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DE2034085A1 - Fahrzeugsitz - Google Patents

Fahrzeugsitz

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Publication number
DE2034085A1
DE2034085A1 DE19702034085 DE2034085A DE2034085A1 DE 2034085 A1 DE2034085 A1 DE 2034085A1 DE 19702034085 DE19702034085 DE 19702034085 DE 2034085 A DE2034085 A DE 2034085A DE 2034085 A1 DE2034085 A1 DE 2034085A1
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DE
Germany
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seat
pivot points
backrest
vehicle seat
stand
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702034085
Other languages
English (en)
Other versions
DE2034085C3 (de
DE2034085B2 (de
Inventor
Garth Omer New Berlin Radke Arthur Olsen Milwaukee Wis Hall (V St A) P
Original Assignee
Universal Oll Products Company, Des Piaines, IU (VStA)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Oll Products Company, Des Piaines, IU (VStA) filed Critical Universal Oll Products Company, Des Piaines, IU (VStA)
Publication of DE2034085A1 publication Critical patent/DE2034085A1/de
Publication of DE2034085B2 publication Critical patent/DE2034085B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2034085C3 publication Critical patent/DE2034085C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/50Seat suspension devices
    • B60N2/504Seat suspension devices attached to the base and the backrest
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/50Seat suspension devices
    • B60N2/506Seat guided by rods
    • B60N2/507Parallelogram-like structure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/50Seat suspension devices
    • B60N2/52Seat suspension devices using fluid means
    • B60N2/525Seat suspension devices using fluid means using gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

UNIVERSAL OIL PRODUCTS COMPANY
3o, Algonquin Road - Des Piaines / Illinois / USA.
Fahrzeugsitz
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz, insbesondere für Lastkraftwagen, Baumaschinen und dergl., mit einem einen vertikaien Teil aufweisenden Ständer und einem daran in Längslenkerpaaren angehängten und am Ständer abgefederten Sitzteil sowie eine Rückenlehne. Der Fahrzeugsitz ist symmetrisch zur Linksachse ausgebildet.
In der Fahrzeugsitzindustrie sind eine Reihe von verschiedenen geführten Fahrzeugsitzen und Schwebesitzkonstruktionen bekannt und üblich. Denn die verschiedenen Ausbildungsformen der Führungs- bzw. Schwebesitzsysteme weisen Rollen auf, die in entsprechenden Führungsschienen laufen, wobei entweder die Führungsschienen ortsfest und die Rollen beweglich angeordnet sind oder umgekehrt. Derartige Bauarten von Sitzen sind besonders aufwendig und benötigen darüber hinaus einen relativ grosaen
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* wiederholen.
Raum zum Aufstellen des Sitzes. Bei manchen bekannten Ausführungsformen sind die Führungsleisten gekrümmt ausgebildet, um eine Rotationsbewegung des Sitzes um die durch die Kniegelenke des Sitzbenutzers gedachte Schwenkachse zu erreichen. Die vorliegende Erfindung hat zum Zweok, die aufgezeigte Bewegung des Sitzteil.es durch ein Führungs- und Schwebesystem ebenfalls zu erreichen, jedoch mit vergleichsweise erheblich geringerem Aufwand, geringerem Platzbedarf und geringerem Gewicht.
Es sind ferner Sitzkonstruktionen bekannt, bei denen ein parallelogrammartiges Hebelsystem verwendet wird. Sitze, die diesen Typ von Anlenkung aufweisen, sind in ihrer Anwendung jedoch auf geringe Federwege beschränkt, d.h. auf Sitz, die keine sonderlich grosse Bewegung ausführen. Wenn dagegen relativ grosse Oszillationsbewegungen in den Fahrzeugsitz eingeleitet werden, wird die Torderkante des Sitzes zu derart grossen Schwingungen angeregt, dass die Beine des Sitzbenutzers während eines Teiles einer Schwingung angehoben werden. Während des anderen Teiles der Schwingung werden die Pussgelenke des Sitzbenutzers in einen relativ scharfen Winkel durchgebogene Beide Bewegungen sind besonders ermüdend, zumal sie sich laufend
Es ist noch ein anderer Konstruktionstyp von Fahrzeugsitzen bekannt, bei dem ein soherenartiges Führungsgestange Verwendung findet«. Dieses System benutzt zwei gekreuzte Hebel auf jeder Seite des Sitzes. Der Sitz ist durch jeden der Hebel mit dem Fahrzeugboden verbunden. Diese Scherenkonstruktion verlangt eine gut durchgebildete Befestigungsvorrichtung, zumindest an einem Ende der gekreuzten Hebel, um den Sitz relativ zum Fahrzeugboden zu bewegen. Bei der Bewegung des Hebelsystems bewegt
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sich der Sitz auf und abwärts infolge wechselnder Belastung; hierdurch ändert sich der Winkel zwischen den zwei Hebeln laufend. Mindestens ein Ende von jedem Hebel muss in eine Befestigungsvorrichtung enden, die als nachgiebige Verbindung derart ausgeführt sein muss, dass die zwei Hebel nicht in einen konstanten Winkel starr miteinander Verbundenwerden. Diese nachgiebige Verbindung besteht oft aus einer Rolle, die in einer Führungsleiste gleitet. Es ist klar ersichtlich, dass eine derart aufwendige Konstruktion zusätzliche Kosten verursacht. Ein anderer Nachteil der Scherenkonstruktion besteht in der schlechten Zugänglichkeit des Raumes zwischen dem Pussboden und dem Fahrzeugsitz, was sich insbesondere bei der Reinigung störend bemerkbar macht. Dies hat zur Folge, dass der Abstand zwischen dem Fahrzeugboden und dem Fahrzeugsitz bei manchen Konstruktionen vergrössert werden muss. Das Reinigungsproblem tritt insbesondere bei Lastkraftwagen, Schleppern und anderen schweren Fahrzeugen' auf.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Lösung der vorstehend beschriebenen Raum- und Kostenprobleme zu finden und gleichzeitig mit geringem Aufwand einen Fahrzeugsitz zu schaffen, bei dessen Bewegungen die Teile des Körpers des Benutzers des Sitzes vom Knie abwärts während der Bewegung in Ruhe bleiben. Es stellt ein weiteres Ziel der Erfindung dar» bei einem derartigen Sitz die Bewegung des Sitzteiles so auszubilden, dass der Sitzteil de? während der Be- und Entlastung nahezu eine Rotationsbewegung mit konstanter Winkelgeschwindigkeit um die Knieachse des Benutzers des Sitzes ausführt. Eine Annäherung an diese Idealbewegung des Sitzes ist nur mit relativ grossem Aufwand erreichbar. Zweck der vorliegenden Erfindung
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ist es, eine gute Näherung an diese Bewegungsbahn zu schaffen und gleichzeitig den Sitz "besonders einfach und kostensparend zu konstruieren.
Darüber hinaus sollen die Nachteile vermieden werden, die "bei Sitzkonstruktionen mit aufwendigen Rollenführungssystemen bekannt sind, bei denen der Sitzteil in seiner Bewegung relativ zum Ständer geführt wird«
Ferner muss ein Hebelsystem unterhalb des Sitzteiles, d.h. zwischen dem Sitzteil und dem Fahrzeugboden, auf dem der Sitz montiert ist, vermieden werden. Dieses Merkmal macht den Sitz besser zugänglioh und vereinfacht demzufolge die Reinigung im Raum unter dem Sitzteil, wo die Federung des Sitzes angeordnet ist und arbeitet.
Besonders wichtig aber ist es, einen Sitz au schaffen, der die oben beschriebene Bewegungscharakteristik aufweist, .d.h. bei welchem die Rückenlehne genau oder nahezu in dem gleichen konstanten Neigungswinkel bezüglich der Horizontalen geführt wird, und zwar trotz der Drehbewegung des Sitzes. Dieses Merkmal wird durch die spezielle Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung erreicht. Allen Ausführungsformen gemeinsam ist eine schwenkbare Anlenkung der Rücklehne des Sitzes an dem Sitzteil und an den oberen und unteren Längslenkern oder direkt am Ständer des Sitzes derart, dass die Rückenlehne bei den vielfältigsten Bewegungen des Sitzes lediglich eine Trans1ations-
bewegung relativ zum Ständer ausführt. Damit aber wird der besondere Vorteil erreicht, dass die Rückenlehne immer in einen konstanten Neigungswinkel zur Horizontalen geführt wird.
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Diese festgelegte Position der Rückenlehne vermeidet jegliche Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Oberkörpers des Sitzbenutzers, wenn der Sitz durchfedert. Dieses Merkmal ist übrigens von besonderer Wichtigkeit für die Sitzgestaltung. Die Relativbewegung zwischen der Rückenlehne und dem Sitzteil besteht wirkungsweise in einer Rotationsbewegung um eine Achse, die durch eine gedachte Linie realisiert wird, welche die beiden Hüften des Benutzers des Sitzes verbindet.
Erfindungsgemäss wird die vorstehend beschriebene komplexe Aufgabe durch einen Fahrzeugsitz der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei dem die Längslenker aus einem oberen und einem unteren Längslenkerpaar gebildet und an dem jeweils einen Ende in ortsfesten Drehpunkten des Ständers und an dem jeweils anderen Ende in ortsveränderlichen Drehpunkten des Sitzteiles angelenkt sind. Säbel sind die oberen Längslenker derart nach hinten aufwärts und die unteren Längslenker derart nach hinten abwärts geneigt angeordnet, dass sich die Verbindungslinien der Drehpunkte jedes Lenkers auf jeder Sitzseite auf Punkten schneiden, die im Bereich der duroh die Kniegelenke des Benutzers des Sitzes gedachten Schwenkachse liegen« Die meisten Oszillationsbewegungen, die in Fahrzeugen auftreten, werden mit güter Annäherung duroh eine Drehung des Sitzes um die Knieachse aufgenommen, wenn die Drehpunkte der oberen und unteren Längslenker auf jeder Seite des Fahrzeugsitzes zumindest etwa vertikal ausgerichtet eind. In bevorzugter Ausführungsform befinden eich dabei sowohl die ortsfesten Drehpunkte am Ständer als auch a*« die ortsveränderlichen Drehpunkte am Sitzteil vertikal Übereinander.
In bevorzugter Aueführungeform befinden sich die ortsfesten Drehpunkte der Langelenker in Fahrtrichtung gesehen vorne,
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während die ortsveränderlichen Drehpunkte der Längslenker hinten angeordnet sind. Bei dieser Anordnung befindet sich der Sitzteile im wesentlichen hinter dem vertikalen Teil des Ständers. Xm Idealzustand müssten die ortsfesten Drehpunkte der Längslenker auf der durch die Kniegelenke des Sitzbenutzers gedachten Schwenkachse angeordnet werden. Eine derartige Ausgestaltung hat aber wiederum andere Kachteile. Beispielsweise bietet ein solcher Sitz Schwierigkeiten für " den Benutzer beim Besteigen des Sitzes und beim Aufstehen. Auch würden die vertikal hochstehenden Teile des Ständers die Betätigung des Fahrzeuges, insbesondere die Lenkung, verhindern oder zumindest stark erschweren. Aus diesen Gründen sind die ortsfesten Drehpunkte des Sitzteiles in der Nähe der Vorderkante vorgesehen, während der Sitzteil selbst mit seinem Sitzkissen in entsprechender Entfernung von der Kniedrehachse endet.
Von besonderem Vorteil ist es, die Rückenlehne des Fahrzeugsitzes schwenkbar an den oberen und unteren Längslenkern zu befestigen, wobei die Drehpunkte wiederum vorzugsweise vertikal übereinander angeordnet werden. Die Geometrie des Sitzes ist dabei so ausgestaltet, dass die Drehpunkte zwischen den ortsveränderlichen Drehpunkten, aber gegebenenfalls nach vorn versetzt und im gleichen Abstand wie die Entfernung der ortsfesten Drehpunkte zueinander in Form eines Parallelogramms angeordnet sind. Hierdurch tritt der besondere Vorteile zutage, dass die Bückenlehne des Sitzes nur Translations- oder lineare Bewegungen ausführen kann. Eine Rotation wird vermieden. Die Drehpunkte der Rückenlehne werden dabei so angeordnet, dass die Rotation des Sitzteiles relativ zur Rückenlehne etwa u* die gedachte Verbindungslinie der beiden Hüften des Benutzer· le· Sitzes erfolgt.
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In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die relative Anordnung des Ständers zum Sitzteil umgekehrt, d.h. der Sitzteil befindet sich im wesentlichen in Fahrtrichtung gesehen vor dem Ständer. Damit ändert sich auch die Anordnung der Längslenker, wenngleich auch hier das gleiche Bewegungsprinzip verwirklicht wird, wie bei den anderen AuBführungsi'ormen. Die ortsfesten Drehpunkte der Längslenker sind dabei hinten angeordnet, während die ortsveränderlichen Drehpunkte in Fahrtrichtung gesehen bach vorne zeigen. Wenn die ortsveränderlichen Drehpunkte in der Nähe der Vorderkante des Sitzteiles angeordnet werden, schliesst der Sitzteil in der Regel mit dem Vertikalteil des Ständers ab. In einer verbesserten Ausführungsform ist eine Führungsleiste oder -nut am Ständer vorgesehen, während die Rückenlehne mit einem entsprechenden, in der Führungsnut laufenden Gleitstein versehen ist. Am Sitzteil« ist eine hintere Seitenführungsplatte mit einer Schraubverbindung vorgesehen. Dabei sind die Schraubverbindung und der Gleitstein in etwa vertikal zueinander angeordnet, so dass die Rückenlehne während der Federungsbeweguhg des Sitzes nur eine Translations- und der Sitzteil eine Rotationsbewegung relativ zur Rückenlehne etwa um die durch die Hüften des Benutzers des Sitzes gedachte Drehachse ausführen. Die Anordnung kann auch umgekehrt getroffen werden. Dann verfügt die Rückenlehne über eine Führungsleiste bzw. -nut, während am Ständer ein Gleitstein vorgesehen ist. Es tritt hierbei genau die gleiche Bewegung des Sitzes auf, wie sie vorher beschrieben wurde. Da die Bewegung des Sitzteiles einer Rotationsbewegung um die Knieachse des Sitzbenutzers nahekommt, wird auch der Anlenkpunkt der. Rückenlehne am Längslenker auf einem Kreisbogen geführt, der als Radius die Entfernung des Drehpunktes von der Kniegelenkachse aufweist. Die duroh den Oleitstein und die Führungsnut gebildete Kreisbahn, gleichgültig, auf welchen Sitzteilen der
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Grleitstein und die Führungsnut verteilt sind, weist den gleichen Radius auf, und sie entspricht im übrigen der vorher beschriebenen Kreisbahn. Damit aber wird die Rückenlehne frei von Rotationsbewegungen gehalten.
In einer weiteren Ausführungsform sind die ortsveränderlichen Drehpunkte in der Nähe der Hinterkante des Sitzteiles vorgesehen. Dabei ist die Rückenlhne einerseits an unteren Längslenkern in ortsveränderlichen Drehpunkten und andererseits an oberen Längslenkern in Drehpunkten angelenkt, wobei die Drehpunkte in etwa vertikal und im gleichen Abstand wie die ortsfesten Drehpunkte zueinander in Fornjeines Parallelogramms angeordnet sind. In dieser Ausführungsform erstreckt sich der Sitzteil im wesentlichen vor dem vertikalen Teil des Ständers. Auch bei dieser Ausführungsform führt die Rückenlehne des Sitzes nur Translationsbewegungen aus.
Der erfindungsgemässe Fahrzeugsitz ist vorzugsweise für den Gebrauch in sohweren Fahrzeugen, wie beispielsweise Lastkraftwagen, bestimmt. Wenn ein L stkraftwagen auf der Strasse fährt,
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werden Vibrationen und andere Stösse unvermeidlich durch den Fahrzeugboden auf den Ständer des Sitzes übertragen. TJm den Benutzer des Sitzes bzw. den Fahrer des Fahrzeuges vor diesen Stössen und Vibrationen zu schützen, kann der Sitzteil relativ zum Ständer durohfedern. Um Ermüdungserscheinungen und sonstige Gefahren für den Benutzer des Sitzes zu vermindern, ist es von besonderer Wichtigkeit, die Relativbewegung der Sitzteile zueinander zu kontrollieren. Dabei tritt besonders di· Relativbewegung des Sitzteiles zum Ständer in den Vordergrund. Der Sitzteil ist während der Oszillationsbewegung sowohl Rotations- als auoh Translationsbewegungen relativ zum Ständer unterworfen.
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Bei der Analyse der Rotationsbewegung -von einem Standpunkt seitlich des Sitzes kann leicht erkannt werden, dass der obere*« Teil des Sitzes um einen Drehpunkt verschwenkt wird, der etwa dort angeordnet ist, wo der obere Längslenker mit dem Ständer verbunden ist. Andererseits wird der untere Teil des Sitzes tun einen Drehpunkt versohwenkt, der an der Anlenkstelle des unteren Längslenkers an dem Ständer zu finden ist. Der obere und der untere Längslenker bzw. die zu beiden Seiten des Sitzes anigeordneten Längslenkerpaare weisen normalerweise gleiche Länge auf; hierdurch wird eine besonders angenehme Bewegung des Sitzes erreicht. Werden dagegen das obere und untere Längslenkerpaar mit differierender Länge ausgeführt, so kann der Sitz trotzdem näherungsweise eine Rotationsbewegung um die Knieachse des Sitzbenutzers ausführen. Allerdings muss dann eine kleinere Amplitude der Bewegung des Sitzes in Kauf genommen werden.
In der bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung enden die vorderen Enden der Längslenker in der Nähe der Torderkante
des Fahrzeugsitzee. Die vorwärtsweisenden Drehpunkte, entweder die ortsfesten oder die ortsveränderlichen Drehpunkte, sind derart nahe beieinander angeordnet, so dass eine optimale Drehbewegung entsteht und der Sitzteil nahezu um die Knieaohse des Sitzbenutzers schwenkt, wenn der Sitz relativ zum Fahrzeug durohfedent. Die Drehpunkte der beiden Länge lenker kömnen aioht zusammenfallen, weil die Sitzbewegung dann um diesen gemeineamen Drehpunkt erfolgen würde und nicht mehr um den Kniedrehpunkt.
Sie Durehfederung de· Sitzteile· würde darüber hinaus einen unangemessen groscen Winkelau·sohlag zur Folge habea. In der bevorzugten Aucführungef or* wurde eine für die »eisten Sitzbenutzer gültige optimale Entfernung der beiden ortsfesten Drehpunkte veneinandef vo* etwa 11,4 β» gefunden. Dabei wurden die·· ortefeete» Drehpuakte etwa 25»4 «■ himter der gedachten Knie«ohwenk-
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achse angeordnet. Die Entfernung der ortsfesten Drehpunkte von den ortsveränderlichen Drehpunkten betrug etwa 3o,5 cm, wobei die ortsbeweglichen Drehpunkte in der Nähe der Hüften des Sitzbenutzers angeordnet waren.Die Entfernung der ortsveränderlichen Drehpunkte voneinander betrag etwa 25,4 cm. Durch diese Geometrie war sichergestellt, dass der Körper des Benutzers des Sitzes nahezu um die gedachte Knieachse verschwenkt wird, während die Körperteile von den Knien abwärts in Ruhe bleiben. ψ Hierdurch werden die Ermüdungserscheinungen, die beim Sitzen auftreten, stark reduziert und die Sicherheit des Fahrzeugführers erhöht. Die .gedachten Verbindungslinien zwischen dem ortsfesten und dem ortsveränderlichen Drehpunkt jedes Längslenkers konvertieren dabei in Fahrtrichtung und schneiden sich in einem Bereich nahe der Kniegelenke bzw. der durch die Kniegelenke gedaohten Schwenkachse des Fahrzeugbenutzers.
Die Drehpunkte,von denen in der Erfindung des öfteren die Rede ist, können durch Bolzen realisiert werden, die entweder an den Längslenkern befestigt sind und in entsprechende Ausnehmungen im Ständer oder im Sitzteil eingreifen. Ebenso ist es möglich, ^ Bolzen am Ständer oder am Sitzteil vorzusehen, die dann in
entsprechende Ausnehmungen der Längslenker eingreifen. Es liegt ferner im Bereich des durchschnittlichen fachlichen Könnens, auch solche Bolzen zu verwenden, die als separate Teile gefertigt werden und sowohl in Ausnehmungen der Längslenker als auoh in solch« des Ständers und des Sitzteiles eingreifen.
Für die Federung des Fahrzeugsitxteiles kommen Ftdern joder gebräuohlionen Bauart infrag·, beispielsweise Luftfedern, Kompressionsfedern, Blattfedern, Sohraufeenfedern oder andere bekannt· Federelemente. Da dies« Federung normalerweise unter dem Sitz zwischen dem Sitzteil und dem Ständer vorgesehen iet,
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wird eine gute Lösung des Problems durch ein Federelement erreicht, welohes auf beiden Seiten des Sitzes vorgesehen ist und den Sitzteil nach oben, entgegengesetzt zur Richtung des Fahrzeugbodens hin, belastet. Die Federung besteht in diesem Falle üblicherweise aus einer Schraubenfeder, die entweder am Fahrzeugrahmen oder an dem sioh vertikal erstreckenden Teil des Ständers befestigt ist.
Der Gegenstand der Erfindung lässt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu, von denen einige zur Verdeutlichung in der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der bevorzugten Ausführungsform • der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsmöglichkeit,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsmöglichkeit des Fahrzeugsitzes.
In Fig. 1 ist der erfindungsgemäss Fahrzeugsitz dargestellt, der einen Ständer 1 aufweist, welcher im wesentlichen aus einem vertikalen Teil 16 und einem horizontalen Teil 17 besteht, wobei der Ständer mit Beinen horizontalen Teil 17 am Boden des Fahrzeuges befestigt ist. Auf dem Ständer 1 ist ein Sitzteil 2 vorgesehen, welohes ein Sitzkissen 5 und Sfeitenführungsplatten 15 aufweist, die an dem Sitzrahmen 18 beiderseits des Sitzkissens 5 befestigt sind. Der Sitzteil 2 befindet sioh in der Regel oberhalb des horizontalen Teiles 17 des Ständers 1 und ist durch eine Luftfeder 4 am Ständer 1 abgefedert» Das obere Ende der Luftfeder 4 ist am Sitsrahmen 18 angelenkt, während das untere Ende der Luftfeder Mit dem horizontalen Teil 17 des Ständers 1 verbunden ist. Der Sitzteil 2 ist am Ständer 1 durch ein oberes Längslenkerpaar 7 und ein unteres Längslenkerpaar 8 »ufgehEnft. Der Sitz ist symmetrisch
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zu seiner Längsachse ausgebildet. Jeder der beiden oberen Längslenker 7 ist an seinem einen Ende drehbar gelagert. Dieses in Sitzrichtung nach vorne weisende Ende des oberen Längslenkers 7 ist durch Befestigungsmittel 9 en einem Drehpunkt, der sich im vertikalen Teil 16 des Ständers 1 befindet, schwenkbar angelenkt. Die Befestigungsmittel 9 bestehen gewöhnlich aus einer Schraubenverbindung, wobei eine Schraube Verwendung findet, die einen im Querschnitt sechseckigen Kopf aufweist, an den eich fc ein glattes Schaftteil ansdhliesst und die in einem mit Gewinde versehenen Schaftteil endet. Bie Schraube ist durch die entsprechende Mutter gesichert. Der glatte Schaftteil der Schraube * ermöglicht es, den oberen Längslenker 7 frei um den Schraubenschaft zu verschwenken. Das in Fahrtrichtung nach hinten weisende Ende des oberen Längslenkers 7 ist in ähnlicher Weise an der Seitenführungsplatte 15 des Sitzteiles 2 vermittels einer Schraubenverbindung 1o angelenkt. Der untere Längslenker 8 ist an seinem ersten Ende ebenso drehbar befestigt, wobei hier die
Schraubenverbindung 12 einen Drehpunkt im vertikalen feile 16 des Ständers 1 bildet.
Ganz entsprechend ist auoh der untere Längslenker θ an seine» zweiten, in Fahrtrichtung nach hinten weisenden Ende>durch die ψ Schraubverbindung 14 an der Seitenführungsplatte 15 Hüftgelenk t.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die Schraubenverbindungen
9 und 12 in der Vertikalen ausgerichtet sind, so dass die Drehpunkte auf einer Tertikaien liegen. Ferner ist der Äsetand der Schraubenverbindungen 9 und 12 kleiner als der entsprechende Abstand zwischen den Schraubenverbindungen 1o und I4. Ia gezeigten Aueführungsbeispiel beträgt die Entfernung der Schraubenverbindungen
10 und 14 mehr als das Doppelte des Abstände· zwischen den Schraubenverbindungen 9 und 12. Aus der Zeichnung kann entnommen werden» das· die Terbindungelinien der jeweiligen Drehpumkte der oberen und unteren Längslenker 7 und 8 in Fahrtrichtung
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gesehen konvergieren und sich in der Eegel im Bereich der Knie des Benutzers des Fahrzeugeitzes schneiden. Dieser Bereich, ist ±n der Zeichnung nit X bezeichnet» Sr bildet annähernd die Drehachse für den Sitzteil des Fahrzeugs it ze», wenn dieser einer Oszilla>tionsbewegung unterworfen wird.
Sie Schraubenrerbindung 11 ist vorgesehen, ti» den oberen Längslenker 7 SK einest rückwärtigen Drehpunkt mit der Rückenlehne 3 zu verbinden. In gleicher Weis« ist die Schraubenverbittdung 13 für ä±9 Befestigung des unteren Längslenkers 8 an der Rückenlehne 3 vorgesiten. Die SChTa11I)enrerbindungen ti und 15 sind übereinander angeordnet und ausgerichtet. Sie befinden sich zwischen des Schraubenverbindungen te und 14» Darüber hinaus sind diese gegenüber 6L»n SchraubenverBindungen to und 14 ia Fahrtrichtung gesehen nach rorne versetzt angeordnet. Die Entfernung der Schraubenverbindungen 11 und 15 voneinander ist die gleiche wie äi» &φτ Schrattbettverbindungen 9 und 12. Durch diese besondere Konstruktion bilden die Schraubenrerbindungen 11r 15» 9 und 12 einen Farallelogramalenker, durch welchen sichergestellt ist, dass die Rückenlehne 3 bei säKtlichen Bewegungen des Fahrzeugsities in eine* konstanten Teigungewinkel geführt wird. Die Schraubenrerbindungen 11 und 13 sind ahnlich ausgebildet wie Sie Sohraubenrerbindung 9.
Aus der Fig. 1 ist der Bewegungsablauf des Fahrzeugsitzes ersichtlich. Wenn sich beispielsweise der Sitzteil 2 während der OszillatieBsbewegungen des Fahrzeufsitzes dem horizontalen !Feil 17 §** Ständer* t nihert, wird die Luftfeder 4 zusiuuiengedrüokt und 4er Sitzteil 2 eohweskt abwärts, weil er eine Botations-%ewef»ttf «ntgegengesetst ins Uhrzeifersinn ausführt, löie IbwärtsbewegKn« »ad die Rotationsbewegung' tee Sitzteile· Z ergibt resultierend ei&e Drehbeweftutg des Sitzteiles 2 um dta Punkt X,
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welcher sieh ία der Regel im Bereich der Knie des Benutzers des Fahrzeugaitzes befindet. Der Punkt Σ liegt - in Fahrtrichtung gesehen - ein Stück Tor dem. dem Sit ζ teil 2 und geringfügig oberbau» des Sitzkissens 5« Wenn sich der Sitzteil abwärts bewegt, bleiben die Knie und die Körperteile tor Knie abwärts des Benutzers stationär im gleicher Stellung. Der Oberteil des Benutzers - also von der Hüfte aufwärts - wird immer in einest zur Yeriikalen konstanten Neigungswinkel geführt» so dass der Oberkörper des Benutzers is wesentlichen nur eine Transl&tionsbewegung ausführt. Biese Ausrichtung wird durch das Rückenkissen S erreicht» welches an der Rückenlehne befestigt ist« Da die Rückenlehne J nur Translstionsbewegungen ausführt und der Sitzteil 2 sowohl Translations- als auch Rotationsbewegungen ausfuhrtr ergibt sich hier resultierend eine Rotationsbewegung des Sitzteiles 2 in bezug auf die Rückenlehne 5, und zwar um die Achse 7« Dies hat seinen Grund in der besonderen geometrischen Anordnung der SchraubenTerbindungen ti und 13 und to und 14 zueinander« Die relative Rotation der Rückenlehne 3 bezüglich des Sitzteilee 2 bat die Achse Y zum
^ Mittelpunkt, die sich in einer gedachte» Linie äussert, welche etwa durch die Elften des Benutzers des Sitze« gezogen werden kenn. Ib Srgebniv ergibt sich somit eine Bewegung, bei äer die Unterschenkel des Benutzer« des Sitzes im Ruhe bleiben, •eine Oberschenkel einerseits um die Kai· und andererseits um die Hüften bewegt werden« während sein Rücken und der gesamte Oberkörper in eine« konstanten Feigungswinkel zur Tertikalen geführt wird« Diese Führung wird während de« gesamten Sohwing-Torgange» dec Fahrzeug»itze» beibehalten. Der Torher beechriebene Bewegungsablauf gerantiert dem lenutzer de« Sitze« eine lueeert kemfortable Sitihaltung, «elbet dann» wenn das Fahrzeug den Stöeeen und 7i¥ratien««r»oh«inung«n τοη der Fahrbahn her au«ge«etzt i«t* ' - „, "
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Eine weitere Ausführungsform des Fahrzeugsitzes nach der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt und beschrieben. Der Fahrzeugsitz weist hier im wesentlichen gleiche oder ähnliche Konstruktionselemente auf,.wie dies bereits in Fig. 1 beschrieben wurde» Auch die Bewegung der einzelnen Sitzteile ' ist der vorher beschriebenen Bewegung aussert ähnlich. Es bestehen nur einige Unterschiede in der konstruktiven Ausgestaltung des Fahrzeugsitzes. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Lage des Sitzteiles 2' relativ zum Ständer 11 - in Fahrtrichtung gesehen - umgekehrt wie in Fig. 1. Die einen Enden der oberen und unteren Längslenker 7' und 81, bzw. die Enden, die mit den Drehpunkten verbunden sind, sind - in Fahrtrichtung gesehen - nach hinten angeordnet. Die anderen Enden der Längslenker, die mit dem Sitz bzw. Sitzteilen verbunden sind, sind nach vorne weisend angeordnet. Dabei sind sie mit einer vorderen Seitenführungsplatte 151 des Sitzteiles 2! durch die Schraubenverbindungen 1o und 14 verbunden. Die vordere Seitenführungsplatte 15' befindet sich dabei in der Nähe der Vorderkante des Sitzteiles 2'. Die hinteren Enden der Längslenker 7' und 8* sind an Drehpunkten desvertikalen Teiles 16 * des Ständers 1' durch die Schraubenverbindungen 9' und 12/ drehbar angelenkt. Die gedachten Verbindungslinien der jeweiligen Längslenker zwischen den Drehpunkten am Ständer 11 und am Sitzteil 2* konvergieren auch bei dieser Ausführungsform und schneiden sich in der Hegel ebenfalls im Bereich der Knie des Benutzers des Sitze*. Die Schraubenverbindungen 9, 1o und 14 sind in ähnlicher Weise ausgestaltet, wie dies bereits bei dta Fahrzeugsitz nach Fig. 1 beschrieben wurde; lediglich die Schraubenverbindung 12' ist anders ausgebildet. An der Innenseite des Ständers 1' ist eine Führungsnut 2o vorgesehen. Diese Führungsnut kann auch aus einer Führungsschiene gebildet sein, die mit Maschinensehr«üben am Ständer 1 ' befestigt ist. Dies ist jedoch soweit nicht dargestellt.
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In allen Fällen ist aber die Führungsnut 2o aus einem Bogenstück gebildet, dessen Mittelpunkt in der Knieachse des Benutzers des Sitzes liegt. In der Führungsnut 2o bewegt sich ein Gleitstein 21, der aus der Oberfläche der Rückenlehne 3' herausragt und in die Führungsnut 2o eingreift. Zum besseren Verständnis ist in Fig. 2 ein Teil des Ständers 1' gebrochen dargestellt. Hierdurch wird deutlich, dass die Rückenlehne 5' darüber hinaus an einer hinteren Seitenführungsplatte 22 vermittels der Schraubenverbindung 11 an einem hinteren Drehpunkt an beiden Seiten zum Sitz befestigt ist. Der Gleitstein 21 und die Schraubenverbindung 11 sind vertikal übereinander angeordnet und weisen zueinander den gleichen Abstand auf wie die Schraubenverbindungen I4 und 1o. Durch diese besondere Geometrie bilden der Gleitstein 21 und die Schraubenverbindungen 11, 1o und I4 einen Parallelogrammlenker für das Sitzteil 2'. Die Schraubenverbindung 11 und der Gleitstein 21 beschreiben identische Bogenstücke mit gleichen Radien, wobei die Radien der Entfernung zwischen Kniedrehpunkt und Hüftdrehpunkt des Benutzers des Sitzes entsprechen. Die Bogenstücke sind lediglich vertikal gegeneinander versetzt, und zwar um den Abstand der Schraubenverbindungen 1o und±± I.4 voneinander» Auch durch diese Konstruktion wird die Rückenlehne >' bei den Bewegungen des Fahrzeugsitzes immer in einem konstanten Neigungswinkel zur Vertikalen geführt. Die Schraubenverbindung 12' endet innerhalb des Ständers 1·, so dass die Bewegung des Gleitsteines 21 an der Innenseite des Ständers 1' nicht behin-.
ist
dert wird. Die Schraubenverbindung 12' entel dabei in den Ständer 1' eingeschraubt; der untere Längslenker an 8· kann dabei um den Schaft der Schraube 12' schwenken.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt, Wiederum ist der Fahrzeugsitz aus den gleichen oder ähnlichen Elementen aufgebaut, wie die vorherbeschriebenen Sitz e nach den Fig. 1 und 2.
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Hierdurch ergibt sich die gleiche Bewegung des Sitzes» Unterschiede bestehen lediglich in der konstruktiven Ausgestaltung. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 entspricht im wesentlichen dmejenigen nach Fig. 2, und zwar insofern, als der Sitzteil - in Fahrtrichtung gesehen - im wesentlichen vor dem Ständer I1' angeordnet ist. Die einen Enden der Längslenker 7" und 8'',die mit den ortsfesten Drehpunkten am Ständer 1M verbunden sind, weisen entgegen der Fahrtrichtung. Die anderen Enden des Längslenkersη 7' und 8'» die mit den beweglichen Drehpunkten am Sitzteil in Wirkverbindung stehen, zeigen nach vorn. Die nach vorn verweisen Enden der Längslenker 7ff und 8·' sind auf jeder Seite des Fahrzeugsitzes 2 wiederum mit je einer Führungsplatte 15 verbunden und hierzu dienen die Schraubenverbindungen 1o und 14j ä-ie gleichzeitig die bewegliehen Drehpunkte des Sitzteiles 2 bilden und in der Nähe des hinteren Endes des Sitzteiles 2 angeordnet sind. Die anderen, nach hinten weisenden Enden der Längslenker 71' und 8!1 sind an den ortsfesten Drehpunkten des vertikalen Teiles 16'· des Ständers 1' vermittels der Schraubenverbindungen 9 und angelenkt. Auch bei dieser Ausführungsform konvergieren die Verbindungslinien der ortsfesten und der beweglichen Drehpunkte der Längslenker nach vorne und schneiden sieh im Bereich der Knie des Benutzers des Fahrzeugsitzes. Die Sehraubenverbindungen 9> to, 12 und 14 sind genau so ausgebildet, wie es anhand der Schraubenverbindung 9 in Fig. 1 beschrieben wurde. Die Rückenlehne 3M ist auf jeder Seite an einem beweglichen Drehpunkt des Längslenkers 8M vermittels der Schraubenverbindung 14 schwenkbar befestigt. Darüber hinaus ist die Rückenlehne J'' auf jeder Seite des oberen Längslenkers 7'' in beweglichen Drehpunkten durch die Schraubenverbindungen 11 schwenkbar angelenkt. Die Schraubenverbindungen 11 und 14 sind vertikal übereinander angeordnet. Die Schraubenverbindungen 9 und 12 bzw. 11 und 14 sind jeweils gleichweit voneinander entfernt. Hierdurch wird
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wiederum ein Parallelögrammlenker gebildet,, der sieb, in seinen Drehpunkten aus den Schraubenverbindungen $, 11» 14 und 12 zusammensetzt. Demzufolge wird auch hier die Rückenlehne bei 3# «** während sämtlicher Bewegungen des Fahrzeugsitzes in einem konstanten Üeigungswindel zur Vertikalen geführt .
Die vorstehende ausführliche Beschreibung dreier verschiedener ψ Ausführungsbeispiele nach dem Erfinduftgsgedanken ist nur beispielhaft und soll das Verständnis der Erfindung erleichtern. Durch die Ausführungsbeispiele wird jedoch der Erfindungsgedanke nicht begrenzt. Für den Durchschnittsfaohmann sind vielmehr eine Reihe von weiteren Ausführungsformen nach der Lehre der Erfindung ersichtlich, ohne dass diese dadurch verlassen wird.
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Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    \ 1. /Fahrzeugsitz, insbesondere für Lastkraftwagen, Bau-Lmaschinen und dergl., mit einem einen vertikalen Teil aufweisenden Ständer und einem daran in Längslenkerpaaren angehängten und am Ständer abgefederten Sitzteil sowie einer Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, dass die Längslenker aus einem oberen (7» 7' bzw. 7'1) und einem unteren Längslenkerpaar (8 bzw ο 8' bzw. 8M) gebildet und an dem jeweils einen Ende in ortsfesten Drehpunkten (9, 12 bzw. 9> 12· bzw. 9> 12) des Ständers (1) bzw. 1' bzw. 1 ' ' )■ und an dem jeweils anderen Ende in ortsveränderlichen Drehpunkten (io, 14) des Sitzteiles (2 bzw. 211 bzw. 2) angelenkt sind, wobei die oberen Längslenker (7> 7'> 7'V) derart nach hinten aufwärts und die unteren Längslenker (8, 8', 8'1) derart nach hinten abwärts geneigt angeordnet sind, dass sich die Verbindungslinien der Drehpunkte jedes Lenkers (7, 71, 7lf> 8, 8', 811) auf jeder Sitzseite auf Punkten X schneiden, die im Bereich der durch die Kniegelenke des Benutzers des Sitzes gedachten Schwenkachse liegen.
  2. 2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten (9> 12 bzw. 9» 12' bzw. 9> 12) und die ortsveränderlichen Drehpunkte (io, 14) jeweils zumindest in etwa vertikal zueinander angeordnet sind.
  3. 3· Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Drehpunkte (9, 12 Bzw. 9, 12' bzw. 9, 12) - in Fahrtrichtung gesehen - vor den ortsveränderlichen Drehpunkten (1o, 14) angeordnet sind. .
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    - 2ο -
  4. 4· Fahrzeugsitz, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (3) an den oberen und unteren Längslenkern (7> 8) drehbar angelenkt ist, wobei die Drehpunkte (11, 13) in etwa vertikal zueinander und zwischen den ortsveränderlichen Drehpunkten (1o, 14) aber gegebenfalls nach vorn versetzt und im gleichen Abstand wie die Entfernung der ortsfesten Drehpunkte (9> 12) zueinander in Form eines Parallelogramms angeordnet sind.
    ^
  5. 5. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass die ortsfesten Drehpunkte (9»12) in der Nähe der Vorderkante des Sitzteiles vorgesehen sind.
  6. 6. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Drehpunkte (9> 12) - in Fahrtrichtung gesehen - hinter den ortsveränderlichen Drehpunkten angeordnet sind.
  7. 7. Fahrzeugsitz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die orstveränderlichen Drehpunkte (io, I4) in der Nähe der Vorderkante des Sitzteiles (21) vorgesehen sind.
  8. 8. Fahrzeugsitz nach Anspruch 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Sitzseite der Ständer (I1) mit einer Führungsnut (2o) und die Rückenlehne (31) mit einem entsprechenden Gleitstein (21) versehen und am Sitzteil (2·) eine hintere Seitenführungsplatte (22) mit einer Schraubverbindung (11) vorgesehen ist und dass die Schraubverbindung (11) und der Gleitstein (21) in etwa vertikal zueinander angeordnet sind, so dass die Rückenlehne während der Federungsbewegunc des Sitzes nur eine Translations- und der Sitzteil (2?) eine Rotationsbewegung relativ zur Rückenlehne (31) etwa um die durch die Hüften des Benutzers des Sitzes gedachte Drehachse ausführt.
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  9. 9. Fahrzeugsitz nach Anspruch 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Sitzseite der Ständer (11) mit einem Gleitstein (21) und die Bückenlehne (31) mit einer entsprechenden Führungsnut (2o) versehen und am Sitzteil (2·) eine hintere Seitenführungsplatte (22) mit einer Schraubverbindung (il) vorgesehen ist und dass die Schraubverbindung (11.) und der Gleitstein (21) in etwa vertikal zueinander angeordnet sind, so dass die Rückenlehne weährend deß Federungsbewegung des Sitzes nur eine Translations- und der Sitzteil (2-) eine Rotationsbewegung relativ zur Rückenlehne üb etwa um die durch die Hüften des Benutzers des Sitzes gedac hte Drehachse ausführt.
  10. 10. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsveränderlichen Drehpunkte (io, 14) in- der Nähe der Hinterkante des Sitzteiles (2) vorgesehen sind.
  11. 11. Fahrzeugsitz, insbesondere nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (3'') einerseits am unteren Längslenker (8·') in ortsveränderlichen Drehpunkten und andererseits am oberen Längslenker (711) in Drehpunkten · (11) angelenkt ist, wobei die Drehpunkte (11, I4) in etwa vertikal und im gleichen Abstand wie die Drehpunkte (9,12) zueinander in Form eines Parallelogramms angeordnet sind.
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Date Code Title Description
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