DE2233019A1 - Maehdrescher der axialflussbauart - Google Patents
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Classifications
-
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Description
DlPL.-ING. WILFRID RAECK PATENTANWALT
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 223301 9
5. Juli 1972 ./ k - S 360 -
CLAYSON N.V. Leon Claeysstraat, 3A
B-8210 Zedelgem / Belgien
Mähdrescher der Axialflußbauart
Die Erfindung bezieht sich auf Erntemaschinen der Axialflußbauart,
insbesondere Mähdrescher. In einem fahrbaren Mähdrescher wird das Korn gedroschen, getrennt und zum nachfolgenden Abtransport
vom Feld gespeichert, wobei man diese Arbeitskombination als die wirtschaftlichste Methode zur Bergung von
Erntegut ansieht. Bei herkömmlichen Mähdreschern sind die rotierende Dreschtrommel und der damit zusammen arbeitende
Dreschkorb quer zur Bewegungsrichtung des Mähdreschers angeordnet. Das Erntegut wird dem Dreschkorb zugeführt und zwischen
Dreschkorb und Trommel hindurchgeführt, so daß der Drusch auf
einem vergleichsweise kurzen Weg erfolgt, da sich bei üblichen Ausführungsformen der Dreschkorb über einen Bogen von etwa
100 bezüglich der Trommel erstreckt. Das vom Dreschkorb nach hinten abgegebene Stroh gelangt auf schwingende Strohschüttler,
die sich in Längsrichtung des Mähdreschers erstrecken· Der überwiegende Anteil der im Erntegut enthaltenen Körner wird
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3*0 -a.
In der Drescheinrichtung ausgedroschen und abgetrennt, wähhrend
ein Teil der im Stroh verbliebenen. Körner In der Schütteleinrichtung herausgetrennt wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Erntemaschinen, die ÖLne von den herkömmlichen Mähdreschern insofern unterschiedliche
Dresch- und Trenneinrichtung aufweist, als sie sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt,und zwar im Fall eines
Mähdreschers im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Maschine. Es können auch zwei solcher. Dresch- und Trenneinrichtungen
nebeneinander angeordnet werden, wobei ein Mähdrescher dieser Bauart in der Offenlegungsschrift 2 ooo 553
beschrieben ist. Das Erntegut wird dem vorderen Ende der Dresch- und Trenneinrichtung zugeführt und dann zu einer Matte verformt,
die im wesentlichen wendelförmig axial nach hinten bewegt wird, so daß ein Axialfluß entsteht.
Bei Maschinen mit axialem Arbeitsfluß wird das Erntegut einer
länger andauernden Dresch- und Trennwirkung unterworfen als bei einer herkömmlichen Maschine vergleichbarer Größe, woraus
sich ein besserer Wirkungsgrad ergibt, da die Kornverluste
wesentlich verringert werden. Dieser Gesichtspunkt allein hat bisher jedoch noch nicht zu einem überragenden Vorteil gegenüber
den herkömmlichen Maschinen geführt. Zu den bei Maschinen mit axialem Arbeitsfluß auftretenden Problemen gehört
ein größerer Leistungsbedarf, der aus der langer an-r haltenden Dresch- und Trenndauer resultiert, so daß es nicht
möglich ist, unter sämtlichen Druckbedingungen mit herkömmlichen Maschinen in Konkurrenz zu treten.
Es leuchtet ein, daß eine Erntemaschine in der Lage sein muß,
einen größeren Sortenbereich von Erntegut unter sämtlichen Bedingungen zu verarbeiten, ohne daß größere Justierungen oder
das Auswechseln von Bauelementen notwendig 1st,, sofern dies
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wirtschaftlich durchführbar ist. Außerdem müssen die.Koraverlüste
auf einem annehmbaren Wert gehalten werden. Eine weitere Schwierigkeit bekannter Maschinen mit axialem Arbeitsfluß
besteht darin, daß ein gleichmäßiger Materialfluß durch
die Dresch- und Trenneinrichtung gewährleistet sein muß. ■ '
Bereits bei einer relativ kleinen.Mehrmenge von Erntegut oder
einem Stück Fremdmaterial wird der Materialfluß durch die Einrichtung angehalten, so daß größere Verstopfungen auftreten und öle Maschine durch Verklemmung oder aufgrund der
augenblicklichen Überlast zum Stillstand kommt.
Ein weiteres Problem ergibt sich aus dem Umwickeln des Erntegutes
um den oder die Rotoren der Dresch- und .Trenneinrichtungen,
woraus ebenfalls eine Verstopfung oder der Stillstand
der Maschine resultieren kann. D^rüterhinaus wird die Kornreinigungseinrichtung
beim· Entstehen relativ großer Mengen
kurzer Strohstücke überlastet. Di'ioe Schv/ierigkeit ergibt sich
hauptsächlich aufgrund der v/endelförmigen Rippen, in den Gehäusen,
in denen die Rotoren der Dresch- und Trenneinrichtungen angeordnet sind. Die Rippen arbeiten mit den Rotoren zusammen,
um das Erntegut im wesentlichen axial nach rückwärts zu bewegen,
zeigen jedoch gleichzeitig eine messerähnliche Wirkung und schneiden das Stroh' in kurze 3tüake. .
.Man hat bereits vorgeschlagen, einen.Mähdrescher der Axialflußbauart
mit einem Dresch- und Trennrotor zu versehen, der einen zen tr suchen, sieh in Längsrichtung, der Maschine erstreckenden
Kern, mehrere ä auf dem Kern befestigte radial
auswärts gerichtete Arme und an den äußeren Enden der Arme. .
befestigte Dresch- und Trennglieder aufweist, die ebenfalls
in Maschinenlängsrichtung verlaufen. Der Rotor erhält dadurch eine offene. Bauart, die verschiedene Nachteile insofern mit
sich bringt, als sich das Stroh an den Dresch- und Trenngliedern verhaken oder herumwickeln kann und somit ein Hindernis
für den erwünschen Axialfluß des Erntegutes bildet. Solche
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Hindernisse führen häufig zu einem Verstopfen des Rotors,
insbesondere wenn mit dem Mähdrescher beispielsweise Reis oder anderes feuchtes Strohmaterial verarbeitet wird. Eine
andere Schwierigkeit besteht darin, daß der Rotor innerhalb eines etwa zylindrischen Rotorgehäuses Umläuft, dessen Innenwand
wendeiförmige Führungsrippen besitzt. Beim Normalbetrieb
bewegt sich das Erntegut unter dem Einfluß der 2entrifügal-ä
kraft an der Gehäuseinnenwand entlang, so daß die Führungsrippen eine Axialbewegung induzieren. Häufig tritt jedoch der
* - * ..-■"...',
Fall ein, daß das S'troh sich nicht gegen die Innenwand des
Gehäuses bewegt sondern am Rotor hängenbleibt und sieh dort aufbaut, so dai aufgrund fehledder Berührung mit den Führungsrippen in der Strohmatte keine Axialbewegung induziert wird.
Aufgrund dieser Vorgänge verstopft der Rotor leicht bei Verarbeitung
von langhalmigem und/oder besonders reißfestem Stroh wie bei Roggen oder Reis.
Die oben beschriebenen Verhältnisse führen oft zu einem ungleichmäßigen
Vorschub des Erntegutes, zu einer geräuschvollen Arbeitsweise, zu hohen Spitzenbelastungen der Antriebseinrichtungen, hohem Leistungsbedarf, geringem Durchsatz usw..
Die Geräuschvolle^Arbeitsweise macht sieh als ein Schlagen im Innern der Maschine bemerkbar, das durch die in den Abständen
zwischen Rotor und Zylinder zusammengeballten 3trohtnassen hervorgerufen wird, nenn sich diese Massen von Zeit zu Zeit durch
den Abstand zwischen den Dresch- und Trenngliedern und der Innenfläche des Rotorgehäuses weiterzubewegen veraüöhen. Ein
anderer Nachteil entsteht beim Einbringen von Mais, üblicherweise
weise werden die Maiskolben ohne das 3troh -der Dresch- und Trenneinrichtung zugeführt. Aufgrund der Form und des Aufbaues
der Maiskolben und aufgrund der Bauart bekannter Rotoren bewegen sich die Maiskolben in unbestimmter Lage durch das
Rotorgehäuse. Dies gilt vor allem dann, wenn ein Rotor der sogenannten offenen Bauart vorhanden iet.
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Die vorstehende Aufzählung von Nachteilen bekannter Dreschmas chienen der Axialflußbauart ist nicht erschöpfend und
kann durch weitere Unzulänglichkeiten ergänzt werden, die dem Fachmann bekannt sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, die Nachteile bekannter Dreschmaschinen der Axialflußbauart zu beseitigen oder mindestens weitgehend zu verringern.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß eine Erntemaschine der Axialflußbauart mit einer Dresch- und Trenneinrichtung vorgeschlagen, die eine Dreschsektion, eine Trennsektion und
eine Einzugssektion für Dreschgut in die Dreschsektion aufweist, wobei wenigstens eine der Sektionen einen Rotor mit
einem Rotorkörper aufweist, auf dessen Umfang eine Mehrzahl von Flügeln befestigt und so angeordnet sind, daß sie beim
Betrieb der Maschine dem Dreschgut eine wendelförmig durch die zugeordnete Sektion verlaufende Bewegung erteilen, wobei
das Dreschgut im Verlauf dieser Bewegung durch mindestens einen Flügel bearbeitet bzw. behandelt wird. Wenn das Dreschgut
bei seiner Bewegung durch die zugeordnete Sektion durch wenigstens einen Flügel bearbeitet wird, ist es so gut wie
ausgeschlossen, daß das Dreschgut zwischen benachbarten Flügeln hindurchläuft und sich zusammenballt, woraus Verstopfungen
des Rotors resultieren könnten.
Die Flügel lönnen in der Dreschsektion und / oder der Trenn-Sektion
und / oder der Einzugssektion vorgesehen sein, wobei zweckmäßigerweise ein gemeinsamer Rotor angewendet wird, wenn
die Flügel in mehr als einer Sektion angeordnet sind. Vorzugsweise
sind die Flügel in zur Drehachse, des Rotors parallelen Reihen angeordnet und so gerichtet, daß benachbarte Flügel
sich in Richtung der wendeiförmigen Bewegung des Dreschgutes einander überlappen. Wenn sowohl die Dresch- als auch
die Trennsektion mit Flügeln versehen ist, so besitzen sie in den beiden Sektionen unterschiedliche Neigungs- bzw.
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Anstellwinkel, Und vorzugsweise ist der Anstellwinkel in der
Dreschsektion größer als der in der Trennsektion.
Bei einer Reihenanordnung der Flügel können die Reihen mit Schlag- oder Raspelschienen in der Dreschsektion und mit
Zinken in der Trennsektion abwechseln. Der bezüglich der Rotordrehrichtung vorangehende Abschnitt der Flügel kann
zur Rotorachse in einem anderen Winkel verlaufen als der nachlaufende Flügelabschnitt.
Bei einer Reihenanordnung von Flügeln in der Einzugssektion kann sich jeweils der vorderste Flügel jeder Reihe über eine
größere Länge vom Rotorkörper aus erstrecken als der nächste Flügel in der gleichen Reihe, so daß sich eine kräftigere
Einzugswirkung ergibt. Zwischen dem Schrägaufzug für das Dreschgut und der Dresch- und Trenneinrichtung können in
der Maschine Führungseinrichtungen vorgesehen sein, die sich nach oben bis zur Dresch- und Trenneinrichtung erstrecken
und einen Verlauf besitzen, der den Flügeln in der Einzugs-Sektion folgt, so daß das Dreschgut unmittelbar beim Eintritt
in die Dresch- und Trenneinrichtung in eine wendeiförmige Bahn gezwängt wird.
Die Dresch- und Trenneinrichtung kann außerdem ein Gehäuse
umfassen, von dessen Innenseite eine Mehrzahl von Rippen oder Leitblechen vorsteht, die so angeordnet sind, daß die dem
Dreschgut erteilte Bewegung etwa axial zur Dresch- und Trenneinrichtung beeinflußt wird. Die Rippen oder Leitbleche können
einstellbar sein, um über die Länge, mit der sie in das Gehäuse hineinragen, die Einflußgröße auf die Bewegungsrichtung des
Dreschgutes zu verändern. '
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Maßnahmen ergibt sich ein gleichmäßigerer.Materialfluß durch die ein-, zwei- oder mehrrotorige
Dresch- und Trennrichtung und somit ein. geringerer Leistungsbedarf dert Maschine. Der gleichmäßige Materialfkiß
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durch die presch- und Trenneinrichtung verringert außerdem
die Gefahr von Verklemmungen und Verstopfungen. Gleichzeitig ergibt sich im Vergleich zu bekannten Maschinen der ÄxiaJL-flußbauar-t
ein höherer Wirkungsgrad bzw. ein günstigeres Verhältnis von Durchsatz zu Leistungsbedarf· Für eine bestimmte
Kapazität läßt sich somit die Gesamtgröße der Maschine im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen verkleinern. Der
gleichmäßige Materialfluß trägt auch dazu bei, daß nur eine relativ dünne und gleichmäßige Strohmatte von der Dreseh-
und Oenneinrichtung zu bearbeiten ist, so daß deren Wirksamkeit
erhöht wird und geringere Körnerverluste auftreten* ohne den Leistungsbedarf zu erhöhen. Ferner werden weniger
Körner zerbrochen, so daß die Qualität der ausgedrosehenen
Kornfrucht beträchtlidh gesteigert wird. Die Rotoren und
auch die anderen Bauteile besitzen einen relativ einfachen Aufbau und ermöglichen daher niedrige Herstellung^- und
Wartungskosten. Zur Verarbeitung besonderer Erntegutsörten
oder Erntegut von unterschiedlichem Feuchtigkeitsgrad lassen sich die Rotorbauteile leicht auswechseln.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Mähdreschers
nach der Erfindungi Fig. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch einen Bereich
der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach der Liniie 3-3 äri
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach der Liniie 3-3 äri
Fig. 2, '
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Einzügsbereiches
in die Dreschrotoränordnung nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Rotors entsprechend Fig; 2,
Fig. 6 eine vergrößerte Endansicht mit der Blickrichtung
von links entsprechend Fig. 5, Fig. 7 eine Teilansicht mit Blickrichtung entsprechend Pfeil
VII in Fig. 5, - . , . . ■. :
Fig. 8 eine Teildarstellühg ähnlich Fig.' 7 mit Blickrichtung
entsprechend Pfeil VIII in Fig; 5, 2 0 '! B 8 k I 0 2 6 8
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Fig. 9 eine abgeänderte Ausfuhrungsform in gleicher Ansicht
wie in Fig. 8,
Fig.10 eine Teildarstellung einer anderen Ausführungsform ähnlich Fig. 7,
Fig.10 eine Teildarstellung einer anderen Ausführungsform ähnlich Fig. 7,
Fig.11 einen Querschnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10,
Fig.12 eine Fig. 7 ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsibrm,
Fig.13 eine Draufsicht auf Fig. 12,
Fig.14 eine abgewandelte Ausführungsform des Bauelementes
Fig.14 eine abgewandelte Ausführungsform des Bauelementes
nach Fig. 5 in einer Abwicklung, Fig.15 eine Seitenansicht einer bezüglich Fig. 5 abgewandelten
Rotoranordnung,
Fig.16 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 15,
Fig.17 eine Abwandlung der Rotoranordnung nach Fig. 15, Fig.18 einen Schnitt nach der Linie XVIII-XVIII in Fig. 17,
Fig.19 einen Teilquerschnitt ähnlich Fig. 3 durch eine andere
Ausführungsform und
Fig.20 eine Draufsicht auf Fig. 19.
Fig.20 eine Draufsicht auf Fig. 19.
In der nachfolgenden Beschreibung beziehen sich die Begriffe "rechts" und "links" auf einen hinter dem Mähdrescher stehenden
Betrachterstandpunkt mit Blick in Fahrtrichtung. Die Begriffe "vorn" und "hinten" beziehen sich auf die Arbeitsrichtung des Mähdreschers.
Entsprechend Fig. 1 umfaßt ein Mähdrescher 1 einen Hauptrahmen 2, der über vordere Antriebsräder 3 und hintere kleiner Lenkräder
4 abgestützt ist. Auf dem Hauptrahmen 2 ist eine Dresch- und Trenneinrichtung in Form von rechten und linken sich etwa in
Maschinenlängsrichtung erstreckenden Dresch- und Trenneinheiten
5 bzw. 6 angeordnet, ferner ein Fahrerstand 7, ein Korntank 8, eine Körnerreinigungseinrichtung 9 und eine Strohabwurfeinrichtung
10. Vorn an der Maschine sind eine übliche Mäheinheit 11 und ein Schrägförderer 12 angeordnet, wobei die Mäheinheit
am Hauptrahmen 2 schwenkbar angelenkt und mit Hilfe von
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Hydraulikzylindern 13 etwa vertikal verstellbar ist.
Bei Vorwärtsfahrt des Mähdreschers 1 auf einem Feld wird
das Erntegut mit Hilfe eines hin- und hergehenden Schneidwerkes 14 der Mäheinheit 11 geschnitten und über den Schrägförderer
12 den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 zugeführt. Das Erntegut, wie Weizen, Mais, Reis, Sojabohnen, Roggen,
Grassamen, Gerste, Hafer u.dgl., wird in den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 gewalkt und geschlagen, so daß sich
die Körner bzw. Samenteile lockern und aus dem Stroh bzw. aus den Stengeln, Ähren, Riben und anderem Abfall des Erntegutes herausgetrennt werden. Die nachfolgend verwendeten
Bezeichnungen "Körner" und "Stroh" sind nicht einschränkend zu verstehen, sondern betreffen allgemein die ausgedroschenen
Fruchtteile bzw. das verbleibende Abfallgut.
Das Stroh gelangt vom rückwärtigen Ende der Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 auf ein Zuführungsblech 15 für die rotierende
Abwurfeinrichtung 10, die es auf den Boden abwirft.
Körner und andere aus dem Stroh abgetrennte Materialteile fallen auf die Körnerreinigungseinrichtung 9, in der die
sauberen Körner abgetrennt und noch nicht ausgedroschenes Material (tiberkehr) von dem auf die Reinigungseinrichtung
gelangenden Material abgetrennt werden. Die gereinigten Körner werden dann mit einem Aufzug 16 in den Korntank befördert,
während die überkehr mit einem Aufzug 17 und einer Schnecke 18 dem noch nicht zugedroschenen Erntegut zurückgeführt
wi-rd, das über den Schrägaufzug 12 in die Dresch- und Trenneinrichtung gelangt.
Obwohl die gezeigte Mäheinheit 11 für Getreide ausgelegt ist, können auch ein Maisgebiß, ein Maispflücker, Reihenschneidwerke
oder andere auf das jeweilige Erntegut abgestimmte Schneidwerke angebaut werden. Die Mäheinheit 11
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enthält eine Haspel 19/ die auf einer durch Hydraulikzylinder
21 verstellbaren Gabel 20 gelagert ist. Im Betrieb rotiert dies Haspel 19 in Richtung des Pfeiles 22, um das Erntegut
in die Mäheinheit hineinzuziehen. Nach dem Schnitt verdichten zwei in Querrichtung gegeneinander wirkende Schnecken 23 das
Erntegut in Querrichtung und führen es zur Mitte auf den Schrägaufzug 12 zusammen, der aus einem Kettenförderer 24 innerhalb
eines Gehäuses 25 besteht. Der Kettenförderer bringt das Erntegut an die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 heran.
Die Dresch- und Trenneinheit 5, 6 enthalten Einzugssektionen 26, 27, Dreschsektionen 28, 29, Trennsektionen 30, 31 und
Abgabesektionen 32, 33. Jede Einheit enthält ferner einen weiter unten beschriebenen Rotor 74. In den Dreschsektionen
28, 29 wird das Erntegut gedroschen und der größere Anteil der Körner aus dem Stroh abgetrennt, der in die Reinigungseinrichtung
9 fällt. Ein bestimmter Körneranteil verbleibt im Stroh und gelangt mit diesem in die Trennsektionen 30, 31,
wo ein zusätzlicher Trennvorgang stattfindet.
Die Reinigungseinrichtung 9 (Fig. 2) besitzt im wesentlichen einen herkömmlichen Aufbau mit einem schwingenden Spreu- oder
Kurzstrohsieb 34, einem schwingenden Körnersieb 35 und einem Gebläse 36. Die in den Dresch- und Trennsektionen gelösten
Körner fallen entweder auf die schwingende Kornpfanne 37 oder auf das vordere Ende des Siebes 34. Die größere Körnermenge
fällt auf die Kornpfanne 37 und wird von dort auf das Sieb 34 abgegeben. Das Sieb 34 enthält Einrichtungen, um die Sieböffnungen
so zu verstellen, daß die Körner hindurchfallen und die Spreu nach hinten zum Abwurf geschüttelt wird, wobei die
leichtere Spreu mit Hilfe des im Gehäuse 38 angeordneten Gebläses 36 nach hinten weggeblasen wird. Das Körnersieb 35
besitzt Öffnungen, durch die nur die Körner hindurchfallen und in eine darunter befindliche Förderschnecke 39 gelangen.
Alle größeren Stücke als die Körner, z.B. nicht ausgedroschene
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S- 360 - 11 -
Ähren, werden vom Sieb 35 nach hinten auf eine Schüttelrinne
40 abgegeben, die die überkehr in eine überkehrschnecke 41 leitet. Die gereinigten Körner fallen auf
eine Rutsche 42 und gelangen von dort in die Kornförderschnecke 39. Das Kurzstrohsieb 34, das Körnersieb
und die Rutsche 42 werden in Maschinenlängsrxchtung hin- und herbewegt. Die Körnerschnecke 39 und die Überkehrschnecke
sind in Rinnen 43 bzw. 44 eines Gehäuses 45 angeordnet, das
eine Verlängerung des Gehäuses 38 bildet. Die Körner gelangen mit Hilfe des Kornelevators 16 aus der Rinne 43 in den
Korntank 8 und die überkehr mit Hilfe der Schnecke 18 und des ÜberkehrTelevators 17 in die EinzugsSektionen 26, 27
der Dresch- und Trenneinheiten 5, 6. Der Korntank 8 wird mit Hilfe einer Förderschnecke 46 entleert, die die Körner
einer Abgabeöffnung 47 zuführen. *
Die verschiedenen Arbeitseinheiten des Mähdreschers 1 werden von einem üblichen Verbrennungsmotor 48 angetrieben.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind nur die Antriebe für die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 in Fig. 1, 2 dargestellt,
da die anderen Antriebe herkömmlich sind.
Es ist zweckmäßig, die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 mit unterschiedlichen Drehzahlen anzutreiben, die nicht der
Motordrehzahl direkt proportional sind. Deshalb ist zwischen Motor 48 und den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 ein stufenlos
verstellbares Getriebe vorgesehen, das als Wechselumformexmit
Teilscheiben und Riementrieb gezeigt ist. Von der auf der Motorwelle sitzenden Riemenscheibe 50 wird eine
Riemenscheibe 51 auf einer Welle 52 (Fig. 1) angetrieben. Konzentrisch zur Riemenscheibe 51 sitzt auf der Welle 52
eine erste verstellbare Keilscheibe 53, dann eine zweite verstellbare Keilscheibe 54 auf einer Welle 55 sitzt und
über einenRiemen 56 angetrieben wird. Die Welle 55 treibt
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zwei Getriebe mit Kegelrädern 61, 62 an, deren Ausgangswellen
63, 64 mit den entsprechenden Rotoren 74 der Einheiten 5, 6 gekuppelt sind. Die Rotoren 74 besitzen entgegengesetzte
Drehrichtungen und bewegen sich an ihren benachbarten Seiten nach unten.
Die Rotoren 74 besitzen einen hexagonalen Querschnitt und sind in Gehäusen 57 angeordnet, die teilweise durch obere
Wandungen 75 mit glatten Innenflächen gebildet sind und sich über die gesamte 'Länge der Einheiten erstrecken und
über Schrauben oder auf andere Weise am Maschinenrahmen befestigt sind. Vordere Abdeckplatten 58 dienen zur Abdeckung
der Spalte zwischen den vorderen Enden der oberen Wandungen 75 und einem vorderen Querträger 78. Hinten sind die Gehäuse
57 durch Querplatten 59 und einen Querträger 80 geschlossen. Die Rotoren 74 können einen polygonalen oder zylindrischen
Querschnitt besitzen.
Die Einzugssektionen 26, 27 werden außerdem durch ein unregelmäßig
geformtes Zuführungsblech 71 (Fig. 4) gebildet, das zu den Rotoren 74 konzentrische teilzylindrische Hinterft
kanten 82 und eine vordere abwärts gerichtete gekrümmte Verlängerungsplatte 60 aufweist, die an einen unteren Dichtstreifen
83 des Schrägförderers 12 anschließt. Zwischen den Hinterkanten 82 und einer im wesentlichen geradlinien Vorderkante
84 besitzt das Zuführungsblech 71 etwa dreieckige leicht nach oben und rückwärts geneigte Übergangsabschnitte
85, an deren äußere Kanten 86 dreieckförmige, gekrümmte seitliche Übergangsabschnitte 87 anschließen. Die Hinterkanten
der Übergangsabschnitte 87 bilden einen Teil der Hinterkanten 72 der Zuführungsplatte71, während ihre Außenkanten
mit den Seitenwänden des Maschinenrahmens 2 verbunden sind. An die inneren Kanten 88 der Übergangsabschnitte 85 sind
innere dreieckförmige gekrümmte Übergangsabschnitte 89 angeschlossen, deren Hinterkanten ebenfalls einen Teil der
Hinterkanten 72 der Zuführungsplatte 71 bilden und deren
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Seitenkanten 90 miteinander verbunden sind.
Der Schrägaufzug 12 ist am Maschinenrahmen 2 schwenkbar angelenkt
und besitzt eine Abgabeöffnung 91 , die durch den Querträger 78 und die gekrümmte Verlängerungsplatte 60 des Zuführungsbleches
71 gebildet wird.
Die Dreschkörbe 72 und mittlere sowie äußere Korbverlängerungen 92 vervollständigen das im wesentlichen zylindrische
Gehäuse 57 im Bereich der Dreschsektionen 28, 29. Die Dreschkörbe 72 bestehen aus einer Anzahl längsgerichteter Schienen
93, die durch eine Anzahl von gekrümmten Querschienen 94 konzentrisch zum Rotor 74 abgestützt sind. Durch die Längsschienen
93 der Dreschkörbe erstrecken sich quergerichtete
gekrümmte Stangen 95. Die Dreschkörbe 72 sind in der Höhe verstellbar, um eine optimale Einstellung für bestimmte
ErntegutSorten und Zustände auswählen zu können.
Die Trennroste 73 bestehen aus einer Anzahl längsgerichteter Schienen 96, die durch gekrümmte Querschienen 97 gehaltert
sind, sowie aus einer Mehrzahl von quergerichteten Stangen 98, um das zylindrische Gehäuse 57 im Bereich der Trennsektionen
30 und 31 zu vervollständigen. Die Abstände oder öffnungen zwischen den Längsschienen 96 und den Querstangen 98 der
Trennroste 73 sind wesentlich größer als die öffnungen in den Dreschkörben 72, so daß sie ihrer Trennfunktion besser
genügen können. Die Trennroste 73 sind normalerweise unterhalb des Rotors und zwar tiefer als die Dreschkörbe 72 angeordnet,
da in dieserm Bereich nur ein Trennvorgang erforderlich
ist und nicht mehr wie in den Dreschsektionen die . Walk- und Schlagfunktion.
Rückwärtige gekrümmte Querschienen 99 bilden entsprechend Fig. 2 die Vorderkanten einer Auslaßöffnung 100. Das Zuführungsblech
15 der Abwurfeinrichtung 10 ist an den Querschienen 99 befestigt und nach hinten abwärts geneigt. Die
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Abwurfeinrichtung 10 umfaßt ferner einen sich in Querrichtung erstreckenden etwa oberhalb des Kurzstrohsiebes 34 "
angeorndeten Rost 101, sowie eine Schlagtrommel 102, die oberhalb des Rostes 101 drehbar gelagert ist, um das zugeführte
Stroh durch das rückwärtige Ende des Mähdreschers auf den Boden abzuwerfen und im Zusammenwirken mit dem
Rost 101 einen nochmaligen Trennvorgang zur Befreiung von noch im Stroh befindlichen Körnern durchzuführen.
Die Rotoren 74 sind innerhalb ihrer Gehäuse drehbar und konzentrisch gelagert und in entgegengesetzten Richtungen
191 so angetrieben, daß sie sich an ihren benachbarten Seiten nach unten bewegen. Jeder Rotor 74 besitzt einen
sechseckigen Rotorkörper 103, der in vorderen und rückwärtigen Querträgern 78 bzw. 80 drehbar gelagert und an die
zugeordnete Antriebswelle 63, 64 angeschlossen ist. Das vordere Rotorende besitzt einen verjüngten Abschnitt 104,
der eine kreisförmige Stirnwand 105 mit dem Rotorkörper 103 verbindet. Das vordere Rotorende 104 arbeitet mit einem Antiwickelschild
113 zusammen, das an dem Querträger 78 befestigt oder drehbar gelagert ist. Am Querträger 78 ist dne Abstreifplatte
106 befestigt, deren Unterkante dicht am Umkreis der Mitnehmer der Förderkette 24 des Schrägaufzuges 12 angeordnet
ist, um das dort anhaftende Erntegut abzustreifen und es in die Einzugssektion 107 der Rotoren 74 hineinzulenken. Die
Zuführungs- oder Einzugseinrichtungen der Einzugssektion 107 umfassen drei vordere Einzugsflügel 108, deren Bodenabschnitt
151 so geformt ist, daß er sich dem verjüngten vorderen Rotorkörper anpaßt, so daß eine in Drehrichtung voranlaufence
Vorderkante 109 (Fig. 6) mit größerer Tiefe entsteht als im verbMbenden Flügelbereich. Dadurch ergibt sich eine
kräftiger-e Einzugswirkung, und es entstehen größere Taschen zwischen benachbarten Flügeln, so daß ein gleichmäßigerer
Materialfluß durch die Maschine erreicht wird. Jeder Flügel 108 ist der erste einer Reihe von Flügeln 110, die im wesentlichen
den Flügeln 112 in der Dreschsektion 112 entsprechen
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und nachfolgend näher beschrieben sind.
Das verjüngte vordere Ende 104 eines jeden Rotors 74 ist
insofern vorteilhaft, als dadurch größere und aggressivere Einzugsflügel 108 angewendet werden können. Während der
tibergangsbewegung des Dreschgutes von dem etwa geradlinigen und aufwärts gerichteten Weg über das Zuführungsblech 71
in den wendeiförmigen Weg um den Rotor herum kommt das
Dreschgut nfcht ohne weiteres mit dem Rotorkörper 103 in
Berührung und kann daher an seiner Weiterbewegung gehindert werden, falls ein kegelstumpfförmiger oder verjüngter
Vorderabschnitt 104 vorgesehen ist. Der verjüngte vordere
Endabschnitt 104 ermöglicht außerdem die Anwendung eines relativ kleinen Antiwickelschildes 113, bei dem somit die
Gefahr vermieden wird, daß es als Hindernis gegen den stetigen Materialfluß wirkt.
In der Dreschsektion 116 sind auf dem Rotorkörper 103 drei
Reihen von Flügeln 115 ähnlich den Einzugsflügeln 110 und den Dreschflügeln 112 angeordnet. Die Flügel 110, 112,
sind zur Rotorlängsachse geneigt und mit einem Basisflansch 117 versehen, mit dem sie auf dem Rotorkörper 103 befestigt
sind. Die Flügel HO, 112, 115 enthalten außerdem einen aufrechtstehenden Abschnitt 118, der von einer relativ
steilen Vorderkante 119 einer Hinterkante 120 und einer Oberkante 121 umgrenzt ist, wobei die Oberkante im wesentlichen
parallel zu dem darunter liegenden Oberflächenabschnitt des Rotorkörpers 103 verläuft. Die Flügel sind
unter solchen Abständen zueinander angeordnet, daß sich ihre wirksamen Kanten in Bewegungsrichtung 122 (Fig. 14) des
Dreschgutes darüber einander überlappen. Damit soll die Bedingung erfüllt werden, daß das Dreschgut nicht in den
Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Flügeln eindringen kann.
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In der Abgabesektion 125 (Fig. 2) der Trennsektion 116 sind auf dem Rotorkörper 103 mehrere Abwurfglieder 126 befestigt,
die parallel zur Drehachse verlaufen und radial vom Rotorkörper
vorstehen, um das Dreschgut etwa tangential auf das Zuführungsblech 15 der Abwurfeinrichtung 10 abzugeben.
Im Betrieb führt der Schrägaufzug 24 das Dreschgut in einer etwa flachen Matte den Dresch- und Trenneinheiten 5 zu, und
zwar durch einen Spalt unterhalb des Querträgers 78 und der Antiwickelschilde 113 einerseits und dem Zuführungsblech 71
andererseits. Die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 liegen parallel nebeneinander und sind zum rückwärtigen Ende des
Mähdreschers 1 leicht nach oben geneigt. Die vom Schrägaufzug
24 aufwärts geförderte Dreschgutmatte gelangt in die Einführungssektionen 107 der Rotoren 74. Das dicht an dem
Kettenförderer 24angeordnete Abstreifblech 106 hält das Erntegut zurück, das sonst evtl. über den oberen Trumm des Schrägaufzuges
wieder zum vorderen Ende des Gehäuses 25 mitgenommen würde. Das Antiwiekelschild 113 verhindert, daß sich
Erntegut um die Rotoren 74 herumwickelt. Die Dreschgutmatte wird unterhalb der Außenkante des Antiwickelschildes
113 vorbeigefördert und kommt zunächst mit den Einzugsflügeln 108 und dann mit den Flügeln 110 der Einzugssektionen
107 in Eingriff. Die Eihzugssektionen 107 fördern das Dreschgut in zwei getrennten und voneinander unabhängigen Dreschgutmatten
in die Dreschsektionen 28, 29. Unter der Wirkung des Druckes und des Reibvorganges der Einzugsflügel 108, 110
auf das Dreschgut werden die unabhängigen Strohmatten in einem etwa wendeiförmigen Weg weiter nach hinten befördert.
Das Dreschgut bewegt sich somit im allgemeinen , obwohl nicht ausschließlich, zwischen dem Zuführungsblech 71 uid den äußeren
Abschnitten der Einzugsflügel 108, 110 hindurch. Dieses gilt insbesondere dann, wenn das Erntegut auch Strohmaterial umfaßt,
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wie z.B. bei Weizen oder Roggen. Die Einzugsflügel 108, die sich über die rückwärtigen und äußeren Kanten der Anti- *
Wickelschilde hinaus und bis dicht an den Kettenförderer 24 erstrecken, nehmen aufgrund ihrer aggressiven Einzugswirkung
das Dreschgut kontinuierlich und zwangsläufig vom Kettenförderer 24 weg und überführen es in die Einzugssektionen
26, 27. Diese Einzugswirkung ist besonders vorteilhaft bei Erntegut mit langen Stengeln, da solche Fruchtarten am
ehesten eine Verstopfung des Rotors verursachen.
Die Oberkanten 121 der Flügel 118, 110 reiben an dem Dreschgut bzw. walken dieses und drücken es gegen die Innenwände
des Gehäuses 57, wobei die Richtung der Flügel und die Reibwirkung zu einer zwangsläufigen etwa axial gerichteten
wendeiförmigen Bewegung des Dreschgutes in der jeweiligen Sektion führen. Eine gleichartige Wirkung erzielen die
Flügel 112,115, so daß das Dreschgut fortschreitend durch die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 hindurchberwegt wird.
Der Dreschvorgang ergibt sich aus der Reib- oder Walkwirkung der Flügel 115 in Verbindung mit dem Gehäuse 57 und den
Dreschkörben 72, so daß die abgetrennten Körner in die Reinigungseinrichtung 9 fallen. Der hauptsächliche Dreschvorgang
erfolgt im vorderen Bereich der Dresch- und Trenneinheiten 5, 6, Dies ergibt sich hauptsächlich aus der Kombination der Bewegungsgeschwindigkeit
des Dreschgutes, die durch die Anordnung der Flügel 112 bestimmt wirdund aus der Einstellung des Dreschkorbes
relativ dicht zum Rotor, so daß eine stärkere Reiboder Walkwirkung auftritt. Ein größerer Dreschkorbabstand
in den Ttermsektionen 116 führt dazu, daß sich die Dreschgutmatte
aufweitet und darin befindliche lockere Körner mit Hilf« der FLügol 115 herausgeschlagen werden, um dann durch
die i'rsrniros.tfc 7 J hinäuichzufallen. Die öffnungen der Ttenn-
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körbe oder -roste 73 sind größer als die in den Dreschkörben 72, um den TrennVorgang zu erleichtern.
Es hat sich herausgestellt, daß eine über die Länge der Rotoren 74 kontinuierlich ansteigende Axialgeschwindigkeit des Dreschgutes
zu Vorteilen führt. Dies ist verständlich, wenn man berücksichtigt, daß die Dicke der Strohmatte kontinuierlich
abnimmt und damit auch die herausgetrennten Körner leichter herausfallen können. Die Axialkomponente der Materialgeschwindigkeit
darf jedoch nicht zu groß sein, weil sonst die Zeitdauer nicht ausreicht, um sämtliche ausgedroschenen Körner
abzutrennen. Eine optimale Axialgeschwindigkeit hängt unter anderem von der Richtung der Flügel 110, 112, 115 ab. Die
Dreschgutmatte gelangt mit einer relativ niedrigen Geschwindigkeit
in die Einzugssektionen 26, 27, wobei diese Geschwindigkeit vorteilhafterweise in den Einzugssektionen 26, 27 und
Dreschsektionen 28, 29 erhöht werden sollte. Aus diesem Grund besitzen die Flügel 110, 112 vorzugsweise einen aggressiven
Anstellwinkel bezüglich der Rotorachse, in der Größenordnung von etwa 45°. In den Trennsektionen 30, 31 können die Flügel
115 den gleichen Neigungs- oder Anstellwinkel wie in Fig. 2 aufweisen, während bei abgeänderten Ausführungsformen entsprechend
Fig. 15 und 17 für bestimmte Erntegutsorten und Feuchtigkeitszustände dieser Winkel z.B. nur 30° beträgt, so
daß in den Trennsektionen ein geringerer Anstieg an Axialgeschwindigkeit als in den Dreschsektionen erfolgt, um eine
optimale Trennwirkung zu erreichen.
Bei der »,aisernte z.B. gelangen nur die Lieschkolben in die
Dresch- und Trennsinrichtung und füllen dort aufgrund ihrer
Form und ihres Aufbauet» üie Abstände zwischen den Flügeln 108,
110, 112, 115 aus. Da sich Mais von anderen üblichen Getreidesorten wie Weizen, Boggen usw. vollständig unterscheidet,
wirksn die Einheiten r>, 6 auf Ilaiaf .ucht auch vollständig
uiders dn. Wenn sich die Lieschkolben in den Bereich zwischen
■Jen Flügeln 108, 110, 112, 115 hineinbewegen und dort eher
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-''"
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durch die Gesamtheit der Körperabschnitte 118 als durch die Oberkanten 121 der Flügel ihre Axialbewegung erteilt erhalten,
halten die Rotorkörper 103 die LieschkoJaen in enger Beziehung
zu den Innenwandungen des Gehäuses 57 t so daß bei Drehbewegung
der Rotoren 74 die Maiskerne aus den Kolben herausgerieben werden.
Gemäß Fig. 4 enthalten die Einzugssektionen 26, 27 Vorschuboder Führungselemente 130, die an der Innenseite der äußeren
Rahmenwände befestigt sind und jeweils eine Unterkante 131 aufweisen, die mit der ünterkante des Abstreifbleches 106
verbunden ist und sich quer über einen Teil der Rotorbreite erstreckt. Ein ebener Abschnitt 132 des^ Führungselementes
130 ist von der Unterkante 131 aus aufwärts und nach hinten geneigt und mit einer gekrümmten Seitenkante 133 versehen,
die dem von den vorderen Einzugsflügeln 108 beschriebenen Umkreis eng angepaßt ist. Der ebene Abschnitt 132 ist an
der gegenüberliegenden SEitenkante mit dem Maschinenrahmen verbunden. Die auf diese Weise zwischen dem vorderen Ende
des Gehäuses 57 und dem geneigten Abschnitt 132 gebildete, dem Einzugsbereich des Rotors 74 gegenüberliegende Öffnung
wird durch eine unregelmäßig geformte Abdeckplatte 135 geschlossen, die an den benachbarten Teil des Flügelumkreises
angepaßt ist. Im Betrieb unterstützt das Führungselement die1 wendeiförmige Bewegung des Dreschgutes beim Eintritt in
die Einzugssektionen 107. Der ebene geneigte Abschnitt 132 kann, falls erforderlich, sich auch weiter als in Fig. 4 um
den Rotorkörper herum erstrecken.
Die beschriebene Führungseinrichtung 130 ist besonders bei einer Anordnung gemäß Fig. 15 vorteilhaft, bei der unter
Umfangsabständen von 90° vier Reihen von Einzugsfilügeln 108, 110 am Rotor vorgesehen sind. Auf zwei gegenüberliegende
Reihen von Einzugsflügeln sind zwei Reihen von Dreschflügeln 112 vorgesehen, während zwei Dreschglieder 136 zwischen
den Flügelreihen 112 mit den verbleibenden Reihen der Einzugsflügel 108, 110 ausgerichtet Bind. Die Einzugssektionen
1O7 und die Dreschsektionen 111 enthalten auf etwa
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45 angestellte Flügel, während der Anstellwinkel der Flügel 115 in den Trennsektionen 116 aus den oben angegebenen Gründen
bei etwa 30° liegt. Die Dreschglieder 136 umfassen Stützglieder 137, die von der Oberfläche des Rotorkörpers 103
ausgehen und Schlag- bzw. Raspelschienen 138 in einem Abstand von dem Rotorkörper 103 haltern. Die Stützglieder
und die Raspelschienen 138 verlaufen etwa parallel zur Rotorlängsachse im wesentlichen über die gesamte Länge der
Dreschsektionen 111, Der Abstand der Raspelschienen 138 von dem Rotorkörper lO3 ist etwa der gleiche wie der Abstand
der Flügel 112. Im Betrieb üben sowohl die Raspelschienen 138 als auch die Flügel 111 die Dreschwirkung aus.
Die Raspelvorsprüge und die Vertiefungen in den Raspelschienen 138 verlaufen in einer solchen Richtung, daß sie
die Induzierung der Axialbewegung des Dreschgutes unterstützen.
Bei der Anordnung nach Fig. 17 und 18 sind die Dreschsektionen 111 denen nach Fig. 15 und 16 ähnlich, jedoch enthalten
die Trennsektionen 116 jeweils zusätzlich zu den Flügeln 115 Trennelemente 141. Jedes Trennelement 141 besteht
aus einer länglichen Grundplatte 142 mit einer längsverlaufenden Rippe 143, an die Zinken oder Finger
angeschweißt sind. Die. Zinken 144, die einen beliebigen Querschnitt besitzen können sind vorzugsweise zylindrisch
ausgeführt und bezüglich der Rotordrehrichtung rückwärts geneigt, so daß ihre freien Enden den Befestigungsenden
nacheilen. Die Zinken 144 können, falls erforderlich, außerdem auch in Axialrichtung bezüglich der Dreschgutbewegungsrichtung
rückwärts geneigt sein.
Im Betrieb greifen die Zinken 144 in die Strohmatte ein, um sie zu lockern und darin befindliche Körner zu befreien,
damit diese durch die Trennroste 73 hindurchfallen. Da die freien Enden der Zinken 144 in Rotordrehrichtung 191 bezüglich
der Befestigungsenden nacheilen, kann sich das Stroh
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nicht um die Zinken herumhaken und dabei den Rotor verstopfen. Aufgrund dieser Zinkenneigung wird außerdem das
Stroh von den Rotoren 74 unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft in Richtung auf die Innenwandungen der Gehäuse 57
nach außen bewegt.
Der Axialfluß des Dreschgutes wird immer noch über die Außenkanten 121 der Flügel 115 induziert, obwohl in der
abgeänderten Ausführungsform die Zinken 144 auch in
Axialrichtung rückwärts geneigt sind und diese Neigung den Axialfluß unterstützt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß
mit Hilfe der Zinken 144 die Kornverluste wesentlich herabgesetzt werden können, insbesondere bei der Maisernte, und
man nimmt an, daß dies auf die von den Zinken 144 hervorgerufene Auflockerung des Dreschgutes zurückzuführen ist.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform eines vorderen
Einzugsflügeis 108 zur Befestigung auf einem Rotorkörper,
dessen vorderes Ende entsprechend Fig. 15 oder 17 nicht verjüngt ist. Der Flügel 108 besitzt eine gradlinige Grundplatte
151 zur Befestigung auf dem Rotorkörper 103 und eine aggressive Vorderkante 150, die von dem Rotorkörper im
wesentlichen radial absteht. Da die Oberkanten 121 der
Flügel 108, 110, 112, 115 und die Vorderkanten 109, 119, 150 die aktiven Abschnitte der Flügel sind, können sie
durch ein Versteifungsglied, beispielsweise durch eine Stange bzw. Rundmaterial 152 entsprechend Fig. 10, 11 verfestigt
und verstärkt werden.
Bei einer anderen Ausführungsform haben entsprechend Fig. 14
die Flügel 155 in den Dreschsektionen 111 und den Trennsektionen 116 bezüglich der Drehrichtung des Rotors 74 einen
Vorderabschnitt 156 und einen Hinterabschnitt 157, wobei der Vorderabschnitt zur Rotorachse in einem .unterschiedlichen
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Winkel zum Winkel 139 des Hinterabschnittes geneigt ist. Der
Rotor 74 wird in Richtung des Pfeiles 191 angetrieben, so daß sich das Dreschgut in Richtung des Pfeiles 122 bewegt. Es hat
sich herausgestellt, daß für die meisten Erntegutsorten und unter den meisten Erntegutzuständen in der Dreschsektion der
gleichmäßigste und schnellste Materialfluß erreichen läßt, wenn die Dreschglieder in einem Winkel von etwa 40° bis 50°
angeordnet sind. Man hat andererseits gefunden, daß bei einem Anstellwinkel der Flügel von etwa 30° die Körnerverluste verringert
werden, andererseits jedoch ein größerer Leistungsbedarf und eine erhebliche Verstopfungsgefahr entsteht. Dementsprechend
bildet die Anordnung nach Fig. 14 einen Kompromiß und zeigt eine optimale Kombination der Neigungswinkel, wobei
die Vorderabschnitte 156 des Flügels 155 einen gleichmäßigen Materialfluß durch die Sektion gewährleisten, während die
aggressive Reibwirkung der Hinterabschnitte 157 eine bessere Dresch- und Trennwirkung ermöglicht, so daß eine gleichmäßige
Arbeitsweise mit geringem Kornverlust und einem annehmbaren Leistungsbedarf entsteht. Entsprechend Fig. 12 und 13 können
die Flügel 155 aus einer Platte 160 bestehen, an der eine rückwärtig angesetzte gekrümmte Stange 161 befestigt ist.
Auf diese Weise läßt sich der Dresch- und Trennvorgang in Abhängigkeit von der Art des Erntegutes und vom Zustand des
Erntegutes einwandfrei durchführen. Für leicht zu dreschende und zu trennende Fruchtsorten führt eine größere Geschwindigkeit
des Axialflusses durch die Maschine immer noch zu einem annehmbar niedrigen Kornverlust. Schwieriger zu verarbeitendes
Erntegut muß demgegenüber während einer größeren Zeitdauer der Dresch- und Trennwirkung unterworfen werden, so daß
die Axialflußgeschwindigkert zu verringern ist, um noch den gleichen niedrigen Kornverlust zu erreichen.
Bei einer Ausführungsform entsprechend Fig. 19 und 20 sind die Dresch- und Trennflügel 112, 115 so angeordnet, daß die
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am leichtesten zu dreschenden und zu trennenden Erntegutsorten
sachgemäß bearbeitet werden können. Für andere Erntegutsorten und für Bedingungen, unter denen sich der
Drusch schwieriger gestaltet, sind an den Gehäusen 57 einstellbare Bremselemente oder Rippen 170 angeordnet. Die
Rippen oder Leitbleche 170 ragen durch Schlitze in den Abdeckplatten 76 mit einer einstellbaren Länge in das
Gehäuse 57. Es hat sich herausgestellt, wenn der Neigungswinkel 172 der einstellbaren Leitbleche 170 mehr als z.B.
75° bezüglich der Rotorachse beträgt, eine Verringerung der Axialgeschwindigkeit der Strohmatte eintritt. Auch
wenn die Leitbleche 170 tiefer in das Gehäuse 57 hineinragen, wird ihre Einwirkung auf die Strohmatte größer. Bei leichtem
Erntegut und unter günstigen Bedingungen sind die Leitbleche 170 so eingestellt, daß sie nicht aus den Schlitzen 171 vorstehen.
Dadurch ergibt sich eine relativ hohe Axialgeschwindigkeit, obwohl das Arbeitsverhalten der Maschine mit Bezug
auf Kornverluste, Leistungsbedarf usw. auch dann noch zufriedenstellend ist. Bei schwererem Erntegut und unter
schwierigeren Bedingungen werden die Leitbleche 170 in das Gehäuse 57 vorgeschoben, so daß der Axialfluß des Dreschgutes
verzögert wird und das Dreschgut über eine längere Zeitdauer in der Dresch- und Trenneinrichtung verbleibt.
Obwohl beim gezeigten Ausführungsbeispiel die Rippen oder Leitbleche 170 bezüglich ihrer sich in das Gehäuse 57 hineinerstreckenden
Ausdehnung einstellbar sind, kann man die gleiche Wirkung auch dadurch erzielen, wenn man die Leitbleche
in ihrem Winkel verstellbar macht, obwohl dies zu einem größeren Aufwand und zu einer teureren Bauform führen
würde.
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Claims (36)
1. Erntemaschine, insbesondere Mähdrescher der Axialflußbauart
mit einer Dresch- und Trenneinrichtung, bestehend aus einer Dreschsektion, einer Trennsektion und einer
Einzugssektion zur Zuführung von Dreschgut in die Dreschsektion, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der
Sektionen (107, 111, 116) einen Rotor (74) mit einem Rotorkörper (103) aufweist, auf dessen Umfang eine Mehrzahl
von Flügeln (108, 110, 112, 115) befestigt und so angeordnet ist, daß sie im Betrieb der Maschine dem Dreschgut
eine wendeiförmige Bewegung durch die zugeordnete Sektion erteilen und während dieser Bewegung das Dreschgut durch
wenigstens einen Flügel bearbeitet wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (112) in der Dreschsektion (111) vorgesehen
sind, von der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes
nach außen vorstehen und bezüglich der Rotorachse geneigt sind, um das Erntegut zu dreschen und es
der Trennsektion (116) zuzuführen.
3* Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flügel (105) in der Trennsektion (116) vorgesehen sind, von der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes
nach außen vorstehen und zur Rotorachse geneigt angeordnet sind, um im Betrieb die ausgedroschenen Körner von dem Stroh
zu trennen und das Stroh der Abgabesektion (125) zuzuführen.
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4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl in der Dreschsektion als auch in der Trennsektion Flügel vorgesehen und bezüglich der entsprechenden Rotorachsen
geneigt angeordnet sind, wobei die Neigungswinkel der Flügel in der Dreschsektion und in der Trennsektion
gleich sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl in der Dresch- als auch in der Trennsektion Flügel (112, 115) vorgesehen und bezüglich der entsprechenden
Rotorachsen geneigt angeordnet sind, wobei der Neigungswinkel
der Flügel innerhalb der Dreschsektion sich von dem Neigungswinkel der Flügel in der Trennsektion unterscheidet
und sich dadurch unterschiedliche Vorschubgeschwindigkeiten des Dreschgutes in den beiden Sektionen ergeben.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Flügel (112) in der Dreschsektion (111)
größer ist als der Neigungswinkel der Flügel (115) in der Trennsektion (116).
7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Dresch- und Trennsektionen ein gemeinsamer Rotor (74) vorgesehen ist.
8» Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flügel in sämtlichen Sektionen in zu der Rotorachse parallelen Reihen und innerhalb ihrer
jeden Reihe so angeordnet sind, daß sich benachbarte Flügel mit Bezug auf die Richtung der wendeiförmigen Bewegung des
Dreschgutes einander überlappen.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel in jeder Sektion zu drei Reihen angeordnet sind.
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10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rotor der Dreschsektion (112) Schlag- oder
Raspelschienen (138) angeordnet sind, die mit Reihen von Flügeln .(112) abwechseln.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenkanten der Flügel (112) und der Raspelschienen (138). im wesentlichen im gleichen radialen Abstand zum
Rotorkörper angeordnet sind.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rotorkörper (103) der Trennsektion
(116) eine Mehrzahl von Zinken (144) befestigt und im Fall von auf dem Rotorkörper angeordneten Flügeln
zwischen den Flügelreihen angeordnet sind.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dfe Zinken (144) zu zwei zur Rotorachse parallelen Reihen
angeordnet sind. v
14. Maschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Zinken gegenüber ihrem Befestigungsende
mit Bezug auf die Rotordrehrichtung nacheilen.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zinken (144) bezüglich des Rotors
(74) nach rückwärts geneigt ist.
16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (112, 115) senkrecht auf der
Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes angeordnet sind.
·_ /mm
209884/0 2 68
S 36O ■ - 27 -
17. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüde, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flügel eine etwa parallel zur benachbarten
Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes parallele Außenkante (121) aufweisen.
18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Flügel bezüglich der Drehrichtung eine Vorderkante (109; 150) und eine Hinterkante (120) aufweist, die zur
Oberfläche das zugeordneten Rotorkörperabschnittes geneigt
verlaufen.
19. Maschine nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel einen Basisabschnitt (117» 151) aufweist, mit
dem er auf dem zugeordneten Rotorkörperabschnitt befestigbar ist.
20. Maschine nach einem der Ansprüche 17^ bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flügel (108, 110, 112, 115) aus Blechmaterial bestehen und an ihrer Außenkante (121) und
an ihrer Vorderkante (109) verstärkt sind.
21. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Flügel bezüglich der
Drehrichtung des Rotors einen Vorderabschnitt und einen Hinterabschnitt aufweisen, wobei der Vorderabschnitt in
einem anderen Winkel zur Rotorachse als der Hinterabschnitt
geneigt ist.
22. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderabschnitt des oder der Flügel aus Blechmaterial
besteht (Fig. 12) .
23. Maschine nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Hinterabschnitt des oder der Flügel aus einer Stange
(161) besteht, die von dem zugeordneten Vorderabschnitt (160)
ausgeht.
2233079
S 360 - 28 -
24. Maschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stange (161) gekrümmt ist und ihr freies Ende bezüglich der Rotordrehrichtung dem Befestigungsende nacheilt.
25. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor der Trennsektion (116) ein oder
mehrere Abwurfglieder (126) aufweist, die vom Rotorkörper
(103) vorstehen und im wesentlichen parallel zur Rotordrehachse verlaufen.
26. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Einzugssektion (107) der Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) Flügel (108, 110) angeordnet sind und von der Oberfläche des zugeordneten Rotorkörperabschnittes nach außen
vorstehen und im Betrieb das Dreschgut vom Schrägaufzug (12) der Dreschsektion (111) zuführen.
27. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flügel (108, 110) in zur Rotordrehachse parallelen Reihen angeordnet sind, daß der vorderste Flügel (108) jeder Reihe
vom Rotorkörper (104) um einen größeren Betrag vorsteht als der nächst benachbarte Flügel (110) jeder Reihe, so daß ein
aggressiver Einzugsflügel entsteht.
28. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende (104) des Rotors (74) der Einzugssektion
nach vorn verjüngt ist und einen allmählichen Übergang für das Dreschgut bei seiner Bewegung vom Schrägaufzug in die
Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) bildet.
29. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schrägaufzug (12) und der
Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6) Führungseinrichtungen
(130) vorgesehen sind, die in Richtung der Dresch- und Trenneinrichtung
geneigt verlaufen und so geformt sind, daß sie den Umkreis der Flügel (108, 110) im Einzugsbereich folgen.
209884/0 2 68
S 360 - 29 -
30. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch
gekennzeichnet, daß am Abgabeende des Schrägaufzuges (12, 24)
ein Abstreifblech (106) zur vollständigen Abnahme des Erntegutes vom Schrägaufzug vorgesehen ist.
31. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dresch- und Trenneinrichtung (5, 6)
ein Gehäuse (57) aufweist, von dessen Innenfläche eine Mehrzahl von Leitblechen (170) vorstehen, die so angeordnet sind,
daß sie dem darüber hinweg bewegten Dreschgut eine bezüglich der Dresch- und Trenneinrichtung axial gerichtete Bewegungskomponente erteilen.
32. Maschine nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rippen oder Leitbleche (170) bezüglich des Maßes verstellbar sind, mit dem sie in das Rotorgehäuse (57) hineinragen,
um die Größe der auf das Dreschgut ausgeübten Ablenkkomponente verändern.
33. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorkörperabschnitte etwa zylindrisch
34. -!!faschine nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotorabschnitte einen polygonalen Querschnitt aufweisen.
35. Maschine nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rotorabschnitte einen hexagonalen Querschnitt aufweisen.
36. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Dresch- und Trenneinrichtungen
seitlich nebeneinander angeordnet sind.
209884/0268
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