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DE2005693A1 - Methylene-n-arylurethane-n'-amido cpds for cross-linking pol - with hydroxyl gps - Google Patents

Methylene-n-arylurethane-n'-amido cpds for cross-linking pol - with hydroxyl gps

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Publication number
DE2005693A1
DE2005693A1 DE19702005693 DE2005693A DE2005693A1 DE 2005693 A1 DE2005693 A1 DE 2005693A1 DE 19702005693 DE19702005693 DE 19702005693 DE 2005693 A DE2005693 A DE 2005693A DE 2005693 A1 DE2005693 A1 DE 2005693A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methylene
urethane
amido
arylurethane
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702005693
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dr 5090 Leverkusen Pedain Josef Dr 5000 Köln Muller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Farbenfabriken Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Farbenfabriken Bayer AG filed Critical Farbenfabriken Bayer AG
Priority to DE19702005693 priority Critical patent/DE2005693A1/de
Publication of DE2005693A1 publication Critical patent/DE2005693A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/0008Organic ingredients according to more than one of the "one dot" groups of C08K5/01 - C08K5/59
    • C08K5/0025Crosslinking or vulcanising agents; including accelerators
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Nethylen-N-arylurethan-N'-amido-Verbindungen Die Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Struktur in der R den Kohlenwasserstoffrest einer Carbonsäure und R' einen Alkylrest bedeutet, ist bekannt. So ist z.B. gemäß der Lehre der deutschen Patentschrift 1 262 279 durch Umsetzung von N-Alkoxymethyl-äthylurethan mit Methacrylsäureamid die Verbindung der Formel C,H -O-CO-NH-CH2-NH-CO-C(CH (CR3 )=CH2 zugänglich. Die gleiche Verbindung kann auch durch Umsetzung von N-Alkoxymethyl-methacrylsäureamid mit unsubstituiertem Äthylurethan erhalten werden.
  • Bei der entsprechenden Umsetzung von Arylurethanen war jedoch eine grundsätzlich verschiedene Reaktion zu erwarten, da Arylverbindungen außerordentlich leicht mit Carbonamid-N-methylol-Verbindungen bzw. deren Alkyläther unter Kernsubstitution reagieren. So verläuft beispielsweise sowohl nach EINHORN (Annalen der Chemie 343, Seite 234), von den Methylolverbindungen ausgehend, als auch nach dem Verfahren der oritischen Patentschrift 1 132 010, von den Methylolallgrläthern ausgehend, die Umsestung mit substituierten Phenolen unter Kernsubstitution, wobei unter Erhaltung der phenolischen OH-Gruppe die entsprechenden Benzylderivate erhalten werden.
  • Wie nun überraschend gefunden wurde, reagieren jedoch Arylurethane mit organischen N-Alkoxymethylamiden nicht unter Bildung entsprechender kernsubstituierter Verbindung, sondern von neuen Methylen-N-arylurethan-N'-amido-Verbindungen. Bei der Umsetzung von Arylurethanen mit mindestens zwei N-Alkosymethylamid-Gruppierungen aufweisenden Verbiiüungen werden entsprechende, mindestens zwei Methylen-N-arylurethan-N'-amido-Gruppierungen aufweisende Verbindungen erhalten, die sich sehr gut zur Verntzung von höhermolekularen Hydroxylgruppen aufweisenden Verbindungen eignen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von Methylen-N-arylurethan-N'-amido-Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß organische, mindestens zwei N-Alkoxymethylamid-Gruppierungen aufweisende Säureamide mit Arylurethanen bei 80 bis 150° in Gegenwart eines Katalysators zur Reaktion gebracht werden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind auch die nach diesem Verfahren erhältlichen Methylen-N-arylurethan-N'-amido-Verbindungex Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist weiterhin die Verwendung dieser neuen Verbindungen als Vernetzungsmittel ftlr Hydroxylgruppen aufweisende Kunststoffe bzw. gunststoffvorprodukte.
  • Die erfindungsgemäße Umsetzung kann in der Schmelze bevorzugt jedoch in Lösung in Gegenwart katalytischer Säuremengen bei Temperaturen zwischen 80 und 1500C, vorzugsweise 120 bis 130°C erfolgen. Sie verläuft unter Abspaltung des dem Methyloläther zu Grunde liegenden Alkohols.
  • Beim erfindungsgemäßen Verfahren können beliebige, mindestens zwei N-Alkoxymethylamid-Gruppen aufweisende organische Verbindungen angesetzt werden. Als bevorzugt einzusetzende Methyloläther seien die folgenden Verbindungen genannt: ROH2c.HNOCO-(CH2)6-OcONH.CH2OR (V) wobei R eine Methyl-, Äthyl, Propyl- oder Lutylgruppe bedeuten kann.
  • Als Arylurethan werden beim erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt Phenylurethan oder N-Methylphenylurethan eingesetzt.
  • Als Lösungsmittel werden bevorzugt Kohlenwasserstoffe bzw.
  • Halogenwubstituierte Kohlenwasserstoffe wie z.B. Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol usw. eingesetzt.
  • Als Katalysatoren eignen sich sowohl anorganiscle als auch organische Säuren wie z.B. Phosphorsäure,phosphorige Säure, Benzolsulfonsäure, oluolsulfonsäure, Benzolphosphonsäure usw. Die Säuren werden beim erfindungsgemäßen Verfahren in Mengen von 0,1 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 0,5 Gew.-bezogen auf die eingesetzte Menge der Reaktionskomponenten verwendet.
  • Die Mengenverhältnisse zwischen den N-Methylolalkyläthern und dem Arylurethan werden bevorzugt so gewählt, daß auf eine Nethyloläthergruppe eine Urethangruppe kommt. Man kann jedoch auch durch Verwendung von weniger Arylurethan nur einen Teil der im Molekül vorhandenen Methyloläthergruppen ersetzen, wobei Reaktionsprodukte erhalten werden, die sowohl Methyloläthergruppen als auch (X=H, Alkyl) im Molekül erhalten.
  • Die erfindungsgemäße Reaktion wird vorzugsweise in einer Destillationsapparatur unter Rühren und unter Aufrechterhaltung einer Inertgasatmosphäre durchgeführt. Zweckmäßigerweise weist das verwendete Lösungsmittel einen höheren Siedepunkt als der während der Reaktion entstehende Alkohol auf. Die Reaktion ist beendet, sobald die berechnete Menge an Alkohol abgespalten und überdestilliert ist, bzw. wenn der Siedepunkt des Lösungsmittels erreicht ist.
  • Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen sind X al4pmemen von harzartiger Beschaffenheit und in den gebräuchlichen Lacklösungsmitteln gut löslich. Die am Urethanstickstoff durch Wasserstoff substituierten Verbindungen können als verkappte Methylenisocyanate aufgefaßt werden, die bei höherer Temperatur (150 bis 1800C) Phenol abspalten.
  • Sie sind daher in Abmischung mit verzweigten oder linearen höhermolekularen Hydroxyverbindungen vorzüglich als Vernetzungsmittel verwendbar, die insbesondere zur Herstellung von lichtechten Überzügen geeignet sind. Bei den am Urethanstickstoff Methyl-substituierten Verbindungen erfolgt die Vernetzung durch Umesterung mit der höhermolekularen Hydroxyverbindung unter Abspaltung von Phenol.
  • Die neuen Verbindungen eignen sich ausgezeichnet als Vernetzer für Hydroxylgruppen aufweisende Kunststoffe bzw. Hydroxylgruppen aufweisende Kunststoffvorprodukte. Beispiele für derartige Hydroxylgruppen aufweisende Kunststoffe bzw.
  • Kunststoffvorprodukte sind Hydroxylgruppen aufweisende Polyester wie sie durch Reaktion von Polycarbonsäuren mit überschüssigen Mengen an mehrwertigen Alkoholen in bekannter Weise zugänglich sind; Hydroxylgruppen aufweisende Polyurethane bzw. Polyurethanprepolymere wie sie in bekannter Weise durch Reaktion von Polyisocyanaten mit überschüssigen Mengen an mindestens zwei Hydroxylgruppen atffl weisenden Verbindungen erhalten werden; mit den erfindungsgemäßen nauch verbindungen vernetzbarer Kunststoffe sind im besondere sich Hydroxylgruppen iufweisende Acrylharze wie sie in bekannter Weise durch Kopolymerisation von Acryl- bzw. Methacrylsäurederivaten ztt Hydroxylgruppen aufweisenden Derivaten dieser Säuren wie . den Hydroxyalkylestern gegebenenfalls unter M XYerwendung weiterer Vinylverbindungen wie s«B. Styrol erhaBeri werden.
  • Wie neuen Verbindungen eignen sich insbesondere zur Herstellung iichtechter Einbrennlacke Beispiele Beispiel 1 390 g Hexamethylol-melamin-methyläther (I) (1 Mol) und 822 g Phenylurethan (6 Mol) werden in 2 Liter Chlorbenzol gelöst und nach Zugabe von 4 g p-Toluolsulfonsäure am absteigenden Kühler unter Rühren und Überleiten von C02 solange erwärmt, bis der Siedepunkt des Chlorbenzols erreicht ist. Die Methanolabspaltung beginnt bei etwa 90 bis 1000C. Zunächst geht ein Gemisch von Methanol mit wenig Chlorbenzol über. Mit steigender Temperatur wird der Siedepunkt des Chlorbenzols (1300) erreicht.
  • Man dampft sodann im Vakuum unter Rühren ein und erhält ein farbloses Harz von Erweichungspunkt 85 bis 12OOC, das in Essigester in Jedem Verhältnis löslich ist.
  • Ausbeute: 1020 g = 100 % der Theorie C51H48N 2012 Molekulargewicht: 1020 ber.: C 60,0 H 4,7 N 16,4 0 18,8 gef.: C 59,9 H 5,0 N 16,3 0 18,7 Beispiel 2 294 g Hydrazodicarbonamid-tetramethylolmethyläther (III) (1 Mol) und 548 g Phenylurethan (4 Mol), in einem Liter Chlorbenzol gelöst, werden nach Zugabe von 2 g p-Toluolsulfonsäure unter den in Beispiel 1 angegebenen Bedingungen umgesetzt.
  • Man erhält 700 g eines farblosen Harzes mit einem Erweichungspunkt von 85 bis 1200C, das sich in Methanol löst, in Essigester unlöslich ist.
  • Ausbeute: 700 g 34H34N8010 Molekulargewicht 714 ber.: C 57,2 H 4,7 N 15,7 0 22s4 gef.: C 57,2 H 5,4 N 15,1 0 22, Beispiel 3 318 g Acetylen-diureido-tetramethylolmethyläther (II) (1 Mol) werden mit 548 g Phenylurethan in einem Liter Chlorbenzol nach Zugabe von 2 g p-Toluolsulfonsäure unter den in Beispiel 1 angegebenen Bedingungn umgesetzt.
  • Man erhält ein farbloses Harz mit dem Erweichungspunkt 63 0C, das sich in Essigester und Aceton in jedem Verhältnis löst.
  • Ausbeute: 725 g C36H34N6010 Molekulargewicht: 738 ber.: C 58,5 H 4,6 N 15,2 0 21,7 gef.: C 59,3 H 4,8 N 13,9 0 22,1 Beispiel 4 390 g Hexamethylolmelaminmethyläther (I) ( 1 Mol) und 906 g N-Methyl-phenylurethan (6 Mol) werden unter den in Beispiel 1 angegebenen Bedingungen in 2 Liter Chlorbenzol nach Zugabe von 4 g p-Toluolsulfonsäure umgesetzt.
  • Silan erhält 1104 g eines farblosen Weichharzes (bei Raumtemperatur eindrückbar), das sich in den üblichen Lacklbungsmitteln wie Essigester, Glykolacetat u.a. löst.
  • C54H60N12012 Ausbeute: 1090 g Molekulargewicht 1104 ber.: C 12,0 H 5,4 N 15,5 0 17,3 gef.: C 61,8 H 5,3 N 15,3 0 17,5 Beispiel 5 Das Harz dessen Herstellung in Beispiel 1 beschrieben ist, wird 50 %ig in Äthylacetat aufgelöst. Man vermischt 40 Teile dieser Lösung mit 100 Teilen einer 50 %igen Äthylolglykolacetatlösung eines Copolymerisats aus 50 % Styrol, 20 % Methacrylsäurehydroxypopylester und 30 % Butylacrylat mit der Hydroxylzahl 74. Die klare mischung gießt man auf Glasplatten und erhitzt diese in einem Elii;,rennschrank 30 min auf 1600C. Man erhält farblose, sehr harte Filme, die völlig vernetzt sind. Bei der Behandlung mit Äthylacetat ist nur ein geringfügiges reversibles Anquellen zu beobachten. Auch während der 10-fachen Einbrennzeit von 5 Stunden ist praktisch keine Verfärbung der Filme festzustellen.
  • Beispiel 6 50 leile des in Beispiel 4 beschriebenen Harzes werden mit 110 Teilen eines Polyesters aus Phthalsäure, Adipinsäure, Äthandiol und Trimethylolpropan mit der Hydroxylzahl 130 und der Säurezahl 1,5 vermischt. Die Mischung wird 5 %ig in Äthylglykolacetat aufgelöst. Man streicht die Lösung auf Eisenblecke und erhitzt diese während 20 min auf 1800C.
  • Es werden farblose Filme erhalten, die selbst in stark polaren fösungsmitteln wie Äthylglykolacetat nur eine geringe Quellung eigen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1) Verfahren zur Herstellung von Methylen-N-arylurethan-N-amido-Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß organische, mindestens zwei N-Alkoxymethylamid-Gruppierungen aufweisende Säureamide mit Arylurethanen bei 80 bis 150 0C in Gegenwart eines Katalysators zur Reaktion gebracht werden.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Arylurethan Phenylurethan verwendet wird.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator eine anorganische oder organische Säure verwendet wird.
4) zu Gemiß Anspruc; 1 hergestellte Methylen-N-arylurethan-N'-amido-Verbindungen.
5) Verwendung der gemäß Anspruch 1 hergestellten Methylen-N-arylurethan-N'-amido-Verbindungen als Vernetzungsmittel für Hydroxylgrüppen aufweisende Kunststoffe bzw.
Kunststffvorprodukte.
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