DE2126335B2 - Verfahren mit Desoxydation zur Herstellung von gut zerspanbaren Kohlenstoffstählen - Google Patents
Verfahren mit Desoxydation zur Herstellung von gut zerspanbaren KohlenstoffstählenInfo
- Publication number
- DE2126335B2 DE2126335B2 DE2126335A DE2126335A DE2126335B2 DE 2126335 B2 DE2126335 B2 DE 2126335B2 DE 2126335 A DE2126335 A DE 2126335A DE 2126335 A DE2126335 A DE 2126335A DE 2126335 B2 DE2126335 B2 DE 2126335B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- deoxidation
- casial
- camnsial
- content
- steel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 229910000975 Carbon steel Inorganic materials 0.000 title claims description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 18
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 18
- 229910001021 Ferroalloy Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 13
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 8
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 7
- 239000010962 carbon steel Substances 0.000 description 6
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 6
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 3
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000915 Free machining steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 101150063042 NR0B1 gene Proteins 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000009776 industrial production Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 229910052755 nonmetal Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/48—Medical, disinfecting agents, disinfecting, antibacterial, germicidal or antimicrobial compositions
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C7/00—Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
- C21C7/04—Removing impurities by adding a treating agent
- C21C7/06—Deoxidising, e.g. killing
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)
- Heat Treatment Of Steel (AREA)
Description
•ν, · (C% - 0,15) - 8 -^- CaSiAl + X1 ■ (0,65-C%) ·
CaMnSiAl,
wobei χι und Jf2 einen Wert von gp^ ±0,1 annehmen
und Si% den Si-Gehalt des entsprechenden Desoxydationsmittels bedeutet
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- _ii
zeichnet daß das Glühen der zuzusetzenden Desoxydationsmitte! in den letzten acht Stunden vor
der Verwendung zu beenden ist und diese Mittel so zu zerkleinern sind, daß der Anteil der Stücke unter
10 mm maximal 10% und die Abmessung der .·"> größten Stücke 120 mm beträgt
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hälfte der Gesamtmenge
der zwei Desoxydationsmittel vor dem Abstechen in die Pfanne, die andere Hälfte während
des Abstechens bei '/j-Pfannenfüllung in den
Stahlstrahl gegeben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst immer die CaMnSiAl-Ferrolegierung
zuzusetzen ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gut zerspanbaren Kohlenstoffstählen, bei dem zur
Verbesserung der Zerspanbarkeit eine besondere Desoxydation verwendet wird.
In der zeitgemäßen industriellen Produktion hat die zeitliche Abstimmung der Produktionsvorgänge eine
ausschlaggebende Bedeutung. Bei der spanabhebenden Bearbeitung wird zwecks Einhaltung der zulässigen
Grenzen der technischen Daten nicht nur der guten, sondern auch der gleichmäßigen Zerspanbarkeit immer
größere Bedeutung zugemessen. Diese Forderung konnte lange nur mit sogenannten Automatenstählen
erfüllt werden. Im letzten Jahrzehnt gab es aber auch Bestrebungen, diese Forderung auch mit anderen
Stahlqualitäten zu erfüllen.
Gemäß den in der Fachliteratur in der letzten Zeit bekanntgegebenen Untersuchungen kann im Zuge der
Bearbeitung von Kohlenstoffstählen auf der Oberfläche der Hartmetall-Zerspanungswerkzeuge aus den im
Stahl immer vorhandenen Desoxydationsprodukten eine nichtmetallische Auflagerung entstehen, die die
Lebensdauer des Werkzeuges bedeutend erhöht Diese nichtmetallische Auflagerung stimmt aber nicht mit der
sogenannten Kantenhaube (Aufbauschneide) überein, die bei niedrigen Schnittgeschwindigkeiten entsteht aus
Metallphasen besteht und in der Technik des Zerspanens seit langem bekannt ist.
Es wurde gezeigt, daß zur Erzielung dieser obenerwähnten nichtmetallischen Auflagerung der zu zerspanende
Kohlenstoffstahl unter Beimischung eines komplexen — aus mehreren Komponenten bestehenden —
Materials zu desoxydieren ist das folgende Zusammensetzung aufweist: 75 bis 90 Si, 4 bis 10% Ca und max. 2%
Al. Im Laufe der Untersuchungen hat sich herausgestellt, daß der Kohlenstoffstahl bei Verwendung des
Desoxydationsmittels mit der erwähnten Zusammensetzung mit Hinsicht auf die Standzeit des Werkzeuges
dann als gut zerspanbar angesehen werden kann, wenn der Sauerstoffgehalt mindestens 0,005% beträgt und der
in AhCh-Anteil in den Oxydeinschlüssen nicht größer als
35% ist.
Die Dicke der an dem Hartmetall-Zerspanungswerkzeug
mit TiC-Gehalt entstehenden nichtmetallischen verschleißmindernden Auflagerung ändert sich in
j) Abhängigkeit der auf der Oberfläche des Werkzeuges
auftretenden Temperatur und des Druckes. Wird eine gegebene Stahlqualität auf solche Weise zerspant, daß
von den technischen Parametern nur die Schnittgeschwindigkeit erhöht wird, dann verringert sich die
w Viskosität der Nichtmetallschicht durch Einwirkung der
zusammen mit der Schnittgeschwindigkeit steigenden Temperatur, wodurch diese Schicht unter dem Span
verdrängt wird. Durch diesen Umstand wird ein gewisses Intervall bestimmt, innerhalb dessen die beste
4) Standfestigkeit der Werkzeugschneide erreicht werden
kann. Ist die Festigkeit des bearbeiteten Stahls größer, dann wird auch der an dem Werkzeug auftretende
Druck größer sein und die untere und obere Grenze des vorher erwähnten günstigen Intervalls der Schnittge-
~>n schwindigkeit verschieben sich zu den niedrigen
Geschwindigkeiten. Bei dieser Verschiebung ändert sich die obere Geschwindigkeitsgrenze im größeren Maße,
wodurch das optimale Intervall der Schnittgeschwindigkeit auch noch eingeengt wird.
bei den vorher erwähnten Stählen eine bessere
to Verfahren hergestellten Stähle wird im Gegensatz zu
den bisher bekannten besser sein, da das Verhältnis zweier Desoxydationsmittel in Abhängigkeit vom
C-Gehalt unterschiedlich vorgeschrieben wird. Auf solche Weise entsteht an dem Werkzeug bei der
Zerspanung von Kohlenstoffstählen mit maximal 0,65% C-Gehalt in einem breiten Intervall der Schnittgeschwindigkeit
eine sehr wirksame verschleiBmindernde nichtmetallische Auflagerung, die die Lebensdauer des
Werkzeuges vervielfacht EMe bei den mit dem bisher bekannten Verfahren hergestellten Kohlenstoffstählen
immer erscheinende Einengung des optimalen Bereichs der Schnittgeschwindigkeit tritt bei der Zerspanung des
mit dem erfindungsgemäBen Verfahren hergestellten
Kohlenstoffstahls nicht auf.
Der Grundgedanke der Erfindung ist, daß die durch
die Standzeit des HartmetaUwerkzeuges bestimmte
Zerspanbarkeit in einem breiten Bereich der Schnittgeschwindigkeit auf einem gleichmäßigen, sehr guten
Niveau gehalten werden kann, wenn im Laufe der Desoxydation als Desoxydationsmittel CaSiAl- und
CaMnSiAl-Ferrolegierungen kombiniert auf solche Weise angewendet werden, daß der Anteil der beiden
Desoxydationsmittel in dem angewendeten Desoxada-13
tionsgemisch von dem C-Gehalt des Stahls bestimmt wird.
Erfindungsgemäß soll in der anzuwendender. CaSiAI-Ferrolegierung
das Ca : Si-Gewichtsprozent-Verhältnis zwischen 1 :5 und 1:10, das Al: Si-Gewichtsprozent-Verhäitnis
bei maximal 1 :35 liegen.
Erfindungsgemäß soll in der anzuwendenden CaMnSiAi-Ferrolegierung das Ca: Si-Gewichtsprozent-Verhältnis zwischen 1:20 und 1 :10, der Mn-Gehalt
zwischen 10 und 20 Gewichtsprozent und der Al-Gehalt unter maximal 14 Gewichtsprozent liegen.
Die obengenannten zwei Desoxydationsmittel sind bei Kohlenstoffstählen mit maximal 0,65% C, die
gewöhnlich 0,17 bis 0,65% Si aufweisen, im Sinne der Erfindung nach der folgenden Formel zu dosieren:
X1-[CV. -0,55)
• 8 kg O
8 —C
8 —C
In der obigen Formel nehmen die Faktoren xt und X2
die folgenden Werte an: 70/Si% ±0,1, wobei Si% immer den Si-Gehalt der CaSiAl- bzw. CaMnSiAl-Legierung
bedeutet, in Gewichtsprozent ausgedrückt
Als Ergebnis der CaSiAl- bzw. CaMnSiAI-Desoxydationsmitteldosierung
in dem erfindungsgemäßen Verhältnis entstehen Einschlüsse, die bei unterschiedlichen
Temperaturen und Drücken bildsam (plastisch) werden. Durch die bei Einhaltung der obigen Verhältnisse der
zwei Desoxydationsmittel vorgenommene Dosierung wird gewährleistet, daß die Warmfestigkeit der in dem
Stahl zurückbleibenden Desoxydationsprodukte mit der Festigkeit des Kohlenstoffstahls annähernd proportional
wird. Somit kann im Laufe des Zerspanens die werkzeugschützende nichtmetallische Auflagerung bei
den in der Praxis üblichen Kohlenstoffstählen unabhängig von dem C-Gehalt in einem breiten Intervall der
Schnittgeschwindigkeit entstehen.
Zur Gewährleistung der gleichmäßigen Verteilung der Desoxydationsmittel bzw. Desoxydationsprodukte
mit bestimmter Zusammensetzung und bestimmtem Verhältnis zueinander wird erfindungsgemäß zweckmäßigerweise
so verfahren, daß die eine Hälfte der ausgeglühten Desoxydationsmittel von mittlerer Stückgröße
vor dem Abstechen des Stahls in die Abstichpfanne und die andere Hälfte während des Abstechens bei
'/3-Pfannenfüllung in den Stahlstrahl gegeben wird. Zuerst ist dabei immer die CaMnSiAi-Ferrolegierung
beizumischen. Ist also beispielsweise das Gewicht dieses Materials größer als die Hälfte des Gesamtgewichtes
des von dem C-Gehalt abhängenden Desoxydationszusatzes, dann wird das CaMnSiAl mit einem der Hälfte
der Gesamtmenge entsprechenden Gewicht in die Pfanne und das übrigbleibende zu dem Stahlstrahl
gegeben, worauf dann die CaSiAl-FerroIegierung folgt.
Die praktische Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird an zwei Ausführungsbeispielen gezeigt:
Bei Stahlherstellung in einem 100-t-Siemens-Martin-Ofen
ist die Desoxydation des gut zerspanbaren C25-Kohlenstoff Stahls vorzunehmen. Zu dem Abstich
steht eine Pfanne zur Verfügung.
Die zur Desoxydation verwendeten Ferrolegierungen haben folgende Zusammensetzung:
CaSiAl: 10% Ca, 70% Si, 1,5% Al,
Rest Fe.
Rest Fe.
-Ό CaMnSiAl: 5% Ca, 16% Mn, 60% Si,
ö,8% Af, Rest Fe.
Die beiden Legierungen entsprechen den Vorschriften der Erfindung, da das Verhältnis ihrer Komponenten
r> zwischen den gemäß der Erfindung angegebenen Grenzen liegt:
bei demCaSiAI Ca :Si = 10 :70 = 1 :7;
Al: Si = 1,5:70= 1 :46,7
μ bei dem CaMnSiAl Ca : Si = 5 :60 = 1:12;
10%<Mn= 16%<20%.
10%<Mn= 16%<20%.
Die Faktoren *i bzw. *2 der zur Bestimmung der
Verhältnisse der genannten zwei Ferrolegierungen r> dienenden erfindungsgemäßen Formel nehmen in dem
Beispiel folgende Werte an:
70
7Ö
7Ö
= ~ = 1,00;
70_
Für die spezifische Menge der zuzusetzenden Desoxydationsmittel ergeben sich folgende Werte mit
dem mittleren C-Gehalt von 0,25% des Stahls gerechnet:
CaSiAl = 1,00 (0,25
0,15)-8 ^- = 0,8 k^
CaMnSiAl = 1,17 ■ (0,65 - 0,25) · 8 -^ = 3,7 -^
Die Menge der Desoxydationsmittel auf die volle, also auf die 100 Tonnen Charge bezogen:
CaSiAl
CaMnSiAl
CaMnSiAl
80 kg
370 kg
370 kg
Gesamt
450 kg
Das Glühen der zuzusetzenden Desoxydationsmittel ist in den letzten acht Stunden vor der Verwendung zu
beenden. Diese sind so zu zerkleinern, daß der Anteil der unter 10 mm liegenden Stücke 10% nicht überschreiten
darf, wogegen Stücke über 120 mm gar nicht vorkommen dürfen.
Von dem CaMnSiAl sind vor dem Abstechen 450 :2=225 kg in die Pfanne und 370-225=145 kg in
die Beschickungsvorrichtung zu geben. Die 80 kg CaSiAl sind auf die Restmenge CaMnSiAl zu legen. Das
Material ist aus der Beschickungsvorrichtung während
des Abstechens bei '/3-PfannenfüIlung zuzusetzen.
Desoxydation des C45-Kohlenstoffstahls bei der in
dem Beispiel 1 angegebenen Suhlherstellung, unter Benutzung der Ferrolegierungen mit einer Zusammensetzung
nach Beispiel 1, wobei also auch die Faktoren der das Beschickungsverhältnis bestimmenden Formel
gleiche Werte wie im Beispiel 1 annehmen: JIf1 = 1,00 und
Ai= 1,17.
Die spezifischen Mengen der Desoxydationsmittel nehmen mit dem mittleren C-Gehalt von 0,45% des
Stahls gerechnet erfindungsgemäß folgende Werte an:
CaSiAl = 1,00 - (0,45 - 0,15) ■ 8
kg
CaMnSiAl = 1,17 · (0,65 - 0,45) -8-^ =
Die Menge der Desoxydationsmitte! auf die volle, also
auf die 100-Tonnen-Charge bezogen:
CaSiAl
CaMnSiAl
Gesamt
240 kg
190 kg
430 ki
190 kg
430 ki
der
Zerkleinerung
dem Beispiel 1
dem Beispiel 1
Bei dem Glühen und
Desoxydationsmittel ist wie in
ι« verfahren.
Desoxydationsmittel ist wie in
ι« verfahren.
Vor dem Abstechen ist die Hälfte der ganzen Menge der zwei Desoxydationsmittel, also 430:2—215 kg in
die Pfanne zu geben. Davon sind 190 kg CaMnSiAl, der
Rest von 25 kg ist CaSiAL Die anderen 215 kg CaSiAl sind in die Beschickungsvorrichtung zu geben, aus der
sie während des Abstechens bei '/3-Pfannenfüllung zuzusetzen sind.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens können also auf gut kontrollierbare Weise Stähle mit maximal
0,65 C-Gehalt hergestellt wenden, deren Zerspanbarkeit an der Lebensdauer des Werkzeugs gemessen in einem
breiten Bereich der Schnittgeschwindigkeit bedeutend besser ist, als die der gegenwärtig bekannten Stähle. Die
Lebensdauer des Werkzeugs bei Zerspanung dieser Stähle liegt mehrfach höher, als die der gegenwärtig
bekannten.
Claims (1)
1. Verfahren mit Desoxydation zur Herstellung von gut zerspanbaren Kohlenstoffstählen, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Desoxydation als Desoxydationsmittel CaSiAl- und
CaMnSiAl-Ferrolegierungen kombiniert angewendet werden, wobei in der CaSiAl-FerroIegierung das
Ca : Si-Gewichtsprozentverhältnis zwischen 1 :5
und 1:10, das Al: Si-Gewichtsprozentverhältnis bei maximal 1:35 liegt, in der CaMnSiAl-Ferrolegierung
das Ca: Si-Verhältnis zwischen 1 :20 und 1 :10
liegt, der Mn-Gehak 10 bis 20%, der Al-Gehalt maximal 1,5% beträgt, weiterhin die zwei Desoxydationsmittel
in Abhängigkeit vom C-Gehalt des herzustellenden Stahls nach der folgenden Formel
zuzusetzen sind:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HUOI000128 | 1970-05-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2126335A1 DE2126335A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE2126335B2 true DE2126335B2 (de) | 1979-02-08 |
| DE2126335C3 DE2126335C3 (de) | 1984-08-16 |
Family
ID=11000240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2126335A Expired DE2126335C3 (de) | 1970-05-29 | 1971-05-24 | Verfahren mit Desoxydation zur Herstellung von gut zerspanbaren Kohlenstoffstählen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3767380A (de) |
| JP (1) | JPS5431966B1 (de) |
| AT (1) | AT327265B (de) |
| CS (1) | CS189101B1 (de) |
| DE (1) | DE2126335C3 (de) |
| SU (1) | SU405209A3 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3891425A (en) * | 1974-02-27 | 1975-06-24 | Special Metals Corp | Desulfurization of transition metal alloys |
| IT1026168B (it) * | 1974-12-27 | 1978-09-20 | Centro Speriment Metallurg | Procedimento per la produzione di acciai ad elevata lavorabilita ed acciai cosi ottenuti |
| ATE56475T1 (de) * | 1984-11-05 | 1990-09-15 | Extramet Sa | Verfahren zum behandeln, insbesondere zum feinen von metallen und legierungen. |
| US4906435A (en) * | 1984-11-19 | 1990-03-06 | Henrik Giflo | Activator mixture for increasing the strength of iron alloys |
| CN104152782A (zh) * | 2014-07-28 | 2014-11-19 | 宁国市开源电力耐磨材料有限公司 | 一种用感应炉铸造耐磨蚀耐热钢的工艺方法 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3000731A (en) * | 1958-02-03 | 1961-09-19 | Res Inst Iron Steel | Fine-grained steels |
| DE1248690B (de) * | 1963-04-27 | 1967-08-31 | ||
| US3304174A (en) * | 1964-08-17 | 1967-02-14 | Res Inst Iron Steel | Low oxygen-silicon base addition alloys for iron and steel refining |
| US3383202A (en) * | 1966-01-19 | 1968-05-14 | Foote Mineral Co | Grain refining alloy |
| GB1206062A (en) * | 1967-10-18 | 1970-09-23 | Nippon Kokan Kk | Deoxidation method |
-
1971
- 1971-05-17 AT AT428971A patent/AT327265B/de not_active IP Right Cessation
- 1971-05-24 DE DE2126335A patent/DE2126335C3/de not_active Expired
- 1971-05-25 CS CS713808A patent/CS189101B1/cs unknown
- 1971-05-26 US US00147223A patent/US3767380A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-05-27 SU SU1662486A patent/SU405209A3/ru active
- 1971-05-28 JP JP3641071A patent/JPS5431966B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2126335C3 (de) | 1984-08-16 |
| US3767380A (en) | 1973-10-23 |
| JPS5431966B1 (de) | 1979-10-11 |
| DE2126335A1 (de) | 1971-12-09 |
| CS189101B1 (en) | 1979-04-30 |
| SU405209A3 (de) | 1973-10-22 |
| AT327265B (de) | 1976-01-26 |
| ATA428971A (de) | 1975-04-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60030083T2 (de) | Hochkohlenstoffhaltiger draht mit hervorragenden zieheigenschaften und ermüdungswiderstand nach dem drahtziehen | |
| DE2126335B2 (de) | Verfahren mit Desoxydation zur Herstellung von gut zerspanbaren Kohlenstoffstählen | |
| DE3140240A1 (de) | Zirkonium enthaltende mantelelektrode zur metallichtbogenschweissung unter schutzgas | |
| DE2246471C3 (de) | Verfahren zum Schleudergießen metallischer Rohre | |
| DE760239C (de) | Verfahren zum Herstellen von legiertem Stahl | |
| DE60035751T2 (de) | Kalzium enthaltender rostbeständiger Stahl | |
| DE1458810C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Eisen-Silicium-Legierung mit einem Sauerstoffgehalt von etwa 0,0025 % | |
| DE3618887C2 (de) | ||
| DE69617680T2 (de) | Zerspanbarer austenitischer rostfreier stahl | |
| DE2425398B2 (de) | Strangguß-Stahl mit ausgezeichneter Verformbarkeit und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2550620A1 (de) | Verfahren zum einverleiben eines hochreaktiven materials in geschmolzenen stahl | |
| DE408705C (de) | Verfahren zur Herstellung von Legierungen, insbesondere von legierten Staehlen | |
| DE3006512C2 (de) | Verwendung eines Stahls für Kaltwalzen | |
| DE1239715B (de) | Verfahren zur Herstellung von im Gusszustand kugelgraphitischen Staehlen | |
| DE1458811C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von kohlen stoffarmen Stahlen | |
| DE681568C (de) | Phosphor-Titan-Staehle | |
| DE3929499A1 (de) | Verzinkungsbadzusammensetzung und verfahren zu deren aufrechterhaltung | |
| CH585799A5 (en) | High speed steel based on molybdenum - with good cutting props dependent on vanadium and niobium content | |
| DE672677C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schalenhartgussgegenstaenden, die eine nur geringe weisse Einstrahlung in den grauen Kern besitzen sollen | |
| DE2801926B2 (de) | Verfahren zum dosierten Einführen von Zusätzen in Metallschmelzen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE829030C (de) | Elektroden zur Lichtbogenschweissung | |
| DE941615C (de) | Gesinterte Eisenlegierung fuer Eisenteile an Dauermagneten und Verfahren zur Herstellung des gesinterten Dauermagnetsystems | |
| DE896364C (de) | Eisen oder Stahl fuer zu chromierende Teile | |
| DE622732C (de) | Verfahren zur Herstellung von Ferrolegierungen | |
| DE578946C (de) | Verfahren zum Legieren von Schnellstahl mit Tantal |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: CSEPANYI, SANDOR, DIPL.-ING. ENEKES, SANDOR, DIPL.-ING. DR., MISKOLC, HU TEMESSZENTANDRASI, GUIDO, DIPL.-ING., BUDAPEST, HU ZAMBO, PAL, DIPL.-ING., MISKOLC, HU PALMAY, ZALTAN, DIPL.-ING., OZD, HU |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |