DE2030685A1 - Inhibitoren der Biosynthese von Androgenen - Google Patents
Inhibitoren der Biosynthese von AndrogenenInfo
- Publication number
- DE2030685A1 DE2030685A1 DE19702030685 DE2030685A DE2030685A1 DE 2030685 A1 DE2030685 A1 DE 2030685A1 DE 19702030685 DE19702030685 DE 19702030685 DE 2030685 A DE2030685 A DE 2030685A DE 2030685 A1 DE2030685 A1 DE 2030685A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ureidoandrost
- hydroxy
- oxygenated
- ene
- methyl
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K31/00—Medicinal preparations containing organic active ingredients
- A61K31/56—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids
- A61K31/565—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, estradiol
- A61K31/568—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, estradiol substituted in positions 10 and 13 by a chain having at least one carbon atom, e.g. androstanes, e.g. testosterone
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J41/00—Normal steroids containing one or more nitrogen atoms not belonging to a hetero ring
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Steroid Compounds (AREA)
Description
Dr. !ng, V/dier Äbitz
Dr.Liei;jr ;" Ecri
Dr. HuroV/v ϊΧζϊλ-s
8 iwunchön ^, i-.oüZonaue.Gcr. 28
22. Juni 1970 Gase 10798
MERCK & CO., INC.
Bahway, Eew Jersey, USA
Bahway, Eew Jersey, USA
Inhibitoren der Biosynthese von Androgenen
Die Erfindung "betrifft neue Steroidverbindungen und ihre
Herstellungsverfahren. Sie "betrifft insbesondere 3-oxygenierte
17-Ureidosteroide der Androstanreihe, die als Inhibitoren
der Biosynthese von Androgenen wirksam sind. Diese 17-Ureidoandrostane
mit einer Sauerstoffunktion in der 3-Stellung
werden ausgehend von einer 5-Pregnen-20-onverbindung mit
einer Sauerstoffunktion in der 3-Stellung, wie beispielsweise
Pregnenolonacetat, auf folgende Weise hergestellt:
(3-oxygeniert bedeutet Sauerstoffunktion in der 3-Stellung)
Die 3-oxygenierte 5-Pregnen-20-onverbindung wird mit
Hydroxylamin unter Bildung des 20-Oxims umgesetzt, welches
anschließend mit Phosphoroxychlorid umgesetzt wird, wodurch die entsprechende 3-oxygenierte 17-Acetamidoandrost-5-enverbindung
gebildet wird} letztere Verbindung wird dann unter Bildung der entsprechenden 17-Aminoverbindung hydrolysiert,
die nach der Umsetzung mit Kaliumcyanat in die entsprechende
3-oxygenierte 17-Ureidoandrost-5-eaverbindung
überführt wird. Wird Pregnenolonacetat per se als Ausgangs-. ; ■■.■·■ . ■■■■- ι -.■■'. . .
109808/2229
material verwendet, so ist die erhaltene Verbindung das
J-Hydroxy-lT-ureido-androst-S-en, das dann unter Bildung
von 17-Ureidoandrost-4-en-3-on oxydiert wird.
Diese 3-oxygenierten 17-Ureidoandrostane und ihre ungesättigten
Derivate, welche Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, sind durch die folgende Struktur in Ring D gekennzeichnet:
NHR
C = O
NH
C = O
NH
R1
darin bedeuten R Wasserstoff, Alkyl oder Acyl, und R^ Wasserstoff,
α-Methyl, ß-Methyl oder Methylen,
In den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen die Verbindungen der folgenden Pormel:
R2
109808/2229
10798 3
und A4-Dehydro- j A5-Dehydro-} Δ1*4-Bis-dehydro-} Δ4' 6-Bisdehydro-
und A^1 ' -Tris-dehydroderivateι
darin besitzen R und R, die oben genannten Bedeutungen;
X bedeutet Wasserstoff-oder Halogen; Y bedeutet-Wasserstoff, Keto, Hydroxy oder Niedrigalkanoyloxy;
2 bedeutet Wasserstoff, ß-Hydroxy oder Keto; und
Hpι R, und R. bedeuten Wasserstoff, Methyl, Halogen oder
Formyl; wie z.B. 17-Ureidoandrost-4-en-3-on, 17-Ureidoan- .
drost-1,4-dien-3-on, ^-Ureidoandrost^^-dien^-on,
17-Urei'doandro8t-1,4,6-trien-3-on, 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4-en-3-on,
Sa-Üuor-llß-hydroxy-l?-
ureidoandrost~l,4-dien-3-on, 9a-Pluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4,6-dien-3-on,
9a-Fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-l,4,6-trieTi-3-on
und 2-Methyl-, 2-Pormyl-, 2-Halo-,
6-Kethyl-, 6-Halo-, vorzugsweise 6-Fluor- oder 6-Chlor- und
7-Kethylderivate davon, einbezogen sind auch 16-(α und ß)-Kethyl-17-ureido-androst-4-en-3-on,
l6-(a und ß)-Kethyl-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on,
16-(a und ß)-Kethyl-17-ureidoandrost-4,6-dien-3-on,
16-(α und ß)-Methyl-17-ureidoandrostl,4,6-trien-3-on,
16-(a und ß)-Methyl-9a-fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4-en-3-on,
16-(a und ß)-Kethyl-9a-fluorllß-hydroxy-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on,
16-(a und ß)-Methyl-9a-fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4,6-dien-3-on,
16-(α und ß)-Kethyl-9a-fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-1,4,6-trien-3-on
j 6,16-Dimethyl-17-ureidoandrost-4-en-3-on,
6,16-Dimethyl-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on, 6,16-Dimethyl-17-ureido-androst-4,6-dien-3-on,
6,16-Dimethyl-17-ureido-androst-l,4,6-trien-3-on,
6,16-Dimethyl-9a-fluor-llßhydroxy-17-ureidoandrost-4-en-3-on,
6,16-Dimethyl-9a-fluorllß-hydroxy-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on,
6,16-Dimethyl-9«-fluor-llß-hydroxy-androst-4,6-dien-3-on
und 6,16-Dime-, thyl-9«-fluor-llß-hydrqxy-17-ureidoandrost-l,4,6-trien-3-on
und dergleichen.
• *
- 3 109808/2229
10798 W
Diese neuen 3-oxygenierten 17-Ureidoandrostanverbindungen,
diese Bezeichnung soll auch die entsprechenden ungesättigten Derivate einschließen, werden zweckdienlich hergestellt, indem
man eine 3-oxygenierte ^-Aminoandrost-S-enverbindung,
vrie 3-Hydroxy-17-aminoandrost-5-en, 3-Äthylendioxy-17-aminoandrost-5-en,
3-Äthylendioxy-9a-fluor-llß-hydroxy-17-aminoarcdrost-5-en
und dergleichen mit Kaliumcyanat umsetzt. Die Umsetzung wird vorzugsweise durchgeführt, indem man die Reakiioristeilnehmer
zusaninen in wässerig-alkoholischer Lösung erhitzt
und dann wässerige Mineralsäurelösung, z.B. wässerige Chlorwasserstoffsäure zur heißen Reaktionslösung hinzufügt,
die gewöhnlich für eine kurze, zusätzliche Zeit unter Rückfluß gehalten wird. Die sich dabei ergebende Mischung wird
abgekühlt, Wasser v/ird zugefügt und das ausgefallene Material v;ird zweckdienlich durch Abfiltrieren gewonnen. Das so erhaltene
Material kann aus einem organischen Lösungsmittel,, wie Methanol, umkristallisiert werden, so daß man in praktisch
reiner Form das entsprechende 3-oxygenierte 17-Ureidoar.drost-5-en,
wie beispielsweise 3-Hydroxy-17-ureidoandrost~ . 5-en, 3--Äthylendioxy-17-ureido-androst-5-en, 3-Äthylendioxy-9j-fluor-llß-h.ydroxy-17-ureidoandrost-5-en
und dergleichen erhält. Ist die 3-oxygenierte 17-Ureidoandrost—5-enverbindung
ein 3-Hydroxy-17-ureidoandrost-5-en, so kann diese Verbindung
Hit einem OxyöaTionsniittel, v,rie Gyclohexanon-aluminiuraisopropylat,
umgesetzt v;eräer., um das entsprechende 17-Ureidoancrost-4-en-3-cr.
herzustellen, ein 3-Äthylendioxy-17-ureidoandrost-5-eri wird nach der Umsetzung mit einem wässerigen, saurer
hydrolysierenden Mittel, wie p-Toluolsulfonsäure in
wässerigem Methanol, direkt in die entsprechende 17-IjTreidoancrost-4-en-3-onverbir.durig
überführt, wie das 17-Ureidoandrost-4-en-3-on,
9ct-?luor-llß-hydroxy-17~ureidoandrost-4-en-3-on
und dergleichen.
üiese 17-Ureiäoanärost-4-en-3-orie können (nachdem man den
17-Ureido-Substituenten durch. Acylierung geschützt hat) mit
- 4 -109808/2229
BAD ORIGINAL
10798 S
Dichlordicyanobenzoehinon umgesetzt werden undanschließend
mit wässeriger Mineralsäurelösung hydrolysiert werden, wodurch die entsprechende 17-Ureidoandrost-l,4-dien-3-onverbindung gebildet
wird, wie 17-Ureidoandrost-l,4-dien-3-on, 9a-Fluor-llßhydroxy-l7-ureidoandrost-l,4-dien-3-on
und dergleichen. Falls gewünscht kann die 17-Ureidoandrost-4-en-(oder l,4-dien)-3-onverbindung
(nachdem man den 17-Ureido-Substituenten durch Acylierung geschützt hat) mit Chloranil, vorzugsweise in t-Butylalkohol
umgesetzt werden, wodurch das entsprechende 17-Ureido.
androst-4,6-dien-3-on, 17-Ureidoandrost-l,4,6-trien-3-on,
9a-illuor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4,6-dien-3-on, 9a-Pluorllß-hydroxy-17-ureidoandrost-l,4,6-trien-3-on
und dergleichen gebildet wird.
Die 3-oxygenierten 17-Ureidoandrostane der vorliegenden Erfindung
sind extrem aktiv bezüglich der Verringerung der Biosynthese von testikularen Androgenen, welche die Überentwicklung
von Talgdrüsen mit daraus resultierender Akne stimulieren können und die oft eine Prostatavergrößerung erzeugen. Diese
3-oxygenierten 17-Ureidoandrostanverbindungen werden gewöhnlich
im Gemisch mit einem pharmakologisch verträglichen festen oder
flüssigen Träger verwendet und für die Verabreichung in passenden Dosisformen zubereitet, wie Pillen, Tabletten, Kapseln,
Sirups für den oralen Gebrauch, oder in einer flüssigen Porin,
die der Verabreichung von Steroidhormonprodukten durch Injektion
angepaßt ist; mikrokristalline wässerige Suspensionen oder ölin-Wasser-Suspensionen
können für die parenterale Dosierung hergestellt werden; oder die Verbindungen können Cremes, Lotionen
und dergleichen für die topische Anwendung einverleibt werden»
Außerdem sind diese 3-oxygenierten 17-öreidoandrostanverbindungen
potente Sa-Reduktase-Hemmer. Die 5a-Reduktase isx ein Enzym,
das 3-Keto- Δ -steroide in das entsprechende 3-Keto-5adihydrosteroid
umwandeln kann (z.B. Testosteron zu 5a-Dihydrotestosteron). Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind daher für
die Kontrolle von Stoffwechselstörungen wertvoll, die von der
.'■■■.·- 5 - ■:
109808/2229
109808/2229
10798 £
Anwesenheit des 5tt-Dihydrosteroidrestes abhängen.
Die folgenden Beispiele erläutern Verfahren zur Herstellung
der neuen 3-oxygenierten 17-Ureidoandrostanverbindungen der vorliegenden Erfindung, diese Beispiele dienen jedoch, nur der
Erläuterung und sollen die Erfindung nicht einschränken.
Eine Lösung von 45 g Natriumhydroxyd in 150 ml V/asser gibt
man zu einer Lösung von ungefähr 5 g 3-Acetoxy-17-acetaciicLoandrost-5-en
in 350 ml Äthanol. Die resultierende Mischung wird unter Rühren und unter Druck in einer Stickstoffatmosphäre
etwa 8 Stunden lang bei einer Temperatur von ungefähr 1800C erhitzt. Die Reaktionslösung wird durch Diatomeenkieselerde
filtriert und die erhaltene Lösung wird im Vakuum bis zur Bildung eines Sirups eingedampft, man gibt V/asser zu diesem
rückständigen Sirup, extrahiert die resultierende Mischung mit Chloroform und wäscht den Chloroformextrakt mit V/asser.
Zu der sich ergebenden Chloroformlösung gibt man dann eine wässerige Chlorwasserstoffsäurelösung (2,5n) und filtriert den
sich bildenden Niederschlag ab, wäscht mit Chloroform, dann mit Aceton und trocknet, v/obei man ungefähr 4 g 3-Hydroxy-17-aminoandrost-5-en-hydrochlorid
erhält.
Ungefähr 5 g 3-Hydroxy-17-aminoandrost-5-en-hydrochlorid v/erden
in etwa 50 ml Äthanol suspendiert, zu dieser Suspension gibt man eine Lösung, die etwa 7,5 g Kaliumcyanat in 10 ml Wasser
enthält. Die Mischung wird auf einem Dampfbad ungefähr 2 bis 3 Minuten lang erhitzt, man gibt etwa 7,5 ml einer wässerigen
2,5n Chlorwasserstoffsäurelösung hinzu und erhitzt die resultierende
Mischung dann etwa 15 Minuten lang unter Rückfluß. Die Reaktionsmischung wird noch heiß filtriert, die filtrierte
Lösung wird gekühlt und man gibt Wasser hinzu, bis die Kristallisation vollständig ist. Der kristalline Niederschlag wird
- 6 109808/2229
10793 T*
durch A"b;filtrieren gewonnen, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man ungefähr 5 g 3-Hydroxy-17-ureiäoandrost-5-en
erhält.
Zu einer »rockenen Lösung, die etwa 5 g 3-Kydroxy-17-ureidoandrost-5-en,
150 =1 Benzol und 25 ml Cyclohexan enthält, gibt
■■man ungefähr 6 g Aluminiunisopropylat. Die resultierende Mischung
wird unter Rückfluß ungefähr 3 Stunden lang erhitzt,
die Keaktionslösung wird gekühlt und zur abgekühlten Lösung gibt man etwa 1 Ltr. gesättigte Rochelle-Salz-Lösung. Die resultierende
Mischung wird dann einer Wasserdampfdestillation unterworfen bis kein Cyclohexanon mehr in der Reakxionsmischung
zurückgeblieben ist. Die erhaltene wässerige Mischung wird a b gekühl τ-, mit Chloroform extrahiert, der Chloroformextrakt
wird nit vrasser gewaschen, über wasserfreien Natriumsulfat gexrocknet und das Chloroform wird im Vakuum abgedampft.
Man kristallisiert das rückständige Material aus Chloroform/-Äthylaeexat
und trocknet das kristalline Material, wobei man ungefähr 5 g 17-Ureidoandrost-4--en-3-on erhält.
Bas hier als Ausgangsmaterial verwendete 3-Acetcxy-17-acetamidoandrost-5-en
wird zweckdienlich ausgehend von Pregnenolonacetat wie folgt hergestellt:
Eine Lösung, die etwa 54 g Hydroxylasinhydrochlorid und 120 g
Natriumaeetat-trihydrat ,gelöst in 200 ml "Wasser enthält, gibt
man unter Rühren über einen Zeitraum von ungefähr 5 Minuten zu einer Lösung von.110 g 3-Acetoxy-pregn-5-en-20-on in
2600 ml Methanol. Kurz nach der Zugabe bildet sich ein 17iederschlag.
Die resultierende Mischung wird unter Rückfluß ungefähr 2 Stunden lang erhitzt, danach kühlt man die Reaktionsmischung
ab. Man gibt 600 ml Wasser hinzu und isoliert das ausgefallene
Material durch Abfiltrieren, wäscht mit "Wasser und trocknet und
erhält etwa 119 g 3-Acetoxy-20-oximino-pregn-5-en, Pp = 1950C.
- 7 109808/2221
BAD
203Ό685
10798 8
Diese 119 g S-Acetoxy^O-oximino-pregn-S—en werden teilweise
in 200 ml Pyridin gelöst und die resultierende Mischung wird
auf etwa -10- C abgekühlt. Dann gibt man eine Lösung von 100 ml
Phosphoroxychlorid in 200 ml Pyridin mit einer solchen Geschwindigkeit
zu dieser Mischung, daß die Temperatur zwischen .-150C
und -100C gehalten wird. Die resultierende Mischung wird während
einer weiteren Periode von ungefähr 3 Stunden bei einer Temperatur von etwa 0 C gerührt und die cremige Reaktionsmi—
schung wird langsam auf Eis gegossen. Das ausfallende Material wird durch Abfiltrieren isoliert und in Chloroform gelöst. Die
Chloroformlösung wird wiederholt mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck bis zu
einem Öl eingedampft, welches nach der Zugabe von Methanol kristallisiert
und ungefähr 100 g 3-Acetoxy-17-acetamidoandrost-5-en
ergibt.
Eine Lösung, die etwa 3 g 17-Ureidoandrost-4-en-3-on in
100 cm5 Acetanhydrid enthält, rührt man ungefähr 24 Stunden lang bei etwa 350C. Zu dieser Zeit wird Jegliches aus der Reaktionsmischung
abgeschiedene kristalline Material durch Abfiltrieren gewonnen, mit Äther gewaschen und getrocknet. Man erhitzt
dann die filtrierte Reaktionsmischung weitere 24 Stunden
ο
lang auf eine Temperatur von 35 C und das sich abscheidende kristalline Material wird durch Abfiltrieren gewonnen, mit Äther gewaschen, getrocknet und mit dem zuvor isolierten vereinigt, so daß man ungefähr 3 g 17-(Nl-Acetyl)-ureidoandrost-4-en-3-on erhält«,
lang auf eine Temperatur von 35 C und das sich abscheidende kristalline Material wird durch Abfiltrieren gewonnen, mit Äther gewaschen, getrocknet und mit dem zuvor isolierten vereinigt, so daß man ungefähr 3 g 17-(Nl-Acetyl)-ureidoandrost-4-en-3-on erhält«,
Man gibt ungefähr 4,5 g 17-(N'-Acetyl)-ureidoandrost-4-en-3-on
und 4,5 g Dichlordicyanobenzochinon zu 90 ml Dioxan und erhitzt die resultierende Mischung unter Rückfluß in einer
Stickstoffatmosphäre ungefähr 3 Stunden lang, während dieser
Zeit findet unter einem Farbwechsel nach tiefrot die Auflösung statt. Man kühlt die Reaktionsmischung ab, fügt Äthylace-
- 8 109808/2229
10798 R
tat hinzu, damit die Lösung des Produktes gewährleistet ist
und filtriert das unlösliche Material ab und wäscht mit Äthylacetat.
Die filtrierte Äthylacetat-dioxanlösung wird mit wässeriger In Natriumhydroxydlösung gewaschen, wodurch die tiefrote Farbein der organischen Schicht entfernt wird. Dann
wäscht man die organische Schicht_mit Wasser, trocknet über
wasserfreiem Natriumsulfat und verdampft die Lösungsmittel
unter Vakuum,, wobei man. die !Temperatur unter etwa 400C hält.
Das zurückbleibende Material wird getrocknet und ergibt etwa
4,2 g 17-(N'-Acetyl.)-ureidoandrost-l^-dien-^-on. Dieses Material wird chromatographisch an Aluminiumoxyd gereinigt,
wohei man Chloroform-Äther-Gemische als eluierendes Lösungs-»
mittel verwendet und ungefähr 4 g praktisch reines 17-(N'-Acetyl
)~ureidoandrost-l,4-dien-3-on erhält; Pp = 270 bis 2720G.
Man löst ungefähr 100 mg 17-(N'-Acetyl)-ureidoandrost-l,4-dien-3-on
in etwa 10 cm siedendem Äthanol, gibt 2,5 ml wässerige 2,5n Chlorwasserstoffsäurelösung hinzu und erhitzt
die resultierende. Mischung.ungefähr 1 Stunde lang bei Eückflußtemperatur.
Man gibt etwa 5 ml Wasser zur Beaktionsmischung
hinzu und dampft die sich ergebende wässerige Mischung unter vermindertem Druck auf ein Volumen von ungefähr 3 ml
ein. Die resultierende ölige. Mischung wird mit Chloroform extrahiert,
der Chloroformextrakt wird mehrmals mit Wasser gewaschen und der gewaschene Chloroformextrakt wird eingedampft,
wobei man ein Ql erhält, welches aus Aceton kristallisiert
und praktisch reines 17-TJreidoandrost-l,4-dien-3-on
ergibt. ■.-■ . ' .
.Zu einer Lösung, die· 50 g Testosteron in-900 ml Benzol enthält, gibt man 80 ml:Äthylenglykol und 1,25 g p-Toluolsulfon
säure. Die resultierende Mischung wird unter Rückfluß etwa 15 Stunden lang,itt·.einer Vorrichtung erhitzt, die für: die Ab
■ _ 9 109808/2229
trennung von Wasser aus dem Rückfluß-Benzol-Wasser-Kondensat
sorgt. Man kühlt die Reaktionalösung ab, gibt 5 ml Pyridin
hinzu, um den Katalysator zu zerstören und gießt die Reaktionsmischung
in eine gesättigte wässerige Natriumbicarbonatlösung.
Dann gibt man ungefähr 200 ml Benzol hinzu, trennt die organische Schicht ab, wäscht sie zweimal mit gesättigter
wässeriger Natriumbicarbonatlösung, zweimal mit Wasser und
trocknet dann über wasserfreiem Natriumsulfat. Der getrocknete
Benzolextrakt wird unter Vakuum eingedampft und das zurückbleibende Material wird aus Methanol kristallisiert, wobei
man ungefähr 42 g 3-Äthylendioxy-17S-hydroxyandrost~5-en erhält.
Man löst ungefähr 42 g Chromtrioxyd in 32 ml Wasser und gibt ■
die entstandene wässerige Lösung zu 320 ml Pyridin. Zu dieser Lösung gibt man eine Lösung von 42 g 3-Äthylendioxy-17ß-hydroxyandrost-S'-en
in 320 ml Pyridin. Das Vermischen der beiden Lösungen ist von Wärmeentwicklung begleitet und die Mischung wird
schwarz, die entstandene Mischung wird etwa 15 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Dann gibt man Wasser zur dunklen
Reaktionsmischung (Gesamtvolumen ungefähr 5 Ltr.) und extrahiert die entstandene Mischung mit Äthylacetat, es werden fünf
getrennte Extraktionen durchgeführt, wobei man darauf achten muß, daß nicht zu heftig geschüttelt wird, da sich sonst eine
Emulsion bildet. Die vereinigten Äthylacetatextrakte werden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet
und das Äthylacetat wird unter vermindertem Druck abgedampft. Das zurückbleibende Material wird aus Äther umkristallisiert,
wobei man etwa 26 g praktisch reines 3-Äthylendioxyandrost-5-en-17-on
erhält, Fp = 191 Ms 1940C.■ -
Ungefähr 20 g 3-Äthylendioxy-androst-5-en-17-Qn werden in etwa
720 ml Pyridin gelöst und zu dieser Lösung gibt man eine Lösung,
- 10 -
109803/2229.
10798 /y^
die 42 g Hydroxylaminhydrochlorid gelöst in 90 ml Wasser enthält.
Die entstandene Lösung wird unter Rückfluß etwa 3 Stunden lang erhitzt. Man kühlt die Reaktionsmischung ab, gibt
Wasser hinzu, um das Steroid auszufüllen und isoliert es durch Abfiltrieren, wäscht mit Wasser und trocknet an der
Luft, wobei man etwa 17 g 3-Äthylendioxy-17-oximinoandrost-5-en erhält.
Etwa 7.g 3-Äthylendioxy-17-oximinoandrost-5-en werden teilweise
in 1,5 Ltr. Äthanol gelöst und man gibt anteilweise etwa 150 g Natriummetall (in kleine Stücke geschnitten) im
Verlauf von etwa 5 bis 6 Stunden zu dieser Lösung. Nach etwa
3 Stunden nach Beginn der Zugabe wird die Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 110 bis 1200C erhitzt und bei dieser
Temperatur gehalten, bis das restliche Natrium zugegeben worden ist und sich umgesetzt hat. Dann wird das Erhitzen unterbrochen, 150 ml Wasser werden langsam zur Reaktionslösung
hinzugegeben, das Äthanol wird dann im Vakuum verdampft und
das weiß gefärbte rückständige Material wird etwa 15 Stunden lang unter Vakuum gesetzt. Man kühlt die entstandene Mischung ab und gibt Wasser hinzu, bis sich ein Niederschlag
zu bilden beginnt. Die wässerige Mischung wird dann viermal mit Chloroform extrahiert, die vereinigten Chloroformextrakte werden zweimal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingedampft und das rückständige
Material wird aus Äthylacetat umkristallisiert, wobei man etwa 7 g praktisch reines 3-Äthylendioxy-17-aminoandrost-5-en
erhält, Fp = 180 bis 182°C.
Etwa 6,7 g 3-Äthylendioxy-17-aminoandrost-5-en werden in
65 ml heißem Äthanol gelöst, zu dieser Äthanollösung gibt man eine wässerige Lösung, die 9,5 g Kaliumcyanat in 13 ml
Wasser enthält. Der sich zuerst bildende Niederschlag löst ,sich wieder bei fortgesetztem Erwärmen. Dann gibt man unge-
-11-
109808/2229 bad original
10798 ^^
fähr 40 ml 2,5n wässerige Chlorwasserstoffsäurelösung in
gleichmäßigem Strom zur heißen Reaktionslösung, wobei man den pH oberhalb ungefähr 7 hält., Die entstandene Lösung wird
unter Rückfluß etwa 15 Minuten lang erhitzt, während dieser Zeit wird dann abgekühlt, man gibt Wasser hinzu und isoliert
das ausgefallene Material durch Filtrieren, wäscht mit Wasser, trocknet an der luft und kristallisiert aus Methanol um,
wobei man etwa 7 g praktisch reines 3-Äthylendioxy-17-ureidoandrost-5-en
erhält, Pp = 320 C unter Zersetzung.
Eine Mischung, die etwa 7 g 3~lthylendioxy-17-ureidoandrost-5-en,
7 g p-Ioluolsulfonsäure., 700 ml Methanol und 140 ml
Wasser enthält, wird bei Raumtemperatur etwa 15 Stunden lang gerührt. Die wässerig-methanolische Reaktionslösung wird dann
im Vakuum eingedampft, bis die zurückbleibende Lösung trübe wird; dann gibt man Wasser hinzu und extrahiert die entstandene
wässerige Mischung viermal mit Chloroform„ Die vereinigten
Chloroformextrakte werden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Chloroform wird
im Vakuum abgedampft, wobei man etwa 7,0 g rohes 17™Ureidoandrost-4-en-3-on
erhält. Dieses Material wird durch Chromatographie unter Verwendung einer Aluminiumoxydkolonne und unter
Verwendung von Chloroform als Entwicklungs- und Eluierungslösungsmittel
gereinigt, das teilweise gereinigte Material wird aus Methanol kristallisiert, wobei man etwa 4 g praktisch reines
17-Ureidoandrost-4~en-3-on in Form seines Dihydrates erhält,
Fp = 2o8 bis 2090C.
B eispiel 4
Kan löst ungefähr 13 g 3-Äthylendioxy-llß, 17a-20,21-tetrahydroxy-9a-fluor-pregn~5-en
in 100 ml Pyridin, die Lösung wird filtriert, wodurch unlösliches Material entfernt wird
und die entstandene lösung wird mit 100 ml Methanol verdünnt.
- 12 -
109808/2229
BAD ORIGINAL
10798 "3
Die entstandene Lösung wird bei einer Temperatur von ungefähr
25°C gehalten, während man eine Lösung hinzufügt, die etwa 24,5 g Perjodsäure in 100 ml Wasser enthält, die Mischung wird
etwa 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Dann gibt man
ungefähr 100 ml 10 $ige wässerige Natriumbicarbonatlösung zur
Reaktionsmischung, gibt nochmals Wasser hinzu und extrahiert die wässerige Mischung mit Chloroform. Der Chloroformextrakt
wird mit gesättigter wässeriger NatriumchloridlösuBg gewaschen,
getrocknet und im Vakuum eingedampft, die zurückbleibende Mischung wird mit Äther verrieben, wobei ein kristallines Material gebildet wird, welches durch Abfiltrieren isoliert
wird, getrocknet wird und etwa 4 g 3-Äthylencü.oxy-9afluor-llß-hydroxyandrost-5-en-17-on
ergibt.
Eine Lösung von etwa 5S4 g Hydroxylaminhydrochlorid und 12 g
Natriumacetat-trihydrat in 20 ml Wasser gi'Lt man Hinter Rühren
im Verlaufe von ungefähr 5 Minuten zu einer Lösung, die etwa
11 g 3-Äthylendioxy-9a-fluor-llß~hydroxyandrost-5-en-17-on gelöst
in 260 ml Methanol enthält. Kurz nach der Zugabe bildet sich ein Niederschlag. Die entstandene Mischung wird ungefähr
2 Stunden lang am Rückfluß erhitzt, danach wird die Seaktionsmischung
abgekühlt. Man gibt etwa 60 ml Wasser hinzu und isoliert das ausgefallene Material durch Abfiltrieren, wäscht mit
Wasser und trocknet und erhält etwa 11 g 3-Äthylendioxy-9afluor-llß-hydroxy-17-oximinoandrost-5~en.
Zu einer Lösung, die etwa 5,4 g 3-lthylendioxy-9a-fluor-llßhydroxy-17-oximinöandrost-5-en
gelöst in 200 ml Dioxan enthält, gibt man etwa 3 ml Raney-Nickel-Katalysator und/ schüttelt
die Mischung etwa 17 Stunden lang bei einem Druck von ungefähr 2,95 kg/cm (42 lbs/in. ). Am Ende dieses Zeitraumes gibt man
nochmals 1,5 ml Raney-Nickel-Katalysator hinzu und setzt das
Schütteln nochmals 26 Stunden lang in Berührung mit Wasserstoff
fort, dann gibt man nochmals 1,5 nü. Raney-Nickel-KataXysator
hinzu und das Schütteln in Berührung mit Wasserstoff wird iioch-
- 13 - " '". - -'.109808/2229 . bad
10798 . "1J
mais 30 Stunden lang fortgesetzt, nach Ablauf dieser Zeit
ist die theoretische Wasserstoff menge absorMert v/orden. ;
Der Katalysator wird dann durch Filtration über Diatomeenkieselerde
entfernt, der Filterkuchen wird mit Äthanol gewaschen und die filtrierte lösung wird unter vermindertem
Druck zur Trockne eingedampft, wobei man ungefähr 5 g
3-Äthylendioxy-9«-fluor-llS-hydroxy-17-amiBoandrost-5-en
erhält.
Etwa 6,7 g 3-lthylendioxy-9ffi-fluor-llß-hydroxy-17-aiHinoandrost-5-en
werden in 65 ml heißem Äthanol gelöst, zu dieser
Äthanollösung gibt man eine wässerige Lösung, die 9»5 g Kaliumcyanat in 13 ml Wasser enthält. Der sich zuerst bildende
Niederschlag löst sich wieder bei fortgesetztem Erhitzen. Dann gibt man ungefähr 40 ml einer wässerigen
2,5n Chlorwasserstoffsäurelösung in gleichmäßigem Strom
zur heißen Reaktionslösung, wobei man den pH oberhalb etwa 7 hält. Die resultierende Lösung wird etwa 15 Minuten lang
unter Rückfluß erhitzt,dabei erscheint ein Miederschlag.
Dann wird die Reaktionsmiseliusg abgekühlt, Wasser zugefügt
und das ausgefallene Material durch Abfiltrieren gewonnen, mit Wasser gewaschen, "an der luft getrocknet und aus Methanol
umkristallisiert, wobei man etwa 7 g praktisch reines 3-Äthylendioxy-9a-flBor-llß-hydroxy-17->iireidoaiidrost»-
5-en erhält.
Eine Mischung, die etwa 7 g 3-Äthylendioxy-9K-fluor-llß«i
hydroxy-17-ureidoandrost-5-eBs, 7 g p-Ioluolsulfonsäure,
700 ml Methanol und 140 ml Wasser enthält, wird bei -Raumtemperatur
etwa 15 Stunden laag gerührt«, Die wässerige
methanolische ReaktionslösnBg wird dann im Vakuum eingedampft,
bis die RestlösuBg trübe wird« Dana gibt mau Wasser hinzu und extrahiert die entstandeae wässerige Mischung
4-mal mit Chloroform,, Die vereinigten Gl
.■werden mit Wasser gewasclieBj, über was
fat getrocknet und das CMorofem wlrä, la ¥a&&nm abgedampft
BAD ORlCaINAL
wobei nan etwa 7,8 g rohes 9a-Fluor~llB-hydroxy-17-u.reidoandrost-4-en-3-on
erhält. Dieses Material wird chroiaatographisch unter Verwendung einer Aluminiumoxydkolonne und ChIoroforx
als Sntwicklungs- und Eluierungslösungsmittel gereinigt. Bas teilweise gereinigte Material wird aus Methanol
kristallisiert, wobei man etwa 4 g praktisch reines 9a-Fluor-113-hydroxy-17-ureidoandrost-4-en-3-on
erhält.
Bas als Ausgangssaterial in diesem Beispiel verwendete
3-Äthylendioxy-lia,17a,20,21-tetrahydroxy-9a-fluor-pregn-5-en
wird zweckdienlich hergestellt, indem man 9a-Fluorcortisonacetat
sit Äthylenglykol in Anwesenheit von p-Toluolsulfonsäure
umsetzt, dadurch 3-Äthylendioxy-9α-fluor-17«-hydroxy-21-acetoxy-pregn-5-en-ll,20-dion
bildet, das dann mit LithiuEaluainiuEihydrid umgesetzt wird, wodurch die Keto—
gruppierungen in den 3- und 20-Stellungen reduziert werden
und gleichzeitig der 21-Acetoxysubstituent unter Bildung
von 3-Äthylendioxy-llß,l7a-20!)21-tetra3iydroxy~9ö''-flTaorpregn-5-en
verseift wird.
B ei s ρ i e 1 5
Eine Lösung, die etwa 3 g 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4-en-3-on
in 100 cm Acetanhydrid enthält, wird bei etwa
35 °C ungefähr 24 Stunden lang gerührt. Zu dieser Zeit wird jegliches aus der Reaktionsmischung abgeschiedenes kristallines
Material durch Filiration gewonnen, mit Äther gewaschen und getrocknet. Die filtrierte Reaktionsmischung wird
dann bei einer Temperatur von 350C nochmals 24 Stunden lang
erhitzt und das sich abscheidende kristalline Material wird durch Abfiltrieren isoliert, mit Äther gewaschen, getrocknet
und mit dem zuvor gewonnenen Material vereinigt, wobei man ungefähr 3 g 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-(^'-acetyl)-ureidoandrost-4-en-3-on
erhält.
- 15 -.
109808/2229
10798 ^G
Man gibt etwa 4,5 g 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-(N'-acetyl)-ureidoandrost-4-en-3-on
und 4,5 g Dichlordicyano-benzochinon zu 90 ml Dioxan und erhitzt die entstandene Mischung
unter Rückfluß in einer Stickstoffatmosphäre ungefähr 3 Stunden lang, während dieser Zeit findet eine Auflösung
unter Farbwechsel nach tiefrot statt. Die Reaktionslösung
wird abgekühlt, man gibt Äthylacetat hinzu, um zu gewährleisten, daß das Produkt gelöst ist und filtriert das unlösliche
Material ab und wäscht mit Äthylacetat. Die filtrierte Äthylacetat-Dioxanlösung wird mit wässeriger In Natriumhydroxydlösung
gewaschen, dabei wird die tiefrote Farbe der organischen Schicht entfernt. Die organische Schicht wird
dann mit V/asser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und die Lösungsmittel werden im Vakuum abgedampft,
wobei die Temperatur unter etwa 400C gehalten wird« Man
trocknet das rückständige Material und erhält etwa 4,2 g 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-(N'-acetyl)-ureidoandrost-l,4-dien-3-on.
Man löst ungefähr 100 mg 9a-I'luor-llß-hydroxy-17-(Nt~acetyl)-ureidoandrost-l,4-dien-3-on
in etwa 10 cnr siedendem Äthanol, gibt 2,5 ml einer wässerigen 2,5n Chlorwasserstoffsäurelösung
hinzu und erhitzt die entstandene Mischung ungefähr eine Stunde lang bei Rückflußtemperatür. Man gibt etwa 5 ml Wasser
zur Reaktionsmischung hinzu und dampft die entstandene wässerige Mischung unter vermindertem Druck auf ein Volumen von
ungefähr 3 ml ein. Die entstandene ölige Mischung wird mit Chloroform extrahiert, der Chloroformextrakt wird mehrmals
mit Wasser gewaschen und der gewaschene Chloroformextrakt wird eingedampft und ergibt ein Öl, welches aus Aceton kristallisiert
und praktisch reines 9a~I'luor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on
ergibt.
B e i s ρ i e 1 6
Zu einer Suspension von 0,5 g 9a-Fluor-llß-hydroxy-17~(Nracetyl)-ureidoandrost-4-en«-3-on
in 2 ml trockenem Tetrahydrofuran gibt man etwa 0,75 ml Triäthylorthoformiat, - 16 -
109808/2229
BAD ORIQINAL
10798 ^^
0,27 ml Äthanol und 0,1 g p-Toluolsulfonsäure. Die entstandene
Mischung wird "bei Raumtemperatur etwa 1 Stunde lang ge-*
rührt, am Ende dieses Zeitraums dunkelt die entstandene Lösung ein wenig. Dann gibt man eine geringe Menge Pyridin
hinzu, wodurch der p-Toluolsulfonsäurekatalysator neutralisiert
wird, man gibt Wasser hinzu und isoliert den gebildeten niederschlag durch Filtration, wäscht mit Wasser und löst
dann in Chloroform. Die ChIoroformlösung wird zweimal mit
Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, unter vermindertem Druck eingedampft und das rückständige
Material wird aus Äthylacetat kristallisiert, wobei man etwa
0,4 g 3-Äthoxy-9a-fluor-llß-hydroxy-17-(M'l-ace-^.)-ureidoandro'st-3,5-dien
erhält. ■
Ungefähr 0,7 g 3-Äthoxy-9a-fluor-llß-hydroxy-17--(3i'-aeetyl)-ureidoandrost-3,5-dien
gibt man zu etwa 5,25 ml t-Butylalkohol
und anschließend etwa 1,6 g Chloranil. Die entstandene
Mischung wird in einem Ölbad unter Stickstoff auf Rückflußtemperatur erhitzt. Beim Erhitzen findet vollständige Auflösung
und anschließend ein Dunkelwerden der Reaktionsmischung
statt. Nachdem man die entstandene Lösung etwa 1/2 Stunde
lang bei Rückflußtemperatur erhitzt hat, wird die Reaktionsmischung auf etwa JO0C abgekühlt und das überschüssige Chloranil
durch Filtration abgetrennt. Die filtrierte Lösung wird im Vakuum eingedampft, das zurückbleibende Material wird mit
Chloroform extrahiert und die organische Lösung wird mit 10 folgern wässerigem Natriumbisulfit gewaschen, dann mit einer
wässerigen 0,5n Natriumhydroxydlösung und schließlich mit
Wasser. Der gewaschene Chloroformextrakt wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Chloroform wird unter
vermindertem Druck abgedampft. Das rückständige Material "wird durch Chromatographie an einer Aluminiumoxydkolonne unter Verwendung
von Benzol als Entwicklungslösungsmittel und Äther-Chloroform-Gemischen
als Eluierungsmittel gereinigt. Das chromatographierte
Material wird aus Benzol umkristallisiert, wo-
109808/2229 bad
10798 ^S
bei man praktisch reines ga
ureidoandrost-4,6-dien-3-on erhält.
Man löst ungefähr 100 mg 9a-Fluor-llß-hydroxy-17--(N'--acetyl)-ureidoandrost-4
>6-dien-3-on in etwa 10 cm siedendem Äthanol, gibt 2,5 ml einer wässerigen 2,5n Chlorwasserstoffsäurelösung
hinzu und erhitzt die entstandene Mischung während ungefähr 1 Stunde "bei Rückfluß temperatur. Man gibt etwa 5 ml Wasser zur
Eeaktionsmischung und dampft die entstandene wässerige Mischung
unter vermindertem Druck bis zu einem Volumen von ungefähr 3 ml ein. Die entstandene ölige Mischung wird mit Chloroform
extrahiert, der Chloroformextrakt wird mehrmals mit V/asser gewaschen und der gewaschene Chloroformextrakt wird bis
zu einem Öl eingedampft, welches aus Aceton kristallisiert und praktisch reines 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4t6-dien-3-on
ergibt.
Ungefähr 0,7 g 9a-Pluor-llß-hydroxy-17-(li-acetyl)-ureidoandrost-l,4-dien-3-on,
hergestellt wie in Beispiel 5 oben beschrieben, gibt man zx ungefähr 5,25 ml t-Butylalkohol, anschließend
werden 1,6 g Chloranil zugefügt. Die entstandene Mischung wird in einem Ölbad unter Stickstoff bei RüekfluS-temperatur
erhitzt. Beim Erhitzen findet völlige Auflösung statt, anschließend dunkelt die Reaktionsmischung,. Nachdem
man die entstandene lösung etwa 1/2 Stunde lang bei Rüekflußtemperatur
erhitzt hat, wird die Reaktionsmischung auf etwa 300C abgekühlt und das überschüssige Chloranil durch Filtration
abgetrennt. Man dampft die filtrierte Lösung im Vakuum ein, extrahiert das rückständige Material mit Chloroform und
wäscht die organische Lösung mit 10 %igem wässerigem Natriumbisulfit,
dann mit einer wässerigen 0,5n iTatriumhyaroxydlösung
und schließlich mit Wasser. Der gewaschene Chloroformextrakt wird über wasserfeiem Natriumsulfat getrocknet und
- 18 -
1098Q8/222S
BAD ORIGINAL
10798 ' ■ ' '
das Chloroform wird unter vermindertem Druck abgedampft. Das
zurückbleibende Material wird durch Chromatographie an einer AluEiniumoxydkolonne gereinigt, wobei man Benzol als Entwicklungslösungsmittel
und Äther-Chloroform-Gemische als Eluierungsmittel verwendet. Das chromatographierte Material
wird aus Benzol umkristallisiert, wobei man praktisch reines 9a-Fiuor-llß-hydroxy-17-(N'-acetyl)-ureidoandrost-l,4t6-trien-3-on
erhält*
Man löst ungefähr 100 mg 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-(N'-acetyl)-ureidoandrost-l,4,6-trien-3-on
in etwa 10 cm siedendem Äthanol, gibt 2,5 ml einer wässerigen 2,5n Chlorwasserstoffsäurelösung
hinzu und erhitzt die entstandene Mischung ungefähr 1 Stunde lang bei Rückflußtemperatur. Man gibt etwa 5 ml Wasser zur
Reaktionsmischung und dampft die entstandene wässerige Mischung unter vermindertem Druck auf ein Volumen von ungefähr 3 ml ein.
Die entstandene ölige Mischung wird mit Chloroform extrahiert, der Chlorofonaextrakt wird mehrmals mit Wasser gewaschen und der
gewaschene Chloroformextrakt wird eingedampft, wobei man ein Öl erhält, welches aus Aceton kristallisiert und praktisch reines
9a-Fiuor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-1,4,6-trien-3-on ergibt.
Bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung können verschiedene
Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden, ohne
daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird.
- 19 -109808/2229
Claims (1)
- 22. Juni I97O Case 10798MERCK & CO., INC.
Rahway, New Jersey, USAPATENTANSPRÜCHE1·/ Verfahren zur Herstellung von 3-oxygenierten 17-Ureidoandrostanverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechende 3-oxygenierte 17-AminoandrostanverlDindung mit Kaliumcyanat umgesetzt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine 3-oxygenierte 17-Amino-androst-5-enverbindung mit Kaliumcyanat umgesetzt wird, um die entsprechende 3-oxygenierte lT-Ureidoandrost-S-enverbindung herzustellen.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, · daß die als Ausgangsmaterial verwendete 3-oxygenierte 17-Aminoandrostanverbindung das 3-Hydroxy-17-aminoandrost-5-en ist und die erhaltene 3-oxygenierte 17-Ureidoandrostanver-Mn dung das 3-Hydroxy-17-ureidoandrost-5-en ist.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß das 3-Hydroxy-17-aminoandrost-5-enausgangsmaterial durch Umsetzung von 3-Acetoxy-20-oximino-pregna-5-en mit Phosphoroxychlorid in Pyridin und anschließende alkalische Hydrolyse des intermeöären 3-Acetoxy-17-acetamidoandrost-5-en hergestellt wird.5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das entstandene 5-Hydroxy-17-ureidoandrost-5-en mit einem- 20 -109808/2229BAD ORIGINAL.Oxydationsmittel unter Bildung von 17-Ureidoandrost-4-en 3-on umgesetzt wird. .3-Oxygenierte 17-Ureido-androstanverbindungen.7. 3-Oxygenierte 17-Ureidoandrostanverbindungen nach spruch 6, gekennzeichnet durch die folgende Struktur in Ring D:NHRC = 0NHin der R Wasserstoff, Alkyl oder Acyl bedeutet und R-, Wasserstoff, α-Methyl, ß-Methyl oder Methylen bedeutet.8. 3-Oxygenierte 17-Ureidoandrostanverbindungen nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die folgende allgemeine Formel:- 21 109808/2229ORIGINAL INSPECTED10798 W-sowle die ΔΛ-Dehydro-? A5-])ehydro-i Αν -Bis-dehydro-f
A4>6-Bis-dehydro und A1>4>6-Tris-dehydroderivate,
worin R Wasserstoff, Alkyl oder Acyl,
R- Wasserstoff, α-Methyl, ß-Methyl oder Methylen,
X Wasserstoff oder Halogen, ;Y Wasserstoff, Keto, Hydroxy oder Niedrigalkanoyloxy,
Z Wasserstoff, ß-Hydroxy oder Keto, undR2, R5 und R- Wasserstoff, Methyl, Halogen oder Formyl bedeuten. !9. lT-Ureidoandrost-A-en-^-on. {10. 17-Ureidoandrost-l,4-dien-3-on. j11. 17-Ureidoandrost-4,6-dien-3-on. ,12. 9a-Fluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-4-en-3-OB. ;13. 9a-Pluor-llß-hydroxy-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on. j14. 16α-Methyl-17-ureidoandrost-4-en-3-on. i15. 16a-Methyl-17-ureidoandrost-l,4-dien-3-on. j16. lea-Methyl^a-fluor-llfl-hydroxy-^-ureidoandrost- \ 4-en-3-on. j- 22 -100101/2229
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US84746269A | 1969-08-04 | 1969-08-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2030685A1 true DE2030685A1 (de) | 1971-02-18 |
| DE2030685B2 DE2030685B2 (de) | 1979-05-17 |
| DE2030685C3 DE2030685C3 (de) | 1980-01-10 |
Family
ID=25300687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2030685A Expired DE2030685C3 (de) | 1969-08-04 | 1970-06-22 | 17-Ureido verbindungen der Androstanreihe als Inhibitoren der Biosynthese von Androgenen und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3591611A (de) |
| CA (1) | CA943538A (de) |
| DE (1) | DE2030685C3 (de) |
| FR (1) | FR2068457B1 (de) |
| GB (1) | GB1280565A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4252732A (en) * | 1980-02-19 | 1981-02-24 | Henkel Corporation | Processing of steroids containing amino functionality |
| US4251450A (en) * | 1980-02-19 | 1981-02-17 | Henkel Corporation | Nitrogen transhalogenation process |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3450723A (en) * | 1966-08-15 | 1969-06-17 | Syntex Corp | 3-ureido pregnanes |
-
1969
- 1969-08-04 US US847462A patent/US3591611A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-22 DE DE2030685A patent/DE2030685C3/de not_active Expired
- 1970-06-23 CA CA086,333A patent/CA943538A/en not_active Expired
- 1970-06-26 GB GB31173/70A patent/GB1280565A/en not_active Expired
- 1970-08-04 FR FR707028738A patent/FR2068457B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3591611A (en) | 1971-07-06 |
| DE2030685C3 (de) | 1980-01-10 |
| FR2068457B1 (de) | 1974-02-22 |
| FR2068457A1 (de) | 1971-08-27 |
| DE2030685B2 (de) | 1979-05-17 |
| CA943538A (en) | 1974-03-12 |
| GB1280565A (en) | 1972-07-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3226164C2 (de) | ||
| DE2030685A1 (de) | Inhibitoren der Biosynthese von Androgenen | |
| DE1543245C3 (de) | 16-Methy len-19-norprogesteronderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zubereitungen | |
| DE881945C (de) | Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller Alkohole der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe | |
| AT220764B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Oxo-Δ<1,4>-6-methyl- und 3-Oxo-Δ<1,4,6>-6-methylsteroiden | |
| US3406189A (en) | Aminopregnanes | |
| DE3622841C2 (de) | Substituierte Androsta-1,4-dien-3,17-dione und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE1802962C3 (de) | Neue Galpha, 6beta-Dlfluorsteroide, Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie diese enthaltende Mittel | |
| AT266339B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen 9β,10α-Steroiden | |
| DE1618058C (de) | 1,4 Diensteroide | |
| DE2651364A1 (de) | Neue d-homosteroide | |
| DE1668687C3 (de) | Neue 1 8-Methyt-Salpha-H-androstane, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende Arzneimittel | |
| DE883897C (de) | Verfahren zur Herstellung von 17-(ª‡)-Oxy-20-ketopregnanen | |
| DE1058507B (de) | Verfahren zur Herstellung von í¸-19-Nor-steroiden | |
| DE2007464A1 (de) | Ein neues Oestratriol und ein Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE1173465B (de) | Verfahren zur oxydativen Umwandlung von Steroiden | |
| DE2119708B2 (de) | 4,14-östradiene, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneipräparate | |
| DE1167827B (de) | Verfahren zur Herstellung von 6-Methylen-3-oxo-í¸-steroiden | |
| DE1192195B (de) | Verfahren zur Hei stellung 19 oxygenierter zl5 Steroide | |
| DE1493093A1 (de) | Neue Steroidverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1048915B (de) | Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-9ª‡, 21-difluor-11ª‰, 17ª‡-dioxy-1,4-pregnadien-3,20-dion und dessen 11-Ketoanalogen | |
| DE1921462B2 (de) | Steroid-oxazoline, verfahren zu deren herstellung und dieselben enthaltende arzneimittel | |
| DE1127895B (de) | Verfahren zur Herstellung von reinen 9 (11)-ungesaettigten Steroiden | |
| DE1150076B (de) | Verfahren zur Herstellung therapeutisch wirksamer 6ª‡-Fluormethylsteroide | |
| DE1081890B (de) | Verfahren zur Herstellung von 6-Fluorsteroiden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |