[go: up one dir, main page]

DE2120375A1 - Schaufenster - Google Patents

Schaufenster

Info

Publication number
DE2120375A1
DE2120375A1 DE19712120375 DE2120375A DE2120375A1 DE 2120375 A1 DE2120375 A1 DE 2120375A1 DE 19712120375 DE19712120375 DE 19712120375 DE 2120375 A DE2120375 A DE 2120375A DE 2120375 A1 DE2120375 A1 DE 2120375A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glazing
showroom
shop window
viewer
vertical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712120375
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Anstalt für Beratung, Patent- und Urheberrechtsverwertung, Schaan (Liechtenstein)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anstalt für Beratung, Patent- und Urheberrechtsverwertung, Schaan (Liechtenstein) filed Critical Anstalt für Beratung, Patent- und Urheberrechtsverwertung, Schaan (Liechtenstein)
Priority to DE19712120375 priority Critical patent/DE2120375A1/de
Publication of DE2120375A1 publication Critical patent/DE2120375A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/36Frames uniquely adapted for windows
    • E06B1/38Frames uniquely adapted for windows for shop, show, or like large windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

  • Schaufenster Die erfindung bezieht sich auf ein Schaufenster.
  • Der bestimmungsgemäße Zweck von Schaufenstern ist es, des Betrachter eine möglichst gute Vorstellung vom Warensortiment des betreffenden Geschaftes Zu vermitteln und die einzelnen Warenstücke selbst dem Betrachter möglichst vorteilhaft darzubieten.
  • Aus Letzterem ergibt sich-nun, daß die schaugestellten GegenstänCe in Schaufenstern möglichst gut sichtbar sein sollen. Anderseits wird, um dem Betrachter ein Bild vom Warensortiment des betreffenden Geschäftes zu verinitteln, im allgemeinen getrachtet, möglichst viele Gegenstände im Schaufenster unterzubringen. Diesem Bestreben sind nun einerseits aus Gründen der geschmacklichen Gestaltung des Warenarrangements und anderseits in noch viel schwerviegenderem Maße dadurch, daß die schaugestiSten Gegenstände gut sichtbar sein sollen, verhältnismäßig enge Grenzen gesetzt. So ergibt sich, daß auch bei einer über den ganzen Raum des Schaufenstern verteilten Anordnung der einzelnen zur Schau zu stellenden Gegenstände in einem Schaufenster kaum mehr Gegenstände untergebracht werden können, als man an der Rückseite und an der Bodenseite desselben anordnen kann, da andernfalls die einzelnen Gegenstände einander zumindest teilweise verdecken und somit nicht mehr hinreichend gut sichtbar sind. Eine weitere wenig beachtete aber sehr schweirwiegende Einschränkung ergibt sich daraus, daß bei der üblichen Ausbildung von Schaufensterverglasungen die -Gegenstänle durch Reflexionen, die an der Verglasung auftreten, in verhältnismäßig großen Zonen des Schaufenster-Raumes sehr schlecht sichtbar sind Diese Zonen sind dabei gerade dort gelegen, wo man bei unbefangener Betrachtungsweise eine besonders gute Sichtbarkeit der Geg-enstände vermuten munde, nämlich in dera an die verglasung- ans-chließenden Bereich am Boden des Schaufensterraumes.
  • Die Erfindung setzt sich nun zum Ziel, eine gute Sichtbarkeit der im Schaufenster befindlichen Gegenstände an allen Zonen desselben zu gewährleisten und somit auch im Schaufenster mehr Gegenstände gut sichtbar unterbringen zu können Das erfindung-sgemäße Schaufenster ist dadurch gekennzeichnet, daß es zwei der Höhe nach übereinander liegende Schauräume enthält, deren einer unterer im Bereich des Bodens, auf dem der Betrachter steht,- angeordnet ist, im wesentlichen wenigstens teilweg sie horizontal verläuft und nach oben zu/durch eine Verglasung abgedeckt ist Schauraum deren andere -sich im wesentlichen vertikal erstreckt und nach dem Betrachter hin durch eine im wesentlichen vertikale Verglasung abgeschlossen ist, welch letztere Verglast sung an die vorn Standpunkt des Betrachters fernere Seite der Verglasung des unteren Schauraumes anschließt. Durch diese Ausbildung lan Schaufenstern ergibt sich eine gute Sichtbarkeit der zur Schau gestellten Gegenstände in allen Zonen des Schaufensters, wodurch nicht nur dem Betrachter eine bessere Information über die zur Schau gestellten Gegenstände vermittelt werden kaun und gegebenenfalls mehr Gegenstände als bisher bei gleicher Schaufenstergröße untergebracht werden können, sondern auch der geschmacklichen bzw. architektonischen Gestaltung des Arrangements breiterer Spielraum eingeräumt werden kann, da nicht mehr darauf geachtet werden muß, daß in verschiedenen Zonen des Schaufensters eine schlechtere Sichtbarkeit der Gegenstände vorliegt.
  • Sicht man vor, daß die Verglasung des unteren Schaurauni-es zur Betrachterseite hin abfallend verläuft, kann durch Anpassung der Neigung der Verglasung an die von den Betrachtern üblicherweise eingenornitinne Stellung eine weitere Verbesserung der Sichtbarkeit der im unteren Schauraum ausgestellten Gegenstände erzielt werden und gleichzeitig die Reinhaltung dieser Verglasung erleichtert werden. Eine weitere Verbesserung ergibt sich dabei, wenn man die Verglasung des unteren Schauraumes zylindrisch gekrümmt ausführt, wobei die Konkavseite dem Betrachter zugewandt liegt und die geometrische Achse parallel zur Breitenrichtung des Schaufensters verläuft.
  • Eine in baulicher Hinsicht vorteilhafte-Lösung erzielt man dadurch, daß die Verglasung des unteren Raumes mit ihrer rückwärtigen Kante und die vertitale Verglasung des oberen Raumes mit ihrer unteren Kante eine Ecke bildet, wobei an dieser Ecke eine Tragsprosse, mit der die beiden Verglasungen verbunden sind, angeordnet ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Ausbildung eines Schaufensters it vorgesehen, daß der untere Schauraum durch eine horizontal verlauede, vorzugsweise VOM osEEN SCHADRAUM undurchsichtige, Trennwand/getrennt ist, wobei diese Trennwand im Bereich des Zusammentreffens der Oberseitenverglasung des unteren Raumes und der Vertikalverglasung des oberen Raumes verläuft. Durch diese funktionsmäßige Trennung der beiden Schauräume wird einerseits der obere Schauraum zu einer in sich geschlossenen Einheit, was für die architektonische Gestaltung desselben von Vorteil ist, und anderseits wird die Sichtbarkeit der Gegenstände in beiden Schauräumen weiter verbessert.
  • Im oberen Schauraum dabei dadurch, daß die Trennwand einen verhältnismäßig hoch liegenden Boden desselben bildet, der vom Betrachter bzw. von den Augen desselben einen geringen Abstand aufweist, und im unteren Schauraum dadurch, daß an der Unterseit der Trennwand eigene nur für den unteren Schauraum bestimmte Beleuchtungseinrichtungen angebracht werden können, die die LichtverhältniSse im oberen Schauraum nicht stören; auch ergibt sich dadurch, daß unterhalb der Trennwand im unteren Schauraum noch verhältnismäßig gut sichtbare Zonen vorhanden sind, die Möglichkeit, im Schaufenster mehr Gegenstände unterzubringen.
  • Um die zur Schau zu stellenden Gegenstände in den unteren Schauraum möglichst leicht einbringen zu können, versieht man den unteren Schauraum vorteilhaft mit einem fahrbaren Boden.
  • Um auch im oberen Teil des oberen Schaurawnes die Sichtverhältnisse weiter zu verbessern, ist bei einer bevorzugten Ausführungsforra des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, daß die Vertikalverglasung des oberen Schauraumes oben zur Beschauerseite hin gekrümmt ist.
  • Um die Lichtverhältnisse im unteren Schauraum auch ohne Anwendung künstlicher Beleuchtung gut zu gestalten, kann man auch an der Vorderseite des unteren Schauraumes eine Verglasung vorsehen.
  • In baulich-konstruktiver Hinsicht ist es vorteilhaft, die Gewichtslast der Vertikalverglasung des oberen Schauraumes durch eine Befestigung dieser Verglasung an ihrer Oberkante bzw.
  • an ihren Seitenkanten aufzunehmen, da dann im Bereich des Aneinandergrenzens der Vertikalverglasung des oberen Schauraumes und der die Oberseite des unteren Schauraumes ideckenden Verglasung keine Träger für diese Gewichtslast vorgesehen werden müssen, was sich weiter vorteilhaft auf die Sichtbarkeit der Gegenstände im Schaufenster auswirkt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Schaufenster üblicher Ausbildung im Schnitt; Fig. 2 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgernäßen Schaufensters; Fig. 3 eine zweite Ausführungsforn eines erfindungsgemäßen Schaufensters, bei der die Verglasung des unteren Schauraumes abfallend verläuft; Fig. 4 eine -dritte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei der die Oberseitenverglasung des unteren Schauraumes zylindrisch gekrümmt ist; Fig. 5 eine Ausführungsform, bei der die Vertikalverglasung des oberen Schauraumes oben zur Beschauerseite hin gekrümmt ist; Fig. 6 eine Susführungsform, bei der sowohl die Verglasung des unteren als auch jene des oberen Schaurawmes gekrümmt ist; und Fig. 7 eine Ausführungsform, bei der der Boden des uneren Schauraumes fahrbar ausgebildet und der untere Schauraum an seiner Vorderseite verglast ist.
  • Die in.Fig. 1 enthaltene Schnittdarstellung eines üblichen Schaufensters entspricht in ihren Größen-verhältnissen der meist anzutrefenden Bauart solcher Schaufenster. Die Verglasung 1 dieses Schaufensters schließt dabei die Schaufensternische 2 gegen den Betrachter hin ab, wobei der Betrachter bis an die durch die Verglasung gegebene Fläche herantreten kann. Die Warenmenge, die in einem solchen Schaufenster ohne gegenseitiges Abdecken untergebracht werden kann, ist dabei, wie vorstehend bereits erläutert wurde, etwa jene, die in Bereich einer Zone 3 an der Rückwand 4 des Schaufensters und im Bereich einer Zone 5 am Boden 6 des Schaufensters untergebracht werden könnte, wobei allenfalls noch zusätzlich Waren an seitlichen Begrenzungswänden des Schaufensters zur Schau gestellt werden können. Es ergibt sich nun, daß in dem an die Verglasung anschließenden Bereich 5a der Zone 5 eine schlechte Sichtbarkeit der Gegenstände vorliegt. Dies rührt daher, daß die von diesen Gegenständen 7 zum Auge 8 des Betrachters führenden Lichtstrahlen die Verglasung 1 unter einem verllältnismäßig spitzen Winkel durchsetzen, so daß die Reflexion der Verglasung sehr störend in Erscheinung tritt.
  • Das bei schlechter Sichtbarkeit vom Betra-chter dann meist geübte Vorbeugen, wodurch sein Auge in die Position 8a gelangt, vermag diesbezüglich keine Verbesserung herbeizuführen, da hiedurch der Durchtrittswinkel der Lichtstrahlen, die vom Gegenstand 7 in das Auge des Beobachters, das sich an der Stelle 8a befindet, weiter verkleinert wird, womit die Reflexionsstörungen ansteigen anstatt geringer zu werden. Entsprechende Feststellungen können auch hinsichtlich der Sichtbarkeit von Gegenständen getroffen werden, die an Seitenwändell des Schaufensters angebracht sind, was zur Notwendigkeit führt, daßdzr Betrachter seine Position am Schaufenster mehrmals verändern muß, wenn er alle-zur Schau gestellten Gegenstände gut sehen will; befinden sich aber vor einem Schaufenster mehrere Betrachter, wird diese Notwendigkeit häufig als störend empfunden.
  • Durch die afindungsgemäße Ausbildung von Schaufenstern, z.B. gemäß der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform, sind oberwähnte Nachteile üblicher Schaufensterausbildungen vermieden.
  • Bei dem Schaufenster nach Fig. 2 sind zwei übereinander liegende Schauräume vorgesehen, und zwar ein unterer Schauraum 9#, der im Bereich des Bodens 10, auf dem der Betrachter steht, angeordnet ist, und im wesentlichen horizontal verläuft, und ein oberer Schauraum 11, der nach dem Betrachter hin durch eine im wesentlichen vertikale Verglasung 12 abgeschlossen ist. Der untere Schauraum 9 ist nach oben zu durch eine Verglasung 13 abgedeckt; diese Verglasung schließt dabei mit ihrer vom Standpunkt des Betrachters ferneren Seite 14 an die Unterseite 15 der Vertikalverglasung 12 an Durch diese Ausbildung eines Schaufensters ergibt sich nun, daß die einzelnen Gegenstände besser als bei der in Fig. 1 dargestellten Schaufensterausbildung sichtbar sind, wobei praktisch keine Verminderung der Warenmenge, die im Schaufenster untergebracht werden kann, eintritt. Reflexionsstörungen durch die Verglasungen sind praktisch ausgeschaltet und es ist hiedurch möglich, das Schaufenster bis in den Bereich des Bodens, auf dem der Betrachter steht, zu erstrecken und dennoch eine gute Sichtbarkeit selbst kleiner Gegenstände zu gewährleisten. O70hl Gegenstände 16, die sich im oberen Schauraum befinden, als auch Gegenstände 17, die sich im unteren Schauraum befinden, sind gut sichtbar, da, wie Fig. 2 unmittelbar entnommen werden kann, die von diesen Gegenständen zum Auge 8 des Betrachters führenden auch Lichtstrahlen/die Verglasung unter verhältnismäßig großem Winkel schneiden. Beult sich der Betrachter vor, so daß sein Auge in die Position 8a kommt, werden die guten Sichtbarkeitsverhältnisse in keiner Weise geschmälert und es wirkt sich die durch die geringere Distanz zu den Gegenständen 17 herbeigeführte bessere und deutlichere Sichtbarkeit voll aus.
  • Durch den gegenüber der üblichen Ausbildung von Schaufenstern gegebenen größeren Abstand des Betrachters von der Vertikalverglasung 12 des oberen Schauraumes ergibt sich dabei auch durch den steileren Winkel, mit dem die von den Gegenständen zum Auge nicht gezeigten 12 des Betrachters führenden/lctstrahlen die Verglasung/passieren, eine bessere Sidtbarkeit seitlich vom Betrachter angeordneter Gegenstände im oberen Schauraum, so daß in den meisten Fällen die Notwendigkeit, daß der Betrachter vor dem Schaufenster mehrmals seine Position wechselt, in Fortfall kommt.
  • Eine weitere Verbesserung der Sichtbarkeit der Gegenstände im unteren Schauraum und auch eine Erleichterung der Reinhaltung der oberen Verglasung 13 des unteren Schauraumes 9 ergibt sich dadurch, daß man diese Verglasung zur Betrachterseite hin abfallend ausbildet, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Hiedurch treten die Lichtstrahlen von den Gegenständen 17 im Schauraum 9 unter einem noch steileren Winkel durch diese Verglasung 13, wodurch störende Reflexionen praktisch völlig ausgeschaltet erden, Bildet man die Verglasung der Oberseite des unteren Schauraumes nicht nur abfallend, sondern auch zylindrisch gekrümmt aus, ergibt dies den weiteren Vorteil, daß hiedurch paralaxe Erscheinungen vermieden werden können, so daß bei rdl gehaltener Außenseite der Verglasung diese in vielen Fällen praktisch überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird. Die Krümmung einer solchen Verglasung 18, die bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsforn des Erfindungsgegenstandes vorgesehen ist, wird dabei zweckmäßigerweise so gewählt, daß alle Erzeugenden derselben vom Auge 8 eines Betrachters durchschnittlicher Größe annähernd den gleichen Abstand 19 besitzen' Bei der hier und auch in Fig. 5 dargestellten AusXührungsform be,indct sich der Boden des ~unteren Schsursvaes 9 auch tiefer als der Boden 10, auf dem der Betrachter steht, sodass für die Sehaustellung von Waren noch m:hr R-um gewonnen wird.
  • Um einen stabilen Aufbau der Verglasunflen erfindungsgemäss aus#ebildeter Schaufenster zu erhalten, ordnet man zlseckmassior an der Stelle des Zusammentreffens der vertikalen Verglasung des oberen Schauraumes mit der die Oberseite des unteren Schauraumes abdeckenden Verglasung eine Sprosse 20 an. Um dabei diese Sprosse optisch nicht störend in Erscheinung treten zu lassen, sieht man vorteilhaft an den Seitenrändern und/oder am Oberrand der Vertikalverglasung-Befestigungselemente 21 vor, die das Gewicht der Vertikalverglasung aufnehmen. In einem solchen Fall kann die Sprosse 20 verhältnlsmcißig zart ausgebildet werden, so daß sie optisch nicht störend in Erscheinung tritt.
  • Analog der zylindrischen Ausbildung der Verglasung der 1.8 Oberseite/des unteren Schauraumes 9 gemäß Fig. 4 kann eine entsprechende Verglasung auch beim oberen Schauraum vorgesehen werden, wie dies bei der Ausführungsform nach Fig. 5 der Fall ist.
  • Hiebei-ist die Vertikalverglasung des oberen Schauraumes 11 zur Beschauerseite hin gekrümmt und wird durch den praktisch völligen Wegfall von Reflexions- und Paralaxe-Erscheinungen in vielen Fällen gar nicht mehr wahrgenommen. Es ist dabei auch möglich, die Ausbildungen gemäß den Fig.. 4 und 5 miteinander zu kombinieren, wie dies bei der in Fig. 6 dargestelLten Ausführungsform vorgesehen ist.
  • Bei dieser Ausführungsform wird die Beeinträchtigung der Sichtbarkeit der im Schaufenster befindlichen Gegenstände durch die Verglasung praktisch völlig in Wegfall kommen.
  • Durch das Anordnen einer undurchsichtigen Trennwand 22 zwischen dem unteren Schauraum 9 und dem oberen Srhaura'nn 11, wie diese bei den AustUhrungsformen gemäss den Fig. 4, 6 und 7 vorgesehen ist, und welche im Bereich des Zusamnent.reffens der Oberseitenverglasung des unteren Schauraumes 9 und der Vertikalverglasung des oberen Schauraumes 11 verläuft, erhält der obe#re Schauraum ein in sich abgeschlossenes Gepräge. Weiter ermöglicht eine solche Trennwand eine bessere Ausnützung des oberen Schauraumes, da auf dem durch die Trennwand 22 gebildeten Boden weitere Gegenstände verhältnismäßig günstig aufgestellt werden können. Auf der Unterseite der Trennwand 22 kann,dem Betrachter unsichtbar, eine BSeuchtungseinrichtung für den unteren Schauraum 9 angebracht werden; der lichttechnische Wirkungsgrad einer solchen Beleuchtungseinrichtung 23 ist dabei durch den geringen Abstand von den zu beleuchtenden Gegenständen 17 sehr günstig.
  • Um auch ohne künstliche Bclachtungim unteren Schauraum gile Sichtverhältnisse zu schaffen, kann vorteilhaft, wie dies bei den AusführL,lgsbeispie#n9,,äß Fig. 6 und 7 vorgesehen ist, auch an der Vorderseite des unteren Schauraumes eine Verglasung 24 vorge-/verlaufen kann.
  • sehen werden,die über die ganze -oder nur einen Teil der- Höhe'dieser Vorderseite Das Anordnen einer Trennwand 22 ermöglicht es auch, unterhalb derselben noch zusätzlich Platz zur Schaustellung von Gegenständen 17a zu gewinnen, die durch unihittelbare Nachbarschaft der Beleuchtungseinrichtung 23 sehr gut sichtbar sind.
  • Das Anordnen der zur Schau zu stellenden Gegenstände im unteren Schauraum kann durch das Vorsehen eines fahrbaren Bodens 25 in demselben, wie dies bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 6 und 7 vorgesehen ist; sehr erleichtert werden.

Claims (10)

P A i'# N 1 A N 5 P R b C H E
1. Schaufenster, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei der Höhe nach übereinander liegende Schauräume (9,11) enthält, deren einer unterer (9) in Bereich des Bodens (10), auf dem der Betrachter steht, angeordnet ist, im wesentlichen horizontal verläuft und nach oben zu wenigstens teilweise durch eine Verglasung (13) abgedeckt ist, und deren anderer (11) sich im wesentlichen vertikal erstreckt und nach dem Betrachter hin durch eine im wesentlichen vertikale Verglasung (12, 26) abgeschlossen ist, welch letztere Jerglasung (12, 26j an die vom standpunkt des betrachters fernere Seite der Verglasung (13) des unteren Schauraumes (9) anschließt.
2) Schaufenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verglasung (13) des unteren Raumes (9) mit ihrer rückwärtigen Kante und die vertikale Verglasung (12, 26) des oberen Raumes (11) mit ihrer unteren Kante eine Ecke bildet, wobei an dieser socke eine Tragsprosse (20), mit der die beiden Verglasungen (12, 13) verbunden sind, angeordnet ist.
3) Schaufeiister nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schauraum (9) vom oberen schauraum (11) durch eine horizontal verlaufende Trennwand (22) getrennt ist, wobei diese Trennwand (22) im Bereich des Zusainnientreffens der Oberseitenverglasung (13) des unteren Raumes (9) und der Vertikalverglasung (12, 26) des oberen Raumes (11) verläuft.
4) Schaufenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (22) undurchsichtig ausgebildet ist.
5) Schaufenster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verglasung (13) des unteren Raumes (9) zu der Betrachterseite hin abfallend verläuft.
6) Schaufenster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verglasung (13) des unteren Schauraumes (9) zylindrisch gekrümmt ist, wobei die Konkavseite außen liegt und die geometrische Achse des Zylinders parallel zur Breitenrichtung des Schaufensters verläuft.
7) Schaufenster nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schauraum (9) einen fahrbaren Boden (25) aufweist.
8) Schaufenster nach einem der ;insprüche 1 bis 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schauraum (9) an der Vorderseite (24) wenigstens teilweise verglast ist.
9) Schaufenster nach einem der fmsprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalverglasung (26) des oberen Schauraumes (11) oben zur Beschauerseite hin gekrümmt ist.
10) Schaufenster nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Scheibe (12, 26) der Vertikalverglasung des oberen Schauraumes (11) an ihrer Oberkante und /oder Seitenkante eine das Gewicht der Scheiben tragende Befestigung (21) aufweist.
DE19712120375 1971-04-26 1971-04-26 Schaufenster Pending DE2120375A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712120375 DE2120375A1 (de) 1971-04-26 1971-04-26 Schaufenster

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712120375 DE2120375A1 (de) 1971-04-26 1971-04-26 Schaufenster

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2120375A1 true DE2120375A1 (de) 1972-11-02

Family

ID=5805971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712120375 Pending DE2120375A1 (de) 1971-04-26 1971-04-26 Schaufenster

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2120375A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996032560A1 (de) * 1995-04-10 1996-10-17 Paolo Wolters Fensterelement zur abschirmung und erhellung von innenräumen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996032560A1 (de) * 1995-04-10 1996-10-17 Paolo Wolters Fensterelement zur abschirmung und erhellung von innenräumen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0231839B1 (de) Vorrichtung zur Zurschaustellung von Gegenständen
DE1497348A1 (de) Verfahren zur Verbesserung der Beleuchtungsverhaeltnisse in Raeumen mit Tageslichteinfall und Einrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE3133375A1 (de) Dekorationsgeraet, insbesondere zur dekoration eines wohnraumes
DE3810520C2 (de)
DE2120375A1 (de) Schaufenster
DE3624758C2 (de)
CH524051A (de) Schaufenster
DE2821122A1 (de) Ausstellungs- und verkaufsstaender
DE2130512A1 (de) Regalmoebel
DE202015003483U1 (de) Verkaufsmöbel mit anpassbarer Warenfläche
DE2844648C2 (de) Verkaufsmöbel
EP0490042B1 (de) Warenschauschrank
DE293118C (de)
DE19648404C2 (de) Vorhangstange
AT145107B (de) Schaufenster, Schaukästen od. dgl.
DE279097C (de)
DE3405839A1 (de) Verkaufstheke
DE3882760T2 (de) Mit einer bewegbaren Verschluss- und Schutzvorrichtung versehenes Kühlmöbel.
DE9116682U1 (de) Warenschauschrank
DE20119198U1 (de) Warenregal
DE614424C (de) Schaufenster, Schaukasten u. dgl.
DE564368C (de) Schaufenster
DE8413138U1 (de) Glasregal
DE8904899U1 (de) Verkaufstheke, insbesondere für Backwaren
DE8332284U1 (de) Kuehlpalette