DE1994525U - Maschine zum transport und ausbringen von material, insbesondere mineralduenger. - Google Patents
Maschine zum transport und ausbringen von material, insbesondere mineralduenger.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
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Description
Maschine zum Transport und Ausbringen von
Material, insbesondere von Mineraldünger.
Pos; HfS-'"ίί"!
Die Neuerung besieht sich auf eine Maschine ztxm Transport und
Ausbringen von Material, insbesondere von Mineraldünger, die mit
einem Vorratsbehälter ausgestattet ist, aus dem das Material mit Hilfe zumindest eines Ausbringorganes aus mindestens einer mit
ein oder mehreren Elementen verschließbaren Durchlaßöffnung ausgebracht
wird.
Das Wesen der Neuerung besteht darin, ohne Verstellung des Elementes
über einen besonderen Hebel ein automatisches öffnen beim Beginn des Ausbringens und ein automatisches Schließen des Elementes
nach Beendigung des Ausbringens oder Streuens zu erreichen.
Bei den bekannten Maschinen dieser Bauart wird die Streumenge über
einen Durchiaßschieber geregelt, der je nach gewünschter Menge die
Öffnung im Vorratsbehälter mehr oder weniger abdeckt. Soll der ÄusbringoTorgang beendet werden, wird die DurChlaßöffnung mit Hilfe
des Durchiaßschiebers verschlossen, um somit einen Verlust an Material
zu vermeiden. Die bekannten Maschinen besitzen den Nachteil, daß vor und nach jedem Streuvorgang neben dem Ei»- oder Ausschalten
des Ausbringorganes der oder die Durchlaßschieber über Handhebel
geöffnet bzw. geschlossen werden müssen. Abgesehen von der Abnutzun;
dieser Maschinenteile und dem Kraftaufwand für die Bedienungsperson
besteht bei dieser häufigen Verstellung ständig die Gefahr, daß
die Dur· chi aß schieb er nicht immer wieder genau bis in die gewünschte
Lage verstellt werden. Hierdurch entstehen zwangsläufig Unregelmäßigkeiten beim Ausbringen und vor allen Dingen beim Ausstreuen des
Materials«
Zur Vermeidung dieser Nachteile sieht die Neuerung, vor, daß die
'Fördergeschwindigkeit des Ausbringorganes in irgendeiner bekannten
Weise regelbar ist Und daß das Element aus einer an sich bekannten
selbsttätigen Anschlußklappe besteht, die unter Kraftwirkung, jedoch
attsweichbar an, der Durchlaßöffnung anliegt. Hierdurch wird- es
möglich, daß das Element allein durch das zur Ausbringung des Mate
rials sich bewegende Ausbringorgan selbst oder durch den durch das
sich bewegende Äusbringorgan auf das Material ausgeübten Druck geöffnet
wird, und damit einen Auslaufspalt für das auszubringende
Material fredgibt. Wird der Antrieb des Ausbringorganfes bei Beendigung des Arbeitsvorganges abgeschaltet, schließt das Element
automatisch die Durchlaßöffnung wieder ab. Die Mengenregulierung
erfolgt hierbei allein über die Regelung der Bewegungsgeschwindigkeit
des Ausbringorganes und damit des Druckes auf das Element.
Ein in dieser Weise wirkendes Element ist nach der Neuerung dadurch leicht an der Maschine anzubringen, daß das Element schwenkbar
an der Durchlaßöffnung angeordnet ist.
Die nach der Neuerung erwünschten Effekte erreicht man in einfacher Weise dadurch, daß das Element durch ein Eigengewicht an
der Durchlaßöffnung anliegt.
Wird der Druck des Ausbringorganes bzw. des durch dieses beeinflußten
Materiales groß,ist nach der NeueruHg vorgesehen, daß an dem
Element bzw. an Verwendungsteilen ein Organ angeordnet ist, durch
welches auf das Element ein Drehmoment in Richtung auf die DurchlaßÖffnung
ausgeübt wird.
Um für sehr verschiedene Arten von Materialien oder für sehr verschiedene große Ausbringmengen bzw. um überhaupt das Element zum
Druck des Materials bzw. des Ausbringorganes einstellen zu können,
sieht die Neuerung weiterhin vor, daß das Organ einstellbar angeordnet ist.
Ferner ist neuerungsgemäß vorgesehen, daß das Organ aus einem Gewicht oder aus einem elastischen Teil, vorzugsweise aus einer Feder
besteht. Mit Organen dieser Art kann sehr einfach auf das Element
ein Drehmoment in Richtung auf die Durchlaßöffnung ausgeübt werden.
Will man die Ausbringung eines zusätzlichen Organes vermeiden, kann
schließlich nach der Neuerung das Element selbst v~elas tisch ausgebildet
sein.
Die in den Schutzansprüchen gekennzeichnete Neuerung ist anhand der beigefügten Zeichnungen dargestellt und in der folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 das hintere Ende einer Maschine nach der Neuerung im Längsschnitt
— 3 —
Fig. 2 die Maschine nach Fig. 1 im Schnitt A -..B,
Fig. 3 den Ausschnitt C aus Fig. 2 in vergrößertem Maßstäbe mit
Federn ausgestattete Elemente und Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3, wobei die Feder durch Gewichte
ersetzt werden.
Die Maschine 1 besteht im wesentlichen aus dem Vorratsbehälter 2,
dem Ausbringorgan. 3 in Form von zwei Förderschnecken, dem Streaorgan
4, sowie dem Fahrgestell 5· Das im Vorratsbehälter 2 befindliche
Material 6 wird mit Hilfe der Förderschnecken zum hinteren
Teil der Maschine 1 gefördert und aus den beiden Auslaßöffnungen
7i7'» die sich in einem dachförmigen Mittelteil 8 des Vorratsbehälters 2 befinden, ausgebracht und fällt auf das Streuorgan 4, von dem
es abgeschleudert wird.
Zur Schließung der Auslaßöffnungen 7j7' sind an dem dachförmigen
Mittelteil 8 je ein Element 9»9* angebracht, welches jeweils unter
dem Druck einer Feder 10,10' gegen die Auslaßöffnungen 7*7r gedrückt
wird.
Zur Einstellung des Federdruckes dient je eine Stellschraube 11,11',
die an einer Verlängerung 12,12' des Elementes 9j9' angebracht ist
und die durch eine Kontermutter 13)13" gegen selbsttätige Verdrehung
gesichert ist. Die Feder 10,10' ist zwischen einem Zapfen l4,l4! an c
der Stellschraube 11,11' und einer Führung 15,15' angeordnet, wobei
letztere sich an dem dachförmigen Mittelteil8 befindet.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist an dem am. Element 9,9' angebrachten
Hebel ΐ6,ΐβ' je ein verschiebbares und mit Hilfe der Schraube 17,1·?'
arretierbares Gewicht l8,l8T angeordnet, wobei durch Verstellung des
Gewichtes l8,l8' die Größe des Druckesdes Elementes 9,9' auf die
Auslaßöffnung 7>7' eingestelltwerden kann.
Zur Ausbringung des Materials 6 wird durch einen hier nicht dargestellten Mechanismus das Ausbringorgan 3 in Drehung; versetzt, wobei
die Umdrehungsgeschwindigkeit nach der gewünschten Ausbringmenge
eingestellt wird. Durch den von dem Ausbringorgan 3 erzeugten Druck
im Material 6 werden die Elemente 9»9' angehoben, wodurch sie einen
gewissen Auslaufspalt für das Material 6 freigeben, Nach Abschaltung
-4 -
des Ausbringorganes 3 schließen sich; dann die/Elemente 9,9': unter
dem Druck der Federn 10,10' bzw. der Gewichte 1.8, l8' und dichten
damit die Auslaßöffnung 7,7' ab.
Claims (8)
1. Maschine zum Transport und Ausbringen von Material, insbesondere
von Mineraldünger, die mit einem Vorratsbehälter ausgestattet
ist, aus dem das Material mit Hilfe zumindest eines Ausbringorganes
aus mindestens einer mit ein oder mehreren Elementen verschließbaren Durchlaßöffnung ausgebracht wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördergeschwindigkeit des Ausbringorganes (3) in irgendeiner bekannten Weise regelbar ist und daß das Element
(9 » 9') aus einer an sich bekannten selbsttätigen Änschlußklappe
besteht, die unter Kraftwirkung, jedoch ausweichbar an der Durchlaßöffnung
(7,7^) anliegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element
(9 s 9') schwenkbar an der Durchlaßöffnung (7,7') angeordnet ist* '
3· Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ;
das Element durch sein Eigengewicht an der Durchlaßöffnung anliegt!
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß |
an dem Element (9,9') bzw. an Verbindungsteilen (12,-12' i l6, l6 ' ) ei;
Organ angeordnet ist, durch welches auf das Element (9 59') ein
Drehmoment in Richtung auf die Durchlaßöffnung (7,7') ausgeübt j wird. -■■■. - I
5. Maschine nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ
einstellbar angeordnet ist.
6. Maschine nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Organ aus einem Gewicht (l8,l8') besteht.
7. Maschine nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ
aus einem elastischen Teil, vorzugsweise einer Feder (10,10')
besteht.
8. Maschine nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Element selbst elastisch ausgebildet ist.
Hinweit.* Diese Üntertoo* (Beschreibung un«f Sehutjonsor.) Isf ile zuletzt eingereichte, tit wa'ic'nf «m dv Wort
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA25911U DE1994525U (de) | 1966-06-14 | 1966-06-14 | Maschine zum transport und ausbringen von material, insbesondere mineralduenger. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA25911U DE1994525U (de) | 1966-06-14 | 1966-06-14 | Maschine zum transport und ausbringen von material, insbesondere mineralduenger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1994525U true DE1994525U (de) | 1968-09-26 |
Family
ID=33318430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA25911U Expired DE1994525U (de) | 1966-06-14 | 1966-06-14 | Maschine zum transport und ausbringen von material, insbesondere mineralduenger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1994525U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2553251A1 (fr) * | 1983-10-18 | 1985-04-19 | Amazonen Werke Dreyer H | Procede et appareil pour l'epandage d'engrais |
-
1966
- 1966-06-14 DE DEA25911U patent/DE1994525U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2553251A1 (fr) * | 1983-10-18 | 1985-04-19 | Amazonen Werke Dreyer H | Procede et appareil pour l'epandage d'engrais |
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