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DE2038035A1 - 2-Amino-pyrido eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu pyrimidin-4(3H)on-Derivate - Google Patents

2-Amino-pyrido eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu pyrimidin-4(3H)on-Derivate

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Publication number
DE2038035A1
DE2038035A1 DE19702038035 DE2038035A DE2038035A1 DE 2038035 A1 DE2038035 A1 DE 2038035A1 DE 19702038035 DE19702038035 DE 19702038035 DE 2038035 A DE2038035 A DE 2038035A DE 2038035 A1 DE2038035 A1 DE 2038035A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compounds
pyrimidin
pyrido
formula
alkyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702038035
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dr.phil.; Thiel Max Dr.rer.nat; Stach Kurt Dr.-Ing.; 6800 Mannheim; Roesch Egon Dr.med. 6840 Lampertheim; Hardebeck Klaus Dr.med. 6700 Ludwigshafen Wiedemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roche Diagnostics GmbH
Original Assignee
Boehringer Mannheim GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehringer Mannheim GmbH filed Critical Boehringer Mannheim GmbH
Priority to DE19702038035 priority Critical patent/DE2038035A1/de
Priority to ES393481A priority patent/ES393481A1/es
Priority to US00165391A priority patent/US3794637A/en
Priority to SE09566/71A priority patent/SE366992B/xx
Priority to CH1111771A priority patent/CH563391A5/xx
Priority to AU31752/71A priority patent/AU450829B2/en
Priority to GB1295206D priority patent/GB1295206A/en
Priority to FR7128001A priority patent/FR2100976B1/fr
Priority to NL7110607A priority patent/NL7110607A/xx
Priority to ZA715112A priority patent/ZA715112B/xx
Priority to AT1059472A priority patent/AT311369B/de
Priority to AT669571A priority patent/AT311357B/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D471/04Ortho-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

BOEKRINGER MANNHEIM GMBH - 1685
2-Amino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on-Derivate
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel I
(D,
in welcher R1 und R- einen gegebenenfalls durch Hydroxy-Alkoxy- oder Alky!mercaptogruppen substituierten niederen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Purylalkyl-, Thienylalkyl- oder Tetrahydrofurylalkylrest bedeutet, wobei einer der Reste R, und R„ auch Wasserstoff sein kann,
ihre Salze mit physiologisch verträglichen Säuren, Verfahren zu ihrer Herstellung und die Verwendung zur Herstellung von Arzneimitteln.
In der brit. Patentschrift 774,095 sind das unsubstituierte und das li-phenylsubstituierte 2-Amino-4-hydroxypyrido[2,3-d]pyrimi(iin als Folsäureantagonisten mit antimikrobieller Wirkung beschrieben.
Es wurde nun gefunden, daß die neuen erfindungsgemäß substituierten Verbindungen I überraschenderweise eine ausgezeichnete diuretische und natriuretische Wirkung aufweisen.
•A
109886/1955
Die erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung der Verbindungen I sind dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich "bekannter Y/eise entweder
a) Verbindungen der allgemeinen Formel II
(II),
in welcher X eine reaktive Gruppe darstellt,
mit Verbindungen der Formel III
HtT
(in).
in welcher R-, und R? die oben genannte Bedeutung haben,
umsetztι oder
b) Propargylaldehyd oder ein reaktionsfähiges Derivat desselben, mit Verbindungen der Formel IV
(IV),
109886/1955
in welcher R, und R_ die obengenannte Bedeutung haben und Z eine Hydroxyl-, Mercapto-, Alkoxy-, Phenoxy-, Alkylmercapto- oder Aminogruppe bedeutet,
kondensiert und gegebenenfalls den Rest Z gleichzeitig oder anschließend in eine Hydroxylgruppe überführt, oder
c) Verbindungen der Formel V
HN. R1
in welcher R, und R2 die obengenannte Bedeutung haben,
bzw. die ihnen entsprechenden Cyanamid-Derivate mit 2-Aminopyridin-3-carbonsäure bzw. mit deren reaktionsfähigen Derivaten umsetzt, oder
d) 2-Amino-4-hyäroxypyrido-(2,3-d)-pyrimidin mit einer oder zwei Verbindungen der Formeln VI
R1-Y? R2-Y (VI),
in welchen R, und R„ die oben genannte Bedeutung haben und Y eine reaktionsfähige Gruppe darstellt,
zur Reaktion bringt und die so erhaltenen Verbindungen I gewünschtenfalls anschließend mit Säuren in pharmakologisch unbedenkliche Salze überführt.
109886/1955
Als reaktionsfähige Verbindungen der Formel II kommen vorzugsweise die Halogenide, aber auch Mercaptoverbindungen, Alkyl- und Phenoläther infrage. .
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens a) wird eine Verbindung II in wässriger oder alkoholischer Lösung mit einem Amin III umgesetzt; die Reaktion kann jedoch auch ohne Lösungsmittel in einem großen Überschuß der Aminkomponente III. durchgeführt werden.
Die Reaktion läuft normalerweise bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise zwischen 50 C und 100 C mit befriedigender Reaktionsgeschwindigkeit ab. Falls niedrig siedene Lösungsmittel oder leicht flüchtige Amine verwendet werden, empfiehlt sich die Verwendung einer Druckapparatur, um die Temperatur genügend steigern zu können.
Die Umsetzung des Propargylaldehyds mit Verbindungen der Formel IV erfolgt am besten bei niedriger Temperatur, vorzugsweise 0-50 C in einer alkalischen wässrigen, wässrig-alkoholischen oder alkoholischen Lösung. Als reaktive Derivate des Propargylaldehyds kommen beispielsweise ß-Anilino-acrolein oder ß-Chlor-acrolein infrage.
Die Überführung der Gruppe Z in den Verbindungen der Formel IV erfolgt nach der Umsetzung in an sich bekannter V/eise für den Fall, daß Z eine Mercaptogruppe darstellt durch Oxidation, beispielsweise mit wässriger Wasserstoffperoxidlösung, für den Fall, daß Z eine Alkoxy- oder Alkylmercaptogruppe ist, durch Hydrolyse und für den Fall, daß Z eine Aminogruppe darstellt, durch Diazotieren und anschließendes "Verkochen" des Diazoniumsalzes.
Als reaktionsfähige Derivate der 2-Amino-pyridin-3-carbonsäure können beispielsweise niedere Alkyl-ester oder das Amid einge-
109886/1955
setzt werden. Die Verbindungen V oder entsprechende Derivate des Cyanamida, können in wässriger oder alkoholischer Lösung im alkalischen Bereich mit 2-Amino-pyridin-2-carbonsäure-derivaten kondensiert werden.
Als Verbindungen VI mit einer reaktionsfähigen Gruppe Y kommen sämtliche Verbindungen infrage, welche bei einer N-Alkylierung zu den Resten R1 und R? führen. 'Dies sind vor allem die entsprechend substituierten Alkylhalogenide und Alkylsulfonate. E3 können im Einzelfall auch Diazoalkane und beispielsweise Formaldehyd verwendet werden, wobei man zu Verbindungen I kommt, in denen R, und/oder R eine Alkylgruppe bzw. eine Hydroxymethylgruppe darstellt.
Zur Überführung in die Salze werden die Verbindungen der Formel I beispielsweise in wässriger Lösung mit der berechneten Menge der physiologisch verträglichen Säure versetzt und vorzugsweise im Vakuum zur Trockene eingeengt.
Für die Verwendung der erfindungsgemäßen Substanzen als Arzneimittel mit diuretischer und natriuretischer Wirkung sind grundsätzlich alle üblichen enteralen und parenteralenApplikationsformen geeignet. Der Wirkstoff wird dazu mit festen oder flüssigen Trägerstoffen vermischt und in eine geeignete Form gebracht.
Beispiele für feste Trägerstoffe sind Milchzucker, Mannit, Stärke., Talkum, Methy!cellulose, Gelatine etc, denen man gewünschtenfalls Farbstoff und/oder Geschmacksstoffe zusetzt. Wegen der geringen Löslichkeit der erfindungsgemäßen Substanzen kommen für injizierbare Lösungen nur wenige Lösungsmittel, wie z.B. Dimethylsulfoxyd infrage. Höhere Konzentrationen werden deshalb bevorzugt als Suspension verabfolgt. Für die Humanmedizin sind bei der enteralen Applikation Wirkstoffgaben zwischen 10 und 500 mg/Tag in 1-4 Einzeldosen geeignet; bei intravenöser Applikation liegt die günstigste Wirkstoffmenge zwischen 5 und 100 mg/Tag.
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Die erfindungsgemäßen Substanzen, die sich durch eine gute und überraschend lang anhaltende diuretische Wirkung auszeichnen, bewirken im Organismus eine verstärkte Ausscheidung von Natriuisioncn, ohne dabei die Kaliumionen-Ausscheidung zu beeinflussen. Die erfindungsgemäßen Substanzen unterscheiden sich dadurch von den bisher bekannten Diuretica, die entweder eine verstärkte Natrium- und Kaliumionen-Ausscheidung oder eine Natriumionen-Ausscheidung bei gleichzeitiger Kaliuniretention bewirken. Dem Arzt wird damit ein neues Mittel an die Hand gegeben, um Patienten mi't gestörtem Natrium- aber normalem Kaliumhaushalt zu behandeln.
In den folgenden Beispielen sind die erfindungsgemäßen Verfahren näher erläutert.
BAD ORIGINAL
/ 109886/1955
- f-
Beispiel 1
2"Methylamino-p,yridor2,3-d ]pyrimidin-4
5,44 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on läßt man mit 100 ml 35 ^iger wässriger Methylaminlösung 48 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Man bringt das Reaktionsgemisch im Vakuum zur Trockne, versetzt mit Wasser, neutralisiert mit 2n Salzsäure und kristallisiert den Rückstand aus Methanol unter Verwendung'von Aktivkohle um. .Ausbeute: 2,9 g (55 <fo d.Th.) farblose Kristalle, Pp. 3OO-3O3°C (Zers.). Hyd'rochlorid: Fp. > 3000C4
In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido[2,3-d]-pyriinidin-4(3H)-on mit 33 foiger wässriger Äthylaminlösung:
2-Äthylamino-pyridof2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on farblose Kristalle, Fp. 290-293°C, Ausbeute: 53 </o d.Th.
Beispiel2
2-l8opropylamino-pyridor2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on
3,62 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 50 ml Isopropylamin in einem Autoklaven 5 Stunden auf HO0G erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum zur Trockene gebracht, der Rückstand mit Wasser behandelt und aus Isopropanol unter Verwendung von Aktivkohle umkristallisiert. Ausbeute: 2,1 g (51,5 d.Th.) farblose Kristalle, Fp. 242-244°C In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido-[2,3-d]pyrimidin~4(3H)-on mit n-Propylamin:
2-n-Propylamino-pyrido[2t3-'d]pyrimidin-4(3H)-on farblose Kristalle (aus Wasser); Fp. 250-2520C, Ausbeute: 60 ^d.Th.
•Λ
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Beispiel 3
2-Ally!amino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on
3,62 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 50 nil Allylamin IO Stunden am Rückfluß erhitzt. Man bringt das Reaktionsgemisch im Vakuum zu Trockene und kristallisiert den Rückstand aus Methanol-Wasser (l:l) um. Ausbeute: 3,1 g (76,5 $ d.Th.) gelbliche Kristalle, Fp. 240-2420C.
In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido[2,3-d]-pyrimidin-4(3H)-on mit Cyclopentylamin:
2-Cyolopentylamino-p.yrido[ 2,3-d ]pyrimidin-4(3H)-on farblose Kristalle (aus Methanol), Pp. 274-2760C, Ausbeute: 72 <fo d.Th.
Beispiel 4
2-(2-Hydroxy-äthylar3ino)-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on
3,62 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 6,1 g Äthanolamin in 50 ml Wasser 5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Man neutralisiert mit verdünnter Salzsäure und kristallisiert den Rückstand aus Wasser unter Zusatz von Aktivkohle um. Ausbeute: 2,2 g (53,5 <f0 d.Th.) farblose Kristalle, Fp. 256-2580C (Zers.)
Beispiel 5
2-(2>2-Djniethoxyäthylamino)-pyridof 2,3-d ]pyrimidin-4(3H)-on
10,8 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 12,6 g Aminoacetaldehyddimethy!acetal, 30 g Triäthylamin und 90 ml Wasser 48 Stunden
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am Rückfluß erhitzt. Man neutralisiert mit verdünnter Salzsäure und kristallisiert den Rückstand aus Wasser unter Verwendung von Aktivkohle um.
Ausbeute: 8,5 g (57 <?o d.Th.) farblose Kristalle, Pp. 220-222°C (Zers.). In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido[2,3-d]-pyrimidin-4(3H)-on mit Aminoacetaldehyddiäthylacetal bei einer Reaktionsdauer von 10 Stunden:
2-(2,2-Diäthoxyäthylamino)-pyrid'o[2,3-d]pyriinidin-4(5H)-on gelbliche Kristalle (aus Methanol), Fp. 213-215°C, Ausbeute: 60 0Jo d.Th.
Beispiel 6
2-(2-Methoxyäthylamino)-pyridof2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on
Das Gemisch aus 3,6 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on, 4,5 g 2-Methoxyäthylamin und 35 ml Äthanol wird 5 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Man saugt ab und kristallisiert aus Wasser unter Verwendung von Aktivkohle um.
Ausbeute: 2,3 g (52 <fo d.Th.) farblose Kristalle, Fp. 24l-243°C.
Beispiel
2~Furfurylan)ino-pyrido[2f3-d]pyrimidin-4(3H)-on 40,0 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 64 g Furfurylamin und 300 ml Äthanol 5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Man saugt ab, wäscht mit Äthanol nach und reinigt das Produkt durch
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Lösen in verdünnter Natronlauge und durch Behandeln mit Aktivkohle und Neutralisieren mit verdünnter Salzsäure.
Ausbeute: 31,5 g (59 <f0 d. Th.) schwach gelbliche Kristalle, Fp. 262-266°C (Zers.).
In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido-[2,3-d]pyrimiain-4(3H)-on mit Tetrahydrofurfurylamin ; bzw. N-Methy1-furfurylamin
2-Tetrahydrofurfurylamino-pyridof2,3-d]pyriraidin-4(3H)-on
schwach gelbliche Kristalle (aus Wasser), Pp. 258-260 C, Ausbeute: 49 ά.Th. bzw.
2,fN-Methyl-fttrfurylamino)-pyrido|"2<3-d]pyriinldin-4(3H)-on
farblose Kristalle (aus Wasser), Fp. 172-174°C, Ausbeute: 62,5 °/o d.Th.
Beispiel 8
2-f2-fcuryl-2)-äthylafflino]-pyrido[2,3-d]pyriE]idin-4(3H)-on
3,6 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on, 6,6 g Furyl-(2)-äthylamin und 50 ml Äthanol werden 1 Stunde am Rückfluß erhitzt. Man saugt nach Erkalten ab, wäscht mit Äthanol nach und kristallisiert aus n-Butanol um.
Ausbeute: 2,8 g (55 fo d.Th.) schwach gelbliche Kristalle, Fp. 283-2850C.
Beispiel 9
2-Thenylamino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on
Das Gemisch aus 3>6 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on, 6,8 g Thenylamin und 50 ml Äthanol wird 2 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Erkalten wird abgesaugt, mit Äthanol nachgewaschen und aus n-Butanol unter Verwendung von Aktivkohle umkristallisiert. Ausbeute: 3,8 g (73,5 c/o d.Th.) farblose Kristalle, Fp. 276-2780C.
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7.
Beispiel 10
2-Beng:ylamino-pyridor2,3-d ]pyrimidin-4(3H)-on
3,6 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 6,4 g Benzylamin und 50 ml Äthanol 5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Man saugt ab, wäscht mit Äthanol nach, löst den Rückstand in 2n Natronlauge, behandelt mit Aktivkohle und neutralisiert mit 2n Schwefelsäure.
Ausbeute: 3,8 g (75,5 $> d.Th.) farblose Kristalle, Fp. 288-290°C.
Beispiel 11
2-Dimethy!amino-pyridof2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on
5,45 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on, 27 g Dimethylamin und 100 ml Methanol werden im Autoklaven 5 Stunden auf 110 C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum zur Trockene gebracht, worauf man in Wasser aufnimmt, bei pH 7 rait Chloroform extrahiert und den Extraktionsrückstand aus Benzol unter Verwendung von Aktivkohle umkristallisiert.
Ausbeute: 1,9 g (33 % d.Th.) schwach gelbliche Kristalle, Fp. 194-1960C.
In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido[2 ,3-0. ]-pyrimidin-4(3H)-on mit Diäthylamin:
2~Diäthylamino-pyridol-2 »3-d.
farblose Kristalle, Fp. 152-153°C, Ausbeute: 49 % d.Th.
Beispiel 12
2-[Äthyl-(2-hydroxyäthyl)-amino]-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on 3,6 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on, 5,3 g 2-A'thylamino-
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äthanol und 50 ml Äthanol werden 5 Stunden auf Rückfluß erhitzt. Man bringt das Gemisch im Vakuum zur Trockene, nimmt in Wasser auf, neutralisiert und extrahiert mit Chloroform. Durch Umkristallisieren des Extraktionsrückstandes aus Wasser unter Verwendung von Aktivkohle werden 2,1 g (45 <fo d.Th.) farblose Kristalle, Fp. 197-1980C, erhalten.
In analoger V/eise erhält man durch Umsetzung von 2-Chlor-pyrido[2 ,3-d']-pyrimidin-4(3H)-on mit Diäthanolamin:
2-[Bis-(2-hydroxyätn.yl)-amino]-pyrido['2>g-d]pyrimidin-4(3H)-on farblose Kristalle, Pp. 197-1980C, Ausbeute: 48-$ d.Th..
Beispiel 13
2-(2-Methylmercapto-äthylamino)'-pyridof 2 r3-d ]pyrimidin-4(3H)-on 3,6 g 2-Chlor-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on werden mit 5,5 g 2-Methylmercapto-äthylamin in 35 nil Äthanol 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach Erkalten saugt man ab, löst den Rückstand in 2n Natronlauge, behandelt mit Aktivkohle und gibt 2n Salzsäure bis pH 5 zu.
Ausbeute? 3,3 g (70 <fo d.Th.) farblose Kristalle, Pp. 282-284°C.
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Claims (11)

Patentansprüche
1. Verbindungen der allgemeinen Formel I
(D,
in welcher R, und R2 einen gegebenenfalls durch Bydroxy-Alkoxy- oder Alkylmercaptogruppen substituierten niederen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Furylalkyl-, Thienylalkyl- oder Tetrahydrofurylalkylrest bedeutet, wobei einer der Reste R1 und R_ auch Wasserstoff sein kann,
und ihre Salze mit physiologisch verträglichen Säuren.
2. Verbindungen der allgemeinen Formel I1
(iO
109886/195
in welcher R, und R„ einen durch Hydroxy- Alkylmercapto- oder Alkoxygruppen substituierten niederen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Furylalkyl-, Thienylalkyl-, oder Tetrahydrofurylalkyl-Rest bedeuten, wobei einer der Reste
t ι
R, und R„ auch Wasserstoff oder ein Alkylrest sein kann.
3. 2-Methylamino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on.
4. 2-Äthylamino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on.
5. 2-Isopropylaroino-pyrido[2 ,3-d]pyrimidin-4(3H)-on.
6. 2-n-Propylamino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on.
7. 2-Dimethylamino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on.
8. 2-Diäthylamino-pyrido[2,3-d]pyrimidin-4(3H)-on.
9. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I
(D,
in weloher R, und R2 einen gegebenenfalls durch Hydroxy-Alkoxy- oder Alkylmercaptogruppen substituierten niederen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Furylalkyl-, Thienylulkyl- oder Tetrahydrofurylalkylreet bedeutet, wobei einer der Rosto R, und R2 auoh Wasserstoff sein kann,
098 86/195 5
sowie von deren Salzen mit physiologisch verträglichen Sauren, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise entweder
a) Verbindungen der allgemeinen Formel II
in welcher X eine reaktive Gruppe darstellt, mit Verbindungen der Formel III
m .. (in),
in welcher B, und R2 die oben genannte Bedeutung
haben, . ™
umsetzt oder "
b) Propargylaldehyd oder ein reaktionsfähiges Derivat desselben, mit Verbindungen der Formel IV
109886/1955
in welcher R, und R die obengenannte Bedeutung haben und Z eine Hydroxyl-, Mercapto-, Alkoxy-, Phenoxy-, Alkylmercapto- oder Aminogruppe bedeutet,
kondensiert und gegebenenfalls den Rest Z gleichzeitig oder anschließend in eine Hydroxylgruppe überführt, oder
c) Verbindungen der Formel V
N;—N^ (ν),
E2
in welcher E- und R2 die obengenannte Bedeutung haben,
oder die entsprechenden Cyanaraidderivate mit reaktionsfähigen Derivaten der 2-Amino-pyridin-3-cs:rbonsäure umsetzt, oder
d) 2-Amino-4-hydroxypyrido-(2,3-d)-pyriaidin mit einer oder zwei Verbindungen der ForceIn VI
R1-Yj R2-Y (VI),
in welchen R, und R2 die oben genannte Bedeutung haben und Y eine reaktionsfähige Gruppe darstellt,
bzw. mit deren reaktiven Derivaten zur Reaktion bringt und die so erhaltenen Verbindungen I gewünschtenfalls anschließend mit Säuren in pharsakologisch unbedenkliche Salze überführt.
1 0 9 8 8 6 / 1 9 5 B
10. Verwendung von Verbindungen der Formel I und von deren pharroakologisch unbedenklichen Salzen zur Herstellung von Arzneimitteln mit Herz- und Kreislaufwirkung.
11. Pharmazeutische Zubereitungen mit diuretischer Wirkung, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Verbindungen der Formel I und deren pharmakologisch unbedenklichen Salzen«
109886/1955
DE19702038035 1970-07-31 1970-07-31 2-Amino-pyrido eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu pyrimidin-4(3H)on-Derivate Pending DE2038035A1 (de)

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