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DE2039343A1 - Panzerung - Google Patents

Panzerung

Info

Publication number
DE2039343A1
DE2039343A1 DE19702039343 DE2039343A DE2039343A1 DE 2039343 A1 DE2039343 A1 DE 2039343A1 DE 19702039343 DE19702039343 DE 19702039343 DE 2039343 A DE2039343 A DE 2039343A DE 2039343 A1 DE2039343 A1 DE 2039343A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armor
speed
projectiles
foam
meteorites
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702039343
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Dr Rer Nat Hoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dornier System GmbH
Original Assignee
Dornier System GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dornier System GmbH filed Critical Dornier System GmbH
Priority to DE19702039343 priority Critical patent/DE2039343A1/de
Priority to FR7128663A priority patent/FR2103981A5/fr
Publication of DE2039343A1 publication Critical patent/DE2039343A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64GCOSMONAUTICS; VEHICLES OR EQUIPMENT THEREFOR
    • B64G1/00Cosmonautic vehicles
    • B64G1/22Parts of, or equipment specially adapted for fitting in or to, cosmonautic vehicles
    • B64G1/52Protection, safety or emergency devices; Survival aids
    • B64G1/56Protection against meteoroids or space debris
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/04Plate construction composed of more than one layer
    • F41H5/0442Layered armour containing metal
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/04Plate construction composed of more than one layer
    • F41H5/0471Layered armour containing fibre- or fabric-reinforced layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Critical Care (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

DORNIEE SYSTEM GMBH
Friedrichshafen
Panzerung
Die Erfindung betrifft eine Panzerung an Fahrzeugen, insbesondere Raumfahrzeugen, gegen Meteoritenbeschuß bzw. Partikel höchster Geschwindigkeit.
Es ist vergleicheweise bekannt, für Militärische Zwecke Fahrzeuge jeglicher Art durch Panzerung Tor Beschüß zu sichern. Hierbei wird an der Außenschale des Fahrzeuges an den gefährdeten Stellen eine besonders starke Panzerung z.B. in Form von verschweißten Platten aus hochwertigem Stahl angeordnet.
Bei Raumfahrzeugen liegen die Probleme wesentlich anders, Diese müssen ein möglichst geringes Totgewicht aufweisen, Sine Sicherung gegen Beschüß von Projektilen, in diesem Falle sind z.B. Meteoriten gemeint, höchster Geschwindigkeit ist durch eine Panzerung im herkömmlichen Sinne nicht zu verwirklichen. Ss wäre denkbar, durch Verdopplung der Außenhaut eine gewisse Panzerung zu erreichen, insbesondere wenn eine Zwischenlage von einem weichen Material gewählt wird, die kleine Meteoriten auffangen kann.
Für den Flug von Raumschiffen durch die Erdatmosphäre wird eine entsprechend günstige Formgebung aus aerodynamischen Gründen gewählt, die auch einen gewissen Schutz gegen Beschüß von Projektilen bietet. Es besteht die Möglichkeit, daß diejenigen Projektile, die nicht etwa im rechten Winkel auf die betreffende Stelle der Oberfläche des Raumschiffes aufprallen, abgelenkt werden.
Es wurde vorgeschlagen, als Panzerung hew. Schutz von Fensterscheiben für rasch fliegende Flugzeuge besonders Materialien am verwenden, die der sogenannten Regeneroeion wirksam vorbeugen. Da ber dl· Oberfläche eines Raumschiffes viel su groA 1st, 1st dies· Art der Panzerung nicht anwendbar. Es
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können nur geringe exponierte Teile, wie z.B. der Teil einer Rumpfnase oder ähnliches Bit eine« solchen Spezialgla» versehen «erden. All diese genannten Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, um Partikel höchster Geschwindigkeit wirksam auffangen zu können. Schließlich sind noch Wärmeschutzschilder an Raumkapseln bekannt, aber hier liegen die Probleme wesentlich andere, sodaS sie nur der Vollständigkeit wegen erwähnt wurden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Panzerung für Fahrzeuge, insbesondere Raumfahrzeuge zu schaffen, die äußerst leicht an Gewicht, billig in der Herstellung, aber große Standfestigkeit gegen Meteor itenbeschuß bzw. Partikel oder Geschoße höchster Geschwindigkeit bietet. Srfindungsgemäß wird das Ziel dadurch erreicht, daß an die Außenwandung des Fahrzeuges zusätzlich ein Abdeckmaterial mit einer etwa um die Hälfte niedrigeren Schallgeschwindigkeit als die der Meteoriten- bzw. Geschoßgeschwindigkeit aufgetragen wird. Am besten eignet sich hierfür ein Abdeckmaterial aus Polyurethanschaum, Metallschaum oder dergleichen, das durch Klebung aufgetragen wird.
Anhand eines Ausführungsbeispieles sei die Erfindung nächer erläutert.
Bs zeigt die Figur einen Schnitt durch eine Panzerung.
Wie aus der Figur zu ersehen ist, wurde ein Schnitt durch eine Gehäusewand, die als Panzerung dient, dargestellt. Es bedeutet die schraffierte Fläche die Außenwand 1 und die punktierte Fläche der aufgetragene Schaumstoff 2. Als Verbindung wurde Klebstoff 5 verwendet, der gleichmäßig den Schaumetoff 2 an die Außenwandung 1 befestigt. Wird nun durch Meteoritenbeschuß- durch Pfeil P angedeutet die Panzerung getroffen, so wird zunächst die Oberfläche 3 des Schaumstoffes berührt. Da aber der Schaumstoff 2 eine wesentlich geringere Schallgeschwindigkeit als der der Geschwindigkeit der Meteoriten aufweist, kann die kinetische Energie der Meteoriten nicht von dem Schaumetoff abtransportiert werden, denn die Schallgeschwindigkeit ist auch eine Grenzgeschwindigkeit für den Energiertransport. Die kinetische Energie wandelt sich
109887/0217 ,
deshalb in Wärmeenergie um, was Im Grenzfall zu einer Verdampfung des Meteoriten führt. Das bedeutet in der Praxis, daß solche Meteoriten höchster Geschwindigkeit den Schaumstoff nicht durchschlagen können, im ungünstigsten Fall eine Einkerbung 4 hinterlassen. Sine wirksame Panzerung ist somit für Raumfahrzeuge gegeben.
Selbstverständlich kann diese Anordnung auch für herkömmliche Panzerfahrzeuge verwendet werden. Es wirkt gleichermaßen als Schutz vor Geschossen höchster Geschwindigkeit oder sogar Hohlladungsstrahlen und dgl., wobei die gleichen physikalischen Gesetze zur Anwendung gelangen. Für militärische Zwecke bildet auch diese Anordnung einen wirksamen Schutz vor Geschossen höchster Geschwindigkeit, während die herkömmliche Panzerung für Geschosse niedriger Geschwindigkeit ausreicht.
30. Juli 197O
ET 10/ Gö/ mo.
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Claims (1)

  1. - 4 S114
    Patentansprüche
    Panzerung an Fahrzeugen, insbesondere Raumfahrzeugen, gegen Meteoritenbeschuß bzw. Partikel oder Geschoße höchster Geschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß an die Außenwandung des Fahrzeuges zusätzlich ein Abdeckmaterial mit etwa um die Hälfte niedrigeren Schallgeschwindigkeit als die der Meteoriten- bzw. Partikel oder Geschoßgeschwindigkeit aufgetragen wird.
    2. Panzerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdeckmaterial Polyurethanschaum, Metallschaum oder dergleichen verwendet wird.
    3. Panzerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckmaterial durch Klebung verbunden ist.
    30. Julil97O
    ETlO/Gö/mo.
    109887/0217
DE19702039343 1970-08-07 1970-08-07 Panzerung Pending DE2039343A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702039343 DE2039343A1 (de) 1970-08-07 1970-08-07 Panzerung
FR7128663A FR2103981A5 (en) 1970-08-07 1971-07-27 Anti-projectile armour - comprising foam for dissipating high velocity particles esp meteorites striking spaceships

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702039343 DE2039343A1 (de) 1970-08-07 1970-08-07 Panzerung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2039343A1 true DE2039343A1 (de) 1972-02-10

Family

ID=5779163

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702039343 Pending DE2039343A1 (de) 1970-08-07 1970-08-07 Panzerung

Country Status (2)

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DE (1) DE2039343A1 (de)
FR (1) FR2103981A5 (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000055567A1 (en) * 1999-03-10 2000-09-21 Fraunhofer, Usa, Inc. Use of metal foams in armor systems

Families Citing this family (2)

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DE4129847A1 (de) * 1991-09-07 1993-03-11 Schoeck Bauteile Gmbh Lichtschacht fuer kellerfenster
GB2593530A (en) * 2020-03-27 2021-09-29 Bae Systems Plc Impact shield structures

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2103981A5 (en) 1972-04-14

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