DE2140865B2 - 1 -Imidazolyl-methanphosphonsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende Arzneimittel - Google Patents
1 -Imidazolyl-methanphosphonsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende ArzneimittelInfo
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Description
OR3
IO
in welcher
R
R
15
für einen gegebenenfalls ein oder zv/ei Substituenten tragenden Phenylring
steht, wobei die Substituenten gleich oder verschieden sein können und Fluor, Chlor
oder Brom, geradkettiges oder verzweigtes Ci-Q-Alkyl, Ci-Ct-Alkoxy,
Ci-C3-Halogenalkyl mit 1—5 Halogenatomen oder Nitro umfassen,
R1 die gleiche Bedeutung wie R hat oder
für den Pyridyl-, Pyrimidyl-, Furyl-, Pyrryl- bzw. Thienylrest steht und
R2 und R3 gleiche oder verschiedene geradkettige
oder verzweigte Ci-Ce-Alkyl oder Cs-Cs-Cycloalkylreste
bedeuten,
sowie deren Salze.
2. Verfahren zur Herstellung von 1-Imidazolylmethanphosphonsäureester
der Formel
I)
y O OR2
y O OR2
R—C—P
I \
R1 OR1
20
25
30
b) Λ-Halogen-methan-phosphonsäureester der
Formel
Hal O OR2
R-C-R1
OR3
in welcher
R, R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung
haben und
Hai für Chlor oder Brom steht
mit Imidazol in Gegenwart eines Säurebinders und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt und gegebenenfalls aus den nach den Verfahren a) und b) erhaltenen Verbindungen Salze herstellt
mit Imidazol in Gegenwart eines Säurebinders und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt und gegebenenfalls aus den nach den Verfahren a) und b) erhaltenen Verbindungen Salze herstellt
3. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem 1-Imidazolyl-methanphosphonsäureester
gemäß Anspruch 1.
Die vorliegende Erfindung betrifft neue 1-Imidazolylmethanphosphonsäureester,
mehrere Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende Arzneimittel, insbesondere als Antimykotika.
Es ist bereits bekannt geworden, daß einige N-Tritylimidazole
eine antimykotische Wirkung aufweisen (vergleiche belgische Patentschrift 7 20 801). Antimykotisch
wirksame 1-Imidazolyl-methanphosphonsäureester
sind jedoch nicht bekannt.
Es wurde gefunden, daß die neuen 1-Imidazolylmethanphosphonsäureester
der Formel
in welcher
R, R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung
haben, sowie deren Salze, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) Λ-Hydroxy-methan-phosphonsäureester der
Formel
OH O OR2
-N
Ij
-NK O OR2
Ij
-NK O OR2
I II/
R-C-P
R-C-P
I \
R1 OR3
R—C —P
R1
OR3
in welcher
R, R", R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung
mit Thionylbisimidazol der Formel
N —SO —N
Verdünnungsmittels umsetz*
in welcher
R für einen gegebenenfalls ein oder zwei
Substituenten tragenden Phenylring steht, wobei die Substituenten gleich oder verschieden
sein können und Fluor, Chlor oder Brom, geradkettiges oder verzweigtes Ci-Ct-Alkyl, Ci-C4-AIkOXy, Ci-C3-Halogen-
i'lkyl mit 1—5 Halogenatomen oder Nitro
umfassen.
R1 die gleiche Bedeutung wie R hat oder für den
Pyridyl-, Pyrimidyl-, Furyl-, Pyrryl- bzw. Thienylrest steht und
R2 und R3 gleiche oder verschiedene geradkettige oder
verzweigte Ci-Ce-Alkyl oder Cs-Ca-Cycloalkylreste
bedeuten,
sowie deren Salze, starke antimykotische Eigenschaften aufweisen.
Weiterhin wurde gefunden, daß man 1-Imidazolylmethanphosphonsäureester
der Formel (I) und deren Salze erhält, wenn man
a) a-Hydroxy-methan-phosphonsäureester der Formel
OH O OR2
I II/
R—C—P
R1 OR3
(II)
in welcher
R, R«, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung haben
mit Thionylbisimidazol der Formel
b) Λ-Halogen-methan-phosphonsäureester
Formel
Formel
N —SO —N
(III)
in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt oder Hal O
I Il
R—C—P
R1
R1
OR2
(IV)
ORJ
in welcher
R, R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung haben
und
Hai für Chlor oder Brom steht
mit Imidazol in Gegenwart eines Säurebinders und s gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels
umsetzt und gegebenenfalls aus den nach den Verfahren
a) und/oder b) erhaltenen Verbindungen Salze herstellt
Überraschenderweise zeigen die erfindungsgemäOen
1-Imidazolylmethanphosphonsäureester eine ausgezeichnete
antimykotische Wirksamkeit bei überraschend geringer Warmblütertoxizität Die erfindungsgemäßen
Stoffe stellen somit eine Bereicherung der Pharmazie dar.
Verwendet man «-Hydroxy-«^x-diphenyl-methanphosphonsäurediäthylester
und Thionylbisimidazol als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf durch das
folgende Formelschema wiedergegeben werden (Verfahrensvariante a):
N=
N—SO —N
O OC2H5
N=s
+ I NH + SO3
Verwendet man «-Chlor-a/x-diphenyl-methanphosphonsäurediäthylester
und Imidazol als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf durch das folgende
Formelschema wiedergegeben werden (Verfahrensvariante b):
Na2CO3
2NaCl
CO2
H2O
ι—N
ü,
N' O OC2H5
' II/
OC2H5
Als Salze der Imidazolylverbindungen der Formel (I) seien bevorzugt solche mit physiologisch verträglichen
Säuren genannt.
Beispiele derartiger Säuren sind Halogenwasserstoffsäuren wie z. B. Chlor- oder Bromwasserstoffsäure,
insbesondere Chlorwasserstoffsäure, mono- und bifunktionelle Carbonsäuren und Hydroxycarbonsäuren wie
z. B. Essigsäure, Maleinsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Salizylsäure, Sorbinsäure,
Milchsäure, 1,5-Naphthalindisulfonsäure, dreibasische
anorganische Säuren wie z. B. Phosphorsäure.
In den Formeln Il und IV steht R vorzugsweise für einen Phenylring, der einen oder zwei gleiche oder
verschiedene Substituenten enthalten kann. Als Substituenien
kommen vorzugsweise in Frage: Fluor, Chlor oder Brom, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit
1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, z. B.
Methyl, Äthyl, n.- und i.-Propyl, n.-, i.- und L-Butyl,
Alkoxy mit 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, z. B. Methoxy, Äthoxy, n.- und i.-Propyloxy,
n.-, L- und t.-Butyloxy, Halogenalkyl mit 1 bis 3, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen im Alkyl teil und
1 bis 5, insbesondere Fluor-, Chlor- oder Bromatomen, z. B. Trifluormethyl-Trifluor-dichlor-ethyl, oder Nitro.
R1 steht für die unter R genannten Reste, oder für den Pyridyl-, Pyrimidyl-, Furyl-, Pyrryl- bzw. Thienylrest.
R2 und R3 sind gleich oder verschieden und stehen für
geradkettig^ oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 4 und insbesondre 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
z.B. Methyl, Äthyl, n.- und L-Propyl,
η.-, ι- und t-Butyl, Pentyl, Hexyl oder Cycloalkyl mit 5
bis 8, vorzugsweise 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, z. B. Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl und Cyclooctyl,
insbesondere Cyclohexyl.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen der Formel II sind noch nicht bekannt Sie können durch
die Umsetzung von Verbindungen der Formel
C=O
(V)
R1
in welcher R und R1 die oben angegebene Bedeutung haben mit Verbindungen der Formel
O OR2
II/
H-P
C)R3
(Vl)
in welcher R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung
haben hergestellt werden.
Als Lösungsmittel können für die Umsetzung alle inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Benzin, Ligroin,
Cyclohexan, Benzol, Diäthyläther, Dioxan, eingesetzt werden. Die Reaktion kann auch in Abwesenheit eines
Lösungsmittels durchgeführt werden. Die Umsetzung wird in Gegenwart von 0,01 bis 0,03 Mol Alkalialkoholat
z. B. Natriufliäthylat je Mol Keton der Formel V bei
Temperaturen zwischen etwa 0 und etwa 300C vorgenommen.
Die Verbindungen der Formeln V und VI werden bevorzugt in molaren Mengen eingesetzt. Gegebenenfalls
können je Mol Keton der Formel V auch 2 bis 5 Mol der Verbindung der Formel VI verwendet
werden. Die Reaktionsprodukte der Formel II werden isoliert, indem man das Reaktionsgemisch mit Ligroin
verdünnt. Dabei fallen die erfindungsgemäßen Hydroxyphosphonsäureester der Formel II als farbloser
Niederschlag an (vergleiche Herstellungsbeispiel 8). Eine Reinigung der Verbindungen kann nach den
üblichen Methoden erfolgen.
Als Beispiele für die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen der Formel II seien genannt:
«-Hydroxy-ix.Ä-diphenyl-methanphosphon-
säurediäthylester,
«-Hydroxy-a-phenyl-oc-^-chlorphenyO-methan-
«-Hydroxy-a-phenyl-oc-^-chlorphenyO-methan-
phosphonsäurediäthylester,
(x-Hydroxy-ftA-bis-^-chlorphenylJ-methan-
(x-Hydroxy-ftA-bis-^-chlorphenylJ-methan-
phosphonsäurediäthylester,
«-Hydroxy-ix-phenyl-«-(4-fluorphenyl)-methan-
«-Hydroxy-ix-phenyl-«-(4-fluorphenyl)-methan-
phosphonsäurediäthylester,
«-Hydroxy-a-phenyl-(X-(4-chlorphenyl)-methan-
«-Hydroxy-a-phenyl-(X-(4-chlorphenyl)-methan-
phosphonsäurediisopropylester,
«-Hydroxy-<x-phenyl-<x-(4-pyridyl)-methan-
«-Hydroxy-<x-phenyl-<x-(4-pyridyl)-methan-
phosphonsäurediäthylester,
«-Hydroxy-iX.a-diphenyl-methanphosphon-
«-Hydroxy-iX.a-diphenyl-methanphosphon-
säureäthyl-cyclohexylester,
«-Hydroxy-oc-phenyl-a-^-methylphenylJ-methanphosphonsäurediäthyiester.
«-Hydroxy-oc-phenyl-a-^-methylphenylJ-methanphosphonsäurediäthyiester.
Die erfindungsgernäß verwendbaren a-Halogen-
«A-diaryl-(bzw. ot-aryl-«-heteroaryI)-methanphosphonsäureester
der Formel IV sind noch nicht bekannt. Sie werden durch die Umsetzung von stöchiometrischen
Mengen der Ausgangsstoffe der Formel II mit HaIogenierungsmitteln, wie Phosphorpentahalogenid, Thionylchlorid,
Bromsuccinimid usw, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels, z. B. Tetrachlorkohlenstoff,
vorzugsweise bei der Siedetemperatur des
ι ο Lösungsmittels, nach üblichen Methoden hergestellt Sie
fallen nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels als Feststoffe an und können in üblicher Weise durch Umkristallisieren
gereinigt werden (vergleiche Herstellungsbeispiel 9).
Als Beispiele für die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen der Formel IV seien genannt:
(x-Chlor-ÄA-diphenyl-methanphosphonsäuredi-
äthylester,
oc-Chlor-a-phenyl-a-^-chlorphenylJ-methan-
oc-Chlor-a-phenyl-a-^-chlorphenylJ-methan-
phosphonsäurediäthylester,
«-Chlor-aA-bis-^-chlorphenylJ-methan-
«-Chlor-aA-bis-^-chlorphenylJ-methan-
phosphonsäurediäthylester,
oc-Chlor-a-phenyl-flt-^-fluorphenylJ-methanphosphonsäurediäthylester,
oc-Chlor-a-phenyl-flt-^-fluorphenylJ-methanphosphonsäurediäthylester,
«-Chlor-ix-phenyl-«-(4-chlorphenyl)-methan-
phosphonsäurediisopropylester,
«-Chlor-rx-phenyl-ix-M-pyridyn-methanphosphon-
«-Chlor-rx-phenyl-ix-M-pyridyn-methanphosphon-
säurediäthylester,
Ä-Chlor-ix.a-diphenyl-methanphosphonsäure-
Ä-Chlor-ix.a-diphenyl-methanphosphonsäure-
äthyl-cyclohexylester.
«-Chlor-Ä-phenyl-Ä-^-methylphenylJ-methan-
«-Chlor-Ä-phenyl-Ä-^-methylphenylJ-methan-
phosphonsäurediäthylester.
Als Verdünnungsmittel kommen bei der Verfahrensvarianten a) alle inerten organischen Lösungsmittel in
Frage. Hierzu gehören alle organischen aprotischen Lösungsmittel, vorzugsweise Nitrile wie Acetonitril,
Äther wie Diäthyläther, Diisopropyläther, Tetrahydrofuran, Säureamide wie Dimethylformamid, Hexamethylphosphorsäuretriamid,
Halogenkohlenwasserstoffe wie Chloroform oder Methylenchlorid.
Die Reaktionstemperaturen können beim Verfahren a) in einem größeren Bereich variiert werden. Im
allgemeinen arbeitet man bei Temperaturen zwischen etwa 0 und etwa 1500C, vorzugsweise zwischen etwa 20
und 120° C.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
a) setzt man vorzugsweise auf etwa 1 Mol <x-Hydroxy-*A-diaryl-(bzw. <x-heteroaryl)-methanphosphonsäureester
der Formel II etwa 1 bis 2, insbesondere etwa 1 Mol Thionylbisimidazol der Formel III ein.
Die Isolierung der erfindungsgemäßen Stoffe der Formel I erfolgt nach üblichen Methoden. Die Isolierung
kann z. B. folgendermaßen durchgeführt werden: Zunächst wird das Lösungsmittel abdestilliert, der
Rückstand mit Wasser versetzt, mit Essigester aufgenommen und mit verdünnter Salzsäure extrahiert. Die
salzsauren Lösungen werden mit Natriumcarbonat
bo alkalisch gestellt. Dabei scheidet sich ein öl ab, das in
wenig Essigester aufgenommen und mit Petroläther angerieben wird. Das öl erstarrt nach einiger Zeit zu
Kristallen.
Beim Verfahren b) kommen alle polare inerte
b5 organische Lösungsmittel in Frage. Hierzu gehören
vorzugsweise niedere Alkylnitrile wie Acetonitril, niedere Alkylketone wie Diäthylketon, Äther, wie
Dioxan, Tetrahydrofuran, Säureamide wie Dimethyl-
formamid, Hexamethylphosphorsäuretriamid oder Dimethylsulfoxid.
Als Säurebinder können alle üblichen Säurebindungsmittel verwendet werden. Hierzu gehören vorzugsweise
Alkalihydroxide, insbesondere Natrium- und Kaliumhydroxid, Alkalicarbonate, insbesondere Natrium- und
Kaliumcarbonat, Erdalkalicarbonate, insbesondere CaI-ciumcarbonat
und organische Basen, insbesondere niedere Trialkylamine und heterocyclische Basen. Als
besonders bevorzugt seien im einzelnen genannt: Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Calciumcarbonat,
Triäthylamin, Pyridin, Lutidin und Imidazol.
Die Reaktionstemperaturen können beim Verfahren b) in einem größeren Bereich variiert werden. Im
allgemeinen arbeitet man zwischen etwa 20 und etwa 2000C, vorzugsweise zwischen 60 und 12O0C.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens b) werden die Ausgangsverbindungen der
Formel IV, das Imidazol und der Säureakzeptor vorzugsweise in etwa molaren Mengen eingesetzt. Wird ein
Überschuß an Imidazol als Säureakzeptor zugegeben, so werden zur Durchführung des Verfahrens etwa 2 bis
3 Mol Imidazol verwendet.
Die Isolierung der gemäß dem Verfahren b) erhaltenen Stoffe der Formel I erfolgt nach den üblichen
Methoden. Die Isolierung kann z. B. folgendermaßen durchgeführt werden. Zunächst wird das Lösungsmittel
abdestilliert, das erhaltene öl mit Wasser digeriert, in Essigester aufgenommen und mit verdünnter Salzsäure
behandelt wie beim Verfahren a) bereits beschrieben. Man fällt die Base aus der salzsauren Lösung mit
Natriumcarbonat und erhält dabei die Verbindung der Formel I als einen weißen Feststoff.
Die gemäß den Verfahren a) und b) erhaltenen 1-Imidazolyl-methanphosphonsäureester der Formel I
können nach den üblichen Methoden in ihre Salze überführt werden.
Als neue Wirkstoffe seien im einzelnen genannt:
1) a-l-lmidazolyl-<%,a-diphenyl-methanphosphonsäurediäthylester,
2) λ-1 -Imidazolyl-«-phenyl-a-(4-chIorphenyl)-methanphosphonsäurediäthylester,
3) a-l-Imidazolyl-oi.a-bis-^-chlorphenylJ-methanphosphonsäurediäthylester,
4) λ-I -Imidazolyl-a-phenyl-a-(4-fluorphenyl)-methanphosphonsäurediäthylester,
5) λ-I -Imidazolyl-«-phenyl-(x-(4-chlorphenyl)-methanphosphonsäurediisopropylester,
6) α-1 -Imidazolyl-Ä-phenyl-ix-^-pyridylJ-methanphosphonsäurediäthylester,
7) λ- 1 -Imidazolyl-ixA-diphenyl-methanphosphonsäure-äthylcyclohexylester,
8) «-l-ImidazolyI-«-phenyl-«-(4-methyl-phenyl)-methanphosphonsäurediäthylester.
Die neuen Wirkstoffe weisen starke antimykotische Wirkungen auf. Sie zeigen eine gute und breite Wirksamkeit
gegen human- und tierpathogene Pilze. Das Wirkungsspektrum umfaßt sowohl Dermatophyten wie
z. B. Trichophyton, Mikrosporon, Epidermophyton, als
auch Sproßpilze wie z.B. Candida, Cryptococcus und
Schimmelpilze wie z. B. Aspergillus.
Die Wirkstoffe können in der Human- und in der Tiermedizin Verwendung finden.
Als Indikationsgebiete in der Humanmedizin können beispielsweise genannt werden:
40 Dermatomykosen und Systemmykosen durch Tri chophyton mentagrophytes und andere Trichophyton
Arten, Mikrosporon-Arten, Epidermophyton floccosurr Sproßpilze und Schimmelpilze, insbesondere solchi
Mykosen, die durch die obengenannten Erreger hervor gerufen werden.
Als Indikationsgebiete in der Tiermedizin könner beispielsweise aufgeführt werden:
Alle Dermatomykosen und Systemmykosen, insbe sondere solche, die durch die obengenannten Erregei
hervorgerufen werden.
Die neuen Wirkstoffe können in bekannter Weise ir die üblichen Formulierungen übergeführt werden.
Sie können entweder als solche oder aber in Kombi
nation mit inerten, nichttoxischen pharmazeutisch an nehmbaren festen, halbfesten oder flüssigen Träger
stoffen zur Anwendung gelangen. Als Darreichungs formen in Kombination mit verschiedenen inerter
nichttoxischen Trägerstoffen kommen Tabletten, Dra gees, Kapseln, Pillen, Granulate, Suppositorien, wäßrige
Lösungen, Suspensionen und Emulsionen, nicht wäßrigi Emulsionen, Suspensionen und Lösungen, Sirupe
Pasten, Salben, Cremes, Lotions, Puder und dsrgleicher in Betracht. Der Begriff »Trägerstoff« umfaßt feste
halbfeste und flüssige Verdünnungsmittel, Füllstoffe unc Formulierungshilfsmittel.
Die therapeutisch wirksame Verbindung oder Verbindungen sollen vorzugsweise in einer Konzentratior
von etwa 0,1 bis 99,5, vorzugsweise von etwa 0,5 bis 9C Gewichtsprozent der Gesamtmischung vorhanden sein
Als feste, halbfeste oder flüssige Trägerstoffe seier
beispielsweise aufgeführt:
Wasser, nichttoxische organische Lösungsmittel, wie Paraffine (z. B. Erdölfraktionen), pflanzliche öle (ζ. Β
Erdnuß-/Sesamöl). Alkohole (z. B. Äthylalkohol, Glycerin), Glykole (z. B. Pmpylenglykol. Polyäthylenglykol)
natürliche Gesteinsmehle (z. B. Kaoline. Tonerden Talkum, Kreide), synthetische Gesteinsmehle (ζ. Β
hochdisperse Kieselsäure, Silikate), Zucker (z. B. Roh-, Milch- und Traubenzucker); Emulgiermittel, wie
nichtionogene und anionische Emulgatoren (z. B. PoIyoxyäthyleniettsäureester,
Polyoxyäthylenfettalkoholäther, Alkylsulfonate und Arylsulfonate), Dispergiermittel
(z. B. Lignin, Sulfitablaugen, Methylceilulose,
Stärke und Polyvinylpyrrolidon) und Gleitmittel (ζ. Β Magnesiumstearat, Talkum, Stearinsäure und Natriumlaurylsulfat).
Diese Stoffe können bei der Formulierung einzeln oder aber in Kombination verwendet werden.
Im Falle der oralen Anwendung können Tabletten, Dragees, Kapseln, Granulate, Lösungen und dergleichen
selbstverständlich außer den genannten Trägerstoffen auch Zusätze, wie Natriumeitrat und Dicalciumphosphat,
Süßstoffe, Farbstoffe und/oder geschmackverbessernde Stoffe enthalten.
Zur vorliegenden Erfindung gehören auch pharmazeutische Zubereitungen, die aus einer oder mehreren
Verbindungen der Formel (I) und/oder deren Salze bestehen oder wenigstens eine der Verbindungen der
Formel (I) und/oder deren Salze enthalten, wobei der
Wirkstoff in Form von Dosierungseinheiten vorliegt
Dies bedeutet, daß die Zubereitung in Form einzelner
Teile vorliegt, von denen jeder eine Dosierungseinheit oder 2,3 oder 4 Dosierungseinheiten oder V2, '/3 oder 1A
einer Dosierungseinheit enthält Falls es für die Applikation zweckmäßig sein sollte, können die Zubereitungen
auch aus anderen Vielfachen oder Bruchteilen einer Dosierungseinheit bestehen oder andere Vielfache
oder Bruchteile einer Dosieriingseinlieit bestehen oder
andere Vielfache oder Bruchteile einer Dosierungscinheit
enthalten.
Die neuen Verbindungen können in den Formulierungen auch in Mischung mit anderen bekannten
Wirkstoffen vorliegen.
Die neuen Wirkstoffe können in üblicher Weise angewendet werden.
Die Applikation erfolgt vorzugsweise oral oder lokal, eine parenterale Gabe ist jedoch ebenfalls möglich.
Im allgemeinen hat sich als vorteilhaft erwiesen, Mengen von etwa 20 bis 120, vorzugsweise 20 bis
100 mg/kg Körpergewicht 2mal je 24 Stunden zur Erzielung wirksamer Ergebnisse zu verabreichen. Gegebenenfalls
kann es jedoch erforderlich sein, von den genannten Dosierungen abzuweichen, und zwar in Abhängigkeit
von der Art und dem Körpergewicht des zu behandelnden Objektes, der Art und der Schwere der
Erkrankung, der Art der Formulierung und der Applikation des Arzneimittels sowie dem Zeitraum bzw.
Intervall, zu welchem die Verabreichung erfolgt.
So kann es in einigen Fällen ausreichend sein, mit weniger als der vorgenannten Mindestmenge auszukommen,
während in anderen Fällen die genannte obere Grenze überschritten werden muß. Für die Applikation
in der Human- und Veterinärmedizin ist der gleiche Dosierungsspielraum vorgesehen.
Lokal kann die Applikation in Form geeigneter Zubereitungen erfolgen, die z. B. 1% Wirkstoff enthalten.
Beispielhaft sei eine l°/oige Lösung der erfindungsgemäßen Verbindungen in Polyäthylenglykol 400 genannt.
Die starke antimykotische Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) und ihrer
Salze ist aus den folgenden in vitro- und in vivo-Versuchen ersichtlich:
b) in vivo-Versuche
Antimykotische Wirkung im Tierexperiment
Antimykotische Wirkung im Tierexperiment
Für die Prüfung der in vivo-Wirksamkeit der neuen Wirkstoffe diente als Modell die experimentelle
Candidose bei Mäusen:
20—22 g schwere, männliche Mäuse des Stammes CFi-SPF, Altromin-Pellet-Futter und Wasser ad
libitum, werden mit 2 χ 106 gewaschenen Zellen von
Candida albicans, suspendiert in physiologischer Kochsalzlösung, durch Punktion der Schwanzvene intravenös
infiziert. Unbehandelte Tiere sterben 3 bis 6 Tage post infektionem.
Behandelt man infizierte Tiere zweimal täglich beginnend mit dem Tag der Infektion bis zum 6. Tag
post infektionem mit Dosen von 25—50 mg/kg Körpergewicht der Verbindungen 1 —5 der Tabelle 1 oral mit
der Schlundsonde, so betragen die Überlebensraten der behandelten Tiere am 6. Tag post infektionem 40—90%
(Tabelle 3). Bei den unbehandelten Kontrolltieren überleben nur noch 10% am 6. Tag post infektionem.
Verbindung aus
Tabelle 2
Überlebensraten
in % am 6. Tag
post infektionem
Tägliche Dosis
mg/kg
| 1 | 80 | 2x50 |
| 2 | 70 | 2x50 |
| 3 | 40 | 2x50 |
| 4 | 70 | 2x50 |
| 5 | 90 | 2x50 |
| Kontrolle | 10 |
a) in vitro-Versuche
In der Tabelle 2 sind die minimalen Hemmkonzentrationen
(MHK) einiger für die Verbindungen der Formel (1) und deren Salze charakteristischer Stoffe
gegenüber verschiedenen Pilzspezies zusammengestellt Die MHK-Bestimmung erfolgte im Reihenverdünnungstest
Als Nährmedium dienten:
1) für Dermatophyten und Schimmelpilze Saboraud's milieu d'epreuve,
2) für Sproßpilze Fleischwasser-Traubenzucker-Bouillon.
Es wurde 48 bis 96 Stunden bebrütet und das Wachstum täglich abgelesen. Die Bebrütungstemperatur betrug 28° C.
Bei der Dosierung von 2 χ 25 mg/kg pro Tag überlebten am 6. Tag post infektionem durchschnittlich 30
bis 50% der behandelten Tiere.
Die erfindungsgemäßen Verfahren sollen an Hand der folgenden Beispiele erläutert werden:
| Verbin | MHK in | γ/πύ Nährmedium | grophytes | 10 | Mikro- | bei | Penicil- |
| dung aus | 10 | 40 | sporon | lium | |||
| Tabelle 1 | Tricho- | Candida | 100 | 20 | felinum | Asper- | commune |
| Nr. | phyton | albicans | 40 | 40 | gillus | ||
| menta- | 40 | 20 | 10 | niger | 100 | ||
| 20 | 10 | 100 | |||||
| 1 | 4 | 40 | 100 | ||||
| 2 | 10 | 40 | 100 | ||||
| 3 | 10 | 40 | 100 | ||||
| 4 | 100 | ||||||
| 5 | 40 | ||||||
55
60
65 Verfahren a)
Zu einer Lösung von 32 g (0,1 Mol) «-Hydroxy-Λ,Λ-diphenyl-methanphosphonsäurediäthylester
in 100 ml Acetonitril wird unter Rühren eine Lösung von 23,7 g (0,13 Mol) Thionylbisimidazol in 100 ml Acetonitril
gegeben. Nach zwölfstündigem Stehen bei Raumtemperatur (ca. 20°C) wird das Reaktionsgemisch drei
Stunden zum Sieden erhitzt, hierauf das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand mit Wasser versetzt
Das Gemisch wird in Essigester aufgenommen und 3mal mit je 50 ml verdünnter Salzsäure extrahiert Die
vereinigten salzsauren Lösungen werden mit Natriumcarbonat behandelt, bis die Lösung alkalisch ist Dabei
scheidet sich der Phosphonsäureester als öl ab. Dieses
öl wird mit wenig Essigester aufgenommen, anschließend mit Petroläther angerieben, wobei es kristallin
erstarrt.
Nach dem Umlösen aus Ligroin/Benzol erhält man 18 g (50% der Theorie) <x-l-Imidazolyl-a,«-diphenylmethanphosphonsäurediäthylester
vom Schmelzpunkt 730C.
Verfahren b)
34 g (0,1 Mol) «-Chlor-ÄA-diphenyl-methanphosphonsäurediäthylester
werden zusammen mit 17,5 g
Il
R XN7 O OR2
\l II/
C-P
(0,25 Mol) Imidazol in 200 ml Acetonitril gelöst und 15 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Abdestillieren
des Lösungsmittels wird der ölige Rückstand mit Wasser digeriert und mit Essigester aufgenommen. Mit
verdünnter Salzsäure wird 3mal extrahiert und die vereinigten salzsauren Auszüge mit Natriumcarbonat
behandelt, bis sich die freie Base abscheidet.
Man erhält 15 g (45% der Theorie) <x-l-Imidazolyl-Λ,Λ-diphenylmethanphosphonsäurediäthylester
vom Schmelzpunkt 73°C.
Analog Beispiel 1 werden die Beispiele 2 bis 7 der Tabelle 4 erhalten.
OR3
O
O
O
// X
Cl
J V
CH(CH3),
C2H5
C2H5
C2H5
C2H5
C2H5
CH(CH3)2
C2H5
H
C2H5
H
156
132
120
119
60
84
Der als Ausgangsprodukt benötigte «-Hydroxy-Λ,Λ-diphenylmethanphosphonsäurediäthylester
wird folgendermaßen hergestellt:
OC2H5
69 g (0,5 Mol) Diäthylphosphit und 91g (0,5 Mol)
Benzophenon werden gemischt Unter Rühren wird eine Lösung von 0,25 g (0,01 Mol) Natrium in 4 ml
Äthanol langsam zugetropft, wobei man durch Eiskühlung dafür sorgt, daß die Temperatur nicht über
5° C ansteigt Nach 15 Minuten Reaktionsdauer wird das Gemisch mit Petroläther verdünnt, wobei sich der
Phosphonsäureester als Feststoff abscheidet
Man erhält 107 g (67% der Theorie) «-Hydroxy- «A-diphenylmethanphosphonsäurediäthylester vom
Schmelzpunkt 154°C.
Der als Ausgangsprodukt benötigte «-Chlor-«,a-diphenylmethan-phosphonsäurediäthylester
wird folgendermaßen hergestellt:
OC2H5
32 g (0,1 Mol) ac-Hydroxy-OA-diphenyl-methanphosphonsäurediäthylester
werden in 500 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst Unter Rühren werden 20,8 g (0,1 Mol) Phosphorpentachlorid zugegeben und die Suspension
2 Stunden lang zum Sieden erhitzt Nach dem
Erhalten wird das Reaktionsgemisch auf Eiswasser gegossen, die organische Phase abgetrennt, mit Natriumbicarbonatlösung,
anschließend neutral gewaschen und getrocknet. Der nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhaltene Rückstand läßt sich aus
Ligroin Umkristallisieren.
R OH O OR2
\l II/
C-P
14
Man erhält 25 g (73% der Theorie) «-Chlor-«,«-diphenylmethan-phosphonsäurediäthylester
vom
Schmelzpunkt 63° C.
Analog Beispiel 8 werden die in der Tabelle 5 angegebenen Ausgangsverbindungen hergestellt.
OR3
Cl
C2H5
CH,
C2H5
CH(CH3), C2H5
C2H5 C2H5
CH(CH.,), C2H5
137 154 155 164
142
Die Hydroxyverbindungen können wie in Beispiel 9 35 Formel I benötigten Ausgangsstoffe können auf die in
beschrieben in die Halogenverbindungen übergeführt den Beispielen 8 und 9 dargelegte Weise dargestellt
werden. werden.
Alle übrigen zur Herstellung der Verbindungen der
Claims (1)
1. Imidazolyl-methanphosphonsäureester der Formel
—N
NK O
NK O
R—C—P
I v
R1
OR2
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