DE2108761A1 - Zentrifuge - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B5/00—Other centrifuges
- B04B5/04—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Patentanwälte
Dipl. lng.CWa!Iach lh m>
<M « «, n p 7 ~ ,-
DIpI.Ing.G.Koch 210 8/bl
Dr. T. Haibach 13 058 Dr. H/r
8 München 2
Kaufingerstr. 8,TeI. 240275
sonderen ein Index-Dichtungekopfaggregat für eine Ultra- ™
sentrifuge sowie ein Verfahren zur selektiven Verbindung einer oder mehrerer Zellen eines Mehreellen-Zentrifugenrotors «it wenigstens einen Strttsmngekanal bei laufenden
Rotor, na die ausgewählte Rotorselle bsw, -seilen bei lau-'fende«
Rotor beschicken oder entleeren su können·
Di· i« Handel befindlichen Zentrifugen und Ulträsentrifugen
weisen i« allgeneinen )einen Rotor vom Typ «it feste«
Winkel, «it SohwenkgehMnge oder einen Zonenrotor auf· Rotoren «it feste« Vinke1 und Schwenkgehängerotoren werden
voa Benutser beschickt und beladen, während dor Rotor sich
in Ruhe befindet. Bei der Beschleunigung des Rotors von a
Bub· auf seine BetriebsdrehBsahl und ebenso bei der VersB-gerung
werden bestinat« kritische Drehsahlen durchlaufen,
die als sogenannt· kritische Langsaalaufdrehsahlon bekannt
sind und bei denen Schwingungen auftreten· Bei der Breneung
des Rotors von der Betriebsdrehsahl kann diese Schwingung «in· unerwünschte Vemischung and entsprechenden Verlust
an Auflösung in einer suvor durch Zentrifugieren getrennten
Prob· bewirken. Außerdem weisen die die Proben
*) ia Abhängigkeit von dtr Art des dtti^sufuhr«ndtn Experlatnts
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•ηthaitenden Rühren normalerweise im wesentlichen zueinander parallele Seitenwandungen auf, die unerwünschte
Wirkungen zur Folge haben» da die Probe während der Zentrifugati
on teilweiae gegen diese Seitenwandungen gepreßt wird« Außerdem müssen die Röhren mehrfach von dem Benutzer
dar Zentrifuge gehandhabt werden, was einen zusätzlichen Verlust an Auflösung zur Folge hat·
Was Zonen-Rotoren betrifft, so mußten bisher sämtliche sektorförmlgen Abteile bzw. Zellen gleichseitig beschickt
oder entleert werden. Tatsächlich bestand bis zu der vorliegenden Erfindung keine andere Möglichkeit. Abgesehen von
•äderen Beschränkungeny wie Fehlen eines stabilisierenden
Sehverefelde bei der Beschickung und Entleerung (da die derzeitigen Zonen-Rotoren bei verhältnismäßig niedrigen
Drehzahlen beschickt und entleert werden müssen), bedeutet die·» daß jeweils nur eine Probe pro Lauf untersucht werden
kann· Die Untersuchung weiterer Proben erfordert zusätzliche
Läufe, wobei durch Veränderungen und Schwankungen der allgemeinen Bedingungen offensichtlich genaue Vergleiche
schwierig wenn nicht unmöglich gemacht werden. Es besteht daher ein auegeprägtes Bedürfnis nach einer Vorrichtung,
welche die Ladung und Entleerung jeweils bestimmter ausgewählter Zellen eines Mehrzellen-Zentrifugen-Rotors bei laufendem
Rotor gestattet.
Die Erfindung betrifft somit eine Zentrifuge mit einem Mehraellenrotor und einem Drehantrieb für den Rotor.
Durch die Erfindung soll eine Zentrifuge und ein Beschikkungsverfahren
hierfür geschaffen werden, welche die Beschickung und Entleerung einer oder mehrerer ausgewählter
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Zellen eines Mehrzellen-Zentrifugen-Rotors bei laufendem
Rotor ermöglicht und hierdurch die mit der derzeitigen Beschlckungetechnik
verbundenen erwähnten Probleme und Einschränkungen vermeidet. Die Beschickung bei ununterbrochenem
Lauf des Rotors hat den Vorteil, daß hierbei ein stabilisierendes Sohwextfeld erzeugt wird, das die Behandlung
mehrerer Proben unter im wesentlichen gleichen Bedingungen ermöglicht. Die Beschickung und Entleerung des Roto— bei
einer Drehzahl oberhalb der kritischen LangsamdrehselU rd
ferner die durch Vibration hervorgerufene Vermischung vermieden und die Auflösung ganz erheblich verbessert.
kennzeichnet sieh
Zu diesem Zweck Teine Zentrifuge der vorstehend genannten
Art gemäß der Erfindung ■>
V.. f·, durch eine VKhIvorrichtung, mittels welcher bei laufendem Rotor eine
beliebige vorgegebene Rotorzelle unter Ausschluß der übrigen Rotorzellen ausgewählt und bei laufendem Rotor mit einer
ProbenflUsslgkelt oder einem anderen Medium beschickt
bzw. entleert werden kann·
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Beschickung
des erfindungsgemäßen Mehrzeilen-Zentrifugen-Rotors mit
der zu untersuchenden Probet danach 1st vorgesehen« daß
man den Rotor auf eine Drehzahl oberhalb seiner unteren kritischen Drehzahl bringt, daß man mit Hilfe der Indexvorrichtung
die Verbindung zu einer'vorgegebenen Rotorzelle herstellt, daß man bei laufendem Rotor die Probenflüssigkelt
durch die Indexvorrichtung in die ausgewählte Zelle einführt, und daß man ohne den Rotor anzuhalten die Indexvorrichtung
zur Ausrichtung auf die nächstfolgende Zelle zur Beschickung dieser Zelle mit der ProbenflUssigkeit weitersohaltet«,
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Im folgenden werden Aueführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Zeichnung beschrieben; in dieser seigern
1 ia teilweise auseinandergebogener, teilweise
Aufgebrochener perspektivischer Ansicht eine Ausführung«form eines erflndungsgemäßen Index-Diehtungskcpfaggregate
ι
2 eine Schnittansicht des Aggregats aus Fig. 1
in Schnitt längs der Linie 2-2 j
Tig, 3 in noheiaatischer Ansicht eine alternative geometrische Anordnung der Nuten, wie sie in der
rotierenden Index-Hülse bzw« -Buchse 12 verwendet werden kann.
Vie »us dar Zeichnung und insbesondere aus den Figuren 1
und 2 der Zeicimung ersichtlich, weist das Index-Dichtungskopfaggregat
gemltiS der Erfindung im ganzen gesehen eine rotierend«
Index:»HUl«β bsw. -Buchse 12, eine stationäre Index-Httlse
bzw» »Buchse 13, eine Bremsvorrichtung 15 sowie
•in Gehäuse th auf, das die genannten Elemente umgibt und
die stationär« Verbindung mit dem Zentrifugenkörper bildet. Das Index-Dichtungskopfaggregat wirkt alt einem Vielsellen-Zentrifugenrotor
11 au β antuen, der in dem gezeigten Ausftthrungsbeisplel
in Form eines Zonenrotors ausgebildet ist· Der Rotor 4 wird durch einen Motor mit vorgegebenen Dreh-■ahlen
angetrieben; die (nicht dargestellte) Antriebswelle ist Mit der Unterseite des Rotors 11 verbunden.
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Gemäß der Erfindung weist dsr Zonenrotor 11 mehrere sek·
torfttruige Abteile auf (von denen nur eines dargestellt
ist), die als Probenasellen 19 sur Aufnahoie der su zentrifugierenden
Probe dienen. Die Abteil« oder Zellen 19 sind in gleichen Abständen und symmetrisch um die Rotationsachse
17 des Rotors 11 angeordnet; Jade Zelle weist jeweils swei in radialer Richtung verlaufende Seitenwandungen 21, im
wesentlichen parallele Decken- und Bodenwandungan 22 bzw. 23t eine radial innen gelegene Wandung 2k sowie eine sich
in Umfangerichtung erstreckende radial außen gelegene Wandung 26 auf· Bei dem dargestellten Rotor sind die Wandungsteile
22, 23 an der Ober» und an der Unterseite aus einem
durchslohtigen Material, wie beispielsweise einem klarsichtigen
Kunststoff oder Glas, hergestellt, um die Beobachtung der in der Zelle befindlichen Probe mittels geeigneter optischer
Überwachungsvorrichtungen zu ermöglichen. In dem AusfUhrungsbeispiel ist für die Zwecke der Beschreibung ein
Zonenrotor gewählt worden) jedoch eignet sioh die Erfindung
ohne weiteres sur Anwendung in Verbindung mit beliebigen Rotorbauarten, gleichgültig, ob et sich um Zonenrotoren,
Rotoren mit festem Winkel oder Schwenkgehänge-Rotoren hanr»
delt. Weiter sei auch betont, daß dl· in der vorliegenden
Beschreibung verwendete Bezeichnung 11ZeIIe" sich allgemein
auf ein sektorförmlgea Abteil eines Zonenrotv s wie auch
auf einzelne Kolben bzw· Rühren an einem Rotor vom Sohwenkgehängetyp
oder vom Festwinkeltyp besieht. Außerdem können die Zellen statt in horizontaler Richtung auch vertikal
übereinander angeordnet sein, falls dies erwünscht 1st.
Jeder Zelle 19 sind jeweils zwei Strömungskanäle 31 und 32
zugeordnet, welche der Strömungsmittelzu- bzw* -abfuhr au-
bzw. von der betreffenden sektorftfrmigen Zelle, mit welcher
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sie verbunden sind, dienen. Di· Kanäle 31 und 32 verlaufen
in radialer Richtung auswärts, wobei der Kanal 31 durch die Xnnenwandung hindurch mit dem inneren *adius der Zelle
19 und der Kanal 32 alt dem äußeren Rand der Zelle i9 in
Verbindung stehen. Die Strttmungsraittelzufuhr zu den Kanälen
31 und 32 erfolgt mittels innerer und äußerer Zufuhrleitungen
91 bzw. 92 (Fig. 2). In der Praxis werden eine Dichtegradientlöaung,, ein Pufferströmungemittel und eine
Verdrängungsldsung Über die' äußere Zuführleitung 92 und
den Kanal 32 abgeführt, während die Probenlösung, der Überzug
("overlay") sowie - nach dam Zentrifugieren - die zentrifugierte
Probe durch dlo Innera Leitung 91 und den Kanal
31 geleitet werden. Selbetverständlich kann die Verwendung
dar Laitungen für die Zu- bzw« Abfuhr der vorstehend erwähnten
Lösungen zu bzw. von dar Rotorzelle 19 nach dem Wunsch de· Benutzers beliebig abgewandelt werden,
Die zu untersuchende Probe sowie geeignete Dichtegradient-
und Verdrängungslusungen sowie Pufferstrübungsmittel werden
den Zufuhrleitungen 91 und 92 über Rohrleitungen 100 bzw. 101 zugeführt, die über ein Vlervegventil 105 entweder alt
einer Leitung 102 oder mit ein.sr Leitung 103 verbunden werden
ktfnnen. In der Leitung 102 ist eine geeignete Gradientlüftungspumpe
10k vorgesehen, wolche Gradientlüftung durch
die Verbindungsleitungen in die Rotorzellen drückt» Die
Leitung 103 ateht Über ein Ventil 107 entweder mit einer
Probenpumpe 106, die mit eine» (nicht dargestellten) Proben-Vorratsbehälter
verbunden lst3 oder mit einem (nicht
dargestellten) Fraktionekollekcor in Verbindung, welcher
die zentrifugierte Probe aufniroat und speichert. Statt mittels
einer Probenpumpe kann die zu untersuchende Prob· erforderlichenfalls
auch mittels einer handelsüblichen Injek-
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tioßsepritze Iß das Systen
Da la Betrieb der P. ο tor mit !token Drehfss&len umlauft, ist
Herstellung eine^ Flüssigkaitsvorblnduag zwischen den
und dan rotisresidsn Abieilen der Zentrifuge
ein lierkSwaXichee oberes RctetionslÄgei* und Dit;htungaaggre·
gat vorgesehen« Allgemein weiafe dieeae Aggregat »i« rotier@a<ä©8
sylindritechss Difc&timgsi:©!! 3<t>
unterhalb einem sy-IiE^SPisehen
et«tionäi*en D±t»ht«a^i.t*il 86 eowid ei.nö gegen
dia Oberseite des stationären Ä)ichtu»s»ieils S6 anliegende
97 euf, belebe diii Unterseite des ctationMren
86 in Diehiusxg-sanlage gegen die Oberseite
des rotierenden Dtclitungsteils 36 vorspannt, wodurch eine
illsstg&eiiedicbte dynaeiä^he Dichtung s^iachen diesen Flä-
chou »x-alclt 'wird.
röties-eada Diciitaitget^Al 3^ J.st an d«K Botor 11 und
Dioiituüig %3 bofestigt» Iss einzelnen ist eine U-Dich·
3 gsgan die Vasiidu»^ s%i^«f ist d®r Oberseite des Rotors
11 ©atlaisg der 3r*eS:ÄCfess* 17 "/^rg^imh^i^n β/stspreonend geforet«n
Auanehiaun^ 28 aagearäna^« 1*1* *J-iclitusig kj ist an
der Wandung dmr Auaneiisstrag- 28 befestigt, derart, daß das
rotierende Dichtung«teil 36 {,in vorgegebenen Zeiten) eine
Sehlupfbewegung relativ nes&nü^«r <lea Rotor 1t ausfuhren
die Dichtung 43 weist mehrere ira Uafangaabständen an-
Öffnungen kk und h6 [ j «we ils ein Paar für jede
Roti reelle) auf, di« Bit den entsprechenden Xan&len 31 bsv.
32 in dem Rotor 11 in Verbindung stehen.
Die drehbewegung -wird von dem Ro tar 11 auf das Dichtungsteil
36 über die Hotationahüls« b:aw4 «buchse 12 übertragen.
Ιω einseinen ist die Hülse 12 nit dees lotor 11 drehfest
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mittels einer Has* hf so*rle ra.lt dam rotierendem Dichtungsteil
36 ntittela zwei diajuatral gegenüberliegend angeordneter
Stifts 39 verbunden,; die beiden Stifte 39 (von denon in
der Zeichnung nur einer gezeigt ist) stehen jeweils In Anlage
gegen eine Seit« eines evteprochenden Schlitzes 38 in
den Dichttäfig»t«±l 36* Auf diß.-io Heise treibt somit der Rotor
11 di@ Hülse 12t die ihrei-aei+.s dia Dichtung 36 »itniiBü»
t.
Das rotierende Dichtung»teil 3>
steht «it seinem oberen
Teil durclä ein© Bohrung 29 in slrnn einstückig mit der Oberseite
dee Rotors 11- ausgebildeter Nabe 27 nuch oben Über·
Die Bohrung 29 ist etwas größar ala die Ausnehmung 28, um
die rotierende Buchse J6 in der nachfolgend beschriebenen
Weise atafnenaen su können.
Das stationäre Dichtungstell 86 weist zwei nebeneinander
angeordnete Karaäl® 88 und 39 auf» von welchen der erste
entlang der Drehachse 17 verläuft j die beiden Kanlle 88
bzw. 89 stehen »it den inneren und äußeren Zufuhrleitungen
91 bjEw, 92 in Verbindung! das rotierende Dich tungsten
36 weist «benfalle zwei nebeneinander angeordnete Kanftle
41 bzw. kZ auf, die nlt den KanttAen 88 bzw. 89 verbunden
sind und L-furaig verlaufen, derart, tlafl sift an der Außenwandung
dea drehenden Dichtunjetaf.l· 36 in Öffnungen ki a
bzw. kZ a Künden. Die öffnungen kl a und kz a sind (in einer
noch näher zu beschreibenden Weise) selektiv mit eine« Satz von Kanttlen kk, h6 in de>a Dichtungsteil kj ausgerichtet,
derart, daß zwei kontinuierliche Strftaungspfad· zur
Ströaungsaiftelzufuhr bzw· -abfuhr in dl· bzw. aus der Rotorzelle
19 gebildet werden» Ta &1ηζ·1η*η wird der erst·
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kontinuierlich· StröOungsmittalwag von dar inneren Zuführleitung
91t <*·■ Kanal 88, dem Kanal Ή, der öffnung k"\ a,
den Kantian kh und 31 gebildet, während der zweite kontinuierliche
Strömungsmittelweg von der lußeren Zufuhrleitung
92, des Kanal 89, dem Kanal kZ9 der öffnung 42 a und den
Kanülen k6 und 32 gebildet wird. In dem beschriebenen bevorzugten
AuafOhrungebeispiel iat zwar nur ein Satas von öffnungen 41 a und k2 a gezeigtt selbstverständlich kann jedoch,
falls erwünscht, mehr als ein derartiger Satz von öffnungen
vorgesehen sein. Jeder derartige Satz öffnungen wäre dabei alt entsprechenden Kanälen kA und h2 verbunden, ua
dem Benutzer die gleichseitige selektive Beschickung oder Entleerung zweier oder mehrerer Zellen 19 zu ermöglichen.
Vie bereits erwähnt, weist das Index-Diohtungskopfaggregat
eine rotierende Index-HUlse 12, eine stationäre Index-Httlse
13t »ine Bremsvorrichtung 15 sowie ein äußeres Gehäuse ifc
auf· Dia zylindrische rotierende Index-HUlse baw. -Buchse
12 paßt über und um das (aus dem rotierenden Dichtungsteil
36 und dam stationären Dichtungsteil 86 bestehende) Drehdichtungeaggregat
und ruht in der Ausnehmung 29t wobei es
dan zwischen dar Außenseite des rotierenden Dichtungeteile 36 und der Innenwandung der Bohrung 29 verbleibenden Raum
ausfüllt. Die rotierende Index-Hülse 12 ist durch die beiden an der Index-RUlse 12 diametral gegenüberliegend vorgesehenen
Stifte 39 (von welchen nur einer gezeigt ist) drehfest mit dem rotierenden Dichtungsteil 3° verbunden und
läuft mit diesem um. In dem gezeigten bevorzugten Aueftihrungsbeispiel
sind die Bolzen 39 jeweils durch Verschraubung In einer kleinen, durch die Buchsenwandung 12 führenden
Gowindeöffnung befestigt. Die Index-Hülse 12 1st zwar
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an einer Drehbewegung gegenüber dato rotierenden Dichtung«·»
teil 36 gehindert, jedoch können die beiden Teile noch eine
begrenzte Relativbewegung in axialer (d. h. vertikaler) Richtung gegeneinander ausführen« Hierzu weist daa rotierende
Dichtungeteil 36 an seinor Außenseite zwei diametral
gegenüberliegend angeordnete kurxeP sich Tertikai arstrekkende
Ausnehmungen bzw« Nuten 38 (Fig. 2) auf (von welchen
nur einer in der Zeichnung sichtbar ist), in welche die
Stifte 39 überstehen» Demzufolge kann die Index-Buchse 12
in vertikaler Richtung relativ gegenüber dem drehenden Dichtungcteii 36 um eine Strecke gleich der Länge der Nuten
33 auf- und abwKrtsbewegt werden· Die HUlβ^ 12 rotiert
•oait stets zusammen mit dem rotierenden Dichtungsteil 36t
kann jedoch diesem gegenüber wahlweise in einer noch tu beso hreibenden Weise relativ in vertikaler Richtung verstellt
wirden.
Zur Umschaltung der aus dem drehbaren Dichtungeteil 36 und
der Index-Hülse 12 bestehenden Kombination swiischen mehreren
selektiv wählbaren Drehstellungen beasUglich dem Rotor
11, derart, daß die öffnungen M β und 42 a mit den mit verschiedenen
Zellen 19 in dem Rotor 11 verbundenen Kanälen Busammenwirken können, ist ein« an der Nabe 27 des Rotors
11 befestigt· Nase 4? und eine in dar Außenoberfläche der
Index-Hülse 12 im wesentlichen in Umfangerichtung verlaufende
Nut 48 vorgesehen. Die Nr.se 47 steht von der Innenwandung der Nabe 27 radial nach innen sum Eingriff in dl·
Nut 48 über.
Di· Nut 48 1st in der Außenwandung der Index-Hülse 12 nach
einem herkömmlichen Verfahren, beispielsweise duroh Fräsen«
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hergesteilt. Sie ist in Form »eärerer Abwechselnd aufeinander?
oleander oberer usst! tiirtarer, aicSa, in Uafangerichtung
erstreckender Segmente 48 & sowie «ehrer^r axial (d* h«
^ertikal) verlauf ender Segsoni® 46 b ausgebildet, welche
Jeweils die Enden der aufeinanderfolgenden oberen und unteren,
eich in Uafangerichtttng erstreckenden Segaente verfeinden,
aarart, daß eine kontinuierliche sslnnenfSrialge Nut
kB gebildet wird. Amiiardea umfaßt die Nut 48 auch wenig-
«in axial verlaufendoe Segment 48 c» das sich bis rar
der HUlet 12 erstreckt und den Eintritt bzv. Aus
tritt dar H&ee 47 gestattete derart, daß dl« drehbare Index
Hülse 12 in die Bohrung 29 eingeführt und aus ihr entnommen
werden k&nn·
Alternativ kann die Nat 48 auch in anderer Form auegebildet
beispielsweise in der in Figur 3 veransehaulichten
Das link» Ende jedeö ±n Unfm^eriohtans verlaufenden Segeante
48 a der Nut 48 entspricht j#%reile einer Zelle 19
in den« Rotor 11. Ιη«2®κ meet dimar di^ 'irofcbars Index-RUlse
12 gegenüber der »tationXren N»*»e 47 in aufeinanderfolgende
Segraente 48 a verdreht, werden die öffnungen 4i a und 42 a
jeweils mit aufeinanderfolgenden Rotorsellen .19 au β ge richtet.
Zu einer derartigen herstellung der aus Index-Hülse
und drehbare*« Diohtusageteil bestehenden Kombination aniO sunKchst
die Tndex-Hül·· 12 in vertikaler Richtung aufwHrts
oder abtrftrts bewegt werden, Je* nachd*«t ob die Hase 47
sich in eine» oberen oder einea unteren Segment 48 a befindet, und sodann in Uefanger.1 ehttm£ besttglich de» Rotor
11 verdreht werden.
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Die Vertikalverstellung wird der drehbaren Index-Hülse 12
Über ein Zylinderlager 51 erteilt, das um seine vertikale
Achse rotiert und zwischen der drehbaren Index-HUlee 12 und der stationären Index-Hülse 13 angeordnet isto Das Lager 51
ist zwischen einer an der Außenseite der Hülse 12 augeforsten
Schulter 52, auf welcher das Lager 51 aufruht, und einem
Sprengring 53» der in einer Ringnut 5h in der Außenwandung
lsi oberen Teil der Hülse 12 gehalt er tc derart, daß
das Lager gegen eine Axialverstellung bezüglich der drehbaren
Index-Hülse 12 gesichert ist. Entsprechend ist das Lager 51 auch gegen eine AxialVerstellung bezüglich der Indexhülse
13 gehaltert und gesichert, und zwar durch eine Halterung zwischen einer an oberen Rand der Innenwandung
der Index-Hülse vorgesehenen ringförmigen Rippe 56 und einen
in einer Ringnut 58 am unteren Rand der Hülse 13 angeordneten
Sprengring 57· Somit werden die stationäre Hülse 13t das Lager 51 und die drehbare Index-Hülse 12 als Ganzes
als eine Einheit in vertikaler Richtung verstellt, und jegliche vertikale (aufwarte- oder abwärtsgerichtete) Verstellung
der stationären Index-Hülse 13 äußert sich in einer gleichartigen Verschiebung der drehbaren Index-Hülse 12.
An dieser Stelle sei auch betont, daß die Hülse 13 zwar in der vorliegenden Beschreibung als stationäres Hülsentell
bezeichnet ist, da sie nicht wie die rotierende Hülse 12 mit dem Rotor umläuftι jedoch ist die stationäre Hülse 13
wahlweise sowohl In vertikaler Richtung verschiebbar wie auch verdrehbar·
Die stationäre Index-Hülse 13 tat in eine« Gehäuse \h gleitend
verschiebbar und drehbar angeordnet. Das Gehäuse \k weist eine zylindrische Seitenwandung 6i und eine im ganzen
gesehen flache Oberseite 62 mit zwei kleinen öffnungen
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9** und 96 auf, durch welche die Zufuhrleitungen 91 und 92
hindurohgeführt sind. Der besseren Zugänglichkeit der stationären
Indee-Hülse 13 halber sind bei 63 und 6k Teile
der Seiten- und Stirnwandung des Gehäuses 1*f weggeschnitten. Das Gehäuse ^k dient als Abdeckung für die Index-Hülsen
12 und 13 und die Bremsvorrichtung 15s zur Befestigung an dem Süßeren Zentrifugengehäuse «eist das Gehäuse Ik
swei diametral gegenüberliegend angeordnete L-Schlitze 66 auf, die jeweils in Eingriff alt einen entsprechend geformten
(nioht dargestellten) Joch am Zontrifugenkörper stehen.
Da die stationäre Index-Hülse 13 vermittels der öffnungen
63 und 6k in dem Gehäuse 1*» für den Benutzer leicht erfaßbar
ist, braucht su einer vertikalen Verstellung der drehbaren Index-Hülse 12 lediglich die stationäre Hülse 13
von Hand hochgesogen oder nach unten gedrückt zu werden. Zu diesem Zweok ist der obere Rand der stationären Hülse
13 «um leichteren Ergreifen mit einer Rändelung versehen.
Die stationär· Index-Hülse 13 weist ferner an ihrer Außenseite eine Nut 68 auf, welche die gleiche geometrische
Konfiguration wie die Nut k8 besitzt und mit deren Lage übereinstimmt, wenn die Anordnung sich in einer einer Rotorselle
entsprechenden Stellung befindet. Mit anderen Wörtern Die Nut 68 besteht aus abwechselnd aufeinanderfolgenden
oberen und unteren, in Umfangerichtung verlaufenden
Abschnitten 68 a, die miteinander durch axial verlaufend· Abeohnitte 68 b verbunden sind, wobei sämtlich·
Abschnitt· 68 a und 68 b in ihrer Lag· mit den entsprechend gerichteten Abschnitten kB a und kB b der Nut kB
übereinstimmen. Die stationäre Hüls· 13 kann somit der Je-
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weiligen Stellung der drehbaren Index-Hülse 12 folgen. Indes
mm daner as oberen Rand der HUI·a 13 Jewell· jede einer
Zelle entsprechende Stelle mit einer Nummer 1, 2, 3 uev,
bezeichnet, kann der Benutzer unschwer die jev.iila beschick,
te oder entleerte Zelle identifizieren»
Eine Ewisehen der Hülse 13 und doe Gehäuse Ik eingeschlossene
Kugel 69 Huft entlang der Nut 68. Damit die Kugel 69
in der Hut 68 gehalten vJrd und längs dieser läuft, ist die
Nut mit einer Tiefe von etwa dem halben Durchmesser der Kugel
ausgebildet, und die Kugel ist in einem kleinen, an
der Innenseite des Gehäuses \k vorgesehenen. Sc ok»?. gehalten.
Eine Stellschraube 71 wizkt mit der Oberfläche der Kugel 69 mittels einer in dem Gehäuse Ik vorgesehenen Gewindebohrung
susammen. Mit Hilfe der Stellschraube 71 kann der
Druck auf die Kugel 69 und damit die Gängigkeit der Verstellung
der Index-Hülae 13 wahlweise eingestellt werden.
Mit der Oberseite der Indexhülse 12 wirkt eine Bremsvorrichtung
15 susanmen; sie bewirkt eine momenteine Verzögerung
der Drehung dar Hülse 12 und damit des rotierenden Dichtungsteil· 36, bezüglich dem Rotor 11, derart, daß die
öffnungen Ii a und kZ a auf verschiedene Zellen 19 in dem
Rotor 11 weitergesshaltctt worden kiJnnen. Diese Bremsvorrichtung
weist einen haibring*Urmlgen Bremsschuh 76 aus
einem halbstarrec. Material auf, der um den Oberteil der Index-Hülse 12 herum angeordnet ist. An einer Stelle entlang
dem Bremsschuh 76 1st eir kleiner Spalt 77 vorgesehen,
wodurch eine Verstellung zwischen einer ausgespreizten und
einer eingesogenen Stellung βΚglich wird, Der äuflere Teil
des Bremsschuhs 76 weist einer, in radialer Richtung ver-
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laufenden Flansch 79 auf, der gleitend in einer Nut 70 an
der Innenseite der stationären Index-Hulse 13 angeordnet
ist. Auf diese W&ise können die Bremsvorrichtung 15 und
die Index-Hülse 13 geneinβaa in vertikaler Richtung auf-
und abwärts verstellt werden»
In des gezeigten bevorzugten Ausführungebeispiel sind die
Durchmesser der rotierenden Index-Hülse 12, des Bremsschuhs ^6 und des Flansches 79 so gevählt, daß der Bremsschuh zum
Eingriff mit der Hülse 12 sue tmnengezogen werden kann, ohne
daß hierdurch der Flanschten 79 außer Singriff mit der Nut 70 gelangt.
Mit den gegenüberliegenden Seiten des Bremsschuhs 76 sind
zwei diametral gegenüberliegend angeordnete Knöpfe 81 verschraubt,
mit deren Hilfe der Bremsschuh 7& >ua Eingriff
mit der Hülse 12 zusammengedrückt werden kann. Durch vorübergehendes
Drücken der Knöpfe 81 kann der Benutzer den Bremsschuh J6 zur Anlage gegen die Hülse 12 zueammendrUcken(
Zwischen der Seitenwandung 61 des Gehäuses ^k und dem Knopf
81 ist eine Feder 83 vorgenehonr um den Bremsschuh 76 in
Richtung außer Berührung mit tier Inde;-Hülse 12 vorzuspannen.
Im folgenden wird die Benutzung und Betriebsweise der beschriebenen*
Vorrichtung erläutert ι
Bei sehr geringer Drehzahl den Rotors wird da« aus der
drehbaren Hülse 12, der stationären Hülse 13» der Bremsvorrichtung
15 und dem Gehäuse 1h bestehende Index-Aggregat auf dem Zentrifugenkörper montiert,, indem man das
drehbare Dichtungeteil 36 in die Ausnehmung 28 einsetzt,
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wob·! dl· Nut 48 ο in d»r mile· 12 über dl· Nase 47 g·-
schoben wird, und sodann das Gehäuse 14 von Hand geringfügig
la Uhrzeigersinn -verdreht, na die (an des Zentrifw,-genkttrper
vorgesehenen) sagehörigen Befestigung*joch· In
dl· L-Schlitze 46 einrasten ru lassen. Selbstverständlich
kann es vorkommen, daß die Nut 48 α zunächst nicht alt der
Hase 47 ausgerichtet ist} in diesem Fall brauchen lediglich
die BreasknBpfa 81 vorübergehend betätigt zu werden¥
um ein· Terdrehung der Hülse 12 (und des drehbaren Dich»
tungsteils 3<>) relativ gegenüber dea Rotor 11 zu bewirken,
bis die Hut 48 c sit der Nase 47 ausgerichtet ist.
Nach dieser Ausrichtung wird die Nase 47 in Ausrichtung
mit den oberen in Umfangsrichtung verlaufenden Segment 48 a
gebracht, indes «an dl· stationäre Hüls· 13 nach unten
drücktf sodann warden wiederum die BremsknOpf· 81 kurzzeitig
gedrückt, derart, daß die drehbare Hülse 12 und das drehbar· Dichtungstell 36 la Gegenuhrzeigersinn (bei Hetatlon
des Rotors lsi Ohrzeigersinn) bezüglich de« Rotor 11
schleifen, bis die Nase 47 zur Anlage gegen das link· Ende
d·· oberen Segments 48 a gelangt. In dieser Stellung sind die öffnungen 4i a und 42 a (an dea rotierenden Dichtungsteil
36) in Ausrichtung alt den Kanälen 31 und 32„ wodurch
di· S tr Sating· verbindung xu einer der Zellen 19 in dea Rotor
11 hergestellt ist. In diesem Zustand läuft die rotierend· Hüls· 12 zusammen alt dem rotierenden Dlchtungcteil
36 und dem Rotor 11 um, während die stationäre Hülse 13, die Bremsvorrichtung 15 und das Gehäuse 14 stationär verbleiben.
Während der Rotor (mit einer Drehzahl geringfügig über der
unteren kritischen Drehzahl) umläuft, wird di· erst· Ζ·11·
•Λ 109838/0189
19 beschickt, Indem nan in vorgegebener bekannter Reihenfolge
Gradlentenl8sung und PufferetrBmungsmittel Über die
äußere Zufuhrleitung 92 und den Kanal 32 sowie ProbenlB-eung
fiber die Innere Zufuhrleitung 91 und den Kanal 31 zuführt.
Naohdem die erete Zelle 19 vollständig beschickt ist, kann sodann das drehbare Index-Aggregat in eine seiner
übrigen diskreten Stellungen weitergeschaltet werden,
um die Beschickung einer weiteren Zelle 19 vorzubereiten.
Die Weiterschaltung des Drehdichtungs- und Index-Aggregats
aus der ersten in die zweite Stellung geschieht in folgender Weiset Zunächst wird von Hand die stationäre Index-Hülse
13 nach oben gezogen} dies·» Aufwärtsbewegung wird Über
das Lager 51 auf die drehbare Index-HUIse 12 (wie oben beschrieben)
übertragen, wodurch die Nase 47 in dem Abschnitt
48 b der Hut %8 abwärts wandert, bis sie den nächstfolgenden unteren in Umfangsrichtung verlaufenden Abschnitt %8 a
der !tat 48 erreioht. Gleichseitig wandert - wie oben erwähnt - die Kugel 69 (in relativer Betrachtung) in einem
axial verlaufenden Abschnitt 68 b der Nut 68 in der stationären Hülse 13 abwärts. Sobald die Nase 47 mit dem unteren
in Umfangsrichtung verlaufenden Abschnitt 48 a (und entsprechend die Kugel 69 mit einem unteren in Umfangerichtung
verlaufenden Abschnitt 68 a) ausgerichtet sind, wird die stationäre Httlee 13 von Hand entgegen dem Uhrzeigersinn relativ
gegenüber dem Gehäuse i4 verdreht, bis die Kugel 69 entlang dem in Umfangerichtung verlaufenden Segment 68 a
zur Anlage gegen das linke Ende dieses Segmente gelangt.
Diese Stellung der Hülse 13 entspricht der Stelle der zweiten Rotorzelle 19 und ist als solch· markiert<>
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knüpf· 81 Torübergebend gedrückt werden, wodurch die Bremsschuhe
76 in Reibungseingriff alt der drehbaren HUlee 12
gelangen, wobei die Hülse 12 (und mit dieser die drehbare
Dichtung 36) relativ gegenüber des Rotor 11 schleifen, bis
die Nase ^7 ror Anlage gegen das linke Ende des unteren in
Umfangerichtung verlaufenden Segments kB a gelangt, in welches
sie gerade läuft. Das drehbare Dichtungsteil J6 ist
nuxusehr in seine nächstfolgende Stellung weitergeschalteti
•eine öffnungen *M a und k2 a stehen (über die öffnungen
kk und k6 in der Hülse 12) «it den Kanälen 31 und 32 der
nächsten Rotorwelle 19 in Verbindung.
Sobald sämtliche Zellen in dem Rotor 11 beschickt; sind,
wird das Index-Aggregat abgenommen und dor Rotor sum Verschließen
der Ausnehmung 28 abgedeckt. Sodann wird die Drehsahl dea Rotors auf seine normale Arbeitsdrehzahl erhöht,
und die Probenlttsungen werden hierbei zentrifugiert.
Naoh Beendigung der Zentrlfugation kttnnen die Zellen selektiv
entleert werden1 hierzu wird der Rotor auf eine Drehsahl geringfügig oberhalb seiner unteren'kritischen
Drehzahl verlangsamt, die Ausnehmung 23 wird aufgedeckt und das Index-Aggregat wie oben beschrieben wieder auf den
Rotor gesetzt. Sodann werden die einzelnen Zellen 19 entleert,
indem man aufeinanderfolgend das drehbare Dichtungeteil
36 zur Ausrichtung mit den einzelnen Zellen 19 fortsohaltet,
wie oben besehrieben wurde, und jeweils VerdrängungslSsung
über die ändere Zufuhrleitung· 92 und den Kanal
32 einleitet, um die zentrifugierte Probe über den Kanal 31 und die innere Zufuhrleitung 91 herauszudrücken·
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Die Erfindung wurde vorstehend anhand einer bevorzugten
konstruktiven Ausführungsforsi beschrieben} selbstverständlich
kann dieses spezielle Aueftthrunssbeispiel in suumigfaoher
Veise abgewandelt werden, ohne daß hierdurch der Rah-■en der Erfindung verlassen wird.
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Claims (13)
- PatentansprücheZentrifuge altfeinen Mehrzellenrotor und einem Drehantrieb für den Rotor, gekennzeichnet durch eine Wählvorrichtung (36, 12, 13, 1^, 15) mittels welcher bei laufendem Rotor (11) eine beliebige vorgegebene Rotorselle (19) unter Ausschluß der Übrigen Rotorzellen ausgewählt und bei laufendem Rotor mit einer Probenflüssigkeit oder einem anderen Medium beschickt bzw. entleert werden kann.
- 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, wobei jede Rotorzelle (i9) jeweils wenigstens mit einem Strömungsmittelkanal (31» 32) in dem Rotor (ii) In Verbindung steht und ein Drehdichtungeaggregat (36, 86) mit einem normalerweise mit dem Rotor umlaufenden drehbaren Dichtungsteil (36) mit wenigstens einem Strömungsmittelkanal (4i, 42) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch ein mit dem drehbaren Dichtungstell (36) gleitend verschiebbar und drehfest verbundenes erstes Teil (12) zur Ausrichtung des in dem drehbaren Dichtungsteil (36) vorgesehenen Strömungekanals (421 42) mit dem einer ausgewählten Rotorzelle (19) zugeordneten Rotor-Strömungskanal (31, 32)1 sowie durch eine mit dem ersten Teil (12) verbundene Index- oder Wahlsehaltvorrichtung (12, 13, 14), mittels welcher das erste Teil (i2) und das mit diesem verbundene drehbare Dichtungeteil (36) wahlweioe zur Ausrichtung des Kanals (41, 42) in dem drehbaren Dichtungsteil (36) mit aufeinanderfolgenden Rotorsellan (i9) bei laufendem Rotor ausrichtbar iat, derart, daß wahlweise aufeinanderfolgend die einzelnen Rotorsellen bei laufendem Rotor beschickt bzw. entleert werde» können.109838/0189- 2t-
- 3. Zentrifuge nach Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, daß die Index- oder Wählsehaltvorrichtung eine Bremsvorrichtung (15) zur vorübergehenden Verzögerung der Rotation de« ersten Teils (12) und des alt diesem umlaufenden drehbaren Dichtungsteils (36) gegenüber dem Rotor C11) aufweist.
- 4. Zentrifuge nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung Mittel (76) zum Reibungseingriffmit dem ersten Teil (12) aufweist. ^
- 5* Zentrifuge nach eine» oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexvorrichtung Kittel zur Vertikalversteilung des ersten Teils (12) gegenüber dem rotierenden Dichtungsteil (36) aufweist.
- 6» Zentrifuge nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikal-Verateilvorrichtung ein zweites, vertikal auf- und abwärts verstellbares Teil (13) sowie ein Lager (5l) zwischen dem ersten (l2) und dem zweiten Teil (13) rar übertragung der Vertikalverstellung des zweiten Teils (t3) auf das erste Teil (12> aufweist. i
- 7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß da· erste Teil (12) in Form einer zylindrischen Hülse bzw· Buchse (12) ausgebildtat 1st, die an ihrer Außenseite Bit einer Nut (48) versehen 1st, welche aus mehreren in Abständen voneinander angeordneten oberen und unteren, sich in Umfangerichtung erstreckenden Abschnitten (48 a) besteht, die an ihren Enden durch vertikal109838/0189verlaufend· Abschnitte (48 b) der Nut Miteinander zu einer kontinuierlichen Nut verbunden sind, wobei jeweils den einen Ende jeder der in Umfangerichtung verlaufenden Abschnitte (48 a) eine Rotorzellenposition entspricht, und daß mit der Nut (48) eine an dem Rotorgehäuse (ii, 27) befestigte Nase bzw. Stift (4?) in Eingriff steht, derart, daß bei Betätigung der Bremsvorrichtung (15t 76) eine Vorschubbewegung der Nase (4?) zwischen benachbarten vertikalen Abschnitten (48 b) der Nut (48) bewirkt wird.
- 8. Zentrifuge nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (13) der IndexVorrichtung in Fora einer zweiten zylindrischen Hülse bzw,- Buchse (i3) ausgebildet 1st, die an ihrer Außenseite mit einer Nut (68) versehen 1st, deren Konfiguration mit der in der ersten HUise (i2) vorgesehenen Nut (48) Übereinstimmt, und daß die zweite zylindrische Hülse selektiv verdrehbar ist, um der Stellung der ersten zylindrischen Hülse (12) zu folgen. >
- 9· Zentrifuge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnetr daß die zweite zylindrische Hülse (13) von einem stationären Gehäuse (i4) umgeben ist, an deren Innenseite eine in die Nut (68) an der Außenseite der zweiten Zylinderhfilse (t3) eingreifende Kugel (69) vorgesehen 1st, derart, daß die Kugel sowohl den Dreh- wie auch den Vertikalverschiebungen der zweiten Hülse (13) gegenüber dem stationären Gehäuse (i4) zu folgen veratag.
- 10. Zentrifuge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung einen zwischen dem stationären Qe-109838/0189häuse (lU) und der ersten ZylinderhUlse (12) angeordneten Breaaachuh (76) aufweist, der durch eine Federvorrichtung (83) normalerweise entgegen einen Eingriff alt der ersten Hülse (12) vorgespannt ist, und daß «ine mit des Bremsschuh {76) verbundene Betätigungsvorrichtung (81) aus dem stationären Gehäuse (lh) übersteht, mittels welcher der Bremsschuh (76) vorübergehend in Reibungseingriff mit der ersten Zylinderhülse (12) gebracht we» den kann·
- 11. Zentrifuge nach Anspruch 1O1 dadurch gekennzeichnet, daß da· stationäre Gehäuse (i4) wenigstens eine öffnung (63, 6k, Fig« 1) iur leichten Zugänglichkeit zu der sweiten ZylinderhUlse (13) aufweist.
- 12. Zentrifuge nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennselohnet durch Vorrichtungen (911 92, 100, 101, 102 bis 107) iur Zufuhr von ProbenflUssigkeit oder anderen Medien zu einer mittels der Indexvorrichtung ausgewählten Rotorselle bei laufendem Rotor.
- 13. Verfahren sur Beschickung des Mehrzellen-Zentrifugenrotors nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit einer su untersuchenden Probe, dadurch gekennzeichnet, daß man (i) den Rotor auf eine Drehzahl oberhalb seiner unteren kritischen Drehzahl bringt, daß man (2) mit Hilfe der Indexvorrichtung die Verbindung zu einer vorgegebenen Rotorzelle (19) herstellt, daß man (3) bei laufendem Rotor die Probenflüsslgkeit durch die Indexvorrichtung in die ausgewählte Zelle einführt, und daß man {k) ohne den Rotor anzuhalten die Indexvorrich-109838/0189*nr Ausrichtung auf die nächstfolgende Zelle «ur Beschickung dieser Zelle «it der Probenflüeeigkeit wei· terschaltet.109838/0189Leerseite
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