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DE19834263A1 - Hämorrhoidal-Ligator - Google Patents

Hämorrhoidal-Ligator

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Publication number
DE19834263A1
DE19834263A1 DE1998134263 DE19834263A DE19834263A1 DE 19834263 A1 DE19834263 A1 DE 19834263A1 DE 1998134263 DE1998134263 DE 1998134263 DE 19834263 A DE19834263 A DE 19834263A DE 19834263 A1 DE19834263 A1 DE 19834263A1
Authority
DE
Germany
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sleeve
hemorrhoidal
hemorrhoidal ligator
ligator according
stripping
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1998134263
Other languages
English (en)
Inventor
Joost R M Van Der Sijp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF MEDIZINTECHNIK GMBH & CO. KG, 78567 FRIDING
Original Assignee
Rudolf Medizintechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Medizintechnik GmbH filed Critical Rudolf Medizintechnik GmbH
Priority to DE1998134263 priority Critical patent/DE19834263A1/de
Publication of DE19834263A1 publication Critical patent/DE19834263A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/12009Implements for ligaturing other than by clamps or clips, e.g. using a loop with a slip knot
    • A61B17/12013Implements for ligaturing other than by clamps or clips, e.g. using a loop with a slip knot for use in minimally invasive surgery, e.g. endoscopic surgery
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/12009Implements for ligaturing other than by clamps or clips, e.g. using a loop with a slip knot
    • A61B2017/12018Elastic band ligators

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Abstract

Bei einem Hämorrhoidal-Ligator zum Schließen und/oder zum Abklemmen von Hämorrhoiden mittels einer Hülse (4), welcher eine Abstreifeinrichtung (8) zugeordnet ist, wobei die Hülse (4) mit einem Griffelement (1 oder 2) in Verbindung steht, sollen durch Bewegen der Abstreifeinrichtung (8) und/oder der Hülse (4) eine Mehrzahl von auf der Hülse (4) aufgesetzten Abklemmelemente (23), insbesondere Abstreifringen (22), nacheinander jeweils einzeln von der Hülse (4) auf Hämorrhoiden abstreifbar sein.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hämorrhoidal-Ligator zum Schliessen und/oder zum Abklemmen von Hämorrhoiden mittels einer Hülse, welcher eine Abstreifeinrichtung zugeordnet ist, wobei die Hülse mit einem Griffelement in Verbindung steht.
Derartige Hämorrhoidal-Ligatoren zum Abklemmen von Hämorrhoiden sind in vielfältigster Form und Ausführung auf dem Markt bekannt und gebräuchlich. Eine Hämorrhoide wird mittels einer Hülse angesaugt. Anschliessend wird ein bevorzugt elastisch ausgebildetes Abstreifelement, insbesondere Gummiring oder Abstreifring auf die Hämorrhoide gestülpt. Diese wird dadurch abgeklemmt bzw. abgeschnürt. Ein Wachstum der Hämorrhoide wird auf diese Weise verhindert.
Nachteilig bei den bisher im Stand der Technik bekannten Hämorrhoidal-Ligatoren ist, dass nach einem Abklemmen einer Hämorrhoide das chirurgische Instrument aus dem rektalen Bereich herausgeführt, gesäubert und desinfiziert werden muss und ein neuer Abstreifring bzw. ein neues Abklemmelement muss neu aufgeführt werden. Anschliessend wird der Hämorrhoidal-Ligator wieder rektal zum erneuten Abklemmen von Hämorrhoiden eingeführt. Dies ist für den Patienten sehr unangenehmen, da der Eingriff lange dauert und häufig wiederholt werden muss, bis alle Hämorrhoiden eingeschnürt sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Hämorrhoidal-Ligator der o.g. Art zu schaffen, mit welchem auf einfache und schnelle Weise eine Vielzahl von Hämorrhoiden in einem operativen Arbeitsgang behandelt und operiert werden können. Dabei soll insbesondere der Patient entlastet und die Zeit des Operateurs beim Operieren erheblich verringert werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass durch Bewegen der Abstreifeinrichtung und/oder der Hülse eine Mehrzahl von auf der Hülse aufgesetzten Abklemmelemente, insbesondere Abstreifringen nacheinander jeweils einzeln von der Hülse auf Hämorrhoiden abstreifbar sind.
Bei der vorliegenden Erfindung werden mittels einer Aufnahmevorrichtung, insbesondere Adapterelement eine Mehrzahl von Abstreifringen bzw. Abklemmelementen aufgenommen und anschliessend erweitert. Das Aufnehmen geschieht mittels eines Aufnahmestiftelementes, welche die sehr kleinen Abklemmelemente aufnehmen kann. Durch die konusartige Erweiterung des Adapterelementes lassen sich die Abstreifringe bzw. Abklemmelemente sehr leicht auf einen entsprechend passenden Durchmesser der Hülse des Hämorrhoidal-Ligators erweitern und anschliessend auf die Hülse übergeben.
Durch eine schrittweise Bewegung der Abstreifeinrichtung gegenüber der Hülse und/oder der Hülse gegenüber der Abstreifeinrichtung, welche hier hülsenartig ausgebildet ist, lässt sich jeweils ein einzelnes Abklemmelement von der Hülse auf eine Hämorrhoide bringen. Die Abstreifeinrichtung wird nur entsprechend einer Breite eines Arbeitsringes in Richtung einer Hülsenöffnung verfahren, so dass jeweils nur ein einzelner Ring von der Hülse auf eine Hämorrhoide abgestreift werden kann. Durch zusätzliches Ansaugen über ein Verbindungsrohr lässt sich die Hülse mit Unterdruck beaufschlagen, so dass eine Hämorrhoide in diese angesaugt werden kann. Anschliessend wird sie von einem Abklemmelement eingeschnürt. Sie fällt dann nach einiger Zeit von allein ab.
Auf diese Weise lässt sich durch schrittweises Abstreifen von Abstreifringen eine Mehrzahl von Hämorrhoiden in einem Arbeitsgang operieren und behandeln. Der Operateur kann während der Operation, beispielsweise bis zu 10 Hämorrhoiden in einem Eingriff operieren, ohne den rektalen Bereich mit dem Hämorrhoidal-Ligator zu verlassen. Das Ansaugen kann entsprechend über ein Betätigungselement gesteuert werden. Soll angesaugt werden, so wird das Betätigungselement gedrückt und gibt ein Ventil frei. Durch Bewegen der Griffelemente gegeneinander lässt sich ein Abstreifring auf eine Hämorrhoide abstreifen. Diese wird dann eingeschnürt und fällt später ab.
Die Abstreifeinrichtung kann auch ringartig, hülsenartig oder anderswie ausgeformt sein. Es können jedoch auch einzelne Stifte vorgesehen sein, die beispielsweise die Abstreifringe von der Hülse schieben. Hier sei der Erfindung keine Grenze gesetzt.
Nach einem bewegen des Schubelementes in einer Ausfahrrichtung wird das Schubelement, und damit die Abstreifeinrichtung, welche über eine Verbindungsstange gekoppelt ist, in Ausfahrrichtung um eine entsprechende Breite eines Abstreifringes herausgefahren. Eine Arretiereinrichtung verhindert eine Rückbewegung des Schubelementes und damit auch eine Rückbewegung der Abstreifeinrichtung. Ein erneutes Betätigen des Griffelementes bewirkt ein weiterers Verfahren des Schubelementes und damit auch der Abstreifeinrichtung zur Hülsenöffnung bzw. in Ausfahrrichtung.
Auf diese Weise kann ein weiterer Abstreifring über eine andere Hämorrhoide abgestreift werden. Dieser Vorgang kann sich beliebig wiederholen, bis keine Abstreifringe auf der Hülse sitzen.
Durch betätigen eines Hebelelementes lässt sich die Arbeitseinrichtung vom Schubelement entriegeln und durch gleichzeitiges Entriegeln der Arretiereinrichtung lässt sich das druck- bzw. federbeaufschlagte Schubelement mit daran anschliessender Verbindungsstange und Abstreif­ einrichtung zurückbewegen. Anschliessend können auf die Hülse eine Mehrzahl von Abstreifringen in oben beschriebener Weise aufgesetzt werden.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sollen jedoch auch andere Möglichkeiten liegen, um eine Hülse und/oder eine Abstreifeinrichtung gegeneinander zu bewegen, um die auf der Hülse angeordneten Abstreifringe rastbar bzw. einzeln auf Hämorrhoiden aufzubringen.
Insgesamt ist mit der vorliegenden Erfindung eine Hämorrhoidal-Ligator geschaffen, mit welchem auf schnellste und einfachste Weise in einem einzigen operativen Eingriff eine Mehrzahl von Hämorrhoiden behandelt und operiert werden können. Hierdurch sind erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen beim Operieren möglich. Ferner wird der Patient entlastet.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindunsgemässen Hämorrhoidal-Ligator zum Schliessen und/oder zum Abklemmen von Hämorrhoiden;
Fig. 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemässen Hämorrhoidal-Ligators gemäss Fig. 1;
Fig. 3 einen schematisch dargestellten Längsschnitt durch den Hämorrhoidal-Ligator gemäss Fig. 2 entlang Linie III-III;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Aufnahmevorrichtung zum Aufnehmen und Erweitern von Abklemmelementen, insbesondere Gummiringen.
Gemäss Fig. 1 weist ein erfindungsgemässer Hämorrhoidal- Ligator zum Schliessen und/oder zum Abklemmen von Hämorrhoiden zwei Griffelemente 1, 2 auf, welche miteinander verbunden sind. Das Griffelement 2 ist gegenüber dem Griffelement 1 bewegbar.
Aus dem Griffelement 1 ragt ein Verbindungsrohr 3, welches endseits mit einer Hülse 4 verbunden ist. Dabei ragt das Verbindungsrohr 3 in die Hülse 4 ein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsrohr 3 fest mit dem Griffelement 1 verbunden.
Bevorzugt oberhalb des Verbindungsrohres 3 ist in dem Griffelement 1 eine Öffnung 5 gebildet, in welche eine Sicherungshülse 6 eingreift. In die Sicherungshülse 6 greift eine, ausserhalb, bevorzugt gelenkartig unterteilte Verbindungsstange 7 ein. Die Verbindungsstange 7 führt zu einer Abstreifeinrichtung 8, welche bevorzugt verschiebbar und hülsenartig auf der Hülse 4 angeordnet ist. Unmittelbar bevor die Verbindungsstange 7 in die Sicherungshülse 6 eingreift, ist diese über ein Gelenk 9 gelenkartig unterteilt. Bevorzugt ist die Verbindungsstange 7, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, ausserhalb der Sicherungshülse 6 und nach dem Gelenk 9 gabelartig ausgebildet und umgreift die Abstreifeinrichtung 8 der Hülse 4.
Wie ferner aus Fig. 3 hervorgeht, ist innerhalb der Sicherungshülse 6 die Verbindungsstange 7 geführt. Diese greift einends in ein Schubelement 10, welches im vorliegenden Ausführungsbeispiel bevorzugt als Zahnstangenelement 11 ausgebildet ist. Das Schubelement 10 ist an seiner äusseren Oberfläche mit einer Mehrzahl von Ausrastungen 12 versehen, in welche passende Rastelemente 13.1, 13.2 einer Antriebseinrichtung 14 und einer Arretiereinrichtung 15 eingreifen. Die Antriebseinrichtung 14 steht mit dem Griffelement 2 in Verbindung und kann durch betätigen des Griffelementes 2 gegenüber dem Griffelement 1 bewegt werden.
Das Schubelement 12 wird über ein Federelement 16 permanent mit Druck entgegen einer Ausfahrrichtung X beaufschlagt. Ferner wird die Arretiereinrichtung 15 über eine weiteres Federelement 17 ebenfalls mit Druck gegen die Ausrastungen 12 des Schubelementes 10 gedrückt.
Die Rastelemente 13.1, 13.2 sind entsprechend den Ausrastungen 12 derart ausgebildet, dass lediglich eine Bewegung in Ausfahrrichtung X möglich ist, wenn die Antriebseinrichtung 14 das Schubelement 10 in Ausfahrrichtung X bewegt und gleichzeitig die Arretiereinrichtung 15 mit den Ausrastungen 12 des Schubelementes 10 in Eingriff steht. In dieser Lage ist allerdings eine Rückbewegung des Schubelementes 10 nicht möglich. Durch die Kopplung des Schubelementes 10 mit der Verbindungsstange 7 lässt sich die Abstreifeinrichtung 8 in Richtung Hülsenöffnung 18 bewegen.
Das Bewegen erfolgt in einzelnen kleinen Schritten durch Bewegen des Griffelementes 2 gegen das Griffelement 1. Dadurch wird die Antriebseinrichtung 14 und das Schubelement 10 in Ausfahrrichtung X schrittweise ausgefahren. Dadurch bewegt sich die Verbindungsstange 7 mit anschliessender Abstreifeinrichtung 8 gegen die Hülsenöffnung 18.
Dieser Vorgang lässt sich wiederholen, bis rastbar mehrere Bewegungsschritte in einzelnen Stufen die Abstreifeinrichtung 8 zur Hülsenöffnung 18 der Hülse 4 bewegen. Die Arretiereinrichtung 15 verhindert dabei jeweils beim Bewegen der Abstreifeinrichtung 8 eine Rückbewegung des Schubelementes 10.
Soll nach einer Mehrzahl von Schubbewegungen die Abstreifeinrichtung 8 von der Hülsenöffnung 18 zurückbewegt werden, so wird durch Betätigen eines Hebelelementes 19 die Antriebseinrichtung 14 nach unten ausgeschwenkt und gibt das Schubelement 10 frei. Durch anschliessendes bzw. gleichzeitiges Freigeben der Arretiereinrichtung 15 können das Schubelement 10 und die Abstreifeinrichtung 8 in ihre Ausgangslage zurückbewegt werden. Die Rückbewegung wird mit Hilfe des Federelementes 16 unterstützt, welche das Schubelement 10 mit Druck entgegen der Ausfahrrichtung X beaufschlagt, wobei sich das Federelement 16 an der Sicherungshülse 6 abstützt.
Ferner ist ein Betätigungselement 20 dem Griffelement 1 zugeordnet, welches eine Verbindungsleitung 21 zwischen einem Anschluss 28 für Unterdruckabsaugung und dem Verbindungsrohr 3 freigibt oder unterbricht.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
Hämorrhoiden werden mittels Luft, insbesondere Unterdruck, im rektalen Bereich mittels einer Hülse 4 angesaugt.
Auf der Hülse 4 sind erfindungsgemäss eine Mehrzahl von beispielsweise in Fig. 4 dargestellten Abklemmelementen 22, insbesondere Abstreifringen 23 aufgeschoben. Durch schrittweises Bewegen der Abstreifeinrichtung 8 gegenüber der Hülse 4 lässt sich jeweils eine in die Hülse 4 eingesaugte Hämorrhoide durch Abstreifen eines Abklemmelementes 22 über die Hämorrhoide abklemmen. Diese Einschnürung des bevorzugt sehr klein ausgebildeten und stark erweiterten Abstreifringes 23 bewirkt ein Abschnüren und ein Absterben der Hämorrhoide. Damit im rektalen Bereich ein kontinuierliches, permanentes Operieren möglich ist, ohne den den Hämorrhoidal-Ligator erneut rektal einführen zu müssen, lässt sich durch weiteres schrittweises Bewegen der Abstreifeinrichtung eine neu in die Hülse 4 eingesaugte Hämorrhoide entsprechend, wie oben beschrieben, behandeln und mittels des Abstreifringes 23 einschnüren. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, bis alle Abklemmelemente 22 von der Hülse 4 entfernt sind.
Auf diese Weise können eine Vielzahl von Abstreifringen in einem operativen Eingriff, ohne dass der Hämorrhoidal- Ligator aus dem Operationsbereich entfernt werden muss, vorgenommen werden.
In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gemäss Fig. 4 ist ferner eine Aufnahmevorrichtung 24 dargestellt, welches als Adapterelement 25, beispielsweise der Hülse 4 vor einer Operation aufgesteckt bzw. aufgesetzt werden kann.
Im wesentlichen besteht die Aufnahmevorrichtung 24 aus einem konusartig verjüngt ausgebildeten und ggf. mit einem Absatz versehenen Adapterelement 25, welches an seinem verjüngenden Ende 26 mit einem Aufnahmestiftelement 27 versehen ist. Das Aufnahmestiftelement 27 kann die einzelnen Abstreifringe 23, deren innerer Durchmesser bei etwa 1 mm liegt, sehr leicht aufnehmen. Durch anschliessendes Erweitern und Überstreifen der Abklemmenelemente 22 über die Aufnahmevorrichtung 25 lassen diese sich sehr leicht erweitern und auf die anschliessende Hülse 4 im erweiterten Zustand übergeben. Beim Operieren kann dann ein schrittweise, getaktetes Bewegen der Abstreifeinrichtung 8 gegenüber der Hülse 4 erfolgen, um die einzelnen Abstreifringe 23 auf einzelne in die Hülse 4 eingesaugte Hämorrhoiden aufzusetzen bzw. diese einzuschnüren.
Das Aufnahmestiftelement 27 kann als Draht starr oder flexibel ausgebildet sein. Das Adapterelement 25 ist entsprechend von gleichem Durchmesser, wie die Hülse 4. Auf diese Weise lassen sich die erweiterten Abstreifringe 23 leicht an die Hülse 4 übergeben.
Bezugszeichenliste
1
Griffelement
2
Griffelement
3
Verbindungsrohr
4
Hülse
5
Öffnung
6
Sicherungshülse
7
Verbindungssteg
8
Abstreifeinrichtung
9
Gelenk
10
Schubelement
11
Zahnstangenelement
12
Ausrastungen
13
Rastelemente
14
Antriebseinrichtung
15
Arretiereinrichtung
16
Federelement
17
Federelement
18
Hülsenöffnung
19
Hebelelement
20
Betätigungselement
21
Verriegelungseinrichtung
22
Abklemmelement
23
Abstreifring
24
Aufnahmevorrichtung
25
Adapterelement
26
Ende
27
Aufnahmegriffelement
28
Anschluss
R Hämorrhoidal-Ligator
X Ausfahrrichtung

Claims (19)

1. Hämorrhoidal-Ligator zum Schliessen und/oder zum Abklemmen von Hämorrhoiden mittels einer Hülse (4), welcher eine Abstreifeinrichtung (8) zugeordnet ist, wobei die Hülse (4) mit einem Griffelement (1 oder 2) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass durch Bewegen der Abstreifeinrichtung (8) und/oder der Hülse (4) eine Mehrzahl von auf der Hülse (4) aufgesetzten Abklemmelemente (23), insbesondere Abstreifringen (22) nacheinander jeweils einzeln von der Hülse (4) auf Hämorrhoiden abstreifbar sind.
2. Hämorrhoidal-Ligator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegung der Abstreifeinrichtung (8) gegenüber der Hülse (4) und/oder eine Bewegung von Hülse (4) gegenüber Abstreifeinrichtung (8) in definierten, einstellbaren Abständen ggf. rastbar erfolgt.
3. Hämorrhoidal-Ligator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Abklemmelementen (22), insbesondere Abstreifringen (23) nebeneinander auf die Hülse (4) aufsetzbar und durch rastbares bewegen der Abstreifeinrichtung (8) in Ausfahrrichtung (X) zu einer Hülsenöffnung (18) hin, einzelne Abklemmelemente (22) abstreifbar sind.
4. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach einem Abstreifen eines Abklemmelementes (22) die Hülse (4) und/oder die Abstreifeinrichtung (8) in dieser Lage fixiert ist und ein weiteres Bewegen von Hülse (4) und/oder Abstreifeinrichtung (8) durch weiteres, schrittweises Bewegen in Ausfahrrichtung (X) erfolgt.
5. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegung der Abstreifeinrichtung (8) gegen die Hülse (4) in Richtung der Hülsenöffnung (18) schrittweise ggf. rastbar durch Betätigen der Griffelement (1, 2) gegeneinander erfolgt.
6. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (4) über ein Verbindungsrohr (3) mit dem Griffelement (1) verbunden und über ein dem Griffelement (1) zugeordnetes Betätigungselement (20) mit Unterdruck beaufschlagbar ist.
7. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an die Abstreifeinrichtung (8) eine ggf. gelenkartig unterbrochene Verbindungsstange (7) anschliesst, welche in eine Öffnung (5) des Griffelementes (1) einmündet, wobei die Verbindungsstange (7) endseits mit einem Schubelement (10) insbesondere Zahnstangenelement (11) in Verbindung steht.
8. Hämorrhoidal-Ligator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnstangenelement (11) linear zur Öffnung (5) bewegbar angeordnet ist.
9. Hämorrhoidal-Ligator nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Griffelement (1) eine Arretier­ einrichtung (15) zugeordnet ist, welche druckbeaufschlagt und wiederlösbar mit dem Zahnstangenelement (11) in Eingriff steht.
10. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zahnstangenelement (11) eine Antriebseinrichtung (14) zugeordnet ist, welche linear, ggf. durch Bewegen des Griffelementes (2) bewegbar ist und mit dem Zahnstangenelement (11) in Eingriff steht.
11. Hämorrhoidal-Ligator nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (15) eine Bewegung des Schubelementes (10) nur in Richtung der Hülse (4) ermöglicht und eine Rückbewegung in arretierter Lage verhindert.
12. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (15) aus dem Bereich des Zahnstangen­ elementes (11) heraus bewegbar und in einer entriegelten Lage festlegbar ist.
13. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigen der Antriebseinrichtung (14) das Schubelement (10) und damit die Abstreifeinrichtung (8) in Richtung Hülsenöffnung (18) bewegbar ist, wobei die Arretiereinrichtung (15) das Schubelement (10) in jeder Lage fixiert.
14. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (14) gegenüber dem fixierten Schubelement (10) zurückverfahrbar und/oder durch Betätigen eines Hebelelementes (19) aus dem Eingriff mit dem Schubelement (10) lösbar ist.
15. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (10) eine Mehrzahl von Ausrastungen (12) aufweist, in welche entsprechende Rastelemente (13.1, 13.2) der Antriebseinrichtung (14) und Arretiereinrichtung (15) eingreifen.
16. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (10) entgegen einer Ausfahrrichtung (X) mittels eines Federelementes (16) druck- oder federbeaufschlagt ist.
17. Hämorrhoidal-Ligator nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (15) gegen das Schubelement (10) druckbeaufschlagbar ist.
18. Aufnahmevorrichtung zum Erweitern von Abklemmelementen (22), insbesondere Abstreifringen (22) auf eine Hülse (4) eines Hämorrhoidal-Ligator mit einem konusartigen Adapterelement (25), dadurch gekennzeichnet, dass dem Adapterelement (25) an seinem verjüngenden Ende (26) zum erleichterten Aufnehmen und Erweitern einer Mehrzahl von Abstreifringen (22) ein Aufnahmestiftelement (27) zugeordnet ist.
19. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmestiftelement (27) des Aufnahmeelementes (25) zum Auffädeln eines Abklemmelementes (23) als dünner Draht ausgebildet ist.
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