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DE2136923A1 - Substituierte benzthiazole, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als fungizide und bakterizide - Google Patents

Substituierte benzthiazole, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als fungizide und bakterizide

Info

Publication number
DE2136923A1
DE2136923A1 DE2136923A DE2136923A DE2136923A1 DE 2136923 A1 DE2136923 A1 DE 2136923A1 DE 2136923 A DE2136923 A DE 2136923A DE 2136923 A DE2136923 A DE 2136923A DE 2136923 A1 DE2136923 A1 DE 2136923A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkyl
substituted
carbon atoms
active ingredient
hydrogen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2136923A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul-Ernst Dr Frohberger
Hans Dr Scheinpflug
Klaus Dr Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE786520D priority Critical patent/BE786520A/xx
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE2136923A priority patent/DE2136923A1/de
Priority to US00270391A priority patent/US3852298A/en
Priority to IL39956A priority patent/IL39956A/xx
Priority to IT27297/72A priority patent/IT963262B/it
Priority to CH1095472A priority patent/CH535253A/de
Priority to FR7226385A priority patent/FR2147622A5/fr
Priority to BR4894/72A priority patent/BR7204894D0/pt
Priority to GB3421972A priority patent/GB1363976A/en
Priority to NL7210126A priority patent/NL7210126A/xx
Priority to NL7210130A priority patent/NL7210130A/xx
Publication of DE2136923A1 publication Critical patent/DE2136923A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/60Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D277/62Benzothiazoles
    • C07D277/68Benzothiazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 2
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/60Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D277/62Benzothiazoles
    • C07D277/64Benzothiazoles with only hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals attached in position 2

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description

LEVERKU S EN · Btyerwerk Patent-Abteilung Slr/HM
21 Juli 1971
Substituierte Benzthiazole, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Fungizide und Bakterizide
Die vorliegende Erfindung betrifft neue substituierte Benzthiazole, welche fungizide und bakterizide Eigenschaften aufweisen, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.
Wie bereits lange bekannt ist, werden als Fungizide in der Landwirtschaft und im Gartenbau inabesondere das Zink-äthylen-1,2-bis-dithiocarbamidat und das N-Tri chlorine thylthiotetrahydrophthalimid verwendet; die genannten Verbindungen besitzen unter den Handeisprodukten eine große Bedeutung (vgl. R. Wegler, "Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel", Band 2, Seiten 65 und 108, Berlin/Heidelberg/New York (1970)). Die Wirkung bei niedrigen Aufwandkonzentrationen ist jedoch nicht immer befriedigend.
Es wurde gefunden, daß die neuen substituierten Benzthiazole der Formel
(D
Le A 13 729 - 1 -
ORIGINAL INSPECTED
209885/1363
2135923
in welcher
R für die CN-Gruppe und den Rest -GO-Z steht, R für Halogen, Nitro, Trifluormethyl, Trifluor-
methoxy und den Rest -SO-Y steht,
R für Wasserstoff, Alkyl mit bis zu 4 Kohlen- "
Stoffatomen, für die CN-Gruppe und für den Rest -CO-Z steht und ferner auch die unter R aufgeführten Bedeutungen haben kann und η für die Zahlen 0, 1 und 2 steht, wobei die Reste Y und Z für Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl und Alkoxy mit jeweils bis zu 6 Kohlenstoffatomen, p ferner für Aralkyl, Aryl und für die Gruppe -N v stehen und 4
R5 und R4 für Wasserstoff, Alkyl und Alkoxyalkyl mit jeweils bis zu 12 Kohlenstoffatomen, für Alkenyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, für Phenylalkyl und für Phenyl stehen, wobei die Phenyl-Reste durch Chlor, Brom, .Trifluormethyl und Methyl substituiert sein können,
3 4
ferner können R und R gemeinsam mit dem verbundenen Stickstoffatom einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden, der gegebenenfalls als weitere Heteroatome noch Sauerstoff oder Schwefel oder die Gruppe N-Alkyl im Ring enthalten kann,
starke fungizide und bakterizide Eigenschaften aufweisen.
Weiterhin wurde gefunden, daß man die substituierten Benzthiazole der Formel (i) erhält, wenn man Benzthiazol-N-oxide der Formel
Le A 13 729
209Ü85/136
in welcher
1 2
R, R , R und η die oben angegebene Bedeutung haben,
a) mit dreiwertigen Phosphorverbindungen der Formel
P(-R5).
(IH)
in welcher
R für Halogen, Alkyl mit "bis zu 6 Kohlenstoffatomen und für Aryl steht,
reduziert, oder
b) mit Wasserstoff reduziert.
Überraschenderweise zeigen die erfindungsgemäßen" substituierten Benzthiazole eine erheblich höhere fungizide Wirkung als die oben genannten allgemein bekannten HändeIspräparate. Die neuen Stoffe stellen somit eine Bereicherung der Technik dar.
Verwendet man 2-Äthoxycarbonyl~5-trifluormethyl-7-nitrO-benzthiazol-N-oxid und Phosphortrichlorid als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden:
PCI, F,C 2^
CO-OC2H5
Le A 13 729
Die als Ausgangsstoffe benötigten Benzthiazol-N-oxide sind durch die Formel (11) definiert. In dieser Formel steht R vorzugsweise für die Gyan-Gruppe und den Rest -GO-Z, R steht vorzugsweise für Chlor, Brom, die Nitro- und die Trifiuor-
2 methyl-Gruppe und für den Rest -SOp-Y, R steht vorzugsweise für Methyl, Äthyl, Chlor, Brom, Cyano, Trifluormethyl und für den Rest -CO-Z, Y und Z stehen vorzugsweise für Alkyl und Alkoxy mit bis zu 4 Kühlenstoffatomen, für Benzyl, Phenyl und für die Gruppe -N"" 3 ? R und R stehen vorzugsweise für Wasserstoff, Alkyl 4 und Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, ferner steht R noch vorzugsweise für Phenyl, außerdem können R und R^ gemeinsam mit dem verbindenden Stickstoffatom vorzugsweise einen Pyrrolidin- und Piperidin-Ring und, unter Einbeziehung von Sauerstoff als weiterem Heteroatom, einen Morpholin-Ring bilden. Die Benzthiazol-N-oxide und deren Herstellung sind zum Teil bekannt (vgl. Deutsche Offenlegungsschrift 1 904 653), noch neue Verbindungen können in entsprechender Weise wie die vorbekannten aus 1-Halogen-2-nitrobenzol-Derivaten und Thioglycolsäure-Derivaten in Wasser oder organischen Lösungsmitteln (z.B. in Alkohol oder Benzol) in Gegenwart von Basen (z.B. Triäthylamin) erhalten werden.
Die als Ausgangsstoffν benötigten dreiwertigen Phosphorverbindungen sind dxirch die allgemeine Formel (III) definiert.
r;
In dieser Formel steht R vorzugsweise für Chlor, Brom und Phenyl. Die Verbindungen sind allgemein bekannt.
Als Verdünnungsmittel kommen inerte organische Lösungsmittel infrage. Hierzu gehören Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Äthylenchlorid.
Le A 13 729 - 4 -
XOÜDPib/1363
Die Reaktionstemperaturen können in einem größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man zwischen -20 und .+1000C, vorzugsweise zwischen 0 und 600C.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens legt man die Benzthiazol-N-oxide in einem inerten Lösungsmittel vor und reduziert nit etwa der äquimolaren Menge an Reduktionsmittel, häufig wird letzteres auch im Überschuß (bis zu 50 cß>) verwandt. Die Aufarbeitung erfolgt durch Abziehen des Lösungsmittels, Waschen des Rückstandes mit Wasser und Umlösen aus einem organischen Kohlenwasserstoff.
Diejenigen Verbindungen der Formel (I), in denen in 4-Stellung sich ein Chlorat'om befindet, werden bevorzugt aus den entsprechendsubstituierten Benzthiazol-N-oxiden durch Umsetzung mit Thionylchlorid bei Temperaturen zwischen 20 und 1600O, vorzugsweise 50 bis 1100C, erhalten; dieses Verfahren ist Gegenstand eines anderen Schutzbegehrens (vgl„ die Deutsche
Patentanmeldung P /Le A 13 533__7 vom Einreichungstag
der vorliegenden Anmeldung).
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe weisen eine starke fungitoxische und bakteriotoxische Wirkung aufe Sie schädigen Kulturpflanzen in den zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien notwendigen Konzentrationen nicht und haben eine geringe Warmblutertoxizität. Aus diesen Gründen sind sie für den Gebrauch als Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien geeignet. Fungitoxische Mittel im Pflanzenschutz werden eingesetzt zur Bekämpfung von Archimyceten, Phycomyceten, Ascomyceten, Basidiomyceten und Fungi imperfecti.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe haben ein sehr breitea Wir— kungsspektrum und können angewandt werden gegen parasitäre Pilze und Bakterien, die oberirdische Pflanzenteile befallen oder die Pflanzen vom Boden her angreifen sowie samenüber-Le A 13 729 - 5 -
2098 85/1363
tragbare Krankheitserreger,
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe haben sich vor allem bei der Bekämpfung von Reiskrankheiten bewährt. So zeigen sie eine vorzügliche Wirkung gegen den Pilz Piricularia oryzae.
Ebenfalls hochwirksam und von besonderer praktischer Bedeutung sind die Wirkstoffe, wenn sie als Saatgutbeizmittel oder Bodenbehandlungsmittel gegen phytopathogene Pilze eingesetzt v/erden, die dem Saatgut anhaften oder im Boden vorkommen und an Kulturpflanzen Keimlingskrankheiten, Wurselfäulen, Tracheomycosen, Stengel-, Halm-, Blatt-, Blüten-, Frucht- oder Samenkrankheiten hervorrufen, wie Tilletia caries, Helminthosporium gramineum, " Fusarium nivale, Fusariuni culmcrum, Rliizoctonia solani, Phialophora ciner'escens, Verticillium alboatrum, Fusarium dianthi, Fusarium cubense, Fusarium oxysporum, Fuaarium solani, Sclerotinia sclerotiorum, Thielaviopsis basicola und Phytophthora cactorum.
Die erfindußgsgemäßen Wirkstoffe haben sich z.B. auch als wirksem gegen Pellicularia sasakii, Cochliobolus myiabeanus, Mycosphaerella musicola, Cereospora perconata, Botrytis cinerea, Colletotrichum coffearium und Alternaria-Arten erwiesen. Ebenfalls können Bakterienarten wie Xanthomonas oryzae bekämpft werden,
fc Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese werden in bekannter Weise hergestellt, z. B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln. Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel
Le A 13 729 - 6 -
2 0 9 8 8 5/1383
ψ . 2Ί36923
können z.B. auch organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel kommen im wesentlichen infrages Aromaten, wie Xylol, Toluol, Benzol oder Alkylnaphthaline, chlorierte Aromaten oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzole, Chloräthylene oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, zaB. Erdölfraktionen, Alkohole, wie Butanol oder Glycol sowie deren Äther und Ester, Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, Methylisobutylketon oder Cyclohexanon, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sowie Wasser; mit verflüssigten gasförmigen Streckmitteln oder Trägerstoffen sind solche Flüssigkeiten gemeint, welche "bei normaler Temperatur und unter Normaldruck flüssig sind, z. B. Aerosol-Treibgase, wie Halogenkohlenwasserstoffe, z.B. Freon; als feste Trägerstoffe: natürliche Gesteinsmehle, wie Kaoline, -Tonerden, Talkum, Kreide5 Quarz, Attapulgit, Montmorillonit, oder Diatomeenerde·, und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxid und Silikate; als Emulgiermittel: nichtionogene und anionische Emulgatoren, wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyäthylen-Fettalkohol-Äther, z. B. Alkylaryl-polyglycol-Äther, Alkylsulfonate, Alkylsulfate und Arylsulfonate; als Dispergiermittel: z.B. Lignin, SuIf itablaugeii und Methyl cellulose.
Die erfindiingsgemäßen Wirkstoffe können in den Formulierungen in. Mischung mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen, wie Insektiziden Fungiziden und Wachstumsregulatoren.
Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,5 und
Le A 13 729 - 7 -
Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder in den daraus bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen, Suspensionen, Spritzpulver, Pasten, lösliche Pulver, Stäubemittel und Granulate angewendet werden. Die Anwendung geschieht in üblicher Weise, z.B. durch Verspritzen, Versprühen, Vernebeln, Verstäuben, Verstreuen, Verräuchern, Vergasen, Gießen, Beizen oder Inkrustieren.
Die Wirkstoffkonzentrationen in den anwendungsfertigen Zubereitungen können in größeren Vereichen variiert werden. Im allgemeinen liegen sie zwischen 0,0001 und 10 $, vorzugsweise zwischen 0,01 und 1 $.
Bei der Saatgutbehandlung werden im allgemeinen Wirkstoffmengen von 0,1 bis 10 g je kg Saatgut, vorzugsweise 0,5 bis 5 g, benötigt. Zur Bodenbehandlung sind Wirkstoffmengen von 1 bis 500 g je cbm Boden, vorzugsweise 10 bis 2.00 g,erforderlich.
Die Wirkstoffe können auch mit gutem Erfolg im Ultra-Low-Volume-Verfahren (ULV) verwendet werden, wo es möglich ist, Formulierungen bis zu 95 oder sogar den 100$igen Wirkstoff allein auszubringen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen auch eine insek-" tizide und akarizide Wirkung, ferner liegt eine algizide Wirkung vor.
Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gehen aus den folgenden Verwendungsbeispielen hervor:
Le A 13 729 - 8 -
209885/1363
Beispiel A:
Myzelwachsturns- Test
Verwendeter Nährboden:
20 Gewichtsteile Agar-Agar
200 Gewichtsteile Kartoffeldekokt
5 Gewichtsteile Malz
15 Gewichtsteile Dextrose
5 Gewichtsteile Pepton
2 Gewichtsteile Dinatriumphosphat
0,3 Gewichtsteile Calciumnitrat
Verhältnis von Lösungsmittelgemisch zum Nährbodens
2 Gewichtsteile Lösungsmittelgemisch 100 Gewichtsteile Agarnährboden
Zusammensetzung Lösungsmittelgemisch:
0,19 Gewichtsteile Dimethylformamid
0,01 Gewichtsteile Alkylarylpolyglykoläther
1,80 Gewicht3teile Wasser .
2 Gewichtsteile Lösungsmittelgemisch
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration im Nährboden nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittelgemisches. Das Konzentrat wird im genannten Mengenverhältnis mit dem flüssigen, auf 420O abgekühlten Nährboden gründlich vermischt und in Petrischalen mit einem Durchmesser von 9 cm gegossen. Ferner werden Kontrollplatten ohne Präparatbeimischung aufgestellt.
Ist der Nährboden erkaltet und fest, werden die Platten mit den in der Tabelle angegebenen Pilzarten beimpft und bei etwa 210C inkubiert.
Die Auswertung erfolgt je nach der Wachstumsgeschwindigkeit der Pilze nach 4-10 Tagen. Bei der Auswertung wird das radiale Myzelwachstum auf den behandelten Nährböden mit dem Wachstum auf dem Kontrollnährboden verglichen. Die Bonitierung des Pilzwachstums geschieht mit folgenden Kennzahlen:
Le A 15 729 - 9 -
209885/136 3
0 kein Pilzwachsturn
1 sehr starke Hemmung des Wachstums
2 mittelstarke Hemmung des Wachstums
3 schwache Hemmung des Wachstums
4 Wachstum gleich der unbehandelten Kontrolle
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Resultate gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Ie A 13 729 - 10 -
209888/1363
Tabelle
Flyzeiwächstums-Test
Pilze
Wirkstoffe
Wirkstoffkonzentration
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Piricularia oryzae
Piiialophora cinerescans
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Mycosphaerella N musicola
Verticillium albo-atrum
Pusarium dianthi
Cochliobulus miyabeanus
Colletοtrichum coffeanum
Xynthomonas oryzae
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Tabelle (Fortsetzung)
Myzelwachstums-Test Pil
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2ϊ36323
Beispiel B;
Agarplatten-Test
Prüfung auf fungitoxische Wirksamkeit und die Breite des Wirkungsspektrums.
Lösungsmittel: Gewichtsteile
Aceton: a) 1000
b) 100
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung nimmt P man 1 Gewichtsteil Wirkstoff in der angegebenen Menge Lösungsmittel auf.
Die Wirkstoffzubereitung gibt man Kartoffel-Dextrose-Agar, der durch Erwärmen verflüssigt ist, in einer solchen Menge zu, daß darin die gewünschte Wirkstoffkonzentration zustande kommt. Nach gründlichem Schütteln zur gleichmäßigen Verteilung des Wirkstoffs gießt man den Agar unter sterilen Bedingungen in Petrischalen aus. Nach Erstarren des Substrat-Wirkstoff-Gemisches werden Testpilze aus Reinkulturen in Scheibchen von 5 mm Durchmesser aufgeimpft. Die Petrischalen verbleiben zur
Inkubation 3 Tage lang bei 200C stehen.
Nach dieser Zeit wird die Hemmwirkung des Wirkstoffes auf das Myzelwachstum unter Berücksichtigung der unbehandelten Kontrolle in Kategorien bestimmt. Dabei bedeutet 0 kein Myzelwachstum, weder auf dem behandelten Substrat, noch auf dem Inokulum; - bedeutet Myzelwachstum nur auf dem Inokulum, kein Überwachsen auf das behandelte Substrat; und + bedeutet Myzelwachsturn vom Inokulum auf das behandelte Substrat, ähnlich dem Überwachsen auf das unbehandelte Substrat bei der Kontrolle.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Testpilze .und erzielte Hemmwirkungen gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 13 729 - 14 -
209885/1363
T a Ta eile Agarplatten-Test
Wirkstoff
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unbehandelt
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(bekannt)
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Tabelle (Fortsetzung)
Agarplatten-Test
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Wirkstoff
Tabelle (Portsetzung) Agarplatten-Test
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- 17 -
Tabelle (Fortsetzung) Agarplat ten-Test
Wirkstoff
Wirkstbffleonz. im Substrat in mg/Liter
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2136323
Beispiel C; A"
Piricularia-Test / flüssige Wirkstoffzubereitung
lösungsmittel: 1,9 Gewichtsteile Dimethylformamid Dispergiermittel: 0,1 Gewichtsteile Alkylarylpoiyglykoläther Wasser: 98 Gewichtsteile
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und des Dispergiermittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser.
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt man 30 etwa 14 Tage alte Reispflanzen bis zur Tropfnässe. Die Pflanzen verbleiben bis zum Abtrocknen in einem Gewächshaus bei Temperaturen von 22 bis 240C und einer relativen luftfeuchtigkeit von etwa 70 $>, Danach werden Bie mit einer wässrigen Suspension von 100 000 bis 200 000 Sporen/ml von Piricularia oryzae inokuliert und in einem Raum bei 24 - 260C und 100 <fa relativer Luftfeuchtigkeit aufgestellt.
5 Tage nach der Inokulation wird der Befall bei allen zur Zeit der Inokulation vorhandenen Blättern in Prozent der unbehandelten, aber ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen bestimmt. 0 # bedeutet keinen Befall, 100 $> bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Resultate gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 13 729 - 19 -
209885/1363
Tabelle
Wirkstoff
Piricularia-Test / flüssige Wirkstoffzubereitung
Befall in fo des Befalls der unbehandelten Kontrolle bei einer Wirkstoff konzentration (in fo) von
0,05 0,025
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209885/1363
Beispiel D;
Bakterien-Test / Xanthomonas oryzae
■Lösungsmittel: 1»9 Gewichtsteile Dimethylformamid Dispergiermittel: 0,1 Gewichtsteile Alkylarylpolyglykoläther Wasser: 38 Gewichtsteile
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittel und des Dispergiermittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser.
Mit der Spritzflüssigkeit·bespritzt man 30 etwa 30 Tage alte Reispflansen bis zur Tropfnässe. Die Pflanzen verbleiben bis zum Abtrocknen in einem Gewächshaus bei Temperaturen von 22 bis 24 C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 70 $. Danach werden Nadeln in eine wässrige Bakteriensuspension von Xanthomonas oryzae getaucht und die Pflanzen durch Anstechen der Blätter inokuliert. Die Pflanzen stehen nach der Inokulation in einem Raum bei 26 bis 280C und 80 # relativer Luftfeuchtigkeit. ;::
10 Tage nach der Inokulation wird der Befall bei allen durch Stich verletzten, inokulierten und vorher mit Präparat behandelten Blättern in Prozent der unbehandelten aber ebenfalls inokulierten Blätter der Kontrollpflanzen bestimmt. 0 °/a bedeutet keinen Befall, 100 $ bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den Kontrolljgf'lanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Resultate gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:.
Le A 13 729 - 21 -
209885/1383
Tabelle Bakterien-Test / Xanthomonas oryzae
Wirkstoff
Befall in ^ des Befalls der unbehandelten Kontrolle, bei einer Wirkstoffkonzentration (in fo) von
0,05 0,025
25
33
S "^CO-HH-C H 2
50
25
Le A 13 729
- 22 -
50
209885/1303
Beispiel E;
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand (samenbürtige Mykose)
Zur Herstellung eines zweckmäßigen Trockenbeizmittels verstreckt man den Wirkstoff mit einem Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Talkum und Kieselgur zu einer feinpulverigen Mischung mit der gewünschten Wirkstoffkonzentrat!on.
Man kontaminiert Weizensaatgut mit 5 g Chlamydosporen von Tilletia tritici pro kg Saatgut. Zur Beizung schüttelt man das Saatgut mit dem Beizmittel in einer verschlossenen Galsflasche. Das Saatgut wird auf feuchtem Lehm unter einer Deckschicht aus einer Lage Mull und 2 cm mäßig feuchter Komposterde 10 Tage lang im Kühlschrank bei 100G optimalen Keimungsbedingungen für die Sporen ausgesetzt.
Anschließend bestimmt man mikroskopisch die Keimung der Sporen auf den Weizenkörner, die jeweils mit rund 100 000 Sporen besetzt sind. Der Wirkstoff ist umso wirksamer je weniger Sporen gekeimt sind.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen im Beizmittel, Beizmittelauf wandmengen und Keimprozente der Sporen gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 13 729 - - 23 -
209885/1363
Tabelle
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand
Wirkstoffe
Wirkstoffkonzentration im Beizmittel' in Gew.$>
Beizmittel- Sporenaufwandmenge keiin g/kg Saat- mung gut in fo
ungebeizt
CH9-NH-C-S
S
(bekannt)
"Zn
10
-N
10 30
1 0,05
1 0,005
1 0,000
10 30 0,5
0,005
Cl
NO,
CN
10 30 0,005 0,000
10 30 0,005 0,000
Le A 13 729
209885/1363
2 136323
Tabelle (Portsetzung) Saatgufbeizmittel-Test / Weizensteinbrand
Wirkstoffe
Wirkstoffkon- Beizmittel-
zentration im aufwandmenge
Beizmittel in in g/kg Saat- $ gut
Sporenkeimung in fo
Ci1,
CN 30
0,000
10 30
0,05 0,005
CH3O-CO
JS
L cn
UO2 10 30
0,005 0,000
91
CO-NH 30
0,000
Le A 13 - 25 -
203885/13S3
Herstellungsbeispiele: Beispiel 1:
1^ ^ COOC0H NOn ά 5
336 g (1 Mol) 2-Äthoxycarbonyl-5-trifluomethyl-7-nitro-benzthiazol-N-oxid werden in 1200 ecm Chloroform gelöst. Die klare Lösung wird unter Rühren tropfenweise mit 100 ecm (ca. 157 g oder 1,14- Mol) Phosphortrichlorid versetzt, wobei durch gelegentliche Eiskühlung die Temperatur des Reaktionsansatzes bei 20 bis 40 C gehalten wird. Nach beendetem Eintropfen wird das Reaktionsgemisch noch 4 Stunden bei Raumtemperatur nachgerührt und anschließend das Chloroform im Vakuum abdestilliert. Das zurückbleibende Öl wird durch Kühlen und Animpfen zur Kristallisation gebracht. Das Produkt wird mit Wasser neutral gewaschen und zur weiteren Reinigung aus Cyclohexan umgelöst. Man gewinnt 245 g 2-Äthoxycarbonyl-S-trifluormethyl-T-nitro-benzthiazol in Form hellgelber Nadeln vom Sehmelzpu:
Ausbeute: 76 % der Theorie.
gelber Nadeln vom Schmelzpunkt 75 - 760C.
Weiterhin wurden die folgenden Verbindungen dargestellt (die Beispiel-Nummer, die Formel und die physikalischen Eigenschaften Bind jeweils angegeben):
Ie A 13 729 - 26 -
209885/1303
(2)
NO
•C00CoHc
Ό,
Pp. 137 - 1380C
(3)
N
^—
COOC2H5
Pp. 154 - 156
COOC0H
1
CP
CP.
öl, n^° : 1,5498 0 r/i08 - 11O0C Pp/ 44 - 45°Ο
(6)
NO, (7)
O2N
S-^COOC2H5
NO,
Pp. 89 - 900C Pp. 102 - 104 C
Ie-A 13 729
- 27 -
209885/1363
(θ)
CH,
NO2 Fp. 114 - 1160C
(10)
NC
NO2 Fp. 268 - 2700C
(12)
CF, Fp. 131 - 1320C
(H)
'2ΤΊ—Ν
VS
NO2 Fp. 227 - 2300C
(9)
S-·— CONH,
NO,
Fp. 225 - 2260C
(11)
CONH,
CF.
Fp. 197 - 199
(13)
Cl
NO,
Fp. 229 C
(15)
CH3OOC
CONH,
NO,
Fp. 248 - 25O0C
Le A 13 72 9
- 28 -
209885/1363
(16)
NO2
Fp. 102 - 103°G (18)
Fp. 163 - 165UC (20)
Cl
F-C
NO,
Fp. 158 - 159 C
(22)
Cl
Fp. 148 -
(17)
.NO,
Fp. 148 - 150υσ
(19)
NO
Fp. 93 - 95 G
(21)
Cl
NO,
Pp. 172 - 173UC
-CQNHC4H9
(23)
O2N
S-^CONHC2H5
CF,
Fp. 160 - 162 C
Le A 13
- 29 -
20988b/Ί36
(24)
Ol
S-^C QNHCH-
NO
Pp. 238-24O0C
ο,
Pp.206 - 207 C
(26)
CN
(27).
O2N
-f
CN
CP,
Pp. 93 - 94 C Pp. 86 - 88 C
(28)
NC
CN
NO, (29)
Pp. 179 - 1800C Pp. 148 - 150üC
(30)
S ^*-CJH
NO (31)
CH3OOC
Pp. 142 - 144 Pp. 136 - 138UC
le A 13 729 2098 is b/1363
(32)
P,
ι " CN
Pp. 45 (34)
Cl
CP.
Pp. 95 - 96°C
(36)
Pp. 207 - 209 C
(38)
-ΪΤ
NO,
. 9g _
(33)
ClT
Pp. 127 - 129 G
Pp. 155 - 1570C ■ (37) qi
0YYI
NO2 Pp. 195 - 197°C (39)
Cl
ι NO,
Pp. 208 -
Le A 13 729
31 -
209885/1363
(40)
Cl·
NO,
(41) Cl
Cl ^^\ υ
NO,
CN
Fp. 295 - 297 C Fp. 155 - 157UC
Le A 13 729
209885/1363

Claims (6)

  1. Patentansprüche;
    f(1)) Substituierte Benzthiazole der Formel
    in welcher
    R für die CN-Gruppe und den Rest -GO-Z steht,
    R1 für Halogen, Nitro, Trifluormethyl, Trifluormethoxy und den Rest -SO0-Y steht,
    R für Wasserstoff, Alkyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, für die CN-Gruppe und für den Rest -CO-Z steht und ferner auch die unter R aufgeführten Bedeutungen haben kann und
    η für die Zahlen 0, 1 und 2 steht, wobei die Reste
    Y und Z für Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl und
    Alkoxy mit jeweils bi3 zu 6 Kohlenstoffatomen, Ώ
    ferner für Ar alkyl, Aryl und für die Gruppe -N^p
    4 stehen und
    ΈΓ und R für Wasserstoff, Alkyl und Alkoxyalkyl mit jeweils bis zu 12 Kohlenstoffatomen, für Alkenyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, für Phenylalkyl und für Phenyl stehen, wobei die Phenyl-Reste durch Chlor, Brom, Trifluormethyl und Methyl substituiert sein können,
    Le A 13 729 - 33
    209885/1363
    ferner können R und R gemeinsam mit dem verbundenen Stickstoffatom einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden, der gegebenenfalls als weitere Heteroatome noch Sauerstoff oder Schwefel oder die Gruppe N-Alkyl im Ring enthalten kann.
  2. 2) Verfahren zur Herstellung von substituierten Benzthiazolen, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzthiazol-N-oxide der Formel
    in welcher
    1 2
    R, R , R und η die oben angegebene Bedeutung haben,
    a) mit dreiwertigen Phosphorverbindungen der Formel
    P(-R5)3
    in welcher
    R-* für Halogen, Alkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen und für Aryl steht,
    reduziert, oder
    b) mit Wasserstoff reduziert.
    Le A 13 729 - 34 -
    209885/136 3
  3. 3) Fungizides und bakterizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an substituierten Benzthiazolen gemäß Ans pruch 1.
  4. 4) Verfahren zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien, dadurch gekennzeichnet, daß man substituierte Benzthiazolß gemäß Anspruch 1 auf Pilze und Bakterien oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
  5. 5) Verwendung von substituierten Benzthiazolen gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien.
  6. 6) Verfahren zur Herstellung von fungiziden und bakteriziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man substituierte Benzthiazole gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Mitteln vermischt.
    le A 13 729 - 35 -
    209885/1363
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