DE2047925A1 - Vorrichtung zum Entfernen von Abfall von einem flachenhaften Gut nach dem Schnei den durch eine Schneideinrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen von Abfall von einem flachenhaften Gut nach dem Schnei den durch eine SchneideinrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26D7/18—Means for removing cut-out material or waste
- B26D7/1818—Means for removing cut-out material or waste by pushing out
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Description
20A7925
KIRBY'S (ENGINEERS) LIMITED a British Company of Pool Street,
Walsall, Staffordshire / England
Vorrichtung zum Entfernen von Abfall von einem flächenhaften Gut nach dem Schneiden durch eine
Schneideinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von Abfall von einem flächenhaften Gut nach dem
Schneiden durch eine Schneideinrichtung und insbesondere eine Vorrichtung, die in ihrer Arbeitsweise zwangsläufig
ist und die mit einer drehbaren Schneideinrichtung zu einer Einheit kombiniert werden kann, welche Schneideinrichtung
mit einer Gutfördereinrichtung ausgerüstet ist.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung zum Entfernen des Abfalls von flächenhaftem Gut nach dem Schneiden
durch eine Schneideinrichtung geschaffen, welche Vorrichtung eine erste und eine zweite Walze besitzt, die
einen Spalt zwischen sich begrenzen und zueinander gegenläufig sind, wobei die erste Walze an ihrem Umfang
mit Vasprüngeh versehen ist, die von der wirksamen Ar-
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beitsfläche der Walze abstehen, während die zweite Walze
an ihrer Oberfläche mit nach aussen abstehenden Borsten oder borstenähnlichen Elementen versehen ist, wobei den
Walzen Antriebsmittel zugeordnet sind, und die Vorsprünge auf der ersten Walze so angeordnet sind, daß sie den
Stücken des zu entfernenden Abfalls entsprechen, und wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wenn sich die Walzen
gegenläufig drehen, die Vorsprünge auf den Abfallstücken
aufliegen und diese in die Borsten bzw. borstenähnlichen Elemente der zweiten Walze drücken, worauf, wenn sich das
zugeschnittene bzw. gestanzte flächenhafte Material zwischen
den Walzen weiterbewegt, das Abfallmaterial erfaßt und zwangsläufig von dem geschnittenen bzw, gestanzten flächenhaften
Gut weggefördert wird, wenn der Abfall aus dem Spalt der Walzen heraustritt.
Die Borsten bzw. die borstenähnlichen Elemente der zweiten Walze sollen derart sein, daß sie das geschnittene bzw.
gestanzte* flächenhafte Gut abstützen, jedoch ein Abwärtsdrücken
der Abfallflächen dadurch ermöglichen, daß die Borsten od. dgl. sich krümmen oder lediglich umgelenkt
werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese nachfolgend beispielsweise in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen |iäher beschrieben und zwar zeigen;
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Abfallentfernungs- bzw. Beseifrigungsvorrichtung und
i '
Fig, 2 eine pchaubildliche Ansicht der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung,
Die in Fig, 1 und 2 dargestellte Abfallentfernungsvorrichtung
wird in Verbindung mit einer Drehschneideinrichtung
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an sich bekannter Art verwendet, wie sie gewöhnlich zum Schneiden von massiver Pappe und Wellpappe benutzt
wird.
Die Abfallentfernungsvorrichtung besitzt zwei überein-.ander
angeordnete gegenläufige Walzen 101 und 102, deren Walzenspalt in der gleichen Ebene wie der Spalt der
Schneid- und Druckwalzen einer Drehschneidvorrichtung "(nicht gezeigt) angeordnet ist, welch letztere von
der Bauart sein kann, wie sie in der britischen Patentanmeldung Nr, 46,974/68 beschrieben ist. Am Umfang der
oberen Walze 101 der Abfallentfernungsvorrichtung sind an Stellen, welche den Flächen des Abfallmaterials entsprechen,
die nach dem Schneiden entfernt werden sollen, Vorsprünge 103 befestigt, die von der wirksamen Arbeitsfläche
der oberen Walze abstehen. Die VorSprünge 103 können, wie in Fig. 1 dargestellt, auf gekrümmten Platten
107 angeordnet werden, die am Umfang der oberen Walze
101 in der erforderlichen Weise befestigt bzw, von diesem
abgenommen werden können. Die Vorsprünge 103 können die Form einer Anzahl kontinuierlicher Streifen haben oder
aus einer Reihe von Stiften bestehen, die aus Hartgummi oder aus einem Kunststoff geformt sein können.
Der Umfang der unteren Walze 102 der Abfallbeseitigungsvorrichtung
ist von einem borstentragenden Überzug 106 umgeben, dessen Aussenfläche 105 zylindrisch ist.
Die Walzen 101 und 102 der Abfallbeseitigungsvorrichtung sind mit Antriebsmitteln versehen, um einen zwangsläufigen
Antrieb beider Walzen mit entgegengesetzter Drehrichtung und mit einer solchen Winkelgeschwindigkeit zu erzielen,
daß die Umfangsflächengeschwindigkeit der Walzen 101 und
102 an ihrem Spalt synchron mit der Geschwindigkeit des
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flächenhaften Gutes 11 ist, das aus der Schneideinrichtung
austritt. .
Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist
wie folgt.
Ein flächenhaftes Gut 11, das aus einer massiven Pappe bzw. aus einer Wellpappe bestehen kann, bewegt sich von
einer Drehschneideinrichtung (nicht gezeigt) in den Spalt zwischen der oberen und der unteren Walze 101 bzw. 102
P der Abfallbeseitigungsvorrichtung vorwärts. Die Vorsprünge
103 der oberen Walze 101.drücken den Abfall 12.in die
Borsten 106 der unteren Walze 102, was ein Krümmen und Umlenken der Borsten 106 der unteren Walze zur Folge hat,
so daß der Abfall fest und zwangsläufig zwischen den Vorsprüngen 103 und den Borsten 106 erfaßt wird, bis
die weitere Drehung der Walzen 101 und 102 zur Folge hat, daß das Abfallmaterial 12 abfällt und in der herkömmlichen
Weise gesammelt werden kann.
Wenn gewünscht, kann, um das Entfernen des Abfallmaterials 12 bei einem unvollständigen Schneiden bzw. Stanzen sicher-
^ zustellen, nachfolgend den Abfallbeseitigungswalzen 101 und 102 und unterhalb des geschnittenen bzw. gestanzten
flächenhaften Gutes bei seiner Weiterbewegung zu einer Aufnahmestation nach dem Durchtritt zwischen den Abfallbeseitigungswalzen
101 und 102 eine Einrichtung vorgesehen sein, beispielsweise eine quer angeordnete drehbare
Drahtbürste 13, die zwangsläufig in einer Richtung zur Drehung angetrieben wird, welche derjenigen des geschnittenen bzw. gestanzten flächenhaften Gutes 11 entgegengesetzt
ist, so daß, wenn das Abfallmaterial 12 unvollständig abgetrennt ist, beispielsweise das Stück 12a in Fig. 1,
die drehbare Drahtbürste 13 das vollständige Abtrennen be-
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wirkt und die Beseitigung des Abfalls 12a sicherstellt:,
der durch nicht durchgeschnittene lose Fasern gehalten werden kann. Gegebenenfalls kann eine feste Bürste bzw.
eine feste Messerkante vorgesehen werden.
Obwohl die Erfindung im besonderen mit der Beseitigung des Abfalls von geschnittener bzw. gestanzter massiver
Pappe bzw. WelHjappe beschrieben wurde, ist sie natürlich
auch zum Entfernen des Abfalls von anderem flächenhaftem Gut nach dem Schneiden bzw, Stanzen durch eine Schneidbzw.
Stanzvorrichtung verwendbar.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung
sind die Borsten 106 auf gekrümmten Platten angeordnet, die lösbar an der Walze 102 angebracht sind, um im zusammengebauten
Zustand eine zylindrische Borstenfläche zu erhalten.
Pat entansprüche:
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Claims (1)
- - O —Patentansp r ü c h e :Vorrichtung zum Entfernen von Abfall von einem flächenhaften Gut nach dem Schneiden durch eine Schneideinrichtung, gekennzeichnet durch eine erste und eine zweite Walze (101, 102), die zueinander gegenläufig sind und einen Spalt zwischen sich bilden, wobei die erste Walze (IOD an ihrem Umfang mit Vorsprüngen (103) versehen ist, die von der wirksamen Arbeitsfläche der Walze abstehen, während die zweite Walze (102) an ihrer Oberfläche mit sich nach aussen erstreckenden Borsten bzw. borstenähnlichen Elementen (106) versehen sind, und den Walzen (101, 102) Antriebsmittel zugeordnet sind, welche Vorsprünge (103) auf der ersten Walze (101) so angeordnet sind, daß sie den zu entfernenden Flächen des Abfalls entsprechen, und wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wenn sich die Walzen (101, 102) in entgegengesetzter Richtung drehen, die Vorsprünge (103) auf den Abfallflächen aufliegen und diese nach unten in die Borsten bzw. in die borstenähnlichen Elemente (106) der zweiten Walze (102) drücken, worauf, wenn sich das geschnittene bzw. gestanzte flächenhafte Gut zwischen den Walzen weiterbewegt, das Abfallmaterial erfaßt und zwangsläufig von dem geschnittenen bzw. gestanzten Gut weggefördert wird, wenn das Abfallmaterial aus dem Spalt der Walzen (101, 102) haaustritt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 109817/016 6die den Walzen (IOD und (102) zugeordneten Antriebsmittel eine gegenläufige Drehung derselben mit einer solchen Winkelgeschwindigkeit bewirken, daß die Umfangsflachengeschwindigkeit der Walzen ClOl, 102) an ihrem Spalt mit der Geschwindigkeit eines flächenhaften Gutes synchron ist, das aus der Schneideinrichtung aus-. tritt.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bürste (13) in der Querrichtung nachfolgend den Walzen (101, 102) und unterhalb des geschnittenen bzw. gestanzten flächenhaften Gutes (11) gelagert ist und zur Drehung in einer Richtung angetrieben werden kann, die derjenigen des flächenhaften Gutes (11) entgegengesetzt ist, um unvollständig abgetrenntes Abfallmaterial von dem flächenhaften Gut (11) zu entfernen.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die VorSprünge (103) auf gekrümmten Platten .(107) angeordnet sind, welche an der ersten Walze ClOl) lösbar angebracht sind.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Vorsprünge(103) einen kontinuierlichen Streifen aufweisen.6, Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-4-, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vorsprünge (103) durch eine10 9 817/0166Reihe von gesonderten Stiften gebildet wird.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Stifte aus Hartgummi oder aus einem Kunststoff geformt sind.1 0 9 8 Ί 7 / 0 1 6 6e ers eite
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Cited By (2)
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- 1969-10-01 GB GB4822169A patent/GB1255984A/en not_active Expired
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- 1970-09-30 FR FR7035361A patent/FR2068275A5/fr not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
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| FR2068275A5 (de) | 1971-08-20 |
| AU2042470A (en) | 1972-03-30 |
| GB1255984A (en) | 1971-12-08 |
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