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DE2030705A1 - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

Info

Publication number
DE2030705A1
DE2030705A1 DE19702030705 DE2030705A DE2030705A1 DE 2030705 A1 DE2030705 A1 DE 2030705A1 DE 19702030705 DE19702030705 DE 19702030705 DE 2030705 A DE2030705 A DE 2030705A DE 2030705 A1 DE2030705 A1 DE 2030705A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuator
camera according
cassette
camera
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702030705
Other languages
English (en)
Inventor
John Howard Rochester N Y Eagle (V St A ) (verstorben)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2030705A1 publication Critical patent/DE2030705A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/18Signals indicating condition of a camera member or suitability of light
    • G03B17/20Signals indicating condition of a camera member or suitability of light visible in viewfinder

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York
Vereinigte Staaten von, Amerika
Photographische Kamera
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit einer Lichtmeßeinrichtung, mit einer mit dieser zusammenwirkenden Signaleinrichtung zum Erzeugen einer Warnanzeigej hei einer für eine photographische Aufnahme ungenügenden Szenenhelligkeit ' sowie mit einer Abstastvorrichtung zum Abfühlen von an in die Kamera einlegbaren Filmkassetten vorgesehenen Kodemarkierungen, die Eigenschaften der in den Kassetten befindlichen Filme angeben. ■
Bei bekannten photographischen Kameras mit einer eine Unterbelichtungs-Warnanzeige liefernden Signaleinrichtung spricht die Signaleinrichtung an, wenn die Szenenhelligkeit einer Unterbelichtung um ungefähr eine halbe Blendenstufe entspricht. Bei der gegebenen Größe des Belichtungsspielraums eines üblichen Films für Diapositive (Umkehrfilm) stellt dies die untere Grenze einer normalerweise noch zulässigen Unterbelichtung dar.
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BAD ORIQlNAU
Negativfilme haben jedoch einen viel größeren Belichtungsspielraum, so daß bei diesen Filmen eine wesentlich.,stärkere Unterbelichtung unschädlich ist, beispielsweise eine Unterbelichtung um ungefähr 1 1/2 Blendenstufen zugelassen werden kann. In nachteiliger Weise wird daher die Bedienungsperson.beim Arbeiten mit Filmmaterialien, die einen großen· Beiich tongs-Spielraum haben (Negativmaterial), duröh zu fr-ühes Ansprechen der Signaleinrichtung,, deren Ansprechbare ich an den geringen Belichtungsspielraum von Umkehrfilmmaterial angepaßt ist, bei ungünstigen Lichtsrerhältnissen davon abgehaltenr-"den ganzen bei Verwendung von Negativfilmmaterial workandenen Arbeitsbereich, der Kamera auszunützen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde <, .eine photographische Kamera* der in Rede stehenden Art zu schaffen, deren Signaleinrichtung, ohne daß die Bedienungsperson Ihr Augenmerk auf die verschieden, großen" BeiichtungsSpielräume verschiedener Filmina terialien zu richten hätte, eine solche Anzeige liefert, daß der volle Arbeitsbereich bei Verwendung verschiedener Filmmaterialien mit verschieden'- großen Beliähtungsspielräumen jeweils ausgenützt werden kann»
Ausgehend von einer photographischen Kamera der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abtastvorrichtung ein nach Maßgabe von die Größe des nutzbaren Belichtungsspielraums des φη &er abgefühlten Kassette befindlichen Films angebenden Kodemarkierungen beeinflußbares Glied aufweist und daß dieses Glied mit der Signaleinrichtung wirkungsmäßig gekoppelt ist, um deren Ansprechbereich der Größe des nutzbaren Belichtungsspielraums des Films anzupassen.
Die Erfindung wird im folgenden, anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 eine schematise!! vereinfachte Darstellung der wesentlichen Teile eines Ausführungsbeispiels und
Fig. 2 einen vergrößert gezeichneten Ausschnitt aus Fig 1, in dem die;j^tastvorrichtung des Ausführungsbeispiels in verschiedenen Arbeitsstellungen darge- % stellt ist.
In der Beschreibung und in.der Zeichnung sind nur die in unmittelbarem Zusammenhang mit der vor Wagenden Erfindung stehenden Teile der photographischen Kamera beschrieben, bzw. dargestellt. Es versteht sich, daß nicht dargestellte Kamerateile in üblicher bekannter Art und Weise ausgebildet sein können.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel in Form einer Kamera mit automatischer. Belichtungssteuerung. Die Kamera weist ein auf einen nicht dargestellten Kameraverschluß ausge- \ | richtetes Objektiv 1 auf. Eine Blendenscheibe 2 mit Blendenöffnungen 42 verschiedener Größen/^ ist um einen Stift 3 drehbar gelagert und wird unter dem Einfluß einer nicht dargestellten Verschlußspanneinrichtung üblicher Art am Ende jeder einzelnen Belichtung im Uhrzeigersinne in die in Fig. 1 gezeigte Lage gedreht. Koaxial zur Blendenscheibe 2 und drehfest mit dieser verbunden,ist ein Zahnritzel 4 auf dem Stift 3 drehbar gelagert. Ein Betatigungssegment ist auf einem Stift 6 schwenkbar gelagert. Eine Verzahnung 7 des Betätigungssegments 5 kämmt mit dem Ritzel 4 und überträgt eine Drehbewegung der B!endenscheibe 2 auf das Betätigungssegment 5. Eine nach oben abgebogene Lippe 8 des Betäti-
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gungssegments 5 stützt sich, an einem Hebel 9 ab, der schwenkbar auf einem Stift 10 gelagert ist. Eine in Abhängigkeit von der .Betätigung eines nicht dargestellten Verschlußauslösers erfolgende Drehbewegung der ■Blendenscheibe 2 um den Stift 3 entgegen dem Uhrzeigersinn^bewirkt eine im Uhrzeigersinn erfolgende schwenkbewegung des Betätigungssegments 5 um den Stift 6 und eine entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Schwenkbewegung des Hebels 9 um den STift 10.
Ein Ausschnitt II des Hebels 9 und ein Ausschnitt 12 des Betätigungssegments 5 sind gegenseitig so angeordnet, daJ3 [sie in Zusammenwirkung ein Maskenpaar füir veränderliche ■ I .
Maskierung eines lichtelektrischen Bauteils 13 bilden, das beim Ausführungsbeispiel als Photowiderstand ausgebildet ist, Das -Bauteil 13 ist mit Basis 15a und Kollektor 15b eines Transistors 15 elektrisch verbunden. Die Basis 15a ist außerdem über einen veränderbaren Widerstand 14, eine elektrische Spannungsquelle 16 und über einen Schalter 17 mit. dem Kollektor 15b verbunden« Der Schalter 17 wird gegen eine an ihm angreifende VorspannkraftT^-die^den Schalter 17 normalerweise geschlossen hält, durch einen Vorspung^tö-des^H 9 in offener Stellung gehalten» Der Hebel 9 wird durch eine FecteaMlJL_ gegen einen Anschlag 40 gedrückt» Die Basis—IS-a^daiu Transistors^lS—igtmit dessen Emitter 15c über den veränderbaren Widerstand 14 undT^elinen^Elekfcromagnet 19 verbunden. Wenn sich die Blendenscheibe 2 in der ausgestellten Stellung befindet, ist der Schalter 17 offen und der Elektromagnet nicht erregt. Wird der Elektromagnet 19 erregt, dann wird sein Anker 20 gegen eine an ihm angreifende Vorspannkraft
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BAD
.angezogenr so. daß er mit einem von einer Anzahl von Ratschenzähnen 38 in Eingriff kommt, die am Umfang der Blendenscheibe 2 ausgebildet sind. Ein Hebel 22 ist auf einem Stift 23 schwenkbar gelagert. Der Stift 23 ist an einem'verschiebbar gelagerten Winkelhebel 28 befestigt. Ein Finger 21 des Betätigungssegments 5 bewegt sich gegen den Hebel 22 zu, wenn sich das Betätigungssegment 5 im Uhrzeigersinne dreht. Dadurch v/ird der Hebel! 22 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Kraft einer Feder 26 geschwenkt. Bei dieser entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Schwenkbewegimg wird eine Signalfahne 24,die am Hebel'22 angebracht ist, nach oben in das Gesichtsfeld eines Kamerasuchers 25 bewegt. Wenn die Blendenscheibe 2 am Ende einer durchgeführten Belichtung in die dargestellte Stellung zurückkehrt, dann stellt die Feder 26 den Hebel 22 in seine Ruhelage zurück, wo er sich an einem Anschlag 27 abstützt und wobei die Signalfahne 24 sich wieder außerhalb des Gesichtsfeld des Suchers 25 befindet.
Der Winkelhebel 28 wird durch eine Feder 29 in Richtung eines Pfeils A durch einen Durchbruch 31 in einer Innenwand 3ϋ~~~ der Kamera hindurch vorgeschoben. Dadurch ist die Lage der durch den Stift 23 gebildeten Schwenkachse für den Hebel veränderlich. Eine Wippe 33 ist schwenkbar mittels eiÄBSj_ Stifts 32 am Winkelhebel 28 gelager*ν Die Wippe 33 weist an. gegenüberlig^njd^n__Eiid©B^zwei Tastfinger 34 und 34' auf. Eine Filmkassette 35, die Filmmaterial mit einer bestimmten Größe nutzbaren Belichtungsspielraums enthält, weist eine Kodevertiefung 36 an einer solchen STeIIe auf, daß der Tast 34 in der Vertiefung 36 aufgenommen^werden^-kafinT^ wenn die Kassette 35 an der Inn^nw^ntTltTlinliegt. Bei Vorhandensein der ^
36 kann daher der Stift 23 sich um eine vorbestimmte Strecke gegen die Innenwand 30 hin in die in Fig. 1 dargstellte Lage bewegen. Diese Lage des Stifts 23
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ist in Fig. 2 als seine Mittelstellung■ gezeigtj~fi£e '_ ""
zugehörigen Lagen der Teile 22,24,28y32,33,34 und 34' sind in ausgezogenen Linien dargestellt.. Wie dies in,Fig. 2 dargestellt ist, ist bei einem Film mit einem noch größeren nutzbaren Belichtungsspielraum eine aweite K-odevertiefung 36' vorgesehen, die so angeordnet ist., daß der Abtastfinger 34' in diese Vertiefung eintreten kann, wenn die Kassette an der Innenwand 30 anliegt. Der Stift 23.kann sich daher in diesem Falle eine größere Strecke gegen die Innenwand 30 hin bewegen, bis er seine am weitesten rechts gelegene Stellung einnimmt. Die dieser Stellung entsprechenden Lagen der KiIe 22,24,28,32*33,34 und 34° sind in Fig„ 2 mit langgestrichelten Linien dargestellt „ In ähnlicher Wei,se ist bei einer Kassette, die eilten Film mit kleinerem nutzbaren Belichtungsspielraum enthält:, weder eine Kodevertiefung 36 noch eine Kode vertiefung 36* vorhanden,.; so daß weder der Finger 34 noch der Finger 34/'* in eine Vertiefung eintreten kann, wenn die Kassette an der Innenwand 30 an-J-iejglu^JDaher verbleibet in diesem Fall der Stift 23 in seiner von der Innenwand 30 araTweitesten entfernten, äußerst linken Stellung, wobei die zugehörigem Lagen der Teile 22, 24,28,32,33,JJ^UTId 34 · in i
angedeutet sind.
Bhotographieren wird die Kamera auf das Aufnahmeobjekt gerichtet, so daß dieses im Gesichtsfeld des Suchers 25 liegt. Beim Betätigen des Verschlußauslösers beginnt sich die Blendenscheibe 2 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der dargestellten Lage heraus, in der die kleinste Belichtungsöffnung 42 auf das Objektivl ausgerichtet ist, herauszudrehen. Bei der Drehung der Blendenscheibe 2. entgegen dem Uhrzeigersinn wird das Betatigungssegment 5 durch das Zahnritzel 4 ira Uhrzeigersinn gedreht. Die aufgebogene Ldppe 8 bewegt sich gegen
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den Hebel 9 hin.,-und schwenkt diesen entgegen der Kraft der Feder 41 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der Vorsprung nach unten wandert und der Schalter 17 durch die an diesem angreifende Vorspannkraft geschlossen wird. Die Stromstärke des durch den Elektromagnet 19 fließenden Stroms ist jedoch anfänglich zu niedrig, um den Anker 20 anzuziehen .TBei weiterer, in entgegesetztem Drehsinn erfolgender Schwenkbewegung des Betätigungsssegments 5 und des Hebels 9 legen jedoch die Ausschnitte 11 und 12 eine zunehmend größere Fläche des licht- | elektrischen Bauteils 13 für den Zutritt von Szenenlicht frei, so daß durch das lichtelektrische Bauteil 13 ein zunehmend stärkerer Stromfluß hervorgerufen wird. Wenn dieser Stromfluß einen vorbestimmten Wert erreicht,., dann ist die Stromstärke des durch den Elektromagneten 19 fließenden Stroms hoch genug, um den Anker 20 anzuziehen, so daß er mit einem der Ratschenzähne 3-S in Eingriff kommt und eine weitere Drehbewegung der Blendenscheibe 2 verhindert wird. Dadurch wird die für eine richtige photographische Belichtung benötigte Blendenöffnung auf das Objektiv 1 ausgerichtet.
Wenn die Szenenhelligkeit für eine richtige Bei±cEtuhg zu gering ist, dann wird der erforderliche Stromstärkenwert ™ nicht erreicht/und der AnkerJ20 wird nicht angezogen. Die Blendenscheibe 2 dreht sich weiter, bis sie durchweinen vergrößerten Ratschenzahn 39 angehalten wird, der den Anker 2^=*^'=-^_, berührt. Bevor die Drehbewegung der Blendenscheibe 2 anhält, beehrt der Finger 21 des Betäti gungs segments 5 den Hebel und schwenkt den Hebel 22 entgegen den Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 26; um den Stift 23,so daß die Signalfahne 24 im Sucher 25 erscheint und damit der Bedienungsperson eine Warnanzeige gibt, daß zu wenig Szenenhelligkeit für eine richtige Belichtung zur Verfügung steht.
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Beim Zurückbewegen der Blendenscheibe 2 in die Ausgangsstellung, was !."_! _".' von einer beliebigen Verschlußspanneinrichtung üblicher Art bewirkt wird, dreht sich das Betätigungssegment entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der Pinger 21 vom Hebel 22 wegbewegt wird. Der Hebel 22 schwenkt daher unter dem Einfluß der Feder 26 im Uhrzeigersinn, und die Signalfahne 24 wird aus dem Sucher 25 herausbewegt. In ähnlicher Weise schwenkt der Hebel 9 im Uhrzeigersinn unter dem Einfluß der Feder 41 bis' der Hebel 9 an einem P Anschlag 40 anliegt, wobei der Vorsprung 18 den Schalter
öffnet. ' '
Wird eine Kassette 35 mit einer Kodevertiefung 36 in die Kamera eingesetzt, so daß sich die Kassette an der Innenwand 30 abstützt, dann wird der Abtastfinger 34 in der Vertiefung 36 aufgenommen und der Winkelhebel 28 kann sich 'daher unter Einfluß der Feder 29 gegen die Wand 30 hin in die in Fig. 1 gezeigte Stelling - in Fig. 2 ist diese Stellung als Mittelstellung angegeben - bewegen. Wie oben erläutert wird daher der Hebel 22 in eine der. Wand 30 enger benachbarte und vom Finger 21 weiter entfernte Lage fe eingestellt als dies der Fall wäre, wenn die Kassette 35
keine Kodevertiefung hätte. Wenn die Blendenscheibe 2 beginnt /sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, um die richtige Blendenöffnung auf das Objektiv 1 auszurichten, dann ist der Funktionsablauf der Kamera der selbe, wie er oben für den Fall beschrieben wurde, daß ausreichende S'iienenhelligkeit vorhanden ist, um eine richtige Belichtung zu bewirken. Wenn jedoch keine ausreichende Szenenhelligkeit vorliegt, dann muß nunmehr der Finger 21 eine weitläufigere Bewegung durchführen, bevor er mit dem Hebel 22 in Berührung kommt, um die Signalfahne 24 in den Sucher 25 zu bewegen. Eine solche zusätzliche Drehbewegung des
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Betatigungssegments 5 entspricht einer weiteren Drehbewegimg der Blendenscheibe 2 um eine solche Anzahl, von Blendenöffnungen, die zu der Zunahme der Größe des nutzbaren BeliehtungsSpielraums des in einer Kassette mit vorhandener Kodevertiefung befindlichen Films in Beziehung steht, verglichen mit dem kleineren nutzbaren Belichtungsspielraums eines Films, der sich in einer Kassette ohne Kodevertiefung befindet. _ . _„„
Die vorstehendeBeschreibung bezieht sich auf eine zweifingrige ä mechanische Wippe zum Abfühlen des Vorhandenseins, oder Nicht™ vorhandenseins einer oder zweier Kodeverfciefungen an einer Filmkassette. Es versteht sich jedoch, daß auch eine einzige an der Kassette vorgesehene Kodevertiefung * durch einen einzigen Äbtastfinger anstelle einer zweifingrigen Wippe abgetastet werden könnte. Entsprechend könnten auch mehr als zwei Kode-Vertiefungen durch eine geeignete niehrgliedrige Einrichtung mit mehreren Abftihlfingern abgetastet werden/ so daß das Abfühlen einer Vertiefung durch irgendeinen Finger die Verschiebung eines Haupt-Stellschiebers bewirken würde. m ' "
Es ist auch darauf hinzuweisen, daß bei der erfindungsgemäßen Kamera vorteilhafterweise keine Unterbelichtung in solchen ' ' Fällen eintreten kann, wo versehentlich eine Kodevertiefung an der Kassette fehlt oder an falscher Stelle der Kassette erscheint. In diesen Fällen würde die Unterbelichtungswarnanzeige in der Weise arbeiten, wie dies bei Film1 geringeren nutzbaren Belichtungsspielraums der Fall ist.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Blendenöffnungen der Blendenscheibe 2, die bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sämtliche verschiedene Größe aufweisen, beginnend mit der 7. Blendenöffnung, wobei von der kleinsten Blendenöffnung 42 ausgegangen wird und
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im Uhrzeigersinn fortschreitend gewählt wird^ gleich, groß und so groß als es der vollen nutzbaren öffnung des Objektivs 1 entspricht. Dreht sich bei der entgegen dem Uhrzeigersinn- erfolgenden Arbeitsdrehung der BiendenscheUbe 2 diese weiter entgegen dem Uhrzeigersinn als daß die" siebente" Blendenöffnung auf das Objektiv ausgerichtet wirdff genauer gesägt wird der Anker 20 erst dann angesogen? wenn der der siebenten^ Blendenöffnung zugeordnete Satsclaenzalin am Anker vorfoeigelauafem ist,? so daß die achte Blendenöffnung auf das Objektiv,! ausgerichtet ist, dann wird "die Sigaalfaline 24 nicht in den Sudier 25 hineinbewegt, auch wenn eine Filmkassette mit keiner einzigen Kode vertiefung in die Kamera eingelegt ist, wenn also eisa Films_ geringen Beiichtungsspielrauras Verwendimg findet w&ü übt Stift 23 und der Hebel 22 sich am weitesten links befinden«, 1st der Anker nämlich vor überlaufen des der achten Blendtenöfferaag zugeordneten Ratschenzahns 38 angezogen worden, dann beträgt die Unterbelichtung nicht mehr als eine halbe Blendenstufe,, so daß die gegebene Unterbelichtung aiach bei Umkehrfilmaterial hingenommen werden kann. Wird jedoch beispielsweise der Anker 20 erst angezogen, nachdem auch der der achten Blendenöffnung zugeordnete Ratschenzahn 38 am Anker 20 vorbeigelaufen ist, wird also die neunte Blendenöffnung für die Aufnahme auf das Objektiv 1 ausgerichtet, dann erfolgt, wenn der Stift 23 die am weitesten links gelegene Lage einnimmt, d.h. bei Vorhandensein von Umkehrfilmmaterial, eine Betätigung der Signalfahne 24. Ist jedoch der Stift 23 und damit der Hebel 22 durch Abfühlen einer Kodevertiefung der Kassette in einer weiter rechts gelegenen Stellung, dann unterbleibt d.ne Betätigung der Signalfahne 24, weil der verwendete Film größeren Belictitungsspielraums auch noch eine entsprechende,nunmehr gegebene größere Umterbelich- tung verträgt. Falls so geringe Szenenhelligkeit vorliegt, daß der Anker 20 bei der vollen Drehbewegung der Blendenscheibe 2 nicht anzieht, daß die Drehbewegung der Scheibe 2 also erst
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durch Anliegen des vergrößerten Ratschenzahns 39 am in abgefallener STellung verbleibenden Anker 20 angehalten wird, befindet sich der Finger 21 des Betätigungssegments 5 in.so weit in der Zeichnung rechts gelegener Stellung,, daß die Signalfahne 24 betätigt wird, gleichgültig welche Stellung "der Stifjt 23 einnimmt, also auch bei Verwendung eines Films großen Bellen tungsspielrauras .
." - 12 - ■
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Claims (9)

203Ö7Ö5 P a t e η t a η s ρ r Ü c h e
1. Photographische Kamera mit einer Lichtmeßeinrichtung, mit einer mit dieser zusammenwirkenden Signaleirir,ichtüng zum Erzeugen einer Wärnanzeige* bei einer für "eine photographische Aufnahme ungenügenden Szenenhelligkeit sowie mit einer Abtastvorrichtung zum Abfühlen von an in die Kamera einlegbaren Filmkassetten vorgesehenen Kodemarkierungen, die Eigenschaften der in den Kassetten befindlichen. Filme angeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung ein nach Maßgabe von die Größe des nutzbaren Belichtungsspielraums des in der abgeführten Kassette (35) befindlichen Films angegebenen Kodemarkierungen (36,36·) beeinflußbares Glied (28Γ.33',34,34·) aufweist und daß dieses Glied (28,33,34,34·) mit der Signaleinricihtung(22,24)wirJcungsmäßig: gekoppelt ist,um deren Ansprechbereich der Größe des nutzbaren Belichtungsspielraums des Films anzupassen. \
2yKamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als durch die Kodemarkierungen der Kassette(35) beeinflußbares Glied der Abtastvorrichtung ein durch Berührung mit mechanisch abfühlbaren Oberflächenunregelmäßigkeiten (36,36·) der Kassette in verschiedene Lage einstellbares/Stellglied (23,28) zum Beeinflußen der Tätigkeit der Signaleinrichtung (22 ,24) voirgeselien ist.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmeßeinrichtung (5,9,13,15,19,21) ein zweites in Abhängigkeit von der gemessenen Szenenhelligkeit in verschiedene Lagen einstellbares Stellglied (21) zum Beeinf luSen der Tätigkeit der Signaleinrichtung (22,24) bildet.
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4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Stellglied (23,28 und 21) relativ zueinander bewegbar sind und in Abhängigkeit von ihrer gegenseitigen Stellung zur Lageeinstellung einer zwischen Ruhestellung und Signalstellung bewegbar angeordneten Signalfahne (24) der Signaleinrichtung (22,24.) dienen. -
5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die f Signaleinrichtung. (22,24) am ersten Stellglied (23,28) bewegbar gelagert ist und für eine Bewegung der Signalfahne (24) aus der Ruhestellung in die Signalstellung durch das zweite Stellglied (21) beaufschlagbar ist.
' * - . ■ ■ ■ ■
6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmeßeinrichtung eine drehbar gelagerte Blendenscheibe (2) mit durch Drehen derselben auf das Aufnahmeobjektiv (1) ausrichtbaren Blendenöffnungen (42) aufweist und daß das zweite Stellglied (21) ge trieb lieh mit: der Blendenscheibe (2) gekoppelt ist, so daß dieses in Abhängigkeit von der Drehbewegung derselben bewegt wird. λ
7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Stellglied (23,28) mit einer Abtastfingereinrichtung (33,34,34·) mechanisch gekoppelt ist, die durch Federkraft (29) für eine Abtastbewegung gegen eine Filmkassette (35) mit abzufüllenden OberflächenunregelmSBigkelten in Form von Vertiefungen (36,36') hin vorgespannt ist.
8. Kamera nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmeßeinrichtung zwei relativ zueinander bewegbare Maskenblätter (5 und 9) mit Ausschnitten (12) bzw. (11) für veränderbares Maskieren, eines lichtelektrischen Bauteils
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(13) aufweist, daß die Maskenblätter (5,9) in Abhängigkeit von der Drehbewegung der Blendenscheibe (2) bewegbar sind und daß eine vom lichtelektrischen Bauteil (13) steuerbare Einrichtung (15,19,20) zum Anhalten der Drehbewegung der Blendenscheibe (2) vorgesehen ist.
9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eines (5) der Maskenblätter (5 und, 9) einstückig'mit dem zweiten Stellglied (21) ausgebildet ist.
IO. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (22,24) schwenkbar am ersten Stellglied (23,28) gelagert ist.
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DE19702030705 1969-06-20 1970-06-22 Photographische Kamera Pending DE2030705A1 (de)

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