DE2203555C3 - Standbeutel aus biegeweicher Kunststoffolle - Google Patents
Standbeutel aus biegeweicher KunststoffolleInfo
- Publication number
- DE2203555C3 DE2203555C3 DE19722203555 DE2203555A DE2203555C3 DE 2203555 C3 DE2203555 C3 DE 2203555C3 DE 19722203555 DE19722203555 DE 19722203555 DE 2203555 A DE2203555 A DE 2203555A DE 2203555 C3 DE2203555 C3 DE 2203555C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bag
- stand
- seams
- connecting seams
- pouch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 8
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 claims description 8
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 4
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 claims description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft einen aus biegeweicher Kunststoffolie hergestellten, mit einer durchgehenden
Querschweißnaht zu verschließenden Standbeutel zur Verpackung von flüssigem oder rieselfähigem Gut, der
aus einem von einer Oberkante aus über eine im wesentlichen rechteckige Standfläche nahtlos zur
anderen Oberkante durchlaufenden Folienzuschnitt besteht, der entlang seiner zwei gegenüberliegenden
Längskanten zu längs verlaufenden Verbindungsnähten verschweißt ist und bei dem die Standfläche am
bodenseitigen Ende der Verbindungsnähte jeweils eine senkrecht zu den Verbindungsnähten verlaufende
Bodenschweißnaht aufweist, die von den Verbindungsnähten aus nach entgegengesetzten Richtungen im
wesentlichen die gleiche, zusammengenommen die Breite der Standfläche bestimmende Länge haben.
Beutel dieser Art sind beispielsweise aus den US-PS 31 50 573 und 34 35 736 bekannt. Wegen ihrer gegenüber
Flaschen, Dosen oder Kanistern mit eigensteifen Wänden erheblich niedrigeren Herstellungskosten werden
Standbeutel dieser Art in zunehmendem Umfang auch zur Verpackung von Flüssigkeiten und rieselfähigem
Verpackungsgut einzusetzen gesucht. Bei Standbeuteln für größere Fülimengen hat sich jedoch gezeigt,
daß das Standvermögen der Beutel dadurch wesentlich verschlechtert wird, daß die Füllflüssigkeit die biegeweichen
Kunststoffolien ausbauchend verformt und auch die Standfläche selbst an den Seiten anhebt oder &5
verwölbt. Das Umkippen eines zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder rieselfähigem Gut vorgesehenen
Standbeutels muß jedoch insbesondere dann verhindert werden, wenn der Beutel zur Entnahme des Bcutclinhalts
bereits aufgeschnitten ist: dann nur bei zuverlässigem Standvermögen des an sich mit biegeweichen
Wänden versehenen Standbeutels kann auf das bisher überwiegend als notwendig erachtete Umfüllet; in ein
Gefäß mit eigensteifen Wänden verachtet werden.
Bei einer Verpackung ius einem steifen und formbeständigen Herstellungsmaterial, die durch besondere
Anordnung und Ausbildung von Prägelinien im Bodenbereich sowie im Bereich der Seitenwände in
einen flach zusammengelegten Zustand gebracht werden kann und nach dem Öffnen die für cigensteife
Verpackungen charakteristische Standfestigkeit hat. ist es aus der DT-AS 10 56 320 bereits bekannt, die
Verbindungsnähte in flach aufeinandergelegtem Zustand der Seitenflächen der Verpackung von deren
Oberseite aus nach unten auseinanderlaufend zu gestalten. Die von oben nach unten auseinanderlaufenden
Verbindungsnähte sind bei der bekannten Verpakkung in einer bestimmten Höhe oberhalb der Standfläche
umgelenkt und haben von dort in Richtung der Standfläche einen umgekehrten, also konvergierenden
Verlauf.
Aufgabe der Erfindung ist es jedoch nicht, durch besondere Maßnahmen die Möglichkeit des Zusammenlegens
der Verpackung und Erhaltung der Standfähigkeit zu schaffen, denn Beutel der erfindungsgemäßen
Gattung sind im Leerzustand prinzipiell beliebig zusammenlegbar. Vielmehr liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, den eingangs bezeichneten, aus biegeweichem Material hergestellten Beutel so zu
konfektionieren, daß seine Standfestigkeit optimiert wird und über die Standfläche vorspringende Beutelteile
weitgehend vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daßd'.e Verbindung snähte in flach aufeinandergelegtem
Zustand der Beutelseitenflächen vor dem Festigen der Bodenschweißnähte von der Beuteloberkantc aus bis
zur Standfläche des Beutels auseinanderlaufen. Es hat sich gezeigt, daß durch eine solche Ausgestaltung der
Ausbaucheffekt der bekannten, aus biegeweichem Material bestehenden Standbeutel eliminiert und die
Neigung der Beutel zum Umfallen beseitigt wird.
Die Verbindungsnähte können dabei entweder geradlinig verlaufen oder nach oben hin unter einem
zunehmen größeren Winkel zusammenlaufen. Durch die geneigte Anordnung der beiden Verbindungsnähte
erhält der Beutel in gefülltem und an der Oberseite durch eine Verschlußschweißnaht geschlossenem Zustand
ein etwa rechteckiges Profil, obwohl die Beutelumfangsfläche von der Standfläche aus zur
Oberseite hin fortlaufend kleiner wird.
Die Verbindungsnähte sind in der Regel geschweißt, können jedoch auch geklebt sein.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines flach zusammengelegten Standbeutels mit umgeklappter Bodenfläche, und
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des aufgefalteten, an seiner Oberseite offenen Beutels gemäß Fig. 1.
Die Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform des in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten, erfindungsgemäßen
Kunststoff-Standbeutels gezeigt. In F i g. 1 ist der Beutel in flach zusammengelegter Form mit umgeklappter
Boden- bzw. Standfläche 12 und in Fig. 2 in aufgefalteter Füllstelk'ng gezeigt. In beiden Fällen ist
der Beute! an seinei Oberseite zur Aufnahme des
Füllguts noch nicht verschlossen. Der aus einem langgestreckten, rechteckigen Folienzt-schnitt hergestellte
Beutel IO weist entlang der beiden kürzeren
Seiten der im wesentlichen rechteckigen Standfläche 12 verlaufende, vom Beutel etwas vorspringende Schweißnähte
14 auf, in denen diese Standflächenseiten rrit den
schmaleren Wandflächen 16 des aufgefalteten Standbeutels 10 dicht verbunden sind. In der Mitte der
schmaleren Wandfläche 16 verlaufen von den Bodenvchweißnähten
14 aus Seitenschweißnähten 18 /ur Oberseite des Beutels 10. Aus Fig. 2 ist klar /u
erkennen, daß die Standfläche 12 des Beutels glatt durchläuft und außer Begrenzungsnähten 14 keine
Nähte aufweist, so daß die Bodenfläche als Standfläche
geeignet ist.
Bei Standbeuteln für größere Füllmengen, vor allem bei Füllung der Beutel mit Flüssigkeiten hat sich jedoch
gezeigt, daß sich die biegeweichen Kunststoffolien vor allem im Bereich der größeren seitlichen Wandflächen
20 ausbauchend verformen, wobei sie zum Umfallen neigen. Da hierbei geöffnetem Beutel die Füllflüssigkeit
austreten würde, muß ein solches Ausbauchen und
Umfallen des Beutels verhindert werden.
Es wurde gefunden, daß die Neigung zum UniTallen
solcher Kunststoff-Bodenbeutel fast völlig verschwindet,
wenn die Seitenschweißnähte 18 von der Bodenflüche 12 aus zur Beutcloberseite aufeinander zu
konvergierend geführt sind.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Seitenschweißnähte 18 im uesentlichen geradlinig von
den Bodenschweißnähten 14 aus zur Beuieloberkame. jedoch wird die erfindungsgemäße Wirkung auch dann
erreicht, wenn die Seitenschweißnähte 18 nur im oberen Beuiclbereich aufeinander /u konvergierend ausgebildet
werden oder wenn sie ganz oder teilweise gekrümmt verlaufen.
In gefülltem Zustand ist der Beutel 10 gemäß F ι g. 3
durch eine Querschweißnaht 24 verschlossen. Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausiührungsbeispiel ist der Folien-Zuschnitt
über die Querschweißnaht 24 hinaus nach oben verlängert und an der Oberseite durch eine zu. eile
Querschweißnaht 26 begrenzt. Im I iilienin.ucriai
zwischen den beiden Querschweißnahien 24 in.i .'!h ist
eine Grifföffnung 22 eingestanzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Aus biegeweicher Kunststoffolie hergestellter, mit einer durchgehenden Querschweißnaht zu
verschließender Standbeutel zur Verpackung von flüssigem oder rieselfähigem Gut. der aus einem von
einer Oberkante aus über eine im wesentlichen rechteckige Standfläche nahtlos zur anderen Oberkante
durchlaufenden Folienzuschnitt besteht, der t° entlang seiner zwei gegenüberliegenden Längskanten
zu längsverlaufenden Verbindungsnähten verschweißt ist und bei dem die Standfläche am
bodenseitigen Ende der Verbindungsnaht jeweils eine senkrecht zu den Verbindungsnähien verlaufende
Bodenschweißnaht aufweist, die von den Verbindungsnähten aus nach entgegengesetzten
Richtungen im wesentlichen die gleiche, zusammengenommen die Breite der Standfläche bestimmende
Länge haben, dadurch gekennzeichnet. *o
daß die Verbindungsnähte (18) in flach aufeinandergelegtem Zustand der Beutelseitenflächcn vor dem
Fertigen der Bodenschweißnähte von der Beuteloberkanle aus bis zur Standfläche (12) des Beutels
(10) auseinanderlaufen.
2. Standbeutel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsnähte (18) geradlinig verlaufen.
3. Standbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsnähte (18) in flach aufeinandergelegtem Zustand der Beutelseitenflächen
von der Beutelstandfläche (12) aus zur Beuteloberseite hin unter einem zunehmend größeren
Winkel zusammenlaufen.
35
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2265145A DE2265145B2 (de) | 1972-01-26 | 1972-01-26 | Bodenbeutel aus Kunststoffolie |
| DE19722203555 DE2203555C3 (de) | 1972-01-26 | Standbeutel aus biegeweicher Kunststoffolle | |
| BE156340A BE829062A (fr) | 1972-01-26 | 1975-05-14 | Sac en matiere synthetique avec fermeture a soupape |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2265145A DE2265145B2 (de) | 1972-01-26 | 1972-01-26 | Bodenbeutel aus Kunststoffolie |
| DE19722203555 DE2203555C3 (de) | 1972-01-26 | Standbeutel aus biegeweicher Kunststoffolle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2203555A1 DE2203555A1 (de) | 1973-08-16 |
| DE2203555B2 DE2203555B2 (de) | 1976-08-19 |
| DE2203555C3 true DE2203555C3 (de) | 1977-04-21 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3628478C2 (de) | ||
| DE10001824C2 (de) | Wiederverschließbarer Sack oder Beutel | |
| DE2202001C3 (de) | Mehrkammerbehälter | |
| DE3439492C2 (de) | ||
| DE4339436A1 (de) | Reißverschlußtasche und Verfahren zum Bilden davon | |
| DE1815288A1 (de) | Flachbodenpackung | |
| EP1233915B1 (de) | Standbeutel mit umknickbarem verschlusselement | |
| DE3844110C1 (de) | ||
| DE4224639C2 (de) | Verpackungsbeutel mit Tragegriff aus Kunststoffolie für Hygieneartikel, insbesondere Windeln | |
| DE2840732C2 (de) | Bodendeckblatt zum Verschließen von mit Kreuzböden versehenen Großsäcken | |
| DE2234933A1 (de) | Beutelpackung | |
| DE9109154U1 (de) | Tragbarer Verpackungsbeutel mit durch Schwächungslinien vorbereiteter Entnahmeöffnung | |
| DE2203555C3 (de) | Standbeutel aus biegeweicher Kunststoffolle | |
| DE69718893T2 (de) | Behälter aus biegsamen Material, insbesondere für flüssige, viskose oder körnige Produkte | |
| DE3906001C2 (de) | ||
| DE1065320B (de) | Verpackung, insbesondere für Flüssigkeiten! und pulverformige Materialien | |
| DE1960577C3 (de) | Zuschnitt zur Herstellung einer Verpackung | |
| DE4436725A1 (de) | Stehfähige Fließmittelpackung | |
| DE4440173A1 (de) | Stehfähige Fließmittelpackung | |
| DE2203555B2 (de) | Standbeutel aus biegeweicher kunststoffolie | |
| DE202013103978U1 (de) | Standbodenbeutel | |
| DE1654411C (de) | Sack oder Beutel aus thermoplastischem Material mit einem damit verbundenen flachen, schlauchförmigen Füllventil | |
| DE3507430C2 (de) | Verpackung mit einem Umkarton und darin befindlichem Schlauchbeutel | |
| DE3049113C2 (de) | ||
| DE1511972C3 (de) | Ventilsack aus schlauchförmigem Kunststoffmaterial |