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DE2233019A1 - Maehdrescher der axialflussbauart - Google Patents

Maehdrescher der axialflussbauart

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Publication number
DE2233019A1
DE2233019A1 DE2233019A DE2233019A DE2233019A1 DE 2233019 A1 DE2233019 A1 DE 2233019A1 DE 2233019 A DE2233019 A DE 2233019A DE 2233019 A DE2233019 A DE 2233019A DE 2233019 A1 DE2233019 A1 DE 2233019A1
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DE
Germany
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section
machine according
rotor
threshing
wings
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Application number
DE2233019A
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English (en)
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DE2233019C2 (de
Inventor
August Braet
Frans Joseph Gerard Corn Coene
Cornelis Gerardus Maria Muijs
Marc Georges Vansteelant
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNH Industrial Belgium NV
Original Assignee
Clayson NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Clayson NV filed Critical Clayson NV
Publication of DE2233019A1 publication Critical patent/DE2233019A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2233019C2 publication Critical patent/DE2233019C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/16Safety devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/02Threshing apparatus with rotating tools
    • A01F7/06Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DlPL.-ING. WILFRID RAECK PATENTANWALT
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 223301 9
5. Juli 1972 ./ k - S 360 -
CLAYSON N.V. Leon Claeysstraat, 3A
B-8210 Zedelgem / Belgien
Mähdrescher der Axialflußbauart
Die Erfindung bezieht sich auf Erntemaschinen der Axialflußbauart, insbesondere Mähdrescher. In einem fahrbaren Mähdrescher wird das Korn gedroschen, getrennt und zum nachfolgenden Abtransport vom Feld gespeichert, wobei man diese Arbeitskombination als die wirtschaftlichste Methode zur Bergung von Erntegut ansieht. Bei herkömmlichen Mähdreschern sind die rotierende Dreschtrommel und der damit zusammen arbeitende Dreschkorb quer zur Bewegungsrichtung des Mähdreschers angeordnet. Das Erntegut wird dem Dreschkorb zugeführt und zwischen Dreschkorb und Trommel hindurchgeführt, so daß der Drusch auf einem vergleichsweise kurzen Weg erfolgt, da sich bei üblichen Ausführungsformen der Dreschkorb über einen Bogen von etwa 100 bezüglich der Trommel erstreckt. Das vom Dreschkorb nach hinten abgegebene Stroh gelangt auf schwingende Strohschüttler, die sich in Längsrichtung des Mähdreschers erstrecken· Der überwiegende Anteil der im Erntegut enthaltenen Körner wird
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In der Drescheinrichtung ausgedroschen und abgetrennt, wähhrend ein Teil der im Stroh verbliebenen. Körner In der Schütteleinrichtung herausgetrennt wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Erntemaschinen, die ÖLne von den herkömmlichen Mähdreschern insofern unterschiedliche Dresch- und Trenneinrichtung aufweist, als sie sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt,und zwar im Fall eines Mähdreschers im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Maschine. Es können auch zwei solcher. Dresch- und Trenneinrichtungen nebeneinander angeordnet werden, wobei ein Mähdrescher dieser Bauart in der Offenlegungsschrift 2 ooo 553 beschrieben ist. Das Erntegut wird dem vorderen Ende der Dresch- und Trenneinrichtung zugeführt und dann zu einer Matte verformt, die im wesentlichen wendelförmig axial nach hinten bewegt wird, so daß ein Axialfluß entsteht.
Bei Maschinen mit axialem Arbeitsfluß wird das Erntegut einer länger andauernden Dresch- und Trennwirkung unterworfen als bei einer herkömmlichen Maschine vergleichbarer Größe, woraus sich ein besserer Wirkungsgrad ergibt, da die Kornverluste wesentlich verringert werden. Dieser Gesichtspunkt allein hat bisher jedoch noch nicht zu einem überragenden Vorteil gegenüber den herkömmlichen Maschinen geführt. Zu den bei Maschinen mit axialem Arbeitsfluß auftretenden Problemen gehört ein größerer Leistungsbedarf, der aus der langer an-r haltenden Dresch- und Trenndauer resultiert, so daß es nicht möglich ist, unter sämtlichen Druckbedingungen mit herkömmlichen Maschinen in Konkurrenz zu treten.
Es leuchtet ein, daß eine Erntemaschine in der Lage sein muß, einen größeren Sortenbereich von Erntegut unter sämtlichen Bedingungen zu verarbeiten, ohne daß größere Justierungen oder das Auswechseln von Bauelementen notwendig 1st,, sofern dies
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wirtschaftlich durchführbar ist. Außerdem müssen die.Koraverlüste auf einem annehmbaren Wert gehalten werden. Eine weitere Schwierigkeit bekannter Maschinen mit axialem Arbeitsfluß besteht darin, daß ein gleichmäßiger Materialfluß durch die Dresch- und Trenneinrichtung gewährleistet sein muß. ■ ' Bereits bei einer relativ kleinen.Mehrmenge von Erntegut oder einem Stück Fremdmaterial wird der Materialfluß durch die Einrichtung angehalten, so daß größere Verstopfungen auftreten und öle Maschine durch Verklemmung oder aufgrund der augenblicklichen Überlast zum Stillstand kommt.
Ein weiteres Problem ergibt sich aus dem Umwickeln des Erntegutes um den oder die Rotoren der Dresch- und .Trenneinrichtungen, woraus ebenfalls eine Verstopfung oder der Stillstand der Maschine resultieren kann. D^rüterhinaus wird die Kornreinigungseinrichtung beim· Entstehen relativ großer Mengen kurzer Strohstücke überlastet. Di'ioe Schv/ierigkeit ergibt sich hauptsächlich aufgrund der v/endelförmigen Rippen, in den Gehäusen, in denen die Rotoren der Dresch- und Trenneinrichtungen angeordnet sind. Die Rippen arbeiten mit den Rotoren zusammen, um das Erntegut im wesentlichen axial nach rückwärts zu bewegen, zeigen jedoch gleichzeitig eine messerähnliche Wirkung und schneiden das Stroh' in kurze 3tüake. .
.Man hat bereits vorgeschlagen, einen.Mähdrescher der Axialflußbauart mit einem Dresch- und Trennrotor zu versehen, der einen zen tr suchen, sieh in Längsrichtung, der Maschine erstreckenden Kern, mehrere ä auf dem Kern befestigte radial auswärts gerichtete Arme und an den äußeren Enden der Arme. . befestigte Dresch- und Trennglieder aufweist, die ebenfalls in Maschinenlängsrichtung verlaufen. Der Rotor erhält dadurch eine offene. Bauart, die verschiedene Nachteile insofern mit sich bringt, als sich das Stroh an den Dresch- und Trenngliedern verhaken oder herumwickeln kann und somit ein Hindernis für den erwünschen Axialfluß des Erntegutes bildet. Solche
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Hindernisse führen häufig zu einem Verstopfen des Rotors, insbesondere wenn mit dem Mähdrescher beispielsweise Reis oder anderes feuchtes Strohmaterial verarbeitet wird. Eine andere Schwierigkeit besteht darin, daß der Rotor innerhalb eines etwa zylindrischen Rotorgehäuses Umläuft, dessen Innenwand wendeiförmige Führungsrippen besitzt. Beim Normalbetrieb bewegt sich das Erntegut unter dem Einfluß der 2entrifügal-ä kraft an der Gehäuseinnenwand entlang, so daß die Führungsrippen eine Axialbewegung induzieren. Häufig tritt jedoch der * - * ..-■"...',
Fall ein, daß das S'troh sich nicht gegen die Innenwand des Gehäuses bewegt sondern am Rotor hängenbleibt und sieh dort aufbaut, so dai aufgrund fehledder Berührung mit den Führungsrippen in der Strohmatte keine Axialbewegung induziert wird. Aufgrund dieser Vorgänge verstopft der Rotor leicht bei Verarbeitung von langhalmigem und/oder besonders reißfestem Stroh wie bei Roggen oder Reis.
Die oben beschriebenen Verhältnisse führen oft zu einem ungleichmäßigen Vorschub des Erntegutes, zu einer geräuschvollen Arbeitsweise, zu hohen Spitzenbelastungen der Antriebseinrichtungen, hohem Leistungsbedarf, geringem Durchsatz usw.. Die Geräuschvolle^Arbeitsweise macht sieh als ein Schlagen im Innern der Maschine bemerkbar, das durch die in den Abständen zwischen Rotor und Zylinder zusammengeballten 3trohtnassen hervorgerufen wird, nenn sich diese Massen von Zeit zu Zeit durch den Abstand zwischen den Dresch- und Trenngliedern und der Innenfläche des Rotorgehäuses weiterzubewegen veraüöhen. Ein anderer Nachteil entsteht beim Einbringen von Mais, üblicherweise weise werden die Maiskolben ohne das 3troh -der Dresch- und Trenneinrichtung zugeführt. Aufgrund der Form und des Aufbaues der Maiskolben und aufgrund der Bauart bekannter Rotoren bewegen sich die Maiskolben in unbestimmter Lage durch das Rotorgehäuse. Dies gilt vor allem dann, wenn ein Rotor der sogenannten offenen Bauart vorhanden iet.
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Die vorstehende Aufzählung von Nachteilen bekannter Dreschmas chienen der Axialflußbauart ist nicht erschöpfend und kann durch weitere Unzulänglichkeiten ergänzt werden, die dem Fachmann bekannt sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Dreschmaschinen der Axialflußbauart zu beseitigen oder mindestens weitgehend zu verringern.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß eine Erntemaschine der Axialflußbauart mit einer Dresch- und Trenneinrichtung vorgeschlagen, die eine Dreschsektion, eine Trennsektion und eine Einzugssektion für Dreschgut in die Dreschsektion aufweist, wobei wenigstens eine der Sektionen einen Rotor mit einem Rotorkörper aufweist, auf dessen Umfang eine Mehrzahl von Flügeln befestigt und so angeordnet sind, daß sie beim Betrieb der Maschine dem Dreschgut eine wendelförmig durch die zugeordnete Sektion verlaufende Bewegung erteilen, wobei das Dreschgut im Verlauf dieser Bewegung durch mindestens einen Flügel bearbeitet bzw. behandelt wird. Wenn das Dreschgut bei seiner Bewegung durch die zugeordnete Sektion durch wenigstens einen Flügel bearbeitet wird, ist es so gut wie ausgeschlossen, daß das Dreschgut zwischen benachbarten Flügeln hindurchläuft und sich zusammenballt, woraus Verstopfungen des Rotors resultieren könnten.
Die Flügel lönnen in der Dreschsektion und / oder der Trenn-Sektion und / oder der Einzugssektion vorgesehen sein, wobei zweckmäßigerweise ein gemeinsamer Rotor angewendet wird, wenn die Flügel in mehr als einer Sektion angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Flügel in zur Drehachse, des Rotors parallelen Reihen angeordnet und so gerichtet, daß benachbarte Flügel sich in Richtung der wendeiförmigen Bewegung des Dreschgutes einander überlappen. Wenn sowohl die Dresch- als auch die Trennsektion mit Flügeln versehen ist, so besitzen sie in den beiden Sektionen unterschiedliche Neigungs- bzw.
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Anstellwinkel, Und vorzugsweise ist der Anstellwinkel in der Dreschsektion größer als der in der Trennsektion.
Bei einer Reihenanordnung der Flügel können die Reihen mit Schlag- oder Raspelschienen in der Dreschsektion und mit Zinken in der Trennsektion abwechseln. Der bezüglich der Rotordrehrichtung vorangehende Abschnitt der Flügel kann zur Rotorachse in einem anderen Winkel verlaufen als der nachlaufende Flügelabschnitt.
Bei einer Reihenanordnung von Flügeln in der Einzugssektion kann sich jeweils der vorderste Flügel jeder Reihe über eine größere Länge vom Rotorkörper aus erstrecken als der nächste Flügel in der gleichen Reihe, so daß sich eine kräftigere Einzugswirkung ergibt. Zwischen dem Schrägaufzug für das Dreschgut und der Dresch- und Trenneinrichtung können in der Maschine Führungseinrichtungen vorgesehen sein, die sich nach oben bis zur Dresch- und Trenneinrichtung erstrecken und einen Verlauf besitzen, der den Flügeln in der Einzugs-Sektion folgt, so daß das Dreschgut unmittelbar beim Eintritt in die Dresch- und Trenneinrichtung in eine wendeiförmige Bahn gezwängt wird.
Die Dresch- und Trenneinrichtung kann außerdem ein Gehäuse umfassen, von dessen Innenseite eine Mehrzahl von Rippen oder Leitblechen vorsteht, die so angeordnet sind, daß die dem Dreschgut erteilte Bewegung etwa axial zur Dresch- und Trenneinrichtung beeinflußt wird. Die Rippen oder Leitbleche können einstellbar sein, um über die Länge, mit der sie in das Gehäuse hineinragen, die Einflußgröße auf die Bewegungsrichtung des Dreschgutes zu verändern. '
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Maßnahmen ergibt sich ein gleichmäßigerer.Materialfluß durch die ein-, zwei- oder mehrrotorige Dresch- und Trennrichtung und somit ein. geringerer Leistungsbedarf dert Maschine. Der gleichmäßige Materialfkiß
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durch die presch- und Trenneinrichtung verringert außerdem die Gefahr von Verklemmungen und Verstopfungen. Gleichzeitig ergibt sich im Vergleich zu bekannten Maschinen der ÄxiaJL-flußbauar-t ein höherer Wirkungsgrad bzw. ein günstigeres Verhältnis von Durchsatz zu Leistungsbedarf· Für eine bestimmte Kapazität läßt sich somit die Gesamtgröße der Maschine im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen verkleinern. Der gleichmäßige Materialfluß trägt auch dazu bei, daß nur eine relativ dünne und gleichmäßige Strohmatte von der Dreseh- und Oenneinrichtung zu bearbeiten ist, so daß deren Wirksamkeit erhöht wird und geringere Körnerverluste auftreten* ohne den Leistungsbedarf zu erhöhen. Ferner werden weniger Körner zerbrochen, so daß die Qualität der ausgedrosehenen Kornfrucht beträchtlidh gesteigert wird. Die Rotoren und auch die anderen Bauteile besitzen einen relativ einfachen Aufbau und ermöglichen daher niedrige Herstellung^- und Wartungskosten. Zur Verarbeitung besonderer Erntegutsörten oder Erntegut von unterschiedlichem Feuchtigkeitsgrad lassen sich die Rotorbauteile leicht auswechseln.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Mähdreschers nach der Erfindungi Fig. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch einen Bereich
der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach der Liniie 3-3 äri
Fig. 2, '
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Einzügsbereiches in die Dreschrotoränordnung nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Rotors entsprechend Fig; 2, Fig. 6 eine vergrößerte Endansicht mit der Blickrichtung
von links entsprechend Fig. 5, Fig. 7 eine Teilansicht mit Blickrichtung entsprechend Pfeil
VII in Fig. 5, - . , . . ■. : Fig. 8 eine Teildarstellühg ähnlich Fig.' 7 mit Blickrichtung
entsprechend Pfeil VIII in Fig; 5, 2 0 '! B 8 k I 0 2 6 8
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Fig. 9 eine abgeänderte Ausfuhrungsform in gleicher Ansicht
wie in Fig. 8,
Fig.10 eine Teildarstellung einer anderen Ausführungsform ähnlich Fig. 7,
Fig.11 einen Querschnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10, Fig.12 eine Fig. 7 ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsibrm,
Fig.13 eine Draufsicht auf Fig. 12,
Fig.14 eine abgewandelte Ausführungsform des Bauelementes
nach Fig. 5 in einer Abwicklung, Fig.15 eine Seitenansicht einer bezüglich Fig. 5 abgewandelten Rotoranordnung,
Fig.16 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 15, Fig.17 eine Abwandlung der Rotoranordnung nach Fig. 15, Fig.18 einen Schnitt nach der Linie XVIII-XVIII in Fig. 17, Fig.19 einen Teilquerschnitt ähnlich Fig. 3 durch eine andere
Ausführungsform und
Fig.20 eine Draufsicht auf Fig. 19.
In der nachfolgenden Beschreibung beziehen sich die Begriffe "rechts" und "links" auf einen hinter dem Mähdrescher stehenden Betrachterstandpunkt mit Blick in Fahrtrichtung. Die Begriffe "vorn" und "hinten" beziehen sich auf die Arbeitsrichtung des Mähdreschers.
Entsprechend Fig. 1 umfaßt ein Mähdrescher 1 einen Hauptrahmen 2, der über vordere Antriebsräder 3 und hintere kleiner Lenkräder
4 abgestützt ist. Auf dem Hauptrahmen 2 ist eine Dresch- und Trenneinrichtung in Form von rechten und linken sich etwa in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Dresch- und Trenneinheiten
5 bzw. 6 angeordnet, ferner ein Fahrerstand 7, ein Korntank 8, eine Körnerreinigungseinrichtung 9 und eine Strohabwurfeinrichtung 10. Vorn an der Maschine sind eine übliche Mäheinheit 11 und ein Schrägförderer 12 angeordnet, wobei die Mäheinheit am Hauptrahmen 2 schwenkbar angelenkt und mit Hilfe von
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Hydraulikzylindern 13 etwa vertikal verstellbar ist.
Bei Vorwärtsfahrt des Mähdreschers 1 auf einem Feld wird das Erntegut mit Hilfe eines hin- und hergehenden Schneidwerkes 14 der Mäheinheit 11 geschnitten und über den Schrägförderer 12 den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 zugeführt. Das Erntegut, wie Weizen, Mais, Reis, Sojabohnen, Roggen, Grassamen, Gerste, Hafer u.dgl., wird in den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 gewalkt und geschlagen, so daß sich die Körner bzw. Samenteile lockern und aus dem Stroh bzw. aus den Stengeln, Ähren, Riben und anderem Abfall des Erntegutes herausgetrennt werden. Die nachfolgend verwendeten Bezeichnungen "Körner" und "Stroh" sind nicht einschränkend zu verstehen, sondern betreffen allgemein die ausgedroschenen Fruchtteile bzw. das verbleibende Abfallgut.
Das Stroh gelangt vom rückwärtigen Ende der Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 auf ein Zuführungsblech 15 für die rotierende Abwurfeinrichtung 10, die es auf den Boden abwirft. Körner und andere aus dem Stroh abgetrennte Materialteile fallen auf die Körnerreinigungseinrichtung 9, in der die sauberen Körner abgetrennt und noch nicht ausgedroschenes Material (tiberkehr) von dem auf die Reinigungseinrichtung gelangenden Material abgetrennt werden. Die gereinigten Körner werden dann mit einem Aufzug 16 in den Korntank befördert, während die überkehr mit einem Aufzug 17 und einer Schnecke 18 dem noch nicht zugedroschenen Erntegut zurückgeführt wi-rd, das über den Schrägaufzug 12 in die Dresch- und Trenneinrichtung gelangt.
Obwohl die gezeigte Mäheinheit 11 für Getreide ausgelegt ist, können auch ein Maisgebiß, ein Maispflücker, Reihenschneidwerke oder andere auf das jeweilige Erntegut abgestimmte Schneidwerke angebaut werden. Die Mäheinheit 11
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enthält eine Haspel 19/ die auf einer durch Hydraulikzylinder 21 verstellbaren Gabel 20 gelagert ist. Im Betrieb rotiert dies Haspel 19 in Richtung des Pfeiles 22, um das Erntegut in die Mäheinheit hineinzuziehen. Nach dem Schnitt verdichten zwei in Querrichtung gegeneinander wirkende Schnecken 23 das Erntegut in Querrichtung und führen es zur Mitte auf den Schrägaufzug 12 zusammen, der aus einem Kettenförderer 24 innerhalb eines Gehäuses 25 besteht. Der Kettenförderer bringt das Erntegut an die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 heran.
Die Dresch- und Trenneinheit 5, 6 enthalten Einzugssektionen 26, 27, Dreschsektionen 28, 29, Trennsektionen 30, 31 und Abgabesektionen 32, 33. Jede Einheit enthält ferner einen weiter unten beschriebenen Rotor 74. In den Dreschsektionen 28, 29 wird das Erntegut gedroschen und der größere Anteil der Körner aus dem Stroh abgetrennt, der in die Reinigungseinrichtung 9 fällt. Ein bestimmter Körneranteil verbleibt im Stroh und gelangt mit diesem in die Trennsektionen 30, 31, wo ein zusätzlicher Trennvorgang stattfindet.
Die Reinigungseinrichtung 9 (Fig. 2) besitzt im wesentlichen einen herkömmlichen Aufbau mit einem schwingenden Spreu- oder Kurzstrohsieb 34, einem schwingenden Körnersieb 35 und einem Gebläse 36. Die in den Dresch- und Trennsektionen gelösten Körner fallen entweder auf die schwingende Kornpfanne 37 oder auf das vordere Ende des Siebes 34. Die größere Körnermenge fällt auf die Kornpfanne 37 und wird von dort auf das Sieb 34 abgegeben. Das Sieb 34 enthält Einrichtungen, um die Sieböffnungen so zu verstellen, daß die Körner hindurchfallen und die Spreu nach hinten zum Abwurf geschüttelt wird, wobei die leichtere Spreu mit Hilfe des im Gehäuse 38 angeordneten Gebläses 36 nach hinten weggeblasen wird. Das Körnersieb 35 besitzt Öffnungen, durch die nur die Körner hindurchfallen und in eine darunter befindliche Förderschnecke 39 gelangen. Alle größeren Stücke als die Körner, z.B. nicht ausgedroschene
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Ähren, werden vom Sieb 35 nach hinten auf eine Schüttelrinne 40 abgegeben, die die überkehr in eine überkehrschnecke 41 leitet. Die gereinigten Körner fallen auf eine Rutsche 42 und gelangen von dort in die Kornförderschnecke 39. Das Kurzstrohsieb 34, das Körnersieb und die Rutsche 42 werden in Maschinenlängsrxchtung hin- und herbewegt. Die Körnerschnecke 39 und die Überkehrschnecke sind in Rinnen 43 bzw. 44 eines Gehäuses 45 angeordnet, das eine Verlängerung des Gehäuses 38 bildet. Die Körner gelangen mit Hilfe des Kornelevators 16 aus der Rinne 43 in den Korntank 8 und die überkehr mit Hilfe der Schnecke 18 und des ÜberkehrTelevators 17 in die EinzugsSektionen 26, 27 der Dresch- und Trenneinheiten 5, 6. Der Korntank 8 wird mit Hilfe einer Förderschnecke 46 entleert, die die Körner einer Abgabeöffnung 47 zuführen. *
Die verschiedenen Arbeitseinheiten des Mähdreschers 1 werden von einem üblichen Verbrennungsmotor 48 angetrieben. Zur Vereinfachung der Darstellung sind nur die Antriebe für die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 in Fig. 1, 2 dargestellt, da die anderen Antriebe herkömmlich sind.
Es ist zweckmäßig, die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 mit unterschiedlichen Drehzahlen anzutreiben, die nicht der Motordrehzahl direkt proportional sind. Deshalb ist zwischen Motor 48 und den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 ein stufenlos verstellbares Getriebe vorgesehen, das als Wechselumformexmit Teilscheiben und Riementrieb gezeigt ist. Von der auf der Motorwelle sitzenden Riemenscheibe 50 wird eine Riemenscheibe 51 auf einer Welle 52 (Fig. 1) angetrieben. Konzentrisch zur Riemenscheibe 51 sitzt auf der Welle 52 eine erste verstellbare Keilscheibe 53, dann eine zweite verstellbare Keilscheibe 54 auf einer Welle 55 sitzt und über einenRiemen 56 angetrieben wird. Die Welle 55 treibt
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zwei Getriebe mit Kegelrädern 61, 62 an, deren Ausgangswellen 63, 64 mit den entsprechenden Rotoren 74 der Einheiten 5, 6 gekuppelt sind. Die Rotoren 74 besitzen entgegengesetzte Drehrichtungen und bewegen sich an ihren benachbarten Seiten nach unten.
Die Rotoren 74 besitzen einen hexagonalen Querschnitt und sind in Gehäusen 57 angeordnet, die teilweise durch obere Wandungen 75 mit glatten Innenflächen gebildet sind und sich über die gesamte 'Länge der Einheiten erstrecken und über Schrauben oder auf andere Weise am Maschinenrahmen befestigt sind. Vordere Abdeckplatten 58 dienen zur Abdeckung der Spalte zwischen den vorderen Enden der oberen Wandungen 75 und einem vorderen Querträger 78. Hinten sind die Gehäuse 57 durch Querplatten 59 und einen Querträger 80 geschlossen. Die Rotoren 74 können einen polygonalen oder zylindrischen Querschnitt besitzen.
Die Einzugssektionen 26, 27 werden außerdem durch ein unregelmäßig geformtes Zuführungsblech 71 (Fig. 4) gebildet, das zu den Rotoren 74 konzentrische teilzylindrische Hinterft kanten 82 und eine vordere abwärts gerichtete gekrümmte Verlängerungsplatte 60 aufweist, die an einen unteren Dichtstreifen 83 des Schrägförderers 12 anschließt. Zwischen den Hinterkanten 82 und einer im wesentlichen geradlinien Vorderkante 84 besitzt das Zuführungsblech 71 etwa dreieckige leicht nach oben und rückwärts geneigte Übergangsabschnitte 85, an deren äußere Kanten 86 dreieckförmige, gekrümmte seitliche Übergangsabschnitte 87 anschließen. Die Hinterkanten der Übergangsabschnitte 87 bilden einen Teil der Hinterkanten 72 der Zuführungsplatte71, während ihre Außenkanten mit den Seitenwänden des Maschinenrahmens 2 verbunden sind. An die inneren Kanten 88 der Übergangsabschnitte 85 sind innere dreieckförmige gekrümmte Übergangsabschnitte 89 angeschlossen, deren Hinterkanten ebenfalls einen Teil der Hinterkanten 72 der Zuführungsplatte 71 bilden und deren
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Seitenkanten 90 miteinander verbunden sind.
Der Schrägaufzug 12 ist am Maschinenrahmen 2 schwenkbar angelenkt und besitzt eine Abgabeöffnung 91 , die durch den Querträger 78 und die gekrümmte Verlängerungsplatte 60 des Zuführungsbleches 71 gebildet wird.
Die Dreschkörbe 72 und mittlere sowie äußere Korbverlängerungen 92 vervollständigen das im wesentlichen zylindrische Gehäuse 57 im Bereich der Dreschsektionen 28, 29. Die Dreschkörbe 72 bestehen aus einer Anzahl längsgerichteter Schienen 93, die durch eine Anzahl von gekrümmten Querschienen 94 konzentrisch zum Rotor 74 abgestützt sind. Durch die Längsschienen 93 der Dreschkörbe erstrecken sich quergerichtete gekrümmte Stangen 95. Die Dreschkörbe 72 sind in der Höhe verstellbar, um eine optimale Einstellung für bestimmte ErntegutSorten und Zustände auswählen zu können.
Die Trennroste 73 bestehen aus einer Anzahl längsgerichteter Schienen 96, die durch gekrümmte Querschienen 97 gehaltert sind, sowie aus einer Mehrzahl von quergerichteten Stangen 98, um das zylindrische Gehäuse 57 im Bereich der Trennsektionen 30 und 31 zu vervollständigen. Die Abstände oder öffnungen zwischen den Längsschienen 96 und den Querstangen 98 der Trennroste 73 sind wesentlich größer als die öffnungen in den Dreschkörben 72, so daß sie ihrer Trennfunktion besser genügen können. Die Trennroste 73 sind normalerweise unterhalb des Rotors und zwar tiefer als die Dreschkörbe 72 angeordnet, da in dieserm Bereich nur ein Trennvorgang erforderlich ist und nicht mehr wie in den Dreschsektionen die . Walk- und Schlagfunktion.
Rückwärtige gekrümmte Querschienen 99 bilden entsprechend Fig. 2 die Vorderkanten einer Auslaßöffnung 100. Das Zuführungsblech 15 der Abwurfeinrichtung 10 ist an den Querschienen 99 befestigt und nach hinten abwärts geneigt. Die
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Abwurfeinrichtung 10 umfaßt ferner einen sich in Querrichtung erstreckenden etwa oberhalb des Kurzstrohsiebes 34 " angeorndeten Rost 101, sowie eine Schlagtrommel 102, die oberhalb des Rostes 101 drehbar gelagert ist, um das zugeführte Stroh durch das rückwärtige Ende des Mähdreschers auf den Boden abzuwerfen und im Zusammenwirken mit dem Rost 101 einen nochmaligen Trennvorgang zur Befreiung von noch im Stroh befindlichen Körnern durchzuführen.
Die Rotoren 74 sind innerhalb ihrer Gehäuse drehbar und konzentrisch gelagert und in entgegengesetzten Richtungen 191 so angetrieben, daß sie sich an ihren benachbarten Seiten nach unten bewegen. Jeder Rotor 74 besitzt einen sechseckigen Rotorkörper 103, der in vorderen und rückwärtigen Querträgern 78 bzw. 80 drehbar gelagert und an die zugeordnete Antriebswelle 63, 64 angeschlossen ist. Das vordere Rotorende besitzt einen verjüngten Abschnitt 104, der eine kreisförmige Stirnwand 105 mit dem Rotorkörper 103 verbindet. Das vordere Rotorende 104 arbeitet mit einem Antiwickelschild 113 zusammen, das an dem Querträger 78 befestigt oder drehbar gelagert ist. Am Querträger 78 ist dne Abstreifplatte 106 befestigt, deren Unterkante dicht am Umkreis der Mitnehmer der Förderkette 24 des Schrägaufzuges 12 angeordnet ist, um das dort anhaftende Erntegut abzustreifen und es in die Einzugssektion 107 der Rotoren 74 hineinzulenken. Die Zuführungs- oder Einzugseinrichtungen der Einzugssektion 107 umfassen drei vordere Einzugsflügel 108, deren Bodenabschnitt 151 so geformt ist, daß er sich dem verjüngten vorderen Rotorkörper anpaßt, so daß eine in Drehrichtung voranlaufence Vorderkante 109 (Fig. 6) mit größerer Tiefe entsteht als im verbMbenden Flügelbereich. Dadurch ergibt sich eine kräftiger-e Einzugswirkung, und es entstehen größere Taschen zwischen benachbarten Flügeln, so daß ein gleichmäßigerer Materialfluß durch die Maschine erreicht wird. Jeder Flügel 108 ist der erste einer Reihe von Flügeln 110, die im wesentlichen den Flügeln 112 in der Dreschsektion 112 entsprechen
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und nachfolgend näher beschrieben sind.
Das verjüngte vordere Ende 104 eines jeden Rotors 74 ist insofern vorteilhaft, als dadurch größere und aggressivere Einzugsflügel 108 angewendet werden können. Während der tibergangsbewegung des Dreschgutes von dem etwa geradlinigen und aufwärts gerichteten Weg über das Zuführungsblech 71 in den wendeiförmigen Weg um den Rotor herum kommt das Dreschgut nfcht ohne weiteres mit dem Rotorkörper 103 in Berührung und kann daher an seiner Weiterbewegung gehindert werden, falls ein kegelstumpfförmiger oder verjüngter Vorderabschnitt 104 vorgesehen ist. Der verjüngte vordere Endabschnitt 104 ermöglicht außerdem die Anwendung eines relativ kleinen Antiwickelschildes 113, bei dem somit die Gefahr vermieden wird, daß es als Hindernis gegen den stetigen Materialfluß wirkt.
In der Dreschsektion 116 sind auf dem Rotorkörper 103 drei Reihen von Flügeln 115 ähnlich den Einzugsflügeln 110 und den Dreschflügeln 112 angeordnet. Die Flügel 110, 112, sind zur Rotorlängsachse geneigt und mit einem Basisflansch 117 versehen, mit dem sie auf dem Rotorkörper 103 befestigt sind. Die Flügel HO, 112, 115 enthalten außerdem einen aufrechtstehenden Abschnitt 118, der von einer relativ steilen Vorderkante 119 einer Hinterkante 120 und einer Oberkante 121 umgrenzt ist, wobei die Oberkante im wesentlichen parallel zu dem darunter liegenden Oberflächenabschnitt des Rotorkörpers 103 verläuft. Die Flügel sind unter solchen Abständen zueinander angeordnet, daß sich ihre wirksamen Kanten in Bewegungsrichtung 122 (Fig. 14) des Dreschgutes darüber einander überlappen. Damit soll die Bedingung erfüllt werden, daß das Dreschgut nicht in den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Flügeln eindringen kann.
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In der Abgabesektion 125 (Fig. 2) der Trennsektion 116 sind auf dem Rotorkörper 103 mehrere Abwurfglieder 126 befestigt, die parallel zur Drehachse verlaufen und radial vom Rotorkörper vorstehen, um das Dreschgut etwa tangential auf das Zuführungsblech 15 der Abwurfeinrichtung 10 abzugeben.
Im Betrieb führt der Schrägaufzug 24 das Dreschgut in einer etwa flachen Matte den Dresch- und Trenneinheiten 5 zu, und zwar durch einen Spalt unterhalb des Querträgers 78 und der Antiwickelschilde 113 einerseits und dem Zuführungsblech 71 andererseits. Die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 liegen parallel nebeneinander und sind zum rückwärtigen Ende des Mähdreschers 1 leicht nach oben geneigt. Die vom Schrägaufzug 24 aufwärts geförderte Dreschgutmatte gelangt in die Einführungssektionen 107 der Rotoren 74. Das dicht an dem Kettenförderer 24angeordnete Abstreifblech 106 hält das Erntegut zurück, das sonst evtl. über den oberen Trumm des Schrägaufzuges wieder zum vorderen Ende des Gehäuses 25 mitgenommen würde. Das Antiwiekelschild 113 verhindert, daß sich Erntegut um die Rotoren 74 herumwickelt. Die Dreschgutmatte wird unterhalb der Außenkante des Antiwickelschildes 113 vorbeigefördert und kommt zunächst mit den Einzugsflügeln 108 und dann mit den Flügeln 110 der Einzugssektionen 107 in Eingriff. Die Eihzugssektionen 107 fördern das Dreschgut in zwei getrennten und voneinander unabhängigen Dreschgutmatten in die Dreschsektionen 28, 29. Unter der Wirkung des Druckes und des Reibvorganges der Einzugsflügel 108, 110 auf das Dreschgut werden die unabhängigen Strohmatten in einem etwa wendeiförmigen Weg weiter nach hinten befördert.
Das Dreschgut bewegt sich somit im allgemeinen , obwohl nicht ausschließlich, zwischen dem Zuführungsblech 71 uid den äußeren Abschnitten der Einzugsflügel 108, 110 hindurch. Dieses gilt insbesondere dann, wenn das Erntegut auch Strohmaterial umfaßt,
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wie z.B. bei Weizen oder Roggen. Die Einzugsflügel 108, die sich über die rückwärtigen und äußeren Kanten der Anti- * Wickelschilde hinaus und bis dicht an den Kettenförderer 24 erstrecken, nehmen aufgrund ihrer aggressiven Einzugswirkung das Dreschgut kontinuierlich und zwangsläufig vom Kettenförderer 24 weg und überführen es in die Einzugssektionen 26, 27. Diese Einzugswirkung ist besonders vorteilhaft bei Erntegut mit langen Stengeln, da solche Fruchtarten am ehesten eine Verstopfung des Rotors verursachen.
Die Oberkanten 121 der Flügel 118, 110 reiben an dem Dreschgut bzw. walken dieses und drücken es gegen die Innenwände des Gehäuses 57, wobei die Richtung der Flügel und die Reibwirkung zu einer zwangsläufigen etwa axial gerichteten wendeiförmigen Bewegung des Dreschgutes in der jeweiligen Sektion führen. Eine gleichartige Wirkung erzielen die Flügel 112,115, so daß das Dreschgut fortschreitend durch die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 hindurchberwegt wird.
Der Dreschvorgang ergibt sich aus der Reib- oder Walkwirkung der Flügel 115 in Verbindung mit dem Gehäuse 57 und den Dreschkörben 72, so daß die abgetrennten Körner in die Reinigungseinrichtung 9 fallen. Der hauptsächliche Dreschvorgang erfolgt im vorderen Bereich der Dresch- und Trenneinheiten 5, 6, Dies ergibt sich hauptsächlich aus der Kombination der Bewegungsgeschwindigkeit des Dreschgutes, die durch die Anordnung der Flügel 112 bestimmt wirdund aus der Einstellung des Dreschkorbes relativ dicht zum Rotor, so daß eine stärkere Reiboder Walkwirkung auftritt. Ein größerer Dreschkorbabstand in den Ttermsektionen 116 führt dazu, daß sich die Dreschgutmatte aufweitet und darin befindliche lockere Körner mit Hilf« der FLügol 115 herausgeschlagen werden, um dann durch die i'rsrniros.tfc 7 J hinäuichzufallen. Die öffnungen der Ttenn-
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körbe oder -roste 73 sind größer als die in den Dreschkörben 72, um den TrennVorgang zu erleichtern.
Es hat sich herausgestellt, daß eine über die Länge der Rotoren 74 kontinuierlich ansteigende Axialgeschwindigkeit des Dreschgutes zu Vorteilen führt. Dies ist verständlich, wenn man berücksichtigt, daß die Dicke der Strohmatte kontinuierlich abnimmt und damit auch die herausgetrennten Körner leichter herausfallen können. Die Axialkomponente der Materialgeschwindigkeit darf jedoch nicht zu groß sein, weil sonst die Zeitdauer nicht ausreicht, um sämtliche ausgedroschenen Körner abzutrennen. Eine optimale Axialgeschwindigkeit hängt unter anderem von der Richtung der Flügel 110, 112, 115 ab. Die Dreschgutmatte gelangt mit einer relativ niedrigen Geschwindigkeit in die Einzugssektionen 26, 27, wobei diese Geschwindigkeit vorteilhafterweise in den Einzugssektionen 26, 27 und Dreschsektionen 28, 29 erhöht werden sollte. Aus diesem Grund besitzen die Flügel 110, 112 vorzugsweise einen aggressiven Anstellwinkel bezüglich der Rotorachse, in der Größenordnung von etwa 45°. In den Trennsektionen 30, 31 können die Flügel 115 den gleichen Neigungs- oder Anstellwinkel wie in Fig. 2 aufweisen, während bei abgeänderten Ausführungsformen entsprechend Fig. 15 und 17 für bestimmte Erntegutsorten und Feuchtigkeitszustände dieser Winkel z.B. nur 30° beträgt, so daß in den Trennsektionen ein geringerer Anstieg an Axialgeschwindigkeit als in den Dreschsektionen erfolgt, um eine optimale Trennwirkung zu erreichen.
Bei der »,aisernte z.B. gelangen nur die Lieschkolben in die Dresch- und Trennsinrichtung und füllen dort aufgrund ihrer Form und ihres Aufbauet» üie Abstände zwischen den Flügeln 108, 110, 112, 115 aus. Da sich Mais von anderen üblichen Getreidesorten wie Weizen, Boggen usw. vollständig unterscheidet, wirksn die Einheiten r>, 6 auf Ilaiaf .ucht auch vollständig uiders dn. Wenn sich die Lieschkolben in den Bereich zwischen ■Jen Flügeln 108, 110, 112, 115 hineinbewegen und dort eher
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durch die Gesamtheit der Körperabschnitte 118 als durch die Oberkanten 121 der Flügel ihre Axialbewegung erteilt erhalten, halten die Rotorkörper 103 die LieschkoJaen in enger Beziehung zu den Innenwandungen des Gehäuses 57 t so daß bei Drehbewegung der Rotoren 74 die Maiskerne aus den Kolben herausgerieben werden.
Gemäß Fig. 4 enthalten die Einzugssektionen 26, 27 Vorschuboder Führungselemente 130, die an der Innenseite der äußeren Rahmenwände befestigt sind und jeweils eine Unterkante 131 aufweisen, die mit der ünterkante des Abstreifbleches 106 verbunden ist und sich quer über einen Teil der Rotorbreite erstreckt. Ein ebener Abschnitt 132 des^ Führungselementes 130 ist von der Unterkante 131 aus aufwärts und nach hinten geneigt und mit einer gekrümmten Seitenkante 133 versehen, die dem von den vorderen Einzugsflügeln 108 beschriebenen Umkreis eng angepaßt ist. Der ebene Abschnitt 132 ist an der gegenüberliegenden SEitenkante mit dem Maschinenrahmen verbunden. Die auf diese Weise zwischen dem vorderen Ende des Gehäuses 57 und dem geneigten Abschnitt 132 gebildete, dem Einzugsbereich des Rotors 74 gegenüberliegende Öffnung wird durch eine unregelmäßig geformte Abdeckplatte 135 geschlossen, die an den benachbarten Teil des Flügelumkreises angepaßt ist. Im Betrieb unterstützt das Führungselement die1 wendeiförmige Bewegung des Dreschgutes beim Eintritt in die Einzugssektionen 107. Der ebene geneigte Abschnitt 132 kann, falls erforderlich, sich auch weiter als in Fig. 4 um den Rotorkörper herum erstrecken.
Die beschriebene Führungseinrichtung 130 ist besonders bei einer Anordnung gemäß Fig. 15 vorteilhaft, bei der unter Umfangsabständen von 90° vier Reihen von Einzugsfilügeln 108, 110 am Rotor vorgesehen sind. Auf zwei gegenüberliegende Reihen von Einzugsflügeln sind zwei Reihen von Dreschflügeln 112 vorgesehen, während zwei Dreschglieder 136 zwischen den Flügelreihen 112 mit den verbleibenden Reihen der Einzugsflügel 108, 110 ausgerichtet Bind. Die Einzugssektionen 1O7 und die Dreschsektionen 111 enthalten auf etwa
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45 angestellte Flügel, während der Anstellwinkel der Flügel 115 in den Trennsektionen 116 aus den oben angegebenen Gründen bei etwa 30° liegt. Die Dreschglieder 136 umfassen Stützglieder 137, die von der Oberfläche des Rotorkörpers 103 ausgehen und Schlag- bzw. Raspelschienen 138 in einem Abstand von dem Rotorkörper 103 haltern. Die Stützglieder und die Raspelschienen 138 verlaufen etwa parallel zur Rotorlängsachse im wesentlichen über die gesamte Länge der Dreschsektionen 111, Der Abstand der Raspelschienen 138 von dem Rotorkörper lO3 ist etwa der gleiche wie der Abstand der Flügel 112. Im Betrieb üben sowohl die Raspelschienen 138 als auch die Flügel 111 die Dreschwirkung aus. Die Raspelvorsprüge und die Vertiefungen in den Raspelschienen 138 verlaufen in einer solchen Richtung, daß sie die Induzierung der Axialbewegung des Dreschgutes unterstützen.
Bei der Anordnung nach Fig. 17 und 18 sind die Dreschsektionen 111 denen nach Fig. 15 und 16 ähnlich, jedoch enthalten die Trennsektionen 116 jeweils zusätzlich zu den Flügeln 115 Trennelemente 141. Jedes Trennelement 141 besteht aus einer länglichen Grundplatte 142 mit einer längsverlaufenden Rippe 143, an die Zinken oder Finger angeschweißt sind. Die. Zinken 144, die einen beliebigen Querschnitt besitzen können sind vorzugsweise zylindrisch ausgeführt und bezüglich der Rotordrehrichtung rückwärts geneigt, so daß ihre freien Enden den Befestigungsenden nacheilen. Die Zinken 144 können, falls erforderlich, außerdem auch in Axialrichtung bezüglich der Dreschgutbewegungsrichtung rückwärts geneigt sein.
Im Betrieb greifen die Zinken 144 in die Strohmatte ein, um sie zu lockern und darin befindliche Körner zu befreien, damit diese durch die Trennroste 73 hindurchfallen. Da die freien Enden der Zinken 144 in Rotordrehrichtung 191 bezüglich der Befestigungsenden nacheilen, kann sich das Stroh
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nicht um die Zinken herumhaken und dabei den Rotor verstopfen. Aufgrund dieser Zinkenneigung wird außerdem das Stroh von den Rotoren 74 unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft in Richtung auf die Innenwandungen der Gehäuse 57 nach außen bewegt.
Der Axialfluß des Dreschgutes wird immer noch über die Außenkanten 121 der Flügel 115 induziert, obwohl in der abgeänderten Ausführungsform die Zinken 144 auch in Axialrichtung rückwärts geneigt sind und diese Neigung den Axialfluß unterstützt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß mit Hilfe der Zinken 144 die Kornverluste wesentlich herabgesetzt werden können, insbesondere bei der Maisernte, und man nimmt an, daß dies auf die von den Zinken 144 hervorgerufene Auflockerung des Dreschgutes zurückzuführen ist.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform eines vorderen Einzugsflügeis 108 zur Befestigung auf einem Rotorkörper, dessen vorderes Ende entsprechend Fig. 15 oder 17 nicht verjüngt ist. Der Flügel 108 besitzt eine gradlinige Grundplatte 151 zur Befestigung auf dem Rotorkörper 103 und eine aggressive Vorderkante 150, die von dem Rotorkörper im wesentlichen radial absteht. Da die Oberkanten 121 der Flügel 108, 110, 112, 115 und die Vorderkanten 109, 119, 150 die aktiven Abschnitte der Flügel sind, können sie durch ein Versteifungsglied, beispielsweise durch eine Stange bzw. Rundmaterial 152 entsprechend Fig. 10, 11 verfestigt und verstärkt werden.
Bei einer anderen Ausführungsform haben entsprechend Fig. 14 die Flügel 155 in den Dreschsektionen 111 und den Trennsektionen 116 bezüglich der Drehrichtung des Rotors 74 einen Vorderabschnitt 156 und einen Hinterabschnitt 157, wobei der Vorderabschnitt zur Rotorachse in einem .unterschiedlichen
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Winkel zum Winkel 139 des Hinterabschnittes geneigt ist. Der Rotor 74 wird in Richtung des Pfeiles 191 angetrieben, so daß sich das Dreschgut in Richtung des Pfeiles 122 bewegt. Es hat sich herausgestellt, daß für die meisten Erntegutsorten und unter den meisten Erntegutzuständen in der Dreschsektion der gleichmäßigste und schnellste Materialfluß erreichen läßt, wenn die Dreschglieder in einem Winkel von etwa 40° bis 50° angeordnet sind. Man hat andererseits gefunden, daß bei einem Anstellwinkel der Flügel von etwa 30° die Körnerverluste verringert werden, andererseits jedoch ein größerer Leistungsbedarf und eine erhebliche Verstopfungsgefahr entsteht. Dementsprechend bildet die Anordnung nach Fig. 14 einen Kompromiß und zeigt eine optimale Kombination der Neigungswinkel, wobei die Vorderabschnitte 156 des Flügels 155 einen gleichmäßigen Materialfluß durch die Sektion gewährleisten, während die aggressive Reibwirkung der Hinterabschnitte 157 eine bessere Dresch- und Trennwirkung ermöglicht, so daß eine gleichmäßige Arbeitsweise mit geringem Kornverlust und einem annehmbaren Leistungsbedarf entsteht. Entsprechend Fig. 12 und 13 können die Flügel 155 aus einer Platte 160 bestehen, an der eine rückwärtig angesetzte gekrümmte Stange 161 befestigt ist.
Auf diese Weise läßt sich der Dresch- und Trennvorgang in Abhängigkeit von der Art des Erntegutes und vom Zustand des Erntegutes einwandfrei durchführen. Für leicht zu dreschende und zu trennende Fruchtsorten führt eine größere Geschwindigkeit des Axialflusses durch die Maschine immer noch zu einem annehmbar niedrigen Kornverlust. Schwieriger zu verarbeitendes Erntegut muß demgegenüber während einer größeren Zeitdauer der Dresch- und Trennwirkung unterworfen werden, so daß die Axialflußgeschwindigkert zu verringern ist, um noch den gleichen niedrigen Kornverlust zu erreichen.
Bei einer Ausführungsform entsprechend Fig. 19 und 20 sind die Dresch- und Trennflügel 112, 115 so angeordnet, daß die
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am leichtesten zu dreschenden und zu trennenden Erntegutsorten sachgemäß bearbeitet werden können. Für andere Erntegutsorten und für Bedingungen, unter denen sich der Drusch schwieriger gestaltet, sind an den Gehäusen 57 einstellbare Bremselemente oder Rippen 170 angeordnet. Die Rippen oder Leitbleche 170 ragen durch Schlitze in den Abdeckplatten 76 mit einer einstellbaren Länge in das Gehäuse 57. Es hat sich herausgestellt, wenn der Neigungswinkel 172 der einstellbaren Leitbleche 170 mehr als z.B. 75° bezüglich der Rotorachse beträgt, eine Verringerung der Axialgeschwindigkeit der Strohmatte eintritt. Auch wenn die Leitbleche 170 tiefer in das Gehäuse 57 hineinragen, wird ihre Einwirkung auf die Strohmatte größer. Bei leichtem Erntegut und unter günstigen Bedingungen sind die Leitbleche 170 so eingestellt, daß sie nicht aus den Schlitzen 171 vorstehen. Dadurch ergibt sich eine relativ hohe Axialgeschwindigkeit, obwohl das Arbeitsverhalten der Maschine mit Bezug auf Kornverluste, Leistungsbedarf usw. auch dann noch zufriedenstellend ist. Bei schwererem Erntegut und unter schwierigeren Bedingungen werden die Leitbleche 170 in das Gehäuse 57 vorgeschoben, so daß der Axialfluß des Dreschgutes verzögert wird und das Dreschgut über eine längere Zeitdauer in der Dresch- und Trenneinrichtung verbleibt. Obwohl beim gezeigten Ausführungsbeispiel die Rippen oder Leitbleche 170 bezüglich ihrer sich in das Gehäuse 57 hineinerstreckenden Ausdehnung einstellbar sind, kann man die gleiche Wirkung auch dadurch erzielen, wenn man die Leitbleche in ihrem Winkel verstellbar macht, obwohl dies zu einem größeren Aufwand und zu einer teureren Bauform führen würde.
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Claims (36)

Dipl.-ing. WiLFRTD RAKCK 7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 CLAYSON N.V,, Zedelgem / Belgien 5. Juli 1972 / k - S 360 - Patentansprüche
1. Erntemaschine, insbesondere Mähdrescher der Axialflußbauart mit einer Dresch- und Trenneinrichtung, bestehend aus einer Dreschsektion, einer Trennsektion und einer Einzugssektion zur Zuführung von Dreschgut in die Dreschsektion, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Sektionen (107, 111, 116) einen Rotor (74) mit einem Rotorkörper (103) aufweist, auf dessen Umfang eine Mehrzahl von Flügeln (108, 110, 112, 115) befestigt und so angeordnet ist, daß sie im Betrieb der Maschine dem Dreschgut eine wendeiförmige Bewegung durch die zugeordnete Sektion erteilen und während dieser Bewegung das Dreschgut durch wenigstens einen Flügel bearbeitet wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (112) in der Dreschsektion (111) vorgesehen sind, von der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes nach außen vorstehen und bezüglich der Rotorachse geneigt sind, um das Erntegut zu dreschen und es der Trennsektion (116) zuzuführen.
3* Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (105) in der Trennsektion (116) vorgesehen sind, von der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes nach außen vorstehen und zur Rotorachse geneigt angeordnet sind, um im Betrieb die ausgedroschenen Körner von dem Stroh zu trennen und das Stroh der Abgabesektion (125) zuzuführen.
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4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der Dreschsektion als auch in der Trennsektion Flügel vorgesehen und bezüglich der entsprechenden Rotorachsen geneigt angeordnet sind, wobei die Neigungswinkel der Flügel in der Dreschsektion und in der Trennsektion gleich sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der Dresch- als auch in der Trennsektion Flügel (112, 115) vorgesehen und bezüglich der entsprechenden Rotorachsen geneigt angeordnet sind, wobei der Neigungswinkel der Flügel innerhalb der Dreschsektion sich von dem Neigungswinkel der Flügel in der Trennsektion unterscheidet und sich dadurch unterschiedliche Vorschubgeschwindigkeiten des Dreschgutes in den beiden Sektionen ergeben.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Flügel (112) in der Dreschsektion (111) größer ist als der Neigungswinkel der Flügel (115) in der Trennsektion (116).
7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Dresch- und Trennsektionen ein gemeinsamer Rotor (74) vorgesehen ist.
8» Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel in sämtlichen Sektionen in zu der Rotorachse parallelen Reihen und innerhalb ihrer jeden Reihe so angeordnet sind, daß sich benachbarte Flügel mit Bezug auf die Richtung der wendeiförmigen Bewegung des Dreschgutes einander überlappen.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel in jeder Sektion zu drei Reihen angeordnet sind.
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10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rotor der Dreschsektion (112) Schlag- oder Raspelschienen (138) angeordnet sind, die mit Reihen von Flügeln .(112) abwechseln.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten der Flügel (112) und der Raspelschienen (138). im wesentlichen im gleichen radialen Abstand zum Rotorkörper angeordnet sind.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rotorkörper (103) der Trennsektion (116) eine Mehrzahl von Zinken (144) befestigt und im Fall von auf dem Rotorkörper angeordneten Flügeln zwischen den Flügelreihen angeordnet sind.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dfe Zinken (144) zu zwei zur Rotorachse parallelen Reihen angeordnet sind. v
14. Maschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Zinken gegenüber ihrem Befestigungsende mit Bezug auf die Rotordrehrichtung nacheilen.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zinken (144) bezüglich des Rotors (74) nach rückwärts geneigt ist.
16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (112, 115) senkrecht auf der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes angeordnet sind.
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17. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüde, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel eine etwa parallel zur benachbarten Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes parallele Außenkante (121) aufweisen.
18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel bezüglich der Drehrichtung eine Vorderkante (109; 150) und eine Hinterkante (120) aufweist, die zur Oberfläche das zugeordneten Rotorkörperabschnittes geneigt verlaufen.
19. Maschine nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel einen Basisabschnitt (117» 151) aufweist, mit dem er auf dem zugeordneten Rotorkörperabschnitt befestigbar ist.
20. Maschine nach einem der Ansprüche 17^ bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (108, 110, 112, 115) aus Blechmaterial bestehen und an ihrer Außenkante (121) und an ihrer Vorderkante (109) verstärkt sind.
21. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Flügel bezüglich der Drehrichtung des Rotors einen Vorderabschnitt und einen Hinterabschnitt aufweisen, wobei der Vorderabschnitt in einem anderen Winkel zur Rotorachse als der Hinterabschnitt geneigt ist.
22. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderabschnitt des oder der Flügel aus Blechmaterial besteht (Fig. 12) .
23. Maschine nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Hinterabschnitt des oder der Flügel aus einer Stange (161) besteht, die von dem zugeordneten Vorderabschnitt (160) ausgeht.
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24. Maschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (161) gekrümmt ist und ihr freies Ende bezüglich der Rotordrehrichtung dem Befestigungsende nacheilt.
25. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor der Trennsektion (116) ein oder mehrere Abwurfglieder (126) aufweist, die vom Rotorkörper
(103) vorstehen und im wesentlichen parallel zur Rotordrehachse verlaufen.
26. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Einzugssektion (107) der Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) Flügel (108, 110) angeordnet sind und von der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes nach außen vorstehen und im Betrieb das Dreschgut vom Schrägaufzug (12) der Dreschsektion (111) zuführen.
27. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (108, 110) in zur Rotordrehachse parallelen Reihen angeordnet sind, daß der vorderste Flügel (108) jeder Reihe vom Rotorkörper (104) um einen größeren Betrag vorsteht als der nächst benachbarte Flügel (110) jeder Reihe, so daß ein aggressiver Einzugsflügel entsteht.
28. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende (104) des Rotors (74) der Einzugssektion nach vorn verjüngt ist und einen allmählichen Übergang für das Dreschgut bei seiner Bewegung vom Schrägaufzug in die Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) bildet.
29. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schrägaufzug (12) und der Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) Führungseinrichtungen
(130) vorgesehen sind, die in Richtung der Dresch- und Trenneinrichtung geneigt verlaufen und so geformt sind, daß sie den Umkreis der Flügel (108, 110) im Einzugsbereich folgen.
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30. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß am Abgabeende des Schrägaufzuges (12, 24) ein Abstreifblech (106) zur vollständigen Abnahme des Erntegutes vom Schrägaufzug vorgesehen ist.
31. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) ein Gehäuse (57) aufweist, von dessen Innenfläche eine Mehrzahl von Leitblechen (170) vorstehen, die so angeordnet sind, daß sie dem darüber hinweg bewegten Dreschgut eine bezüglich der Dresch- und Trenneinrichtung axial gerichtete Bewegungskomponente erteilen.
32. Maschine nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen oder Leitbleche (170) bezüglich des Maßes verstellbar sind, mit dem sie in das Rotorgehäuse (57) hineinragen, um die Größe der auf das Dreschgut ausgeübten Ablenkkomponente verändern.
33. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorkörperabschnitte etwa zylindrisch
34. -!!faschine nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorabschnitte einen polygonalen Querschnitt aufweisen.
35. Maschine nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorabschnitte einen hexagonalen Querschnitt aufweisen.
36. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Dresch- und Trenneinrichtungen seitlich nebeneinander angeordnet sind.
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DE2233019A 1971-07-06 1972-07-05 Erntemaschine der Axialflußbauart Expired DE2233019C2 (de)

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GB3069272 1971-09-21
GB4348772 1971-09-21

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