DE1911341C - Sicherheitseinrichtung an einem kraftbetriebenen Nagler zum Verhindern des ge- - Google Patents
Sicherheitseinrichtung an einem kraftbetriebenen Nagler zum Verhindern des ge-Info
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- DE1911341C DE1911341C DE1911341C DE 1911341 C DE1911341 C DE 1911341C DE 1911341 C DE1911341 C DE 1911341C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungseinrichtung
an einem kraflbetriebenen Nagler zum Verhindern des geschoßartigen Ausstoßens von
Klammern oder Nägeln—die quer zum Ausstoßkanal
durch einen federnden Vorschubantrieb zuführbar sind—, bestehend aus einem entgegengesetzt zur Aufsetzrichtung
des Naglers verschiebbaren, das Mundstück in Werkstückrichtung überragenden Mundstückteil,
der beim Aufsetzen auf das Werkstück (Arbeitsstellung) die Sicherheitseinrichtung unwirksam
macht.
Bei einer bekannten Sicherheitseinrichtung dieser Art ist ein Gestänge vorgesehen, das in der Ruhestellung
des Naglers den Abzughebel des Kraftantriebs sperrt und in der Betriebsstellung — beim
Aufsetzen auf ein Werkstück — durch Verschieben dieses Gestänges den Abzug freigibt (USA.-Patentschrift
3 194 324) Dieses Gestänge und die zugehörigen Führungen und Gelenkteile machen diesen Nagler
weniger handlich und können die Sichtverhältnisse am Einschußort beeinträchtigen. Bei sehr kleinen
Naglern, wie sie in Kürschnerei- und Polstereibetrieben zum Einsatz kommen, können solche Gestänge
kaum eingebaut werden, weil sie wegen ihrer kleinen Abmessungen zu Störungen neigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitseinrichtung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die werter das Sperren und Lösen
bewirkende Gestänge aufsveist.
Diese Aufgabe wird eriindungsgemäß dadurch gelöst,
daß auf der dem Magazin abgewandtf υ Seite des Ausstoßkanals eine federnde Sperre am Nagler befestigt
ist, die in der Ruhestellung des Naglers im Bereich der ihm zugeführteil Klammern oder Nägel in
den Ausstoßkanal hineinragt und die Klammern oder Nägel entgegen der Vorschubkraft des Vorscliubantriebs
aus dem Aussloßkanal drängt, wobei beim Aufsetzen des Naglers auf das Werkstück die federnde
Sperre zwangläufig den Ausstoßkanal freigibt.
Es ist zwar an sich bekannt, auf der dem Magazin abgewandten Seite des Ausstoßkanals eine federnde
Sperre am Nagler zu befestigen (USA.-Patentschrift 21W <)22), aber diese dient zum Festhalten des Stößels
in seiner Ruhestellung. Während nämlich in der hauptsächlich beschriebenen Ausführung eines Naglers
(I i g. 1) nach dieser Schutzrechtschrift der Stößel in seiner oberen Stellung durch einen Magneten festgehalten
wird (als Vorteil gegenüber einem Festhalten durch Preßluft, welche Preßluft auch in Ruhestellung
halten müßte und daher Druckverluste verursachen würde), ist in Fig. 12 die besagte Federsperre vorgesehen,
die aber oberhalb des Nagelstapels liegt und daher mit der federnden Sperre nach der Erfindung
nichts zu tun hat. Tatsächlich ist der Nagler nach dieser Schutzrechtschrift nicht gegen unbeabsichtigtes
Abschießen eines Nagels gesichert.
Iu Weiterfuhrung des Erfindungsgedankens besteht die Federsperre aus einer Blattfeder, die mit ihrem
einen Ende am Nagler befestigt ist und deren anderes Ende in der Ruhestellung des Naglers frei mit einer
Abkröpfung in den Ausstoßkanal hineinragt, wobei eine einer Steuerkurve zugewandte Steuerfläche der
Blattfeder mit der Steuerkurve im Sinn des Verdrängen» der Blattfeder aus dem Ausstoßkanal zusammenwirkt.
Weiterhin ist erfindungsgemäß der Ausstoßkanal magazin^eitig von naglerfesten Fuhrungstellen und
■uf d«r ucn Magazin abgewandten Seite von einem
in Eintreibrichtung verschiebbaren Führungsteil be-
ßr Gemäß der Erfindung hat ferner der Ausstoßkanal
eine im verschiebbaren Führungstell angeordnete AlDashmschiebbare Führungsteil des mit der erfindungsgemäßen
Sicherheitseinrichtung versehenen Naglefs ist in einer mit einer Abdeckplatte losnar
verschlossenen U-förmigen Ausnehmung des nagler-
festen Teils gelagert, wobei die Verbindung des ver-
schiebbaren Führungsteils und der Abdeckplatte mit
dem Teilstiick des Stölklamriebs vorzugsweise mit
Schrauben hergestellt ist. , ,
Erfindungsgemäß liegt die federnde Sperre in einer
Ausnehmung der Abdeckplatte und ist mit ihr fest,
insbesondere durch eine Niet, verbunden.
Ferner ist erfindungsgemäß das verschiebbare Führungsteil
mit einer U-förmigen Ausnehmung versehen, durch welche die federnde Sperre in den Ausschuß-
αο kanal hineinragt und durch die eine Steuerkurve bestimmt
ist, die mit einer Steuerflache der Feder zum Herausbiegen der federnden Sperre aus dem Ausstoßkanal
zusammenarbeitet.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken ist das
verschiebbare Führun^teil mit Stirnflächen versehen,
die zur Begrenzung der Verschiebungsbre.te des IYmles
mit der Ober- b/w. Unterkante der Abdegkplatte zusammenarbeiten.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen ins-
besondere darin, daß mit Sicherheit erreicht wird, daß kein Befestigungselement versehentlich abgeschossen
sverden kann, solange der Nagler nicht
auf einen /u vernagelnden Gegenstand aufgesetzt ist In diesem lall wird zwar der Stößel ausgelöst, doci,
trifft er nicht auf ein Befestigungselement, so daß die
Stößelbewegung eine reine und unscK,cliche Leerbewegung
darstellt. Dieser Vorteil wird mit sehr einfachen und daher wirtschaftlich herzustellenden Mit
tern erzielt Die Sicherungseleincnle sind so vorteil-
h. im Gerilt untergebracht, daß sie weder dessen
Gruße noch seine Handlichkeit in irgendeiner Weise beeinflussen.
Da der Anwendung kraftbetriebener Nagler gegenüber der alten Befestigungsart mit Hammer und Nagel
wegen ihrer ungleich größeren Wirtschaftlichkeit immer steigendere Bedeutung zukommt, erhalt die erfindungsgcinäße
Sichel ung erhöhte Bedeutung, da sie die sonsi bei Anwendung derartiger Geräte leicht auftretenden
Gefahren für menschliches Leben und Sach-
werte ausschaltet. ,,-.·, · . ,, ,
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an I land
der Zeichnung nachstehend beschrieben. Es zeigt
Fig. I einen Nagler teilweise im Schnitt (Kopfteil
und Magazin sind im Schnitt dargestellt), Fig 2 einen vergrößerten Tcilschnitt durch den
Kopfteil des in FIg. I gezeigten Naglers (Ruhestellung),
der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 eine Explosionazeichnung der Einzelteile, die im Bereich der" Sicherheitseinrichtung liegen oder
zu ihr gehören, ,.«..» u ■ ■ u
F i g. 5 den Querschnitt wie in F1 g. 2, wobei sich
der Nagler aber in Arbeitsteilung befindet, «s F i g. 6 den Querschnitt! nach FI g. 2 (Sicherheitseinrichtung ist wirksam),, der Nagler Ist nicht in
Arbeitsstellung und der Stößel trotzdem ausgelöst worden.
I 91 1 341
Ι2ι/ und
Die Fig. I zeigt ein nach dem Unterladeprinzip ihren oberen Stirnflächen mit |Sc»™B '1^ A„sstol.l·
arbeitendes liintreibgerät mit einem Kopfteil, wie er 10/) zur Einführung des mohus
ohne Sicherung in der deutschen Auslegeschrilt kanal 13 verseilen.
1204 5')') mit dem Titel »Stößelführung für Geräte In den folgenden Abscnniiiui 2 ^,
zum Eintreiben von Heftklammern od. dgl.« beschrie- 5 weise der Sicherung 1JP ,!f£"n"",Hf, (|cr ledernden
zum iiintreiDen von nettKiammern oü. ügi.« nescnrie- :>
wei^c uui j^,^,.,..b ■_— ,„ , ädernde
neu wird. zeigt wird, liegt die Deckflacru. in Ί ihtM, .„
Mit einem Teiistück 1 des im wesentlichen zylin- Sperre 18 auf der im Maga/m - /uι ■ ^ ^^
drischen Kopfteils des Eintreibgeräts ist eine Abtleck- stehenden Klammer 7 aiii, uie rtuLi ' ^^.,,^.
iinfecicn-
uiini.iii;n PHIiJIiUIiMUUb u.1,111 un>j;i;i inn iai ciiii; /miucciv- aivm-nuw.· ■- . yorSCllllbledei'')
schiene 3 de- Gehäuses des Magazins 2 fest verbun- den Sperre 18 ist großer als me u klkuKk sperre
ILlIlUIl'.; J Ut- klUlliUlhUM l|CS IYIilgil/.ΙΙΙΛ - ΙΪ51 VCIIJUII" "»-" "l""" "" ·"· C .. f>duTW.
ilen, das sich rechtwinklig zum Teilstück I erstreckt. io im Magazin 2. Deshalb druckt oil .
Nach unten wird die Abdeckschiene 3 durch einen die Klammer aus dem ScnuUKanai κ ,' u. SpcrrL.
auf ihr verschiebbar gelagerten Unterschiebet ah- schließt diesen zum Magazin Inn. ι it Sl,.UL.|kurvv
geschlossen, an dessen Vorderende ein sich nach 18 berührt mit ihrer Steuern;itli^- » - - ^..^
unten erstreckendes naglerfestes Führungsteil 5 au- 18' des veischiebbaren !-uhninj!mlh- - ^ ^
gebracht ist. Auf einer mit dem Unterschiebet ver- 15 diese bis zum Eingriff der -1J1"1",' " nic , lllt.
bundenen Schiene 6 werden U-förmige Heftklam- Oberkante der Abdeckplatte 14 naui um . ^ ^
mern 7 durch einen Schieber 8 und einen Vorschub- flächen des naglerfesten Fuhnuiü^iis. ■ hl'mL.hl
antrieb 9 in Richtung auf die Stirnseite vorgespannt schiebbaren Führungsteils 1- liegen iu ^^
bzw. verschoben. Zwischen dem Teilstück 1 und der in einer Ebene. Wird das Emlremgt.r. ι η ^{/.
Abdeckschiene 3 ist ein U-förmige* naglerfestes Fiih- ™ Vorgang wie in F ι g. 5 aut e Werks · ^ ^ ^
miigsteil 10 (F ig. 2 und 4) eingelegt, d-s mit seinen so berührt das verschiebbare ,"hfU"^i L'1 ^j1.,,,
Schenkeln 10 α auf der Abdeckschiene 3 aufsitzt und Werkstückoberfläche zuerst, tu an "^- ■
deren Seitenwände mit seinen Schenkeln umfaßt. In des Gerätes und teilwe.se durch Pruck Ji ι . ,
einer U-förmigen Ausnehmung 11 des Querbalkens griff des Gerätes wird das verschiebbar., h um. ^ ^
des naglerfesten Führungsteils 10 ist ein in Richtung a5 12 gegen die Kraft der leüerniien W"\ f.iih
der Zylinderachse des Kopfteils verschiebbares Fiih- U-förmigen Ausnehmung II des n.igiu ·
runusleil 10 gelagert, in dem ein Ausstoßkanal U mit rungsteils 10 bis zum Eingriff der -'"""''1J-,"
rechteckigem Querschnitt als Schußkanal für die Heft- der Unlerkante der Abdeckplatte 14 n.iui in t ^
Hummern 7 vorgesehen ist (Fig. 3). Auf der dem schoben. Durch Zusammenarbeit der sLiir.itui .
Magazin 2 zugewandten Seite wird der Ausstoßkeil 30 dien. Steuerkurve 18' mit der Steuerll.iuiL in
13 vom Querbalken des naglerfesten Führuiu-steils 10 die federntle Sperre 18 in die Ausnehmung -·
im oberen Abschnitt und von dem nai-lerfesten Fiih- Abdeckplatte 14 zurückgebogL-n und tiei .·\ιι
rungsteil 5 im unteren Bereich begrenzt. Zum Schlie- kanal 13 freigegeben. Gleichzeitig kann titr >
lien der das verschiebbare Führungsteil 12 auf- schubantrieb 9, der nun nicht mehr der μ.ιγκ κ
nehmenden U-förmsgcn Ausnehmung 11 im nagler- 35 federnden Sperre !8 entgegenarbeiten muli..im1- >
festen Führungsteil 10 ist eine Abdeckplatte 14 vor- des Schiebers 8 die Heftklammern 7 so wut ν »rsu κ
Besehen. Das naglerfcste Führungsteil 10 und die Ab- ben, daß eine Klammer im Ausstußkanal ι.» ..u
Secknlatli. 14 werden mittels Schrauben 15 fest mit Eintrieb bereitsteht. Die oberen hndllacliei1 u; ■·
dem Teilstück 1 des Kopfteils verschraubt (F i g. 4). naglerfesten Führungsteils 10 und des yerschicbb. >
Zur Begrenzung der Axialbewegimg »les verschieb- 4° Führungsteils 12 liegen jetzt auf gleicher "'!"J- 111J,
hären Führungsteils 12 arbeiten zwei an ihm senk- bilden eine öffnung für die Einführung des Slol eis -recht
zur Richtung des Schußkanals ausgebildete in den Ausstoßkanal. Nach Auslosui1 des /. υ. ν
Stirnflächen 12« und 12 b mit der Ober- bzw. Unter- Druckluft (zugeführt über E.mlaß 23), UruckitciLr
kante der Abdeckplatte 14 zusammen. Die Abd-ek- oder Elektromagneten angetriebenen StoUels niniu·,
platte besitzt eine zum Kopfteil des Einf.eibgerates 45 des Auslöschebcls 24 gleitet der Slol.JeI /unatiis in
Mn offene Ausnehmung 16 mit rechteckigem Quer- die Einführungsöffnung des Schußkana s ua tu.
schnitt, in der sich ehe am unteren Abschnitt der dem federnde Sperre 18 zurückgebogen .st und die Ic^
Stirntsil 12 zugewandten Abdeckplattenseite mit einem fläche 18 α und den Schußkanal 13 ganz^ rrcii,utu,.
Niet 17 befestigte federnde Sperre 18 bewegen kann. hat, kann sie die Abwärtsbewegung des Stoßeis nicht
In ihrem oberen Abschnitt ist die federnde Sperre 18 50 behindern. Der Stciücl erfaßt die zum Eintrieb anzunächst
in Richtung auf den Schußkanal hin ab- stehende Klammer, preßt sie durch1 den Ausstoi kanu
newinkclt und bildet dadurch eine Steuerfläche 18", und treibt sie in das Werkstuck ein. Nach dun t. nilaim
verläuft sie im Schußkanal (Deckfläche 18«) schuß und nach dem Abheben de>
Eintreibgurates
und ist im letzten Teil in Richtung auf die Abdeck- vom Werkstück fällt das verschiebbare Fuhnmgsteil
platte hin abgewinkelt (Schräge am freien Ende 18 f). 55 12 in seine Ausgangsstellung zurück. Solange «ei
Das verschiebbare Führungsteil 12 weist an seinem Stößel 22 si Ji noch im Ausstoßkanal befindet .druckt
oberen Ende eine U-förmigc Ausnehmung 19 auf, wo- er die federnde Sperre 18 über die Deckllache 1» <r
bei die durch den Boden der Ausnehmung bestimmte aus dem Kanal heraus. Die federnde Sperre ver-Ebcnellt· nicht senkrecht zur Schtißkanalrichtung schließt den Kanal aber sofort zum Magazin hin.
ausgebildet ist, sondern schräg zu ihr. Diese schräge 60 wenn der Stößel so weit nach oben gezogen worden
Ebene 12 c arbeitet als Steuerkurve 18' mit der durch ist. daß er die federnde Sperre nicht mehr berührt,
die Schräge gebildeten Steuerfläche 18" zusammen. Wird der Stößel 12 ohne Aufsetzen des Eintreib-Im Kopfteil ist weiterhin ein Einsatz 20 vorgesehen, gera'ts auf ein Werkstück ausgelöst, erfaßt der Stößel
der von einem Kana'r 21 durchbrochen ist, in dem ein 22 - wie in F i g. 6 gezeigt - die federnde Sperre
blattförmiger Eintreibstößel 22 geführt wird. Der «5 an ihrer Schrägfläche am freien Ende 18 c und drangt
Schußkanal 13 und der Führungskanal 21 sind mit- sie in die Ausnehmung 16 ab. Wahrend des Abbiegceinander ausgefluchtet. Das verschiebbare FUhrungs- Vorganges kann der Vorschubantrieb 9 keine K amteil 12 und das naglerfeste Führungsteil 10 sind an mer in den Schußkanal 13 vorschieben. In Richtung
der Zylinderachse ist die Deckfläche 18 a so breit gewählt,
daß sie das Verbindungsstück der beiden Klammerschenkel sicher erfaßt, und so schmal, daß
nach dem Herausdrangen der Klammer aus dem Schußkanal der Weg des Stößels bis in die Ebene des S
Verbindungsstückes möglichst kurz ist. Wenn der Stößel sich durch diese Ebene hindurchbewegt hat,
gleitet er in dem leeren Schußkanal weiter.
Durch die federnde Sperre 18 wird also verhindert, daß bei nicht auf ein Werkstück aufgesetztem Eintreibgerät
und bei unbeabsichtigtem Auslösen des Stößels eine Heftklammer aus dem Gerät herausgeschossen
wird.
Claims (8)
1. Sicherheitseinrichtung an einem kraftbetriebenen Nagler zum Verhindern des geschoßartigen
Ausstoßens von Klammern oder Nägeln — die quer zum Ausstoßkanal durch einen federnden
Vorschubantrieb zuführbar sind —, bestehend ao aus einem entgegengesetzt zur Aufsetzrichtung
des Naglers verschiebbaren, das Mundstück in Wcrkstiickrichtiing überragenden MundstUckteil,
der beim Aufsetzen auf das Werkstück (Arbeitsstellung) die Sicherheitseinrichtung unwirksam as
macht, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der dem Magazin (2) abgewandten Seite des Ausstoßkanals (13) eine federnde Sperre (18) am
Nagler befestigt ist. die in der Ruhestellung des Naglers im Bereich der ihm zugeführten Klammern
oder Nägel in den Ausstoßkanal hineinragt und die Klammern oder Nägel entgegen der Vorschubkraft
des Vorschubantriebs (9) aus dem Ausstoßkanal drängt, wobei beim Aufsetzen des Naglers
auf das Werkstück die federnde Sperre zwangläufig den Ausstoßkanal freigibt.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federsperre aus
einer Blattfeder (18) besteht, die mit ihrem einen Ende (18 b) am Nagler befestigt ist und deren
anderes Ende (18 r) in der Ruhestellung des Naglers frei mit einer Abkröpfung in den Ausstoßkanal
hineinragt, wobei eine einer Steuerkurve (18') zugewandte Steuerfläche (18") der Blattfeder
mit der Steuerkurve im Sinn des Verdrängens der Blattfeder aus dem Ausstoßkanal zusammenwirkt.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßkanal
(13) magazinseitig von naglerfesten Führungsteilen (5,10) und auf der dem Magazin
abgewandten Seite von einem in Eintreibrichtung verschiebbaren Führungsteil (12) begrenzt ist.
4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßkanal (13)
eine im verschiebbaren Fühfungsteil (12) angeordnete Ausnehmung ist.
5. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurui gekennzeichnet, daß das verschiebbare
Führungsteil (12) in einer mit einer Abdeckplatte (14) lösbar verschlossenen U-förmigen
Ausnehmung des naglerfesten Teils (10) gelagert ist, wobei die Verbindung des verschiebbaren
Führungsteils (12) und der Abdeckplatte (14) mit dem Teilstück (1) des Stößelantricbs vorzugsweise
mit Schrauben (15) hergestellt ist.
6. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 »iis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
federnde Sperre (18) in einer Ausnehmung (16) der Abdeckplatte (14) liegt und mit ihr fest, insbesondere
durch einen Niet (17) verbunden ist.
7. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
verschiebbare Führungsteil (12) mit einer U-förmigen Ausnehmung (19) versehen ist, durch
welche die federnde Sperre (18) in den Ausstoßkanal (13) hineinragt und durch die eine Steuerkurve
(18') bestimmt ist, die mit einer Steuerfläche (18") der Feder zum Herausbiegen der
federnden Sperre (18) aus dem Ausstoßkanal (13) zusammenarbeitet.
8. Schußsicherung nach einem der Ansprüche ? bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare
Führungstei! (12) mit Stirnflächen (12 α und
12 b) versehen ist, die zur Begrenzung der Verschiebungswcite
des Teiles mit der Ober- bzw. Unterkante der Abdeckplatte (14) zusammenarbeiten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3100703A1 (de) * | 1981-01-13 | 1982-08-05 | Johann Friedrich Behrens AG, 2070 Ahrensburg | "sicherheitsvorrichtung fuer kraftgetriebene nagler zum verhindern des geschossartigen ausstossens von klammern oder naegeln" |
| DE3533840A1 (de) * | 1985-09-23 | 1987-04-02 | Bosch Gmbh Robert | Kraftbetriebenes einschlaggeraet, insbesondere fuer heftklammern |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3100703A1 (de) * | 1981-01-13 | 1982-08-05 | Johann Friedrich Behrens AG, 2070 Ahrensburg | "sicherheitsvorrichtung fuer kraftgetriebene nagler zum verhindern des geschossartigen ausstossens von klammern oder naegeln" |
| DE3533840A1 (de) * | 1985-09-23 | 1987-04-02 | Bosch Gmbh Robert | Kraftbetriebenes einschlaggeraet, insbesondere fuer heftklammern |
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