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DE19907287A1 - Anorganische Korrosionsschutz-Pigmente und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Anorganische Korrosionsschutz-Pigmente und Verfahren zu deren Herstellung

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DE19907287A1
DE19907287A1 DE19907287A DE19907287A DE19907287A1 DE 19907287 A1 DE19907287 A1 DE 19907287A1 DE 19907287 A DE19907287 A DE 19907287A DE 19907287 A DE19907287 A DE 19907287A DE 19907287 A1 DE19907287 A1 DE 19907287A1
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DE
Germany
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corrosion protection
pigments
zinc
protection pigments
corrosion
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Withdrawn
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DE19907287A
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Thomas Rentschler
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Venator Germany GmbH
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Metallgesellschaft AG
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Publication date
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08Anti-corrosive paints
    • C09D5/082Anti-corrosive paints characterised by the anti-corrosive pigment
    • C09D5/084Inorganic compounds

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Abstract

Anorganische Korrosionsschutz-Pigmente bestehen aus oberflächenbeschichteten Festkörpern mit einer Korngröße von 0,1 bis 75 mum. Zur Verbesserung der Beständigkeit der solche Pigmente enthaltenden Anstriche und Beschichtungen sind auf die Festkörper Mn¶3¶(PO¶4¶)¶2¶ und eine oder mehrere der Substanzen, ausgewählt aus Aluminiumoxiden, DOLLAR A -hydroxiden, -phosphaten, -hydrogenphosphaten, -dihydrogenphosphaten und -polyphosphaten, aufgefällt.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf anorganische Korrosionsschutz-Pig­ mente, bestehend aus oberflächenbeschichteten feinteiligen Festkörpern mit einer Korngröße von 0,1 bis 75 µm, vorzugsweise 0,2 bis 10 µm, ein Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung.
Anorganische Füllstoffe sind in feinteiliger Form vorliegende Festkörper, die sich von anorganische Weißpigmenten durch ihre Brechzahl unterscheiden. Füllstoffe haben in der Regel Brechzahlen < 1.7 (gegen Vakuum), Weißpigmente größere. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist darin zu sehen, daß diese Materialien der Füllung dienen, also in der jeweiligen Mischung einen Hauptbestandteil darstellen. Pigmente werden dagegen überwiegend in geringen Mengen verwendet. Beide Abgrenzungskriterien sind jedoch nicht exakt; denn einerseits kann auch ein Füllstoff mit einer Brechzahl von < 1.7 in einer geeignet gewählten Matrix ein gewisses Deckvermögen, also eine eigentlich pigmentspezifische Eigenschaft besitzen, andererseits werden auch bestimmte Füllstoffe nur in kleinen Mengen eingesetzt. Die Grenze ist also fließend.
Füllstoffe haben zwei Aufgaben; einmal sollen sie im klassischen Sinne ein Produkt verbilligen und dafür sorgen, daß es im Vergleich zu ungefüllten Produkten verbesserte bzw. zusätzliche neue Eigenschaften aufweist, zum anderen soll die Verwendung von Füllstoffen häufig die Herstellung von Produkten erleichtern.
Neben der kostensenkenden Wirkung haben Füllstoffe auch noch Einfluß auf die Rheologie, d. h. Verdickung und ggf. Thixotropierung durch gezielte Einstellung einer zeitabhängigen Strukturviskosität, z. B. durch Talk, Wollastonit und Kaolin. Allgemein soll das Fließverhalten bei Lacken, Beschichtungen, Druckfarben, flüssigen Kunststoffen und Dichtungsmassen beeinflußt werden. Durch Füllstoffe werden auch die optischen Eigenschaften beeinflußt, z. B. werden Weißgrad und Deckvermögen bei Ersatz des echten Weißpigments durch u. a. synthetische Silikate in Dispersionsfarben verbessert. Durch die Verwendung von Glimmer-, Eisenglimmer- und Bariumsulfat-Füllstoffen läßt sich der Korrosionsschutz von Anstrichen und Beschichtungen gegen Witterungseinflüsse und Chemikalien verbessern.
In der CZ-B-235 851 sind u. a. Füllstoffe vorgesehen, die mit einer Schicht aus Mn3(PO4)2 überzogen sind und Lacken zum Zwecke des Korrosionsschutzes zugemischt werden. Die JP-B-04 183 756 offenbart ein aus Serizitflocken bestehendes Pigment, dessen Teilchen mit einer Schicht aus Zinkoxid überzogen sind. Die Pigmentteilchen werden in Beschichtungen für Stahlbleche zum Schutz gegen Korrosion eingebracht. Die DE-C-22 00 654 befaßt sich mit Füllstoffen, wie Talk, Siliziumdioxid, Titandioxid oder Mischungen davon mit auf deren Partikeloberflächen abgeschiedenen Metallmolybdatüberzug. Diese Partikel sollen als korrosionsinhibierender Zusatz in Anstrichmitteln eingesetzt werden. Gemäß der US-A-4 017 315 kann ein solcher Überzug zusätzlich noch Metallphosphat enthalten. Die EP-A-0 505 086 beschreibt ein Verfahren, mit dem auf lamellen- und flockenförmigen Partikeln von synthetischem Eisenoxidglimmer Zinkphosphat abgeschieden wird und die zum Korrosionsschutz in Beschichtungen von Stahlbauteilen eingebracht werden. In der DE-C-22 45 995 wird ein Füllstoff aus einem inerten Kern, bestehend aus Wellastonit, Talk, Glimmer, Nephelin-Syenit und/oder Feldspat vorgeschlagen, dessen Partikel an ihrer Oberfläche mit Calciumphosphat, -phosphit und/oder -borat überzogen sind. Dieser Füllstoff soll Anstrichen und Beschichtungen eine verbesserte Dauerfestigkeit und Härte, sowie korrosionsinhibierende Wirkung und taninabsorbierende Eigenschaften verleihen.
Es ist das ständige Bestreben der Fachwelt, Anstriche, Beschichtungen, Druckfarben oder dergl. gegen die Einflüsse von Atmosphärilien und Chemikalien beständig zu machen.
Es ist daher die Aufgabe vorliegender Erfindung, Korrosionsschutz-Pigmente der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, die neben ihren Einflüssen auf das rheologische Verhalten sowie auf die optischen und mechanischen Eigenschaften eine deutlich verbesserte korrosionsinhibierende Wirkung auf die Beständigkeit von Anstrichen und Beschichtungen ausüben.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch anorganische Korrosionsschutz-Pigmente mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Die Patentansprüche 2 bis 5 geben vorzugsweise Ausbildungen der Oberflächenbeschichtung der Festkörper wieder.
In den Ansprüchen 6 bis 10 sind die als besonders geeigneten Festkörper der Korrosiosschutz-Pigmente angegeben.
Die Ansprüche 11 bis 20 betreffen die Herstellung der erfindungsgemäß aufgebauten Korrosionsschutz-Pigmente.
Die Ansprüche 21 und 22 betreffen die Anwendung der Korrosionsschutz-Pigmente.
Die erfindungsgemäß ausgebildeten anorganischen Korrosionsschutz-Pigmente bewirken insbesondere eine deutliche Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Lacken, Beschichtungen, Kunststoffen gegen Witterungseinflüsse und Chemikalien.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Korrosionsschutz-Pigmente ist nachfolgend näher am Beispiel eines Bariumsulfat-Trä­ germaterials erläutert. Bei dem verwendeten BaSO4 kann es sich sowohl um natürlichen Schwerspat als auch um frisch gefälltes, synthetisches BaSO4 unterschiedlicher Teilchengröße und Morphologie handeln.
Eine wäßrige BaSO4-Suspension mit einem Feststoffgehalt von 21% BaSO4 wird unter ständigem Rühren auf eine Temperatur von 80°C erhitzt. Die pH-Werte der einzelnen Fällungsstufen im Bereich von 4 bis 8 werden während der Nachbehandlung je nach Bedarf mittels NaOH beziehungsweise H2SO4 eingestellt und konstant gehalten. Die einzelnen Komponenten - Phosphorsäure und Mangansulfatlösung sowie im Anschluß Natriumaluminatlösung - wer­ den in einer mehrstufigen Fällung stöchiometrisch unter Rühren und Halten von pH und Temperatur auf die Oberfläche des Trägermaterials, in diesem Falle auf BaSO4, aufgefällt. Nach einer Reifezeit von ca. 2 Stunden unter ständigem Rühren bei vorgegebener Temperatur wird das entstandene Produkt abfiltriert, mit deionisiertem Wasser gewaschen, getrocknet und im Falle möglichst feinteiligen Materials anschließend strahlgemahlen.
Die Strahlmahlung entfällt bei der Verwendung plättchenförmiger Trägermaterialien. Das erhaltene Produkt kann einem zusätzlichen, optionalen Glühprozeß unterworfen werden.
Mittels dieser Verfahrensmaßnahmen können die erfindungsgemäßen Korrosionsschutz-Pigmente hergestellt werden, und zwar unter der Auswahl gewünschter Trägermaterialien und deren Feinteiligkeit beziehungsweise Morphologie in Kombination mit unterschiedlichen, aktiv korrosionsschützenden Oberflächenbeschichtungen.
Diese Korrosionsschutz-Pigmente werden in unterschiedlichen Pigmentvolumenkonzentrationen (PVK), d. h. dem Verhältnis des Gesamtvolumens des Korrosionsschutz-Pigmentes in einem Produkt zum Gesamtvolumen aller nicht flüchtigen Anteile, in Lackrezepturen eingebracht. Nachfolgend ist ein Beispiel eines lösungsmittelbasierenden Alkyd-Beschichtungssystems (Angaben in Gewichtsprozent als Feststoff gerechnet) wiedergegeben: Alkydharz (kurzölig) 20%, Phenolharz 5%, TiO2 8%, Korrosionsschutz-Pigment 10%, Schwerspat 6%, Talkum 8%, Hautverhinderungsmittel (Oxin) 0,4%, Bentone 1%, Sikkativ 0,06%, Rest zu 100%: Lösungsmittel Xylol, Glykole, Butylacetat. Die Anteile der Pigmente und Füllstoffe können entsprechend den Anforderungen variiert werden.
Die Komponenten werden hierbei mit einem Dissolver vermischt beziehungsweise vordispergiert und anschließend über eine Permühle dispergiert. Mit diesem Ansatz können beispielsweise anwendungstechnische Salzsprühnebelprüfungen gemäß DIN 51167 durchgeführt werden, indem das Beschichtungssystem auf entfettete Bleche von 100 × 150 × 1 mm aufgeschleudert, getrocknet und anschließend in spezielle Salzsprühnebelkammern eingebracht wird.

Claims (22)

1. Anorganische Korrosionsschutz-Pigmente, bestehend aus oberflächenbeschichteten Festkörpern mit einer Korngröße von 0,1 bis 75 µm, vorzugsweise 0,2 bis 10 µm, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Festkörper Mn3(PO4)2 und eine oder mehrere der Substanzen, ausgewählt aus Aluminiumoxiden, -hy­ droxiden, -phosphaten, -hydrogenphosphaten, -di­ hydrogenphosphaten und -polyphosphaten aufgefällt sind.
2. Korrosionsschutz-Pigmente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mn3(PO4)3 ganz oder teilweise durch Zn3(PO4)2 ersetzt ist.
3. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Festkörper zusätzlich Phosphate und/oder Oxide des Cers und/oder Hydroxide des Zinns, vorzugsweise in vierwertiger Oxidationsstufe, einzeln oder zu mehreren aufgefällt sind.
4. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anteile der Substanz, gewichtsbezogen auf den Festkörper,
0,1 bis 15% Mangan
0,1 bis 15% Zink
0,1 bis 15% Al2O3
0,1 bis 5% CeO2
0,1 bis 10% SnO2
betragen.
5. Korrosionsschutz-Pigmente nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anteile der Substanzen, gewichtsbezogen auf den Feststoff
0,1 bis 3% Mangan
0,1 bis 6% Zink
0,1 bis 6% Al2O3
0,1 bis 2,5% CeO2
0,1 bis 5% SnO2
betragen.
6. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper natürliche Silikatfüllstoffe, insbesondere Feldspat Zeolithe, Talk, Pyrophyllit, Kaolin, Glimmer, Muskorit, Bentonit, Wollastonit und Tremolit sind.
7. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper Bariumsulfatfüllstoffe, insbesondere Schwerspat und Blanc fixe, sind.
8. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper Zinkpigmente, insbesondere Zink, Zinkoxid, Zinksulfid und Lithopone sind.
9. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper Eisenglimmer sind.
10. Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper Aluminiumoxid sind.
11. Verfahren zur Herstellung der Korrosionsschutz-Pigmente nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch wäßrige Lösung, in der lösliche, anorganische und/oder organische Metallverbindungen des Aluminiums, des Mangans und/oder des Zinks und/oder des Cers und/oder des Zinns und/oder Phosphorverbindungen enthalten sind.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Aluminiumverbindungen Alkalialuminate, Aluminiumsulfate, -hy­ droxide und -halogenide einzeln oder zu mehreren eingesetzt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Mangan-, Zink-, Zinn- und Cer-Ni­ trate, -carbonate, -Hydroxide, -Sulfate, -Halogenide, -Ace­ tate, -Oxalate, Alkalistannate und vergleichbare organische Salze einzeln oder zu mehreren eingesetzt werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorsäure ganz oder teilweise durch einzelne oder mehrere der Phosphatkomponenten Phosphorpentoxid, Alkaliphosphat, Alkalihydrogenphosphat, Dihydrogenphosphat, Pyrophosphat, Triphosphat und Polyphosphat ersetzbar ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die aus natürlichen Silikat- und Bariumsulfatfüllstoffen bestehenden Festkörper vor der Oberflächenbeschichtung gemahlen werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffällung der Oberflächenbeschichtung kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffällung in mehreren Stufen hintereinander oder durch simultene Zugabe mehrerer Komponenten erfolgt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffällung der Aluminiumverbindungen zum Schluß erfolgt.
19. Verfahren zur Behandlung der nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 18 hergestellten Korrosionsschutz-Pigmente, dadurch gekennzeichnet, daß diese nach der Oberflächenbeschichtung einer thermischen Nachbehandlung bei Temperaturen von 400 bis 1000°C, vorzugsweise 600 bis 900°C unterzogen werden.
20. Verfahren zur Behandlung der nach einem oder mehrere der Ansprüche 11 bis 19 hergestellten Korrosionsschutz-Pigmente, dadurch gekennzeichnet, daß diese am Ende der Herstellung mit Stift- oder Strahlmühlen aufgemahlen werden.
21. Verwendung der nach den Ansprüchen 11 bis 20 hergestellten Korrosionsschutz-Pigmente, insbesondere für Grundierung, Basislackierung, Decklackierung und dergleichen auf Basis von wäßrigen oder organischen Lösungsmitteln aufweisenden Bindemittelsystemen, z. B. im Automobilbau, im Eisenbahnbau, Wasserfahrzeugbau mit Flugzeugbau sowie für den Bautenschutz.
22. Verwendung der nach den Ansprüchen 11 bis 20 hergestellten Korrosionsschutz-Pigmente für Beschichtungen, insbesondere für Elektrophoreselacke zur kathodischen oder anodischen Tauchlackierung.
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