei welchem kei/ie Wellen verwendet werden, die von
außen mechanisch angetrieben werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform mit einem den vorstehenden Gesichtspunkten Rechnung tragenden
Antrieb wird beispielsweise dadurch erreicht, daß die kontinuierliche Bewegung des bewegbaren Körpers
durch ein äußerer Drehfeld hervorgerufen wird, das auf einen magnetischen Körper einwirkt, der mit dem
bewegbaren Körper fest verbunden ist.
Bei einer anderen Ausführungsform wird der wellenfreie Antrieb dadurch erreicht, daß die kontinu-
ierliche Bewegung des bewegbaren Körpers durch einen sich außen um die Leitung drehenden Magneten
hervorgerufen wird und der bewegbare Körper aus Weicheisen besteht.
Für den bewegbaren Körper wählt man vorteilhafterweise
die Form einer Kugel, deren Durchmesser etwas größer als der Radius des Querschnittes der Zuführleitung
an dieser Stelle ist. Man kann auch einen anderen, geeignet geformten bewegbaren Körper verwenden,
mit welchem die Beschickungsverluste verringert to werden können. Man gibt dem bewegbaren Körper
vorteilhafterweise einen abgerundeten Querschnitt, so daß der bewegbare Körper auf der Wand der Leitung
sehr leicht rollen oder gleiten kann.
Die Bewegung des bewegbaren Körpers ist vorteilhafterweise eine kontinuierlich fortlaufende Bewegung,
da in diesem Fall die einzelnen Stränge nicht an einer einzigen Stelle der Extmsionsdüse, sondern vielmehr an
verschiedenen Sieiien der Exirusionsdüse austreten. Die Bewegung kann jedoch auch eine kontinuierlich hin-
und hergehende Bewegung unter der Voraussetzung sein, daß der gesamte Abschnitt der Innenwand der
Zuführleitung während der hin- und hergehenden Bewegung bestrichen wird. Die Bewegungen werden
mit einer gleichmäßigen oder ungleichmäßigen Geschwindigkeil durchgeführt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich zum Beschicken von Extrusionsdüsen aller Art für
Kunststoffilme oder Zellulosefolien.
Im nachstehenden werden einige Ausführungsbei- jo spiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. I einen schematischen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer Vorrichtung.
F i g. 2 einen schematischen Längsschnitt durch eine J5
weitere Ausführungsform der Vorrichtung und
F i g. 3 einen schematischen Querschnitt durch die in
F i g. 2 dargestellte Vorrichtung.
F.s wird zunächst auf F i g. 1 Bezug genommen. Das Kunststoffmaterial fließt in einer Zuführleitung 1 in jn
Richtung des Pfeiles. In der Achse der Zuführleitung I
ist eine gekrümmte Welle 2 angeordnet, die schrägge stellte Flügel 3 trägt. Die Welle 2 ist in Lagern 4 drehbar
gelagert, die an starren Speichen 5 abgestützt sind. Scheiben 6 bilden Anschläge und halten die Welle 2 in ''1
ihrer Lage. Am gekrümmten Ende der Welle 2 ist eine Kugel 7 befestigt, die mit Hilfe eines bekannten, nicht
dargestellten Federsystems so an einem Kugelkopf befestigt ist, daß die Kugel 7 ständig gegen die Wand
der Zuführleitung 1 gedrückt wird und leicht auf der Innenwand rolle-, kann.
Das dahinfließende Kunststoffmaterial versetzt die Flügel 3 in Umdrehung, welche über die gekrümmte
Welle 2 die kontinuierliche Drehbewegung der Kugel 7 auf der Innenwand der Zuführleitung 1 hervorrufen.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform
wird der bewegbare Körper 8 mit Hilfe eines äußeren Drehfeldes angetrieben. F i g. 2 zeigt einen in
der Achse liegenden schematischen Längsschnitt durch diese Abwandlungsform der Vorrichtung, während w>
F i g. 3 einen Querschnitt durch diese Vorrichtung zeigt.
Die Zuführleitung 1 besteht aus einem Material, das für ein magnetisches Feld durchlässig ist Der bewegbare
Körper 8 ist mit Hilfe von Ringen 9 an einer Welle 10 befestigt, die sich frei in einem ortsfesten Lager 11
drehen kann. Das ortsfeste Lager 11 ist an Speichen 5
starr befestigt. Im bewegbaren Körper 8 ist ein magnetisches Einsatzstück oder ein magnetischer
Körper 12 eingebettet, in dessen Einflußbereich außerhalb der Zuführleitung 1 ein Magnetkörper 13 mit
einem entgegengesetzten Magnetismus angeordnet ist
Diesem Magnetkörper 13 wird mit Hilfe einer bekannten, nicht dargestellten Einrichtung, beispielsweise
mit Hilfe eines elektrischen Drehfeldes, eine kontinuierliche Drehbewegung um die Zuführleitung 1
in einer senkrecht zur Zuführleitung 1 liegenden Ebene erteilt. Wenn sich der Magnetkörper 13 dreht, wird dem
bewegbaren Körper 8 mit Hilfe des magnetischen Einsatzstückes 12 eine entsprechende, kontinuierliche
Bewegung erteilt. Das gleiche Ergebnis wird erzielt, wenn der bewegbare Körper S ein Hohlkörper aus
Weicheisen ist und der sich drehende Magnetkörper 13 ein ausreichend starkes Magnetfeld hat.
Diese kontinuierliche Bewegung führt zu einem kontinuierlichen Vermischen und Austauschen der
Stränge des Materials, das in Richtung des Pfeiles durch die Zuführung 1 fließt.
Die Abmessungen der Vorrichtung und die Leistung des Antriebes müssen in allen Fällen der Art der
extriK/'äi'ten Produkte und den Extrusionsbedingungen
angepaßt werden, deren Kennwerte, wie die Viskosität, die Temperatur, der Druck und so weiter, sich mit jedem
Produkt ändern und in einem ziemlich großen Maß schwanken können. Die Wellen müssen sich beispielsweise
in ihrer, Lagern mit einem ausreichenden Spiel drehen, um eine Schmierung durch das fließende
Material zu gestatten.
Die Erfindung eignet sich besonders gut zur Verbesserung der Qualität von Zellulosefolien, wie dies
im Nachstehenden anhand eines Ausführungsbeispiels rrläutert werden wird.
Fine in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung wurde in einer Zuführleitung mit einem Durchmesser von 50 mm
angeordnet. Diese Vorrichtung war mit einer Kugel versehen, die einen Durchmesser von 30 mm hatte. Die
Länge der Vorrichtung betrug 1GO mm. Die Viskose floß in der Leitung mit einer Geschwindigkeit von
lOcm/sek. Die Drehzahl der Vorrichtung betrug bei dieser Fließgeschwindigkeit der Viskose eine Umdrehung
pro 15 Sekunden.
Stromauf der Vorrichtung wurde in die Zuführleitung eine bestimmte Anzahl von Viskosesträngen eingegeben,
die mit Titanoxid weißgefärbt waren. Man stellte am Ausgang des Spinntrichters und beim Aufrollen fest,
daß die gefärbten Stränge Sinuskurven mit langen Perioden beschrieben, deren Amplituden einen Wert
von 50 mm erreichten.
Es wurde der gleiche Versuch mit entsprechenden Strömungsbedingungen, jedoch ohne die erfindungsgemäße
Vorrichtung wiederholt. Der Versuch zeigte deutlich, daß die gefärbten Stränge auf der extrudierten
Folie fortlaufende, geradlinige Längsstreifen bildeten, die sich beim Aufrollen überlagerten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Mischen von Viskose in einer
Zufahrleitung zu einer Schlitzdüse für die Herstellung von homogenen Kunststoffolien, mit einem in
Strömungsrichtung der Viskose in der Zuführleitung angeordneten, kontinuierlich bewegbaren Körper,
dessen Bewegung in einer Ebene quer zur Strömungsrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Körper (7, 8) auf
der Innenwand der Zuführleitung (1) rollt und/oder gleitet, wobei seine Körperachse zur Rohrachse
geneigt ist und sich auf einem zur Rohrachse symmetrischen Kegelmantel bewegt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Bewegung des
bewegbaren Körper:; (7) durch den Druck der durch die Leitung (1) fließenden Masse hervorgerufen
wird, welche auf eine Einrichtung mit schräggestellte ι Flügeln (3) einwirkt
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Bewegung des
bewegbaren Körpen; (8) durch ein äußeres Drehfeld hervorgerufen wird, das auf einen magnetischen
Körper (12) einwirkt, der mit dem bewegbaren Körper (8) fest verbunden iit.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Bewegung des
bewegbaren Körpers (8) durch einen sich außen um die Leitung (1) drehenden Magneten hervorgerufen
wird und uer bewegbare Körper (8) aus Weicheisen besteht
IO
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7240454A FR2206174B1 (fr) | 1972-11-15 | 1972-11-15 | Procede et dispositif pour la fabrication de films de matiere plastique et de pellicules cellulosiques ameliores |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2357123A1 DE2357123A1 (de) | 1974-05-30 |
| DE2357123B2 true DE2357123B2 (de) | 1979-05-31 |
| DE2357123C3 DE2357123C3 (de) | 1980-01-31 |
Family
ID=9107174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2357123A Expired DE2357123C3 (de) | 1972-11-15 | 1973-11-15 | Verfahren und vorrichtung zum gleichmaessigen verteilen von unregelmaessigkeiten in der dicke von kunststoff-folien |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3905583A (de) |
| JP (1) | JPS5145309B2 (de) |
| BE (1) | BE807317A (de) |
| CA (1) | CA1017106A (de) |
| DE (1) | DE2357123C3 (de) |
| FR (1) | FR2206174B1 (de) |
| GB (1) | GB1450101A (de) |
| IT (1) | IT996405B (de) |
| LU (1) | LU68800A1 (de) |
| NL (1) | NL159322B (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5650151U (de) * | 1979-09-26 | 1981-05-02 | ||
| NL8700760A (nl) * | 1987-03-31 | 1988-10-17 | Koninklijke Olland Groep Bv | Drankenautomaat met electromagnetische menginrichting. |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2932493A (en) * | 1957-09-09 | 1960-04-12 | Magic Whirl Dispensers Inc | Beverage mixer |
| US3417970A (en) * | 1967-11-13 | 1968-12-24 | Ethyl Corp | Method and apparatus for interfusing thermoplastic material |
| US3689033A (en) * | 1970-08-10 | 1972-09-05 | Lkb Produkter Ab | Magnetic stirrer device |
-
1972
- 1972-11-15 FR FR7240454A patent/FR2206174B1/fr not_active Expired
-
1973
- 1973-11-08 IT IT53560/73A patent/IT996405B/it active
- 1973-11-09 US US414252A patent/US3905583A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-11-12 NL NL7315452.A patent/NL159322B/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-11-14 LU LU68800A patent/LU68800A1/fr unknown
- 1973-11-14 BE BE137745A patent/BE807317A/xx unknown
- 1973-11-15 DE DE2357123A patent/DE2357123C3/de not_active Expired
- 1973-11-15 GB GB5309973A patent/GB1450101A/en not_active Expired
- 1973-11-15 CA CA185,851A patent/CA1017106A/en not_active Expired
- 1973-11-15 JP JP48128715A patent/JPS5145309B2/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5145309B2 (de) | 1976-12-03 |
| JPS506656A (de) | 1975-01-23 |
| GB1450101A (en) | 1976-09-22 |
| LU68800A1 (fr) | 1974-01-21 |
| FR2206174A1 (fr) | 1974-06-07 |
| BE807317A (fr) | 1974-05-14 |
| NL7315452A (de) | 1974-05-17 |
| US3905583A (en) | 1975-09-16 |
| FR2206174B1 (fr) | 1975-01-03 |
| DE2357123A1 (de) | 1974-05-30 |
| CA1017106A (en) | 1977-09-13 |
| DE2357123C3 (de) | 1980-01-31 |
| IT996405B (it) | 1975-12-10 |
| NL159322B (nl) | 1979-02-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2161067C2 (de) | Vorrichtung zum Abkühlen von aus einem Extruder austretenden Kunststoff strängen | |
| DE1273800B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Schlauches aus thermoplastischem Kunststoff mit einer in der Schlauchwand eingebetteten Wendel | |
| EP0148966B2 (de) | Kontinuierliches Misch- und Scherwalzwerk | |
| CH434700A (de) | Granuliervorrichtung, insbesondere für thermoplastische Kunststoffe und Verfahren zu ihrem Betrieb | |
| EP3235388B1 (de) | Vorrichtung zum auftragen einer leimspur auf einen umhüllungsstreifen eines stabförmigen produktes der tabak verarbeitenden industrie | |
| DE1141775B (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Blasschlaeuchen und Blasfolien | |
| DE2537915C3 (de) | Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen | |
| DE2357123C3 (de) | Verfahren und vorrichtung zum gleichmaessigen verteilen von unregelmaessigkeiten in der dicke von kunststoff-folien | |
| DE2053646B2 (de) | Maschine zur Verarbeitung Zellen bildender Kunststoffe | |
| DE1217599B (de) | Einrichtung an einer Strangpresse | |
| DE2132551A1 (de) | Vorrichtung zum Herstellen eines nicht gewobenen Einzelstuecks oder einer nicht gewobenen Stoffbahn aus Fasermaterial | |
| CH663377A5 (de) | Vertikal arbeitender folienblaskopf. | |
| DE3130968A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von beluefteten zuckermassen | |
| DE2511971C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Zusatzstoffe enthaltenden Polyvinylchlorid-Mischungen | |
| DE3009484C2 (de) | Strangpreßkopf zum Aufbringen einer Hüllschicht aus Kunststoff auf einen Kern | |
| DD297932A5 (de) | Einrichtung zum kontinuierlichen ummanteln von zylindrischen werkstuecken mit einem elastischen material | |
| CH646342A5 (en) | Apparatus for feeding materials to a conveyor belt arranged below it | |
| DE1517064A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung aufgeblaehter Nahrungsmittel | |
| DE2839967C2 (de) | ||
| WO2005016627A1 (de) | Düsenkopf für einen extruder | |
| DE4136469A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von zwei endlos-tabakstraengen fuer zigaretten oder dergleichen | |
| AT221794B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Folienschläuchen | |
| DE2917768A1 (de) | Rotierender folienblaskopf zur herstellung von schlauchfolien aus kunststoff | |
| DE3005920C2 (de) | ||
| DE1178168B (de) | Vorrichtung zum Schneiden von Stapelfasern mit kleinsten Laengen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |