[go: up one dir, main page]

DE1918598B2 - Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat - Google Patents

Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat

Info

Publication number
DE1918598B2
DE1918598B2 DE19691918598 DE1918598A DE1918598B2 DE 1918598 B2 DE1918598 B2 DE 1918598B2 DE 19691918598 DE19691918598 DE 19691918598 DE 1918598 A DE1918598 A DE 1918598A DE 1918598 B2 DE1918598 B2 DE 1918598B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ore concentrate
pellets
slag
agglomerated
finely ground
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19691918598
Other languages
English (en)
Other versions
DE1918598A1 (de
Inventor
Endel Sodertalje Odsvall Jan Tyreso Wijard, (Schweden)
Original Assignee
Aktiebolaget Elektrodius, Stockholm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiebolaget Elektrodius, Stockholm filed Critical Aktiebolaget Elektrodius, Stockholm
Publication of DE1918598A1 publication Critical patent/DE1918598A1/de
Publication of DE1918598B2 publication Critical patent/DE1918598B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vorver- Einfluß der Luft anhaftend miteinander verbindet festigen agglomerierter Körper, wie Pellets, Briketts, (vgl. USA.-Patentschrift 3 214 263),
Stücke, aus einem Erzkonzentrat, insbesondere Eisen- Die obenerwähnten Verfahren erfordern einen erzkonzentrat, bei dem das Erzkonzentrat mit einem beträchtlichen Zeitaufwand und beträchtliche Lagerbefeuchtenden Mittel, einem Schlackebildner und einem 5 kapazitäten, weshalb sie für eine kontinuierliche Bindemittel zu einer Masse gemischt wird und bei Herstellung nur sehr schwierig und nur bei Anfall dem agglomerierte Körper aus der Masse geformt hoher Kosten verwendet werden können,
werden. Für die richtige Behandlung und den Weitertransport
Zur Metallgewinnung werden Erze verschiedener des so erzeugten Agglomerats ist es äußerst wichtig,
Art und in verschiedenem Aggregatzustand verwendet, io daß ihm unmittelbar nach und während seiner Her-
Durch die weiterentwickelte Konzentrstions- und stellung eine ausreichende Festigkeit verliehen wird.
Aufbereitungstechnik ist es möglich geworden, immer Die anfangs erreichte Festigkeit sollte so hoch sein,
ärmere Erze zu verwenden, und diese sind immer feiner daß die Agglomerate auch übereinandergestapelt
zermahlen worden, was jedoch zur Folge hat, daß sie werden können, ohne daß sie in Bruchstücke zer-
ihres pulvrigen Zustands wegen nicht besonders gut 15 bröckeln oder zerbrechen.
zur Beschickung von reduzierenden öfen geeignet Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugu'rtde,
sind. ein Verfahren anzugeben, nach dem die Agglomerate
Es ist daher notwendig, das pulverisierte Erz zu so verfestigt werden, daß sie die genannten Anforde-
agglomerieren. Das Sintern in Pfannen oder auf För- rungen erfüllen.
derern ist üblich, um Brocken und Klumpen von ao Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
Feinerz herzustellen, die geliandhabt werden können. genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Außer dem erforderlichen Brennstoff werden auch an- agglomerierten Körper einem hochfrequenten elektro-
dere Zusätze der Sinterbeschickung zugesetzt, um z. B. magnetischen Wechselfeld ausgesetzt werden,
einen selbstfließenden Sinter zu ergeben, d. h. mit dem Bereits innerhalb 3 bis 5 Sekunden Aufenthalt in
der reduzierende Ofen ohne weitere Zusätze beschickt as dem Hochfrequenzfeld weisen z. B. Pellets aus Eisenerz
werden kann, insbesondere im Hinblick auf beson- eine ausreichende Härte auf, um in Schichten von bis
dere Schlacke formende Bestandteile, um eine vor- zu mehreren dm Dicke Übereinandergestapelt zu
bestimmte Zusammensetzung der Ofenschlacke zu werden,
erreichen. Diese Vorverfestigung findet in einer bis jetzt noch
Ein anderes Agglomerationsverfahren, das in neuerer 30 nicht erklärbaren Weise statt, wahrscheinlich unter der
Zeit starke Verbreitung gefunden hat, insbesondere für Einwirkung von Wirbelströmen, die in den Agglo-
Eisenerzkonzentrate, besteht in der Produktion von meraten induziert werden, wenn sie durch das hoch-
Pellet- aus dem Konzentrat durch Rollen des feinzer- frequente Wechselfeld laufen. Vermutlich führt die
mahlenen Erzkonzentrats in einer etwas geneigten, Einwirkung der Wirbelströme zur Bildung von
umlaufenden Trommel, die mit Feinerz, befeuchtendem 35 Kristallisationskeimen in den Agglomeraten, die zum
Mittel. Schlackebildnern, wenn überhaupt vorhanden. Vorgang der anschließenden Verfestigung entscheidend
und Bindemittel beschickt wird. Im unbehandelten beitragen bzw. ihn beschleunigen.
Zustand sind die so erhaltenen feuchten Rohpellets Gemäß der Erfindung werden die Agglomerate
nicht für die Beschickung eines Hochofens geeignet, vorzugsweise dem Wechselfeld so lange ausgesetzt,
und sie können weder verarbeitet noch transportiert 40 bis die Temperatur des Agglomerats auf einen ν or be-
werden. stimmten Wert, vorzugsweise unter 100 C. insbeson-
Bnl.etts. die in bekannter Weise aus Erzkonzentrat. dere 90 bis 95 C ansteig*
befeuchtendem Mittel. Schlackebildner, falls überhaupt Im Anschluß daran w..U zweckmäßig eine weitere
vorhanden, und Bindemittel hergestellt werden, können Verfestigung der so im Wcchselfeld vorbehandelten
ohne Nachbehandlung weder verarbeitet noch trans- 4$ Agglomerate durch Aussetzen der Agglomerate einer
portiert werden. hydrothermischen Behandlung bewirkt, die zweck-
Diese Nachbehandlung, die in der Hauptsache ein mäßig bei hohem Druck von etwa 12.5 bis 13 at und
Verfestigen des Agglomerats betrifft, kann durch einer Temperatur von etwa 190 C vorgenommen
Trocknen. Biennen und oder Sintern in Abhängigkeit wird, wodurch die so erhaltenen Agglomerate bei
von dem Bindemittel, das der Anfangsmischung züge- 50 diesem Druck und bei dieser Temperatur eine Festig-
set/t wurde, erfolgen, fs ist auch bereits das Lagern keit und Härte innerhalb 0.5 bis 3 Stunden annehmen,
unter feuchten Bedingungen in Erwägung gezogen die allen Anforderungen an die Festigkeit von Agglo*
worden, wenn wasserhaltige Bindemittel wie Zement* meraten genügt, wie sie heim späteren Reduzieren und
klinker verwendet werden. Schmelzen gestellt werden. Die Zeitdauer der hydro-
I s ist bereits bekamt (vgl. LISA.-Patentschrift 55 thermischen Behandlung hängt von solchen Faktoren
3 235 371), Cakiumhydroxyd als bindemittel zu ver· wie dem Grad der Zerkleinerung der Bestandteile,
wenden, wenn Mineralien agglomeriert werden, be- dem Durchmesser der Agglomerate ab.
sonders in Briketts aus Erzkonzentraten, wobei die Da» Verfahren gemäß der Erfindung hat skh ab am
Briketts durch eine hydrothermische Behandlung, d. h. geeignetsten und vorteilhaftesten herausgestellt, wenn
eine Behandlung mit Wasserdampf bei hohem Druck to die Agglomerate als einziges Bindemittel feingemahlen«
und hoher Temperatur, nachverfestigt werden. Schlacke enthalten, die durch metallurgische Schmelz·
Erzkonzentrat ist auch bereits mit feinverteiher verfahren gewonnen wird. Besonders gut« Ergebnisse
Hochofenschlacke, Cajciumhydroayd und Sand ge· kind mit Hochofenschlacke ab einzigem Bindemittel mischt worden, und die agglomerierten Körper sind erzielt worden. Aggtorferate aus Eisenerzkonzentrat
danach in Dampf von 120 C behandelt worden, 05 mit Uinverteiher Hochofenschlacke als einzigem Binde* worauf ein Trocknen in Werkhallen folgt, wo das mittel zeigen nach Behandlung durch das Verfahren
Bindemittel des Agglomerats trocknet, sich verfestigt gemäß dei Erfindung eine außerordentlich gute
und die Bestandteile des Agglomerats durch den Festigkeit und hind daher nach der erwähnten zusatz*
I 91 8 598
lichen hydrothermisclien Behandlung für eine direkte Beschickung von Hochöfen oder als Zusatz in Stahlschmelzöfen zur Stahlerzeugung geeignet.
Die Erfindung soll an Hand der folgenden Ausführungsbeispiele erläutert werden.
Ausführungsbeispiel 1
Gewichtsteile aufbereitetes Magnetiterzkonzentrat mit der unten angeführten Zusammensetzung wurden getrocknet und mit ungefähr 15 Gewichtsteilen gesondert getrockneter und gemahlener Hochofenschlacke mit einer Korngröße von etwa 2200 bis 3000cm2/g gemischt.
Zusammensetzung des Erzkonzentrats
Fe3O1 94,12%
Fe4O3 4,52·/,
MnO 0,05°/0
Fe 71.26·
Mn 0,04%
P 0,10%
CaO 0,11%
MgO 0,31 %
Al2O3 0,27%
SiO2 0.46%
TiO2 0,16%
V2O6 0,19%
P2OS 0,02%
S 0.015%
CO1 0,14%
Na2O 0,05%
K2O 0,08%
CuO 0.01%
Spezifische Oberfläche 950 cm*/g
Volumgewicht 2.6 bis 3,3 g/cm8
Dichte 5.1 g cm3
Zusammensetzung der Schlacke
SiO2 35.7%
AI2O3 12.4%
Fe2O8 0,7%
CaO 42.8%
MgO 6.5%
K4O 0.9%
Na2O 0.6%
S 0.8%
SO3 0.1%
Cl Spuren
CaC)
Verhältnis »= 1.20
SiO2
Bei den aufgeführten Prozentgehahen handelt es rieh, wie auch im Ausfuhrunpbeispiel 2, um Labor· meBwerte, die infolge der üblichen Anarysemmgenauigkeit erfahrungsgemäß sehen genau 100% ergeben Da· Pulvergemisch wurde auf einem Förderband z 45" ge 3
entsprechend dar Korngröße der Pulverbestandteile gewählt wurde). Die so erhaltenen weichen Erzpellets wurden von dem Teller zu einem Förderband aus elektrischem Isolierstoff wie Gummi od. dgl. transportiert, und das Förderband war so angeordnet, daß es die Pellets voneinander getrennt auf dem Förderband durch ein hochfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld transportiert, das durch eine an sich bekannte Einrichtung erzeugt wurde. Die Hauptrichtung des
ίο erzeugten magnetischen Feldes verlief parallel zur Laufrichtung des Förderbandes, das die feuchten Pellets durch die Induktionsspule transportiert.
Der Hochfrequenzgenerator hatte eine Eingangsleistung von 4 bis 6 kW, und die Frequenz des erzeug- ten Wechselfeldes betrug etwa 1 MHz. Die Fördergeschwindigkeit des Förderbandes war veränderlich, die Behandlungszeit der Pellets konnte eingestellt werden. Eine ausreichende Erwärmung und Verfestigung wurde für Pellets mit einem Durchmesser von
ao 15 bis 20 mm nach etwa 3 bis 5 Sekunden in diesem hochfrequenten Wechselfeld beobachtet.
Für andere Erzkonzentrate können andere Eingangsleistungen und Frequenzen ähnlicher Größenordnung verwendet werden. Die Pellets, die wahrscheinlich durch in ihnen erzeugte Wirbeiströme beeinflußt werden, wurden in niedrige, korbartige Siebbehälter oder in Metallbehälter mit flachem Boden transportiert. Nach der Behandlung in dem hochfrequenten Wechselfeld hatten die Pellets eine ausreichende Festigkeit erreicht, um ein Stapeln in Schichten mit einer Dicke von mehreren dm ohne Gefahr größeren Zerbröckeins zu erlauben. Derartige mit Pellets gefüllte Behälter wurden ihrerseits auf einem Wagen übereinandergestapelt. der mit Rollen oder Rädern versehen war.
und eine Charge, die in der Praxis Pellets mit einem Gesamtgewicht von mehreren t umfassen kann.
wurde zur weiteren VerfcstigvkJ^ durch hydrothermische Behandlung in einem Autoklav transportiert.
Nach Schließen des Autoklav wurde dieser mit ganz oder teilweise ungesättigtem Wasserdampf gefüllt, um nacheinander den Druck im Autoklav auf 12 at zu erhöhen. Dieser Druckwert wurde für 0,5 bis 3 Stunden aufrechterhalten, wobei der genaue Wert von den Anforderungen an die Festigkeit des Endproduktes abhängt.
Der Druck im Autoklav wurde dann gleich dem Umgebungsdruck gemacht, indem der überschüssige Druck so schnell wie möglich abgelassen wuide. z. B. während etwa 30 Minuten oder länger.
So Die Prüfung zeigte, daß die Festigkeit der schlackegebundenen Pellets von einigen kp pro Pellet nach der Behandlung in dem Wechselfeld auf 60 bis 100 kp pro Pellet nach der hydrothermischen Behandlung in dem Autoklav angestiegen war.
«hier unter 45" gee Rollenscheibe transportiert. Heißes Wasser (35 Ms 60 C) in einer Menge von bis 17 Gewichtsteilen, bezogen auf das Gewicht des Erzkonzentrats, wurde über Sprühdosen oberhalb des Pelletiertellers versprüht (wobei der WasserzusaU
Ausführungsbetspiel 2
100 Gewichteteile Erzkonzentrat mit der unten angegebenen Zusammensetzung wurden mit 12 Gewichtsteiltn granulierter und anschließend feingemahlener Schlacke mit der gleichen Zusammensetzung wie im Ausfuhrungsbeispiel 1 und ferner mit 2,3 Oewichtsteilen feingemahlenem Kalkstein und 0,3 Oewtchtsteilen Ähnlich feingemahlenem Magaesiumcarbonat gemischt, und die Bestandteile wurden sorg· faltig durchmischt.

Claims (1)

  1. I 918 598
    5 6
    Zusammensetzung des Erzkonzentrats hydrathermisehen Behandlung im Vergleich zum
    pe0 74 70»/ Ausfllhrungsbeispiel I um etwa 10% niedriger lag.
    P6 11O1 ■ j'L a)" Das Verfahren gemäß der Erfindung zum Verfestigen
    Mn0 3 023«° agglomerierter Körper, insbesondere Pellets, Briketts
    CaO -)'moi s od. dgl., durch anfängliche Behandlung mit einem
    T'qi α/ hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeld er-
    θ'ο3 o/° gibt nach anschließender hydrothermischer Behand-
    339°/° 'υπβ ^ει Agglomerate außer dem Vorteil der Gesvin-
    o'l80nung gee'gneter Agglomerate für reduzierende oder
    YQ 027°/° 10 Schmelzverfahren bei niedrigeren Kosten auch einen
    pSQS j'47o;° indirekten Vorteil bezüglich der Schlackenverarbeitung
    s 2 s 0002°°/ '" ^en reduzierenden Verfahren und kann durch eine
    NalÖ '".".".'.'". 014°/ geeignete Wahl der Bestandteile der Agglomerate zu
    ^q 015Q/ emer weitgehenden Verringerung des Kalkstein- oder
    Pe fo'oi 15 Dolomitverbrauchs führen, besonders bei der Er-
    j^n 0 18°/ zeugung von Roheisen aus Eisenerzkonzentraten.
    „ 0,64% Patentansprüche:
    Spezifische Oberfläche ......75o'cm8/°g *· Verfahren zum Vorverfestigen agglomerierter
    Volumgewicht 2,6 bis 2,9 g/cms ao Körper, wie Pellets, anketts, Stücke, aus einem
    Dichte 4,8 g/cm3 Erzkonzentrat, insbesondere Eisenerzkonzentrat,
    bei dem das Erzkonzentrat mit einem befeuchten-
    Der feingemahlene Kalkstein kann vorteilhafterweise den Mittel, einem Schlackebildner und einem
    aus pulverisiertem Abfall bestehen, wie er als Neben- Bindemittel zu einer Masse gemischt wird und bei
    produkt beim Zerkleinern dieses Minerals in eine 25 dem agglomerierte Körper aus der Masse geformt
    bestimmte gewünschte Klumpengröße erholten wird. werden, dadurch gekennzeichnet, daß
    Für das Pelletisieren sollte der feingemahlene Kalkstein die agglomerierten Körper einem hochfrequenten
    jedoch so fein gemahlen sein, daß er eine spezifische elektromagnetischen Wechselfeld ausgesetztwerden.
    Oberfläche nach B1 a i η e von 2500 bis 3500 cma/g 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    mindestens zu 90% aufweist. Der feingemahlene 30 zeichnet, daß die Körper durch das hochfrequente
    Kalkstein kann, falls notwendig, durch etwa 3% Wechselfeld so lange transportiert werden, bis die
    Dolomit oder vollständig durch feingemahlenes Magne- Temperatur der Körper auf einen vorbestimmten
    sit ersetzt werden. Aus diesem Gemisch wurden Wert von unter 1000C, vorzugsweise 90 bis 95 C,
    Erzpellets in gleicher Weise wie im Ausführungs- angestiegen ist.
    beispiel 1 erzeugt. Die Leistungsaufnahme zur Be- 35 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch handlung im hochfrequenten Wechselfeld war jedoch gekennzeichnet, daß der Masse feingemahlene um 20% wegen des teilweise unmagnetischen Bestand- Schlacke aus einem metallurgischen Schmelzverteils oieses Gemisches und wegen des verringerten fahren, vorzugsweise eine Hochofenschlacke, als Bindemittelanteils in Form von Schlacke höher, und einziges Bindemittel für die zu verfestigenden es wurden Pellets erhalten, deren Festigkeit nach der 40 Körper zugesetzt wird.
DE19691918598 1968-04-11 1969-04-11 Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat Withdrawn DE1918598B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE4992/68A SE316197B (de) 1968-04-11 1968-04-11

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1918598A1 DE1918598A1 (de) 1969-10-30
DE1918598B2 true DE1918598B2 (de) 1971-12-23

Family

ID=20265445

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691918598 Withdrawn DE1918598B2 (de) 1968-04-11 1969-04-11 Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat

Country Status (14)

Country Link
US (1) US3661554A (de)
JP (1) JPS4945441B1 (de)
AT (1) AT320695B (de)
BE (1) BE731320A (de)
CA (1) CA922517A (de)
DE (1) DE1918598B2 (de)
ES (1) ES365916A3 (de)
FI (1) FI49183C (de)
FR (1) FR2006040A1 (de)
GB (1) GB1267393A (de)
LU (1) LU58389A1 (de)
NL (1) NL148944B (de)
NO (1) NO121505B (de)
SE (1) SE316197B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3948645A (en) * 1973-04-30 1976-04-06 Boliden Aktiebolag Method of carrying out heat-requiring chemical and/or physical processes in a fluidized bed
US4318757A (en) * 1979-05-11 1982-03-09 Tdk Electronics Co., Ltd. Process for producing ferro-magnetic metal particles
US4891266A (en) * 1987-10-15 1990-01-02 Barry Keith Sculpting material and method of manufacture and use
CA2333448C (en) * 1998-05-30 2008-12-30 Kansas State University Research Foundation Porous pellet adsorbents fabricated from nanocrystals
CN104445298B (zh) * 2014-11-27 2016-04-27 中国科学院青海盐湖研究所 一种利用碳酸镁粗矿制备高纯氧化镁的方法

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US933270A (en) * 1909-09-07 Wilhelm Schumacher Manufacture of coherent bodies from blast-furnace dust.
US833005A (en) * 1904-02-25 1906-10-09 Hugo Schulte-Steinberg Process of manufacturing briquets of ore, &c.
GB517798A (en) * 1937-11-04 1940-02-08 Auguste Louis Marie Antoine Ro Improvements in and relating to processes and apparatus for the manufacture of agglomerates
GB672137A (en) * 1948-02-02 1952-05-14 Fond Laminoirs & Ateliers De B Process for treating blast furnace slag
US3261959A (en) * 1962-02-20 1966-07-19 F H Peavey & Company Apparatus for treatment of ore
US3413112A (en) * 1966-02-02 1968-11-26 Northwestern Steel & Wire Co Method for firing green pellets by induction heating
US3490895A (en) * 1966-11-04 1970-01-20 Trafik Ab Process for cold-hardening of shaped bodies

Also Published As

Publication number Publication date
NL6905337A (de) 1969-10-14
CA922517A (en) 1973-03-13
NL148944B (nl) 1976-03-15
DE1918598A1 (de) 1969-10-30
LU58389A1 (de) 1969-07-18
FI49183B (de) 1974-12-31
FR2006040A1 (de) 1969-12-19
US3661554A (en) 1972-05-09
GB1267393A (en) 1972-03-15
BE731320A (de) 1969-10-10
AT320695B (de) 1975-02-25
NO121505B (de) 1971-03-08
JPS4945441B1 (de) 1974-12-04
SE316197B (de) 1969-10-20
FI49183C (fi) 1975-04-10
ES365916A3 (es) 1971-03-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0004637A1 (de) Verfahren zur Umwandlung von Eisen- oder Manganfeinerz zu einem sinterbaren Rohmaterial
AT227737B (de) Verfahren zum Agglomerieren von Feinerz
DE1918598B2 (de) Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat
DE1963127C3 (de) Verfahren zum Agglomerieren von feinteiligem metallhaltigem Ausgangsmaterial
EP0012363B1 (de) Verfahren und Anlage zur Reduktion von Erzen
DE1918598C (de) Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat
EP1753884A1 (de) Agglomeratstein zum einsatz in schacht-, corex- oder hochöfen, verfahren zur herstellung von agglomeratsteinen und verwendung von eisenerz-fein- und -feinststäuben
DE2118880C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines harten grobkörnigen Röstproduktes aus feinkörnigem Eisensulfidmaterial
DE2151911A1 (de) Verfahren zur Herstellung von kaltgebundenen Agglomeraten aus partikelfoermigem Eisenerzkonzentrat
DE2151394C3 (de) Verfahren zur Herstellung kaltgebundener Agglomerate aus partikelförmigem, mineralischem Konzentrat
DE2361742C3 (de) Verfahren und Anlage zur Rückgewinnung von eisenhaltigen Abfallprodukten bei der Eisenverhüttung
DE896050C (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem Eisenoxyd und Eisen aus Erzen, insbesondere aus armen Erzen
DE2154955C3 (de) Verwendung von Braunkohlenkokspellets für die Sinterung und Verfahren zur Herstellung dieser Pellets
DE69220899T2 (de) Verfahren zum Herstellen eines eisenhaltigen Kühlmittels für die Stahlerzeugung im Konverter und nach diesem Verfahren hergestelltes Kühlmittel
DE1126142B (de) Verfahren zur Granulierung von pulverfoermigen Erzen
DE964393C (de) Verfahren zur Herstellung fester, staubfreier, freifliessender Kuegelchen aus metallischen und nichtmetallischen Oxyden und Silikaten
DE1926617A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stueckigmaschen von Feinerz und Zuschlaegen
DE102004048804B4 (de) Agglomeratstein zum Einsatz in Schacht-, Corex- oder Hochöfen
DE595860C (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Feinerzen zwecks Herstellung von Kugelgeroell
AT208900B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Eisenerz und Kohlenstoff enthaltenden festen Formlingen
DE2118881A1 (de) Verfahren zum Agglomerieren von feinkörnigem Eisenoxydmaterial und zum Härten der gebildeten Agglomerate
DE1134402B (de) Verfahren zur Brikettierung eisenhaltiger, pulverfoermiger Stoffe
DE1608298A1 (de) Verfahren zur Behandlung eisenhaltiger Partikel der Konverterabgase
DE1263797B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von feinzerteiltem, kohlenstoffhaltigem, leicht zu Briketts verpressbarem Eisen
DE1161032B (de) Verfahren zum Herstellen von Sintermischungen

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee