[go: up one dir, main page]

DE2060197A1 - Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzthiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzthiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten

Info

Publication number
DE2060197A1
DE2060197A1 DE19702060197 DE2060197A DE2060197A1 DE 2060197 A1 DE2060197 A1 DE 2060197A1 DE 19702060197 DE19702060197 DE 19702060197 DE 2060197 A DE2060197 A DE 2060197A DE 2060197 A1 DE2060197 A1 DE 2060197A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercaptobenzothiazole
process according
amine
sulfur dioxide
aminobenzothiazole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702060197
Other languages
English (en)
Other versions
DE2060197C3 (de
DE2060197B2 (de
Inventor
Dieter Dr Pawellek
Karlfried Dr Wedemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE2060197A priority Critical patent/DE2060197C3/de
Priority to US00204313A priority patent/US3781297A/en
Priority to CA129,360A priority patent/CA945166A/en
Priority to IL38300A priority patent/IL38300A/xx
Priority to IT32112/71A priority patent/IT951603B/it
Priority to NLAANVRAGE7116744,A priority patent/NL174827C/xx
Priority to ES397753A priority patent/ES397753A1/es
Priority to JP9838171A priority patent/JPS5421337B1/ja
Priority to FR7144118A priority patent/FR2117556A5/fr
Priority to BE776408A priority patent/BE776408A/xx
Priority to GB5697971A priority patent/GB1336954A/en
Publication of DE2060197A1 publication Critical patent/DE2060197A1/de
Publication of DE2060197B2 publication Critical patent/DE2060197B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2060197C3 publication Critical patent/DE2060197C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/60Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D277/62Benzothiazoles
    • C07D277/68Benzothiazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 2
    • C07D277/82Nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description

LEVERKUSEN-B*yeiwerk
P.tent-Abtellun« Fy/Fi O 7, ΟβΖ, 1975
Verfahren zur Herstellung von 2~Aminobenzthiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten
Gegenstand der Erfindung ist ein besonders fortschrittliches Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzthiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten.
Es wurde gefunden, daß man 2-Aminobenzthiazol sowie dessen N-Alkylsubsitutionsprodukte in ausgezeichneten Ausbeuten und hoher Reinheit in einfacher Weise erhält, wenn man 2-Mercaptobenzthiazol, gegebenenfalls in Form seiner Salze, in wäßrigem Medium mit mindestens der stöchiometrisch erforderlichen Menge eines Amins der Formel
NH
1 - χ
worin
R und R1 gleich oder verschieden sein können und für Wasserstoff und niedere Alkylrette steht, wobei die Alkylreste zusammen auch Bestandteil eines 5-, 6- oder 7-gliedrigen Ringsystems sein können, welches im Fall des 6-Rings als weiteres Heteroatom noch ein Sauerstoff-, Schwefel- sowie ein durch einen niederen Alkylrest substituiertes Stickstoffatom enthalten kann und
mit mindestens der stöchiometrisch ^erforderlichen Msnge an Schwe-
Le A 13 433
209*25/1143
feldioxid in Gegenwart eines Alkali- oder Erdalkalimetalls oder eines Metalls der ersten oder zweiten Nebengruppe des Periodensystems in Form der Oxide, Hydroxide sowie als Salz solcher Säuren, die schwächer sind als schweflige Säure, im Temperaturbereich von 80 bis 240° C bei erhöhtem Druck umsetzt.
Als für das erfindungsgemäße Verfahren Verwendung findende Amine seien neben Propylamin, Butylamin, 3-(N,N-Dimethylamino)-propylamin, Dimethylamin, Diäthylamin, Pyrrolidin, Piperidin, Hexamethylenimin, Morpholin, N -MethyIplperazin vorzugsweise Ammoniak und Methylamin genannt.
Als Alkallmetall sei neben Lithium vorzugsweise Natrium und Kalium, als Erdalkalimetalle vorzugsweise Magnesium und Calcium genannt. Als Nebengruppenelemente des Periodensystems sind diejenigen der ersten und zweiten Nebengruppe (K.A. Hofmann und U.R. Hofmann, Anorganische Chemie, Friedrich Vieweg u. Sohn, Braunschweig— 12. Auflage (1948)) zu verstehen, wobei vorzugsweise Zinkaalze Verwendung finden.
Als Salze solcher Säuren, die schwächer sind als schweflige Säure, sind solche mit einem pK-Wert größer als 1,92 zu verstehen. Bevorzugte Salze sind diejenigen niederer aliphatischer Carbonsäuren (Cj^, vorzugsweise Essigsäure) sowie der Kohlensäure.· und des 2-Mercaptobenzthiazols.
Die Herstellung von beispielsweise 2-Methylaminobenzthiazol durch Umsetzung von 2-Mercaptobenzthiazol mnd Methylamin in Anwesenheit von Schwefeldioxid in wäßriger Lösung ist in der Literatur erstmals und einzig von I. Ubaldini und A. Fiorenza (G 26j216 (1946)? C. A. 41^9616 (1947)) beschrieben. Dabei wird mit einem Molverhältnis von 1 : 5,2 : 2,35 in einem zugeschmolzenen dickwandigen Glasrohr bei 15O0C gearbeitet und des gewünscht© 2-Methylamino»benzthiazol nach 4 Stunden mit einer
Le A 13 433 - 2 -
209825/1 U3
Ausbeute von 25 % isoliert. Bei einem Umsatz an 2-Mercaptobenz* thiazol von 47 % errechnet sich eine Ausbeute von 54 % d. Th. Eigene Nacharbeitungen zeigen, daß man mit dieser Methode erst nach 24-stündiger Reaktionszeit einen quantitativen Uaeaisz erzielt. Das nicht umgesetzte 2-Mereaptobenzthiazol kann nicht ohne weiteres isoliert und in die Reaktion rückgeführt werden« Eine. Abtrennung von dem mit ausgefälltem Schwefel ist nur durch mehrmaliges und verlustreiches Umlösen aus Natronlauge möglich. Auch dann enthält es noch eine beachtliche Menge (ca. 10 %) an elementarem Schwefel. Der erforderliche Zeitaufwand und die nicht quantitative Umsetzung machen es verständlich, daß die Synthese von beispielsweise 2-Methylamino-benzthiazol nur durch weitgehend vollständigen Umsatz des 2-Mercaptobenzthiazols von technischem Interesse sein kann und nach der bekannten Methode nicht erreichbar ist.
Es muß deshalb als ausgesprochen überraschend angesehen werden, daß die erfindungsgemäßi-zur Anwendung gelangenden Katalysatoren die technische Herstellung von 2-Aminobenzthiazol sowie dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten in einfacher Weise gestatten.
Man kann bei dem Verfahren der Erfindung selbstverständlich auch so vorgehen, daß man nicht von 2-Mercaptobenzthiazol'ausgeht, sondern in einer vorgeschalteten Stufe das Alkaliaetallsalz, das Erdalkalimetallsalz oder das Nebengruppenmetallsalz des 2-Mercaptobenzthiazols herstellt und dann mit den oben beschriebenen Aminen bzw. Ammoniak und Schwefeldioxid in wäßrigem Medium die Umsetzung durchführt.
Bei dem Verfahren der Erfindung können die Molverhältnisse der Reaktionskomponenten weitgehend variiert werden. Das Molverhältnis 2-Mercaptobenzthiazol zu Schwefeldioxid soll nicht oberhalb 1 liegen. Ein Überschuß an Schwefeldioxid beeinträchtigt die Durchführbarkeit des Verfahrens in keiner Weise. Vorzugs-
Le A 13 433 - 3 -
209825/1 U3
weise verwendet man pro Mol 2-Mercaptobenzthiazol 2 Mol Schwefeldioxid.
Auch das Verhältnis von 2-Mercaptobenzthiazol zu Amin soll nicht oberhalb 1 liegen. Vorzugsweise wählt man hier das Verhältnis 1:4. Ein Überschuß an Amin hat keinen nachteiligen Einfluß auf das Verfahren. Die erfindungsgemäß zur Anwendung gelangenden Katalysatoren können, bezogen auf vorhandenes Schwefeldioxid, im Molverhältnis 1,75 bis 2,5 : 1, vorzugsweise 2:1, vorliegen. Bezogen auf das zur Anwendung gelangende 2-Mercaptobenzthiazol sollen mindestens äquimolare Mengen an dem durch Umsetzung von Schwefeldioxid mit dem Katalysator im Reaktionsgemisch gebildefc ten Hydrogensulfit des Alkalimetalls, Erdalkalimetalls oder Nebengruppenmetalls vorhanden sein.
Die Umsetzung kann unter, dem der Reaktionstemperatur entsprechenden Eigendruck, aber auch unter erhöhtem Druck im Bereich von 1 bis 50 atü, vorzugsweise 5 bis 12 atü, insbesondere 7 bis 9 atü vorgenommen werden. Die Reaktionstemperatüren können in einem größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man zwischen 80 und 240° C, vorzugsweise zwischen 160 und 180° C.
Während in der oben angeführten Veröffentlichung ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß eine Umsetzung von 2-Mercaptobenz- ^ thiazol mit sekundären Aminen nicht erfolgt, wurde überraschenderweise gefunden, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auch sekundäre Amine zur Umsetzung gebracht werden können.
Die Aufarbeitung der Ansätze erfolgt in üblicher Weise.
Die nach dem Herfahren erhältlichen Benzthiazole mit einer Aminfunktion in 2-Stellung dienen als Zwischenprodukte zur Herstellung von Pflanzenschutzmitteln und können auch direkt als solche Verwendung finden.
Die Temperaturangaben in den nachfolgenden Beispielen beziehen sich auf Grad C.
Le A 13 433 - 4 -
209825/1U3
Beispiel 1 (zum Vergleich)
In einem 700-ml-Rührautoklaven aus Edelstahl werden 83»5 g (0,5 Mol) 2-Mercaptobenzthiazol ( Fj 173 - 178°) und 62 g (2,0 Mol) Methylamin, enthalten in 206 g = 222 ml einer 30 gew.%-igen wäßrigen Lösung, in die man 64 g ( 1 Mol) Schwefeldioxid eingeleitet hat, bei 160° und einem Druck von 7-9 atü umgesetzt. Der Einfluß der Reaktionsdauer auf die Ausbeute!an 2-Methylaminobenzthiazol (P: 136 - 137°) ist in Tabelle I zu-,sammengeste11t. Die Prozentangaben beziehen sich auf eingesetztes 2-Mercaptobenzthiazol.
Tabelle 1: Reaktionszeit 2-Methylamino-benzthia zol %
Vers. Nr. Stunden g 32
Y 26 39
1 2 32 52
2 3 43 61
5 4 50 60 ■
. 4 5 49 68
5 6 56 80
6 10 65 91
7 24 75
8
Beispiel 2
In einem 700-ral-RÜJirautoklaven aus Edelstahl werden 83 r 5 g (O»5 Mol) 2-Meroaptobenzthiazol, gegebenenfalls unter Zusatz äquimolarer Mengen an Oxiden, Hydroxiden oder Salzen von Säuren, die schwächer sind als die schweflige Säure, von Alkalimetallen, Erdalkalimetallen oder Nebengruppenmetallen, gelöst
Le A 13 433 - 5 -
209825/1 U3
oder suspendiert in 130 ml Wasser, und 62 g (2 Mol) Methylamin, enthalten in 206 g = 222 ml einer 30 gew.^igen wäßrigen Lösung, in die man 64 g (1 Mol) Schwefeldioxid eingeleitet hat, bei 160° und einem Druck von 7-9 atü innerhalb 3,5 Stunden umgesetzt. Der Einfluß des Salzzusatzes auf die Ausbeute an 2-Methylaminobenzthiazol im Vergleich zu einem salzfrei gefahrenen Versuch ist in Tabelle 2 zusammengestellt.
Tabelle 2: Salzzusatz 0 Mol 0 Art Ausbeute %
Vers. Nr. g 12 0,5 g 60
20 0,5 0 49 85
1 41 0,5 Li thiumhydroxid 70 92
2 27 0,25 Natriumhydroxid 75 93
3 28 0,5 Natriumacetat 76 93
4 10 0,25 Natriumcarbonat 76 90
5 19 0,25 Kaliumhydroxid 74 73
6 83 0,25 Magnes iumoxid 60 79
7 Calciumhydroxid 65 86
8 Bis-mercapto-benz- 71
9 thiazolyl-zink-salz
Beispiel 3
In einem 700-ml-Edelstahl-RUhrautoklaven werden 94,5,g (0,5 Mol) 2-Mercaptobenzthiazol als Matriumsalz, enthalten in 153 ml einer 43 gew.%igen wäßrigen Lösung, und 62 g (2 Mol) Methylamin, enthalten in 206 g = 222 ml einer 30 gew.frLgen wäßrigen Lösung, in die man 64 g (1 Mol) Schwefeldioxid eingeleitet hat, bei 160° und bei einem Druck von 7-9 atü 3 Stunden gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wird der Autoklav entspannt (Restdruck unter 1 atü) und das Reaktionsgemisch abgesaugt. Das als Festanteil vorliegende rohe '2-Methylaminobenzthiazol wird mit heißer 20 ^iger wäßriger Na-
Le A 13 433
209825/1 U3
tronlauge undi mit kaltem Wasser gewaschen,wobei die dunkle Rohware zu einem beigefarbenen Produkt gereinigt wird. Man erhält 78 - 80 g = 95 - 98 % d. Th. an 2-Methylaminobenzthiazol (F: 137 - 139°)m bezogen auf eingesetztes 2-Mercaptobenzthiazol.
Beispiel 4
Die kontinuierlich Herstellung von 2-Methylaminobenzthiazol durch Umsetzung 40 - 50 gew.^iger wäßriger Lösungen von 2-Mercaptobenzthiazol als Natriumsalz und Methylamin als 30 gev.%-ige wäßrige Lösung in Gegenwart von Schwefeldioxid im Molverhältnis 1 : 4 : 2 wird in drei hintereinander geschalteten stopfbuchslosen Labor-Druckrührwerken des Ingenieurbüros SFS, Zürich, Schweiz,(versehen mit doppelwandigen, heizbaren 900-ml-Glasdruckbehältern, ausgelegt für 12 atü bei 200°m innerer Durchmesser 8,0 cm, Länge des Rührblattes 5,0 cm, ringförmigem Strömungsbrecher, stopfbuchslosem Magnetkupplungsrührer, stufenlos regelbarem Differentialgetriebe) durchgeführt und die Lösungen mit einer getrennt steuerbaren Doppelkopfpumpe eindosiert, Die Abhängigkeit des Umsatzes und der Ausbeute von Temperatur und Verweilzeit ist in Tabelle 3 zusammengestellt. .
Tabelle 3:
Versuch Verweilzeit Reaktions- Dauer Umsatz Ausb. Nr. Stunden temp. 0C Stunde*' % %
1 3,5 160 10 89 89
2 3,5 165 12 92 92
3 4,5 160 10 95 95
4 4,5 170 10 95 95
5 4,5 180 10 94 94
6 6,0 165 4 94 94
7 7,0 165 6 96 96
Le A 13 433 - 7 -
209825/1 U3
+) nach vorausgegangener 10-stündiger Einstellung des Gleichgewichtes, wobei die Gleichgewictitseinstellung durch eine Zeit/ Umsatzkurve bei diskontinuierlicher Arbeitsweise ermittelt wurde.
Beispiel 5
Im einem 700-ml-Bdelstahl-Rührautoklaven werden 83,5 g (0,5 Mol) 2-Mercaptobenzthiazol als Natriumsalz, enthalten in 153 ml einer 43 gew,%igen wäßrigen Lösung, in Gegenwart von 64 g (1 Mol) Schwefeldioxid mit 2 Mol eines sekundären Amins bei 160° in 3 Stunden umgesetzt. Art des sekundären Amins, die Ausbeute an 2-Dialkylamino-benzthiazol und die Analysenwerte der bis auf die Dimethy!verbindung neuen Verbindungen sind in Tabelle 4 zusammengestellt.
Le A 13 433 - 8 -
209825/1 U3
Tabelle 4
Versuch sekundäres
Nr. Amin
Ausb.
_S
Summenformel
MoI-gew.
H
*
Dimethylamin 90
Diäthyiamin 146
Pyrrolidin 142
Piperidin 170
Hexamethylen- I88 imin
Morpholln 174
N-Methyl- 200 piperazin
61 85-87 C9H10N2S 178
4 82-86 C11H14N2S 206
29 89-91 C11H12N2S 204
22 84-88 C13H14N2S 218
12 123-128 C13H16N2S 232
ber.s 60,6
gef.ί 60,1
ber.: 64,1
gef.t 63,7
ber.: 64,7
gef.s 64,5
ber.:
gef.:
ber.:
gef.:
66,0
65,7
67*2
68,1
47 , 123 cliHl2N20S 22° ber#
gef.
19 81-84 C12H15N5S 233 ber.
gef.
5,6
5,7
6,8
6,4
5*9
5,9
6,4
6,3
6,9
7,1
15*7 15,6
13*6 14,1
13,7 13,7
12,8 12,7
12,1 11,0
60,0 5,4 12,7
60,4 5,8 12,8
61,8 6,4 18,0
61,7 6,6 18,3
17,9 17,8
15,5 15*8
15*7 15,9
14,7 15*3
13*8 to 13*8
14,5 14,0
13*7 13,9
O CD O
Le A 13 433
Beispiel 6
in die man 64 g (1 Mol) Schwefeldioxid eingeleitet hat, 160 und bei einem Druck von 9-13 atü innerhalb 3 bzw.
In einem 700-ml-Edelstahl-Rührautoklaven werden 83,5 g (0,5 Mol) 2-Mercaptobenzthiazol (HMBT), suspendiert in 130 ml Wasser, bzw. 94,5 g {0,5 Mol) von dessen Natriumsalz, enthalten in 153 ml einer 43 gew.&Lgen wäßrigen Lösung, und 68 g (4 Mol) Ammoniak, enthalten in 276 g = 302 ml einer 22,5 gew.%igen wäßrigen Lösung,
bei
Stunden gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wird der Restdruck (<< 1 atü) entspannt und das Reaktionsgemisch abgesaugt. Das als Festanteil vorliegende rohe 2-Aminobenzthiazol wird mit heißer 20 %lgev Natronlauge und mit kaltem Wasser gewaschen, wobei die dunkle Rohware zu einem beigen Produkt (Fi 125 - 128°) gereinigt wird. Die Abhängigkeit der Ausbeute von der Anwesenheit des Alkalimetalls und der Reaktionsdauer ist in Tabelle zusammengestellt.
Tabelle 5
Vers. Nr.·- Einsatzprodukt Reaktionszeit 2-Aminobenzthiazol
Stunden
1 HMBT 3 42 50
2 NaMBT 3 54 72
3 HMBT 6 56 73
4 NaMBT 6 64 85
Le A 13 433
- 10 -
209825/1 U3

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzthiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten durch Umsetzung von 2-Mercaptobenzthiazol mit einem Amin in Anwesenheit von Schwefeldioxid in wäßriger Lösung, dadurch gekennzeichnet, daß man 2-Mercaptobenzthiazol, gegebenenfalls in Form seiner Salze, in wäßrigem Medium mit mindestens der stöchiometrisch erforderlichen Menge eines Amins der Formel
    worin
    R und Rι gleich oder verschieden sein können und für
    Wasserstoff und niedere Alkylreste steht, wobei die Alkylreste zusammen auch Bestandteil eines 5-, 6- oder 7-gliedrigen Ringsystems sein können, welches im Fall eines 6-Rings als weiteres Heteroatom noch ein Sauerstoff-, Schwefeisowie ein durch einen niederen Alkylrest substituiertes Stickstoffatom enthalten kann und
    mit mindestens der stöchiometrisch erforderlichen Menge an Schwefeldioxid in Gegenwart eines Alkali- oder Erdalkalimetalls oder eines Metalls der ersten oder zweiten Nebengruppe des Periodensystems in Form der Oxide, Hydroxide sowie als Salz solcher Säuren, die schwächer sind als schweflige Säure, im Temperaturbereich von 80 bis 240° C bei erhöhtem Druck umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Amin Ammoniak oder Methylamin verwendet.
    Le A 13 433 - 11 -
    209825/1U3
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Salze solcher Säuren, die schwächer sind als schweflige Säure, niedere aliphatische Carbonsäuren mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Kohlensäure oder 3-Mercaptobenzthiazol verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man bei 5 bis 12 atü arbeitet.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man bei 160° bis 180° C arbeitet.
  6. 6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man kontinuierlich arbeitet.
    Le A 13 433 - 12 -
    209825/1 U3
DE2060197A 1970-12-08 1970-12-08 Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzothiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten Expired DE2060197C3 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2060197A DE2060197C3 (de) 1970-12-08 1970-12-08 Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzothiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten
US00204313A US3781297A (en) 1970-12-08 1971-12-02 Process for preparing 2-aminobenzothiazole and its n-alkyl substitution products from 2-mercaptobenzothiazole
IL38300A IL38300A (en) 1970-12-08 1971-12-06 The production of 2-aminobenzothiazole and its n-alkyl derivatives
IT32112/71A IT951603B (it) 1970-12-08 1971-12-06 Procedimento per la preparazione di 2 aminobenzotiazolo e suoi pro dotti di n alchilsostituzione
NLAANVRAGE7116744,A NL174827C (nl) 1970-12-08 1971-12-06 Werkwijze voor het bereiden van 2-aminobenzthiazool en daarvan afgeleide n-alkylsubstitutieprodukten.
CA129,360A CA945166A (en) 1970-12-08 1971-12-06 Process for the preparation of 2-aminobenzothiazole and its n-alkyl substitution products
ES397753A ES397753A1 (es) 1970-12-08 1971-12-07 Procedimiento para la obtencion de 2-aminobenzotiazol.
JP9838171A JPS5421337B1 (de) 1970-12-08 1971-12-07
FR7144118A FR2117556A5 (de) 1970-12-08 1971-12-08
BE776408A BE776408A (fr) 1970-12-08 1971-12-08 Procede de preparation d'amino-2 benzothiazole et de ses produits de substitution n-alkyles
GB5697971A GB1336954A (en) 1970-12-08 1971-12-08 Process fot the preparation of 2-aminobenzothiazole and n-alkyl substituted derivatives thereof

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2060197A DE2060197C3 (de) 1970-12-08 1970-12-08 Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzothiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2060197A1 true DE2060197A1 (de) 1972-06-15
DE2060197B2 DE2060197B2 (de) 1978-06-29
DE2060197C3 DE2060197C3 (de) 1979-02-22

Family

ID=5790249

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2060197A Expired DE2060197C3 (de) 1970-12-08 1970-12-08 Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzothiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten

Country Status (11)

Country Link
US (1) US3781297A (de)
JP (1) JPS5421337B1 (de)
BE (1) BE776408A (de)
CA (1) CA945166A (de)
DE (1) DE2060197C3 (de)
ES (1) ES397753A1 (de)
FR (1) FR2117556A5 (de)
GB (1) GB1336954A (de)
IL (1) IL38300A (de)
IT (1) IT951603B (de)
NL (1) NL174827C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001046189A1 (en) * 1999-12-21 2001-06-28 Janssen Pharmaceutica N.V. Substituted homopiperidinyl benzimidazole analogues as fundic relaxants

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4447617A (en) * 1982-04-14 1984-05-08 Eastman Kodak Company Process for the preparation of 2-amino-6-nitrobenzothiazole

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001046189A1 (en) * 1999-12-21 2001-06-28 Janssen Pharmaceutica N.V. Substituted homopiperidinyl benzimidazole analogues as fundic relaxants
CN100343251C (zh) * 1999-12-21 2007-10-17 詹森药业有限公司 取代的高哌啶基苯并咪唑化合物和含其的药物组合物以及其制法和制药用途
US7304052B2 (en) 1999-12-21 2007-12-04 Janssen Pharmaceuitca N.V. Substituted homopiperidinyl benzimidazole analogues as fundic relaxants
CZ299803B6 (cs) * 1999-12-21 2008-12-03 Janssen Pharmaceutica N. V. Substituované homopiperidylové analogy benzimidazolu, zpusob jejich prípravy a farmaceutické prípravky s jejich obsahem
HRP20020518B1 (en) * 1999-12-21 2009-02-28 Janssen Pharmaceutica N.V. Substituted homopiperidinyl benzimidazole analogues as fundic relaxants

Also Published As

Publication number Publication date
BE776408A (fr) 1972-06-08
IL38300A0 (en) 1972-02-29
IL38300A (en) 1975-02-10
NL174827C (nl) 1984-08-16
IT951603B (it) 1973-07-10
GB1336954A (en) 1973-11-14
NL174827B (nl) 1984-03-16
DE2060197C3 (de) 1979-02-22
ES397753A1 (es) 1974-05-16
CA945166A (en) 1974-04-09
NL7116744A (de) 1972-06-12
US3781297A (en) 1973-12-25
FR2117556A5 (de) 1972-07-21
JPS5421337B1 (de) 1979-07-30
DE2060197B2 (de) 1978-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH409980A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Arylamino-1,3-diazacycloalkenen
CH646156A5 (de) Schwefelhaltige benzimidazol-derivate und verfahren zu ihrer herstellung.
DE2060197A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Aminobenzthiazol und dessen N-Alkylsubstitutionsprodukten
DE2535930C3 (de) Abietinsaureamidderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2105473C3 (de)
DE2757506B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Piperonylidencrotonsaeureamiden
CH615168A5 (de)
DD148952A1 (de) Verfahren zur herstellung von blutdrucksenkendem 6,7-dimethoxy-4-amino-2- eckige klammer auf 4-(2-furoyl)-1-piperazinyl eckige klammer zu chinazolinhydrochlorid
DE2527157C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Formylchinoxalin-N&amp;uarr;1&amp;uarr;,N&amp;uarr;4&amp;uarr;-dioxyddimethylacetal
DE4032680A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2-aminodithiothiazolen und 2-aminotrithiothiazolen
DE2532124C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-morpholin
AT206897B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]
EP0039835B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-6-nitrobenzthiazol
DE1963925C3 (de) Verfahren zur Herstellung von N hoch 3-Carbalkoxyderivaten des 5,5-Diphenylhydantoins
DE3638364A1 (de) Verfahren zur herstellung von 5-aminosalicylsaeure
CH547291A (de) Verfahren zur herstellung von n-(2-benzimidazolyl)-carbaminsaeureester.
AT239243B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 3-Dicyan-1, 4-dithia-anthrahydrochinon und -anthrachinon
DE1912954C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Benzoxazolon-6-ßhydroxyäthylsulfon
DE857498C (de) Verfahren zur Herstellung quaternaerer Amine
CH562787A5 (en) Nnn&#39;n&#39;-tetrasubstd ureas - by reacting nn-disubstd carbamic acid halides with sec-amine and mineral base
AT238168B (de) Verfahren zur Herstellung von N-(2,3-Dimethylphenyl)-anthranilsäure und deren Salzen
AT352092B (de) Verfahren zur herstellung von acetoacetamid-n- sulfofluorid
DE2033611C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(2-Thiazolyl)-2-oxotetrahydroimidazol
AT236944B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Arylamino-1,3-diazacycloalkenen
DE2816503A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2-mercaptobenzthiazol

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee