DE2046128A1 - Forder und Abseilvorrichtung - Google Patents
Forder und AbseilvorrichtungInfo
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Description
Patentanwalt
2046128
DipL-Chmm F. Schrumpf
16.9.1970
516 Düren
Morinaga Confectionery Co., Ltd. Tokio / Japan
Förder- und Abteilvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abteilen von Artikeln, die auf einer Reihe von Platten durch einen
Förderraum herantransportiert werden und in einer von der des Förderers abweichenden Richtung an VerarbeitungsStationen
abzugeben sind.
Die Erfindung ist im nachstehenden am Beispiel einer Vorrichtung beschrieben, die plattenförmige Gegenstände, z.B.
Schokoladenriegel oder -tafeln, welche kontinuierlich von einer Produktionsanlage ausgestoßen werden,automatisch an eine
Anzahl von Verpackungsstationen abgibt.
Es sind bereits verschiedene Arten von Vorrichtungen bekannt, mit denen sich Schokoladenstücke automatisch von einer Formgebungs-
oder Produktionsanlage zu Verpackungsstationen bringen lassen. Derartige Vorrichtungen arbeiten jedoch mit
einem Förderer, der von vornherein für die automatische Verteilung des Produktes konzipiert worden ist. Wenn aber eine
herkömmliche Vorrichtung automatisiert werden soll, kostet es gewöhnlich sehr viel, einen für die manuelle Verteilung
des Produktes gedachten vorhandenen Förderer in einen automatisch arbeitenden umzubauen.
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INJE
Die Erfindung löst die Aufgabe, eine Förder- und Abteilvorrichtung
zu schaffen, die sich ohne wesentliche Veränderungen an einem vorhandenen, für die manuelle Verteilung
des Produktes an eine Anzahl von Verpackungsstationen konstruierten Förderer anbringen läßt, so daß das Produkt automatisch
an die Verpackungsstationen verteilt und abgegeben werden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch
eine Signalscheibe, die sich in Übereinstimmung mit der Bewegung des Förderers dreht, einen Signalschalter, der durch
| die Drehung der Scheibe betätigbar ist, Hebel unter Kontrolle des Schalters und einen Abstreifer, der schwenkbar auf einer
Stange am Ende der Hebel befestigt ist, zum Aufbringen der Artikel entsprechend den Anweisungen des Signalschalters von
dem Förderer auf die betreffende Station bzw. ein zu dieser führendes Förderband.
Vorzugsweise sind die Artikel Schokoladenstücke.
Insbesondere ist das Verhältnis der Zahl der Platten, die auf
dem Förderer in der Zeiteinheit transportiert werden, zur Anzahl der von dem hin- und hergehenden Arm beschriebenen
Zyklen n:l , wobei η die Zahl der vorgesehenen Weiterber- W arbeitungsstationen darstellt.
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_ 3 —
Die Erfindung ist im nachstehenden anhand der Zeichnung in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher beschrieben
und dargestellt.
Pig. 1 ist ein schematischer Grundriss einer Förderstraße, die einer Schokoladenfabrikationsanlage nachgeschaltet
und mit einer Vorrichtung nach der Erfindung ausgerüstet ist, um den Förderer mit einer Anzahl von
Verpackungsstationen zu verbinden.
Fig. 2 und 3 sind ein Grundriss und eine Seitenansicht dieser Straße und zeigen schematisch, wie die Vorrichtung
mit der Förderstraße verbunden ist.
Fig. 4 ist eine Schrägansicht eines Abstreifers der erfindungsgemäßen
Vorrichtung und zeigt schematisch dessen Arbeitsweise.
Fig. 5 ist eine Schrägansicht eines Plattenhebers des erfindungsgemäßen
Zuteilers und zeigt schematisch dessen Arbeitsweise.
Fig. 6 veranschaulicht einen intermittierenden Antrieb, wie er gemäß der Erfindung vorgesehen ist.
In Fig. 1 ist mit A die einer Schokoladenfabrikationsanlage nachgeschaltete Förderstraße bezeichnet. B ist eine
parallele Anordnung von Verpackungsstationen an dieser Förderstraße. Bei C ist eine Vorrichtung nach der Erfindung
an dem Förderer A angebracht, um diesen mit den jeweiligen VerpackungsStationen zu verbinden. Der Förderer
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A läuft kontinuierlich in Richtung des PMIs1 während die
Vorrichtung C Schokoladenstücke von dem Förderer abteilt,
sammelt und jeweils zu den VerpackungsStationen bringt.
Fig. 2 zeigt in näheren Einzelheiten einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Straße. Einzelne Schokoladenstücke 1
werden aus der Anlage ausgestoßen, in der sie hergestellt worden sind. Eine Kette 2 auf jeder Seite des Förderers A
dient zu dessen Antrieb. Platten 4, die auf dem Förderer A getragen werden, nehmen jeweils Schokoladenstücke 1 mit
und bewegen sich kontinuierlich in Richtung des Pfeife,
" d.h. in der Figur von links nach rechts, und werden so kontinuierlich von der Anlage abgezogen.
Die einzelnen Bauteile der erfindungsgemäßen, an dem Förderer angebrachten Vorrichtung sollen nun im Detail
beschrieben werden.
Ein Kettenrad 6 überträgt die Bewegung der Kette 2 auf ein damit koaxiales kleines Zahnrad 7 und ein Kettenrad
8. Ein großes Zahnrad steht in Eingriff mit dem Zahnrad 7 und ist durch einen Phasenregler 12 mit einer Scheibe
11 verbunden. Letztere hat an ihrem Rand einen Nocken 13, * der bei Berührung der Schalter 32 und 33 ein Signal zu den
Zykluskupplungen 31 bzw. 24 schickt. Durch Einstellen der Phase des Nockens 13 auf der Scheibe 11 relativ zum Vorrücken
der Platte 4 mit Hilfe des Phasenreglers 12 ist es möglich, den Zeitpunkt zu variieren, zu dem der Plattenheber
betätigt wird. Mit anderen Worten führt eine Veränderung des Phasenzusammenhanges zwischen dem antreibenden
Zahnrad 9 und der angetriebenen Scheibe 11 zu einer Verschiebung der Betätigungspunkte der Signalschalter 32 und
und dementsprechend des Anfangspunktes eines BetriebszykIus
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
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Mit dem Kettenrad 8 ist ein Kettenrad 18 verbunden, welches eine Welle 14 in Pfeilrichtung dreht· Auf dieser
Welle sitzen zwei Kettenräder 15, die kleine Ketten 16 in Pfeilrichtung antreiben. Die Ketten 16 tragen eine
Reihe von Mitnehmern 17, die in regelmäßigen Abständen derart angeordnet sind, daß sie bei Bewegung in Richtung
des Pfeils die Platten 4 erfassen, die von dem Förderer A abgehoben sind·
In Figur 2 und 3 sollen Schokoladenstücke, die von der Platte 4 heruntergeschoben werden, auf eine feste Platte
18 und von da auf einen Förderer 19 gelangen· Dies geschieht mittels eines Abstreifers 20, der auf einer Welle 21 befestigt
ist, welche ihrerseits durch je einen Hebel 22 an beiden Enden angetrieben wird.
Eine Rolle 35 (Fig. 4) wird von einem Arm gehalten, der an ein Ende der Welle 21 angebracht ist, an der der Abstreifer
20 befestigt ist. Diese Rolle 35 läuft entsprechend der Bewegung des Hebels 22 auf einer Führung· Ein Element 36
ist so eingebaut, daß es sich «u einem gewissen Betrag um
einen Punkt 37 drehen kann. Der Hebel 22 wird, wie in Figur 3 gezeigt, durch eine Kurvenscheibe 23 betätigt, die mit der
Zykluskupplung 24 koaxial ist. Beim Drehen der Kurvenscheibe 23 beginnt der Hebel 22, sich von einer Ruhelage 22-1 zu entfernen,
erreicht eine Position 22-2, gelangt dann in eine Schrägstellung 22-3 und kehrt schließlich in seine anfängliche
Ruhelage 22-1 zurück. Unterdessen bewegt sich die Steuerrolle 35 entsprechend der Bewegung des Hebels
22, wie in Figur 4 gezeigt ist, indem sie von einer Ruhelage 35-1 auf dem Element 36 ausgehend auf der Führung
nach unten läuft, wie durch die strichpunktierte Linie angedeutet ist, bis sie eine Position 35-2 erreicht} sodann
rückt sie das Element 36 entlang, drückt es hoch, um unter ihm hindurchgehen zu können, gelangt in eine Position
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35-3, kehrt sofort um, läuft das Element 36 hinauf, erreicht
die Ruhelage und hält hier an. Entsprechend arbeitet der Abstreifer 20 in Übereinstimmung mit der Bewegung des
Hebels 22. Wie'Veranschaulicht ist der Abstreifer 20 in der
Ruhelage 20-1 aufgerichtet, senkt sich beim Erreichen der Position 20-2, bleibt beim Vorrücken in die Position 20-3
unten, kehrt dann um und richtet sich schließlich bei der Rückkehr in die Ruhelage 20-1 auf, um so stehenzubleiben.
Diese Folge von Vorgängen wird zeitlich durch die besagten Zykluskupplungen bestimmt. In Figur 3 hebt der Plattenheber
25 die Platte 4 in dem Augenblick an, wenn sie über P ihn rückt. Wie in der Zeichnung veranschaulicht, erreicht
die auf dem Forderer A liegende Platte 4 einen spezifischen Punkt, wenn sie angehoben wird, und bewegt sich unter Beibehaltung
ihrer ebenen Lage auf einem bogenförmigen Weg nach oben, um auf die kleinen Ketten 16 gebracht zu werden.
Dort wird die Platte 4 von den Mitnehmern 17 an den kleinen Ketten 16 erfaßt und weitertransportiert, d.h. in Figur 3
nach rechts. Nachdem die Schokoladenstücke von der Platte 4 abgestreift worden sind, wird letztere an einer Leerstelle 3
wieder auf den Förderer aufgelegt.
Diese bogenförmige Bewegung der Platte 4 wird durch einen ^ Arm 38 an einer Welle 26 bewirkt, an der ein Kettenrad 2 7
befestigt ist. Um dieses Kettenrad 27 ist eine Kette 28 herumgeführt. Die Kette 28 ist mit einem Ende an einer Zugfeder
39 und mit dem anderen an einem Ende 40 eines Hebels befestigt. Dieser Hebel 29 wird mittels einer Nockenscheibe
30 um sein ortsfestes Ende 34 geschwenkt. Die Nockenscheibe 30 wird von der Zykluskupplung 31 angetrieben und macht pro
Zyklus eine Umdrehung. Sie muß ein solches Profil haben, daß der Plattenheber 25 sich in Gang setzt, sobald die Nockenscheibe
30 gedreht wird - siehe hierzu Figur 5.
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Die Wirkungsweise der erfindungsgeraäßen Vorrichtung läßt
sich wie folgt beschreiben:
In Figur 2 deuten die mit gestrichelten Linien umrissenen Bereiche I und II die Positionen der Platte 4, die die
Schokolade trägt, und des Plattenhebers 25 relativ zueinander an.
Sobald der Vorsprung 41, der an jedem Ende der Platte 4 vorgesehen
ist, über den Plattenheber 25 rückt (Bereich I) wird ein Signal an die Zykluskupplung 31 gegeben, wodurch die
Nockenscheibe 30 in Drehung versetzt wird. Dementsprechend schwenkt der Hebel 29 und zieht die Kette 28 an, so daß
das Kettenrad 27 gedreht wird. Dadurch wird wiederum durch den Arm 38 an der Welle 26 der Plattenheber 25 betätigt, der
seinerseits die Platte 4 über einen bogenförmigen Weg auf die kleinen Ketten 26 bewegt. Hier wird die Platte 4 durch
die Mitnehmer 17 festgehalten. Anschließend (Bereich II) passiert der Plattenheber 25 sofort den Abstand zu den Vorsprüngen
41 der nachrückenden Platte 4 und kehrt in seine Ausgangsstellung zurück, wo er anhält. Er bleibt nun in
Bereitschaft, bis die nächste Platte 4 anzuheben ist.
Die Platte 4, die die auf ihr liegenden Schokoladenstücke
trägt, wird auf den'Ketten 16 durch die Mitnehmer 17 weiterbewegt, und zwar in Figur 3 nach rechts. Wie dort gezeigt
ist, geht die platte 4 unter dem Abstreifer 20 hindurch, der in seine Ruhelage 20-1 gehoben ist. Der Abstreifer 20 schiebt
die Schokolade 1 von der Platte 4 auf die feste Platte 18. Die nunmehr leere Platte 4 bewegt sich weiter, fällt über
das Trumende der kleinen Ketten 16 die strichpunktierte Linie entlang ab und gelangt schließlich wieder auf die Leerstelle
3 des Förderers A. Die von dem Abstreifer 20 auf die feste Platte 18 gebrachte Schokolade wird anschließend von dieser
von dem Abstreifer 20 auf den Förderer 19 und dann zu einer Verpackungsmaschine geschoben.
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Die Antriebskraft für die erfindungegemHße Vorrichtung wird
von der Kette 2 auf beiden Seiten des Förderers über ein damit kämmendes Kettenrad 6 abgenommen, gleichzeitig mit
Zeitgebersignalen für die Synchronisation der Vorrichtung mit der Anlage·
Eine typische Konstruktion für diesen Zweck ist im nachstehenden
beschrieben.
Wenn das Kettenrad 6 soviel Zähne hat, daß es sich einmal dreht, wenn eine Platte 4 auf de* Förderer A passiert, macht
das Zahnrad 7 für jede vorrückende Platte 4 eine Umdrehung·
Wenn beispielsweise das Verhältnis der Zähnezahlen von
Zahnrad 7 und Zahnrad 9 1:4 beträgt, dreht sich das Zahnrad 9 auf vier Umdrehungen des Kettenrades 6 einmal. Dies
bedeutet, daß beim Durchgang von je vier Platten die Scheibe 11 eine Umdrehung macht und die Signalschalter 32 und 33 veranlaßt,
ein Signal an die Zykluskupplungen 24 bzw. 31 abzugeben, so daß letztere eine Umdrehung macht·
Um die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Anlage zu synchronisieren, braucht «an nur die Drehungsphase der
Scheibe 11 mit den Phasenregler 12 so einzustellen, daß der
Plattenheber in Tätigkeit gesetzt wird, wenn die in Bereich I gezeigte Situation eingetreten 1st· Dann ist die Position des
Signalschalters 33 einzustellen, um die Tätigkeit des Abstreifers 20 mit der des Plattenhebers 25 zu synchronisieren·
Hit der im vorstehenden beschriebenen Konstruktion kann die
erfindungsgemäße Vorrichtung regelmäßig Stücke «Ines Pro-*
duktes wie Schokolade abgreifen, die kontinuierlich von einer Produktionsanlage ausgestoßen werden, und sie automatisch
und gleichmäßig an eine Anzahl von Verpackungsmaschinen entsprechend deren Kapazität verteilen, ermöglicht es also,
die Produktionsanlage und die Verpackungsanlage in gleich-
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zeitigem Betrieb zu halten·
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die die oben beschriebene
Konstruktion hat, ist es notwendig (a) mit der Kurvenscheibe 23 den Hebel 22 zu kontrollieren, so daß
er den Abstreifer 20 abwechselnd betätigt und (b) mit der Nockenscheibe 30 den Hebel 29, so daß die an ihm befestigte
Kette 28 abwechselnd gezogen und freigegeben und das Kettenrad 27 um einen bestimmten Winkel hin und her bewegt wird.
In beiden Fällen (a) und (b) muß der Hebel 22 bzw. 29 zu einem bestimmten Zeitpunkt des Betriebszyklus der er—
findungsgemäßen Vorrichtung intermittierend schwenken.
Um dies zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorzugsweise ein intermittierender Übertragungsmechanismus benutzt, wie
er im nachstehenden beschrieben ist.
Ein solcher intermittierender Übertragungsmechanismus besteht aus einem vollständig gezähnten Zahnrad mit treibender
Welle und einem Zahnrad mit angetriebener Welle, das auf seinem Umfang einen Einschnitt aufweist, in den das besagte
erste Zahnrad eng passt. Beide Zahnräder sind derart angeordnet, daß sie vollständig voneinander frei sind, wenn das
Antriebszahnrad sich in dem Einschnitt des angetriebenen Zahnrades befindet.
Wenn das angetriebene Zahnrad den Punkt erreicht, wo es anhalten sollte, trifft ein Hebel, der an dem angetriebenen
Zahnrad befestigt ist, auf einen getrennt installierten Anschlag und bringt das angetriebene Zahnrad zum Halten.
An diesem Punkt ist es außer Eingriff mit dem angetriebenen Zahnrad und von der Antriebswelle gelöst.
Das angetriebene Zahnrad wird durch Betätigung eines Mechanismus in Bewegung gesetzt, der aus einem Hebel, einer Stoßstange
zur Betätigung dieses Hebels, einem Vorsprung an dem
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Betriebszahnrad und einem Anschlag besteht, wobei der Hebel
und der Anschlag die gleichen sind, wie sie zur Wirkung kommen, wenn das angetriebene Zahnrad anhält.
Der Hebel ist auf dem angetriebenen Zahnrad befestigt und erstreckt sich entlang der geraden Linie, die vom Zentrum
des angetriebenen Zahnrades durch die Mitte des Einschnittes auf seinem Umfang verläuft. Der Hebel weist an einem Ende
eine Feder auf, die normalerweise das äußere Ende des Hebels angehoben hält. Beim Drehen der angetriebenen Welle trifft
dieses Hebelende schließlich den Anschlag, wodurch das ange-P triebene Zahnrad zum Anhalten gebracht wird.
Die Stoßstange ist gegen das äußere Ende des Hebels gerichtet, Sobald ein elektrisches oder mechanisches Signal eintrifft,
bewegt sich die Stoßstange schnell auf- oder abwärts. Im letzteren Fall drückt sie das äußere Ende des Hebels gegen
die Kraft der Feder nach unten und löst den Hebel dadurch von dem Anschlag.
Der Vorsprung ist an dem Antriebszahnrad angebracht. Normalerweise
hält die Feder des Hebels sein äußeres Ende angehoben und in Kontakt mit dem Anschlag, und der umlaufende Vorsprung
^ geht unter dem Ende des Hebele hindurch, ohne dagegen zu treffen« Wenn ein Signal jedoch die Stoßstange dazu bringt,
das Hebelende niederzudrücken, löst sich letzteres von dem Anschlag, und der umlaufende Vorsprung schlägt bei seinem
Heranrücken gegen den niedergedrückten Hebel, wodurch die angetriebene Welle aus ihrer Ruhelage in Bewegung gesetzt
wird.
Die Arbeitsweise dieses Mechanismus wird im nachstehenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
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- ii -
In Fig. 6 dreht sich das Zahnrad a_ auf der Motorwelle,
während sich das Zahnrad b_ auf der angetriebenen Welle in
Ruhe befindet, da der angehobene Hebel je gegen den Anschlag d_
drückt, so daß der Vorsprung e^ frei unter dem Hebel c_ hindurchgehen
kann. Die beiden Zahnräder stehen nicht im Eingriff miteinander.
Nun veranlasst ein Signal die Stoßstange f_, das äußere Ende
des Hebels c_ niederzudrücken. Dadurch löst sich dieses Ende
von dem Anschlag el und setzt das angetriebene Zahnrad in Bereitschaft, sich in Bewegung zu setzen, sobald der Vorsprung
e_ bei seinem Umlauf herankommt.
Wenn der Vorsprung auf den Hebel trifft, wird das angetriebene
Zahnrad in der Richtung in Bewegung gesetzt, in der es sich drehen soll,
Zu der gleichen Zeit kehrt die Stoßstange f_ schnell nach oben
in ihre Ausgangslage zurück, so daß sich der Hebel £ unter der Kraft der Feder £ wieder anheben kann, während das angetriebene
Zahnrad <1, das nun mit dem Zahnrad auf der Motorwelle
kämpft, sich zu drehen beginnt.
Wenn das angetriebene Zahnrad Jb eine Drehung vollendet, kommt
der Einschnitt auf seinem Umlauf gegenüber dem Zahnrad a. auf
der Motorwelle zu liegen. Der angehobene Hebel £ trifft dann
auf den Anschlag d und bringt dann das angetriebene Zahnrad
zum Halten, während das Zahnrad <i der Motorwelle sich weiter
dreht. Der Mechanismus ist damit in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt.
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Claims (5)
- PatentansprücheVorrichtung zum Fördern und Abteilen von Artikeln, die auf einer Reihe von Platten durch einen Förderraum herantransportiert werden und in einer von der des Förderers abweichenden Richtung an Verarbeitungsstationen abzugeben sind, gekennzeichnet durch eine Signalscheibe (11), die sich in Übereinstimmung mit der Bewegung des Förderers (A) dreht, einen Signalschalter (33), der durch die Drehung der Scheibe (11) betätigbar ist, Hebel (22) unter Kontrolle des Schalters (33) und einen Abstreifer (20), der schwenkbar auf W einer Stange am Ende der Hebel (22) befestigt ist, zum Aufbringen der Artikel entsprechend den Anweisungen des Signalschalters (33) von dem Förderer (A) auf die betreffende Station (B) bzw. ein zu dieser führendes Förderband.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Signalschalter (32) der durch Drehung der Scheibe (11) betätigbar ist, einen von diesem Signalschalter (32) kontrollierten Hebel (29), einen Arm (38), der von dem Hebel (29) über eine Kette (28), ein Kettenrad (27) und eine Welle (26) hin- und herbewegbar ist und dadurch^ regelmäßig von dem Förderer (A) Platten (H), die die Artikel (1) tragen, hochzunehmen vermag.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Artikel (1) Schokoladenstücke sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Zahl von Platten (4), die auf dem Förderer (A) in der Zeiteinheit transportiert werden, zur Anzahl der von dem hin- und hergehenden Arm (38) beschriebenen Zyklen n:l beträgt, wobei η die Zahl der vorgesehenen Weiterverarbeitungsstationen ist.109819/1100 -ο
- 5. Vorrichtung mit einem xntermittxerenden Kraftübertragungsmechanismus , insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein vollständig gezähntes Zahnrad (a) auf einer Motorwelle, ein durch dieses Zahnrad (a) angetriebenes Zarfrad Cb) auf angetriebener Welle, welches auf seinem Umfang einen Ausschnitt aufweist, in den das Antriebszahnrad (a) mit seinem äußeren Umfang passt, wobei das Antriebszahnrad Ca) mit einem Vorsprung (e) versehen ist und das angetriebene Zahnrad (b) einen vertikal bewegbaren, federbelasteten Hebel Cc) aufweist und in Abhängigkeit von der Funktion dieses Hebels (c), einer Stoßstange Cf) und des Vorsprunges Ce) in Gang bzw. von der Funktion des Hebels Cc), der Feder und eines Anschlages Cd) zum Anhalten bringbar ist.109819/1100Lee rsei te
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| WO2016195497A1 (en) * | 2015-06-05 | 2016-12-08 | Moba Group B.V. | Chain conveyor with free-rotating rollers and retractable flights |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK131768B (da) | 1975-09-01 |
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| DK131768C (da) | 1976-02-09 |
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