DE1913708C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigem Gut - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigem GutInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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Description
wobei die Schichten in im wesentlichen entgegen- in den Fig. 1 und 2 ist eine luftdurchlässige Gut-
?. gesetzte Richtung transportiert und ausgetragen wer- auflage 1 in einem Gehäuse 2 angeordnet und mit
λ den, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung diesem längsseits fest verbunden. Die luftdurchlässige
( des Verfahrens mit einer perforierten Gutauflage, die ιό Outauflage 1 besteht aus einem Sieb 3 unterhalb welf·
zu ihrer Neigung entgegengesetzt schwingt, und einer ehern parallel eine Lochplatte 4 angeordnet ist. Die
p , unter der Gutauflage angeordneten Gaszuführung, Lochplatte 4 ist mit kreisrunden Löchern versehen,
^ einem im Bereich der höchsten Steile der geneigten wobei der Durchmesser und die gegenseitige Ent*
'■< ' , 'Gutauflage angeordneten Auslauf für das schwere fernung entsprechend der erforderlichen Luftjr
'. Gut sowie einer im Bereich der tiefsten Stelle an- 15 geschwindigkeit der durch die Gutauflage hindurch-
£ f.geordneten Austragsvorrichtung für das leichte Gut tretenden Luft dimensioniert sind. Zwischen dem
j4; und einer im Mittelbereich der Gutauflage münden· sieb 3 und der Lochplatte 4 sind Schotten 5 angeord-
£ den Gutzuführvorrichtung. „et, welche rechteckige Felder bilden und längs ihren
p Bei derartigen Vorrichtungen werden die gemisch- oberen und unteren Schmalseiten mit dem Sieb 3
ψ ten Fraktionen zwischen der Austragvcrrichtung und ao jj^, der Lochplatte 4 verklebt sind. Der Aufbau dieis
dem Auslauf auf die geneigte Gutauflage aufgegeben. ser Gutauflage 1 ist für den einwandfreien Betrieb
Um auf der geneigten Gutauflage eine gleichmäßige dieser Vot richtung zum Trennen körnigen Gutes sehr
Verteilung der gemischten Fraktionen zn erzielen, bedeutsam, indem durch die Wahl der Lochung in
erfolgt die Zuführung in einem sich angenähert über («er Lochplatte 4 und der Schotten 3 zwischen dem
die ganze Breite der Gutauflage erstreckenden, fal- 35 sieb 3 als poröse Gutßuflage und der Lochplatte 4
!enden Schleier. Diese Vorrichtungen haben durch- die Wirkung der Luft auf das zu trennende Gut bewegs
den Nachteil, daß das auf der geneigten Gut- einflußbar ist. Gegen den Bereich der höchsten Stelle
auflage gebildete Luftkissen infolge Wirbelbildung verjüngt sich die Gutauflage 1 und führt in einen
und unterschiedlicher Sutschichthöhe ungleichmäßig Auslauf 6 über, durch dessen schlitzförmig verengten
ist. In dem darauf gebildeten Gutstrom ist die Sedi- 30 elastischen Schlauch 11 die schweren Fraktionen ausmentation
der schweren Fraktionen, d. h. deren Ab- treten. Die Gutauflage besitzt bei diesem Ausfühsinkcn
auf die Gutauflage, gestört, so daß die Tren- rungsbeispiel eine ungefähr dreieckförmige Form. Im
nung ungenügend wird. Ein weiterer Nachteil besteht Bereich der tiefsten Stelle ist die Gutauflage J durch
darin, daß die bis auf die Gutauflage sedimentierten eme zu ihrer Fallrichtung quer orientierte Rippe 7
schweren Fraktionen, welche unter der Wirkung der 35 begrenzt, deren Höhe die Höhe der auf die Gut-Schwingbewegung
der Gutauflage sich längs der Fall- auflage I aufgebrachten Schicht des körnigen Gutes
richtung ansteigend zum Auslauf gleiter* soiien unter begrenzt welches übsr die Rippe hinweg in eme Ausdem
erwähnten fallenden Schleier hindurch bewegt tragvorrichtung 3 fällt, die durch die Wände des Gewerden
müssen. Durch die im Bereich des fallenden bäbs&s 2 und die Rippe 7 seitlich begrenzt und nach
Schleiers auftretende Wirbelung im Gutstrom werden 40 unten zu einem Stutzen 9 verengt ist, an welchen ein
die schweren Fraktionen erneut von diesen mitgeris- elastischer Schlauch IO angeschlossen ist der an seisen,
was zui Folge hat, daß deren Ausscheidung un- nem freien Ende eine schlitzförmige Auslauföffnung
genügend ist. bildet. Unter der Gutauflage t biidst das Gehäuse
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, kömiges einen freien Raum 12, der sich zu einem Stutzen O
Gut mit geringen Wichteunterschieden rasch und 45 verjüngt, welcher über eine Schlauchmanschette 14
vollständig zu trennen. und eine Rohrleitung t§ mit einer Druckluftquelle £@
ErfindungsgemäB wird diese Aufgabe dadurch ge- verbunden ist. Dss Gehäuse 2, mit welchem die Gutlust,
daß das körnige Gut zonüshsE in überwiegend aufjage & läygs ihrer BuSsreo Begrenzungen fest verleichtes
Gut und überwiegend schweres Out enthal- bunden ist, ist au2 schwrogiäbige Lager 17 aufgesetzt
tende Schichten vorgeschichtet und anschließend, ta 50 Stimsettig ist am Gehäuse Z ein Vibrator IS angeorddieser
Schichtung unverändert, kopianar zur Gutaui- net, weicher einen Motor IS? mit einem auf der Ab-,
lage in deran miiicibcfcldi aufgegeben wird. Zur mebsweüe befestigten Exzeniefgewicht 2© Euiweisi.
Durchführung des Verfahrens ist erfradungsgemäS Nach oben ist das Gehäuse Z durch eine Deckplatte
vorgesehen, daß die Gutzuführvorrichtung als schwin- Jl verschlossen, weiche mindeiKens iss Bereich des
gender Kanal mit gasdurchlässigem Boden ausgebt!- & Auslaufes 6 ein Schauglas 42 aufweist Die Deckdet
ist, der eine für einen gewünschten Grad der Schieb" platte Zl weist einen Siü&m'M auf, wslänss am
tung ausreichende Länge besitzt, und dessen Mün- freiei» Raum über dsm Boden 1 Ober eine Schlauchdung im Mittelbercich kopianar zur Gutauflage Hegt manschette S3 mit einer nicha dargestelltes Luft-Die
Erfindung wird im folgenden an Hand schema- abzugsvorrichtung vsrblsd^t, Dia CsutsEsfßlisvömdttischer
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbei- So tung mta durch einen Kanal Si getriidst, ta desssa
spielen noch näher erläutert. Es zeigt stirnseitig geschlossenem Endbereich eia vertikales
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Aus- Zuführrohr ffl mündet Ost Kanal 2§ ist egitüdi
fUhrungsbcispiel einer erfindungsgemäßen Vorrich- durch eine Seitenwand des GshissssS uod durch
tung, ^ eine Trennwand 2§ begrenzt, tssü&sidssJEpds der
weggebrochen sind, eine Mündung48 bildet Die Mßuäimg49 Ekg^isa
führunpbsispie!, auflage zwischen atm AusIsaf f
vorrichtung 8. Der Boden des Kanals 26 ist durch abzusinken, v/o ihm eine gegen den Ablauf β jenchj
einen Teil der Gutauflage 1 gebildet, Die Trennwand tetc Bewegungskompoiicnte vermittelt wir«» «j
28 weist eine zur Fallrichtung der Gutablage 1 quer es sich unter den leichten Fraktionen 1™£" w
orientierte öffnung 29 awf. Die öffnung 29 ist nach zu deren Flugrichtung .entgegengeeetel gtfecn ocn
unten durch eine geradlinige Kantet begrenzt, 5 Auslaufe bewegt. Die im Kanal I*·>»"" 11V.
welche in Richtung gegen die Mündung 40 einen ver- Kante 30 absinkenden schweren Jr^m^."„AQ
minderten Abstand von der Gutauflagc aufweist, am Ende der Trennwand 28 durch di%MUndunfc w
den, deren DUscnmund in Fallrichtung der Guiauf- Fraktion noch körniges Gut, welches der ieicnH.ii
lage! und angenähert parallel zu diesem orientiert « Fraktion zuzuordnen ist, so ve««» "J» "1J* .
ist. D,e Rohrleitung 31 steht mit einer Luftquelle in Über die Gutauilage 1 als Luft-ow-Gemisch unu
wie folgt. Die auf den Lagern 17 schwingbar ge- gemischten Fraktionen erstmals 'm n K rt a"a„fre "he7tc
lagerte Gutauflage 1 ist dem Vibrator derart zugeord- untere, mit den schweren Fraktionen a«#«lcnB™;
dß di Gfl i di Fllih !Shiht d eine darüber B^chjcht
lagerte Gutauflage 1 ist dem Vibrator derart zugeord- untere, mit den schw ;
net. daß diese Gutauflage eine gegen die Fallrichtung !Schicht und eine darüber B^chjchtett von aen
spitzwinklig nach oben gerichtete Wurfschwingung schweren Fraktionen befreite Schicht versorger umi
ausübt. Die Druckluftquelle 16 fördert Druckluft *>
anschließend in dieser Schichtung unverändert au
durch die Leitung 15, die Schlauchmanschette 14 die Gutauflage aufgebracht. Nach dem Übertr der
und den Stutzen 13 unter die Lochplatte 4. Die versortiert geschichteten Fraktionen ^f die Outaui
Druckluft tritt durch die in der Lochplatte 4 gebohr- lage 1 werden die Schichten auseinandergezogen und
ten Löcher in die zwischen der Lochplatte und dem durch entsprechende Ausläute weggt.unn.
Sieb 3 durch die Schotten 5 gebildeten Felder. Die as Allfällig in den Bereich des Auslaufes 6 ge,„n-Schotten
5 gewährleisten einen gleichmäßig verteilten gende Teile der leichten Fraktion werden unter der
Durchtritt der Luft durch das Sieb 3 in den über dem Wirkung des aus der Düse 32 austretenden Lutt-Sieb
durch das Gehäuse 2 gebildeten Hohlraum, den Strahles in Fallrichtung der Gutauflage 1^ gegen α e
sie durch den Stutzen 22 und die S Alauchman- Austragvosrichtung Q bewegt, so daß ein übertritt in
schette 23 verläßt. Durch das Zuführrohr 27 werden 30 den Auslauf 6 praktisch ausgeschlossen ist.
die gemischten Fraktionen des körnigen Gutes in den Die F i g. 3 und 4 zeigen ein zweites Ausf uhrungs-
Kanal26 eingeführt und schwimmen als Luft-Gut- beispiel, wobei die gleichen Hinweisziffern gieicne
Gemisch auf dem Sieb 3 gegen die öffnung 29, wobei oder äquivalente Teile bezeichnen, auf deren wieaersich
die schweren Fraktionen infolge ihrer höheren holende Beschreibung verzichtet wird. Wie msDeson-Wichte
nach unten gegen das Sieb 3 bewegen. Bei 35 dere aus F i g. 4 hervorgeht, weist die Iuttdurcmassige
Erreichen des Siebes 3 wird den schweren Fraktionen Gutauflage 1 in der Draufsicht eine ^ereJ0™™
durch die Schwingbewegung der Gutauflage 1 zu- im ersten Ausfühningsbeispiel auf. Der Kanal ims
sätzlich eine der Failinie entgegengesetzt gerichtete der Guttuführvorrichtung ist hier nicht mehr seltnen,
Bewegungskomponente vermittelt, so daß diese sich sondern symmetrisch zur Längsachse der Gutauthinter
der Trennwand 28 in den Bereich des Auslau- 40 lage 1 angeordnet. Der Kanal 260 wird seitlich durch
fes6 bewegen. Die leichten Fraktionen fließen über Trennwände 280 und 281 begrenzt und ist in einen
die Kante 30 hinweg auf die GutauHage 1. Durch die vorderen und einen hinteren Bereich aufgeteilt,
besondere Ausbildung der durcl. das Sieb 3, die welche je eine unterschiedliche Bodenneigung öesit-Schotten
S und die Lochplatte4 gebildeten luiidurch- zen. Der hintere unter der Mündung des Zufuhrlässigen
Gutauflag«! 1 wird dafür gesorgt, daß die auf 43 rohres 27 beginnende Bereich ist zur Beschleunigung
das zu trennende Gut wirksame Luftmenge innerhalb des Abflusses des gemischten Gutes gegen die üut-95
bis 125 Vo eines als kritischer Schwellenwert zu auflage i geneigt Im vorderen Bereich des Kanals
bezeichnenden Wertes liegt Dieser kritische Schwel- TM ist sein Boden koplraiar zur Gutauflpge 1 orienteowert
charakterisiert denjenigin Zustand, bei dem tiert, so daß in diesem Bereich das Gut in einer
sich das Gut als gleichmäßige, blasenfreie Fluidi- 50 der Fallrichtung der Gutauflage 1 entgegengesetzten
eationsschicht (Luii-Gut-Gemisch) flüssigkensähnlich Richtung sieb ansteigend bewegt. Der Boden imhinströmend
über dem luftdurchlässigen Sieb 3 befändet teren Bereich des Kanals 260 weist dense^er. jion-Dieses
Luft-Gut-Qemisch verteilt sich gleichmäßig strufctiven Aufoau auf wie aie usiaüuege * an« «eüber
den Boden. Die leichten Fraktionen fließen da- steht aus einer Lochplatte 44, welche über Schotten
. bei in Richtung der steilsten Neigungslsnie flüssig- 55 50 mit einem Sieb 30 fest verbunden ist. Die Lange
keitsähnlich gegen die Rippe 7, wo sie zurückgestaut des Kanals 2M ist derart gewählt, daß, wie beim erst
werden. Übersteigt die Höht der auf der Gtitaui- beschriebenen Amsfiihrungsbeispiel, im Kanal bereits
lage 1 schwimmenden leichten Fraktionen die Möhe eine erste Trennung zwischen den schweren und
der Rippe 7, so fliegen diese über deren obere Kau- leichten Fraktionen möglich ist. Die Trennwände
ten hinweg in die Austragvorrichtung 8 und verlassen 60 und 281 weisen an ihrem Ende eine stufenförmige
diese durch den Schlauch 1©, welcher die leichten Absetzung auf, welche äquivalent der Öffmrig29 im
Fraktionen des körnigen Gutes an eine durch einen ersten Ausfühnmgsbeispiel ist, so daß sich je eine
Motor 32 angetripbene Schleuse 33 übergibt Befin- Begrenzungskante 3®0 bzw. 301 bildet. Über die Bedsn
sich in den durch die öffnung© hiadurch- grenzungskanten3ffl und 301 kann das bereits im
tretenden leichten Fraktionen noch den schweren ss Kanal 2SO von den ^hweren^raWionenjiefreite Gut
Fki dd köi üt ht di uf die Gciwfiägö I übertreten πα···«·*» a...<...;g
Fraktionen zuzuordnende? kömiges üut, so hat die- auf die Gciwfiägö I übertreten, πα···«·*» a...<...;g
sea bis aim Erreichen üer Rippe 7 erneui Gelegen- noch gsmischte Fraktionen sowie die schweren Frakheit,
infolge esine? höheren Wichte bis sul das Sieb 3 »ionen den Kanal 25® erst an dessen Ende im Be-
Claims (1)
1 913 P
5 6
reich der Mündung40 verlassen und auf die Gut- tung 8 gerichtet sein, während ^^
aufläget übertreten. . für die gemischten bzw. schweren^Fjralrtionen ;tine
Die Fig.5 und 6 zeigen sin drittes Ausführungs- gegen den Auslauf 6 oder zur FaUrichtung (feSi^pr
beispiel, welches eine erhöhte Trennwirkung gegen- dehnstqiiei;gerichtete Mündung aufweist.. ,.. „,.
über den ersten.zwei Ausfühningsbeispielen aufweist. 5 Bei den yorangehei^;Jbe^ite^eävÄut^tungsh
Die luftdurchlässige Gutauflage 1 ist im Gehäuse 2 beispielen kann die Dnickluftqiwlleli dadurch ^be-
angeordnet und mit diesem längsseits fest verbunden. seitigt werden, daß oberhalb des■'Sä^^tßi^kßxSX.
Die luftdurchlässige Gutauflage 1 besteht aus dem abgesaugt wird, während gegen die Unterseite der
Sieb 3, die Lochplatte 4 und die Schotten 5 sind fest Lochplatte 4 ein freier Atmosphäreneintritt vor-
miteinander verleimt. Gegen den Bereich der hoch- io gesehen ist.
sten Stelle konvergieren die Seitenwände der Gutauf iage 1 und führen zu den Auslaufen 6 bzw. 60
sten Stelle konvergieren die Seitenwände der Gutauf iage 1 und führen zu den Auslaufen 6 bzw. 60
über, durch welche die schwere Fraktion austritt. Patentansprüche:
Die Gutauflage 1 ist an ihrer tiefsten Stelle durch
Die Gutauflage 1 ist an ihrer tiefsten Stelle durch
die Rippe 7 begrenzt, über welche die !eichte Frak- 15 1. Verfahren zum Trennen körnigen Gutes
tion in eine Austragvorrichtung 8 gelangt. Die Aus- , unterschiedlicher Wichte unter dem Einfluß einer
tragvorrichtung 8 weist Stutzen 9 auf, an denen je ein Gasströmung durch eine perforierte Gutauflage
elastischer Schlauch 10 angeschlossen ist, durch den und einer deren Gefälle spitzwinklig entgegendie
leichte Fraktion in eine Schleuse 33 eines pneu- gerichteten Wurfschwingung in eine Schicht
manschen -ersystems übertritt. Der Raum 12 ao schweren und eine Schicht leichten Gutes, wobei
unter der G-tauflage 1 ist über den Stutzen 13, die die Schichten in im wesentlichen entgegengesetzte
Manschette 14 und die Rohrleilung 15 mit der Richtung transportiert und ausgetragen werden,
Druckluftquelle 16 verbunden. Das Gehäuse 2 ist auf da durchgekennzeichnet, daß das körden
schwingfähigen Lagern 17 gelagert. Anv Ge- nige Gut zunächst in überwiegend leichtes Gut
häuse 2 ist der Vibrator 18 angeordnet, welcher den »5 und überwiegend schweres Gut enthaltende
Motor 19 mit dem Exzentergewicht 20 aufweist. Das Schichten vorgeschichtet und anschließend, in
Gehäuse 2 ist nach oben durch die Deckplatte 21 mit dieser Schichtung unverändert, koplanar zur Gutdem
Stutzen 22 angeschlossen, an welchem die auflage in deren Mitteibereich aufgegeben wird.
Schlauchmanschette 23 befestigt ist. Die Schlauch- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gemanschette 23 ist mit einer nicht dargestellten Luft- 30 kennzeichnet, daß das im Mittelbereich der Gutabzugvorrichtung verbunden. Die Gutzuführvorrich- auflage aufzugebende, vorgtschichtete körnige tung wird durch einen Kanal 260 gebildet, in den das Gut wirbelfrei strömend geführt wird,
vertikale Zuführrohr 27 mündet. Der Kanal 260 ist 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-(vgl. F i g. 6) symmetrisch zur Symmetrieachse der kennzeichnet, daß ein Teil de? überwiegend leich-Gutauflage 1 angeordnet. Der Kanal 260 ist nachher 35 tes Gut enthaltenden Schicht vor dem Einlaut auf Seite durch Trennwände 280 und zg. begrenzt, tier die uutauflage seitlich auf diese Überfuhrt wird.
Boden des Kanals 260 ist gegen die Gutauflage 1 ge- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, daneigt. Der Boden des Kanals 260 weist denselben durch gekennzeichnet, daß die jeweils in des konstruktiven Aufbau auf wie die Guiaufiage i und Menge größere Fraktion beim Übertritt auf die besteht aus der Lochplatte 4, welche über die Schot- 40 Gutauflage mindestens um 90°, vorzugsweise in ten SO mit dem Sieb 30 fest verleimt ist. Die Länge Gegenrichtung umgelenkt wird,
des Kanals 260 ist derart gewählt, daß im Kanal be- S. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahreits eine erste Trennung zwischen den schweren und rens nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit einer pereinem großen Teil der leichten Fraktionen mög- forierten Gutauflage, die zu ihrer Neigung entlich ist. 45 gegengesetzt schwingt, und einer untei der Gut-Auf dem Sieb 3 ist ein Keii 34 befestigt, der mit auflage angeordneten Gaszuführung, einem im seiner Schneide in den Bereich der Mündung 40 der Bereich der höchsten Stelle der geneigten Gut-Gutzuführvorrichtung 260 ragt. Der Keil ist (vgl. ,,auflage angeordneten Auslauf für das schwere Fig.6) symmetrisch zur Symmetrieachse der Gut- ·.. Gut sowie einer im Bereich der tiefsten Stelle anauflage 1 angeordnet. Im Bereich der Schnittgeraden 50 geordneten Austragsvorrichtung für das leichte der Flanken des Keils mit den konvergierenden Sei- Gut und einer im Mittelbereich der Gutauflage tenwänden des Gehäuses 2 ist je ein Auslauf 6 bzw. mündenden GutzufUhrvonichtung, dadurch ge-60 angeordnet, durch welche die schwere Fraktion kennzeichnet, daß die Gutzuführvorrichtung als die Vorrichtung verläßt. Durch die Flanken des Keils . schwingender Renal (26,260) mit gasdurchlässi-34 wird das aus dem Kanal 260 austretende Gut 55 gem Boden ausgebildet ist, der eine für einen gezwangläufig zur Seite umgelenkt und gleichmäßig wünschten Grad der Schichtung ausreichende auf die Gutauflage 1 verteilt. Die größere Gleich- Länge besitzt, und dessen Mündung (40) im Mitmäßigkeit in der Gutverteilung auf die Gutauflage 1 telbereich koplanar zur uutauflage (1) liegt
zeitigt in der Folge eine gesteigerte Trennwirkung der 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch geVorrichtung. & kennzeichnet, daß die Mündung (40) in einer der Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbei- .Fallrichtung entgegengesetzten Richtung oder spiel ist der Kanal 26 bzw. 260 der GutzufUhrvor- höchstecs bis zu einem Winkel von 90° euer zu richtung vollständig vom Boden 1 getrennt und mit dieser orientiert ist.
Schlauchmanschette 23 befestigt ist. Die Schlauch- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gemanschette 23 ist mit einer nicht dargestellten Luft- 30 kennzeichnet, daß das im Mittelbereich der Gutabzugvorrichtung verbunden. Die Gutzuführvorrich- auflage aufzugebende, vorgtschichtete körnige tung wird durch einen Kanal 260 gebildet, in den das Gut wirbelfrei strömend geführt wird,
vertikale Zuführrohr 27 mündet. Der Kanal 260 ist 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-(vgl. F i g. 6) symmetrisch zur Symmetrieachse der kennzeichnet, daß ein Teil de? überwiegend leich-Gutauflage 1 angeordnet. Der Kanal 260 ist nachher 35 tes Gut enthaltenden Schicht vor dem Einlaut auf Seite durch Trennwände 280 und zg. begrenzt, tier die uutauflage seitlich auf diese Überfuhrt wird.
Boden des Kanals 260 ist gegen die Gutauflage 1 ge- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, daneigt. Der Boden des Kanals 260 weist denselben durch gekennzeichnet, daß die jeweils in des konstruktiven Aufbau auf wie die Guiaufiage i und Menge größere Fraktion beim Übertritt auf die besteht aus der Lochplatte 4, welche über die Schot- 40 Gutauflage mindestens um 90°, vorzugsweise in ten SO mit dem Sieb 30 fest verleimt ist. Die Länge Gegenrichtung umgelenkt wird,
des Kanals 260 ist derart gewählt, daß im Kanal be- S. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahreits eine erste Trennung zwischen den schweren und rens nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit einer pereinem großen Teil der leichten Fraktionen mög- forierten Gutauflage, die zu ihrer Neigung entlich ist. 45 gegengesetzt schwingt, und einer untei der Gut-Auf dem Sieb 3 ist ein Keii 34 befestigt, der mit auflage angeordneten Gaszuführung, einem im seiner Schneide in den Bereich der Mündung 40 der Bereich der höchsten Stelle der geneigten Gut-Gutzuführvorrichtung 260 ragt. Der Keil ist (vgl. ,,auflage angeordneten Auslauf für das schwere Fig.6) symmetrisch zur Symmetrieachse der Gut- ·.. Gut sowie einer im Bereich der tiefsten Stelle anauflage 1 angeordnet. Im Bereich der Schnittgeraden 50 geordneten Austragsvorrichtung für das leichte der Flanken des Keils mit den konvergierenden Sei- Gut und einer im Mittelbereich der Gutauflage tenwänden des Gehäuses 2 ist je ein Auslauf 6 bzw. mündenden GutzufUhrvonichtung, dadurch ge-60 angeordnet, durch welche die schwere Fraktion kennzeichnet, daß die Gutzuführvorrichtung als die Vorrichtung verläßt. Durch die Flanken des Keils . schwingender Renal (26,260) mit gasdurchlässi-34 wird das aus dem Kanal 260 austretende Gut 55 gem Boden ausgebildet ist, der eine für einen gezwangläufig zur Seite umgelenkt und gleichmäßig wünschten Grad der Schichtung ausreichende auf die Gutauflage 1 verteilt. Die größere Gleich- Länge besitzt, und dessen Mündung (40) im Mitmäßigkeit in der Gutverteilung auf die Gutauflage 1 telbereich koplanar zur uutauflage (1) liegt
zeitigt in der Folge eine gesteigerte Trennwirkung der 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch geVorrichtung. & kennzeichnet, daß die Mündung (40) in einer der Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbei- .Fallrichtung entgegengesetzten Richtung oder spiel ist der Kanal 26 bzw. 260 der GutzufUhrvor- höchstecs bis zu einem Winkel von 90° euer zu richtung vollständig vom Boden 1 getrennt und mit dieser orientiert ist.
einem eigenen Schwingantrieb versehen, wobei in die- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 dadurch ge-
sem Fall der Kanal zur Fallrichtung des Bodens 1 65 kennzeichnet, daß in mindestens einer den Kanal
quer orientiert und mittig auf den Boden mündet. (26,260) gegenüber dir Gutauflage (1) absren-
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Begren- zenden Seitenwand (28,280,281) der Gutzuführ-
zungskante 30 bzw. 300 gegen die Austragvorrich- vorrichtung eine gegenüber der Gutauflage (1)
I 913
höher gelegene, sich gegen die Gutauflage öffnende Überlauföffnung (29, 30, 300) vorgesehen
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlauföffnung (29) unten
durch eine geradlinige Kante (30) begrenzt ist, welche einen in Richtung zur Mündung hin verminderten
Abstand von der Gutauflage (1) auf- -fweirt.
'-, 9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- ίο
-kennzeichnet, daß der Kanal (26,260) als durch .'Seitenwände (28,280,281) abgegrenzter Teil der
^gasdurchlässigen Gutauflage (1) gebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß der gasdurchlässige Boden des
Kanals (26,260) mindestens in einem vorderen Bereich gegen die Mundung (40) ansteigt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Kanals (26,
,260) in einem hinteren Bereich zwischen dem ώ
"Kanalanfang und dem vorderen Bereich eine abfallende Neigung aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Gasströmung durch die
perforierte, schwingende Gutauflage, die darauf as ausgebildete Gutzuführvorrichtung und das darüber
fließende Gut eine Luftsaugvorrichtung vorgesehen ist, die an eine mit der Gutauflage fest
verbundene, diese ganz überdeckende und mindestens in den Bereichen der Mündung und des
Auslaufes durchsichtige Teile aufweisende Luftiaughaube angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutzuführvorrichtung
mit ihrem Teil (26) längs einer äußeren Begrenzungskante der Gutauflage (1) angeordnet
ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Auslaufes (6)' eine in Fatlrichtung und angenähert· parallel zu dieser wirksame Blasdüse
(32) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die luftdurchlässige Gutauflage
(1) ein Sieb (3) aufweist, unter dem parallel eine die Luftgeschwindigkeit festlegende Lochplatte
(4) angeordnet Jt, und daß das Siebgewebe des Siebes (3) mit die Siebfläche in Felder unterteilenden,
zwischen dem Siebgewebe und der Lochplatte (4) angeordneten Schotten verklebt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutauflage zwischen damit
verbundenen Seitenwänden eine von der Austragvorrichtung zum Auslauf hin konvergierend verringernde
Fläche aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutzuführvorrichtung
zwischen den Seitenwänden und in der Symmetrieachse der konvergierenden Gutaufiage liegt
und daß zwischen der Mündung und dem Auslauf ein Keil auf der Gutaufiage aufsitzt, dessen
Schneide der Mündung zugewandt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, da3 der Keil in der Symmetrieachse der Gutauflage liegt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Schnittgeraden
der Flanken des Keils mit den Seitenwänden der Gutsuflage (1) je eine Austragvorrichtung
(6 bzw. 60) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidewinkel des Keils
gleich dem Konvergenzwinkel der Seitenwände der Gutauflage ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
sfSr*~t£ **c"x^" j*
109^21/304
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