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DE2030608A1 - Faltbarer Verpackungsbehälter - Google Patents

Faltbarer Verpackungsbehälter

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Publication number
DE2030608A1
DE2030608A1 DE19702030608 DE2030608A DE2030608A1 DE 2030608 A1 DE2030608 A1 DE 2030608A1 DE 19702030608 DE19702030608 DE 19702030608 DE 2030608 A DE2030608 A DE 2030608A DE 2030608 A1 DE2030608 A1 DE 2030608A1
Authority
DE
Germany
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support
cardboard
inner container
container
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702030608
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard 7505 Ettlingen; Mrusek Wilfried 6729 Bellheim; Körmendi Kalman 7500 Karlsruhe; Mannherz Fritz 7501 Langensteinbach; Ulbrich Kurt 7505 Ettlingen Zimmermann
Original Assignee
Elbatainer Kunststoff- Und Verpakkungs-Gmbh & Co, 7505 Ettlingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elbatainer Kunststoff- Und Verpakkungs-Gmbh & Co, 7505 Ettlingen filed Critical Elbatainer Kunststoff- Und Verpakkungs-Gmbh & Co, 7505 Ettlingen
Priority to DE19702030608 priority Critical patent/DE2030608A1/de
Priority to FR7118774A priority patent/FR2096393A1/fr
Priority to GB1788671A priority patent/GB1315598A/en
Priority to IT5100871A priority patent/IT942118B/it
Publication of DE2030608A1 publication Critical patent/DE2030608A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/04Articles or materials enclosed in two or more containers disposed one within another
    • B65D77/06Liquids or semi-liquids or other materials or articles enclosed in flexible containers disposed within rigid containers
    • B65D77/062Flexible containers disposed within polygonal containers formed by folding a carton blank
    • B65D77/065Spouts, pouring necks or discharging tubes fixed to or integral with the flexible container

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

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ELBATAINER
Kunststoff- und Verpackungs-Gesellschaft mbH & Co.
7505 Ettlingen/Baden
Faltbarer Verpackungsbehälter
Die Erfindung betrifft einen faltbaren Verpackungsbehälter für flüssiges, pasteuses, pulvriges oder sonstiges Füllgut, bestehend aus einem aus einer planen Faltlage zu einem Quader, Würfel oder dergleichen entfaltbaren Außenbehälter aus verhältnismäßig stabilem Werkstoff, zum Beispiel einem Karton, und einem in diesen Außenbehälter einsetzbaren Innenbehälter aus flexiblem Werkstoff, zum Beispiel Papier, Kunststoff- oder Metallfolie.
Für die Lager- und Transportfähigkeit von Behältern mit Füllgut ist es schlechthin erforderlich, daß die Behälter stapelfähig sind und relativ hohen Stapeldrücken standhalten. Dieses Erfordernis konnten die bisher bekannten Verpackungsbehälter, die als Leer-
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gut in raumsparender Faltlage lager- und lieferbar sind, nicht erfüllen, da sowohl Außenbehälter wie Innenbehälter mit einer Vielzahl von Falzrillen und Knicklinien versehen sind, die für ein leichtes Falten in eine bestimmte Faltlage und das Aufrichten aus dieser Faltlage in eine bestimmte voluminöse Behälterform erforderlich sind.
Von den zuletztgenannten Verpackungsbehältern sind fernerhin die Erfordernisse zu erfüllen, daß sie sowohl relativ einfach herstellbar wie auch noch nach längerer Lagerung im gefalteten Zustand an den Falz stellen bruch- und reißfest sowie gegebenenfalls auch flüssigkeits- und aromadicht sind. Auch müssen sie leicht manipulierbar sein.
Die bekannten faltbaren Verpackungsbehälter erfüllen die vorbeschriebenen Erfordernisse jedoch immer nur zum Teil. So sind faltbare Verpackungsbehälter bekannt, deren Außenbehälter aus einem Kartonzuschnitt mit vier, durch Falzrillen gelenkig miteinander verbundenen Seitenwänden und daran angelenkten Boden- und Deckelklappen bestehen und mit wenigen Handgriffen aus ihrer planen Faltlage zu einer Quader- bzw. Würfelform aufrichtbar sind. Hierbei muß jedoch in umständlicher Weise danach auch der aus Papier- oder Kunststoff-Folie hergestellte Innenbehälter zu einer angepaßten Form aufgerichtet und dann in den Außenbehälter eingesetzt werden. Vor allem die Handhabung mit dem flexiblen Innenbehälter erwies sich stets als umständlich und zeitraubend.
Zur Verbesserung der Handhabung ist es bekannt, Außenbehälter und Innenbehälter mit verhältnismäßig vielen Falzrillen zu versehen und den entsprechend gefalteten Innenbehälter bereits während der Fabrikation im Außenbehälter an dessen Seitenwänden und zum Teil auch
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an den Boden- und. Deckelklappen derart festzukleben, daß beim Aufrichten des Außenbehälters zugleich der Innenbehälter aufgerichtet und in die dem Außenbehälter angepaßte voluminöse Behälterform gebracht wird. Bei diesen Verpackungsbehältern müssen daher die Außenbehälter allesamt mit einem passend gefalteten und entfaltbaren innenbehälter ausgekleidet sein, was umfangreiche Falz- und Verklebungsvorgänge erforderlich macht und somit die Fertigung der Verpackungsbehälter erheblich verteuert. Ferner sind diese Behälter auf Grund der vielenFaltlüiien nicht ausreichend stabil, um den in größeren Stapeln auftretenden Stapeldrücken standzuhalten. Auch neigen sie nach längerer Lagerung und Transportreibung vorwiegend an mehrfach übereinanderliegenden Falzstellen leicht zum Materialverschleiß mit nachfolgenden Undichtigkeiten und Rißstellen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einfach herstellbaren und leicht manipulierbaren Verpackungsbehälter zu schaffen, der vor allem derart stabilisiert ist, daß er in seiner aufgerichteten, also voluminösen Lage selbst relativ hohen Stapeldrücken ohne Formveränderung standhält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein in den an sich bekannten Außenbehälter einsetzbarer, mit seinen Außenmaßen den Innenmaßen des Außenbehälters angepaßter, die Seitenwandung des flexiblen Innenbehälters verstärkender Stützkarton den Innenbehälter korsettartig umschließt und mit diesem auf der Umfangsfläche derartig verbunden, zum Beispiel verklebt, ist, daß sich der Innenbehälter beim Entfalten des Stützkartons zwangsläufig in die voluminöse Gebrauchsform aufrichtet.
Hierdurch werden die Vorteile erzielt, daß der Verpackungsbehälter
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, in Außen- und Innenbehälter zerlegbar und unter Erlangung einer leichten Manipulierbarkeit je nach Bedarf ergänzbar ist durch Einsetzen des dem Füllgut angepaßten Innenbehälters in den Auße.nbehälter, und daß beide Behälter aber auch für sich allein verwendbar sind. Weiterhin ist die Fertigung wesentlich vereinfacht, da die Ummantelung des flexiblen Innenbehälters nur einen einfachen Arbeitsvorgang ohne komplizierte Falten- und Flächenbildung erfordert. Ferner ist der Verpackungsbehälter bei aufgerichteten und ineinandergeschobenen Außen- und Innenbehältern derartig versteift, daß. er selbst hohen Stapeldrücken standhält.
Um die Stabilität noch zu unterstützen, weist nach einer weiteren . · Ausbildung der Erfindung der Stützkarton des Innenbehälters in zwei, bei aufgerichteter Lage sich gegenüberstehenden Wänden, vorzugsweise in deren senkrechten Mittelebene, je eine zusätzliche Falzrille auf, die zu den die Seitenwände des Stütztkartons verbindenden Falzrillen parallel verläuft und in der planen Faltlage die außenseitige Faltlinie bildet.
Aus dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß die in der planen Faltlage des Innenbehälters in den außenseitigen Faltlinien befindlichen Stützkarton-Ränder, die durch längere Lagerung im geknickten Zustand und durch Transportreibung oft einem erheblichen Materialverschleiß ausgesetzt sind, bei aufgerichteten und ineinandergeschobenen Außen- und Innenbehältern nicht mit den Senkrechtkanten zusammenfallen, sondern von stabilen Wänden des Außenbehälters gestützt werden, während in den Außenbehaiter-Senkrechtkanten die faltbaren Stützkarton-Abschnitte zu liegen kommen, die in der planen Faltlage des Innenbehälters zwischen den beiden am Außenrand umgelegten Falzstellen flach und daher ohne Knickbeanspruchung gelagert haben.
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines faltbarena in eine voluminöse Würfelform aufgerichteten Verpackungsbehälters mit von seinem Außenbehälter getrenntem Innenbehälter in der Lage zu deren Ineinanderschieben;
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des in Fig. 1 dargestellten, von einem Stützkarton korsettartig umschlossenen Innenbehälters in seiner nahezu planen Faltlage;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Zuschnitt des Stützkartons nach Fig. 1;
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des Innenbehälters nach Fig. 2 in der Anfangsphase des manuellen Aufriehtens zu einem voluminösen Behälter;
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des nahezu aufgerichteten Innenbehälters nach den Fig. 1-3;
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung des Innenbehälters in einer zweiten Ausführungsform mit auf seiner Boden- und Deckelseite direkt einsetzbaren Verschlußwänden; und
Fig. Ί eine, schaubildliche Darstellung des Innenbehälters nach Fig. 6 mit eingesetzten und am Rand befestigten Verschlußwänden.
Ein in der Explosionsdarstellung nach Fig. 1 gezeigter faltbarer, in eine voluminöse Würfelform aufrichtbarer Verpackungsbehälter ist
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BAD ORIGINAL
aus einem aus verhältnismäßig stabilem Karton hergestellten Außenbehälter 10 und einem flexiblen, abschnittweise versteiften Innenbe-
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hälter,M zusammengesetzt, wobei in der aufgerichteten Lage die Außenmaße des Innenbehälters den Innenmaßen des Außenbehälters derart angepaßt sind, daß der Innenbehälter zur Bildung von einer Verpackungseinheit in den Äußenbehälter eingesetzt werden kann.
Der Außenbehälter 10 ist in an sich bekannter Weise aus einem im wesentlichen rechteckigen Kartonzuschnitt mit vier, durch Falzril len gelenkig verbundenen, jeweils eine nicht sichtbare Bodenklappe und eine in der Darstellung ausgeklappte Deckelklappe 11 aufweisenden Seitenwänden 12, 13, 14 und 15 hergestellt. Die hierbei freien, in der aufgerichteten Lage senkrecht verlaufenden Randabschnitte der äußeren Seitenwände 12· und 13 sind zur Bildung eines würfelförmigen Hohlkörpers mit einem Klebeband 16 ebenfalls gelenkig miteinander verbunden. Die Faltlage des Äußenbehälters wird nach Ausklappen der Boden- und Deckelklappen 11 durch einfaches Zusammendrücken der Seitenwände gegeneinander erzielt, wobei die Faltlinien in den Palzrillen von zwei sich gegenüberstehenden Senkrechtkanten 17 liegen.
Der Innenbehälter 20 besteht aus einem flexiblen, an seinen beiden Enden zusammengeschweißten Kunststoffschlauch 21, dessen Seitenwandung von einem die Wandung verstärkenden Stützkarton 22 korsettartig umschlossen wird. Dieser Stützkarton hat den Seitenwänden 12, 13, 14 und 15 des Außenbehälters 10 angepaßte und in den Senkrechtkanten des Würfels ebenfalls durch Falzrillen 23 gelenkig miteinander verbundene Stützwände 24a, b, 25, 26a, b und 27, deren Innenflächen mit der Seitenwandung des Kunststoffschlauchs 21 verklebt sind. Die in der aufgerichteten Lage nach Fig. 1 sich gegenüberstehenden Stützwände 24a, b und 26a, b weisen in der senkrechten
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Mittelebene des Würfels jeweils eine zusätzliche Falzrille 28 auf, die zu den in den Senkrechtkanten des Würfels verlaufenden Falzrillen 23 parallel verläuft und die Stützwände auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten in jeweils zwei gelenkig miteinander verbundene Wandhälften aufteilt. Diese beiden zusätzlichen Falzrillen 28 haben die Aufgabe, beim Zusammenlegen des Innenbehälters in die in den Fig. 2 und 4 dargestellte Faltlage die außenseitigen Faltlinien aufzunehmen, während das Material in den anderen Falzrillen 23 in dieser Faltlage vollkommen glatt, also ohne Faltbeanspruchung lagert.
In der Fig. 3 der Zeichnung ist ein Zuschnitt des Stützkartons 22 dargestellt, der zur Erzielung der in Fig. 1 gezeigten Würfelform •im wesentlichen rechteckig ist mit einer Zuschnittbreite, die der doppelten Breite des flachgelegten Kunststoff schlaudhs 21 entspricht, und mit einer dem Außenbehälter 10 angepaßten Höhe. Der Stützkarton- Zuschnitt enthält die durch die Falzrillen 23 und 28 gelenkig miteinander verbundenen und insgesamt dem Innenmaß der Außenbehälter-Seitenwände 12-15 entsprechenden Stützwände 24a, b, 25, 26a, bund 27 in einer Reihe derartig nebeneinanderliegend, daß die von einer in der senkrechten Mittelebene des Zuschnitts verlaufenden Falzrille 28 aus sich beidseitig erstreckenden Zuschnitthälften in symmetrischer Anordnung jeweils in ihrer Mitte eine Stützwand bzw. 27 von der ganzen Breite und an dieser Stützwand beidseitig angrenzend je eine Stützwand 24a und 26a bzw. 24b. und 26b von nur der halben Breite der entsprechenden Außenbehälter-Seitenwände aufweisen. Für den Verbund mit dem Kunststoffschlauch 21 wird nach dem Auftragen des Klebstoffs' auf die Kartonflächen der an beiden Enden bereits geschlossene Kunststoffschlauch in der in Fig. 3 strichpunktiert dargestellten Weise flach auf die eine Zuschnitthälfte derartig aufgelegt, daß die eine der senkrecht verlaufenden Schlauch-.
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kanten in der Mittelebene des Zuschnitts an dessen Falzrille 28 und die andere Schlauchkante an dem ebenfalls senkrecht verlaufenden freien Außenrand 29 des Zuschnitts anliegen. Nach dem Umlegen der anderen Zuschnitthälfte um die in der genannten mittleren Falzrille 28 liegende Faltlinie auf den Schlauch, kommen die Stützwände in korrespondierender Weise übereinan-derzuliegen, wobei die zu den Falzrillen 23 und 28 parallel verlaufenden freien Endkanten 29 im Verbund mit dem Kunststoffschlauch in dessen "Faltlinie zu einer der beiden zusätzlichen Falzrillen 28 zusammenstoßen. Nach dem Zusammenpressen beider Zuschnitthälften ist der Innenbehälter im wesentlichen fertiggestellt, wobei die Montage eines mit einer nicht dar ge- · " stellten Schraubkappe verschließbaren Füllstutzens 30 in eine vorbereitete Schlauchausnehmung vor oder nach de,m Klebevorgang erfolgen kann.
Der Stützkarton 22 des Innenbehälters 20 weist in seinen beiden, in der planen Faltlage übereinanderliegenden Stützflächen 25 und 27 etwa in deren Mittelbereich je einen halbkreisförmigen Einschnitt 31 auf zur Herausbildung von Grifflappen 32, mit deren Hilfe der innenbehälter in einfacher, in den Fig. 4 und 5 dargestellter Weise aus seiner Faltlage nach Fig. 4 auseinandergezogen und in die in Fig. 5 gezeigte voluminöse Würfelform aufgerichtet werden kann. Um die zum Einsetzen in den vorbereiteten Außenbehälter geeignete Behälterform zu erhalten, ^wird zweckmäßig der in vorbeschriebener Weise auseinandergezogene Innenbehälter nach Erreichen der in Fig. 5 gezeigten Lage noch durch leichten beiderseitigen Gegendruck in Richtung der Pfeile A in die endgültige Würfelform gebracht, worauf dann die beiden hierbei auf der Boden- und Deckelseite sich am Rand aufstellenden Schlauchzipfel 21a in Pfeilrichtung nach innen gegen die Bo-
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den- bzw. Deckwandungen des Schlauches umgelegt werden.
Der in den Fig. 1-5 dargestellte Innenbehälter 20 dient zur Aufnahme von Flüssigkeiten und ist daher, wie bereits beschrieben wurde, aus einem korsettartig umschlossenen Kunststoffschlauch hergestellt, dessen Enden zugeschweißt worden sind. Zur Erlangung einer straffen Würfelform mit nur einfacher und leicht manipulierbarer Faltenbildung auf der Boden- und Deckelseite ist der in Fig. 3 strichpunktiert angedeutete flachliegende Schlauch derartig in den Stützkarton 22 eingelegt, daß sowohl der bodenseitige
Schlauchabschnitt 21b wie auch der deckelseitige Schlauchabschnitt 21c jeweils in Rechteckform etwa mit dem Maß von einer halben Breite der in der senkrechten Mittelebene faltbaren Stützwände 24a, b, bzw. 26a, b aus dem Stützkarton herausragen.
Für den Fall jedoch, daß der Innenbehälter zur Aufnahme von körnigem bzw. pulvrigemFüllgut dient, bleibt der aus Kunst- oder Papierstoff hergestellte Schlauch in seinem auf der Deckelseite herausragenden Abschnitt zweckmäßig offen, der dann nach dem Einfüllen des Füllguts durch einfache Faltenbildung zusammenlegbar ist.
Nach einem in den Fig. 6 und 7 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist der Stützkarton 22 auch allein, also ohne den Außenbehälter 10 verwendbar, indem er auf seiner Boden-und Deckelseite mit aus Karton oder Kunststoff hergestellten Verschlußwänden 33 und 34 verschlossen wird. Hierfür ist nach Fig. 6 der Stützkarton in seinen bodenseitigen und deckelseitigen Randzonen 35 mit dem flexiblen Schlauch unverbunden, so daß sich beim Aufrichten des Innenbehälters im.Stutzkarton unterhalb und oberhalb des geschlossenen Kunststoff schläuche 21 freie Innenräume bilden, in v/eich ο die stülpdcckolförmigon Verschlußwände 33 und 34 einsetz-
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bar sind. Nach Fig. 7 sind diese V er Schluß wände dicht am unteren und oberen Rand durch Heftklammern 36 mit dem Stützkarton auf dessen ganzen Umfang befestigt.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform nach den Fig. ß und 7 ist aber ebenso in Verbindung mit dem Außenbehälter 10 nach Fig. 1 verwendbar, zum Beispiel wenn das Füllgut eines besonderen Schutzes bedarf oder der Innenbehälter auf der Deckelseite einen offenen Schlauchabschluß ohne umlegbaren Überstand hat, was zum Abpacken von körnigem Füllgut oftmals erforderlich ist. Dann wird der Innenbehälter nur mit der stülpdeckelförmigen oder auch anders geformten Verschlußwand 33 verschlossen und in den Außenbehälter 10 eingesetzt.
Aus alle^dem ergibt sich, daß mit dem vorbeschriehenen Erfindungsgegenstand eine vielseitige, variabel anwendbare Verpackung geschaffen wurde, die vielen, auch über die beschriebenen Ausführungsbeispiele hinausgehenden Verpackungsanforderungen gerecht wird, so daß sich der Erfindungsgegenstand nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, insbesondere nicht auf die den Ausführungsbeispielen zugrundegelegte Behälterform. Der Erfindungsgedanke ist unter entsprechender Abwandlung der Flächenverhältnisse auch bei anderen, von der Wirfel- und Quaderform abweichenden Zylinderformen anwendbar.
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Claims (1)

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Patentansprüche
FaltbarerVerpackungsbehälter für flüssiges, pasteuses, pulvriges oder sonstiges Füllgut, bestehend aus einem aus einer planen Faltlage zu einem Quader, Würfel oder dergleichen entfaltbaren Außenbehälter aus verhältnismäßig stabilem Werkstoff, zum Beispiel einem Karton, der aus einem im wesentlichen rechteckigen Zusclinitt mit mindestens drei durch Falzrillen verbundenen, jeweils eine Boden- und eine Deckelklappe aufweisenden "Seitenwänden hergestellt ist, und einem in diesen Außenbehälter einsetzbaren Innenbehälter aus flexiblem Werkstoff, zum Beispiel Papier, Kunststoff- und/oder Metallfolie, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit seinen Außenmaßen den Innenmaßen des Äußenbehälters (10) angepaßter, die Seitenwandung des flexiblen Innenbehälters (20) verstärkender Stützkarton (22) den Innenbehälter korsett artig umschließt und mit diesem auf der Umfangsfläche derartig verbtinden, zum Beispiel verklebt, ist, so daß sich der Innenbehälter beim Entfalten des Stützkartons zwangsläufig in die voluminöse Gebrauchsform aufrichtet.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkarton (22) in zwei, bei aufgerichteter Lage sich ^(•jfcnüberstehenden Wänden (21ü,b, 26a, b) , vorzugsweise in deren -."nkrechten Mittelebene, je eine zusatz-
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liehe Falzrille (28) aufweist, die zu den die Seitenwände des Stützkartons verbindenden Falzrillen (23) parallel verläuft und in der planen Faltlage die außenseitige Faltlinie bildet.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2,mit einem aus der planen Faltlage zu einem Quader oder Würfel entfaltbaren Außenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkarton ,(22) des Innenbehälters (20) aus einem im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt mit einer der doppelten Breite des flachgelegten flexiblen Innenbehälters (21) entsprechenden Zuschnittbreite besteht und die durch Falzrillen (23, 28) gelenkig miteinander νθΓομηαβηβη Stützwände (24a, b, 25, 26a, b, 27) in einer Reihe derartig nebeneinan-
derliegend aufgeteilt sind, daß die von einer durch die senkrechte Mittelebene des Zuschnitts verlaufenden Falzrille (28) aus sich beidseitig erstreckenden Zuschnitthälften in symmetrischer Anordnung jeweils in ihrer Mitte eine Stützwand (25 bzw. 27) von der ganzen Breite und an dieser Stützwand beidseitig angrenzend je eine Stützwand (24a und 26a, bzw. 24b und 26b) von nur der halben Breite der entsprechenden Außenbehälter-Seitenwände (12, 14 bzw. 13, 15) aufweisen.
4. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkarton (22) in seinen beiden, in der planen Faltlage übereinanderliegenden Seitenwänden (25, 27) je einen Einschnitt (31) zur Herausbildung von Grifflappen (32) aufweisen.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkarton (22) selbst auf
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seiner Boden- gegebenenfalls auch Deckelseite durch direkt auf- bzw. einsetzbare Verschlußwände (33, 34) verschließbar ist.
6, Verpackungsbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkarton (22) in seinen bodenseitigen und gegebenenfalls auch deckelseitigen Randzonen (35) mit dem flexiblen Innenbehälter (21) unverbunden ist zur Bildung von freien Innenräumen für die Aufnahme und gegebenenfalls Randbefestigung (36) der V er Schluß wände. (33, 34).
7. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der .Stützkarton (22) einen schlauchförmigen , in der planen Faltlage einfach flachgelegten und mindestens auf seiner Bodenseite geschlossenen Innenbehälter (21) derartig umschließt, daß dessen geschlossener bodenseitiger Abschnitt (21b) und gegebenenfalls auch dessen deckelseitiger Abschnitt (21c) jeweils in Rechteckform etwa mit dem Maß von einer halben Breite der in der senkrechten Mittelebene faltbaren Stützwände (24a, b und 26a, b) aus dem Stützkarton herausragt.
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