DE2105052A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Trans port schwerer Lasten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trans port schwerer LastenInfo
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Description
Rudolf Busselmeier
Patentanwalt
Augsburg 31 · Rehlingenstraße 8
Augsburg 31 · Rehlingenstraße 8
Postfach 242
riKtst-luukkonlo. München Nr. 743 3»
riKtst-luukkonlo. München Nr. 743 3»
5668/01/Ch/Cz Augsburg, den 26. Januar 1971
William Smith Lee, 760 South Jefferson Davis Parkway, New Orleans, Louisiana
USA
Verfahren und Vorrichtung zum Transport schwerer Lasten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport schwerer Lasten mit im wesentlichen rechteckigen Untergestell
und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es sind verschiedene Vorrichtungen zum Transport schwerer Lasten bekannt, die jedoch verhältnismäßig
kompliziert im Aufbau, ungeschickt in der Handhabung und teuer sind. Ihre Handhabung verlangt zudem viel
Zeit. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden.
Nachfolgend sei ein Beispiel eines bekannten Transportsystems erläutert anhand des Transports einer
Kopiermaschine. Es handelt sich hierbei um eine "Xerox"-Kopiermaschine der 2400. Serie. Die Transportvorrichtung
weist hierbei mehrere, aus Winkeleisen bestehende Träger auf, an denen abnehmbare Räder
befestigt sind. Es ist erforderlich, die untere Verkleidung und die Transportrollen der Maschine zu
entfernen und einen Wagenheber zu verwenden. Hierbei benötigen zwei Personen meist eine Stunde um die Maschine für den Transport vorzubereiten und nochmals
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etwa die gleiche Zeit um die Transportvorrichtung abzunehmen und die von der Maschine abgenommenen Teile
wieder anzubringen. Im Gegensatz hierzu benötigt man mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Vorbereiten
der Maschine für den Transport und für das nachfolgende Abnehmen von der Transportvorrichtung nur etwa eine
oder zwei Minuten, wobei diese Arbeit von einer Person ausgeführt werden kann. Hierbei ist es nicht erforderlich,
die Maschinenverkleidung oder die Transportrollen der Maschine abzunehmen oder die Transportvorrichtung
mit der Maschine zu verschrauben.
Weitere Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß die empfindlichen Unterseiten der Maschinen besser
geschützt sind» ein breiterer und sicherer Stand der Rollen gewährleistet ist, der Transport der Maschine
auch über einen unebenen Untergrund möglich ist und die Maschine mittels eines Gabelstaplers angehoben
werden kann. Das erfindungsgemäße Transportsystem erleichtert das Verpacken der Maschine in
Kisten oder das Auspacken aus diesen Kisten mit oder ohne Verwendung eines Hebezeugs. Keines der bekannten
Transportsysteme weist eine solche Vielzahl von Vorteilen auf.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst und die Vorteile dadurch erzielt, daß man einen Schlitten unter
die Last schiebt, so daß sich der Schlitten von einem Ende zum anderen Ende der Last erstreckt. Danach
wird ein Hebel unter das eine Ende des Schlittens gesetzt und dieses Ende angehoben, so daß mindestens
ein Teil der Last auf dem Schlitten ruht. Unter den
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Schlitten wird am angehobenen Ende ein Radsatz seitlich eingerückt. Danach wird unter das andere Ende des
Schlittens ein Hebel gesetzt, so daß nunmehr die ganze Last auf dem Schlitten ruht. Am zweiten angehobenen Ende
wird nunmehr ein zweiter Radsatz seitlich eingerückt und danach der Schlitten abgesenkt, so daß die Last
und der Schlitten nunmehr getragen werden durch die beiden Radsätze.
Die Vorrichtung zur Durchführung der Verfahrens besteht aus einem Schlitten, mindestens einem unter den
Schlitten lösbar einzusetzenden Radsatz und Hebemitteln zum Anheben und Absenken des Schlittens.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Schlittens und der Raddoppelsätze, wobei angedeutet
ist, wie diese Radsätze in den Schlitten einzusetzen sind,
Fig. 1A eine perspektivische Ansicht des Hebemechanismusses
zum Anheben des Schlittens,
Fig. 2 eine Ansicht auf den Unterteil des Schlittens mit einem eingesetzten und einem zweiten,
zum Teil eingesetzten Radsatzes,
Fig. 2A eine Seitenansicht auf den Unterteil des Hebemechanismusses, der in Eingriff steht
mit einem Ende des Schlittens, welches teilweise im Schnitt dargestellt ist,
Fig. 3 die Schritte, die für das Transportieren bis 7 einer Maschine erforderlich sind
Fig. 8 eine Seitenansicht der zusammengelegten Transportvorrichtung.
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ORIGINAL INSPECTS)
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Zur Verdeutlichung des firfindungsgegenetand·· wird
nachfolgend seine Handhabung beim Transport eines schweren Kopiergerätes näher erläutert. Selbstverständlich
können in gleicher Weise andere Arten von schwereren Lasten befördert werden.
Wie am vorteilhaftesten in den Fig. 1 , IA und 2 gezeigt
ist, umfaßt das viele Elemente in sich schließende System der bevorzugten Ausfiihrungsf orm der vorliegenden
Erfindung einen Schlitten 1, 2 Sätze von Rollen oder Rädern 2a und 2b, die in den Schlitten 1 eingesteckt
werden können, sowie ein Hebelgestänge 3 zum Anheben des Schlittens an jedem Ende. Der Schlitten 1,
wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, enthalt grundsätzlich einen flachen Teil 10 mit vertikalen Seitenplatten
11, die versehen sind mit den lasttragenden Flanschen
12. Die die Last tragenden, als Flansche ausgebildeten Teile 12 weisen eine sanft geschwungene Führungskante
13 auf, so daß sich also die Teile 12 von der Führungskante
I3 aus verbreiten. Hierdurch ist es möglich, den Schlitten genau zu führen und auszurichten, wenn er unter
eine Last geschoben wird. Die Flansche 12 sind an ihrem anderen Ende verbreitert und weisen sog. Sperrteile
Ik auf, die verhindern, daß der Schlitten 1 zu weit unter die Last geschoben werden kann· Um den
Schlitten 1 eine ausreichende Quersteifigkeit zu geben,
sind im Bereich, wo die Rollensätze eingesetzt werden können, quer verlaufende Platten I5 angeordnet.
Um den Schlitten 1 bequem unter die anzuhebende Last schieben zu können, sind Rollen 17, vier an der Zahl,
vorgesehen. Die Rollensätze 2a und 2b weisen jeweils zwei Räder 20 auf, die an flachen Platten 21 befestigt
sind. Diese flachen Platten 21 weisen Querflansche 22
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mit vertikalen Seitenteilen 23 auf. Die vertikalen Seitenteile 23 sind in der Mitte mit Bohrungen 2k
versehen. Diese Bohrungen 2k dienen zum Verriegeln der Rollensätze 2a und 2b im Schlitten 1. Wie in der Fig.
gezeigt ist, ist jedes Rad 20 mit einem Verriegelungselement 25 versehen,· wodurch es möglich ist, daß sich
die Räder 20 entweder frei drehend oder in einer bestimmten Stellung um die vertikale Drehachse verriegelt
werden können. Wie durch die mit einem Pfeil versehenen strichpunktierten Linien in Fig. 1 angedeutet ist, und
in Fig. 2 gezeigt ist, können die Rollensätze 2a und 2b in die Auskehlungen ld des Schlittens 1 eingesteckt
werden. Bei den Auskehlungen l8 sind Winkeleisen 19 vorgesehen. Hierdurch bildet sich jeweils eine L-Konsole,
in die jeweils ein Flansch 22 einpaßt. Auf diese Weise werden die die Rollen tragenden Bauteile 2a und
2b beim Einstecken und Entfernen geführt und festgehalten. Hierbei ist eine deT Auskehlungen 18 mehr an
-der Mitte des Schlittens 1, in Längsrichtung gemessen, angeordnet, als die andere Auskehlung l8.
Die die Rollen tragenden Bauteile 2a und 2b ,werden in ihrer eingesteckten Stellung durch die federbelasteten
Riegelbolzen 100 verriegelt. Die Verriegelung erfolgt dann, wenn die Lage der Bohrungen 2k übereinstimmt
mit diesem Riegelbolzen 100.
Zwischen zwei Bolzenelementen 102 ist eine Kette vorgesehen. Wird an dieser Kette gezogen, werden die
Bolzenelemente 102 aus den Bohrungen 2k entfernt, so daß die die ro11entragenden Bauteile 2a und 2b entriegelt
sind. Das Hebegestänge 3 besteht, wie die Fig.lA
zeigt, aus zwei parallelen langen Rohren 30, die die
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eine Seite des Hebelarms darstellen. Diese Rohre 30 sind verbunden über ein Querrohr 31 und ein Griffrohr
32. Die Schenkelteile 30· stellen eine rechtwinkelig
verlaufende Verlängerung der Rohre 30 dar und sind in
einem Winkel von 90 oder weniger zu diesem angeordnet,
In Höhe der rechtwinkeligen Verbindung der beiden L-förmigen Teile 30, 30' sind Räder 35 vorgesehen.
Diese dienen zur Erleichterung des Transports und der Handhabung des Systems. Die Räder 35 sind jeweils geführt
zwischen zwei Flanschen 36, wodurch das Hebelgestänge
leicht geschoben und über Treppen hochgezogen werden kann. Das Ende Jk der Schenkel 3O1 ist geformt
wie ein Stiefelabsatz, damit ein leichtes Einpassen in die konisch geformten Hälse 104 des Schlittens 1
gewährleistet ist. Die Enden Jk weisen jeweils eine
Spitze 33 auf, die etwa parallel zum Rohr 30 verläuft.
Diese Spitze trägt dae Gewicht des Schlittens 1 und
des anzuhebenden Bauteils 40, wenn das Hebelgestänge
sich in einer Lage befindet, wie sie die Fig. 5 und zeigen. Wie am besten aus der Fig. 2A hervorgeht, dient
das Hebelgestänge zum Heben und Senken des Schlittens Hierzu werden die Schenkel 301 unter den Schlitten gesteckt.
Da die Hülse 104 zu ihrer Achse schräg abgeschnitten ist, kann tier Schenkel 30' vom vorderen Ende
in diese Hülse eingeschoben werden, jedoch stößt das Ende Jk gegen die hintere Wandung der Hülse an. Der
Schenkel 30· kann auf diese Weise in die Hülse 104 r.hne weiteres eingeschoben und herausgezogen werden.
Die Bewegungsabläufe beim Gebrauch des erfindungsgemäß&n
Gegenstände« werden nachfolgend beim Anheben siner ,^'tsc^ina hO e,7!.h$v* der Fig. 3 bis ? erläutert.
f.fcl ttii^Pi* Maschine handelt as sich um «ain schweres
Kopiergerät·
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Wie die Fig. 3 zeigt, wird der Schlitten 1 unter die Maschine 40 geschoben. Der Schlitten wird von der
Seite eingeschoben, wo die Maschine 4O am leichtesten ist, im dargestellten Beispiel- also von der linken
Seite. Die kleinen Rollen 17 ermöglichen es den Schlitten 1 leicht zu bewegen. Die Maschine 40 ist im gezeigten
Beispiel mit Hollen ausgestattet die jedoch nur für den Transport der' Maschine über kurze Strecken
gebraucht werden können* Diese Rollen sind nicht stabil genug, um die Maschine über weitere Strecken bewegen zu
können. Der Schlitten 1 ist so konstruiert, daß der Flansch 2 tief genug ist, um die Unterkante 43 des
Maschinensockels 44 nicht zu berühren. Der Schlitten ist weiterhin schmal genug, um frei zwischen die Kanten
42 der Rollen 4l geschoben werden zu können. Die Breite
des Flansches 12 ist hierbei derart, daß der Abstand von Flanschaussenkante zu Flanschaussenkante geringer
ist als der Abstand zwischen den vertikalen Achsen der Rollen 4l der Maschine 40. Der Schlitten 1 übersteht
auf diese Weise mit seinen beiden Enden in Längsrichtung die Rollen 42.
Die beiden Sperrteile l4 die seitlich vom Schlitten abstehen, verhindern, daß der Schlitten 1 zu weit unter
die Maschine 4O geschoben werden kann. Die Sperrteile treten also im eingeschobenen Zustand des Schlittens
mit den linken Rollen 4l, bzw. deren Befestigungselementen,
in Kontakt. Nachdem der Schlitten 1 vollständig unter die Maschine 40 geschoben ist, wird der Hebelgestänge
3 von der rechten Seite her unter den Schul Schlitten 1 geschoben, bis die Enden 33 in die Hülsen
104 eingreifen. Es sei vermerkt, daß diese rechte Seite die schicere Seite der Maschine 4O ist« Der eingeschobene
Zustand ist verdeutlicht in Fig. 2A. Wie die Fig. 4 zeigt"wird das Hebelgestänge bis in eine hori-109835/1038
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zontale Lage 3' gesenkt, wodurch die schwere Seite der Maschine 4O angehoben wird. Die Sperrteile lk verhindern
hierbei,daß die Maschine kO vom Schlitten 1
abgleitet. Da zwischen den Schenkeln 30' und dem langen
Hebelarm 30 ein Winkel von 90 oder weniger herrscht, weiterhin eine vorspringende Kante 33 vorhanden
ist und das Ende Jk schräg geneigt ist^bleibt
die Maschine ^O in dieser angehobenen Stellung stehen
(Fig. 5). Der Rollensatz 2a wird sodann in die Auskehlung l8 geschoben.
Der federbelastete Bolzen 100 verriegelt diesen Rollensatz 2a in seiner zentralen, eingeschobenen Lage.
Das Hebelgestänge 3 wird sodann angehoben und entfernt, d.h. die Maschine k0 wird abgesenkt.
Danach wird das Hebelgestänge an das entgegenge-"setzte
Ende des Schlittens 1 gebracht und die dortigen Hülsen 104 eingeschoben, in der gleichen Weise, wie
dies im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben wurde. Durch die gleiche Handhabung wird die Maschine kO aufs Neue
angehoben, und, wie die Fig. 6 zeigt der Rollensatz 2b eingeschoben und in seiner eingeschobenen Stellung verriegelt.
Nach dem Absenken des Schlittens 1 sitzt sodann die Maschine auf den Rollensätzen 2a und 2b und
ist fertig für den Transport auf den zugehörigen Rollen 20. Dies ist in Fig. 7 gezeigt. Um das Hebelgestänge 3
am neuen Aufstellort der Maschine zu haben, kann es zusammen mit der Maschine k0 transportiert werden, wie
die Fig. 7 zeigt.
Um den Transport der Maschine k0 auf den Rollensätzen 2a und 2b zu erleichtern wird die Maschine k0 vorzugsweise
durch Schieben an der schweren Seite der Maschine
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bewegt. Dies zeigt die Fig. 7. Durch die Gewichtsverteilung der Maschine kO und die Lage des Rollensatzes
2a weiter zur Mitte des Schlittens 1 und der Maschine kO kann das leichte Ende der Maschine kO verhältnismäßig
leicht kleine Hindernisse überwinden, in dem das schwere Ende der Maschine niedergedrückt wird.
Bei besonders großen Hindernissen wird das Hebelgestänge 3 von der Maschine kO genommen und der Schlitten
1 mit der Maschine kO über das Hindernis angehoben. Hierbei erleichtern die Räder 35 am Hebelgestänge 3 das
Bewegen des Schlittens 1 mit der Maschine kO über dieses .Hindernis hinweg. Da der Abstand zwischen den Rollen
20 weit größer ist als der Abstand zwischen den Rollen kl der Maschine 4o, ist die Sicherheit beim
Transport weit größer und dieser Transport weit leichter durchzuführen als lediglich beim Transport mittels
der Rollen k2.
Es sei angemerkt, daß der Schlitten 1 keinen Druck auf die empfindliche Unterfläche der Maschine kO ausübt,
da der Flansch 12 in Kontakt steht mit den k Füßen der Maschine, an denen die Rollen kl mittels Bolzen befestigt
sind.
Zum Transport der Elemente 1 bis 3 des Systems zu
oder vom Arbeitsplatz, kann der Schlitten 1 auf den Kopf gestellt werden und wird sodann auf das Hebelgestänge
3 aufgesetzt. Dieses Hebelgestänge 3 kann auch die beiden Rollensätze 2a und 2b aufnehmen. Dies ist
in Fig. 8 gezeigt. Ein leichter Transport der Teile bis 3 ist gewährleistet durch die Rollen 35 am Hebelgestänge
3. Um sicherzustellen, daß der Schlitten 1 und die beiden Rollensätze 2 auf ihren Platz auf dem
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Hebelgestänge 3 bleiben, ist dieses an den Schenkeln 30' mit Stiften 37 versehen, die den Schlitten 1 an
seiner Stelle halten. Weiterhin sind an den Haupthebelarmen nach innen vorspringende Stifte 39 angeordnet.
Mittels eines Gummibandes 3^'? welches um das Hebelgestänge
3 und den Schlitten 1 gespannt ist, wird das obere Ende des Schlittens 1 fest gegen das Hebelgestänge
3 gedrückt. Weitere vier runde Stifte 38 sind
am Hebelgestänge 3 vorgesehen, in die die Bohrungen 26 der beiden Radsätze zwei einpassen, um diese Radsätze
an ihrem Platz zu halten.
Der Transportschlitten kann in Zusammenhang mit einem Gabelstapler verwendet werden. Um sicherzustellen,
daß die Gabeln die Federbolzen 100 nicht beschädigen oder losen, sind in der Nähe des Radsatzes 2b V-förmige
Teile IO5 am Boden des Schlittens angeordnet, die auf
dem einen Gabelarm aufliegen. Der andere Gabelarm des Gabelstaplers kommt zum Anliegen zwischen der Auskehlung
l8 und den Rollen 17 auf der Seite des Radsatzes 2a.
Der Erfindungsgegenstand kann auf vielfältige Weise variiert werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
Beispielsweise ist es möglich, an Stelle der schiefen Hülsen 104. Schlitze in der Grundplatte 10 des
Schlittens 1 anzuordnen. In einigen Anwendungsfällen
kann es möglich sein, nur einen abnehmbaren Radsatz zu benutzen, wenn beispielsweise die zu transportierende
Maschine an einem Ende besonders hoch ist und der Schlitten 1 einen ständig mit ihm verbundenen Radsatz
besitzt« Weiterhin könnten die Rollen 35 am Hebelgestänge 3 entfallen, wobei dann das Hebelgeetänge 3 ein-
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fach um seine gebogene Ferse gedreht werden könnte. Anstelle des Hebelarms 3O1 mit einem Winkel von 90
oder weniger könnte eine federbelastete Stange verwendet
werden, die in das Hebelgestänge 3 eingebaut ist und sich nach unten erstreckt, um das Hebelgestänge
3 so lange wie gewünscht in seiner horizontalen Lage zu halten· Weiterhin können zusätzliche Mittel zum
Festhalten der Maschine kO auf dem Schlitten 1 vorge- λ
sehen sein, die ein Abgleiten verhindern können, die beispielsweise Löcher am Schlitten, in welche hervorstehende
Stifte, wie beispielsweise Bolzenköpfe, an der Unterseite der Maschine eingreifen. Um eine richtige
Gewichtsverteilung der Maschine und des Systems auf einem Gabelstapler sicherzustellen und um einer
Querbewegung vorzubeugen, können geeignete Konsolen oder Schlitze in den Seitenteilen 11 vorgesehen sein,
in welche die Gabel des Gabelstaplers eingreift. Damit das System beiden verschiedenen Größen und Abmessungen
der Maschinen verwendet werden kann, können der Schlitten 1 und die Radsätze 2 in Länge und Breite
verstellbar ausgeführt sein. I
- Patentansprüche -
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Claims (20)
1./Verfahren zum Transport schwerer Lasten mit im
wesentlichen rechteckigen Untergestell, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Unterschieben eines Schlittens unter die Last, der sich von einem zum anderen Ende der Last erstreckt,
b) Einsetzen eines Hebels unter das eine Ende des Schlittens und Anheben dieses Schlittens, so daß
mindestens ein Teil der Last auf dem Schlitten ruht,
c) seitliches Einrücken eines Radsatzes unter den Schlitten am angehobenen Ende,
d) Einsetzen eines Hebels unter das andere Ende des Schlittens, so daß die ganze Last auf dem Schlitten
ruht,
e) seitliches Einrücken eines zweiten Radsatzes unter den Schlitten am zweiten angehobenen Ende,
f) Absenken des Schlittens, so daß die Last und der Schlitten nunmehr getragen v/erden durch die Radsätze.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das zuerst angehobene Ende nach dem Einrücken des ersten Radsatzes abgesenkt wird und dieser Radsatz
einen Teil der Last trägt, danach der Hebel entfernt und zum Anheben des anderen Endes des
Schlittens verwendet wird.
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A3
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus einem Schlitten (1), mindestens einem unter den Schlitten lösbar einzusetzenden Radsatz (2) und
Hebemitteln (3) zum Anheben und Absenken des Schlittens bestehen, wobei'das Anheben und Absenken zum
Einsetzen und Entfernen der Radsätze in den bzw. vom Schlitten dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (1) zusätzliche fest angeordnete Rollen (17) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (1) seitliche kanalförmige Führungen (18) aufweist, in die die Radsätze (2) einsetzbar
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (1) Hülsenteile (104) zum Ansetzen
der Hebemittel (3) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülsenteile (104) in Richtung des Schlittenendes
abgeschrägt sind und die Hebemittel (3) durch diese Schräge einsetzbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (1) Verriegelungsmittel (100) zum Verriegeln der Radsätze (2) in den kanalförmigen
Führungen (18) aufweist.
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9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung in der voll eingeschobenen Stellung der Radsätze (2) erfolgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsmittel aus einem federbelasteten Bolzen (102) und einer Bohrung (24) am Radsatz
(2) bestehen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet
daß zwei federbelastete Bolzen (102) entgegengerichtet und im wesentlichen miteinander fluchtend vorgesehen
sind und ein flexibler Teil (101) die rückseitigen Enden der Bolzen miteinander verbindet und
bei einem Zug am flexiblen Teil (101) beide Bolzen gleichzeitig entriegeln.
12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (1) seitlich vom Schlitten abstehende, an die Füße der Last anstoßende Anschläge
(14) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten von den Seiten abstehende Flanschteile (12) aufweist, die zum Führen und
Ausrichten des Schlittens unter der Last dienen, wobei der Abstand zwischen den Flanschrändern etwas
kleiner ist als der Abstand zwischen den Füßen der Last.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet
daß die Vorderseiten der Flanschteile (12) in einer leichten Krümmung (13) zu den Seiten des Schlittens
(1) verlaufen.
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Λ5
15. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebemittel aus einem Hebelarm (3) bestehen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet
daß der Hebelarm (3) L-förmig ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Verbindungsstelle der beiden Arme (30, 30·) des L-förmigen Hebelarms Rollen (35) angeord-
• net sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel zwischen den Armen (30, 30f) des
Hebelarms (3) maximal 90 beträgt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende (34) des kurzen Arms (30') des Hebelarms (3) mit der Verlängerung des langen Arms (30)
einen spitzen Winkel bildet.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende -(3^) des kurzen Arms (301) eine etwa
parallel zum langen Arm (30) verlaufende Nase (33) aufweist.
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