[go: up one dir, main page]

DE2537915C3 - Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen

Info

Publication number
DE2537915C3
DE2537915C3 DE2537915A DE2537915A DE2537915C3 DE 2537915 C3 DE2537915 C3 DE 2537915C3 DE 2537915 A DE2537915 A DE 2537915A DE 2537915 A DE2537915 A DE 2537915A DE 2537915 C3 DE2537915 C3 DE 2537915C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
areas
ring
cascade
screw conveyor
mixing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2537915A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2537915A1 (de
DE2537915B2 (de
Inventor
Nickolas N. Cheshire Mass. Sokolow (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beloit Corp
Original Assignee
Beloit Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beloit Corp filed Critical Beloit Corp
Publication of DE2537915A1 publication Critical patent/DE2537915A1/de
Publication of DE2537915B2 publication Critical patent/DE2537915B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2537915C3 publication Critical patent/DE2537915C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/36Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die
    • B29C48/50Details of extruders
    • B29C48/505Screws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

50
Die Erfindung betrifft eine Misch- und Knetvorrichtung für eine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen mit einer Förderschnecke und mehreren dem Schneckengang nach- geordneten, sich mitdrehenden Stauringen auf einem Fortsatz der Förderschnecke, wobei die im axialen Abstand voneinander angeordneten Stauringen mit ringweise im Querschnitt unterschiedlichen winkelversetzten Diirchtrittsöffnungen versehen sind, zwischen denen radial erhöhte Umfangsteile verlaufen, die sich bis zur innenwandung des Schneckengehäuses erstrecken.
Beim Strangpressen von harzhaltigen thermoplastischen Kunststoffen ist es von wesentlicher Bedeutung, μ daß durch das Plastifizieren eine zufriedenstellend gleichförmige Schmelze und Mischung von Partikeln oder Körnern erreicht wird, die der Strangpresse zugeführt werden. Im allgemeinen umfassen solche Strangpressen eine hohle Trommel, in der das Kunststoffmaterial zum Plastifizieren erhitzt wird, wobei ein Schneckengewinde die Mischung und Förderung des Materials zur Preßmatrize oder Düse hin besorgt Körner mit hohem Molekulargewicht widerstehen oft dem Schmelzvorgang während der Erhitzung und Förderung innerhalb der Strangpresse, weshalb es bekannt ist, mehrere dem Schneckengang nachgeordnete, sich mitdrehende Stauringe nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 vorzusehen, womit die Erfindung von der FR-PS 12 83 938 ausgeht Für eine Plastifiziervorrichtung mit sich nicht mitdrehenden Stauscheiben nach der US-PS 25 05 355 ist es zudem bekannt, daß die Durch trittsöffnungen in den Staurin-Sen in Strangpreßrichtung im Sinne eines Kleinerwerdens kaskadenförmig abgestuft sind, um stufenweise immer kleinere Partikel des zu plastifizierenden Stoffes abzuscheren.
Ob sich die Stauringe mit der Förderschnecke mitdrehen oder nicht wegen der scheibenartigen Gestalt der Stauringe besteht bei den vorbekannten Misch- und Knetvorrichtungen die Gefahr der Verstopfung. An der axialen Förderung des Stoffes können nur die Stoff-Fäden beteiligt sein, die im Einzugsgebiet einer jeden Durchtrittsöffnung liegen. In dem überwiegenden Teil des Raumes zwischen zwei Stauringen bekannter Art kann Stoff mitdrähend in toten Räumen liegenbleiben. Es besteht keine Möglichkeit, in diesen toten Räumen dem Stoff noch eine Relativbewegung aufzuzwingen, um ihn in Bewegung zu versetzen und irgendwie doch noch in das Einzugsgebiet der Durchtrittsöffnungen gelangen zu lassen. Die hängenbleibenden Stoffmengen können mehr und mehr die unter dem Druck der Förderschnecke bewegten Stoffmengen abbremsen, so daß die Räume vor den Durchtrittsöffnungen bis zur Verstopfung stetig kleiner werden. Mit diesem Zuwachsen der Durchtrilisöffnungen ist auch eine Leistungsminderung verbunden. Dies trifft auch für eine Mischvorrichtuci nach der US-PS 34 86 192 zu.
Es ist auch eine Misch- und Knetvorrichtung für das Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen mit mehrgängiger Förderschnecke bekannt, bei der Stauelemente und Durchtrittsquerschnittc zwischen und in den Schneckengängen angeordnet sind. Hier können zwar keine toten Räume entstehen, in denen der zu plastifizierende Stoff liegenbleiben und zu Verstopfungen führen kann, jedoch ist die Herstellung einer mit Stauelementen vereinheitlichten Förderschnecke sehr kompliziert und teuer. Die Erfindung greift daher die von einer Förderschnecke räumlich getrennten Misch- und Knetvorrichtungen nach der FR-PS 12 83 938 und der US-PS 25 05 355 auf, um diese baulich einfachere Technologie weitcrzuentwickcln.
Der im Patentanspruch I offenbarten Misch- und Knetvorrichtung liegt die Aufgabe zugrunde, der Verstopfungsgefahr und der Leistungsminderung von Misch- und Knetvorrichtungen der Gattung wirksam zu begegnen, ohne auf die aufwendige Konstruktion mit Stauelementen und Durchtrittsöffnungen im Bereich der Förderschnecke zurückgreifen zu müssen. Die Lösung dieser Aufgabe besteht aus den im Patentanspruch I angegebenen Merkmalen.
Durch den erfindungsgemäßen zick-zack-förmigen Verlauf der Stauringe werden nicht nur Bereiche geschaffen, die quasi die Förderwirkung der Förderschnecke auch im Misch- und Knetbereich fortsetzen,
sondern auch solche mit Durchtrittsöffnungen versehene Kaskadenbereiche, die entgegengesetzt wirken und den vorwärts bewegten Stoffmengen entgegenarbeiten. Hierdurch bestreichen die Kaskadenbereiche bei ihrem Umlauf einen ihrer Länge entsprechenden Ringraum, in dem keine toten Räume entstehen können. Die Plastifizierung des thermoplastischen Kunststoffes wird ferner dadurch gefördert, daß die die Durchtrittsöffnungen tragenden, rückfördernd wirkenden Kaskadenbereiche von aufeinanderfolgenden Stauringen in Strangpreßrichtung im Sinne eines Kleinerwerdens der Durchtrittsöffnungen abgestuft sind, wodurch stufenweise immer kleinere Partikel des zu plastifizierenden Stoffes abgeschert und der Stoff somit stufenweise aufgeschlossen wird. Dieser Gedanke ist — wie schon ausgeführt — durch die US-PS 25 05 355 vorgezeichnet
Wenn nach einem weiteren Erfindungsvorschlag jeder Kaskadenbereich mit der Innenwandung des Schneckengehäuses kreisringförmige radiale Durchtrittsspalte bildet, wird der Sektor, auf dem die Durchtrittsspalte offen sind, erhöht. Zweckmäßig nimmt die Tiefe der kreisrängförmigen radialen Durchtrittsspalte in Strangpreßrichtung ringweise um c.s Hälfte derjenigen des vorhergehenden Stauringes ab, um ebenso wie durch das Kleinerwerden der Durchtrittsöffnungen der Stauringe in Strangpreßrichtung gröbere Partikel oder Körner des zu plastifizierenden Stoffes in jeder Staustufe solange am Durchtritt zu hindern, bis sie durch die Erhitzung eine durch die Spalttiefe vorherbestimmte Größenordnung eingenommen haben. jo
Wenn — wie es aus der FR-PS 12 83 938 für ungewellte Stauringe bekannt ist — die schraubenförmige Aufeinanderfolge der Durchtriltsöffnungen in den Stauringen entgegengesetzt zi-m Verlauf des Schnekkenganges der Förderstrecke ist, wird empfohlen, daß J5 die Wechselpunkte zwischen den Abstreichbereichen mit fördernd wirkenden radial erhöhten Umfangsteilen und den mit Durchtrittsöffnungen versehenen Kaskadenbereichen eines vorhergehenden Stauringes etwa auf die Mitte der in axialer Richtung nachgeordneten Kaskadcnbei eiche gerichtet sind. Der Effekt dieser Maßnahme ist darin zu sehen, daß der in Slrangpreßrichtung geförderte Stoff überwiegend cuf einen Kaskadenbereich des nachgeordneten Stauringes auftrifft und dort besonders wirksam abgeschert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Misch- und Knetvorrichtung zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch einen Teil einer Strangpresse mit der Forderschnecke vorgeordneter Misch- und Knetvorrichtung,
Fig. 2 eit.e vergrößerte Teilansicht der Misch- und Knetstufe,
Fig.3 einen vergrößerten Teilschnitt nach der Linie « IH-IlI in Fig. I.
Fig.4 eine Abwicklung der Mischstufe in Zeichenebene, und
F i g. 5 bis 8 Teilschnitte nach den Linien V-V, Vl-Vl, VII-VII und VIII-VIII in F ig. 4. t,o
Gemäß Fig. I umfaßt eine Strangpresse zum Einspritzen von plaslifizicrlem Kunststoff in eine Strangpreßdüse ein Schneckengehäuse 10 mit einer zylindrischen Innenwandung II, innerhalb der eine Förderschnecke 12 mit einem oder mehreren Schnek- hi kengängen 13 Kunststoff, der dem Gehäuse an einer Stelle stromaufwärts von dem Gehäuse zugeführt wird, nach einem Düsendurc'igang 14 mit verengtem Querschnitt fördert. In einem bestimmten Abstand stromaufwärts von dem Dösendurchgang 14 befindet sich eine Entlüftungsöffnung 15 zum Abziehen von flüchtigen Bestandteilen aus dem Schneckengehäuse.
Der Förderschnecke 12 ist eine allgemein mit 17 bezeichnete Misch- und Knetstufe vorgeordnet. Die Misch- und Knetstuie 17 ist funktionell mit der Förderschnecke 12 einheitlich und erhält den Kunststoff von den Schneckengängen 13 der Förderschnecke. Während bis zum Beginn der Misch- und Knetstufe der Kunststoff weitgehend durchgemischt und durch Erhitzen plastifiziert wurde, ist noch ein wesentlicher Teil von nicht plastifizierten Körnern und Partikeln vorhanden, die in der Misch- und Knetstufe 17 durch dynamisches Hin- und Herbewegen sowie Abschervorgänge beseitigt werden sollen.
Die Misch- und Knetstufe besteht im Ausführuügsbeispiel aus drei in Strangpreßrichtung aufeinanderfolgenden, zick-zack-förmig verlaufenden Stauringen 18, 19, 20, die mitrlrehend auf der verlängerten Welle der Förderschnecke 12 angeordnet sind. I Jer der Stauringe hat im wesentlichen denselben Aufbau und Abstand von dem benachbarten Stauring, jedoch sind unterschiedliche Abstände u. U. erwünscht. Jeder der Stauringe 18, 19, 20 hat aufeinanderfolgende, abwechselnd stromabwärts und stromaufwärts gerichtete Bereiche, die abwechselnd im Sinne der Förderschnecke fördernd und entgegen der Förderschnecke rückfördernd wirken. Die fördernd wirkenden Bereiche werden von radial erhöhten Umfangsteilen, den Abstreichbereichen 24, mit den Stirnflächen 27 gebildet, die bis zur Innenwandung 11 des Schneckengehäuses 10 reichen, wie Fig. 3 zeigt.
Zwischen diesen Abstreichbereichen 24 hat jeder Stauring rückfördernd wirkende Bereiche mit Durchtrittsöffnungen zur Erzielung eines Abschereffektes, sog. Kaskadenbereiche. Der Stauring 18 trägt die Kaskadenbereiche 21, der Stauring 19 die Kaskadenbereiche 22 und der Stauring 20 die Kaskadenbereiche 23. Wie am besten aus F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, hat jeder der Stauringe 18, 19, 20 drei in gleichem Abstand voneinander angeordnete Kaskadenbereiche 21, 22, 23. In Umfangsrichtung sind die Kaskadenbereiche größer als die dazwischen liegenden Abstreichbereiche 24 der Stauringe. Auch ist aus Fig.4 ersichtlich, daß die Kaskadenbereiche 21, 22, 23 über die seitlichen Stirnflächen 25 der Stauringe entgegen der Strangpreßrichtung fördern, wogegen die dazwischen liegenden Abstreichbereiche 24 mit den seitlichen Stirnflächen 27 der Stauringe im Sinne der Förderschnecke 12 den Kunststoff vorwärtsbewegen.
Die Förderschnecke 12 dreht sich in Richtung des Pfeiles 28 in Fig. 2 und 4. Der thermoplastische Kunstsfoff wird demgemäß mit Hilfe der Schneckengänge 13 vorwärtsbewegt, wie durch die Richtungspfeile 29 angedeutet ist, und gelangt dadurch in Jen Bereich der Misch- und Knetstufe 17. Entlang dieser Misch- und Knetstufe 17 wird das Material durch die Kaskadenbereiche 21, 22, 23 bzw. deren Durchtrittsöffnungen hindurchgezwunge.i, die in Strangpreßrichtung im Sinne eines Kleinerwerdens der Durchtrittsöffnungen abgestuft sind, um ringweise nur Körner von allmählich kleinerwerdender Größe durchtreten zu lassen. Die Durchtrittsöffnungen bestehen aus kreisringförmigen radialen Durchtrittsspalten zwischen der Innenwandung 11 des Schneckengeiiäüses 10 und den Kaskadenbereichen 21, 22, 23 der Stauringe 18, 19, 20. Diese Durchtrittsspalte nehmen in Strangpreßrichtung ring-
weise um die Hälfte derjenigen des vorhergehenden Stauringes ab. Zum Beispiel haben die Kaskadenbereiche 21 in dem Stauring 18 einen Durchtrittsspalt von ungefährO,l5cm(Fig. 3 und 6), wogegen die Kaskadenbereiche 22 in dem Stauring 19 radiale Durchtrittsspalte von ungefähr 0,076 cm bilden (F i g. 7). Die Kaskadenbereiche 23 in dem Stauring 20 haben dann Durchtrittsspalte von ungefähr 0,038 cm Höhe(Fig. 8). Fi g. igt. im übrigen, daß die Abscherbereiche 24 der Slauringe 18, 19, 20 einen Durchmesser haben, der fast dem Durchmesser der Innenwandung 11 des Schneckengehäuses 10 entspricht.
Geschmolzener thermoplastischer Kunststoff, der entlang der Förderschnecke 12 in Richtung des ersten Stauringes 18 bewegt wird, kann die Kaskadenberciche 21 im wesentlichen ungehindert durchqueren, so wie von den Richtungspfeilen 30 in Fig.20 angedeutet ist. Dagegen werden ungeschmolzene Partikel, die größer als 0,15 cm im Durchmesser sind, von den Stirnflächen 25 des Stauringes 18 zurückgehalten, so wie von den Richtungspfeilen 31 in Fig. 2 angedeutet ist, wobei sie rückwärts in die nach vorwärts gerichtete Strömung des Kunststoffes getrieben werden und sich so lange auf den stromaufwärts gerichteten Seiten des Stauringes 18 bewegen, bis die übergroßen Partikel genügend abgeschmolzen sind und die Durchtrittsöffnungen des Kaskadenbereiches 21 durchqueren können. Durch die dynamische Antriebswirkung der Schneckengänge 13 und die rückwärts gerichtete Förderwirkung der Stirnflächen 25 des Stauringes 18 werden die übergroßen Partikel in konstanter Bewegung gehalten und können entlang der stromaufwärts gerichteten Seite des Stauringes nicht zum mitdrehenden Stillstand kommen.
Kunststoff, der hinter den Stauring 18 gelangt, bewegt sich weiter zum nächsten Stauring 19 und durch die Kaskadenbereiche 22 weiter über und hinter den Stauring 19, so wie von den Richtungspfeilen 32 in F i g. 2 angedeutet ist, mit Ausnahme der ungeschmolzenen Partikel, die in bezug auf die Tiefe der Durchtrittsspalte in den Kaskadenbereichen 22 zu groß sind. Diese größeren Partikel werden rückwärts in Richtung der Richtungspfeile 33 in F i g. 2 in das Mnicric! nb~c!citci da; sich ir R1-1·* J c* : -
gefördert.
Mit der Anordnung der gewellten Stauringe 18,19,20 und der ringweisen abgestuften Abnahme der Spalttie fen der aufeinanderfolgenden Kaskadenbereiche hai jede Staustufe Partikel eines vorbestimmten Größenbe reiches von der Vorwärtsbeförderung in die nächste Stufe ab, bis schließlich die minimale Spaltweite der Stauringes 20 erreicht ist, wobei die absolut höchste Abscherwirkung und maximale Durchmischung entlang
ίο der Knet- und Mischstufe 17 stattfindet. Hierdurch win ein Zustopfen der letzten Stufe verhindert.
In jeder Stufe entlang der Knet- und Mischvorrich tung 17 ruft die Einwirkung der Stirnflächen 25 eit Zurückdrücken derjenige festen Partikel hervor, die zt groß sind, um die zugeordneten Kaskadenbereiche zi durchqueren, und zwar in einer rhythmischen um pulsierenden Art und Weise, bis die rückwärt geförderten Partikel durch die Plastifi/iereinwirkunf der zugeführten Hitze verkleinert sind und den Stauring durchqueren können, um einer weiteren GröBenrcdu zierung in der nächsten Staustufe zu unterliegen. Diesi rhythmische pulsierende Einwirkung auf die übergroßei Partikel in jeder Stufe tragen zur Durchmischung de Schmelze bei, wie auch zur Vereinfachung de
Plastifizierung des Materials.
Die kürzeren Längen der Stirnflächen 27 können al Verlängerungen der Schneckengänge 13 der Förder schnecke 12 bezeichnet werden, da die Stirnflächen 27 dazu dienen, den Kunststoff in derselben Richtung vorwärts zu treiben wie die Schneckengänge 13. Die Antriebswirkung der Stirnflächen 27 in Vorwärtsrich tung kann im wesentlichen als Pumpwirkung bezeichne werden, die jeden wesentlichen Verlust ausgleicht, dei durch die Filterwirkung der Kaskadenbereiche in der
J5 verschiedenen Stufen entlang dem Knet- und Mischbe reich 17 hervorgerufen wird. Durch ihre Wechselbezie hung zu den rückwärts fördernden Stirnflächen 25 is das Durchmischen der Kunststoffschmelze durch die Stirnflächen 27 so kräftig, daß es einen Strömungsstill stand verhindert.
Indem der zick-zack-förmige Verlauf der Stauringe so vorgesehen wird, daß die Wechselpunkte zwischen der
19 bewegt. Die Vorwärtsbewegung des Kunststoffes von dem Stauring 18 nach dem Stauring 19 hin wird durch die seitlichen Stirnflächen 27 des Stauringes 18 hervorgerufen, wie durch die Richtungspfeile 34 in F i g. 2 angedeutet.
Kunststoff, der hinter den Stauring 19 gelangt, bewegt sich zum letzten Stauring 20, wobei der plastifizierte Kunststoff sich weiter über die Kaskadenbereiche 23 bewegt, wie von Gen Richtungspfeilen 32, 35 in F i g. 2 angedeutet, wobei Partikel mit Übergröße in bezug auf die Durchtrittsspalte sich entlang den Kaskadenbereichen 23 bewegen und rückwärts getrieben werden, wie von den Richtungspfeilen 37 angedeutet ist Die seitlichen Stirnflächen 27 des Stauringes 19 fördern die Masse vorwärts. Stromabwärts von dem Stauring 20 wird die Masse mit Hilfe der seitlichen Stirnflächen 27 des Stauringes 20 zum Düsendurchgang 14 hin 22, 23 eines vorhergehenden Stauringes, z. B. de Stauringes 19, etwa auf die Mitte der in axialer Richtung nachgeordneten Kaskadenbereiche gerichtet sind, wo bei unter den Wechselpunkten die stromaufwärtiger Schnittpunkte jeweils der Stirnflächen 25 und 27 zu verstehen sind, wird die Strömung über die Kaskaden so bereiche gespalten, wobei ein Teil der Strömung in Richtung der Richtungspfeile 38,40 und ein anderer Tei in Richtung der Richtungspfeile 39,41 verläuft. Hierbei vermischen sich die Teilströme 38, 40 mit den Teilströmen 39,41 beim gemeinsamen Durchgang durch die nachgeordneten Kaskadenbereiche 22,23 aufeinanderfolgender Stauringe. Ein derartiges Aufspalten und wieder Vereinigen der vorwärts geförderten Kunststoffschmelze verbessert die Durchmischung wesentlich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Misch- und Knetvorrichtung für eine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen mit einer Förderschnecke und mehreren dem Schneckengang nachgeordneten, sich mitdrehenden Stauringen auf einem Fortsatz der Förderschnecke, wobei die im axialen Abstand voneinander angeordneten Stauringe mit ringweise im Querschnitt unterschiedlichen winkelversetzten Durchtrittsöffnungen versehen sind, zwischen denen radial erhöhte Umfangsteile verlaufen, die sich bis zur Innenwandung des Schneckengehäuses erstrekken, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauringe (18,19,20) zick-zack-förmig verlaufen und jeder Stauring aufeinanderfolgende, abwechselnd stromabwärts und stromaufwärts gerichtete Bereiche hat, die abwechselnd im Sinne der Förderschnekke (12) fördernd und entgegen der Förderschnecke rückfördernd wirken, daß die fördernd wirkenden Bereiche \t^i den radial erhöhten Umfangsteilen als Abstreichbereiche (24) mit den Stirnflächen (27) gebildet sind, daß die rückfördernd wirkenden Bereiche als Kaskadenbereiche (21, 22, 23) die Durchtrittsöffnungen tragen, und daß die Kaskadenbereiche von aufeinanderfolgenden Stauringen in Strangpreßrichtung im Sinne eines Kleinerwerdens der Durchtrittsöffnungen abgestuft sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kaskadenbereich (21, 22,23) mit der Innenwandung (11) des Schneckengehäuses (10) kreisringfömige radiale Durchtrittsspalte bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der kreisringförmigen radialen Durchtrittsspaite in Sirangpreßrichtung « ringweise um die Hälfte derje· igen des vorhergehenden Stauringes (18,19,20) abnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch I mit einer schraubenförmigen Aufeinanderfolge der Durchtrittsöffnungen entgegengesetzt zum Verlauf des Schneckenganges der Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselpunkte zwischen den Abstreichbereichen (24, 27) und den Kaskadenbereichen (21, 22, 23) eines vorhergehenden Stauringes (19) etwa auf die Mitte der in axialer !\ientung nachgeordneten Kaskadenbereiche gerichtet sind.
DE2537915A 1974-08-26 1975-08-26 Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen Expired DE2537915C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/500,333 US3945622A (en) 1974-08-26 1974-08-26 Cascade type dynamic mixer for extrusion of plastic

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2537915A1 DE2537915A1 (de) 1976-03-11
DE2537915B2 DE2537915B2 (de) 1980-01-17
DE2537915C3 true DE2537915C3 (de) 1980-09-18

Family

ID=23988948

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2537915A Expired DE2537915C3 (de) 1974-08-26 1975-08-26 Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3945622A (de)
JP (1) JPS5815303B2 (de)
CA (1) CA1036153A (de)
DE (1) DE2537915C3 (de)
FR (1) FR2282991A1 (de)
GB (1) GB1518346A (de)
IT (1) IT1042028B (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608307B2 (de) * 1976-02-28 1978-08-03 Hermann Berstorff Maschinenbau Gmbh, 3000 Hannover Mehrgängige Extruderschnecke
US4154536A (en) * 1977-07-25 1979-05-15 Beloit Corporation High efficiency injection molding screw
US5332309A (en) * 1992-04-23 1994-07-26 Edge-Sweets Company Reactive component mixing with metered dry filler
US5318357A (en) * 1992-06-16 1994-06-07 Spirex Corporation Extruder injection apparatus
US5327817A (en) * 1993-09-15 1994-07-12 Lyco Manufacturing, Inc. Food machinery with agitating flight auger
RU2145282C1 (ru) * 1997-07-08 2000-02-10 Общество с ограниченной ответственностью "Эласт-Технологии" Способ деструкции эластомерного материала и диспергатор для реализации способа
US6958128B2 (en) * 2003-11-21 2005-10-25 Certainteed Corporation Dynamic mixer screw tip
WO2006026607A1 (en) * 2004-08-31 2006-03-09 Mayco Plastics, Inc. Blending device for co-extruding multilayer film laminate having at one least colored ionomeric layer and at least one additional layer bonded thereto
US20240239948A1 (en) 2021-06-03 2024-07-18 Carbon, Inc. Methods for the rapid production of blocked prepolymers
WO2023220523A1 (en) 2022-05-09 2023-11-16 Carbon, Inc. Method for direct coloration of resins for additive manufacturing

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1119651A (fr) * 1949-07-15 1956-06-22 Dispositif homogénéiseur pour machine à extruder ou à injecter les matières thermoplastiques
AT307010B (de) * 1968-12-21 1973-05-10 Werner & Pfleiderer Vorrichtung zum kontinuierlichen Kneten, Mischen und Homogenisieren plastischer Massen
DE2019522C3 (de) * 1970-04-22 1975-08-07 Windmoeller & Hoelscher, 4540 Lengerich Schneckenpresse für thermoplastische Kunststoffe und unvernetzte Elastomere
CH521212A (de) * 1970-05-15 1972-04-15 Windmoeller & Hoelscher Schneckenpresse für die Verarbeitung thermoplastischer und nicht vernetzter Elastomere

Also Published As

Publication number Publication date
GB1518346A (en) 1978-07-19
FR2282991A1 (fr) 1976-03-26
CA1036153A (en) 1978-08-08
FR2282991B1 (de) 1980-01-04
IT1042028B (it) 1980-01-30
DE2537915A1 (de) 1976-03-11
DE2537915B2 (de) 1980-01-17
US3945622A (en) 1976-03-23
JPS5815303B2 (ja) 1983-03-24
JPS5184854A (de) 1976-07-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3902666C2 (de)
DE2548490C2 (de) Schneckenstrangpresse
DE3820320C2 (de)
DE69209352T2 (de) Verbesserungen bei Kautschuk-Extrudern mit Kaltbeschickung
DE1207074B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von thermoplastischen Kunststoffen in einer Schneckenpresse
DE2660469C2 (de) Extruderschnecke
DE2235784B2 (de) Einschnecken-Extruder zum Mischen und Homogenisieren von hochviskosen Kautschukmischungen und sich ähnlich verhaltenden Thermoplasten
DE1502335B2 (de) Schneckenstrangprese fuer die verarbeitung von kunststoff
EP2212090B1 (de) Extruderschnecke für einen schneckenextruder
DE1729145C3 (de) Schneckenstrangpresse für Kunststoff
DE2537915C3 (de) Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen
DE2364507A1 (de) Homogenisierungsextruder
DE2265520C2 (de) Granuliervorrichtung für die Herstellung von Pellets aus thermoplastischem Material
DD231314A5 (de) Devolatilizing mixing extruder
DE2514307A1 (de) Schneckengehaeuse fuer einen extruder oder eine spritzgiessmaschine
DE102012010854B4 (de) Einschneckenextruder mit Wellenschnecke und genutetem Gehäuse
DE1145787B (de) Schneckenstrangpresse mit einem Stauabschnitt, dessen Querschnitt veraenderlich ist
DE1803896B2 (de) Vorrichtung zum strangpressen von thermoplastischen kunstharzen
DE2053646B2 (de) Maschine zur Verarbeitung Zellen bildender Kunststoffe
DE2435807C3 (de) Vorrichtung zum Steuern des Druckes und der Fließgeschwindigkeit von plastischen Stoffen in einem Schneckenextruder
DE1949836C3 (de) Plastifizier und Knetvorrichtung fur plastifizierbares Gut, insbesondere Kunststoffe
DE2650248C2 (de) Schneckenextruder zur Verarbeitung plastifizierbarer Kunststoffe
DE3420643C2 (de) Vorrichtung zum Wiederaufbereiten von thermoplastischen Abfällen
DE2908497C2 (de) Extruderschnecke
DE102004050810A1 (de) Einwellige, kontinuierlich arbeitende Misch- und Knetmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee