DE2107987A1 - Kupplung fur Vielfachrohrleitungen - Google Patents
Kupplung fur VielfachrohrleitungenInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/28—Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means
- F16L37/30—Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings
- F16L37/36—Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings with two lift valves being actuated to initiate the flow through the coupling after the two coupling parts are locked against withdrawal
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Description
DipS.-Ing. G1 Sdiliebs 61 Darmstadt Ludwig-Büchner-Straße 14
Patentanwalt Telefon (06151) 62928
Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 111157 Bankverbindung: Deutsche Bank AG., Darmstadt
An das Telegramme; inventron
Deutsche Patentamt
München 2
Zweibrückenstr, 12
Zweibrückenstr, 12
Betrifft: Patentanmeldung
Anmelder: ETAT J1RAITCAIS, vertreten durch den Staatsminister
für nationale Verteidigung, Paris i (Frankreich) |
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung für Rohrleitungen, welche ein gleichzeitiges und schnelles Kuppeln
und Entkuppeln mehrerer gas- oder flüssigkeitsführender Leitungen ohne Verlust an Medium und ohne Luftzutritt ermöglichtο
Solche Kupplungen dienen insbesondere zur Verbindung und Trennung von Hoch- oder Niederdruck-Hydraulikleitungen.
Bekannt sind verschiedene schnell kuppelnde Ventile mit '
doppelter Rückschlagklappe. Sie gestatten die Verbindung und Trennung einer Leitung ohne Flüssigkeitsverlust und
ohne Lufteintritt. Eine mit derartigen Ventilen ausgerüstete Leitung entleert sich nicht nach dem Entkuppeln
und muss nicht entlüftet werden nach dem Kuppeln, so dass man beim Kuppeln und Entkuppeln beträchtliche Zeit gewinnt.
Obwohl die Benutzung derartiger schnell kuppelnder Ventile die Bedienung und Unterhaltung damit ausgerüsteter Geräte
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Für das Auffraasverhälfni* aiii die Gebührenordnung dor Deutschen Patentanwaltikcmmer · Gerichtsstand für leistung und Zahlung: Darmstadt
Für das Auffraasverhälfni* aiii die Gebührenordnung dor Deutschen Patentanwaltikcmmer · Gerichtsstand für leistung und Zahlung: Darmstadt
Brief vom 16. 2.71 Blatt 2 2 l|ftl£fl$QC Schileb*
an das Deutsche Patentamt, München Potentanwalt
verbessert, verbleiben noch Nachteile, Pur jede zu kuppelnde
Leitung muss ein besonderes Kupplungeventil vorgesehen sein. Dieses Ventil muss zum Kuppeln oder Entkuppeln
manuell erreichbar sein* Mindestens eine der beiden an dem Yentil endenden Hohrleitungen muee biegsam
sein, da das Kuppeln und Entkuppeln mit einer Annäherungsund Absetzbewegung der beiden Bohrleitungen verbunden ist.
Aus diesen Gründen erweist sich die Benutzung von schnell kuppelnden Ventilen zum Kuppeln mehrerer Hohrleitungen
einerseits als wenig praktisch und führt andererseits zu relativ hohen Installationskoeten. Die Erfindung setzt
sich zum Ziel, eine Mehrfachkupplung zu schaffen, mit der sieb, diese Nachteile vermeiden lassen.
Hierzu schlägt die Erfindung eine Kupplung für Vielfachrohrleitungen
zum gleichzeitigen schnellen und sicheren Kuppeln und Entkuppeln mehrerer Nieder- oder Hochdruckleitungen
o»me Mediumverlust oder Luftzutritt vor, die
gekennzeichnet ist durch zwei miteinander kuppelbare Kupplungsblöcke mit einer gleichen Anzahl von Durchgängen,
an die jeweils die zu kuppelnden Leitungen angeschlossen sind, wobei jeder Kupplungsblock für jeden Durchgang ein
mit einer Rückholfeder versehenes Absperrorgan aufweist und an einem Kupplungsblock aussenseitig eine Steuerplatte
ansetzbar ist, die durch Schrauben oder andere Mittel anziehbar ist und im angezogenen Zustand Stöeeel in Kupplungsblock niederdrückt, welche die Absperrorgane diese· Kupplungsblockes
und gleichzeitig die Absperrorgane des anderen Kupplungsblockes offenhalten derart, dass Anaiehen
oder Lösen dieser Steuerplatte ein Offnen oder Sehliesaen
der Absperrorgane bewirkt.
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an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Sie erfindungegeniässe Kupplung zeichnet eich aus durch
einen minimalen Platzbedarf, durch grosse Einfachheit in der Bedienung, durch leichte Hersteirbarkeit, und
gestattet das gleichzeitige Kuppeln und Entkuppeln von steifen oder biegsamen Leitungsvielfachen ohne Flüssigkeitsverlust.
Zusätzlich gestattet sie, dass die zu verbindenden Leitungen auf dem Kupplungsniveau nicht befestigt
werden müssen. Die zu kuppelnden und entkuppelnden Leitungen können überdies unterschiedliche Medien unter verschiedenen
Drücken führeh.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Stössel ™
des einen Kupplungsblockes mit dessen Absperrorganen in Form einer verschiebbaren Yentilklappe verbunden, wobei
die wirksame hydraulische Fläche des Stössels grosser ist
als die der Ventilklappe derart, dass die Ventilklappe hydraulisch schliesst, -wenn die Steuerplatte gelöst ist.
Hierdurch wird das Entkuppeln völlig unabhängig davon, ob in den zu- oder' abführenden Leitungen Druck herrscht
oder nicht.
Zweckmässig sind zur Abdichtung zwischen den beiden Kupplungsblöcken
Diehtringe vorgesehen, die jeden Durchgang umgeben und in Aussparungen an einer Kupplungsfläche eines i
Kupplungsblockes untergebracht sind. Hierdurch lässt sich vollständige Dichtung auch für das Kuppeln von Hochdruckleitungen
erzielen.
Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die
Kupplungsmittel der beiden Kupplungsblöcke im eingekuppelten Zustand nur bei abgenommener Steuerplatte zugänglich.
Hierdurch ist ein Entkuppeln nur bei geschlossenen
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Brief vom 1 6 . 2 . 71 Bfatt 4 Wpl.-Ing. β. Schlicht
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Apsperrorganen möglich, wodurch eine absolut sichere
Kupplung entsteht.
Zweckmässig sind in eine Kupplungsfläche eines Kupplungsblockes Zentrierstifte eingesetzt, die in Bohrungen des
anderen Kupplungsblockes greifen. Hierdurch ist jeder Irrtum bei der gegenseitigen Zuordnung der Leitungen ausgeschlossen,
und die beiden Kupplungsblöcke lassen sich leicht und schnell aufeinander zentrieren.
Zweckmässig werden Schutzplatten vorgesehen, die auf die
Kupplungsflächen der Kupplungsblöcke nach dem Entkuppeln aufsetzbar sind. Hierdurch lassen sich die Kupplungsflächen gegen mechanische Beschädigung schützen, und es
wird gleichzeitig das Eindringen von Staub in das Innere der Kupplungen vermieden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnung.
In dieser zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen
un Kupplung, die an einem Gerät mit hydraulischen Einrichtungen angebracht istj
Mg. 3 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsun
gemässen Kupplung mit den beiden Kupplungsblöcken!
Fig. 5 in gröseerem Maßstab und teilweise im Schnitt
eine Kupplung in eingekuppelter Stellung mit geöffneten Abeperrorganenj
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das Deutsche Patentamt, München
Fig. 6 entsprechend Fig. 5 eine Kupplung in eingekuppelter Stellung mit geschlossenen Absperrorganen
und
Fig. 7 entsprechend Fig. 5 eine Kupplung in entkuppelter Stellung.
Im Anwendungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind Hydraulikorgane in einem Kasten 1 untergebracht, und andere Organe
befinden sich ausserhalb des Kastens. Die Kupplung ermöglicht ein rasches und gleichzeitiges Kuppeln sämtlicher
innerhalb des Kastens verlaufender Rohrleitungen 11 bis T8
mit den ausserhalb des Kastens verlaufenden Rohrleitungen !DI * bis T8f. Das gewählte Beispiel erlaubt also das Kuppeln
von acht Leitungen.
Die Kupplung besteht im wesentlichen aus zwei quaderförmigen
Kupplungsblöcken 2 und 5, von denen jeder soviele Anschlüsse aufweist, wie Leitungen zu verbinden sind. Der
Kupplungsblock 2 ist im gegebenen Beispiel am Kasten 1 befestigt· Jeder Kupplungsblock besitzt für jeden Anschluss
und Kupplungsdurchgang, im folgenden einfach Durchgang
genannt, ein Federklappenventil, das jeden Flüssigkeiteverlust beim Entkuppeln vermeidet. Wenn die beiden Kupplungsblöcke
miteinander gekuppelt sind (Fig. 2), wird eine Steuerplatte 19 auf eine eigene hierzu vorgesehene Seite
des Kupplungeblockeβ 3 befestigt. Diese Steuerplatte hält
alle Klappenventile der Kupplung in geöffneter Stellung, wodurch sämtliche Durchgänge für das in den Leitungen befindliche Medina in beiden Richtungen geöffnet sind. Wird
die Steuerplatte abgezogen, dann gehen alle Klappenventile der Kupplung in Schließeteilung, wodurch ein weiteres
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Durchströmen verhindert wird. Ein Entkuppeln ist nur möglich, wenn die Steuerplatte zuvor entfernt wird (Fig.1).
Zunächst wird die in Fig. 3 und 4 dargestellte bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung für beispielsweise acht zu kuppelnde !Leitungen beschrieben. Der Kupplungsblock 2
(Pig. 1) besitzt im wesentlichen einen Körper 5» z.B. aus •Leichtmetall, in welchem Aussparungen für acht Ventilklappen
6 und Klappenfedern 7 vorgesehen sind. Die Ventilklappen sind an ihrem konischen Teil mit mehreren Durch-φ
strömbohrungen versehen.
Eine Abschlussplatte 8, z.B. aus Leichtmetall, dient einerseits zur Abstützung der Klappenfedern und andererseits
zum Anschluss der innerhalb des Kastens 1 verlaufenden Rohrleitungen T1 bis T8 mit Hilfe der gleich bezeichneten
Gewindebohrungen T1 bis T8. Sie ist am Kupplungskörper mit Hilfe von Schrauben 9 befestigt. Zentrierstifte
10 dienen zur genauen Führung. Die Abdichtung zwischen Abschlussplatte und Kupplungskörper erfolgt durch Dichtringe
25, die am Kupplungskörper befestigt sind.
Die Stirnseite A des Kupplungskörpers 5 dient für den ™ Kupplungsblock 3 als Kupplungsfläche. Die Abdichtung zwischen
den beiden Kupplungsblöcken 2 und 3 erfolgt für jeden einzelnen
Durchgang durch Dichtringe 11, welche mit dem Kupplungskörper
5 durch Kleben fest verbunden sind.
Der Kupplungsblock 3 (Fig. 4) besitzt im wesentlichen einen
Kupplungsköper 13» z.B. aus Leichtmetall, in dem Aussparungen für acht Absperrvorrichtungen sowie acht Gewindebohrun
gen T1· bis T81 vorgesehen sind, die zum Anechlusa der acht
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an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
gleich "bezeichneten Rohrleitungen T1' bis T81 dienen,
welche ausserharb des Kastens 1 verlaufen. Die acht Absperrvorrichtungen
besitzen jeweils eine Ventilklappe H, welche auf einen Stössel 15 aufgeschraubt ist. Die von
Stössel und Klappe gebildete Einheit gleitet in einer Führung 16, in welcher sich eine Rückholfeder 17 gegen
den Stöseel anlegt. Diese Rückholfeder holt die Ventilklappe in Ruhestellung. Die Abdichtung des Stössels erfolgt
durch einen Dichtring 18.
Die Absperrvorrichtungen sind derart ausgebildet, dass J
die Druckkraft des vom G-ewindeanschluss strömenden Mediums "
auf den Stössel 15 grosser ist als die Druckkraft dieses
Mediums auf die Ventilklappe H.
Der Kupplungsblock 3 wird durch die Steuerplatte 19 vervollständigt,
die z.B. aus Leichtmetall besteht. Diese Steuerplatte drückt die Köpfe der acht Stössel 15 nieder,
wenn die vier Schrauben 20 angezogen werden. Dadurch lassen sich die aus Stössel und Ventilklappe bestehenden
Einheiten im Sinne einer Öffnung oder Schliessung der Durchlässe bewegen.
Die Stirnfläche B des Kupplungskörpers 13 (Mg. 4) des J
Kupplungsblockes 3 dient als Kupplungsfläche für die entsprechende Gegenfläche A des Kupplungskörpers 5 des
Kupplungsblockes 2 (Fig. 3). Die Kupplung der beiden Kupplungsblöcke
erfolgt durch Anziehen von sechs Schrauben Zwei fest in den Kupplungskörper 13 eingepresste Zentrierstifte
22 gewährleisten eine genaue Führung der beiden Kupplungskörper beim Ankuppeln.
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Die Kupplung arbeitet folgendermassen: In eingekuppelter Stellung mit geöffneten Absperrorganen (Pig. 5) sind die
Kupplungsblöcke 2 und 3 miteinander verbunden. Durch das Ansetzen und Uiederschrauben der Steuerplatte 19 auf den
Kupplungskörper 13 mit Hilfe der Schrauben 20 wird der
Stössel 15 in die Kupplung hineingedrückt. Die Ventilklappen 14 und 6 werden hierdurch um den Hub des
Stösseüs verschoben und entfernen sich weit von ihren Sitzen.
Daher kann das Medium in beiden Richtungen durchströmen, und zwar in Richtung der Pfeile in Fig. 5 durch die Durchströmbohrungen
im konischen Seil der Ventilklappe 6. Der auftretende Durckverlust beim Durchströmen der Kupplung
ist in beiden Richtungen relativ gering.
In eingekuppelter Stellung mit geschlossenen Absperrorganen (Pig. 6) sind die Kupplungsblöcke ebenfalls miteinander
verbunden. Die vier Schrauben 20 sind gelöst und die Steuerplatte 19 ist abgehoben. Die Maßnahme kann mit
oder ohne Druck im hydraulischen System vorgenommen werden.
Es sei zunächst der Fall betrachtet, dass der Anschluss T1
unter Druck steht. Nach Abheben der Steuerplatte verschiebt sich der Stössel 15 entweder allein durch Wirkung
seiner Rückholfeder oder möglicherweise durch zusätzliche Druckwirkung nach aussen, wodurch die Ventilklappe 14 mitgenommen
wird und sich gegen ihren Sitz legt. Die Ventilklappe 6 legt sich unter der Wirkung ihrer Rückholfeder 7
ebenfalls gegen ihren Sitz. Es kann also kein Medium in Pfeilrichtung F.. austreten.
Steht der Anschluss T1' unter Druck, dann hält der Druck
auf den kolbenartigen Führungskopf des Stössels die Ventilklappe 14 geschlossen, so dass kein Medium in Pfeilrichtung
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]?2 ausströmen kann.
Die erfindungsgemässe Kupplung kann also zusätzlich als
Absperrventil benutzt werden, da das Niederschrauben oder Abheben der Steuerplatte 19 den Durchfluss in beiden Richtungen
freigibt oder sperrt.
In entkuppelter Stellung (Fig. 7) sind die Kupplungsblöcke getrennt und die Absperrorgane geschlossen. Das .Entkuppeln
erfolgt durch Abnehmen der sechs Schrauben 21 und anschlies- ;
sendes Trennen der Kupplungsblöcke 2 und 3. Die Steuerplatte ^j
19, welche die Köpfe der Schrauben 21 bedeckt, verhindert ein vorzeitiges Entkuppeln bei geöffneten Absperrorganen
(Fig. 5)» da diese Platte sum Trennen der Kupplungsblöcke zuvor ihrerseits abgenommen werden muss (Pig. 6). Bei
getrennten Kupplungsblöcken sind also in gleicher Y/eise wie zuvor die Ventilklappen 14 und 6 geschlossen, so dass
jeder Verlust an Medium ausgeschlossen ist, selbst wenn die zuführenden Leitungen T und T1 ihrerseits unter Druck
stehen.
Um bei gelöster Kupplung das lindringen von Staub oder
mechanische Beschädigungen der Kupplungsflächen A und B zu J
vermeiden, sind Schutzplatten 23 und 24 vorgesehen, wie ™ sie schematisch in Fig. 7 gezeigt sind.
Die erfindungsgemässe Kupplung dient bevorzugt zum Einsatz in Geräten mit hydraulisch-mechanischen Steuerorganen. Die
Kupplung kann aber überall dort vorteilhaft eingesetzt werden, wo Vielfachleitungen ohne Flüssigkeitsverlust und
Lufteintritt häufig und schnell gekuppelt und entkuppelt
werden müssen.
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Brief vom 1 6 . 2 . 71 Blatt 10 Dlpl.-Ing. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Insbesondere erleichtert sie die periodische Wartung und die Reparatur aller Geräte mit hydraulischer Ausrüstung.
Ebenso ist sie besonders für Geräte und Anlagen geeignet, in denen flüssige oder gasförmige chemische Produkte zum
Einsatz kommen, deren Ausströmen beim Entkuppeln von Rohrleitungen gefährlich oder sonst nachteilig wäre.
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Claims (1)
- Brief vom 16.2.71 Blatt 11 Dlpl.-Ing. G. Schlltbsan das Deutsche Patentamt, München . PatentanwaltPatentansprücherl ;. Kupplung für Rohrleitungen zum gleichzeitigen schnellen ^-^ und sicheren Kuppeln und Entkuppeln mehrerer Nieder- oder Hochdruckleitungen ohne Mediumverlust oder Luftzutritt, gekennzeichnet durch zwei miteinander kuppelbare Kupplungsblöcke (3» 2) mit einer gleichen Anzahl von Durchgängen, an die jeweils die zu kuppelnden Leitungen angeschlossen sind, wobei jeder Kupplungsblock für jeden Durchgang ein mit einer Rückholfeder (17, 7) versehenes Absperrorgan (H, 6) aufweist und an einen Kupplungsblock (3) aussen- j seitig eine Steuerplatte (19) ansetzbar ist, die durch " Schrauben (20) o. dgl. anziehbar ist und im angezogenen Zustand Stössel (15) im Kupplungsblock niederdrückt, welche die Absperrorgane (H) dieses Kupplungsblockes und gleichzeitig die Absperrorgane des anderen Kupplungsblockes (2) offenhalten.2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stössel (15) des einen Kupplungsblockes (3) mit dessen Absperrorganen in Form einer verschiebbaren Ventilklappe (H) verbunden sind, wobei die wirksame hydraulische Fläche des Stössels grosser ist als die der Ventilklappe derart, dass die Ventilklappe hydraulisch schliesst, wenn die Steuer- J platte (19) gelöst.3e Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel (21) der beiden Kupplungsblöcke (2, 3) im eingekuppelten Zustand nur bei abgenommener Steuerplatte (19) zugänglich sind.109841/111121Q7987Brief vom 1 6 . 2 . 71 Blatt 1 2 Dipl.-Ing. G. Schlieb«an das Deutsche Patentamt,/München Patentanwalt4. Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung zwischen den beiden Kupplungsblöcken Dichtringe (11) vorgesehen sind, die jeden Durchgang umgeben und in Aussparungen an einer Kupplungsfläche (A, B) eines Kupplungsblockes (2, 3) untergebracht sind.5. Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass in eine Kupplungsfläche (B) eines Kupplungsblockes (3) Zentrierstifte (22) eingesetzt sind, die in Bohrungen des anderen Kupplungsblockes (2)
greifen.6. Kupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kupplungsflächen
(A, B) der Kupplungsblöcke (2, 3) nach dem Entkuppeln
Schutzplatten (23, 24) aufsetzbar sind.1 0 9 R /< 1 / 1 1 1 1Leerseite
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Also Published As
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