DE1988403U - Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer mineralduengemittel. - Google Patents
Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer mineralduengemittel.Info
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C19/00—Arrangements for driving working parts of fertilisers or seeders
-
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- A01C17/00—Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
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-
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- A01C17/008—Devices controlling the quantity or the distribution pattern
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Description
Zentrifugalstreuer, irisbesondere'■
Die Neuerung betrifft, einen Zentrifugalstreuer, insbesondere für
Mineraldüngemittel, der mit einem Streuorgan versehen'ist,. dessen
Umfangsgeschwindigkeit regelbar ist. Das Wesen der Neuerung besteht
darin, durch Einstellen einer ganz bestimmten Umfangsgeschwindigkeit
des Streuorganes für eine bestimmte Streustoff art eine optimale. Streubreite zu erreichen. . ;
Nach dem. deutschen Gebrauchsmuster 1.-75>ί"··4-38 ist ein Zentrifugalstreuer
der oben erwähnten Bauart bekannt, bei dem die Umfangsgeschwindigkeit des -Streuorganes über ein in Bezug auf die Streu-
scheibe radial verschiebbares Reibrad eines Reibradgetriebes, stufenlos variabel ist, um dadurch die Streudichte und die Streubreite
zu regulieren. Einem Landwirt,.der dieses Gerät benutzt,
ist es freigestellt,. nach.seinem Gutdünken je nach -.Streustoff und
gewünschter Streubreite das 'Übersetzungsverhältnis des Reibradgetriebes
und .damit, die Streubreite zu ändern. Erfahrungsgemäß ist ·,
jedoch die Genauigkeit des Streübildes.staubförmiger und gekörnter ■
Mineraldüngemittel.von sehr vielen Faktoren abhängig, die einBenutzer der Maschine unmöglich.alle kennen kann. Zunächst können
gekörnte Materialien, über eine, viel größere Breite gleichmäßig·
verteilt/werden als staubförmige, da dieden Streustoffteilchen
von dem Streuorgan vermittelte Energie, von der-Masse und .damit
Größe des leilchens abhängig ist, während der dem Teilchen entgegen-,
gesetzte Luftwiderstand von seiner Querschnittsflache abhängt. Ein
großes Teilchen mit entsprechend großer Masse kann also einen / ;
größeren Luftwiderstand überwinden als ein kleines Teilchen, da es
mit der Masse dreidimensional^wächst, während die .dem Luftwiderstand
-2-
entgegengesetzte Q-aerschnittsflache, und damit der Luftwiderstand:
..selbst sich nur .quadratisch vergrößert hat..' Es sind also für das --..
gleichmäßige Ausbringen bestimmter Streüstoffe~jeweils Grenzen ~
gesetzt, über die hinaus durch Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit
des Streuorganes und damit der Anfangsbeschleunigung der auszustreuenden Teilchen keine Vergrößerung der Arbeitsbreite bei .
gleichzeitiger gleichmäßiger Verteilung mehr erreicht wird. Es: .■'" .
kann nicht erwartet werden, daß ein Benutzer einer Maschine diese
Grenzen genau kennt,, so daß sich Streuungenauigkeiten bei der Veränderung der Umlaufgeschwindigkeit des Streuorganes nicht ver-- ■-.
meiden lassen werden. . ...
Außerdem hat ein Benutzer ädner solchen Maschine, bei der er wahlr
weise die Umdrehungsgeschwindigkeit des Streuorganes und damit :. für bestimmte- Streustoffe auch, die ---Streubreite, verändern kann, -zu- :
nächst keine Handhabung, festzustellen, wie er den Düngerauslauf/;'
aus dem Vorratsbehälter einstellen muß,, um die für die willküXrlich
gewählte. Streubreite erforderliche Streumenge pro Flächeneinheit zu
erhalten. Nur durch langes Probieren wird ..äer evtl. die . gewünchte.
Mengeneinstellung finden., die sofort bei. weiterer Vers teilung der
Umlaufgeschwindigkeit des. Streuorganes für die sich.neu ergebende ^
Arbeitsbreite, nicht mehr stimmt. ."--,. Λ . ^. - ;
Um diese geschilderten Nachteile-zn beseitigen,, sieht die vorliegende
Neuerung vor, daß zwischen dem Antrieb des Streuorganes und den sich
während dew Betriebes bewegenden .Streuwerkzeugen zumindest zwei -.
vorgegebene-wahlweise einschaltbare Übers et zungstuf en ,vorgesehen.,
sind, Von der jedeeiner bestimmten StreustOffart zugeordnet ist..
Es werden von' dem Hersteller des Zentrifugalstreuers zumindest ; ,,.
zwei einschaltbare Geschwindigkeitsstufen für das Streuwerk"vor- \
gesehen, die der Benutzer der M as eh ine bei ganz bestimmten Streu- -.. ■_
stoffarten einstellen kann. Beispielsweise kann er mit einer solchen
Maschine für grobgekörnte Streustoffe eine bestimmte hohe Umfangsgeschwindigkeit einschalten und erhält eine entsprechend große
Streubreite, wobei evtl. die für diese Streustoffart noch unterschiedlichen
Streustoffsorten unterschiedliche. Streubreiten ergeben,
so daß der Benutzer die gewünschte Streumenge pro Flächeneinheit
nach einer auf diese Abstufung abgestimmte Streutabelle einstellen
muß. Pur feiner gekörnte Streustoffe könnte entsprechend eine zweite
Geschwindigkeitsabstufung erfolgen, während die: niedrigste.Umfangsgeschwindigkeit und damit kleinste Streubreite für sehr, feine, pulverförmige
Streustoffe eingeschaltet werden müßte. Bei einem stufenlos verstellbaren Antrieb müßten die tJbersetzungsstufen besonders
markiert werden, um hierdurch dem Benutzer eine einfache Einstellung
der Umlaufgeschwindigkeit und damit Streubreite für die-bestimmten
Streustoff arten zu ermöglichen. ', ■..;.
Nach der Neuerung ■ erhältjmää.einen- einfachen .Wechsel der Über- : - Setzungsstufen
durch Umlegen einer Kette auf ein anderes Kettenrad
bzw. einesjKeilriemens auf eine, andere Keilriemenscheibe...-. /■■*.-.
Will ma&t die Übersetzung in einem Getriebe nicht ändern, kann. - ein' :
Wechsel der Übersetzungsstufen durch Umstecken der "antreibenden Gelenkwelle
auf eine andere Eingangszeile" eines mehrstufigen Getriebes erfolgen. .. :- " ■ ... ~ .; ~. .--,. _.. .-.""■;".". ■'"·-...""' ■■■"·-,,."'"
jBt"ie Neuerung sieht schließlich vor» daß die fest vorgegebenen '
Übersetzungsfetufen in einem. Getriebe zusammengefaßt sind, welches
im Baukastenprinzip mit dem Getriebe des Streuorganes wahlweise kuppelbar ist. Hierdurch kann nachträglich ein bereits vorhandener
Zentrifugalstreuer durch ein Getriebe mit den erforderlichen Übersetzungsstufen
komplettiert werden. Ein Hersteller von Zentrifugalstreuern kann wahlweise Maschinen mit einer fest vorgegebenen
Übersetzungsstufe sowie ohne grundlegende Änderungen an der Maschine
auch Zentrifugalstreuer mit Getriebeabstufungen nach der-Neuerung
anbieten.. " .. . .
Die. in den Schutzansprüchen gekennzeichnete Neuerung ist anhand
der beigefügten Zeichnungen in der folgenden Beschiteibung näher /■■.
erläutert. Es. zeigen
Fig. 1 ein Streuörgan, dessen Getriebe mit zwei Eingangswellen zum
Anschluß der antreibenden Gelenkwelle sowie mjt zwei ver-; -
schiedenen Getriebeabstufungen ausgestattet ist, in der ,
Draufsicht, . . "'■-..
Fig. 2 ein Streuorgan mit vorgeschaltetem einschaltbarem Kettentrieb
Fig. 2 ein Streuorgan mit vorgeschaltetem einschaltbarem Kettentrieb
in der Draufsicht, . "-- '-..
Fig. 3 die Anordnung; nach Fig. 2 in der Seitenansicht und .
Fig. 4- ein Streuorgan mit vorgeschaltetem zweistufigem Zahnrad-"■·-..
getriebe -ebenfalls in der Seitenansicht-. "'■"".. :
Das Streuorgan Λ nach Fig.. 1 besteht, im wesentlichen aus dem auf
dem Rahmengestell 2 des hier nicht weiter,dargestellten Zentrlfugälstreuers
angebrachten Getriebes 3 sowie den beiden mit Wurfschaufeln
.versehenen Streuwerkzeugen 5 und 6, in Form von Streuscheiben. Der
Antrieb des Streuorganes 1 erfolgt über eine Gelenkwelle, die.je nach
gewünschter Drehzahl auf eine der beiden Eingangswellen 7 und 8
aufgesteckt wird, In dem Getriebe 3 befindet sich auf. den Ein- ■■ '
gangswellen 7 und 8 je ein Kegelrad 9 und 10, von.dem jeweils
ein auf einer Öuerwelle 11 angebrachtes Kegelrad 12 und 13 angetrieben
werden kann. Die Kegelräder 14- und 15 an den beiden freien
Enden der in den Lagern. 16 und 17 gelagerten %ierwelle. 11 stehen
im Eingriff mit den beiden an den senkrechten Wellen 18 und .19
befestigten Kegelräder 20 und 21. An den senkrechten Wellen .18 und .
19 sind ebenfalls die beiden Streuwerkzeuge 5 und 6 befestigt. :
Durch einfaches Umstecken, der Gelenkwelle von der Eingaxtgswelle 7 ,.
auf die Eingängswelle 8"oder umgekehrt kann die Umfangsgeschwindig-keit
der Streuwerkzeuge- 5 und 6 und damit die Streubreite der Ma- .
schine für eine bestimmte Streustoffart geändert werden. ■,
Bei -dem Streuorgan 1,'. nach den 51Ig, 2 und 3 ist auf dem Bah.men.ge-.
stell 2' eine Tragplatte, 22 angebracht, auf der sich ein verstellbarer
Kettentrieb 23 befindet,, der·. im wenentlichen, aus -einer in dem Lager- ■.--bock
24 gelagerten Welle 35 besteht, auf der in Richtung des Pfeiles-.
.26 verschiebbar zwei fest verbundene Kettenräder. 27,28 angebracht ,
sind. Das andere freie Ende 29 der Welle.25 dient zur Kupplung
einer Gelenkwelle..Yon "einem der beiden .Kettenräder 27,28 wird über
die Kette 30, das Kettenrad 31 angetrieben, welches auf der Eingangswelle. 8' des Getriebes 3' befestigt ist. . ·
Bei. der Umstellung von einer Übersetzungsstufe auf die andere, wird,
die Kette 30 von dem Kettenrad 27 auf "das Kettenrad 28,bzw.- umgekehrt'-,.
umgelegt, wobei die Kettenräder 27,28 entsprechend zu verschieben sind. Die Druckrolle 32 dient zum Ausgleich der unterschiedlichen
Kettenspannungen. , , ■·■-. . ■ ... .
-6-
X -6 - ■ ' '■' ' -. ■■■-. ■"■ ,
Beim letzten Aüsführungsbeispiel nach S1Xg. 4- ist das gleiche Getriebe
3' wie- nach den 2'ig. 2 und 3 vorgesehen. Auf dem Rahmengestell
2,2' des Streuorganes 1" ist die Tragplatte 22' angebracht,
auf der ein zweistufiges Zahnradgetriebe 32 angebracht,ist..Die
eine Welle 33 dieses Getriebes 32 ist über die Kupplung 34- ^it der
Getriebeeingangswelle 8' verbunden, während das andere freie Ende
dieser Welle 33 zur Kupplung einer Gelenkwelle dient. Auf der Welle
33 ist ein Zahnrad 35 angeordnet, welches mit dem Zahnrad 36 auf
der.Welle 37 im Eingriff steht. Das freie Endä dieser Welle 37 dient
wiederum zur Kupplung der antreibendän Gelenkwelle. Da die beiden
Zahnräder 35 und 36 verschiedene Durchmesser haben, kann durch Umstecken
der Gelenkwelle von der Welle 33 auf die Welle 37 bzw.
umgekehrt eine andere Antrieb«drehzahl für das Getriebe 3' er- reicht
werden. '■-.. . " . -, ·
Claims (2)
1. Zentrifugalstreuer, insbesondere-für Mineraldüngemittel, der
mit einem Streuorgan versehen ist, dessen Umfangsgeschwindigkeit regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Antrieb des Streuorganes (1,1',Ί11) und den sich während des
Betriebes bewegenden Streuwerkzeugen (5,6) zumindest zwei fest vorgegebene wahlweise einschaltbare Übersetzungsstufen
. vorgesehen, sind, von der jede einer bestimmten Streustöffart
zugeordnet ist, ■'■■-, . ";-.. "■■■".
2. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wechsel der Übersetzungsstufen durch Umlegen einer Kette
C50) auf ein anderes Kettenrad (26,27) bzw.-eines Keilriemens
auf eine andere Keilriemenscheibe erfolgt. ...^
3· Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wechsel der Übersetzungsstufen durch Umstecken der antreibenden Gelenkwelle auf eine andere Bingangswelle--.(7,8y53>57)
eines mehrstufigen Getriebes (3,52) erfolgt.
A-. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die fest vorgegebene Übersfczungsstufen in einem Getriebe (25,32)
/zusammengefaßt sind, welches im Baukastenprinzip mit dem: Getriebe
(31) des-Streuorganes (4',"11V) wählweise kuppelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA26686U DE1988403U (de) | 1966-11-09 | 1966-11-09 | Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer mineralduengemittel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA26686U DE1988403U (de) | 1966-11-09 | 1966-11-09 | Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer mineralduengemittel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1988403U true DE1988403U (de) | 1968-06-27 |
Family
ID=33318674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA26686U Expired DE1988403U (de) | 1966-11-09 | 1966-11-09 | Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer mineralduengemittel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1988403U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2943721A1 (de) * | 1978-10-31 | 1980-05-14 | Lely Nv C Van Der | Streugeraet fuer koerniges oder pulveriges streugut |
-
1966
- 1966-11-09 DE DEA26686U patent/DE1988403U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2943721A1 (de) * | 1978-10-31 | 1980-05-14 | Lely Nv C Van Der | Streugeraet fuer koerniges oder pulveriges streugut |
| DE2954405C2 (de) | 1978-10-31 | 1987-05-07 | C. Van Der Lely N.V., Maasland | Streugerät für körniges oder pulveriges Streugut |
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