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DE1918598A1 - Verfahren zum Verfestigen agglomerierter Koerper wie Pellets,Briketts,Stuecken od.dgl.,vorzugsweise aus Erzkonzentrat oder -konzentraten - Google Patents

Verfahren zum Verfestigen agglomerierter Koerper wie Pellets,Briketts,Stuecken od.dgl.,vorzugsweise aus Erzkonzentrat oder -konzentraten

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Publication number
DE1918598A1
DE1918598A1 DE19691918598 DE1918598A DE1918598A1 DE 1918598 A1 DE1918598 A1 DE 1918598A1 DE 19691918598 DE19691918598 DE 19691918598 DE 1918598 A DE1918598 A DE 1918598A DE 1918598 A1 DE1918598 A1 DE 1918598A1
Authority
DE
Germany
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bodies
pellets
ore concentrate
briquettes
concentrates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19691918598
Other languages
English (en)
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DE1918598B2 (de
Inventor
Jan Odsvall
Endel Wijard
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ELEKTRODIUS AB
Original Assignee
ELEKTRODIUS AB
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Publication date
Application filed by ELEKTRODIUS AB filed Critical ELEKTRODIUS AB
Publication of DE1918598A1 publication Critical patent/DE1918598A1/de
Publication of DE1918598B2 publication Critical patent/DE1918598B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

Patentanwalt·
Wpl.-Ιηπ. Γ. ^olz U. 80-14.47 IP 11.4.1969
Dipl.-Ins.'.ö.-i^recht
München 22, Ctolncdorfslr. 10
Aktibolaget Elektrodius, Stockholm (Schweden)
Verfahren zum Verfestigen agglomerierter Körper wie Pellets, Briketts, Stücken od.dgl., vorxugsweise aus Erzkonzentrat oder -konzentraten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verfestigen von agglomerierten Körpern wie Pellets, Briketts, Stücken od.dgl., vorzugsweise aus Erzkonzentrat oder -konzentraten.
Zur Metallgewinnung werden Erze verschiedener Art und in verschiedenem Aggregatzustand verwendet. Durch die weiterentwickelte Konzentrations- und Aufbereitungsteehnik ist es möglich geworden, immer ärmere Erze zu verwenden, und diese sind immer feiner zermahlen worden, was Jedoch zur Folge hat, daß sie ihres pulvrigen Zustande wegen nicht besonders gut zur Beschickung von reduzierenden öfen geeignet sind,.
Es ist daher notwendig, das pulverisierte Erz zu agglomerieren. Das Sintern in Pfannen oder auf Förderern ist üblich, um Brooken und Klumpen von Feinerz herzustellen, die gehandhabt werden können. Außer dem erforderlichen Brennstoff werden
80-(4992/68)-HDE (7)
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auoh andere Zusätze der Sinterbeschickung zugesetzt, um z.B. einen selbstfließenden Sinter zu ergeben, d.h. mit dem der reduzierende Ofen ohne weitere Zusätze beschickt werden kann, insbesondere im Hinblick auf besondere Schlacke formende Bestandteile, um eine vorbestimmte Zusammensetzung der Of enschlaoke zu erreichen.
Ein anderes Agglomerationsverfahren, das in neuerer Zeit starke Verbreitung gefunden hat, insbesondere für Eisenerzkonzentrate, besteht in der Produktion von Pellets aus dem Konzentrat durch Rollen des felnzermahlenen Erzkonzentrats in einer etwas geneigten, umlaufenden Trommel, die mit Feinerz, befeuchtendem Mittel (n), Schlackebildnern, wenn überhaupt vorhanden, und Bindemittel (n) beschickt wird. Im unbehandelten Zustand sind die so erhaltenen feuchten Rohpellets nicht für die Beschickung eines Hochofens geeignet, und sie können weder verarbeitet noch transportiert werden.
Briketts, die in bekannter Weise aus Erzkonzentrat (en), befeuchtendem Mittel (n), Schlackebildner, falls überhaupt vorhanden, und Bindemittel (n) hergestellt werden, können ohne Nachbehandlung weder verarbeitet noch transportiert werden.
Diese Nachbehandlung, die in der Hauptsache ein Verfestigen des Agglomerate betrifft, kann durch Trocknen, Brennen und/oder Sintern in Abhängigkeit von dem Bindemittel, das der Anfangsmischung zugesetzt wurde, erfolgen. Es ist auch bereits das Lagern unter feuchten Bedingungen in Erwägung gezogen worden, wenn wasserhaltige Bindemittel wie Zementklinker verwendet werden.
Es ist bereits bekannt (vgl. US-Patentschrift 5 255 371)» Calciurahydroxyd als Bindemittel zu verwenden, we.nn Mineralien
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agglomeriert werden, besonders in Briketts aus Erzkonzentraten« wobei die Briketts durch eine hydrothermisehe Behandlung, d.h. eine Behandlung mit Wasserdampf bei hohem Druck und hoher Temperatur, nachverfestigt werden.
Erzkonzentrat ist auch bereits mit fein verteilter Hochofenschlaoke, lockerem Kalk (Calciumhydroxyd) und Sand gemischt worden, und die agglomerierten Körper sind danach in Dampf von 120°C behandelt worden, worauf ein Trocknen in Werkhallen folgt, wo das Bindemittel des Agglomerate trocknet, sich verfestigt und die Bestandteile des Agglomerate durch den Einfluß der Luft anhaftend miteinander verbindet (vgl. US-Patentsohrift 3 214 263).
Die oben erwähnten Verfahren erfordern einen beträchtlichen Zeitaufwand und beträchtliche Lagerkapazitäten, weshalb sie für eine kontinuierliche Herstellung nur sehr schwierig und nur bei Anfall hoher Kosten verwendet werden können.
Für die richtige Behandlung und den Weitertransport des so erzeugten Agglomerate ist es äußerst wichtig, daß ihm unmittelbar nach und während seiner Herstellung eine ausreichende Festigkeit verliehen wird. Die anfangs erreichte Festigkeit sollte so hoch sein, daß die Agglomerate auch übereinandergestapelt werden können, ohne daß sie in BruchstUoke zerbröckeln oder zerbrechen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch gelöst, daß die Rohagglomerate, wie Pellets, Briketts, Stücke o.dgl., die nach einem beliebigem bekannten Verfahren aus Erzkonzentrat, befeuchtendem Mittel, Schlackebildner und Bindemittel hergestellt sind, durch ein hochfrequentes Wechselfeld transportiert werden. Bereits innerhalb ;5 bis 5 see. Auf-
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enthalt in dem Hochfrequenzfeld weisen z.B. Pellets, aus Eisenerz eine ausreichend· Härte auf, Ui in Schichten von bis zu mehreren dm Dicke übereinander?gestapelt zu werden.
Diese Verfestigung findet in einer bis jetzt noch nicht erklärbaren Weise statt, wahrscheinlich unter der Einwirkung von Wirbelströmen, die in den Agglomeraten induziert werden, wenn sie durch das hochfrequente Weohselfeld laufen.
Gemäß der Erfindung werden die Agglomerate dem Wechselfeld so lange ausgesetzt, bis die Temperatur des Agglomerate auf einen vorbestimmten Wert, vorzugsweise unter 1000C, Ins* besondere 90 bis 95°C ansteigt. ·
Gemäß der Erfindung wird eine weitere Verfestigung der so im Wechseifeld vorbehandelten Agglomerate durch Aussetzen der Agglomerate einer hydrothermischen Behandlung bei hohem Druck von etwa 12,5 - *3 at und einer Temperatur von etwa 190°C vorgenommen, wodurch die so erhaltenen Agglomerate bei diesem Druck und bei dieser Temperatur eine Festigkeit und Härte innerhalb 0,5 -3h annehmen, die allen Anforderungen an die Festigkeit von Agglomeraten genügt, wie sie beim Reduzieren und Schmelzen gestellt werden. Die Zeitdauer der hydrothermlsohen Behandlung hängt von solchen Faktoren wie dem Grad der Zerkleinerung der Bestandteile, dem Durchmesser der Agglomerate usw. ab.
Das Verfahren gemäß der Erfindung hat sich als am geeignetsten und vorteilhaftesten herausgestellt, wenn die Agglomerate als einziges Bindemittel granulierte, fein gemahlene Schlacke enthalten, die durch gewisse metallurgische Schmelz verfahr en gewonnen wird. Besondere gute Ergebnisse sind
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Mit Hochofeneohlaolce alii einzigem Bindemittel erzielt worden« Agglomerate au* lis«nerakon*entrat Mit fein verteilter Hochofenechlaolce al« e Ina ige» Bindeeittel und behandelt durch da« Verfahren gtüll der Erfindung zeigen eine auJerordentlich gute Festigkeit und eind daher für· eine direkte Beschickung von Hochöfen oder ala Zusatz in Stahlechmelzöfen zur Stahlerzeugung geeignet.
Die Erfindung soll anhand der folgenden AusfuhrungsbeiopieIe erläutert werden· Eb noil Jedoch darauf hingewiesen werden, daft es sich dabei nur um Beispiele handelt» die Erfindung also auch stur Verfestigung anderer Agglomerate geeignet ist« die aus einem beliebigen anderen Erzkonzentrat oder einer Mischung von Erzkonzentraten bestehen«
AusführunKBbeispiel 1
100 Oewichtsteile aufbereitetes Magnetiterzkonzentrat mit der unten angeführten Zusammensetzung wurden getrocknet und mit ungefähr 15 GewichtSteilen gesondert getrockneter und gemahlener Hochofenschlacke mit einer Korngröße von etwa 2200 - 3000 0Bi2/g gemischt»
Zusammensetzung des Ergkonzentrats
Pe
Pe2O5 4,52£ Mn MnO 0,05^ P ,#
CaO Ö,ii# Spezifische Oberfläche 950 omS/g MgO 0>3l£ Volumengewioht 2,6-3,3 g/o
Dichte g/onr
9ÖS844/1291 ORIGINAL INSPECTED
1018598
Ö5 0,02* 35,7* 15 -
β 0,015* 12,4* 1O2
CO2 0,14* 0,7*
Na2O 0,05* 42,8*
V o,oi* 6,5* Verhältnis §
CUO 0,01* 0,9*
Zusäjoünsctsuttg der Schlacket 0,6* - 1,20
SiO2 0,8*
Al2O5 0,1*
F«2°"5 Spuren
CaO 100,4*
MgO
I2O
Ma2O
S
SO3
Cl
Dai Pulvergemlsoh wurde auf einem Förderband zu einer unter 45° geneigten Rollenscheibe transportiert. Heißes Wasser (35 bis 60°C) In einer Menge von 12 - 17 Oewichtstellen, bezogen auf das Gewloht des Brskonzentrats, wurde Über dprühdüsen oberhalb der pelletieierenden Scheibe versprüht (wobei der Wasserzusatz entsprechend der Korngröße der Pulverbestandteile gewählt wurde)* Die so erhaltenen . weichen Erzpellets wurden von der Scheibe zu einem Förderband aus elektrischem Isolierstoff wie Gtuami od.dgl. transportiert, und das Förderband war so angeordnet, daß es die Pellets voneinander getrennt auf dem Förderband durch ein hochfrequentes
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elektreaagnetisohes Weoheelfeld transportiert, das duroh eine an «loh bekannte Einrichtung erzeugt wurde. Die Hauptrichtung des erzeugten Felds verlief horizontal relativ zum Förderband, ua die feuchten Pellets auf den Förderband duroh die Induktionsspule zu transportieren.
Der Hochfrequenzgenerator hatte eine Eingangsleistung von 4-6 kW» und die Frequenz des erzeugten Wechselfelds betrug etwa 1 MHz. Die Fordergeschwindigkeit des Förderbands war veränderlich, die Behandlungszeit der Pellets konnte eingestellt werden. Eine ausreichende Erwärmung und Verfestigung wurde für Pellets mit einem Durchmesser von 15 - 20 mm naoh etwa 3-5 see. in diesem hochfrequenten Weoheelfeld beobachtet.
Für andere Erzkonzentrate können andere Eingangeleistungen und Frequenzen ähnlicher Größenordnung verwendet werden. Die Pellets, die wahrscheinlich durch in ihnen erzeugte Wirbelströme beeinflußt werden, wurden in niedrige, korbartige Siebbehälter oder in Metallbehälter mit flachem Boden transportiert. Naoh der Behandlung In dem hochfrequenten Wechselfeld hatten die Pellets eine ausreichende Festigkeit erreicht, um ein Stapeln in Schichten mit einer Dioke von mehreren dm ohne Oefahr gröBeren ZerbrOokelns zu erlauben. Derartige mit Pellets gefüllte Behälter wurden ihrerseits auf einem Wagen übereinander gestapelt, der alt Rollen oder Rädern versehen war, und eine Charge, die in der Praxis Pellets mit einem Oesaatgewicht von mehreren t umfassen kann, wurde zur weiteren Verfestigung duroh hydrothermisohe Behandlung in einem Autoklaven transportiert.
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Nach Schließen dea Autoklaven wurde dieser mit ganz oder teilweise ungesättigtem Wasserdampf ,gefüllt« um nacheinander den Druck im Autoklaven auf 12 at zu erhöhen. Dieser Druckwert wurde für 0,3 -3h aufrechterhalten» wobei der genaue Wert von den Anforderungen an die Festigkeit des Endprodukts abhängt·
Der Druck im Autoklaven wurde dann gleich dem Umgebungsdruck gemaoht, indem der überschüssige Druck so schnell wie möglich abgelassen wurde, z.B. während etwa 30 min oder länger·
Die Prüfung zeigte, daß die Festigkeit der echlaokege-*
bundenen Pellets von einigen kp pro Pellet nach der Behandlung in dem Wechselfeld auf 60 - 100 kp pro Pellet nach der hydrothermischen Behandlung in dem Autoklaven angestiegen war·
Aueführungsbeisplel 2
100 Oewiohtsteile Erzkonzentrat mit der unten angegebenen Zusammensetzung wurden mit 12 Oewiohtsteilen granulierter und fein gemahlener Schlacke mit der gleichen Zusammensetzung wie im Ausführungebeispiel 1 und ferner mit 2,5 Gewichts teilen fein sermahlenem Kalkstein und 0,5 Gewichtsteilen ähnlich gemahlenem Magnesiumoarbonat gemischt, und die Bestandteile wurden sorgfältig durchmischt.
Zusammensetzung des 74,79* Erzkonzentrats 65* 750 cm2/
FeO4 15,49* Fe 0,18* ,9 g/cm?
Feg0 0,23* Nn 0,64*
MnO 2,44* P 0,13*
CaO 1,01* F Spezifische Oberfläche
MgO 0,63* Volumengewicht 2,6-2
Al2O3 9 09844/1291 .
SiO ■. 3,39*
TlO2 0,18*
0,27*
P2O5 1,47*
S 0,002*
Na2O 0,14*
K9O 0,15*
Dichte 4,8 g/onr5
100,19*
Der fein gemahlene Kalkstein kann vorteilhafterweise aus pulverisiertem Abfall bestehen, wie er als Nebenprodukt beim Zerkleinern dieses Minerals in eine bestimmte gewünschte Klumpengröfle erhalten wird· FUr das Pelletisieren sollte der fein gemahlene Kalkstein jedoch so fein gemahlen sein, daß er eine spezifische Oberfläche nach Blaine von 2500 - 3500 cm /g mindestens zu 90* aufweist. Der feingemahlene Kalkstein kann, falls notwendig, durch etwa 3* Dolomit oder vollständig durch fein gemahlenes Magnesit ersetzt werden. Aus diesem Gemisch wurden Erzpellets in gleicher Weise wie im AusfUhrungsbeispiel 1 erzeugt. Die Leistungsaufnahme zur Behandlung im hochfrequenten Weohselfeld war jedoch um 20* wegen des teilweise unmagnetischen Bestandteils dieses Gemisches und wegen des verringerten Bindemittelanteils in Form von Schlacke höher, und es wurden Pellets erhalten, deren Festigkeit nach der hydrothermisehen Behandlung im Vergleich zum Ausführungsbeispiel 1 um etwa 10* niedriger lag.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zum Verfestigen agglomerierter Körper, insbesondere Pellets, Briketts od.dgl., durch anfängliche Behandlung mit einem hochfrequenten Weohselfeld und anschließende Behandlung der Agglomerate durch eine hydro-
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- ίο -
thermische Behandlung ergibt aufler den Vorteil der Gewinnung geeigneter Agglomerate für reduzierende oder Sohmelzverfahren bei niedrigeren Kosten auch einen indirekten Vorteil bezüglich der Schlackenverarbeitung in den reduzierenden Verfahren und kann durch eine geeignete Wahl der Beetandteile der Agglomerate zu einer weitgehenden Verringerung des Kalkstein- oder Dolomitverbrauchs führen, besonders bei der Erzeugung von Roheisen aus Eisenerzkonzentraten·
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Claims (5)

191B598 - li - Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung verfestigter Körper aus einem Erzkonzentrat, bei dem das Erstkonzentrat mit einem befeuchtenden Mittel, einen Sohlaelceblldner und einem Bindemittel zu einer Masse gemischt wird« und bei dem agglomerierte Körper aus der Masse geformt «erden, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper einem hochfrequenten Weohselfeld ausgesetzt werden.
2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper durch das hochfrequente Wechselfeld so lange transportiert werden, bis die Temperatur der Körper auf einen vor- , bestimmten Wert von vorzugsweise 1OO°C angestiegen ist·
3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dafi die verfestigten Körper einer hydrothermischen Behandlung bei einer Temperatur von 1900C und bei einem entsprechenden hohen Druck unterzogen werden, um die Körper zusätzlich zu verfestigen·
4. Verfahren naoh einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Masse granulierte, fein gemahlene Schlacke aus einen metallurgischen Sohmelzverfahren, vorzugsweise eine Hochofensohlaoke, -als einziges Bindemittel für die zu verfestigenden Körper zugesetzt wird·
5. Verfahren naoh einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dafi ein Eisenerzkonzentrat als das Erzkonzentrat in den Körpern verwendet wird.
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DE19691918598 1968-04-11 1969-04-11 Verfahren zum Verfestigen agglo menerter Korper, wie Pellets, Briketts, Stucke, aus Erzkonzentrat, isnbesondere Eisenerzkonzentrat Withdrawn DE1918598B2 (de)

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