DE1960029A1 - Ureidophenylthioharnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide Verwendung - Google Patents
Ureidophenylthioharnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide VerwendungInfo
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- C07C335/04—Derivatives of thiourea
- C07C335/24—Derivatives of thiourea containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
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Description
LIVEJIIUSEN-Beyeiwerk
Patent-Abteilung S \v /Bi/Hd
Ureidophenylthioharnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung
und ihre fungizide Verwendung
Die vorliegende Erfindung "betrifft neue Ureidopheny!thioharnstoffe,
die fungizide Eigenschaften haben, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.
Es ist bereits bekannt geworden, daß Dithiocarbamate als
Fungizide verwendet werden können,,z.B. das Zink-äthylen-1,2-bis-dithiocarbamat
(vgl. US-Patentschrift 2,457,674)·
Es wurde nun gefunden, daß die neuen Ureidophenylthioharnstoffe
der allgemeinen Formel
NH-C-NH-COOR
in welcher
X für Halogen, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder
Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht,
ie A 12 554 -Τ
09 δ 23/2 266
η für O, 1 oder 2 steht,
R für Alkyl mit 1-12 Kohlenstoffatomen steht,
R' u. R" für Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis,4-" '
.Kohlenstoffatomen stehen,
rhi für Wasserstoff oder für Alkyl mit 1 bis 18
Kohlenstoffatomen steht, wobei der Alkylrest gegebenenfalls substituiert sein kann durch
Halogen, Cyan, Alkoxy mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl mit bis zu 5
Kohlenstoffatomen, ferner für Cycloalkyl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, für Aralkyl (das
gegebenenfalls im Arylteil durch Halogen, Niederalkyl und / oder Niederalkoxy substituiert
sein kann), für Phenyl (das gegebenenfalls durch Halogen, Niederalkyl und / oder Niederalkoxy
substituiert sein kann), für Acyl mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen (gegebenenfalls
substituiert durch Halogen,
Niederalkoxy), für Aroyl (gegebenenfalls substituiert
durch Halogen, Niederalkyl, Niederalkoxy), für Alkylsulfonyl mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen,
für Arylsulfonyl (gegebenenfalls
^ . substituiert durch Halogen, Amino, Niederalkyl, ™ Niederalkoxy) und für Dialkylamino ,
mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen steht, weiterhin
RM u. R"· auch gemeinsam mit dem verbindenden Stickstoffatom
für einen heterocyclischen Ring mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen stehen können,
wobei der Ring nooh gegebenenfalls Sauerstoff oder Schwefel als weitere Heteroatome enthalten
kann,
Le A 12 554 -2-
109823/2 2 65
starke fungizide Eigenschaften aufweisen.
Weiterhin wurde gefunden, daß man die Ureidophenylthioharnstoffe
der Formel (I) erhält, wenn man 2-Ureido-anilin-Derivate
der Formel
(II)
in welcher
X, n, Rf, R" und R·" die oben angegebene Bedeutung haben,
mit Senfölen der Formel
S=C=N- COOR (III)
in welcher
R die oben angegebene Bedeutung hat
in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt.
Es ist als ausgesprochen überraschend zu bezeichnen, daß die
erfindungsgemäßen Uredophenylthioharnstoffe eine höhere
fungizide Aktivität als das oben genannte allgemein bekannte Zink-äthylen-1,2-bisdithiocarbamat aufweisen. Die erfindungsgemäßen
Wirkstoffe stellen somit eine wertvolle Bereicherung der Technik dar.
Le A 12 554 - 3 -
109823/2265
Verwendet man N-2-Aminophenyl-N'-n-butylharnstoff und
Äthoxycarbonylaenföl als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf
durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden:
NH,
NH-C-NH-G.H
I, ^
S=C=N- COOC2H5
Il
-C-NH-COOC2H5
H-C-NH-CAH 11 τ·
Die als Ausgangsprodukte verwendeten 2-Ureido-anilin-Derivate
sind durch die Formel (II) definiert. In dieser Formel steht X vorzugsweise für Chlor, Brom, Fluor, Methyl, Äthyl,
Isopropyl,n.-Butyl,Methoj?y,Ä'thoxy oder Isopropoxy, η vorzugsweise
für die Zahlen 0 oder 1, R1 und R" vorzugsweise für Wasserstoff,
Methyl oder Äthyl und R"» vorzugsweise für Wasserstoff,
Alkyl mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen, ferner vorzugsweise für Benzyl, Phenyl, p-Tolyl, p-Methoxyphenyl, Methoxyäthyl,
Äthoxypropyl, Cyanpentyl, Acetyl, Benzoyl, Methansulfonyl,
p-ToluolBulfonylj ferner noch vorzugsweise für .
Dime thy lamino* Außerdem etehen R" und R1" zusammen vorzugsweise
für die Tetramethylen- oder die PentamethyIen-Gruppe.
Als Beispiel für die 2-tIreido-anilin-Derivate seien genannt:
2-Amino-phenylharnstoff, N-2-Aminophenyl-N'-methylharnstoff,
N-2-Aminophenyl-N', N'-dimethylharnstoff, N-2-Aminophenyl-N·-
butylharnetoff» N-2-Aminophenyl-N1-octylharnstoff, N-2-Aminophettyl-H'-dodecylharnetoff,
N-2-Aminophenyl-Nl-w-cyanpentylharnstoff,
N-2-Aminophenyl-Nl-2-methoxy-äthylharnstoff,
Le A 12 554
109823/2285
N-2-Aminophenyl-N'-benzylharnatoff, N-2-Aminophenyl-N'-phenylharnstoff,
H-2-Aminophenyl-N1,N'-tetramethylenharnstoff,
N-2-Aminophenyl-Nf-acety!harnstoff, N-2-Aminophenyl-Nl-benzoylharnstoff,
N-2-Aminophenyl-Nl-p-toluolaulfonylharnstoff,
4-(2-Aminophenyl)-1,1-dimethylsemicarbaziä, N-2-Aminophenyl-N-methyl-N'-butylharnstoff,
N-2-A.minophenyl-N-äthyl-N'-butylharnstoff,
N-2-Aminophenyl-N-methyl-N'-dodecylharnstoff,
N-(2-Amino-4-chlorphenyl)-N'-butylharnstoff,
N-(2-Amino-4-äthoxyphenyl)-Nl-butylharnstoff.
Die als Ausgangsprodukte verwendeten 2-Ureido-aniline sind
zum großen Teil bekannt (vgl. Beilsteins Handbuch der organischen Chemie, Band IjJ, Seite 2o-32, Berlin 193o; Band 1_3,
1. Ergänzungs-werk, Seite 8-1o, Berlin 1933» Band Y^, 2. Ergänzungswerk,
Seite 14 - 23» Berlin-G-Öttingen-Heidelberg
195o). Sie können im Übrigen durch Reduktion oder katalytische Hydrierung der entsprechenden 2-Nitro-phenylharnstoffβ gewonnen
werden.
Die als Ausgangsprodukte verwendeten Senföle sind durch die
Formel (III) eindeutig definiert. In dieser Formel steht R vorzugsweise für Methyl, Ithyl oder Propyl. Die Senföle sind
teils bekannt |3Γ. ehem. Soc. 92, 696 (19ο8)Γ|, sie können im
übrigen aus Alkaliisothiocyanaten und Halogenkohlensäureestern gewonnen werden. Als Beispiele für die Senföle seien genannt:
Methoxycarbonylsenföl, Äthoxycarbonylsenföl, Propoxycarbonyleenföl.
Als Verdünnungsmittel kommen bei der Durchführung des erfindungagemäßen
Verfahrene alle inerten organiechen Lösungsmittel
in Frage. Hierzu gehören z.B.s Kohlenwasserstoffe, wie Benzin, Ligroin, Hexan, Benzol, Toluol; chlorierte Koh- ,
It9 A 12 554 - 5 -
109823/2266
lenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Chlorbenzol; Äther, wie Diäthylather, Dibutyläther,
Tetrahydrofuran, Dioxan; Ketone, wie Aceton, Methylisopropylketon, Acetophenon, Cyclohexanon, und dergl.,
ferner beliebige Gemische aus den genannten Lösungsmitteln.
Die Reaktionstemperaturen können in einem größeren Bereich
variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man zwischen -1o und 600C, vorzugsweise zwischen ο und 4o°C.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
setzt man auf 1 Mol 2-Ureido-anilin-Derivat 1 Mol Senföl
ein. Über- bzw. Unterschreitungen um bis zu 2o $>
sind ohne wesentliche Ausbeuteverminderung möglich. Die Endprodukte fallen beim Abkühlen des Reaktionsgemisches kristallin an
und können durch Absaugen abgetrennt und gegebenenfalls durch Umlösen bzw. Umkristallisieren gereinigt werden. Eine bevorzugte
Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, das zu verwendende Senföl in einem indifferenten Lösungsmittel
herzustellen und ohne weitere Isolierung direkt mit den o-Phenylendiaminderivaten zur Reaktion zu bringen.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe weisen eine starke fungitoxische Wirkung auf. Sie schädigen Kulturpflanzen in den
zur Bekämpfung von Pilzen notwendigen Konzentrationen nicht und haben eine geringe Warmblütertoxizität. Aus diesen Gründen sind sie für den Gebrauch als Pflanzenschutzmittel zur
Bekämpfung von Pilzen geeignet. Fungitoxische Mittel im Pflanzenschutz werden eingesetzt zur Bekämpfung von Archimyceten,
Phycomyceten, Aseomyceten, Basidiomyceten und Fungi
imperfecti.
LeA 12 554 - 6 -
1098 23/22 65
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe haben ein sehr breites
Wirkungsspektrum und können angewandt werden gegen parasitäre Pilze, die oberirdische Pflanzenteile befallen oder
die Pflanzen vom Boden her angreifen, sowie gegen samenübertragbare
Krankheitserreger.
Besonders wirksam sind sie gegen solche Pilze, die echte Mehltauerkrankungen hervorrufen. Zu dieser Pilzgruppe gehören
vorwiegend Vertreter aus der lamilie der Erysiphaceae mit den wichtigsten Gattungen Erysiphe, Uncinula (Oidium),
Sphaerotheca, Podosphaera. Als wichtige Pilze seien im einzelnen
genannt: Erysiphe cichoracearum, Podosphaera leucotricha und Uncinula necator.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe bewähren sich ferner bei der Bekämpfung von Reiskrankheiten. So zeigen sie eine vorzügliche
Wirkung gegen die Pilze Piricularia oryzae und Pellicularia sasakii, auf Grund derer sie zur gemeinsamen Bekämpfung dieser beiden Krankheiten eingesetzt werden können.
Das bedeutet einen wesentlichen Forschritt, da bisher gegen diese beiden Pilze Mittel verschiedener chemischer Konstitution
erforderlich waren. Überraschenderweise zeigen die Wirkstoffe nicht nur eine protektive Wirkung, sondern auch
einen kurativen und systemischen Effekt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen wirken jedoch auch gegen
andere Pilze, die Reis- oder andere Kultur-Pflanzen befallen, wie z.B. CochlioboluB myiabeanus, Mycosphaerella musicola,
Cercoapora personata, Botrytis cinerea, Alternaria-Arten,
Verticillium alboatrum, Phialophora cinereacens und Fusarium-Arten
sowie gegen das Bakterium Xanthomonas oryzae.
Le A 12 554 . - 7 -
109823/2265
1960023
Je nach ihrem Anwendungszweck können die neuen Wirkstoffe
in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, T*ie
Lösungen;, Emulsionen:, emulgierbare Konzentrate, Suspensionen,
Pulver, Pasten und Granulate* Diese -werden in bekannter Weise hergestellt, ζ,Β.. durch Vermischen ,der Wirkstoffe mit Streekmitteln,
d.h. flüssigen Lösungsmitteln und/oder festen Träger— Stoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven
Mitteln, also Emulgier- und/oder Dispergiermitteln, wobei z.B.. im Falle der Benutz'ung von Wasser als Streckmittel
gegebenenfalls' -organische !lösungsmittel als Hilfslösungsmittel
verwendet werden können. Als flüssige !lösungsmittel
kommen im wesentlichen anfrage: Aromaten (z.B- JCylol, Benzol),
£ chlorierte Aromaten (z»B. Chlorbenzole), Paraffine (jz»B* lErdölfraktionen),
Alkohole (z.B. Methanol, Butanol)., stark polare
!lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Dirnethylsulfoxid
sowie Wasser; als feste Trägerstoff ei natürliehe Gresteinsmehle
(z.B» Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide) und synthetisehe
Gesteinsmehle (z.B. hochdisperse Kieselsäure, Silikate); als Emulgiermittel: niehtionogene .und anionische Emulgatoren,
wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, PolyDxyäthylen-Fettalkohol-Ither,
z.B. Alkylaryl-polyglykoläther, Alkyl sulfonate und
Arylsulfonate, als Dispergiermittel: z.B. Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellulose. ■
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in den Formulierungen
™ in Mischung mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen, wie
anderen Fungiziden, Insektiziden und Akariziden.
Die Formulierungen "enthalten im allgemeinen zwischen o, 1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 2
und 9OfS.
Le A 12 554 -B-
1 0 9 8 2 3/ 2 2 6 5
Die Wirkstoffe können ale solche, in Form ihrer Formulierungen oder in den daraus bereiteten Anwendungsformen, wie
gebrauchsfertige Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen,
Suspensionen, Spritzpulver, Pasten, lösliche Pulver, Stäubemittel und Granulate angewendet werden. Die Anwendung
geschieht in üblicher Weise, z.B. durch Verspritzen, Versprühen, Vernebeln, Verstäuben, Verstreuen, Verräuchern,
Vergasen, Gießen, Beizen oder Inkrustieren.
Die Wirkstoffkonzentrationen in den anwendungsfertigen Zubereitungen
können in größeren Bereichen variiert werden. Im allgemeinen liegen sie zwischen o,ooo1 und 1o #, vorzugsweise
zwischen o,o1 und 1 #.
Die Wirkstoffe können auch mit gutem Erfolg im Ultra-Low-Volume-Verfahren
(ULV) verwendet werden, wo es möglich ist, Formulierungen bis zu 95 Ί» oder sogar den 1oo #igen Wirkstoff
allein-auszubringen.
Bei der Verwendung als Saatbeizmittel kommen Aufwandmengen
von o,1 bis 1o g Wirkstoff je kg Saatgut infrage, vorzugsweise
o,2 bis 2g
Bei Verwendung als Bodenbehandlungsmittel sind Aufwandmengen von 1 bis 5oo g je obm Boden erforderlich, vorzugsweise
1o bis 2oo g.
Die erfindungsgemäflen Wirkstoffe zeigen auch eine insektizide
und akarizide Wirkung sowie eine solche gegen einige Schimmelpilze und Hefen. In höheren als den fungizid notwendigen
Konzentrationen hemmen die Stoffe das Pflanzenwachstum.
Xe A 12 554 m 9 -
100823/22Θ6
/β
Die folgenden Verwendungabeispiele seien zur Erläuterung angegeben:
Le A 12 554 - 1c -
109823/2265
Erysiphe-Test
Lösungsmittel: 4,7 Gewicht steile Aceton
Emulgator:' d, 5 Gewicht steile Alkyl-aryl-polyglykolätheT
Wasser: 95* ο Gewichtsteile
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoff konzentration
in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoff menge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat
mit der angegebenen Menge Wasser, welches die genannten Zusätze
enthält,
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt man junge Gurkenpflanzen
mit etwa drei Laubblättern bis zur Tropfnässe. Die Gurkenpflanzen verbleiben zur Trocknung 24 Stunden im Gewächshaus.
Dann werden sie zur Inokulation mit Konidien des Pilzes Erysiphe cichoreacearum bestäubt. Die Pflanzen werden anschließend
bei 23 - 240C und einer etwa 75%igen relativen
Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus aufgestellt.
Nach 12 Tagen wird der Befall der Gurkenpflanzen in Prozent der unbehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen
bestimmt. O % bedeutet keinen Befall, 100 % bedeutet,
daß der Befall genauso hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Ergebnisse gehen aus
der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 554 -H-
109823/2265
Tabelle
Erysiphe-Test
Wirkstoff
Befall in % des Befalls der unbehandelten Eontrolle bei
einer Wirketoffkonzentration
von
o,o25
o,oo62
Il
CH9-IiH-C-S,
*-
CH -BH-G-S-
2 Il
1oo
1oo
(bekannt)
NH-C-NH-COOC2H5
-C-NH-C4H9 0
27
NH-C-NH-COOC0H1
-C-NH-CH-11 ■.-. J
NH-C-NH-COOC0Hc
Le A 12 554
- 12 -'
109823/2265
Fortsetzung·
' Wirkstoff
Krysiphe-Teßt 960029
JA'
■Befall in'^ des Befalls der
"unbehanilelten Kontrolle bei
einer YMrkstoffkonzentrat'ion
yon ;
o,o2-5 · ' o,oo62
S ι»
-IiH-C-IiII-COOC2H5
IiH-C-HH- (CH9 ),-- Öf
ti ^P
554
- 13 L,-
108823/2265
Lösungsmittel :4 Gewichtsteile Aceton Dispergiermittel :o,o5Gewichtsteile Natrium Oleat
Wasser :o,2 Gewichtsteile Gelatine
andere Zusätze :95, Gewichtsteile H9O
75
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat
mit der angegebenen Menge Wasser, das die genannten Zusätze enthält.
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt man 2 χ 30 etwa 2 - 4 Wochen
alte Reispflanzen bis zur Tropf nässe. Die Pflanzen verbleiben
bis zum AHrocknen in einem Gewächshaus bei Temperaturen von
ο
22 bis 24 C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa
70 £. Danach wird der eine Teil der Pflanzen mit einer wässrigen
Suspension von 100 000 bis 200 000 Sporen/ml von Piricularia oryzae inokuliert und in einem Raum bei 24 bis 260C und 100 £
relativer Luftfeuchtigkeit aufgestellt. Der andere Teil der Pflanzen wird mit einer auf Malzagar gezogenen Kultur von Pellicularia sasakii infiziert und bei 28 bis 300C sowie 100 £
relativer Luftfeuchtigkeit aufgestellt.
5 bis 8 Tage nach der Inokulation wird der Befall bei allen
zur Zeit der Inokulation mit Piricularia oryzae vorhandenen Blättern in Prozent der unbehandelten, aber ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen bestimmt. Bei den mit Pellicularia
sasakii infizierten Pflanzen wird der Befall nach der gleichen Zeit an den Blattscheiden ebenfalls Im Verhältnis zur unbehandelten, aber infizierten Kontrolle bestimmt. 0 £ bedeutet
keinen Befall, 100 £ bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirketoffkonzentrationen und Resultate gehen aus
der nachfolgenden Tabelle hervor.
Ia A 12 554 - 14 -
109823/2 2 66
pr. = protektiv cur. = curativ
Wirkstoff Befall in $> des Befalls der unbenandelten Kontrolle bei einer Wirk
st of fkonzent rat ion (in, ^) Ton
, a.
o»o5 ο.ο
ο, ο 5 o,o25
CHn-NH-CS-S^ pr. 26
cur. 1oo
25
1oo
(bekannt)
Il
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-C4H9 0
■pr.
cur.
NH-C-NH-COOC2H5
pr.
Il
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-CH,
M c
pr.
Le A 12 - 15 -
823/2265
Fortsetzung !Tabelle
pr. = protectiv cur. = curativ
Wirkstoff Befall in $>
des Befalls der unbehandelten Kontrolle bei einer Wirk-
stoffkonzentration (in #) jon
. Ο,θ5 ~~C " ~"
NH-C-NH-COOC2H5
ti 0
pr.
S.
Il
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NHtCH2-CH2-O-CH5
0
pr.
It
NH-C-NH-COOC2H5 NH-C-NH-CH,
pr,
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-N< » X3H,
pr. 25
NH-C-NH-COOC2H5
Le A 12
pr. ο - 16 -
10982372265
25
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand (samenbürtige Mykose)
Zur Herstellung eines zweckmäßigen Trookenbeizmittels verstreckt
man den Wirkstoff mit einem Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen
Talkum und Kieselgur zu einer feinpulverigen Mischung mit der gewünschten Wirkstoffkonzentration.
Man kontaminiert Weizensaatgut mit 5 g Chlamydosporen von Tilletia caries pro kg Saatgut. Zur Beizung schüttelt man das
Saatgut mit dem Beizmittel in einer verschlossenen Glasflasche. Das Saatgut wird auf feuchtem Lehm unter einer Deckschicht aus
einer Lage Mull und 2 cm mäßig feuchter Komposterde 10 Tage lang im Kühlschrank bei 100C optimalen Keimungsbedingungen für
die Sporen ausgesetzt.
Anschließend bestimmt man mikroskopisch die Keimung der Sporen auf den Weizenkörnern, die jeweils mit rund 100 000 Sporen besetzt sind. Der Wirkstoff ist umso wirksamer je weniger Sporen
gekeimt sind. ; ·
Wirkstoffe, Wirketoffkonzentratlonen im Beizmittel, Beizmittelauf
wandmengen und Keimprozente der Sporen gehen hervor aus der nachfolgenden Tabelle:
Le A 12 554 - 17 -
109823/226S
Al
Tabelle
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand
Wirkstoffkonzentra tion im Beizmittel in %
Beizmittelaufwandmenge in
g/kg Saatgut
Sporenkeimung in *
ungeheizt
CHp-NH-CS-S.
CH2-NH-C S-S-
CH2-NH-C S-S-
(bekannt)
Zn
1o
Il
H-C-NH-COOC2H5
Il
o,5
Il
NH-C-NH-COOC2H5
Il
■0,5
.NH-C-NH-COOC2H5
1o
3o
3o
o, o5 o,oo5
Le A 12 554
- 18
1098 23/2 2
Portsetzung
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand
Wirkstoffe
Wirstoffkonzentration im Beizmittel in Gew. jo
Beizmittelauf- Sporenwandmenge in keimung g/kg Saatgut in %
M-C-NH-COOC2H5 NH-C-NH-CH9-CH9-O-CH
0
o,o5 0,000
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-CH, ti . ->
o,o5
π .NH-C-NH-COOC2H5
0,000
Il
-C-NH-COOC-Hk UH-Q-NH-(CH^). -CN
0
o,o5
- 19 -
109823/2265
Beispiel D
Myzelwacheturns-Test
Myzelwacheturns-Test
Verwendeter Nährboden: 2o Gewichtsteile Agar-Agar/pulveri-
3o Gewichtsteile Malzextrakfiert
95o Gewichtsteile dest. Wasser
Verhältnis von Lösungsmittel zum Nährboden:
2 Gewichtsteile Aceton loo Gewichtsteile Agarnährboden
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration
im Nährboden nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge
des Lösungsmittels. Das Konzentrat wird im genannten Mengenverhältnis
mit dem flüssigen, auf 420C abgekühlten Nährboden
gründlich vermischt und in Petrischalen mit einem Durchmesser von 9 cm gegossen. Ferner werden Kontrollplatten ohne Präparatbeimischung
aufgestellt.
Ist der Nährboden erkaltet und fest, werden die Platten mit den in der Tabelle angegebenen Pilzarten beimpft und bei
etwa 210C inkubiert.
Die Auswertung erfolgt je nach der Wachstumsgeschwindigkeit
der Pilze nach 4-10 Tagen. Bei der Auswertung wird das radiale
Myzelwachstum auf den behandelten Nährboden mit dem Wachstum auf dem Kontrollnährboden verglichen. Die Bonitierung des
Pilzwachstums geschieht mit folgenden Kennzahlen:
0 kein Pilzwachstum
1 sehr starke Hemmung des Wachstums
2 mittelstarke Hemmung des Wachstums
3 schwache Hemmung des Wachstums
4 Wachstum gleich der unbehandelten Kontrolle
Wirkstoffe, Wirketoffkonzentrationen und Resultate gehen aus
der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 554 _ 20 -
109823/2265
Tabelle
Myseltmchatuma-Xest
Wirkstoffkonzentration ppm
co
•Η
S-,
(B
H
3·Η
O ·Η
•ΗΛί
H CO
ΐΗ CQ
O ·Η
•ΗΛί
H CO
ΐΗ CQ
α> co
Ph m
Pilze
•Η 0
H U •Η +5
O CO •Η I -P O
?Η,Ο
α> η
ί> CO
CO CQ
U
Ö
O Φ
.0 O Pi CQ
ο α>
■Η ί4
co α>
•Η Ö
Ph O
ο ω
ο co
CO
•Η
!η
CO
H
3 ω
ο co
•Η U
Ph O
~»* ro
to cn en
Zn
(bekannt)
.NH-C-NH-COOC2H5
HH-C-HH-C4H9
-C-NH-COOC2H5
NH-C-HH-C12H25
1ο
1ο
10
S η
-C-NH-COOC A 2
A 12
NH-C-HH-CH2_>/ \>
1ο
- ifl -
CD CD CD O Νϊ
CD
3922/82860L
620096L
Hi Φ
(P D1 Φ H H Φ
5 O
C+
Q] (D
Β»
cf O
O H
Peilicularia sasakii
Verticillium albo-atrum
Phialopnora cinerescens
Cercospora *t) musae ^.
Piricularia ν oryzae a
Tabelle (Fortsetzung)
Myzelwachstums-Test
Wirkstoffe
Wirkst off konzentrat ion ppm
ca
•Η U
ca
3 ·Η O ·Η
H CO H CQ
φ ca Ρ4 cq
3. •Η H H •Η O •Η
Pilze ca cq U 0
O Φ γ; ο
P+CQ O Φ H ^
ca φ
•η ΰ
Ph O
ca
CQ
O Φ
ο ca
U
CQ
Φ
O
ca
•Η U 03
γ-Γ
3 Φ
ο ca
•Η N U >»
•Η f-4 P4
CD CD OO tSJ
Il
NH-C-NH-COOC2H5
1o
Il
C-ITH-COOC2H,
C-NH- @
0
C-NH- @
0
10
Le A 12 554
CD CD O O
ii
Bodenbehandlungsmittel-Test / bodenbürtige Mykosen
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung verstreckt
man den Wirkstoff mit Talkum auf 5 % und anschließend
mit Quarzsand auf 0,5 % Wirkstoffgehalt.
Die Wirkstoffzubereitung vermengt man gleichmäßig mit Fruhstorfer Einheitserde, die zunächst sterilisiert und dann
φ mit Reinkulturen der Testpilze beimpft worden ist. Die Erde
wird in Töpfe gefüllt und mit 5 x 10 Samen der Wirtspflanze
besät. Die Töpfe werden bei den angegebenen Temperaturen im Gewächshaus aufgestellt und normal feucht gehalten.
3 Wochen nach der Aussaat bestimmt man die Anzahl der
gesunden Pflanzen in Prozent der ausgelegten Samen. 0 % bedeutet, daß keine gesunde Pflanze aufgewachsen ist,
100 % bedeutet, daß aus allen Samen gesunde Pflanzen entstanden sind»
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen in der Erde, Testpilze,
Wirtspflanzen, Gewächshaustemperaturen sowie Ergebnisse P gehen hervor aus der nachfolgenden Tabelle.
Le A 12 554 - 24 -
109823/226 5
Tabelle >
BoAenbehandlungnimi ttel-Teat / bodenbürtige Ifykose
Testpilze; Wirtspflanze: Teapexatarber.:
Ehizoet, Äolani
Erbse 18-22°
Puearium Verticill. Coritcitui TMelaviopculaorun alboatrma rolfsii sie baeicola
Erbse 22-25*
Erbse
22-25*
Erbse
22-25*
Baumwolle
22-25°
in/
ag/Liter Eifde
CO I I III I I
ro Pruhstorfer Einheitserde, ateriliaiert
v^ unbenandelt
n> Pruhstorfer Einheitserde, sterilisiert
^ und beimpft
unbebandelt -
Sn
CH2-BH-CS-S^
(bekannt)
1oo
Le A 12 554
CO CD O O KJ
CD
Tabelle (Fortsetzung)
Bodenbehmndluagsmittel-Test / bodenbiirtlge ifykose
co to co
Seatpilae:
Wirtspflanze:
BMzoct solani
Erbse
femperatnrber.: 18-22
Wmaaeixm.
GVÜMÖXVM
Srbse 22-25°
Co7ltsi.ua TMelavioproldTsii eis baeieola
22-25
Erbse
22-25i
Baumwolle
22-25
| WirJcstofflconz* | 6o | |
| Wirkstoff« | Bg/liter Eide | |
| S W |
||
| ^m-O-HH-COOO2H5 | 1oo | |
| w 3 | ||
| 0 | 7o | |
| S M |
||
| (^VsJSH-C-HH-COOC2H5 | ||
| ^"^HH-C-HH-H-CH, | 1oo | |
| 0 CH3 | ||
CO CD O O
Le A 12
labeile (Portsetzung) Bodenbehandlungsmittel-Test / bodenbürtige Mykose
Testpilze: Wirtspflanze: Temperaturber.s
Rhizoct. eolani
Erbse 18-22°
Fusarium Verticill. Coritcium TMelaviopculmorum alboatrum rolfsii sis basicola
Erbse 22-25
Erbse
22-25(
22-25(
Erbse
22-25°
22-25°
Baumwolle
22-25°
22-25°
ο Wirkstoffe
OO ~^~™~———
Wirketoffkonz.
mg/Liter Eide
S η
-C-NH-COOC2H5
H-C-NH-η
,)rOT
Le A 12554
1oo
2o
CD O CD
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-C.Hn-(η)
ti -η- y
O .
•4-1,4'g (o,2 Mol) N-2-Aminophenyl-N'-n-butylharnstoff werden
in 25o ecm. trockenem Chloroform vorgelegt. Dazu werden
26,2 g (o,2 Mol) Äthoxycarbonylsenföl zugetropft, wobei die
Temperatur durch Eiskühlung auf 3o°C gehalten wird. Nach einstündigem Nachrühren wird abgesaugt. Ausbeute: 55 g
(80 i» d.Th.) N- 2-(3'-Butylureido)-phenyl -N'-äthoxycaxbonyl-thioharnstoff
vom Schmelzpunkt 185° (Z).
Auf ähnliche Weise wurden erhalten:
Beispiel Formel Schmelzpunkt (0C)
S . ·■-
ti 1
NH-C-NH-COOC0H,.
25 160°
NH-C-NH-C12H25
Il
NH-C-NH-COOC2H5
176-9 (Z)
Le A 12 554
109823/2 2-6 5
Le A 12 554
11
NH-C-NH-COOC2H5
-C-NH
Il
188-92
Il
H-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-CH9-CHo-O-CH,
172-5 (Z)
S it
H-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH-CH,
Il >
182° (Z)
It
NH-C-NH-COOC2H
NH-C-NH-N O
CH 182° (Z)
Il
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-NH(CH0)^-CN ti ^ ■->
148° (Z)
109823/2265
Claims (7)
- PatentansprücheR1 u.R"für Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen stehen,R'". für Wasserstoff oder für Alkyl mit 1 bis 18Kohlenstoffatomen steht, wobei der Alkylrest ■ gegebenenfalls substituiert sein kann durch Halogen, Cyan, Alkoxy mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen, ferner für Cycloalkyl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, für Aralkyl (das gegebenenfalls im Arylteil durch Halogen, Niederalkyl und/ oder Niederalkoxy substituiert sein kann), für Phenyl (das gegebenenfalls durch Halogen, Niederalkyl und / oder Niederalkoxy substituiert sein kann), für Acyl mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen (gegebenenfalls substituiert durch Halogen, tiiederalkoxy), für Aroyl (gegebenenfalls sub-Le A 12 554 - 30 -109823/2265stituiert durch Halogen, Niederalkyl, Niederalkoxy), für Alkylsulfonyl mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen, für Arylsulfonyl (gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Amino, Niederalkyl, Niederalkoxy) und für Dialkylamino mit bis zu . t 4 Kohlenstoffatomen steht, und weiterhinR" u. Rw auch gemeinsam mit dem verbindenden Stickstoffatom für einen heterocyclischen Ring mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen stehen können, wobei der Ring noch gegebenenfalls Sauerstoff oder Schwefel als weitere Heteroatome enthalten kann,
- 2) Verfahren zur Herstellung von Ureidophenylthioharnstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man 2-Ureido-anilin-Derivate der Formelin welcherX, n, R1, R", Rl!f die oben angegebene Bedeutung haben, mit Senfölen der FormelS=C=N- COORLe A 12 554 - 31109823/2265in welcherR die oben angegebene Bedeutung hat,in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt,
- 3) Verfahren zur Herstellung von Ureidophenylthioharnstoffen, gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Senföle durch Reaktion von Halogen-Kohlensäureestern mit Alkaliisothiocyanaten in einem inerten Lösungsmittel erzeugt und anschließend mit den 2-Ureido-anilin-Derivaten umsetzt.
- 4) Fungizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Ureidophenylthioharnstoffen gemäß Anspruch 1.
- 5) Verfahren zur Bekämpfung von Pilzen, dadurch gekennzeichnet, daß man Ureidophenylthioharnstoffe gemäß Anspruch 1 auf Pilze oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
- 6) Verwendung von Ureidophenylthioharnstoffen gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von Pilzen.
- 7) Verfahren zur Herstellung von fungiziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, da3 man Ureidophenylthioharnstoffe gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und / oder oberflächenaktiven Mitteln vermischt.Le A 12 554 - 32 -109623/22S5
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