DE2107081C3 - Vorrichtung zum Auftragen mikrodünner Streifenüberzüge auf die Oberfläche eines isolierenden Trägers mit einer auswechselbaren Auftragkammer für eine fließfähige, insbesondere zur Herstellung elektrischer Widerstände geeignete Kunststoffmasse - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen mikrodünner Streifenüberzüge auf die Oberfläche eines isolierenden Trägers mit einer auswechselbaren Auftragkammer für eine fließfähige, insbesondere zur Herstellung elektrischer Widerstände geeignete KunststoffmasseInfo
- Publication number
- DE2107081C3 DE2107081C3 DE19712107081 DE2107081A DE2107081C3 DE 2107081 C3 DE2107081 C3 DE 2107081C3 DE 19712107081 DE19712107081 DE 19712107081 DE 2107081 A DE2107081 A DE 2107081A DE 2107081 C3 DE2107081 C3 DE 2107081C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier
- edge
- chamber
- coatings
- strip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000576 coating method Methods 0.000 title claims description 95
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims description 45
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 title claims description 45
- 230000009969 flowable effect Effects 0.000 title claims description 20
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 title description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 46
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- KXGFMDJXCMQABM-UHFFFAOYSA-N 2-methoxy-6-methylphenol Chemical compound [CH]OC1=CC=CC([CH])=C1O KXGFMDJXCMQABM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 claims 1
- 229920002457 flexible plastic Polymers 0.000 claims 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 239000005011 phenolic resin Substances 0.000 claims 1
- 229920001568 phenolic resin Polymers 0.000 claims 1
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 4
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 4
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 2
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 2
- 230000009974 thixotropic effect Effects 0.000 description 2
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 241000283153 Cetacea Species 0.000 description 1
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 240000006240 Linum usitatissimum Species 0.000 description 1
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 101000800760 Naja oxiana Short neurotoxin 1 Proteins 0.000 description 1
- 208000002193 Pain Diseases 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- RSMUVYRMZCOLBH-UHFFFAOYSA-N metsulfuron methyl Chemical compound COC(=O)C1=CC=CC=C1S(=O)(=O)NC(=O)NC1=NC(C)=NC(OC)=N1 RSMUVYRMZCOLBH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- SYDXFYIGIIAPLB-OKRPGNDBSA-N ntii Chemical compound Cl.N1([C@@H]2CC3=CC=C(C=4O[C@@H]5[C@](C3=4)([C@]2(CC=2C3=CC=CC(=C3NC=25)N=C=S)O)CC1)O)CC1CC1 SYDXFYIGIIAPLB-OKRPGNDBSA-N 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 230000003449 preventive effect Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 239000000700 radioactive tracer Substances 0.000 description 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 230000007480 spreading Effects 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 229920002994 synthetic fiber Polymers 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Description
3 bis 50
Ns
besitzt, gemessen mittels Brookfield-Viskosimeters
bei einer Testdrehzahl von 10 U/min.
21. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse
des fließfähigen Kunststoffs ein Gemisch aus einem aushärtbaren Kunststoff und Teilchen mit diskreten
elektrischen Eigenschaften ist.
22. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse
des fließfähigen Kunststoffs thixotrop ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen mikrodünner Streifenüberzüge auf die Oberfläche
eines isolierenden Trägers, mit einer Einrichtung zur Förderung des Trägers unter mindestens einer auswechselbaren
Auftrag-Kammer für eine fließfähige, viskose, insbesondere zur Herstellung elektrischer Widerstände
geeignete Kunststoffmasse hindurch, wobei der Boden der Kammer mit einer Austragöffnung versehen ist. aus
welcher der fließfähige, viskose Kunststoff auf die Oberfläche des durchlaufenden Trägers auszutreten
vermag, um auf dieser einen Streifenüberzu«* auszubilden,
und bei der die Kammer mit einer Streichklinge versehen ist, welche den auf der Oberfläche des Trägers
befindlichen Überzug auf gleichmäßige Dicke streicht, während sich der Träger außer Berührung mit der
Masse des fließfähigen Kunststoffs unter dei Kammer hindurch bewegt.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-PS 25 26 991 bekannt. Dabei handelt es sich dort um ein
Farbanstrich-Vergleichsverfahren, bei dem die beiden Vergleichsanstriche gleichzeitig und unter absolut
gleichen, vergleichsentscheidenden Parametern hergestellt werden. Dabei sollen die Berührungskanten
geradlinig und ohne ein Ineinanderlaufen ausgebildet werden. Die Auftragsvorrichtung zur Durchführung
dieses bekannten Verfahrens enthält eine Halterung, um Auftrag-Kammern auswechselbar aufzunehmen.
Es ist auch bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lackieren von Materialbahnen bekannt. Die
Materialbahn läuft dabei, gefördert durch eine Walzenfördereinrichtung, unter einer Austrag-Kammer für den
Lack hindurch. Diese Austrag-Kammer ist bodenseitig mit einer Schmal-Austragöffnung versehen, die stirnseitig
durch eine Rakelanordnung begrenzt ist. Diese ist in der Höhe einstellbar, so daß dip
Stärke der Lackschicht variabel eingestellt werden kann (CH-PS 2 82 163).
Bei einer ebenfalls bekannten Vorrichtung zum Auftragen von Farbüberzügen auf ein blattförmiges
Material gelangt eine Rakelanordnung zur Anwendung, die aus einer einzigen einstellbaren Streichklinge
besteht, die für die verschiedenen nebeneinander angeordneten Auftrags-Kammern für die verschiedenen
Farben gemeinsam verwendet wird. Derart breite Streichküngen sind jedoch zur Erzielung von sehr
dünnen und möglichst gleichmäßigen Beschichtungen ungeeignet, und es lassen sich auch insbesondere mit
Hilfe dieser bekannten Vorrichtung keine genau paralieiverlaufenden streifenförmigen Beschichtungen
errreichen (US-PS 26 95 005).
Schließlich ist es auch bekannt eine Drucker- oder Vervielfältigungsvorrichtung dadurch herzustellen, daß
man einen Kaschier-Papierstreifen an einer Vorrichtung /um Auftragen eines Klebemittels vorbeiführt und
ebenso an einer Vorrichtung zum Auftragen eines Durchdrück- oder Übertragungsmaterials vorbeiführt,
derart, daß die eine Streifenhälfte des Papierstreifens
mit dem Klebemittel beschichtet wird und die andere Hälfte mit dem Übertragungsmaterial beschichtet wird,
wobei die zwei Vorrichtungen zum Auftragen der verschiedenen Schichten in Bewegungsrichtung des
Papierstreifens hintereinander angeordnet sind. Auch mit Hilfe dieser bekannten Vorrichtung lassen sich
jedoch keine genau parallel zueinanderlaufenden Schichten, die sich in einem genau festgelegten Ausmaß
überlappen, herstellen (US-PS 22 16 594).
Bei den bekannten Sprüh- oder Streichklingen-Verfahren
läßt sich allgemein keine scharf begrenzte Verbindung zwischen benachbarten Kanten der Überzüge
erreichen. Beispielsweise ergibt das Besprühen einer Grundschicht mit zwei oder mehr parallelen
Streifen aus einem sprühfähigen Kunststoff, von denen jeder Streifen unterschiedliche Eigenschaften besitzt,
zwischen den Überzügen eine Randverbindung in Form eines vergleichsweise breiten Bands bzw. Streifens, in
welchem in Folge des Aufsprühens des einen Überzuges auf den anderen die Kunststoffe der Streifen miteinander
vermischt sind. Dieses Vermischen der verschiedenen Werkstoffe würde im Fall von Widerstandselementen
eine Zone zwischen den Überzügen ergeben, die keine schmale Trennlinie besitzt und daher über den
breiten Verbindungsstreifen zwischen den Überzügen mangelhafte elektrische Eigenschaften besitzt, woraus
sich ein Widerstandselement mit schlechter elektischer Auflösung ergibt, wenn ein elektrisches Kontaktglied
von der Oberfläche des einen Überzugs zum benachbarten Überzug verschoben wird.
Ebenso vermag auch das bekannte Streichküngen-Beschichtungsverfahren
keine folgerichtige Randverbindung mit mehreren benachbarten Überzügen zu liefern, ohne daß sich die Materialien in einer
vergleichsweise breiten Zone miteinander vermischen. Obgleich bereits zahlreiche Formen von Streichklingen
b:'\v. Rakelanordnungen zum Auftragen von fließfähigen Kunststoffen auf Grundschichten bekannt sind, ist
noch keine Einrichtung zur Hervorbringung einer genauen Randüberlappungs-Verbindung zwischen zwei
oder mehreren wiederholt aufgetragenen Überzügen bekannt, so daß eine schmale Randverbindung zwischen
den Werkstoffen der benachbarten Überzüge gebildet werden würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen.
mit deren Hilfe die Oberflächen von Stücken eines
isolierenden Trägers kontinuierlich mit einer strcifenförmigen Beschichtung versehen und anschließend
erneut mit parallelen, streifenförmigen Beschichtungen unter Ausbildung einer kantenweisen Überlappung mit
schmaler Linienverbindung zwischen den Kanten benachbarter Überzüge versehen werden können.
Ausgehend von der Vorrichtung der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß eine Einrichtung zur Lösbaren Ausrichtung und auswechselbaren Halterung jeder
einzelnen Auftrag-Kammer in fester Lage in bezug auf mindestens eine Kante des Trägers sowie eine
Führungseinrichtung vorgesehen sind, welche den durchlaufenden Träger mit mindestens einer seiner
Kanten in eine gewünschte Position unter der Kammer führt, und daß die auswechselbar in der Halterung
einsetzbaren Auftrag-Kammern dadurch unterschiedliche, scharf begrenzte Auftrags-Spuren für die aufzubringenden
Streifenüberzüge festlegen, daß die äußeren Seitenwände der Auftrags-Kammern bodenseitig in
einwärtsstehendc und abwärts abgeschrägte Umgrenzungskanten für die Austrag-Öffnung übergehen.
Auf Grund der besonderen Gestaltung der Bodenabschnitte der Auftrags-Kammern wird jeweils eine sehr
scharf umgrenzte Austrag-Öffnung festgelegt, über die das Austragen der Beschichtung auf den darunter
durchlaufende Träger in einer scharf begrenzten Spur möglich wird. Bei der Herstellung von elektrischen
Widerständen läßt sich daher neben einer gleichmäßigen Dicke des Überzugs eine genaue und scharf
begrenzte, schmale elektrische Verbindungslinie zwischen den Überzügen erreichen. Nach dem Aushärten
der Überzüge sind daher die elektrischen Eigenschaften über die Verbindungslinie hinweg gleichmäßiger und
von höherer Qualität als bei den bekannten Produkten dieser Art.
Durch Verwendung der Einrichtung zur lösbaren Ausrichtung und auswechselbaren Halterung jeder
einzelnen Auftrag-Kammer und durch wiederholtes Hindurchfördern des Trägers durch die Vorrichtung
kann zunächst ein Kunststoff-Streifen auf dem Träger aufgetragen werden, worauf ein weiterer Kunststoff-Streifen
in Kantenberührung und mit schmaler Überlappung mit dem ersten Überzug aufgebracht wird. Dieser
Vorgang kann für jede gewünschte Anzahl von in Kantenüberlappung aufzutragenden Überzügen beliebig
oft wiederholt werden. Ersichtlicherweise kann der Kunststoff-Streifen durch Erwärmen teilweise ausgehärtet werden, bevor er für den nächsten Auftrag in die
Vorrichtung zurückgeführt wird. Beim Auftragen des folgenden Streifen-Überzugs kann entweder eine
andere Austrag-Kammer in die Einrichtung zu lösbaren Ausrichtung und auswechselbaren Halterung jeder
einzelnen Auftrag-Kammer eingesetzt oder kann im Fall eines mit zwei Streifen beschichteten Trägers diese
mit dem anderen Ende voran in die Vorrichtung eingeführt werden, während die genannte Einrichtung
für die Ausrichtung des zweiten Streifenüberzugs in schmaler Kanten-Überlappung mit dem ersten Streifenüberzug sorgt
Vorzugsweise können bei der erfindungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung Walzen-Anordnungen, wie
Quetschwalzen, vorgesehen sein, um den Träger durch die aufeinanderfolgenden Beschichtungsstufen hindurchzufördem. Außerdem können an bestimmten
Stellen längs der Bewegungsbahn des Trägers Kanten- Führungseinrichtungen vorgesehen sein, welche gewährleisten,
daß der Träger in Ausrichtung auf die Austrag-Kammer verbleibt, so daß der Auftrag der
Kunststoff-Streifen in der richtigen Position für die Ausbildung einer Kantenüberlappung zwischen den
benachbarten Kunststoff-Streifen erfolgt, nachdem das Auftragen mehrerer Überzüge vorgenommen wurde,
jede Austrag-Kammer ist über der Oberseite des unter ihr hindurchlaufcndcn Trägers angeordnet, wobei die
Streichklinge in einem der vorgesehenen Dicke des auf die Oberfläche aufzutragenden Kunststoffs entsprechenden
Abstand von dem Träger angeordnet ist. Infolge dieser Anordnung kann die Streichklinge die
Oberfläche des Überzugs auf die gewünschte Dicke abstreifen, während der Träger unter der Austrag-Kammer
herausläuft. In Bewegungsrichtung hinter dem Auftragkopf kann eine zweite Walzenanordnung
angeordnet sein, die eine kontinuierliche Bewegung des
Trägers durch die Vorrichtung gewährleistet, und zwar insbesondere dann, wenn ununterbrochen endweisc
aneinanderstoßende Träger-Stücke durch die Votrichtung hindurchgefördert werden sollen und eines der
Stücke die Quetschwalzen durchlaufen hat. Die zweite Walzenanordnung setzt die Bewegung des Trägers fort,
wenn sie die Quetschwalzen durchlaufen hat, bis sie sich außer Berührung mit dem fließfähigen Kunststoff in der
Austrag-Kammer befindet und für die Entnahme aus der Vorrichtung bereitsteht. Die zweite Walzenanordnung
kann lotrecht angeordnet sein und beispielsweise aus einer oder mehreren an den Kanten angreifenden
Walzen bestehen, so daß der auf den Träger aufgetragene, nicht ausgehärtete Kunststoff durch die
Einwirkung der Walzen nicht beeinträchtigt wird. Außerdem kann die lotrechte Walzenanordnung dazu
beitragen, eine Kante des Trägers in Anlage an einer Führungseinrichtung zu halten, um eine Übereinstimmung
der Träger-Oberfläche mit den aufzutragenden Streifen-Überzügen zu gewährleisten.
Vorzugsweise kann das Abstreifen des fließfähigen Kunststoffs durch eine Streichklinge erfolgen, welche
eine Stirnwand der Austrag-Kammer bilden kann und die so einstellbar ist, daß gewünschtenfalls Dickenänderungen
der Überzüge möglich sind. Außerdem kann eine Mikrometer-Vorbelastungseinrichtung betrieblich
in der Weise mit der Streichklinge verbunden sein, daO
die Unterkante der Streichklinge durch eine Mikro meterschraube zur Bildung mikrodünner Überzüge
einstellbar ist, welche genaue Toleranzen einhalten unc reproduzierbar sind. Die zur Bildung der Stirnwand dei
Austrag-Kammer benutzte Streichklinge kann auch voi der Unterkante aus auswärts und aufwärts abgeschräg
sein und hierdurch eine scharfe Kante festlegen, welchi ein Mindestmaß an Reibung auf die Oberfläche eine
unmittelbar unter der Austrag-Kammer austretende) Überzugs ausübt.
Die Ausricht- und Halteeinrichtung kann die Forr von auf Abstand angeordneten Stütz-Halterunge
besiizen, die jeweils an einer Seite der Führungsschiem
auf welcher der Träger gefördert wird, angeordnet sin und dazu dienen, einen Auftragkopf mit eine
Austrag-Kammer aufzunehmen und in Ausrichtung at eine der parallelen Kanten eines unter ihm hindurchlai
fenden Träger-Stücks zu halten. In die Ausricht- un Halteeinrichtung sind jeweils Auftragköpfe mit je nac
der Anzahl von aufzutragenden parallelen Kunststof
f>s Streifen und der gewünschten Breite der parallele
Streifen gegenüber den parallelen Kanten des Träge unterschiedlich angeordneten Austrag-Kammern eii
set/bar. Da die Austrag-Kammer jedes Auftragkopf<
aiii die parallelen Kanten des unier ihm hindurchlaul'cnden
Triigers ausgerichtet ist. wird bei jedem Durchgang einer von mehreren Kunststoff-Streifen aufgetragen,
wobei sich die benachbarten .Streifen an den Kanten überlappen, so daß /wischen den benachbarten Kanten s
eine schmale Linie einer flächigen Überlappung fesigelegi wird. Indem eine erste Austrag-Kammer in
die Ausricht- und Halleinrichtung eingesetzt und ein
erster Streiten aulgetragen und sodann eine /weile Aiisirag-Kammer in diese Einrichtung eingesetzt und
dei I rager erneut durch die Vorrichtung hmdurchgelör
ilen wird, kann mithin ein /weiter Streifen mit der
genau ausgerichteten, schmalen Kanienüberlappung aulgetragen werden.
I Im die Oberlliiche des I rägers in der richtigen Lage
gegenüber der Unterseite der Aiisirag-Kamiiier /u
lullten, kann eine letlereinrit htuiig \orgeschen scm.
welche den Träger derart aufw ärts drangt, daß durch die
Streiehklinge gleichmäßig dicke Überzüge aufgetragen
werden. Außerdem kann sich die Äußere Seitenwandkante der Ausirag-Kammer unter Festlegung einer
scharfen Kante abwärts und einwärts verjüngen, um den
Kunststoff-Streifen in gleichmäßige, parallele Kandkanteii
verfließen zu lassen.
Wenn der Kimststoll in hoclu iskosem Zustand a
gehallen wird, beispielsw eise auf einer Viskosität von
I his 50 ^
irr
irr
gemessen mittels HrookfieldViskosimeter bei einer
I esulrch/ahl von 10 I l/min, wird angenommen, daß
eine Überlappung der benachbarten Kanten hervorgebracht
werden kann, so daß an der Abstreif- bzw. Streichsielle eine schmale Kanien-Überlappungs-Berührung
ties Materials auftritt, die in ausgehärteten Zustand eine gleichmäßig angepaßte elektrische Ligen
schalten über die Verbindung hinweg gewährleistende schmale Kanienverbindune bildet. Ls hat sich heraustiestellt,
daß dieser Viskositätsbereich des Kunststoffs eine reproduzierbare Verjüngung der zusammenstoßenden
Kamen durch Steuerung des .Seitwärtsflusses tier
Beschichtung in Auswärtsrichtung von der parallelen
Kante auf der Oberfläche ties I rägers hervorbringt.
Außerdem hat es sich gezeigt, daß die eiTiiuiungsgemä-Ue
Vorrichtung bei Verwendung eines ilmoiropcn 4s
Kunststoffs eine schmale, sich in entgegengesetzter Richtung verjüngende Rand-Überiappungsverhindung
zwischen den benachbarten Überzügen hervorbringt.
Vorzugsweise kann der Auftragkopf durch die Ausriehl- und Halteeinrichtung so ausgerichtet scm. daß
die in ihm vorgesehene Austrag-Kammer zwei parallele Kunststoff-Streifen aufzutragen vermag. Hierzu kann
die Führungseinrichtung gegenüber der Austrag-Kammer so angeordnet werden. da(3 nach dem Auftragen
des ersten Streifens auf den Träger letztere um 180 umgedreht und wieder durch die Quetschwalzen
hindurchgefördert werden kann, so daß der nächste Streifen mit entgegengesetzter Verjüngung der Kante
in Kantcnüberlappung /um vorher aufgetragenen Streifen·(Iber/iig aufgebracht werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der F.rfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 22.
Im folgenden ist cmc bevorzugte Ausfuhrungsform
der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Fs zeigt
I ig 1 eine teilweise im Schnitt längs der Lime 1-1 in
!'ig. 2 dargestellte Seitenansicht einer Vorrichtung mit
den Merkmalen der F rf nulling.
L1 g. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung gemäß
Fig. 1 zur Darstellung der Finhaulagc einer Ausirag-Kammer.
die in dem in die Ausricht- und Halteeinrich· mng eingesetzten Λιιίiragkopf angeordnet ist.
!•'ig. 3 eine Aulsichl auf die Vorrichtung genv'ß
I' 1 g. 2 nut einem zur Aufnahme eines z.w eilen Überzugs
die Vorrichtung durchlaufenden Träger-Streifen.
Ii g. 4 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene
perspektivische Darstellung tier Ausricht- und I laltceinrichtung
zur Ausrichtung ties Auftragkopfes für das streifenlörmige Auftragen paralleler Überzüge aiii die
Trägcr-Oberflä'che.
Fig.1) einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen
Schnitt längs der Linie r>-r) in F 1 g. I zur Darstellung tier
Ausriehl- und Halteeinrichtung ohne in diese eingesetzten Aultragkopl sowie zur Veranschaulichung einer
tier Feder-Vorbclastungseinrichuiiigen. welche den
Träger gegenüber der Ausirag-Kammer in tier richtigen
I agc hallen.
Fig. b eine perspektivische Darstellung des Auftrag
koples in seiner Anordnung gegenüber der AusrichtiiikI
Halleinrichtung, wobei ein Träger-Stück unter der in ihm νorgesehenen Austrag-Kammer hindiirchläuft.
I·'i g. 7 eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung der Hauteile des Auftragkopfes nebst seiner
Mikromeier-Finsiellcinrichiung zum Hoher- und
I iclersiellen tier Slreiehklinge und
I' 1 g. 8 eine perspekliv ische Darstellung eines I laupttcils
eines auswechselbaren Auftragkopl'es nut für this
Aultragen eines zweiten Überzugs aus fließfähigem Kunststoll angeordneter Austrag-Kammer. so daß die
Käme dieses Überzugs die benachbarte Kante des durch den Auftragkopf gemäß F ig. 7 aufgetragenen
ί Iberzugs überlappt.
Mit Hilfe der in den Figuren dargestellten Bcschiehlungs-Vorrichtungen
10 kissen sich kontinuierlich aiii Jic Oberfläche von Träger-Stücken bzw. eines (iruntlmaterials
12 ein aus fließfähigem Kunststoff bestehender, streifenförmiger leitfähiger Überzug und sodann
ein zweiter streifenförmiger Überzug auftragen, dessen
Kanten den ersten Überzug in einem schmalen Bereich überlappen. Die Vorrichtung 10 weist eine Führungsschiene
14 auf. auf welcher der Träger 12 unier Randführung befördert wird. Die Schiene 14 wird von
senkrechten Stützen 15 getragen, die ihrerseits mit einem Sockel 16 verbunden sind. Die Schiene 14 ist in
drei Abschnitte unterteilt, nämlich einen Walzen-Fingabe-Abschniti
18. einen Bcschichumgs-Führimgsabschnitt 19 und einen Ausgabe-Abschnitt 20. Der
Lingabeabschnitt 18 weist eine Kantenführung 21 und eine in Vorschubrichtung weiter vorn angeordnete,
höher hegende Fuhrungs-Deckplatte 22 auf. die beide
durch Schraubbol/en 23 in ihrer Lage gesichert sind.
[5er Beschichtung*-Führungsabschnitt 19 ist mit einer
durch Schraubbol/cn 25 befestigten, höhcrliegenden Führungs-Deckplatte 24 versehen. Der Ausirag-Abschnitt 20 ist mit höher liegenden Halteleisten bzw
-Platten 26 verschen, die jeweils an einer Seite der
Führungsschiene 14 angeordnet sind, sich in Längsrichtung zu dieser erstrecken und einen Randbereich der
parallelen Kante der Träger abdecken, um sie wahrend
ihrer Bewegung durch die Vorrichtung in der Führungsschiene 14 zu hallen. Hie Halle-Platten 26 werden durch
.Schraubbolzen 28 in ihrer I .agc gehalten.
Zwischen dem l'ingahe- Abschnitt 18 und dem
I nhrungs Ahschnili 19sind übereinander zwei Quetsch
I ordcrwal/en Ϊ0 um) ?2 waagerecht angeordnet, deren
Drehachsen senkrecht zur Mittellinie dir Schirm' 14
verlaufen. Die Forderwalze 30 ist abwärts in Berührung
mil der Walze 32 vorbelastet. Beule Wal/en K), 32 sind
mit einem weichen, nachgiebigen Material 34. wie Gummi, beschichtet, und these Belage vermögen die
Oberfläche des Trägers 12 /wischen sich mit Reibung /u
erfassen und den Träger mit konsumier, vorhesiimniier
Geschwindigkeit durch die Vorrichtung /u lördern. Die
obere Walze 30 dreht sich in vorderen und hinleren Lagern 3b bzw. 38 aiii einer Welle 40. Die Layer 36, 38
werden von nicht dargestellten Schwenkarmen geiragen.
welche die Abwarts-Vorbelastung der oberen
Walze 30 gegen die angetriebene untere Walze 32
liervorbringen. Die unlere Walze 32 liiult in nicht
dargestellten, vorderen und hinteren Lagern auf einer Antriebs-Welle 42. die an ihrem !linieren lüde eine ^
Antriebs -Riemenscheibe 44 zum Antreiben der Welle aufweist. Bei umlaufendem Antrieb vermag somit die
Walze 32. welche die gegen sie vorbelastete Walze 30
antreibt, ein Stuck des I ragers 12 durch die Vorrichtung
hindtirehzufördern. wenn der I rager zwischen den ;o
Walzen erfaßt wird( I ig. 1.2 und 3).
Im Ausgabe-Abschnitt 20 der Führungsschiene 14 ist eine lotrecht angeordnete Kanien-Walze 46 vorgesehen,
welche an der Kaule des Trägers angreift und sie längs de;" Schiene 14 aus der Vorrichtung 10
hei ausfordc! 1. Die Walze 4b weist einen weichen
()berllächen-l3el.ig 48. beispielsweise .ms Gummi, aiii
und sitzt auf einer Amriebs-Welle 50. die über ein
kegelradgetriebe 52 von der Abtriebs-Welle 54 eines ■\ntriebs-Moiors 56 aus antreibbar ist. Auf der ^0
•\hiriebs-Welle 54 sii/t außerdem eine Riemenscheibe
58. die über einen Antriebs-Riemen 60 mit der Riemenscheibe 44 zum Antrieb der Fördcr-Walzen 32
verbunden ist. so dal.i bei eingeschaltetem Motor 56 die
iiniere l'ördcr-Wal/o 32 und die loireehle Kanten-Wal- ^
ze 46 mit einer Drehzahl angetrieben werden, bei welcher der Träger 12 mn konstanter Geschwindigkeit
durch «.lic Vorrichtung hindurchgelördcri w ird. Gegenliber
der lotrechten Walze 46 ist eine federbelastete Rollenanordnung 61 vorgesehen, welche an der ,0
gegenüberliegenden kante ties 'Tragers angreift und dessen benachbarte, parallele kante in Berührung mit
tier Walze 46 drang! ( Fig. I. 2 und 3).
Zwischen dem Meschichiimgs-I ühiungsabschniit 14
und dem Ausgabe-Abschnitt 20 tier Vorrichtung und iiher tier I'ührungs Schiene 14 sind zwei 1 laliemriiien
62. 64 vorgesehen, the jeweils an einer Seile der Führungs-Schiene 14 an tier Vorrichtung 10 befestigt
sintl und TragplaMen 66, 67 aufw eisen. In tier I !altering
62 ist eine Anelier-Stellschraube 68 vorgesehen. w
Zwischen den Halterungen 62, 64 befindet sieh ein
Auftragkopf 70, dessen Enden durch Flanken-Ansätze 6.3, 65 gehalten werden und dessen äußere, untere
.Seitenkanten auf den Tragplatten 66,67 ruhen, so daß er
in fester Lage gegenüber der Führungsschiene 14 gehalten wird und eine Beschichtung aus einem
fließfähigen Kunststoff auf die Oberfläche des Trägers 12 aufzutragen vermag, während diese unter ihm
hindurchläuft. Der Auftragkopf 70 weist einen blockförmigem Körper 74 auf, aus dem eine Austrag-Kammer 76 fo
hcrausgefräst und dessen Boden mit einer rechteckigen Aussparung 78 solcher Größe und Form versehen ist.
daß der Streifen des Trägers 12 unter der Austrag-Kammcr
hindurch/ulaufcn vermag. An der Oberseite des Korpers 74 ist eine vorwärts abstehende Kante 80
ausgebildet, die einen U-formigen. länglichen Schlitz 82
aufweist, welcher am oberen Kndc der vorderen Stirnflache 84 des Körpers 74 endet. Zu beiden Seilen
des Schlitzes 82 befindet sich je cmc Bohrung 85 zur
Aufnahme einer Schraube. Die äußeren Seitenwände86, 88 und die Rückwand 89 der Austrag-kammer 76 sind
so ausgebildet, daß sie eine rechteckige Öffnung
lesliegen, die schmäler ist als die Breite ties I lautpteiles
der kammer, jedoch der Breite des auf den Träger 12 aufzutragenden Überzugs entspricht. Die Unterseiler
tier äußeren .Seitenwände 86, 88 sind einwarf
gegeneinander abgewinkelt, so dall sie spitz aufeinaiulei
zulaufende Kanten 90 bzw.42 festlegen.
An der Stirnfläche 84 sind im Absland von der
.Seitenwänden 86 bzw. 88 zwei Ausrichi-Siifte 100. 102
vorgesehen, unterhalb und oberhalb derer je eint
Gewindebohrung 104 bzw. 106 zur Aufnahme vor Schrauben vorgesehen ist. von denen die beulen oberer
in di;n Figuren jedoch nicht sichtbar sind. Ln
recliieekiger llaltebloek 108 weist an der einen Seilt,
seiner Stirnfläche zwei Sehrauben-Bohi"iingen 110 um
an der anderen Seite zwei Schrauben-Bohrungen Wi aul. die so angeordnet sind, dal.i sie bei eingesetzter
Schrauben 11 3 milden (iew indebohi "imgen 104 und IW
fluchien. Lbenso sind in der Rückseite ties Blocks IOt
zwei nicht dargestellte Bohrungen zur Aulnahme tlci
Ausricht-S'.ifie 100 und 102 vorgesehen, wenn dei
Halleblock an der Stirnseite 84 des körpers 74 de1 Aultragkopfes angebracht ist. Die Oberseile de
llaliehloeks 108 ist mit einer zeniralen. weitet
Aussparung 114 versehen, in welcher sich eim
U-förmige Nm 115 von der Stirnseite ties Blocks au·
einwärts erstreckt. Zu beiden Seilen der Ntii ll!
befinde! sieh je ein lotrechter Vorhelastimgs-Siift Hb
während außerhalb jeder Seile der Aussparung H-Gewindebohrungen
117 vorgesehen sind, die mil tlei
Schrauben-Bohrungen 85 in der vorspringenden kanu 80 des körpers 74 fluchten.
Zwischen dem Halleblock 108 und der Stirnfläche 8-isl
eine Streichklinge 118 angeordnet, die umgekehr
L-Iorniige flesh1.!', mi; einem abw i-ts verlaufende!
Abschnitt 119 und einem waagerecht \erlaufcndei Abschnitt 120 besitzt. Die Außenkante ties waagerech
lon Abschnitts 120 der L-förmigen Streichklingc H!
«eist einen U-förmigen Schlitz 122 auf. während tin
Unterseite ties abwärts verlaufenden Mv.chnitis 1 H mi
einer zugeschärften kante 124 versehen ist De Abschnitt 119 bildet außerdem cmc Stirnwand /im
Versehließen der kammer 76. wenn er an dieser anliegi
wahrend die kante 124 cmc scharfe Sireichk.mie lang
der Unterseite der kammer 76 an der Stelle, au welche
sie mit der Stirnfläche 84 /nsammcnkommi. lesilegi
wenn der waagerechte Abschnitt 120 in die weil'
Aussparung 114 des Halteblocks 108 eingesetzt ist. Ii
diesem Zustand befindet sich der waagerechte Ab schnitt 120 der Sireichklinge in der Aussparung 114 um
sind die U-formigen Schlit/e 82 und 122 auf die Nut W
ausgerichtet, während die Unterseite des waagerechte!
Abschnitts 120 auf den Vorbelastungs Stiften 116 ruh;
wenn der Haltcblock 108 mil da/wischen befindliche
Streichklinge 118 an der Stirnfläche 84 befestigt ist.
Auf der vorspringenden Kante 80 des Körpers 74 is
emc Mikrometer Halteleiste 126 mn einer zcntra
angeordneten Mikrometer-Hülse 128 nebst darii
angeordneter Welle bzw. Spindel HO versehen, welch. den Schlitz 82 lotrecht durchsetzt. Im I ndc der Spinde
130 im eine Ringnut 132 ausgebildet, die vom Schlitz 12:
aufgenommen und durch ihn festgehalten wird, so dal bei einer schrittweisen Drehung der Spindel 130 durcl
Drehen der Hülse 128 die Strcichklmge 118 mi
Vorbelastung durch die Siiftc 116 lotrecht verstellt wire
A.nt" diese Weise läßt sieh eine Feineinstellung der Höhe
der Sireichklinge 118 über der Oberseite des Irakers
vornehmen, um die gewünschte Dicke ά^( Überzüge auf
dem Träger /u bilden. Der Endabsehnilt der Spindel I W
ragt in die Nut 115 hinein. NmIu- der beiden Enden der :"■
I lalteleiste 12β sind Schrauben-Bohrungen I 34 ausgebildet,
welche mit den Bohrungen 85 und den (iewindebohrungen
117 im Halleblock 108 fluchten, und in
welche die Schrauben 13b /ur Befestigung der I lalteleiste 12b eingeschraubt werden können. Wenn die ι·'
Schrauben Π6 der Halleleiste 12b und die Schrauben ΙΠ des Halteblocks 108 eingebaui sind, sind die
Mikrometer! lalteleisie 126. die Streichklinge 118 und
der I lalteblock 108 mil dem Körper 74 vereinigt, so dall
der Aultragkopf 70 vervollständigt ist. welcher nuliels is
der ll.ilterungen 62 und 64 herausnehmbar in lesler
Lage gegenüber der Schiene 14 festgelegt ist. Der Aufti agkopf 70 wird in den 1 lalterungen 62.64 durch the
Arretier- b/w. Stellschraube 68 gehallen, ilie sah .in die
Seite iles Auftragkopfes 70 anlegt. Das Einstellen der
Streichkiinge 118 erfolgt durch Lockern der Schrauben
ItV so dall die Streichkiinge 118 durch Drehen der
Hülse 128 /wischen dem I lalteblock 108 und der
Stirnfläche 84 verschiebbar aiifwäits und abwärts
verlagert und hierdurch entsprechend empestelli wer -s
den kann. Nach dem Linstellen der SireiehUinge f 18
werden die Schrauben IU fesige/ogcn. In dieser Lage
empfängt ein unter tier Austrag-Kanimer 76 im
Auftragkopl 70 hindurchlaulcnder Träger-Streifen einen in voibcstimmter Stellung befindlichen Üher/ut: yo
( l-'ig. 7). I" i g. 8 veranschaulicht einen /weiten -\ul;i"ag
kopf mit denselben grundsät/liehen bauteilen *· ic sie
vorstehend beschrieben sind; the Aiistrag-Kammer 77
dieses Auffagkopfes lsi gegenüber den parallelen
Kanten des Trägers 12 in unterschiedlicher Lage '0 aiisgerichtei
1.Interhalb ties Auftragkopfes 70 befinden sieb zwei
senkrecht /ur l-ührungs-Schiene 14 angeordnete leder
Yorbelastungseinnchtungeu 140 und 142. von denen
jede eine Blattfeder 144 aufweisi. welche den I'-asjcr 12
hei seinem Durchlauf durch die Aussparung 78 unter vier
Austrag -Kammer 76 in die richtige I aee /u deien
Unterseite bringt, so dal! die flache Oberllache des
Trägers stets gegen die Unterkäme der äußeren
Seitenwande 86, 88 und der Rückwand 84 1111 richtigen
Abstand zur Unterseite der scharfen Kante 124 der
Streichklinge 118 gehallen wird. Auf diese Weise wird
ein konstantes Abstreichen ties auf die Oberllaehe de··
Trägers aufgetragenen Materials auf gleichmäßige Dicke gewährleistet. Die Blatifcdcr 144 wird durch
Halle Ansätze 146 gehalten, die ihrerseits am Rahmen
der Vorrichtung 10 befestigt sind (Fig. 1.2. 3 und 5).
Im Bc.rieb wird die Mikrometer -Hülse 128 im
Auftragkopf 70 so eingestellt, daß sieh die Unterkäme
der Stretchklinge 118 in der gewünschten Höhe über der
Oberfläche des unter der Kammer 76 hindurchlaufcnden
Tragers befindet. Nach Erreichen der richtigen Einstellung werden die Schrauben 113 angezogen, um
die Streichklinge festzulegen. Sodann wird der Motor 56 an Spannung gelegt und hierdurch die Förder-Wal/c 32,
die durch diese angetriebene Walze 30 und die Kanten-Walze 46 in Dauerbetrieb gesetzt. Wenn sich
ein Träger-Stück unter dem Auftragkopf 70 befindet, wird in die Austrag Kammer 76 ein fließfähiger
Kunststoff der gcwunst hten elektrischen Eigenschaften
eingebracht, welcher solche Konsistenz besitzt, daß seine Kante nach den; \ Mr.ig ausfließt und eine Kante
mit gleichmäßiger \ ei ι ; m.j bildet
Die Stucke des isolierenden Trägers 12 werden kontinuierlich in flacher Lage auf der Liihrungs-Schiene
14 ties Eingabe-Abschnitts 18 gelördert. wobei jedes
Stück, mit seiner Vorderkante in Benihrimg mit tier
Hinterkante ties unmittelbar vorangehenden Stücks, in
Maschineiibeil-I .ängsrichtiing w ciiergeschoben w ird.
Die Vorderkante jedes Stücks wird /wischen den I order Walzen 50 und \2 erfaßt, so da IA der Träger 12
koniiiHiicrhch in ilen lieschichtungs I ithrungsahschniit
H hinein und an diesem entlang gefördert wird, in
welchem sie durch die fedei heiastete Rollenanordnung
hl in viirbcsiimnuer Lage gehalten wird. Nach dem
Durchlauf durch den EührungsahscIiMiu 14 gelangen die
I lager Stucke in die Aussparung 78 ties Aulirai-koples
70. in welchem ihre Oberseite nut dem Bcschiehtu'u's
material in Berührung gebracht wird. Die I edcr-Yorbc
l.isiiingscinrichtungen 140 und 142 halten die Oberflä
ein· des Trägers in der richtigen. Lage gegenüber der
I'titerseiie iles Auftragkoples 70 und vier schallen
Kante 124 tier Sttcichklingc 118. wodurch ti.· s
NbsireiliMi ties Streifen-Überzugs ,ml the richtige Dicke
gewährleistet wird. Nach dem Aiiliragen ties ersten
Süciler. Überzugs \ aiii ilen 1 rägei 12 wird die
Oberfläche d.es Überzugs teilweise ausgvhänci. sodann
wird der Träger zum Aulbringen eines zweiten
StreilciiT Iberziigs Π ein /weites M,d durch die
Vorrichtung hindtiichgcliihn. wobei sie unter einem
ausgewechselten Auftr.tgkopf hinduivhl.mli. dessen
\usirag Kammer entsprechend .uulers angeordnet ist.
Wahlw cinc kam1 der Tracer aber .inch um 18<
> ν crdrcpi Ivw mi· .lein i n^lc voran diircl·. die Yo; richtung gck itei
w erden.
Die spit/ zulaufenden I ! IH erka in en 4O. M2 der äußere:!
Senenw.lnde 86. 8X tier Austia;·. Kammer 7h bewirken,
daß iler Kunsisioff mit scharl begrenzten Kanten aiii die
OberlKiche ties Trägers 12 .uifgeiragei·. und. wahrend
die Streichklinge 118 liir eine glatte, gleit lunaßige Dicke
Utas ί !be;/ugs sorgt, so daß eine 'Jen.mc und ηΗ.π!
begrenzte, schmale elektrische \ erbuulungslinie (
/wischen ilen Überzügen gebiltlei wird. Nach de^·
Aushärten der I iberzüge siml tlahcr .he clektrischci;
l.igenschahen über die Verbiiitlungsluiie !":i;iwcg gieicP
maßiger und von höhere! (.)u.iiii.it als bei Άα\ bek.m'iu ;;
l'rodukteu dieser Art. Die niesserkaiiier.,:riiu'c Sireich
klinsie 118 bringt einen Überzug gleivliPiaßiget Divke
hei vor. wenn tier isolierende Trager 12 unter dem
Auftragkopl 70 herauslauft, wobei die i order-W al/ci
30. 52 iintl die Kanten Walze 46 gewahi leisten, daß tier
Streifen kontinuierlich und mit konstanter (icschwin
digkcit durch die Besehiehuingsstation hindurchgeloi
den wird. Nachdem der Träger mil der gewünschter
An/ahl von Streifen versehen worden ist. wird sit schließlich /ur Verfestigung der ilber/ugc ausgehärtet
Ersichtlicherweise sind die Halterungen 62, 64 s< gegenüber der Führungs-Schiene 14 angeordnet, daß u
nach der gewünschten An/ahl von Streifen-Über/ügei und/oder der gewünschten Breite der Über/üge eini
entsprechende An/ahl verschiedener Auftragköpfi eingesetzt werden kann. Zur Ausbildung zweie
einander kantenweisc überlappender Kunststoff-Strei fen braucht aber auch nur ein einziger Auftragkop
verwende: /u werden, indem die Außenkante de Auftrags aus einer Kammer mil der Kante in de
Führungsschiene 14 derart ausgerichtet wird, daß ei Träger-Stück zuerst unter dem Auftragkopf 70 hn
durchgeleitet und mit einem Streifen-Über/ug versehe werden kann, der in fester Lage gegenüber de
parallelen Kanten des Trägers ausgerichtet ist. worai
nach dem Oberflächenhärten des Überzugs des Trägers
erneut durch die Vorrichtung geleitet wird. Zu diesem Zweck wird der Träge, cndwcise bzw. um 180
umgedreht, so daß ihre andere Parallclkante zur Führung herangezogen wird, wobei ein zweiter
Streifen-Überzug aufgetragen wird, der die sich verjüngende Kante des ersten Streifen-Überzugs mit
eimer sich entgegengesetzt verjüngenden Kante überlappt.
Bei der Herstellung eines leitfähigen Elements, aus welchem sich kleine Widerstände herstellen lassen, kann
auf einen Streifen bzw. ein Stück eines dielektrischen Trägers von etwa 0,5 mm Dicke und etwa 38 mm Breite
ein etwa 9,5 mm breiter, leilfähige Silberteilchen enthaltender Streifen-Überzug aus Kunststoff und auf
diesen etwa 12.7 mm breiter Streifen-Überzug aus Kunststoff aufgetragen werden, in welchem Kohlensioffteilehen
dispergiert sind, wobei sich die Kanten der Streifen in einer schmalen, sich in entgcgengeset/ier
Richtung verjüngenden Zone überlappen, so dal? nach dem Aushärten zwei parallele Kunststoff-Streifen
unterschiedlicher elektrischer Eigenschaften vorhanden sind, deren verschiedenartige Materialien an einer
schmalen Kanienüberlappung voneinander getrennt sind Aus dem derart beschichteten Träger lassen sich
sichelförmige Widerstandselcmenie herausschneiden,
die mi ausgerichtet sind, daß sich die Widerstandselemente
in dem Streifen mit den Silberteilchen befinden, wahrend die Mine des sichelförmigen Elements aus dem
die Kohlensloffteilchen enthaltenden Streifen gebildet ist.
Ebenso tsi es ersichtlich, daß die erfindungsgemiiße
Vorrichtung durch entsprechende Einstellung der Sireichklinge aiii Auftragkopf eine Vielfall verschiedener
Uber/ugsdicken zu gewährleisten vermag. Is js können Träger von nur 0,25 mm Dicke benul/l werden,
und es hat sich gezeigt, daß brauchbare Mehrfach-Slrei
fen gebildet werden können, wenn ihre Dicke im Bereich von etwa 0.01 j bis 0,25 mm liegt. Weiterhin hat
, . V-I1 gezeigt, daß Kunststoffe mit Viskositäten von
bis 50
Ns
m2
m2
bei 10 U/mm auf einem Brookficld-Viskosimeter bei
einer Vorschubgeschwindigkeit der Grundschichten im Bereich von etwa 6 bis 18 m/min ausgezeichnete
Streifen-Überzüge ergeben, die eine gleichmäßige sich umgekehrt bzw. entgegengesetzt verjüngende Verbindungslinie
/wischen benachbarten Überzügen aufweisen. Ersiehtlicherweisc werden die Vorschubgcsehwindigkeit
und die Viskosität des Kunststoffs so aufeinander abgestimmte, daß sich die gewünschte, sich in
entgegengesetzter Richtung verjüngende Veraindung /wischen den benachbarten Überzügen ergibt. Außerdem
lassen sich ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. wenn sich der Kunststoff in thixotropem Zustand
befindet, da angenommen wird, daß ein Fließen des Kunststoffs auftritt, wenn der Träger unter der Kammer
und der Streichklinge hindurchläuft, wodurch eine schärfer begrenzte, sich verjüngende Kanten·Oberinp- <*>
pting im Beiührungsbercieh /wischen den Kanten der
benachbarten Überzüge gebildet wird. Diese Berührung mit sich in entgegengesetzter Richtung verjüngender
Überlappung ergibt eine ausgezeichnete, echte, schmale
l.inienvcrbindung auf der I lache /wischen den benaclv (15
bunten Kamen der Streifen-Überzüge, so daß die
elektrische Xuflnsung der Verbindung besser isi als bei
bekannten Produkten dieser Art.
Ebenso ist ersichtlich, daß mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung zahlreiche unterschiedliche Arten.
Größen und Formen von isolierenden Trägern mit einer Vielzahl streifcnförmiger paralleler Überzüge versehen
werden können. Brauchbare isolierende Träger sind solche aus Keramik, Glas, verschiedenen Kunststoffen
u. dgl. Der Träger kann in Form von Bahnen. Filmen und anderen Formen vorliegen, die eine flache Oberseite
aufweisen, welche die aufgetragenen Überzüge aufzunehmen und zu halten vermag. Außerdem kann die
Oberfläche des isolierenden Trägers mit einer Gruppe von Ausrichtlöchern zur Ausrichtung der Traget--Oberfläche
auf die auf ihr befindlichen Slreifen-Überzüge verschen sein, so daß sich die parallelen Überzüge skis
in der genauen vorgesehenen Lage auf dem Träger befinden. Außerdem können die Ausriclulöcher als
Führungen zum Stanzen. Schneiden und Wegbrechen gewünschter Einheiten der Widerstandselemeiiti. \,,in
Maupiieil des beschichteten 1 rägcrs dienen.
Es hat sich gezeigt, daß die sich in cntgcgengesei/ici
Richtung verjüngende Überlappung /wischen Jeu
benachbarten Kanten der parallelen Streifen-Über/uge
eine Übergangs/onc ergibt, die sich aul der Oberseite
des Trägers in Längsrichtung erstreckt und bestimmte Trennlinien am Ende des sich veriüngenden Ahsiluutis
besitzt, so daß sich praktisch lineare Kanten ergehen. von denen die eine an der Oberseite der ben.ichbarien
parallelen Streifen-Überzüge und die andere ,in deren
Unterseite liegt, welche mit der Oberseite des Tragers in
Berührung stein. Diese Verjüngungen mit ihren scharfen Trennlinien bilden mithin cine I Ibcrgangzone
zur (iewahrleitung einer stufenlosen Änderung dei
elektrischen Eigenschaften vom einen Sireil'en-l !her/ug
/11 dem daneben befindlichen.
Außerdem hat es sich gezeigt, daß die Übereinstim
mung der parallelen Kanten des Trägers mn den die Überlappungskante des benachbarten Streifen-Überzugs
bildenden Kammer-Außenwänden besonders wirksam ist, wenn die Übereinstimmung der Kamen der
Außenwand in Überlappungsstellung von praktisch genauer Ausrichtung bis zu etwa 0.013 mm weiter
Überlappung reicht. Diese Ausfluchtung der Kammer des einen Auftragkopfes auf die des anderen Aultragkopfes
bzw. die Ausrichtung dci Kammer gegenüber den parallelen Kanten des Träger, so daß der Ί rager
nach dem Auftragen des einen Überzugs zurückbewegi
werden kann, ergibt die vorgenannte Lagenausnehtung
der Streifen-Überzüge mit der gewünschten, sich 111
entgegengesetzter Richtung verjüngenden Überlappung an der Grenzfläche.
Zusammenfassend schafft die Erfindung mithin eine Vorrichtung, mit deren Hilfe auf die Oberfläche eine;
isolierenden Trägers in einander wiederholender Arbeitsgängen zwei oder mehrere mikrodünne. sirei
fenförmige Überzüge mittels einer einzigen Auftragsta
tion aufgetragen werden können, wobei jeder Überzug praktisch gleichmäßige Dicke besitzt und längs dci
benachbarten Kanten mit dem anderen Überzuj verbunden ist. leder Überzug wird aus einem fließfähi
gen. viskosen Kunststoff gebildet, in welchem Teilchei
dispergiert sind, die diskrete elektrische Eigenschaftet besitzen, so daß zwischen den benachbarten Kaniei
eine schmale, sich überlappende Linicnverbindunj gebildet wird, welche gleichmäßige und verbessert!
elektrische Eigenschaften gewährleistet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Auftragen mikrodünner Streifenüberzüge auf die Oberfläche eines isolierenden
Trägers, mit einer Einrichtung zur Förderung des Trägers unter mindestens einer auswechselbaren
Auftrag-Kammer hindurch, für eine fließfähige, viskose, insbesondere zur Herstellung elektrischer
Widerstände geeignete Kunststoffmasse, wobei der Boden der Kammer mit einer Austragöffnung
versehen ist, aus welcher der fließfähige, viskose Kunststoff auf die Oberfläche des durchlaufenden
Trägers auszutreten vermag, um auf dieser einen Streifenüberzug auszubilden, und bei der die
Kammer mit einer Streichklinge versehen ist, welche !5
den auf der Oberfläche des Trägers befindlichen Überzug auf gleichmäßige Dicke streicht, während
sich der Träger außer Berührung mit der Masse des fließfähigen Kunststoffs unter der Kammer hindurch
bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (62, 64) zur lösbaren Ausrichtung
und auswechselbaren Halterung jeder einzelnen Auftrag-Kammer (76) in fester Lage in bezug auf
mindestens eine Kante des Trägers (12) sowie eine Führungseinrichtung (14,18 bis 28) vorgesehen sind,
welche den durchlaufenden Träger mit mindestens einer seiner Kanten in eine gewünschte Position
unter der Kammer führt, und daß die auswechselbar in die Halterung einsetzbaren Auftrag-Kammern
(76, 77) dadurch unterschiedlich, scharf begrenzte Auftragspuren für die aufzubringenden Streifenüberzüge festlegen, daß die äußeren Seitenwände
(86, 88) der Auftrag-Kammern bodenseitig in einwärtsstehende und abwär's abgeschrägte Umgrenzungskanten
(90, 92) für die Austragöffnung übergehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichkantenanordnung eine
Einrichtung (128, 130, 132) zur Einstellung ihrer Höhenlage gegenüber der Oberseite des Trägers
zwecks Änderung der Dicke des Überzugs aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Einstellung der
Streichkantenanordnung eine Mikrometer-Einrichtung ist, mit deren Hilfe die Streichkante in kleinsten
Teilstücken aufwärts und abwärts verstellt werden kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichkantenanordnung
eine in einem Abschnitt der Unterkante der Kammer (76) ausgebildete, abgeschrägte Kante
(124) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichkantenanordnung
eine Streichklinge (118) ist, welche die Stirnwand der Auftrag-Kammer (76) bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichkantenanordnung
zum Abstreifen der Überzüge in einem Abstand von etwa 0,013 bis 0,25 mm über der
Oberfläche des durchlaufenden Trägers angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr
des fließfähigen Kunststoffs auf die durchlaufende &5
Oberfläche des Trägers unter Schwerkrafteinfluß erfolgt.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß In die Ausricht- und Halteeinrichtung verschiedene Kammern
(76) auswechselbar eingesetzt werden können, mit deren Hilfe sich mehrere Streifen-Überzüge mit
einer Kanten-Überlappung zwischen benachbarten Überzügen auftragen lassen, indem der Träger in
Gegenrichtung die Vorrichtung durchläuft.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrag-Kammer
(76) äußere Seitenwände (86, 88) mit einwärts und abwärts abgeschrägten Kanten (90
bzw. 92) aufweist, welche scharf begrenzte Außenkanten an dem durch sie aufgetragenen Streifen-Überzug
ausbiiden, während sich dieser außer Berührung mit der fließfähigen Kunststoff-Masse
bewegt.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung derart auf die Austrag-Kammer
ausgerichtet ist. daß zwei parallele, sich mit ihren Kanten überlappende Überzüge (A. B) aufbringbar
sind, wenn der Träger zunächst unter Berührung ihrer einen Kante mit der Führungseinrichtung
befc.-dert und anschließend mit ihrer anderen Kante in Berührung mit der Führungseinrichtung in
Gegenrichtung befördert wird.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Förderung des Trägers Walzen (30,32;
46, 48) aufweist, die vor und hinter den Stellen der Vorrichtung, an denen die Überzüge auf den Träger
aufgetragen werden, mit diesem in Berührung kommen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Förderung
des Trägers zwei waagerecht angeordnete Quetschwalzen (30,32), deren Drehachsen (40) senkrecht zur
Vorschubrichtungsachse des Trägers liegen und die so angeordnet sind, daß sie das Vorderende des
Trägers unter die Austragkammer fördern, sowie eine an der Kante des Trägers angreifende Walze
(46) aufweist, welche den Träger unter der Kammer herausfördert, wenn das hintere Ende des Trägers
die Quetschwalzen durchlaufen hat.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorbelastete Andruck-Rolle
(61) vorgesehen ist, welche die eine Kante der Grundschicht in Berührung mit der an der Kante
angreifenden Walze hält.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Förderung des Trägers diesen mit einer Geschwindigkeit
von etwa 6 bis 18 m/min fördert.
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Austragöffnung jeder Kammer in der Ausricht- und Halteeinrichtung Einrichtungen (26) zur Kantenführung
und Ausrichtung des Träger-Streifens während des Vorschubs so angeordnet sind, daß sich
nacheinander mehrere Streifen-Überzüge einzeln auftragen lassen, deren benachbarte Kanten sich in
einem schmalen Bereich überlappen.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen,
in die Ausricht- und Halteeinrichtung einsetzbaren Austragkammern den Auftrag von
Streifen-Überzügen unterschiedlicher Breite auf den Träger ermöglichen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16. dadurch gekennzeichnet, daß die Ausiragöffnungen der
auswechselbar in die Ausricht- und Halteeinrichtung einsetzbaren Austragkammern gegeneinander so
versetzt sind, daß beim Auftragen verschiedener s Streifen-Überzüge eine schmale Überlappung gegeben
ist
18. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
aus Keramik, Glas oder flexiblem Kunststoff besteht,
19. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger aus dünr.em, ausgehärtetem Phenolharz besteht.
20. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse
des fließfähigen Kunststoffs eine Visktsität von etwa
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1827870A | 1970-03-10 | 1970-03-10 | |
| US1827870 | 1970-03-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2107081A1 DE2107081A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2107081B2 DE2107081B2 (de) | 1975-11-13 |
| DE2107081C3 true DE2107081C3 (de) | 1976-06-24 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3721593C2 (de) | ||
| DE1750580C3 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen einer Thermoplast-Sperrschicht auf Teile der Gewinde von Kopfschrauben | |
| EP0577681B1 (de) | Schlitzdüse zum abgeben von flüssigkeiten | |
| DE3920774A1 (de) | Giessvorrichtung zum giessen transparenter kunststoffschichten mit einem eingefaerbten filterband | |
| EP2145695A1 (de) | Vorrichtung zur Klebstoffapplikation | |
| DE3927680A1 (de) | Auftragsvorrichtung | |
| EP0292813A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Umleimteilen mit den Stirnseiten plattenförmiger Werkstücke | |
| DE3931793A1 (de) | Ein geraet zur beschichtung einer fahrenden bahn | |
| EP0224855A2 (de) | Schlitzdüse | |
| DE3907846B4 (de) | Beschichtungsvorrichtung und Verfahren zum Auftragen eines Überzugmediums auf einen ununterbrochen laufenden flexiblen Träger | |
| DE4303357A1 (de) | Beschichtungsvorrichtung zum Auftragen dünner Naßfilme | |
| WO2008003542A1 (de) | Vorrichtung zum aufbringen von härtbarem, reibungserzeugendem material auf einer bandware | |
| EP0744220A2 (de) | Schlitzdüse | |
| DE2107163A1 (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Auftragen mehrerer paralleler, mikrodünner StreifenÜberzüge auf die Oberfläche einer dielektrischen Grundschicht | |
| DE2107081C3 (de) | Vorrichtung zum Auftragen mikrodünner Streifenüberzüge auf die Oberfläche eines isolierenden Trägers mit einer auswechselbaren Auftragkammer für eine fließfähige, insbesondere zur Herstellung elektrischer Widerstände geeignete Kunststoffmasse | |
| DE19709864C2 (de) | Vorrichtung zum Vergüten von Kantenflächen an Werkstücken aus Spanplattenmaterial | |
| EP0056067B1 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen einer dünnen Schicht eines Beschichtungsmaterials auf eine laufende Materialbahn | |
| DE2107080C3 (de) | Vorrichtung zum Auftragen mehrerer sehr dünner Streifen-Überzüge auf die Oberfläche eines isolierenden Trägers | |
| DE2107081B2 (de) | Vorrichtung zum Auftragen mikrodünner Streifenüberzüge auf die Oberfläche eines isolierenden Trägers mit einer auswechselbaren Auftragkammer für eine fließfähige, insbesondere zur Herstellung elektrischer Widerstände geeignete Kunststoffmasse Globe-Union Inc., Milwaukee, Wis. (V.StA.) | |
| DE3852702T2 (de) | Verfahren zur herstellung dekorativer bänder, blätter und paneele. | |
| DE2107080B2 (de) | Vorrichtung zum Auftragen mehrerer sehr dünner Streifen-Überzüge auf die Oberfläche eines isolierenden Trägers | |
| DE2224872A1 (de) | Vorrichtung zum Beschichten einer sich bewegenden Bahn oder eines Bandes mit einer oder mehreren Schichten aus stromungs fähigem Material | |
| DE8907752U1 (de) | Düse zum Auftragen von Fluiden, insbesondere von Schmelzklebern | |
| DE102011107604A1 (de) | Beschichtungsvorrichtung für einen Kunststoffprofilstrang | |
| DE636584C (de) | Vorrichtung zum Streichen von Unterlagen mit viscosen waesserigen Kautschukdispersionen |