DE19835586A1 - Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, isnbesondere eines Schlauches - Google Patents
Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, isnbesondere eines SchlauchesInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, insbesondere eines Schlauches, der in einem von einer Trommelwelle und zumindest einer drehbar angeordneten Trommelscheibe bestimmten Wickelraum aufrollbar sowie entrollbar angeordnet wird, ist die Trommelwelle mittels eines an ihr festliegenden Schalttellers an einer parallel zu der/den Trommelscheibe/n verlaufenden Grundplatte drehbar angeordnet, und von der der Grundplatte benachbarten Trommelscheibe ragt zumindest ein Rastelement ab, dem auf der Grundplatte wenigstens ein Gegenelement zugeordnet ist; an die Trommelscheibe/n ist ein andernends an einem Festpunkt festliegender Kraftspeicher angeschlossen. Das eine Rastelement soll ein abragender Bolzen o. dgl. und das andere Rastelement eine Schaltwippe mit zwei Kragarmen sein, deren einer von einem Kraftspeicher gegen einen Umschaltmechanismus geführt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen eines
flexiblen Stranges - insbesondere eines Schlauches -, der
in einem von einer Trommelwelle und zumindest einer drehbar
angeordneten Trommelscheibe bestimmten Wickelraum aufroll
bar sowie entrollbar angeordnet ist.
Bekannt sind Schlauchtrommeln mit beidends einer - an
einem Gestell drehbar angeordneten - Trommelwelle ange
brachten, einen Wickelraum begrenzenden Trommelscheiben.
Das Ausziehen des Schlauches erfolgt von Hand bis zu einer
gewünschten Auszugslänge. Ist diese erreicht, wird die von
der Trommelwelle und den Trommelscheiben gebildete Auf
rolleinrichtung arretiert - die Bedienungsperson kann nun
den freien Schlauchabschnitt zugentlastet handhaben. Wird
die Aufrolleinrichtung entriegelt, vermag der Schlauch
durch ihr Drehen auf die Trommelwelle aufgewickelt zu
werden.
Das Arretieren kann beispielsweise durch Reibung stufenlos
erfolgen oder mittels einer Rastzahnung mit zugeordneter
Rastklinke in vorgewählten Stufen. Im letztgenannten Falle
müssen zur Arretierung die Zahnsegmente im Eingriff mit der
Klinke und letztere muß zum Entriegeln für den Rücklauf
freigesetzt sein.
Das Entriegeln geschieht gegebenenfalls durch ein gesonder
tes Steuerelement, das mit einem Taster verbunden ist. Bei
Systemen ohne ein solches zusätzliches Steuerelement hängt
die Rastposition von der Auszugslänge bzw. der Winkelstel
lung der Trommel ab.
Bei einer weiteren Trommelart wird der Schlauch bis zur ge
wünschten Stellung ausgezogen, und beim Rücklauf fällt ein
Rasterhebel - beispielsweise ein Hebel mit endwärtiger
Laufrolle - durch die Schwerkraft in eine Vertiefung, wo
bei dann die Trommel stehen bleibt. Zum Entriegeln wird die
Trommel nochmals ein kurzes Stück angezogen, und der
Schlauch muß mit entsprechender Geschwindigkeit so zurück
geführt werden, daß der Rasterhebel dank seiner Laufrolle
aus der Vertiefung springt.
In Kenntnis dieses Gegebenheiten hat sich der Erfinder das
Ziel gesetzt, eine weitestgehend eigengesteuerte Vorrich
tung der eingangs erwähnten Art zu schaffen und ihre Hand
habung zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß ist die Trommelwelle mittels eines an ihr
festliegenden Schalttellers an einer parallel zu der/den
Trommelscheibe/n verlaufenden Grundplatte drehbar angeord
net, und von der der Grundplatte benachbarten Trommel
scheibe ragt zumindest ein Rastelement ab, dem auf der
Grundplatte wenigstens ein Gegenelement zugeordnet ist; an
die Trommelscheibe/n ist ein andernends an einem Festpunkt
festliegender Kraftspeicher angeschlossen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das eine
Rastelement ein - bevorzugt von der Trommelscheibe abra
gender - Bolzen od. dgl. Stab und das andere Rastelement
eine Schaltwippe mit zwei Kragarmen, deren einer von einem
Kraftspeicher gegen einen Umschaltmechanismus geführt ist;
der andere Kragarm wirkt mit dem bolzenartigen Rastelement
zusammen und ist vorteilhafterweise in Auszugsrichtung ab
senkbar.
Als günstig hat sich auch erwiesen, daß der Schalter wenig
stens ein Rastorgan für ein zwischen ihm und der Schalt
wippe vorgesehenes Schaltorgan jenes Umschaltmechanismus
aufweist. Der Schaltteller soll eine etwa durchmesser
parallele Rastschulter für einen Schaltstößel anbieten, der
andernends mit einem höhenveränderlichen Schieber in die
Bewegungsbahn des einen Kragarms der Schaltwippe einragt.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung begrenzen zwei
einen zylindrischen Drehkörper radial umfangende Trommel
scheiben zwischen sich einen Wickelraum für den Strang; in
den Wickelraum mündet ein radiales Ende eines axialen Kana
les als Mediendurchgang, also beispielsweise für Flüssig
keit.
Im Rahmen der Erfindung liegt, daß die Grundplatte mit
einem Gehäuse an einer zu ihr parallelen Wandscheibe und
einem Ringkragen verbunden ist, wobei der als Spiralfeder
ausgebildete Kraftspeicher zwischen der Wandscheibe und
einer Deckscheibe verläuft; jene Spiralfeder kann beidends
formschlüssig an das Gehäuse bzw. einen Flanschkragen einer
Trommelscheibe angeschlossen sein.
Der oben erwähnte Umschaltmechanismus weist erfindungsgemäß
in einem Gehäuse einen mit diesem verzahnbaren Schieberring
sowie dazwischen einen Schaltring auf, wobei der Schie
berring und der Schaltring in dem zylindrisch geformten Ge
häuse konzentrisch lagern und gegeneinander bewegbar sind.
Außerdem ragen Schieberring und Schaltring mit Radialnasen
bzw. Anformungen in Ausnehmungen des Gehäuses ein.
Als günstig hat es sich auch erwiesen, daß geneigte Enden
von Rippen des Gehäuses so ausgebildet sind, daß sie an
schiefen Ebenen des Schieberringes bzw. des Schaltringes zu
gleiten vermögen.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen
Patentanspruches; die Unteransprüche geben günstige Weiter
bildungen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle
Kombinationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung,
der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale.
Das erfindungsgemäße Prinzip arbeitet unabhängig von der
Winkelstellung der Trommel. Das Entriegeln ist weder lage
abhängig noch geschwindigkeitsabhängig. Auch wird kein
separates Steuerelement benötigt. Die Bedienungsperson kann
den Schlauch bis zur gewünschten Länge ausziehen und dann
loslassen; die Trommel bleibt dann in der nächsten Rastpo
sition stehen. Die Anzahl der Rastpositionen kann variiert
werden. Je nach Anzahl vorgesehener Rastpunkte kann der
Rücklaufweg beim Loslassen beeinflußt werden. Ein nochmali
ges kurzes Anziehen des Schlauches bewirkt ein Umschalten
des Rastmechanismus und somit das freie Zurücklaufen der
Trommel bis zu einem Anschlag.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt jeweils als schematische Darstellung in
Fig. 1 einen diametralen Schnitt durch eine
Schlauchtrommel;
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 verkleinerte Sei
tenansicht der Schlauchtrommel in arre
tierter Stellung;
Fig. 3 die verkleinerte Seitenansicht zu Fig.
2 nach Entriegelung der Schlauchtrom
mel;
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstel
lung einer anderen Ausgestaltung;
Fig. 5 ein vergrößertes Detail aus Fig. 4;
Fig. 6 den vergrößerten Querschnitt eines Um
schaltmechanismus nach Fig. 5;
Fig. 7, 9, 11, 13, 15 Abwicklungen zu verschiedenen Stellun
gen des Umschaltmechanismus;
Fig. 8, 10, 12, 14, 16 Draufsichten zu den Fig. 7, 9, 11, 13,
15.
Eine Schlauchtrommel 10 zur zeitweiligen Aufnahme eines in
ihr aufgewickelten Schlauches 12 weist eine die Trom
melachse A bestimmende Trommelwelle 14 mit an diese einends
angeformtem Schaltteller 16 auf. An diesen schmiegt sich
eine - ihn mittels eines kreisförmigen Rahmens 17
umfangende - Grundplatte 18 an, nahe deren Umfangskante 19
ein Gehäuse 20 aus einem Umfangsring 22 - eines Außen
durchmessers d und einer Breite b - sowie einer an diesen
angeformten, zur Grundplatte 18 parallelen Wandscheibe 24
anschließt.
In dem durch die Grundplatte 18 und das Gehäuse 20 begrenz
ten Innenraum 26 sind in Fig. 1 zwei in Abstand e zueinan
der parallele Trommelscheiben 28 wiedergegeben, die mit
wellenparallelen, nach außen abkragenden Flanschkrägen 30 - unter
Zwischenschaltung eines Drehkörpers 32 - die
Trommelwelle 14 radial umfangen sowie zwischen sich einen
Zentralkörper 34 zylindrischen Umfanges aufnehmen, der bei
36 an einen axialen Kanal 38 als Mediendurchgang ange
schlossen ist. Diese Trommelscheiben 28 flankieren einen
Wickelraum 40 für den zwischen ihnen aufwickelbaren
Schlauch 12.
Zwischen der radialen Wandscheibe 24 des Gehäuses 20 und
einer zur Grundplatte 18 parallelen äußeren Deckscheibe 41
verläuft eine Spiralfeder 42, die bei 43 formschlüssig am
Flanschkragen 30 und andernends bei 44 - ebenfalls form
schlüssig - am Gehäuse 20 festliegt.
Die Aufrolleinrichtung mit ihren Trommelscheiben 28 wird
also mittels des Schalttellers 16 der Welle 14 auf der
Grundplatte 18 drehbar festgelegt; der zugehörige Drehwin
kel ist durch die in Fig. 3 erkennbare Hubhöhe h eines in
Fig. 2 bis 5 dargestellten Schaltstößels 46 begrenzt.
Letzterer ragt zum Horizontaldurchmesser D hin aus einem
Rohrstück 48, das einen Umschaltmechanismus enthält und
nach oben hin von einem Kragen 50 umgeben ist. Aus dem Kra
gen 50 ragt axial ein Schieber 52, dessen freie Länge i in
Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des Schaltstößels 46
veränderbar ist. Dieser ruht auf einer durchmesserparalle
len Rastschulter 54 des Schalttellers 16, die bis zu einer
von ihr rechtwinkelig ausgehenden Seitenkante 56 geführt
ist. Die Rastschulter 54 dient als Steuerkulisse für den
Schaltstößel 46.
Die freie Kante des erwähnten Schiebers 52 liegt in Fig. 2,
3 einem Kragarm 58 einer Schaltwippe 60 an, die an einer
Wippenachse 62 der Grundplatte 18 schwenkbar lagert und de
ren zweiter Kragarm 59 mit einem als - von der Trommel
scheibe 28 abragender und zur Wippenachse 62 paralleler -
Bolzen ausgebildeten Rastpunkt 64 zusammenwirkt. Mit dem in
Fig. 2, 3 rechten Kragarm 58 ist eine diesen in Pfeilrich
tung F führende Zugfeder verbunden.
In einer Grundstellung - d. h. bei völlig eingerolltem
Schlauch 12 - steht die um ihre Wippenachse 62 verschwenk
bare Schaltwippe 60 in entriegeltem Zustand in einem Winkel
w zu jenem Horizontaldurchmesser D. In dieser Grundstellung
weist die Stirn eines Winkelendes 59 e der Schaltwippe 58 zu
jenem Rastbolzen 64 hin.
Zieht eine Bedienungsperson nun am Schlauch 12, so wird
durch diesen Zug ein Verdrehen der Aufrolleinrichtung be
wirkt, und der Schaltstößel 46 durchwandert seine ganze
mögliche Hubhöhe h. Dabei wird der Umschaltmechanismus im
Rohrstück 48 noch nicht betätigt; die Schaltwippe 60 ist
noch immer in der entriegelten Stellung. Die von der Trom
melscheibe 28 abragenden Rastpunkte 64, 64 a fahren berüh
rungslos an der Schaltwippe 60 vorbei - der Drehkörper 32
dreht sich mit der Trommelscheibe 28 um die Trommelachse A
bzw. die Trommelwelle 24.
Läßt die Bedienungsperson den Schlauch 12 beim Erreichen
der gewünschten Auszugslänge los, zieht die Spiralfeder 42
die Aufrolleinrichtung zurück, wobei der Schaltteller 16 um
den begrenzten Drehwinkel ebenfalls zurückgeführt wird und
den Schaltstößel 46 wieder freigibt. Nunmehr wird durch den
Umschaltmechanismus im Rohrstück 48 die Schaltwippe 60 be
tätigt und in eine Raststellung gebracht, in welcher der
Rastpunkt 64 an das Winkelende 59 e der Schaltwippe 60 - die
Trommelscheibe 28 arretierend - anstößt (Fig. 2).
Zum Entriegeln zieht die Bedienungsperson wieder am
Schlauch 12, der Schaltteller 16 dreht in jenem Drehwinkel,
der Schaltstößel 46 wird betätigt und beim Zurückführen des
Schlauches 12 wieder frei, wobei erneut ein Umschalten der
Schaltwippe 60 bewirkt wird. Damit können sich die Rast
punkte 64, 64 a wieder berührungslos an der Schaltwippe 60
vorbeibewegen, und die Aufrolleinrichtung wird durch die
geschilderte Federkraft bis zum Anschlag in Drehung ver
setzt.
Gemäß Fig. 4, 5 können - in alternativer Ausgestaltung zu
jener Schaltwippe 60 - die Rastpunkte 64, 64 a auch direkt
über den Schieber 52 angesteuert werden, der hier beidseits
von - seinen Hubweg i1 bestimmenden - Zugfedern 66 flan
kiert wird. In diesem Falle kommen allerdings die Rückzugs
kräfte der Spiralfeder 42 und der Ruck bzw. Schlag beim
plötzlichen Anhalten der Trommelscheiben 28 als Querkräfte
auf den Schieber 52 bzw. den Umschaltmechanismus.
Der im Rohrstück 48 vorgesehene Umschaltmechanismus 68 für
den Schieber 52 bewirkt dessen Umschalten von einer tiefen
in eine hohe Position bzw. umgekehrt. Dabei ist die Schalt
folge: hoch - tief - hoch - tief - hoch - tief usw. Jede
Zugbewegung am Schlauch 12 - und die damit verbundene
Rotation der Trommelscheiben 28 mit begrenztem Drehwinkel - löst
einen Schaltvorgang aus.
Die Anordnung des Schaltmechanismus ist zylindrisch. In
einem ringartigen Gehäuse 70 mit - hier vier - Durchbrü
chen 72 ist koaxial ein Schieberring 74 mit vier in die
Durchbrüche 72 einragenden Radialnasen 76 vorgesehen sowie
ein Schaltring 78 mit Ausformungen 80. Der besseren Veran
schaulichung halber ist in den Fig. 7, 9, 11, 13, 15 je
weils eine Abwicklung gezeichnet, in den Fig 8, 10, 12, 14,
16 sind entsprechende Draufsichten zu den einzelnen Schrit
ten zu sehen. Im übrigen ist das Gehäuse 20 mit der Grund
platte 18 fest verbunden, der Schieberring 74 ist mit dem
Schieber 52 gekoppelt und der Schaltring 78 mit dem
Schaltstößel 46.
Gemäß Fig. 9, 10 werden durch das Ausziehen des Schlauches
12 in Auszugsrichtung x die Trommelscheiben 28 in Rotation
versetzt, der Schaltteller 16 bewegt sich in seinem Dreh
winkel und der Schaltstößel 46 schiebt den Schaltring 78 in
eine obere Position. Nun rutscht der Schieberring 74 über
schiefe Ebenen 75, 79 bis in den tiefsten Punkt des
Schaltringes 78 (Fig. 11). Der Schaltring 78 bleibt in der
oberen Position, solange der Schlauch 12 von der Bedie
nungsperson ausgezogen wird; denn durch die Auszugskräfte - und
die Reibung abdichtender O-Ringe 33 zwischen Trommel
welle 14 und Drehkörper 32 - steht der Schaltteller 16 in
seiner gedrehten Position.
Möchte die Bedienungsperson den Schlauch 12 arretieren,
führt sie ihn zurück, und der Schaltteller 16 dreht sich
durch die Rückzugskraft der Spiralfeder 42 zurück. Der
Schaltstößel 46 wird über die Kraft der an der Schaltwippe
60 angreifenden Zugfeder in Zugrichtung F zurückgedrückt,
der Schaltring 78 bewegt sich wieder in Richtung seiner
unteren Position (Fig. 13), und der Schieberring 74 läuft
gleichzeitig in seine tiefste mögliche Stellung (Fig. 15)
Dann ist die Schaltwippe 60 im Eingriff der Rastpositionen. Beim Erreichen des nächsten Rastpunktes 64 a auf der Trom melscheibe 28 bleibt die Schlauchtrommel 10 stehen und die Bedienungsperson kann zugentlastet arbeiten.
Dann ist die Schaltwippe 60 im Eingriff der Rastpositionen. Beim Erreichen des nächsten Rastpunktes 64 a auf der Trom melscheibe 28 bleibt die Schlauchtrommel 10 stehen und die Bedienungsperson kann zugentlastet arbeiten.
Beim Entriegeln läuft der beschriebene Vorgang ebenfalls
ab, nur rutscht der Schieberring 74 dabei in die hohe Posi
tion im Gehäuse 20.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, insbe
sondere eines Schlauches, der in einem von einer
Trommelwelle und zumindest einer drehbar angeordneten
Trommelscheibe bestimmten Wickelraum aufrollbar sowie
entrollbar angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommelwelle (14) mittels eines an ihr festlie
genden Schalttellers (16) an einer parallel zu der/den
Trommelscheibe/n (28) verlaufenden Grundplatte (18)
drehbar angeordnet ist und von der der Grundplatte be
nachbarten Trommelscheibe zumindest ein Rastelement
(64, 64 a, 60) abragt, dem auf der Grundplatte wenig
stens ein Gegenelement (60 oder 64, 64 a) zugeordnet
ist, wobei an die Trommelscheibe/n ein andernends an
einem Festpunkt (44) festliegender Kraftspeicher (42)
angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Rastelement (64, 64 a) ein abragender Bol
zen od. dgl. und das andere Rastelement eine Schaltwippe
(60) mit zwei Kragarmen (58, 59) ist, deren einer von
einem Kraftspeicher (F) gegen einen Umschaltmechanismus
(68) geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (64, 64 a) von der Trommelscheibe
(28) abragt und die Schaltwippe (60) an der Grundplatte
(18) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der andere Kragarm (59) der Schaltwippe
(60) mit dem bolzenartigen Rastelement (64, 64 a) zusam
menwirkt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der andere Kragarm (59) in Auszugsrich
tung (x) absenkbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltteller (16) wenigstens
ein Rastorgan (54) für ein zwischen ihm und der Schalt
wippe (60) vorgesehenes Schaltorgan (46) eines Um
schaltmechanismus (68) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltteller (16) eine etwa durchmesser
parallele Rastschulter (54) für einen Schaltstößel (46)
aufweist, der andernends mit einem höhenveränderlichen
Schieber (52) in die Bewegungsbahn des einen Kragarms
(58) der Schaltwippe (60) einragt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei einen zylindrischen Drehkörper
(32) radial umfangende Trommelscheiben (28) zwischen
sich einen Wickelraum (40) für den Strang (10) begren
zen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Wickelraum (40) ein radiales Ende eines
axialen Kanales (38) als Mediendurchgang mündet.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (18) mit
einem Gehäuse (20) aus einer zu ihr parallelen Wand
scheibe (24) und einem Ringkragen (22) verbunden ist,
wobei der als Spiralfeder (42) ausgebildete Kraftspei
cher bevorzugt zwischen der Wandscheibe und einer Deck
scheibe (41) verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (42) beidends formschlüssig an das
Gehäuse (20) bzw. einen benachbarten Flanschkragen (30)
einer Trommelscheibe (28) angeschlossen ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltmechanismus
(68) in einem Gehäuse (70) einen mit diesem verzahnba
ren Schieberring (74) sowie dazwischen einen Schaltring
(78) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieberring (74) und der Schaltring (78) im
zylindrischen Gehäuse (70) konzentrisch lagern und ge
geneinander bewegbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß Schieberring (74) und Schaltring (78) mit
Radialnasen (76) bzw. Anformungen (80) in Ausnehmungen
des Gehäuses (70) einragen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß geneigte Enden von Rippen des Gehäuses (70) an
schiefen Ebenen (75, 79) des Schieberringes (74) bzw.
des Schaltringes (78) gleitbar sind.
16. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
14, gekennzeichnet durch weitere aus der Zeichnung und
der Beschreibung hervorgehende einzelne Merkmale oder
solche Merkmale in Kombination.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19835586A DE19835586A1 (de) | 1998-07-22 | 1998-08-06 | Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, isnbesondere eines Schlauches |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19832785 | 1998-07-22 | ||
| DE19835586A DE19835586A1 (de) | 1998-07-22 | 1998-08-06 | Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, isnbesondere eines Schlauches |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19835586A1 true DE19835586A1 (de) | 2000-01-27 |
Family
ID=7874814
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19835587A Expired - Lifetime DE19835587B4 (de) | 1998-07-22 | 1998-08-06 | Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, insbesondere eines Schlauches |
| DE19835586A Withdrawn DE19835586A1 (de) | 1998-07-22 | 1998-08-06 | Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, isnbesondere eines Schlauches |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19835587A Expired - Lifetime DE19835587B4 (de) | 1998-07-22 | 1998-08-06 | Vorrichtung zum Führen eines flexiblen Stranges, insbesondere eines Schlauches |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (2) | DE19835587B4 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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