DE2537915C3 - Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents
Misch- und Knetvorrichtung für «ine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen KunststoffenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Misch- und Knetvorrichtung für eine Strangpresse zum Plastifizieren von
thermoplastischen Kunststoffen mit einer Förderschnecke und mehreren dem Schneckengang nach-
geordneten, sich mitdrehenden Stauringen auf einem Fortsatz der Förderschnecke, wobei die im axialen
Abstand voneinander angeordneten Stauringen mit ringweise im Querschnitt unterschiedlichen winkelversetzten Diirchtrittsöffnungen versehen sind, zwischen
denen radial erhöhte Umfangsteile verlaufen, die sich bis zur innenwandung des Schneckengehäuses erstrecken.
Beim Strangpressen von harzhaltigen thermoplastischen Kunststoffen ist es von wesentlicher Bedeutung, μ
daß durch das Plastifizieren eine zufriedenstellend gleichförmige Schmelze und Mischung von Partikeln
oder Körnern erreicht wird, die der Strangpresse
zugeführt werden. Im allgemeinen umfassen solche
Strangpressen eine hohle Trommel, in der das
Kunststoffmaterial zum Plastifizieren erhitzt wird, wobei ein Schneckengewinde die Mischung und
Förderung des Materials zur Preßmatrize oder Düse hin besorgt Körner mit hohem Molekulargewicht widerstehen oft dem Schmelzvorgang während der Erhitzung
und Förderung innerhalb der Strangpresse, weshalb es bekannt ist, mehrere dem Schneckengang nachgeordnete, sich mitdrehende Stauringe nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 vorzusehen, womit die Erfindung von der FR-PS 12 83 938 ausgeht Für eine
Plastifiziervorrichtung mit sich nicht mitdrehenden Stauscheiben nach der US-PS 25 05 355 ist es zudem
bekannt, daß die Durch trittsöffnungen in den Staurin-Sen in Strangpreßrichtung im Sinne eines Kleinerwerdens kaskadenförmig abgestuft sind, um stufenweise
immer kleinere Partikel des zu plastifizierenden Stoffes abzuscheren.
Ob sich die Stauringe mit der Förderschnecke mitdrehen oder nicht wegen der scheibenartigen
Gestalt der Stauringe besteht bei den vorbekannten Misch- und Knetvorrichtungen die Gefahr der Verstopfung. An der axialen Förderung des Stoffes können nur
die Stoff-Fäden beteiligt sein, die im Einzugsgebiet einer jeden Durchtrittsöffnung liegen. In dem überwiegenden
Teil des Raumes zwischen zwei Stauringen bekannter Art kann Stoff mitdrähend in toten Räumen liegenbleiben. Es besteht keine Möglichkeit, in diesen toten
Räumen dem Stoff noch eine Relativbewegung aufzuzwingen, um ihn in Bewegung zu versetzen und
irgendwie doch noch in das Einzugsgebiet der Durchtrittsöffnungen gelangen zu lassen. Die hängenbleibenden Stoffmengen können mehr und mehr die
unter dem Druck der Förderschnecke bewegten Stoffmengen abbremsen, so daß die Räume vor den
Durchtrittsöffnungen bis zur Verstopfung stetig kleiner werden. Mit diesem Zuwachsen der Durchtrilisöffnungen ist auch eine Leistungsminderung verbunden. Dies
trifft auch für eine Mischvorrichtuci nach der US-PS
34 86 192 zu.
Es ist auch eine Misch- und Knetvorrichtung für das
Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen mit mehrgängiger Förderschnecke bekannt, bei der Stauelemente und Durchtrittsquerschnittc zwischen und in den
Schneckengängen angeordnet sind. Hier können zwar keine toten Räume entstehen, in denen der zu
plastifizierende Stoff liegenbleiben und zu Verstopfungen führen kann, jedoch ist die Herstellung einer mit
Stauelementen vereinheitlichten Förderschnecke sehr kompliziert und teuer. Die Erfindung greift daher die
von einer Förderschnecke räumlich getrennten Misch- und Knetvorrichtungen nach der FR-PS 12 83 938 und
der US-PS 25 05 355 auf, um diese baulich einfachere Technologie weitcrzuentwickcln.
Der im Patentanspruch I offenbarten Misch- und Knetvorrichtung liegt die Aufgabe zugrunde, der
Verstopfungsgefahr und der Leistungsminderung von Misch- und Knetvorrichtungen der Gattung wirksam zu
begegnen, ohne auf die aufwendige Konstruktion mit Stauelementen und Durchtrittsöffnungen im Bereich
der Förderschnecke zurückgreifen zu müssen. Die Lösung dieser Aufgabe besteht aus den im Patentanspruch I angegebenen Merkmalen.
Durch den erfindungsgemäßen zick-zack-förmigen Verlauf der Stauringe werden nicht nur Bereiche
geschaffen, die quasi die Förderwirkung der Förderschnecke auch im Misch- und Knetbereich fortsetzen,
sondern auch solche mit Durchtrittsöffnungen versehene Kaskadenbereiche, die entgegengesetzt wirken und
den vorwärts bewegten Stoffmengen entgegenarbeiten. Hierdurch bestreichen die Kaskadenbereiche bei ihrem
Umlauf einen ihrer Länge entsprechenden Ringraum, in dem keine toten Räume entstehen können. Die
Plastifizierung des thermoplastischen Kunststoffes wird ferner dadurch gefördert, daß die die Durchtrittsöffnungen
tragenden, rückfördernd wirkenden Kaskadenbereiche von aufeinanderfolgenden Stauringen in Strangpreßrichtung
im Sinne eines Kleinerwerdens der Durchtrittsöffnungen abgestuft sind, wodurch stufenweise
immer kleinere Partikel des zu plastifizierenden Stoffes abgeschert und der Stoff somit stufenweise
aufgeschlossen wird. Dieser Gedanke ist — wie schon ausgeführt — durch die US-PS 25 05 355 vorgezeichnet
Wenn nach einem weiteren Erfindungsvorschlag jeder Kaskadenbereich mit der Innenwandung des
Schneckengehäuses kreisringförmige radiale Durchtrittsspalte bildet, wird der Sektor, auf dem die
Durchtrittsspalte offen sind, erhöht. Zweckmäßig nimmt die Tiefe der kreisrängförmigen radialen Durchtrittsspalte
in Strangpreßrichtung ringweise um c.s Hälfte derjenigen des vorhergehenden Stauringes ab, um
ebenso wie durch das Kleinerwerden der Durchtrittsöffnungen der Stauringe in Strangpreßrichtung gröbere
Partikel oder Körner des zu plastifizierenden Stoffes in jeder Staustufe solange am Durchtritt zu hindern, bis sie
durch die Erhitzung eine durch die Spalttiefe vorherbestimmte Größenordnung eingenommen haben. jo
Wenn — wie es aus der FR-PS 12 83 938 für ungewellte Stauringe bekannt ist — die schraubenförmige
Aufeinanderfolge der Durchtriltsöffnungen in den
Stauringen entgegengesetzt zi-m Verlauf des Schnekkenganges
der Förderstrecke ist, wird empfohlen, daß J5 die Wechselpunkte zwischen den Abstreichbereichen
mit fördernd wirkenden radial erhöhten Umfangsteilen und den mit Durchtrittsöffnungen versehenen Kaskadenbereichen
eines vorhergehenden Stauringes etwa auf die Mitte der in axialer Richtung nachgeordneten
Kaskadcnbei eiche gerichtet sind. Der Effekt dieser Maßnahme ist darin zu sehen, daß der in Slrangpreßrichtung
geförderte Stoff überwiegend cuf einen Kaskadenbereich des nachgeordneten Stauringes auftrifft
und dort besonders wirksam abgeschert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand einer Misch- und Knetvorrichtung zum Plastifizieren von thermoplastischen Kunststoffen
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch einen Teil einer
Strangpresse mit der Forderschnecke vorgeordneter Misch- und Knetvorrichtung,
Fig. 2 eit.e vergrößerte Teilansicht der Misch- und
Knetstufe,
Fig.3 einen vergrößerten Teilschnitt nach der Linie «
IH-IlI in Fig. I.
Fig.4 eine Abwicklung der Mischstufe in Zeichenebene,
und
F i g. 5 bis 8 Teilschnitte nach den Linien V-V, Vl-Vl,
VII-VII und VIII-VIII in F ig. 4. t,o
Gemäß Fig. I umfaßt eine Strangpresse zum Einspritzen von plaslifizicrlem Kunststoff in eine
Strangpreßdüse ein Schneckengehäuse 10 mit einer zylindrischen Innenwandung II, innerhalb der eine
Förderschnecke 12 mit einem oder mehreren Schnek- hi
kengängen 13 Kunststoff, der dem Gehäuse an einer
Stelle stromaufwärts von dem Gehäuse zugeführt wird,
nach einem Düsendurc'igang 14 mit verengtem
Querschnitt fördert. In einem bestimmten Abstand stromaufwärts von dem Dösendurchgang 14 befindet
sich eine Entlüftungsöffnung 15 zum Abziehen von flüchtigen Bestandteilen aus dem Schneckengehäuse.
Der Förderschnecke 12 ist eine allgemein mit 17 bezeichnete Misch- und Knetstufe vorgeordnet. Die
Misch- und Knetstuie 17 ist funktionell mit der Förderschnecke 12 einheitlich und erhält den Kunststoff
von den Schneckengängen 13 der Förderschnecke. Während bis zum Beginn der Misch- und Knetstufe der
Kunststoff weitgehend durchgemischt und durch Erhitzen plastifiziert wurde, ist noch ein wesentlicher Teil
von nicht plastifizierten Körnern und Partikeln vorhanden,
die in der Misch- und Knetstufe 17 durch dynamisches Hin- und Herbewegen sowie Abschervorgänge
beseitigt werden sollen.
Die Misch- und Knetstufe besteht im Ausführuügsbeispiel
aus drei in Strangpreßrichtung aufeinanderfolgenden, zick-zack-förmig verlaufenden Stauringen 18, 19,
20, die mitrlrehend auf der verlängerten Welle der Förderschnecke 12 angeordnet sind. I Jer der Stauringe
hat im wesentlichen denselben Aufbau und Abstand von dem benachbarten Stauring, jedoch sind unterschiedliche
Abstände u. U. erwünscht. Jeder der Stauringe 18, 19, 20 hat aufeinanderfolgende, abwechselnd stromabwärts
und stromaufwärts gerichtete Bereiche, die abwechselnd im Sinne der Förderschnecke fördernd
und entgegen der Förderschnecke rückfördernd wirken. Die fördernd wirkenden Bereiche werden von radial
erhöhten Umfangsteilen, den Abstreichbereichen 24, mit den Stirnflächen 27 gebildet, die bis zur Innenwandung
11 des Schneckengehäuses 10 reichen, wie Fig. 3
zeigt.
Zwischen diesen Abstreichbereichen 24 hat jeder Stauring rückfördernd wirkende Bereiche mit Durchtrittsöffnungen
zur Erzielung eines Abschereffektes, sog. Kaskadenbereiche. Der Stauring 18 trägt die
Kaskadenbereiche 21, der Stauring 19 die Kaskadenbereiche 22 und der Stauring 20 die Kaskadenbereiche 23.
Wie am besten aus F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, hat jeder der Stauringe 18, 19, 20 drei in gleichem Abstand
voneinander angeordnete Kaskadenbereiche 21, 22, 23. In Umfangsrichtung sind die Kaskadenbereiche größer
als die dazwischen liegenden Abstreichbereiche 24 der Stauringe. Auch ist aus Fig.4 ersichtlich, daß die
Kaskadenbereiche 21, 22, 23 über die seitlichen Stirnflächen 25 der Stauringe entgegen der Strangpreßrichtung
fördern, wogegen die dazwischen liegenden Abstreichbereiche 24 mit den seitlichen Stirnflächen 27
der Stauringe im Sinne der Förderschnecke 12 den Kunststoff vorwärtsbewegen.
Die Förderschnecke 12 dreht sich in Richtung des Pfeiles 28 in Fig. 2 und 4. Der thermoplastische
Kunstsfoff wird demgemäß mit Hilfe der Schneckengänge
13 vorwärtsbewegt, wie durch die Richtungspfeile 29 angedeutet ist, und gelangt dadurch in Jen Bereich
der Misch- und Knetstufe 17. Entlang dieser Misch- und Knetstufe 17 wird das Material durch die Kaskadenbereiche
21, 22, 23 bzw. deren Durchtrittsöffnungen hindurchgezwunge.i, die in Strangpreßrichtung im
Sinne eines Kleinerwerdens der Durchtrittsöffnungen abgestuft sind, um ringweise nur Körner von allmählich
kleinerwerdender Größe durchtreten zu lassen. Die Durchtrittsöffnungen bestehen aus kreisringförmigen
radialen Durchtrittsspalten zwischen der Innenwandung 11 des Schneckengeiiäüses 10 und den Kaskadenbereichen
21, 22, 23 der Stauringe 18, 19, 20. Diese Durchtrittsspalte nehmen in Strangpreßrichtung ring-
weise um die Hälfte derjenigen des vorhergehenden Stauringes ab. Zum Beispiel haben die Kaskadenbereiche 21 in dem Stauring 18 einen Durchtrittsspalt von
ungefährO,l5cm(Fig. 3 und 6), wogegen die Kaskadenbereiche 22 in dem Stauring 19 radiale Durchtrittsspalte
von ungefähr 0,076 cm bilden (F i g. 7). Die Kaskadenbereiche 23 in dem Stauring 20 haben dann Durchtrittsspalte von ungefähr 0,038 cm Höhe(Fig. 8). Fi g. igt.
im übrigen, daß die Abscherbereiche 24 der Slauringe 18, 19, 20 einen Durchmesser haben, der fast dem
Durchmesser der Innenwandung 11 des Schneckengehäuses 10 entspricht.
Geschmolzener thermoplastischer Kunststoff, der entlang der Förderschnecke 12 in Richtung des ersten
Stauringes 18 bewegt wird, kann die Kaskadenberciche 21 im wesentlichen ungehindert durchqueren, so wie
von den Richtungspfeilen 30 in Fig.20 angedeutet ist.
Dagegen werden ungeschmolzene Partikel, die größer als 0,15 cm im Durchmesser sind, von den Stirnflächen
25 des Stauringes 18 zurückgehalten, so wie von den Richtungspfeilen 31 in Fig. 2 angedeutet ist, wobei sie
rückwärts in die nach vorwärts gerichtete Strömung des Kunststoffes getrieben werden und sich so lange auf den
stromaufwärts gerichteten Seiten des Stauringes 18 bewegen, bis die übergroßen Partikel genügend
abgeschmolzen sind und die Durchtrittsöffnungen des Kaskadenbereiches 21 durchqueren können. Durch die
dynamische Antriebswirkung der Schneckengänge 13 und die rückwärts gerichtete Förderwirkung der
Stirnflächen 25 des Stauringes 18 werden die übergroßen Partikel in konstanter Bewegung gehalten und
können entlang der stromaufwärts gerichteten Seite des Stauringes nicht zum mitdrehenden Stillstand kommen.
Kunststoff, der hinter den Stauring 18 gelangt, bewegt sich weiter zum nächsten Stauring 19 und durch die
Kaskadenbereiche 22 weiter über und hinter den Stauring 19, so wie von den Richtungspfeilen 32 in
F i g. 2 angedeutet ist, mit Ausnahme der ungeschmolzenen Partikel, die in bezug auf die Tiefe der
Durchtrittsspalte in den Kaskadenbereichen 22 zu groß sind. Diese größeren Partikel werden rückwärts in
Richtung der Richtungspfeile 33 in F i g. 2 in das Mnicric! nb~c!citci da; sich ir R1-1·* J c* : -
gefördert.
Mit der Anordnung der gewellten Stauringe 18,19,20
und der ringweisen abgestuften Abnahme der Spalttie fen der aufeinanderfolgenden Kaskadenbereiche hai
jede Staustufe Partikel eines vorbestimmten Größenbe reiches von der Vorwärtsbeförderung in die nächste
Stufe ab, bis schließlich die minimale Spaltweite der
Stauringes 20 erreicht ist, wobei die absolut höchste Abscherwirkung und maximale Durchmischung entlang
ίο der Knet- und Mischstufe 17 stattfindet. Hierdurch win
ein Zustopfen der letzten Stufe verhindert.
In jeder Stufe entlang der Knet- und Mischvorrich
tung 17 ruft die Einwirkung der Stirnflächen 25 eit Zurückdrücken derjenige festen Partikel hervor, die zt
groß sind, um die zugeordneten Kaskadenbereiche zi
durchqueren, und zwar in einer rhythmischen um pulsierenden Art und Weise, bis die rückwärt
geförderten Partikel durch die Plastifi/iereinwirkunf
der zugeführten Hitze verkleinert sind und den Stauring
durchqueren können, um einer weiteren GröBenrcdu
zierung in der nächsten Staustufe zu unterliegen. Diesi
rhythmische pulsierende Einwirkung auf die übergroßei Partikel in jeder Stufe tragen zur Durchmischung de
Schmelze bei, wie auch zur Vereinfachung de
Die kürzeren Längen der Stirnflächen 27 können al Verlängerungen der Schneckengänge 13 der Förder
schnecke 12 bezeichnet werden, da die Stirnflächen 27 dazu dienen, den Kunststoff in derselben Richtung
vorwärts zu treiben wie die Schneckengänge 13. Die Antriebswirkung der Stirnflächen 27 in Vorwärtsrich
tung kann im wesentlichen als Pumpwirkung bezeichne werden, die jeden wesentlichen Verlust ausgleicht, dei
durch die Filterwirkung der Kaskadenbereiche in der
J5 verschiedenen Stufen entlang dem Knet- und Mischbe
reich 17 hervorgerufen wird. Durch ihre Wechselbezie hung zu den rückwärts fördernden Stirnflächen 25 is
das Durchmischen der Kunststoffschmelze durch die Stirnflächen 27 so kräftig, daß es einen Strömungsstill
stand verhindert.
Indem der zick-zack-förmige Verlauf der Stauringe so
vorgesehen wird, daß die Wechselpunkte zwischen der
19 bewegt. Die Vorwärtsbewegung des Kunststoffes von dem Stauring 18 nach dem Stauring 19 hin wird
durch die seitlichen Stirnflächen 27 des Stauringes 18 hervorgerufen, wie durch die Richtungspfeile 34 in
F i g. 2 angedeutet.
Kunststoff, der hinter den Stauring 19 gelangt, bewegt sich zum letzten Stauring 20, wobei der plastifizierte
Kunststoff sich weiter über die Kaskadenbereiche 23 bewegt, wie von Gen Richtungspfeilen 32, 35 in F i g. 2
angedeutet, wobei Partikel mit Übergröße in bezug auf die Durchtrittsspalte sich entlang den Kaskadenbereichen 23 bewegen und rückwärts getrieben werden, wie
von den Richtungspfeilen 37 angedeutet ist Die seitlichen Stirnflächen 27 des Stauringes 19 fördern die
Masse vorwärts. Stromabwärts von dem Stauring 20 wird die Masse mit Hilfe der seitlichen Stirnflächen 27
des Stauringes 20 zum Düsendurchgang 14 hin
22, 23 eines vorhergehenden Stauringes, z. B. de
Stauringes 19, etwa auf die Mitte der in axialer Richtung nachgeordneten Kaskadenbereiche gerichtet sind, wo
bei unter den Wechselpunkten die stromaufwärtiger Schnittpunkte jeweils der Stirnflächen 25 und 27 zu
verstehen sind, wird die Strömung über die Kaskaden so bereiche gespalten, wobei ein Teil der Strömung in
Richtung der Richtungspfeile 38,40 und ein anderer Tei
in Richtung der Richtungspfeile 39,41 verläuft. Hierbei
vermischen sich die Teilströme 38, 40 mit den Teilströmen 39,41 beim gemeinsamen Durchgang durch
die nachgeordneten Kaskadenbereiche 22,23 aufeinanderfolgender Stauringe. Ein derartiges Aufspalten und
wieder Vereinigen der vorwärts geförderten Kunststoffschmelze verbessert die Durchmischung wesentlich.
Claims (4)
1. Misch- und Knetvorrichtung für eine Strangpresse zum Plastifizieren von thermoplastischen
Kunststoffen mit einer Förderschnecke und mehreren dem Schneckengang nachgeordneten, sich
mitdrehenden Stauringen auf einem Fortsatz der Förderschnecke, wobei die im axialen Abstand
voneinander angeordneten Stauringe mit ringweise im Querschnitt unterschiedlichen winkelversetzten
Durchtrittsöffnungen versehen sind, zwischen denen radial erhöhte Umfangsteile verlaufen, die sich bis
zur Innenwandung des Schneckengehäuses erstrekken, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stauringe (18,19,20) zick-zack-förmig verlaufen und
jeder Stauring aufeinanderfolgende, abwechselnd stromabwärts und stromaufwärts gerichtete Bereiche hat, die abwechselnd im Sinne der Förderschnekke (12) fördernd und entgegen der Förderschnecke
rückfördernd wirken, daß die fördernd wirkenden Bereiche \t^i den radial erhöhten Umfangsteilen als
Abstreichbereiche (24) mit den Stirnflächen (27) gebildet sind, daß die rückfördernd wirkenden
Bereiche als Kaskadenbereiche (21, 22, 23) die Durchtrittsöffnungen tragen, und daß die Kaskadenbereiche von aufeinanderfolgenden Stauringen in
Strangpreßrichtung im Sinne eines Kleinerwerdens der Durchtrittsöffnungen abgestuft sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kaskadenbereich (21, 22,23) mit
der Innenwandung (11) des Schneckengehäuses (10) kreisringfömige radiale Durchtrittsspalte bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der kreisringförmigen
radialen Durchtrittsspaite in Sirangpreßrichtung «
ringweise um die Hälfte derje· igen des vorhergehenden Stauringes (18,19,20) abnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch I mit einer schraubenförmigen Aufeinanderfolge der Durchtrittsöffnungen entgegengesetzt zum Verlauf des
Schneckenganges der Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselpunkte zwischen
den Abstreichbereichen (24, 27) und den Kaskadenbereichen (21, 22, 23) eines vorhergehenden
Stauringes (19) etwa auf die Mitte der in axialer !\ientung nachgeordneten Kaskadenbereiche gerichtet sind.
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