DE1906887A1 - Vorrichtung zum Befestigen von Messeinrichtungen in einer Armaturentafel - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von Messeinrichtungen in einer ArmaturentafelInfo
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Description
- Vorrichtung zum Befestigen von Meßeinrichtungen in einer Armaturenfafel.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Meß- und/oder Kontrolleinrichtungen, wie einzelne oder zu einedr Einheit zusammengefaßte Meßinstrumente, Kontrolleuchtensätze und dergleichen, in für die Einrichtungen vorgesehene Ausnahmungen einer Armaturentafel mittels federnder Elemente.
- Die Be@estigung von Meß- und/oder Kontrolleinrichtungen in einer Armaturentafel, wie beispielsweise einer für ein Kraftfahrzeug vorgesehenen Meßeinrichtung, in der ein Geschwindigkeitsmesser, ein Drehzahlmesser, ein Benzinstandsanzeiger und dergleichen zu einer Einheit zusamengefaßt sein kann, in einem Armaturenbrett eines Kraffahrzeuges, erf@lgt k@ufig durch eine von außen zugängliche Schrubverbindung oder durch an der Rückwand der Armaturentafel angreifende und mit der Einrichtung verschraubbare Bügel, mit denen die Einrichtung in der Armaturentafel verspannt werden kann. in solches Befestigen hat jedoch den Nachteil, daß entweder das aussehen der Armaturentafelvorderseite beeinträchtigt wird oder die Rückseite der häufig bereits installierten Armaturentafel zugänglich sein muß, was insbesondere im Kraftfahrzeugbau nicht immer gewährleistet ist4 Es ist daher eine Befestungsvorrichtung vorgeschlagen worden, die aus zwei oder mehreren, gleichmäßig auf den Umfang der Meßeinrichtung verteilten und mit dieser fest verbundenen Spreizfedern besteht, die während des isetzens der Einrichtung in die entsprechende Ausnehmung der Armaturentafel einfedern, nach dem Einsetzen auseinanderspreizen und sich entweder gegen die Rückseite der Armaturentafel abstützen oder in Eingriff mit dem Rand der Ausnehmung gelangen. Hierbei ist es beispielsweise für einen ordnungsgemäßen Sitz der Einrichtung in der Armaturentafel erforderlich, daß die freien Enden der Spreizfexdern alle gleichen Abstand zum Rand der Meß- und/oder Kontrolleinrichtung aufweisen, was erhebliche Fertigungs- und motagetechnische Schwierigkeiten, insbesondere bei einer Massenherstellung, nach sich zieht.
- Darüber hinaus sind, da ein Anschweißen der Spreizfedern an die Einrichtung möglichst vermieden werden soll, um die Federeigenschaften der Spreizfedern nicht zu beeinträchtizen, zusätzliche Befestigungsmittel sowie geschultes Personal zur Befestigung der Spreizfedern an der Einrichtung erforderlich, was die auf dem Produkt lastenden Kosten ungünstig beeinflußt.
- Dies@ Schwierigkeiten und Nachteile erden durch die Erfin-und überwunden und zwar dadurch, daß erfindungsgemäß an mindestens einer Stelle der Ausnehmung ein federndes Element vorhanden und die dieser gegenüberliegende Stelle als rippenförmiger Anschlag ausgebildet ist, und daß die Einrichtung eine diesen Anschlag u@greifende Nut sowie eine in eingesetztem Zustand der Einrichtung sich an dem federnden Element abstützende Schulter besitzt und in der Ausnehnungsebene mindestens um die Eingriffstiefe des Anschlages in die Nut genen das federnde Element verschiebbar ist. Diese erfindungsgemäße V errichtung besitzt nicht nur nicht die obengenannten Nachteile, sondern hat darüber hinaus auch bei geeignetem Aufbau erhebliche fertigungstechnische Vorteile, die eine billige Massenfertigung einer solchen Vorrichtung erlauben.
- Die Ausbildung des rippenförmigen Anschlages sowie der dafür vorgesehenen Nut in der Einrichtung kann auf verschiedene Weise erfolgen und hangt im Wesentlichen -ron dem Aufbau der Meß- und/oder Kontakteinrichtung und der Anordnung der Einrichtung in der Ausnehmung ab. So kann bei einer Einrichtung mit einer die Ausnehmung überdeckenden Frontfläche der ri@penförmige Anschlag durch die Vorder-und Rückseite der Armaturentafel an der Stelle der Ausnehmung gebildet sein, während bei einer Einrichtung mit einer in die Ausnehmung passen'en Frontfläche, die entweder größer oder ungefähr gleich der daran anschließenden Gehäusequerschnittsfläche der einrichtung ist, der rippenförmige Anschlag eine Breite besitzt, die kleiner als die Dicke der Armaturentafel an der Stelle der Ausnehmung ist.
- Entsprechend kann die für den Anschlag vorgesehene Nut an einer Einrichtung, deren Frontfläche größer ist als die daran anschließende Gehäusequerschnittsfläche, durch eine mit Abstand zur Rückseite der Frontfläche angeordnete Nase oder, was besonders vorteilhaft ist, durch einen ungefähr parallel und mit Abstand zur Rückseite der Frontfläche auf dem Gehäuse der Einrichtung angeordneten, vorzugsweise rechteckförmigebn Wulst gebildet sein. Durch einen solchen Wulst wird @ämilich nicht nur die Nut erhalten sondern darüber hinaus auch die hinter das federnde Element greifende Schulter. Zudem hat ein derartiger Wulst den Vorteil, daß er in einfacher Weise, beispielsweise durch Aufschieben und Festkleben, an der Einrichtung montiert werden kann, wenn er nicht überhaupt bei e@@em aus Kunststoff ?-tta-henden Gehause an dieses mit angespritzt ist, Insbesondere dann, wenn eine Meß- und/oder Ko@troleinrichtung mit einer in die Ausnehmung passenden Frontflächel, die größer oder gleich der Gehäusequerschnittefläche der Einrichtung ist, in die Ausnehmung eingesetzt werden soll, besteht das federnde Element am zweckmäßigsten aus einer in einer an oder in der Armaturentafel angeordneten Führung gleitenden Leiste, deren freie Kantenfläche ungefähr parallel zu der der Leiste benachbarten Kantenfläche der Einrchtung verläuft und die über eine Feder mit der Armaturentafel in Verbindung steht. Dadurch kann ein gefälligem Aussehen der Armaturentafelvorderseite erzielt werden.
- Bei Einrichtungen dagegen, die eine die Ausnehmung über deckende Frontfläche aufweisen, und insbesondere bei einer aus Kunststoff bestehenden Armaturentafel ist am zweckmäßigsten jedes federnde Element ein stab- oder blattförmiges Kunst stoffglied geringer Querschnittsfläche, dessen eines Ende mit der Armaturentafel eine Einheit bildet. Dies hat den Vorteil, daß das oder die federnden Elemente in einem Arbeitsgang zusammen mit der Armaturentafel hergestellt werden können und somit eine zeitraubende Montage des oder der federnden Elemente entfällt.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung seien an hand der Zeichnung, die in zum Teil schematischer Darstellung zwei Ausführungsbeispiele enthält, näher erläutert.
- Im einzelnen zeigen Fig. 1 eine teilgeschnittene perspektivische Ansicht einer in einer Armaturentafel befestigern ten Kontroleinrichtung.
- Fig. 2 a. b und c verschiedene Demontagephasen der Einrichtung gemäß Fig. 1 und Fig. 3 eine teilgeschnittene perspektivische Ansicht eines in einer Armaturentafel befestigten Maßinstrumentes." Wie aus der Figur 1 hervorgeht, ist in einer Armaturentafel 1, die eine Ausnehmung 2 besitzt, eine eine Leu8chtensat@ enthaltende Kontrolleinrichtung 3 befestigt, deren Prontfläche 4 der Ausnehmung 2 angepasst und ungefähr gleich der daran anschließenden Gehäusequerschnittsfläche der Kontrolleinrichtung ist. In der @@ntfläche 4 sind mehrere trichterförmige Öffnungen 5 für die einzelnen nicht gezeichneten Leu@hten vorgesehen. Eine Seite der Ausuehmung 2 ist als Führung 6 für eine Leiste 7 ausgebildet, die mit ihrer freien Kautenfläche parallel zu der der Leiste 7 benachbarten Kentenfläche der Kontrolleinrichtung 3 verläuft und über die Feder 8 mit dem Armaturenbrett 1 in Verbindung steht. Die dieser Seite Ausnehmung 2 gegenüberliegende Seite trägt einen rippenförmigen Anschlag 9, dessen Breite kleiner als die Dicke der Armaturentafel 1 an der Stelle der Ausnehmung 2 ist. Die Kontrolleinrichtung 3 besitzt eine entsprechende, in den Anschlag 9 eingreifende Nut 10 sowie eine in eingesetztem Zustand der Kontrolleinrichtung 3 sich an der Leiste 7 abstützende Schulter 11 und ist um die Eingriffsti@fe des Anschlages 9 in die Nut 10 in der Ausnehmungsebene gegen die Leiste 7 verschiebbar. Um beim Einsetzen oder Entfernen der Kontrolleinrichtung 3 in bzw. aus der Armaturentafel 1 ein Durchfallen der Kontrolleinrichtung 3 hinter die Armsturentafel 5 zu vermeiden, können auf beiden freien Seiten der Ausnehmung 2 jeweils ein oder mehrere Ansätze 12 vorhanden sein.
- Die Figuren 2 a - c zeigen die Wirkungsweise des Herausnehmens - Figurenfolge a, b, c - und des Einsetzens - Figurenfolge c, b, a - der Kontrolleinrichtung 3 in die Ausnehmung 2 der Armaturentafel 1 im Querschnitt. Das Herausnehmen der Kontrolleinrichtung 3 erfolgt durch schräges Hochdrücken der Kontrolleinrichtung 3 etwa in Richtung des Pfeiles P, wodurch Nut 10 und Aneh1a 9 außer Eingriff geraten, und durch eine daran anschließende hori@ontale Bewegung der schräg stehenden Kontrolleinrichtung 3 in Richtung des Pfeiles A. Das Einsetzen erfolgt in umgekehrter Rich-.
- tung entsprechend.
- In der Figur 3 ist schließlich ein in einsr Auanehmung 2 einer aus Kunststoff bestehenden Armaturentafel 1 befestigte Meßinstrument 13 dargestellt, dessen rechteckige Prontfläche 14 die Ausnehmung 2 überdeckt und größer als die daran anschließende Gehäuseuqerschnittsfläche des Meßinstrumentes ist. Die Nut 10 und die Schulter 11 werden in vorliegendem Fall durch einen parallelen und mit Abstand zur Rückseite der Frontfläche 14 auf dem Gehause 15 des Meßinstrumentes 13 angeordneten, rechteckförmigen Wulst 16 gebildet, der aus Kunststoff bestehen und auf dem Gehäuse 15 angeklebt sein kann. Der in die Nut 10 eingreifende rippenförmige Anschlag 9 ist durch die Vorder- und Rückseite der Armaturentafel 1 gebildet, während als federndes Element ein blattförmiges Kunststoffglid 17 geringer Querschnittsfläche vorgesehen ist, dessen eines Ende mit der Armaturentafel 1 eine Einheit bildet und dessen anderes Ende bei eingesetztem Meßinstrument 13 mit seiner Kantenfläche an dem als Schulter dienenden Wulst 16 anliegt.
Claims (4)
1. Voirrichtung zum lösbaren Befestigen von Meß- und/oder Kontrolleindrichtungenl,
wie einzelne oder zu einer Einheit zusammengefaßte Meßinstrumente, Kontrolleuchtensätze
und dergleichen, in für die Einrichtungen vorgesehene Ausnehmungen einer Armaturentafel
mittels federnder Elemente, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Stelle
der Ausnehmung ein federndes Element vorhanden und die dieser gegenüberliegende
Stelle als rippenförmiger Anschlag ausgebildet ist, und daß die Einrichtung eine
diesen Anschlag umgreifende Nut sowie eine in eingesetztem Zustand der Einrichtung
sich an dem federnden Element abstützende Schulter besitzt und in der Ausnehmungsebene
mindetene um die Eingriffstiefe des Anschlages in die Nut gegen das federnde Element
verschiebbar ist.
2.Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Meß-und/oder Kontrolleinrichtung,
deren Frontfläche größer ist als die daran anschließende Gehäusequerschnitt@fläche
der Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß G@o6 Eut durch einen ungefähr
parallel und mit Abstand zur Rüchseite der Prontfläche auf dem Gehäuse der Einrichtung
ang@@@d@ete@ vorzugsweise rechteckförmigen Wulst gebildet ist.
3. vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 daduroh gekennzeichnet, daß
das federnde Element aus einer in einer an oder in der Armaturentafel angeordneten
Puhrung gleitenden Leiste besteht, deren freie Kantenfläche @ngefähr parallel zu
der der Leiste benachbarten Kantenfläche der Einrichtung verläuft und die über eine
Feder mit der QArmaturentafel in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3 mit einer aus Kunststoff
bestehenden Armaturentafel, dadurch gekennzeichnet, daß jedes federnde@ Element
aus einem stab-oder blsttförmigen Kunststoffglied geringen Querschnittsfläche besteht,
dessen eines Ende mit der Armaturentafel eine Einheit bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691906887 DE1906887A1 (de) | 1969-02-12 | 1969-02-12 | Vorrichtung zum Befestigen von Messeinrichtungen in einer Armaturentafel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691906887 DE1906887A1 (de) | 1969-02-12 | 1969-02-12 | Vorrichtung zum Befestigen von Messeinrichtungen in einer Armaturentafel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1906887A1 true DE1906887A1 (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=5724972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691906887 Pending DE1906887A1 (de) | 1969-02-12 | 1969-02-12 | Vorrichtung zum Befestigen von Messeinrichtungen in einer Armaturentafel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1906887A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2734066A1 (de) * | 1977-03-07 | 1978-09-21 | Borletti Spa | Kraftfahrzeug-armaturenbrett |
| DE2734067A1 (de) * | 1977-03-07 | 1978-12-21 | Borletti Spa | Geraete-aufnahmebehaelter fuer ein kraftfahrzeug-armaturenbrett, insbesondere fuer einen fahrtenschreiber |
| WO2002098696A1 (de) * | 2001-06-06 | 2002-12-12 | Methode Electronics, Inc. | Montageeinheit zum einsetzen in eine montageöffnung und instrumententafel zur aufnahme der montageeinheit |
| FR2913376A1 (fr) * | 2007-03-05 | 2008-09-12 | Renault Sas | Agencement pour la fixation sur une planche de bord d'un boitier d'instruments d'un vehicule automobile. |
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| WO2018172043A1 (de) * | 2017-03-22 | 2018-09-27 | Audi Ag | Befestigungssystem |
-
1969
- 1969-02-12 DE DE19691906887 patent/DE1906887A1/de active Pending
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| WO2009138605A3 (fr) * | 2008-05-14 | 2010-01-21 | Renault S.A.S. | Instrument de bord apte a etre monte sur une planche de bord d'un vehicule automobile et planche de bord correspondante |
| WO2018172043A1 (de) * | 2017-03-22 | 2018-09-27 | Audi Ag | Befestigungssystem |
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