DE2205715B2 - Vorrichtung ium Pflanzen - Google Patents
Vorrichtung ium PflanzenInfo
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Description
der Anlenkvorrichtung benötigt, man wegen des bei Rohren hohen Biegemoments eine steife Führung erhält
und trotzdem den Innenraum zwischen den Schaufeln mit Pflanzen beschicken kann.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 erreicht man,
daß man die Anlenkvorrichtung an der Platte befestigen kann und diese nicht direkt am Rohr befestigen
muß. Ferner ergibt die Platte eine Basis zum Befestigen weiterer Geräte.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 erreicht mar;, daß die Pflanze einwandfrei vom Rohr in den Innenraum
zwischen den Schaufeln gelangt, die Pflanze senkrecht gehalten wird, aber die Erde trotzdem zum
Wurzelballen hin geschoben werden kann, weil die Leitstäbe nicht stören.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 erreicht man, daß man die Schaufeln aus einem Rohr segmentartig
herausschneiden kann.
Durch die Merkmale des Anspruchs 6 erreicht man, daß der äußere Rand noch besser schneidet, als wenn
er stumpf wäre, obwohl die Vorrichtung auch ohne diese Schneiden funktionsfähig ist.
Durch die Merkmale des Anspruchs 7 erreicht man eine besonders einfache Verriegelungsvorrichtung,
die sich der gesamten rotationssymmetrischen Gestalt anpaßt und die auftretenden großen Kräfte ohne weiteres
aufnehmen kann.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 kann heim Pflanzen zusätzlich noch die Umgebung der Pflanze
von Unkraut gesäubert werden und der Boden an seiner Oberfläche gelockert werden. Hierbei können
diese Bodenlockerungsvorrichtungen die Pflanze nicht beschädigen, weil sich ja zwischen ihnen und der
Pflanze die schützenden Schaufeln befinden.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels während des Pflanzens,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels in hochgezogener Stellung nach dem
Pflanzen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Pflanzen weist einen konischen Hohlkörper 1 auf, dessen Spitze
nach unten gerichtet ist. Der konische Hohlkörper 1 weist zwei Schaufeln 2a, Ib auf, die über als Zapfen
ausgebildete Anlenkvoirichtungen 3a und 3b an einer Platte 4 schwenkbar befestigt sind. Die konischen
Schaufeln 2a und 2b bestehen vorzugsweise aus unter einem spitzen Winkel geschnittenen Rohrsegmenten,
die über ihre gesamte Länge denselben Radius aufweisen. Die Schaufeln 2a und 2b sind relativ zueinander
derart angepaßt, daß ihre aneinander angrenzenden Ränder 5 und 6 einen radialen Abstand
voneinander aufweisen, wodurch zwischen den Rändern ein in Längsrichtung sich erstreckender Schlitz 7
entsteht. Die konischen Schaufeln 2a und 2b sind mit Ansätzen 8a und 8b versehen, die von den Anlenkvorrichtungen
3a und 3b aus nach oben abstehen. Ein Kegelstumpf 9, der aus einem Körper bestehen kann,
dessen Umfangsfläche dieselbe Konizität wie die Ansätze 8a und Sb besitzt, wirkt auf die Ansätze 8a und
Sb ein, so daß die Schaufeln 2a und 2b in der in Fig. 1
dargestellten Lage gehalten werden. Der Kegelstumpf 9 weist einen zylindrischen Mittelteil auf, der
mit seinem zurückgesetzten Teil eine kreisförmige Scheibe 11 durchdringt und mit seinem dickeren
Flansch 10 an der oberen Seite der Scheibe 11 anliegt, so daß der Kegelstumpf 9 dann, wenn die Scheibe 11
nach oben bewegt wird, mit dieser bewegt wird. Die Scheibe 11 ist auf einem Rohi 12 verschiebbar angeordnet.
Das Rohr 12 dient, wie es aus dem Folgenden ersichtlich wird, gleichzeitig als Zuführung für die
Pflanzen und als Antriebsachse für die zur Bodenbearbeitung dienenden Teile. Zwei Bolzen 13 durchdringen
Bohrungen 14 in einem Ring 15. Die Bolzen 13 sind an dem Rohr 12 befestigt oder relativ zum
Rohr 12 verschiebbar angeordnet. Die Bolzen 13
körnen Köpfe 16 in Form einer öse aufweisen, die
die Bohrungen 14 nicht durchdringen können, so daß sie mit dem Ring 15 nicht außer Eingriff kommen
können. An ihren freien Enden sind die Bolzen 13 mit der Scheibe 11 verbunden. Es ist ersichtlich, daß
> der Kegelstumpf 9 in seine obere, entriegelnde Lage bewegt werden kann, in welcher die Bolzen 13, die
beispielsweise über Drähte od. dgl. mit ihren ösen 16
verbunden sind, nach oben geschoben sind. An ihrem unteren Ende ist das Rohr 12 an einer Platte 4 befestigt,
die eben sein kann und die eine zentrale öffnung aufweist, die eine Pflanze durchdringen kann. Von der
Platte 4 steht eine Anzahl kreisförmig angeordneter Stäbe 17 nach unten ab, die die Wurzelknollen oder
Knolle 18 einer Pflanze führen müssen. Es ist einleuchtend, daß die Knolle 18, wenn sie in den konischen
Hohlkörper 1 eingeführt ist, wie es aus Fig. 1 hervorgeht, mit ihrem unteren Ende an der Innenfläche
des konischen Hohlkörpers anliegt. Mit der Platte 4 ist ferner eine Anzahl die Erdoberfläche bearbeitender
Bodenlockerungsvorrichtungen 19 bzw. 20 verbunden, die paarweise die das Pflanzloch in einer
inneren und äußeren Zone umgebende Vegetation verdrängen. Die Bodenlockerungsvorrichtungen 19
bzw. 20 können so konstruiert sein, daß sie die Vegetation herausreißen bzw. zerschneiden und sie gleichzeitig
von dem Pflanzloch wegschieben. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der
konische Hohlkörper 1 unten geschlossen, jedoch ist es ebenso möglich, daß die eine Schaufel mit ihrer
Spitze die entsprechende Spitze der anderen Schaufel nach unten überragt. Bei einer solchen Ausführungsform
ergibt sich der Vorteil, daß der konische Hohlkörper während seiner Drehung sich automatisch weiter
in den Erdboden gräbt.
Die hier beschriebene und anhand der Zeichnung dargestellte, erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet
in folgender Weise:
In der in Fig. 1 dargestellten Lage wird das Rohr 12 mit der Pflanze und Teilen der Vorrichtungin Drehung
versetzt. Der konische Hohlkörper 1 und die daran angebrachten Teile graben sich dann selbst in den
Erdboden. Einer der Ränder 5 und 6 dient dabei als Schneidvorrichtung, und das abgetrennte Material
(Erde oder Humus) wird durch die Schlitze 7 in den konischen Hohlkörper 1 gedrückt und um die Knolle
18 geschichtet. Kurz bevor das Loch gegraben ist, kommen die Bodenlockerungsvorrichtungen 19 und
20 mit dem Erdboden in Berührung und entfernen die Vegetation. Der Pflanzvorgang ist nun beendet, und
der Kegelstumpf 9 wird durch das Hochziehen der ösen 16 nach oben bewegt. Die Schaufeln 2a und
2b sind dann frei und können sich um ihre Anlenkvorrichtungen 3a und 3b drehen. Wenn der Kegelstumpf
9 hochgezogen ist, drückt die Erde oder der Humus, der in dem konischen Hohlkörper geschichtet
ist, die Schaufeln 2a und 2b automatisch auseinander, so daß die Anordnung gemäß Fig. 2 herausgezogen
werden kann, ohne die Pflanze zu berühren.
Es ist ersichtlich, daß der Pflanzvorgang sehr schnell ausgeführt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß die beim Pflanzen zu beachtenden Parameter, wie die Pflanztiefe u. dgl. innerhalb enger
Grenzen gehalten werden können, die von der Dimensionierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung abhängen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung Hinsicht geändert werden. Das Rohi
spielsweise fest sein, so daß lediglich la und Ib und die die Erdoberfläche
Teile sich drehen können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtungen zum Pflanzen mit mindestens zwei nach unten gerichteten Schaufeln, die im geschlossenen
Zustand einen Innenraum zur Aufnahme des Pflanzguts umschließen, sich nach unten
verjüngen und jeweils in ihrem oberen Bereich an einer Anlenkvorrichtung angelenkt sind, um
die sie nach dem Pfianzvorgang in einer die eingesetzte Pflanze freigebenden Weise nach außen
wegkiappbarsind, mit einer Einbringungsöffnung, durch die die Pflanze bei geschlossenen Schaufeln
in den Innenraum einbringbar ist sowie mit einer die Schaufeln im geschlossenen Zustand haltenden,
entriegelbaren Verriegelungsvorrichtung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Es ist ein senkrechtes Rohr (12) vorgesehen, das die Einbringungsöffnung aufweist.
b) Unterhalb des Rohres (12) sind die Schaufeln (2a, 2b) vorgesehen, die im geschlossenen
Zustand einen Konus bilden, der koaxial zum Rohr (12) ist.
c) Die Schaufeln (2a, 2b) sind koaxial drehbar.
d) Zwischen den Rändern (5, 6) der Schaufeln sind Schlitze (7) vorgesehen, die im Drehsinn
der Schaufeln (2a, 2b) offen sind und Einlaßöffnungen für Erde bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (12) mit den Schaufeln
(2a, 2b) drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (12) fest mit einer
Platte (4) verbunden ist, die auch die Anlenkvorrichtung (3a, 36) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (12) in dem Innenraum
sich in Form von Leitstäben (17) fortsetzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (2a, 2b) auf ihrer
ganzen Länge den gleichen Radius haben.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rand (5) der beiden
Ränder (5, 6) als Schneide ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
einen Kegelstumpf (9) aufweist, der vom Rohr (12) durchquert wird, an diesem auf und ab beweglich
geführt ist und koaxial zu diesem angeordnet ist, daß die Schaufeln (2a, 2b) höher als die
Anlenkvorrichtung (3a, 3b) ragende Ansätze (8a, 8b) aufweisen und daß im verriegelten Zustand
der Kegelstumpf (9) sich zwischen den Ansätzen (8a, 8b) in Anlage an diesen befindet und im entriegelten
Zustand sich oberhalb der Ansätze (8a, 8 b) außer Anlage befindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Schaufeln (2a, 2b)
drehbar in deren oberem Bereich und außerhalb von diesem Bodenlockerungsvorrichtungen (19,
20) vorgesehen sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pflanzen
mit mindestens zwei nach unten gerichteten Schaufeln, die im geschlossenen Zustand einen Innenraum
zur Aufnahme des Pflanzguts umschließen, sich nach unten verjüngen und jeweils in ihrem oberen Bereich
an einer Anlenkvorrichtung angelenkt sind, um die sie nach dem Pflanzvorgang in einer die eingesetzte
Pflanze freigebenden Weise nach außen wegklappbar sind, mit einer Einbringungsöffnung, durch die die
Pflanze bei geschlossenen Schaufen in den Innenraum einbringbar ist sowie mit einer die Schaufeln im geschlossenen
Zustand haltenden, entriegelbaren Verriegelungsvorrichtung.
Eine Vorrichtung dieser Art ist durch die US-PS 3103186 bekanntgeworden. Dort werden eine Vielzahl
von Schaufeln an einer endlosen Kettenvorrichtung angehängt, deren unteres Trum möglichst keine
Relativbewegung zum Boden macht. Solange die Schaufeln geschlossen sind, bilden sie eine oben offene
Tüte, in die von oben Pflanzen samt dem Ballen eingesetzt werden können. In der Seitenansicht sind die
Schaufelhälften im geschlossenen Zustand spitz und werden mittels einer Leitvorrichtung in den Boden
eingepreßt. Ein besonderer Mechanismus sorgt dafür, daß nach den Einpreßphase die Schaufeln eine Zeitlang
gespreizt offen bleiben. Dabei ist es schwierig, wegen der vorhandenen Schließfeder nach dem
Pfianzvorgang sicherzustellen, daß die sich schließenden Schaufeln die soeben gesetzte Pflanze nicht oben
abkappen. Die Pflanze sitzt zunächst einmal frei im Pflanzloch, und später muß ihrem Wurzelballen Erde
zugeführt werden.
Durch die FR-PS 2017817 ist es bekanntgeworden, spiralbohrerähnliche Werkzeuge dazu zu verwenden,
Pflanzlöcher in den Boden zu bohren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Vorrichtung so auszubilden, daß
ihre Konstruktion landmaschinentechnisch befriedigt, weil sie einfach ist und man mit ihr in der Lage ist,
das Pflanzen und die dabei notwendige Bodenbearbeitung in einem einzigen Arbeitsgang auszuführen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch folgende Merkmale gelöst:
a) Es ist ein senkrechtes Rohr vorgesehen, das die Einbringungsöffnung aufweist.
b) Unterhalb des Rohres sind die Schaufeln vorgesehen, die im geschlossenen Zustand einen Konus
bilden, der koaxial zum Rohr ist.
c) Die Schaufeln sind koaxial drehbar.
d) Zwischen den Rädern der Schaufeln sind Schlitze vorgesehen, die im Drehsinn der Schaufeln offen
sind und Einlaßöffnungen für Erde bilden.
Eine solche Vorrichtung kann man auch bei ungünstigem Boden verwenden, da sich der Konus auch in
einen solchen Boden einzuschneiden vermag. Dabei wird die Erde nicht einfach nach außen verdrängt, was
größere Kräfte erfordern, den Wurzelballen die benötigte Erde wegnehmen und Nacharbeit erforderlich
machen würde. Vielmehr wird die Erde zerkleinert durch die Schlitze dem Innenvolumen der Schaufeln
zugeführt, womit auch der Wurzelballen Erde erhält. Der dabei entstehende Innendruck ist für den Wurzelballen
günstig und drückt außerdem die Schaufeln auseinander, wenn entriegelt wird und der Pflanzvorgang
zu Ende ist.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 erreicht man, daß das Rohr zugleich auch Antriebselement ist, man
kein besonderes Drehlager zwischen dem Rohr und
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