DE2030608A1 - Faltbarer Verpackungsbehälter - Google Patents
Faltbarer VerpackungsbehälterInfo
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Description
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ELBATAINER
Kunststoff- und Verpackungs-Gesellschaft mbH & Co.
7505 Ettlingen/Baden
Faltbarer Verpackungsbehälter
Die Erfindung betrifft einen faltbaren Verpackungsbehälter für flüssiges, pasteuses, pulvriges oder sonstiges Füllgut, bestehend
aus einem aus einer planen Faltlage zu einem Quader, Würfel oder dergleichen entfaltbaren Außenbehälter aus verhältnismäßig stabilem
Werkstoff, zum Beispiel einem Karton, und einem in diesen Außenbehälter einsetzbaren Innenbehälter aus flexiblem Werkstoff,
zum Beispiel Papier, Kunststoff- oder Metallfolie.
Für die Lager- und Transportfähigkeit von Behältern mit Füllgut
ist es schlechthin erforderlich, daß die Behälter stapelfähig sind
und relativ hohen Stapeldrücken standhalten. Dieses Erfordernis konnten die bisher bekannten Verpackungsbehälter, die als Leer-
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gut in raumsparender Faltlage lager- und lieferbar sind, nicht erfüllen,
da sowohl Außenbehälter wie Innenbehälter mit einer Vielzahl von Falzrillen und Knicklinien versehen sind, die für ein
leichtes Falten in eine bestimmte Faltlage und das Aufrichten aus dieser Faltlage in eine bestimmte voluminöse Behälterform erforderlich
sind.
Von den zuletztgenannten Verpackungsbehältern sind fernerhin die Erfordernisse zu erfüllen, daß sie sowohl relativ einfach herstellbar
wie auch noch nach längerer Lagerung im gefalteten Zustand an den Falz stellen bruch- und reißfest sowie gegebenenfalls auch flüssigkeits-
und aromadicht sind. Auch müssen sie leicht manipulierbar sein.
Die bekannten faltbaren Verpackungsbehälter erfüllen die vorbeschriebenen
Erfordernisse jedoch immer nur zum Teil. So sind faltbare Verpackungsbehälter bekannt, deren Außenbehälter aus
einem Kartonzuschnitt mit vier, durch Falzrillen gelenkig miteinander
verbundenen Seitenwänden und daran angelenkten Boden- und Deckelklappen bestehen und mit wenigen Handgriffen aus ihrer
planen Faltlage zu einer Quader- bzw. Würfelform aufrichtbar sind. Hierbei muß jedoch in umständlicher Weise danach auch der aus Papier-
oder Kunststoff-Folie hergestellte Innenbehälter zu einer angepaßten Form aufgerichtet und dann in den Außenbehälter eingesetzt
werden. Vor allem die Handhabung mit dem flexiblen Innenbehälter erwies sich stets als umständlich und zeitraubend.
Zur Verbesserung der Handhabung ist es bekannt, Außenbehälter und Innenbehälter mit verhältnismäßig vielen Falzrillen zu versehen und
den entsprechend gefalteten Innenbehälter bereits während der Fabrikation im Außenbehälter an dessen Seitenwänden und zum Teil auch
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an den Boden- und. Deckelklappen derart festzukleben, daß beim Aufrichten des Außenbehälters zugleich der Innenbehälter aufgerichtet
und in die dem Außenbehälter angepaßte voluminöse Behälterform gebracht wird. Bei diesen Verpackungsbehältern
müssen daher die Außenbehälter allesamt mit einem passend gefalteten
und entfaltbaren innenbehälter ausgekleidet sein, was umfangreiche
Falz- und Verklebungsvorgänge erforderlich macht und
somit die Fertigung der Verpackungsbehälter erheblich verteuert. Ferner sind diese Behälter auf Grund der vielenFaltlüiien nicht
ausreichend stabil, um den in größeren Stapeln auftretenden Stapeldrücken
standzuhalten. Auch neigen sie nach längerer Lagerung und Transportreibung vorwiegend an mehrfach übereinanderliegenden
Falzstellen leicht zum Materialverschleiß mit nachfolgenden Undichtigkeiten und Rißstellen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einfach herstellbaren
und leicht manipulierbaren Verpackungsbehälter zu schaffen, der vor allem derart stabilisiert ist, daß er in seiner aufgerichteten,
also voluminösen Lage selbst relativ hohen Stapeldrücken ohne Formveränderung standhält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein in den
an sich bekannten Außenbehälter einsetzbarer, mit seinen Außenmaßen
den Innenmaßen des Außenbehälters angepaßter, die Seitenwandung des flexiblen Innenbehälters verstärkender Stützkarton den
Innenbehälter korsettartig umschließt und mit diesem auf der Umfangsfläche derartig verbunden, zum Beispiel verklebt, ist, daß
sich der Innenbehälter beim Entfalten des Stützkartons zwangsläufig
in die voluminöse Gebrauchsform aufrichtet.
Hierdurch werden die Vorteile erzielt, daß der Verpackungsbehälter
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, in Außen- und Innenbehälter zerlegbar und unter Erlangung einer
leichten Manipulierbarkeit je nach Bedarf ergänzbar ist durch Einsetzen des dem Füllgut angepaßten Innenbehälters in den Auße.nbehälter,
und daß beide Behälter aber auch für sich allein verwendbar sind. Weiterhin ist die Fertigung wesentlich vereinfacht, da
die Ummantelung des flexiblen Innenbehälters nur einen einfachen Arbeitsvorgang ohne komplizierte Falten- und Flächenbildung erfordert.
Ferner ist der Verpackungsbehälter bei aufgerichteten und ineinandergeschobenen Außen- und Innenbehältern derartig versteift,
daß. er selbst hohen Stapeldrücken standhält.
Um die Stabilität noch zu unterstützen, weist nach einer weiteren . ·
Ausbildung der Erfindung der Stützkarton des Innenbehälters in zwei, bei aufgerichteter Lage sich gegenüberstehenden Wänden,
vorzugsweise in deren senkrechten Mittelebene, je eine zusätzliche Falzrille auf, die zu den die Seitenwände des Stütztkartons verbindenden
Falzrillen parallel verläuft und in der planen Faltlage die außenseitige Faltlinie bildet.
Aus dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß die in der planen
Faltlage des Innenbehälters in den außenseitigen Faltlinien befindlichen Stützkarton-Ränder, die durch längere Lagerung im geknickten
Zustand und durch Transportreibung oft einem erheblichen Materialverschleiß ausgesetzt sind, bei aufgerichteten und ineinandergeschobenen
Außen- und Innenbehältern nicht mit den Senkrechtkanten zusammenfallen, sondern von stabilen Wänden des Außenbehälters gestützt
werden, während in den Außenbehaiter-Senkrechtkanten die faltbaren Stützkarton-Abschnitte zu liegen kommen, die in der planen
Faltlage des Innenbehälters zwischen den beiden am Außenrand umgelegten Falzstellen flach und daher ohne Knickbeanspruchung gelagert
haben.
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines faltbarena in
eine voluminöse Würfelform aufgerichteten Verpackungsbehälters mit von seinem Außenbehälter getrenntem
Innenbehälter in der Lage zu deren Ineinanderschieben;
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des in Fig. 1 dargestellten,
von einem Stützkarton korsettartig umschlossenen Innenbehälters in seiner nahezu planen
Faltlage;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Zuschnitt des Stützkartons nach Fig. 1;
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des Innenbehälters nach Fig. 2 in der Anfangsphase des manuellen Aufriehtens
zu einem voluminösen Behälter;
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des nahezu aufgerichteten
Innenbehälters nach den Fig. 1-3;
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung des Innenbehälters in einer zweiten Ausführungsform mit auf seiner Boden-
und Deckelseite direkt einsetzbaren Verschlußwänden; und
Fig. Ί eine, schaubildliche Darstellung des Innenbehälters nach
Fig. 6 mit eingesetzten und am Rand befestigten Verschlußwänden.
Ein in der Explosionsdarstellung nach Fig. 1 gezeigter faltbarer, in
eine voluminöse Würfelform aufrichtbarer Verpackungsbehälter ist
- 6 ■-..■■
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BAD ORIGINAL
aus einem aus verhältnismäßig stabilem Karton hergestellten Außenbehälter
10 und einem flexiblen, abschnittweise versteiften Innenbe-
2,0
hälter,M zusammengesetzt, wobei in der aufgerichteten Lage die Außenmaße des Innenbehälters den Innenmaßen des Außenbehälters derart angepaßt sind, daß der Innenbehälter zur Bildung von einer Verpackungseinheit in den Äußenbehälter eingesetzt werden kann.
hälter,M zusammengesetzt, wobei in der aufgerichteten Lage die Außenmaße des Innenbehälters den Innenmaßen des Außenbehälters derart angepaßt sind, daß der Innenbehälter zur Bildung von einer Verpackungseinheit in den Äußenbehälter eingesetzt werden kann.
Der Außenbehälter 10 ist in an sich bekannter Weise aus einem im wesentlichen rechteckigen Kartonzuschnitt mit vier, durch Falzril len
gelenkig verbundenen, jeweils eine nicht sichtbare Bodenklappe und eine in der Darstellung ausgeklappte Deckelklappe 11 aufweisenden
Seitenwänden 12, 13, 14 und 15 hergestellt. Die hierbei freien, in der aufgerichteten Lage senkrecht verlaufenden Randabschnitte
der äußeren Seitenwände 12· und 13 sind zur Bildung eines würfelförmigen Hohlkörpers mit einem Klebeband 16 ebenfalls gelenkig
miteinander verbunden. Die Faltlage des Äußenbehälters
wird nach Ausklappen der Boden- und Deckelklappen 11 durch einfaches Zusammendrücken der Seitenwände gegeneinander erzielt,
wobei die Faltlinien in den Palzrillen von zwei sich gegenüberstehenden
Senkrechtkanten 17 liegen.
Der Innenbehälter 20 besteht aus einem flexiblen, an seinen beiden
Enden zusammengeschweißten Kunststoffschlauch 21, dessen Seitenwandung von einem die Wandung verstärkenden Stützkarton 22 korsettartig
umschlossen wird. Dieser Stützkarton hat den Seitenwänden 12, 13, 14 und 15 des Außenbehälters 10 angepaßte und in den
Senkrechtkanten des Würfels ebenfalls durch Falzrillen 23 gelenkig miteinander verbundene Stützwände 24a, b, 25, 26a, b und 27, deren
Innenflächen mit der Seitenwandung des Kunststoffschlauchs 21 verklebt
sind. Die in der aufgerichteten Lage nach Fig. 1 sich gegenüberstehenden
Stützwände 24a, b und 26a, b weisen in der senkrechten
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- ■ BAD ORIQtMAL
2030GOS
Mittelebene des Würfels jeweils eine zusätzliche Falzrille 28 auf,
die zu den in den Senkrechtkanten des Würfels verlaufenden Falzrillen
23 parallel verläuft und die Stützwände auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten in jeweils zwei gelenkig miteinander verbundene
Wandhälften aufteilt. Diese beiden zusätzlichen Falzrillen 28 haben die Aufgabe, beim Zusammenlegen des Innenbehälters in die
in den Fig. 2 und 4 dargestellte Faltlage die außenseitigen Faltlinien
aufzunehmen, während das Material in den anderen Falzrillen 23 in
dieser Faltlage vollkommen glatt, also ohne Faltbeanspruchung lagert.
In der Fig. 3 der Zeichnung ist ein Zuschnitt des Stützkartons 22
dargestellt, der zur Erzielung der in Fig. 1 gezeigten Würfelform •im wesentlichen rechteckig ist mit einer Zuschnittbreite, die der
doppelten Breite des flachgelegten Kunststoff schlaudhs 21 entspricht,
und mit einer dem Außenbehälter 10 angepaßten Höhe. Der Stützkarton-
Zuschnitt enthält die durch die Falzrillen 23 und 28 gelenkig
miteinander verbundenen und insgesamt dem Innenmaß der Außenbehälter-Seitenwände
12-15 entsprechenden Stützwände 24a, b, 25, 26a, bund 27 in einer Reihe derartig nebeneinanderliegend, daß
die von einer in der senkrechten Mittelebene des Zuschnitts verlaufenden Falzrille 28 aus sich beidseitig erstreckenden Zuschnitthälften
in symmetrischer Anordnung jeweils in ihrer Mitte eine Stützwand bzw. 27 von der ganzen Breite und an dieser Stützwand beidseitig
angrenzend je eine Stützwand 24a und 26a bzw. 24b. und 26b von nur der halben Breite der entsprechenden Außenbehälter-Seitenwände
aufweisen. Für den Verbund mit dem Kunststoffschlauch 21 wird
nach dem Auftragen des Klebstoffs' auf die Kartonflächen der an beiden
Enden bereits geschlossene Kunststoffschlauch in der in Fig. 3 strichpunktiert dargestellten Weise flach auf die eine Zuschnitthälfte
derartig aufgelegt, daß die eine der senkrecht verlaufenden Schlauch-.
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kanten in der Mittelebene des Zuschnitts an dessen Falzrille 28 und die andere Schlauchkante an dem ebenfalls senkrecht verlaufenden
freien Außenrand 29 des Zuschnitts anliegen. Nach dem Umlegen der anderen Zuschnitthälfte um die in der genannten
mittleren Falzrille 28 liegende Faltlinie auf den Schlauch, kommen die Stützwände in korrespondierender Weise übereinan-derzuliegen,
wobei die zu den Falzrillen 23 und 28 parallel verlaufenden
freien Endkanten 29 im Verbund mit dem Kunststoffschlauch in dessen "Faltlinie zu einer der beiden zusätzlichen
Falzrillen 28 zusammenstoßen. Nach dem Zusammenpressen
beider Zuschnitthälften ist der Innenbehälter im wesentlichen fertiggestellt, wobei die Montage eines mit einer nicht dar ge- · "
stellten Schraubkappe verschließbaren Füllstutzens 30 in eine vorbereitete Schlauchausnehmung vor oder nach de,m Klebevorgang
erfolgen kann.
Der Stützkarton 22 des Innenbehälters 20 weist in seinen beiden, in der planen Faltlage übereinanderliegenden Stützflächen 25 und
27 etwa in deren Mittelbereich je einen halbkreisförmigen Einschnitt 31 auf zur Herausbildung von Grifflappen 32, mit deren
Hilfe der innenbehälter in einfacher, in den Fig. 4 und 5 dargestellter
Weise aus seiner Faltlage nach Fig. 4 auseinandergezogen und in die in Fig. 5 gezeigte voluminöse Würfelform aufgerichtet
werden kann. Um die zum Einsetzen in den vorbereiteten Außenbehälter geeignete Behälterform zu erhalten, ^wird
zweckmäßig der in vorbeschriebener Weise auseinandergezogene Innenbehälter nach Erreichen der in Fig. 5 gezeigten Lage noch
durch leichten beiderseitigen Gegendruck in Richtung der Pfeile A in die endgültige Würfelform gebracht, worauf dann die beiden
hierbei auf der Boden- und Deckelseite sich am Rand aufstellenden Schlauchzipfel 21a in Pfeilrichtung nach innen gegen die Bo-
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den- bzw. Deckwandungen des Schlauches umgelegt werden.
Der in den Fig. 1-5 dargestellte Innenbehälter 20 dient zur Aufnahme
von Flüssigkeiten und ist daher, wie bereits beschrieben wurde, aus einem korsettartig umschlossenen Kunststoffschlauch
hergestellt, dessen Enden zugeschweißt worden sind. Zur Erlangung einer straffen Würfelform mit nur einfacher und leicht manipulierbarer
Faltenbildung auf der Boden- und Deckelseite ist der in
Fig. 3 strichpunktiert angedeutete flachliegende Schlauch derartig
in den Stützkarton 22 eingelegt, daß sowohl der bodenseitige
Schlauchabschnitt 21b wie auch der deckelseitige Schlauchabschnitt
21c jeweils in Rechteckform etwa mit dem Maß von einer halben Breite der in der senkrechten Mittelebene faltbaren Stützwände 24a,
b, bzw. 26a, b aus dem Stützkarton herausragen.
Für den Fall jedoch, daß der Innenbehälter zur Aufnahme von körnigem
bzw. pulvrigemFüllgut dient, bleibt der aus Kunst- oder Papierstoff hergestellte Schlauch in seinem auf der Deckelseite
herausragenden Abschnitt zweckmäßig offen, der dann nach dem Einfüllen des Füllguts durch einfache Faltenbildung zusammenlegbar
ist.
Nach einem in den Fig. 6 und 7 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist der Stützkarton 22 auch allein, also ohne den Außenbehälter
10 verwendbar, indem er auf seiner Boden-und Deckelseite
mit aus Karton oder Kunststoff hergestellten Verschlußwänden 33 und 34 verschlossen wird. Hierfür ist nach Fig. 6 der Stützkarton
in seinen bodenseitigen und deckelseitigen Randzonen 35 mit dem flexiblen Schlauch unverbunden, so daß sich beim Aufrichten
des Innenbehälters im.Stutzkarton unterhalb und oberhalb des geschlossenen
Kunststoff schläuche 21 freie Innenräume bilden, in v/eich ο die stülpdcckolförmigon Verschlußwände 33 und 34 einsetz-
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BAD
bar sind. Nach Fig. 7 sind diese V er Schluß wände dicht am
unteren und oberen Rand durch Heftklammern 36 mit dem Stützkarton auf dessen ganzen Umfang befestigt.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform nach den Fig. ß und 7 ist aber ebenso in Verbindung mit dem Außenbehälter 10 nach
Fig. 1 verwendbar, zum Beispiel wenn das Füllgut eines besonderen
Schutzes bedarf oder der Innenbehälter auf der Deckelseite einen offenen Schlauchabschluß ohne umlegbaren Überstand
hat, was zum Abpacken von körnigem Füllgut oftmals erforderlich
ist. Dann wird der Innenbehälter nur mit der stülpdeckelförmigen oder auch anders geformten Verschlußwand 33 verschlossen und
in den Außenbehälter 10 eingesetzt.
Aus alle^dem ergibt sich, daß mit dem vorbeschriehenen Erfindungsgegenstand
eine vielseitige, variabel anwendbare Verpackung geschaffen wurde, die vielen, auch über die beschriebenen Ausführungsbeispiele
hinausgehenden Verpackungsanforderungen gerecht wird, so daß sich der Erfindungsgegenstand nicht auf die beschriebenen
und dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, insbesondere nicht auf die den Ausführungsbeispielen zugrundegelegte
Behälterform. Der Erfindungsgedanke ist unter entsprechender Abwandlung der Flächenverhältnisse auch bei anderen, von der Wirfel-
und Quaderform abweichenden Zylinderformen anwendbar.
19.6U970 - 11 -
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Claims (1)
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Patentansprüche
FaltbarerVerpackungsbehälter für flüssiges, pasteuses,
pulvriges oder sonstiges Füllgut, bestehend aus einem
aus einer planen Faltlage zu einem Quader, Würfel oder
dergleichen entfaltbaren Außenbehälter aus verhältnismäßig
stabilem Werkstoff, zum Beispiel einem Karton, der aus einem im wesentlichen rechteckigen Zusclinitt
mit mindestens drei durch Falzrillen verbundenen, jeweils
eine Boden- und eine Deckelklappe aufweisenden "Seitenwänden hergestellt ist, und einem in diesen Außenbehälter
einsetzbaren Innenbehälter aus flexiblem Werkstoff,
zum Beispiel Papier, Kunststoff- und/oder Metallfolie, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit seinen Außenmaßen
den Innenmaßen des Äußenbehälters (10) angepaßter, die Seitenwandung des flexiblen Innenbehälters (20)
verstärkender Stützkarton (22) den Innenbehälter korsett artig umschließt und mit diesem auf der Umfangsfläche
derartig verbtinden, zum Beispiel verklebt, ist, so daß
sich der Innenbehälter beim Entfalten des Stützkartons
zwangsläufig in die voluminöse Gebrauchsform aufrichtet.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützkarton (22) in zwei, bei aufgerichteter Lage
sich ^(•jfcnüberstehenden Wänden (21ü,b, 26a, b) , vorzugsweise
in deren -."nkrechten Mittelebene, je eine zusatz-
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liehe Falzrille (28) aufweist, die zu den die Seitenwände
des Stützkartons verbindenden Falzrillen (23) parallel verläuft und in der planen Faltlage die außenseitige Faltlinie
bildet.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2,mit einem
aus der planen Faltlage zu einem Quader oder Würfel entfaltbaren Außenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stützkarton ,(22) des Innenbehälters (20) aus einem im wesentlichen
rechteckigen Zuschnitt mit einer der doppelten Breite des flachgelegten flexiblen Innenbehälters (21) entsprechenden
Zuschnittbreite besteht und die durch Falzrillen (23, 28) gelenkig miteinander νθΓομηαβηβη Stützwände
(24a, b, 25, 26a, b, 27) in einer Reihe derartig nebeneinan-
derliegend aufgeteilt sind, daß die von einer durch die senkrechte
Mittelebene des Zuschnitts verlaufenden Falzrille (28) aus sich beidseitig erstreckenden Zuschnitthälften in symmetrischer
Anordnung jeweils in ihrer Mitte eine Stützwand (25 bzw. 27) von der ganzen Breite und an dieser Stützwand
beidseitig angrenzend je eine Stützwand (24a und 26a, bzw. 24b und 26b) von nur der halben Breite der entsprechenden
Außenbehälter-Seitenwände (12, 14 bzw. 13, 15) aufweisen.
4. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkarton (22) in seinen beiden,
in der planen Faltlage übereinanderliegenden Seitenwänden (25, 27) je einen Einschnitt (31) zur Herausbildung von
Grifflappen (32) aufweisen.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützkarton (22) selbst auf
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seiner Boden- gegebenenfalls auch Deckelseite durch direkt
auf- bzw. einsetzbare Verschlußwände (33, 34) verschließbar
ist.
6, Verpackungsbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützkarton (22) in seinen bodenseitigen und gegebenenfalls
auch deckelseitigen Randzonen (35) mit dem flexiblen Innenbehälter (21) unverbunden ist zur Bildung von freien
Innenräumen für die Aufnahme und gegebenenfalls Randbefestigung (36) der V er Schluß wände. (33, 34).
7. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß der .Stützkarton (22) einen schlauchförmigen , in der planen Faltlage einfach flachgelegten
und mindestens auf seiner Bodenseite geschlossenen Innenbehälter
(21) derartig umschließt, daß dessen geschlossener bodenseitiger Abschnitt (21b) und gegebenenfalls auch dessen
deckelseitiger Abschnitt (21c) jeweils in Rechteckform etwa mit dem Maß von einer halben Breite der in der senkrechten
Mittelebene faltbaren Stützwände (24a, b und 26a, b) aus dem Stützkarton herausragt.
19.6.1970
109 8 5 3/0822
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702030608 Pending DE2030608A1 (de) | 1970-06-22 | 1970-06-22 | Faltbarer Verpackungsbehälter |
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