DE19809937A1 - Schleifgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schleifgerät mit einem oszillieren
den Antrieb zum oszillierenden Antrieb eines Schleifwerkzeuges
um eine gerätefeste Antriebsachse, wobei das Schleifwerkzeug
eine Schleifplatte mit mindestens zwei vorzugsweise konvex nach
außen gekrümmten Seitenkanten, die in zumindest einer Ecke zu
sammenlaufen, aufweist, und wobei die Schleifplatte eine Auf
nahme zur Befestigung an der Antriebsachse aufweist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Schleifwerkzeug, das zur Ver
wendung mit einem derartigen Schleifgerät geeignet ist.
Ein derartiges Schleifgerät und ein derartiges Schleifwerkzeug
sind aus der EP-B-0 244 465 bekannt.
Das bekannte Schleifwerkzeug weist einen Oszillationsantrieb
auf, mittels dessen eine Antriebsachse mit hoher Frequenz und
geringem Verschwenkwinkel hin- und herverschwenkt wird. Das
Schleifwerkzeug ist in der Mitte seiner vorzugsweise dreieck
förmig mit konvex nach außen gekrümmten Seitenkanten ausgebil
deten Schleiffläche mit der Antriebsachse verbunden. Das
Schleifwerkzeug führt somit eine Schwenkbewegung um die An
triebsachse aus, wobei das Zentrum der Schwenkbewegung in der
Antriebsachse liegt. Somit erfahren die Eckbereiche die stärk
ste Auslenkung, wobei sie auf Kreissegmenten hin- und herver
schwenkt werden. Auch an den vorzugsweise nach außen konvex ge
krümmten Seitenkanten ergibt sich eine derartige Bewegung. Im
Zentrum des Schleifwerkzeuges, in dem dieses mittig mit der An
triebsachse verbunden ist, ist die Schleifwirkung jedoch äu
ßerst gering, da hier die einzelnen Schleifpartikel am Schleif
werkzeug nur äußerst geringe Wege zurücklegen, wobei in der
Mitte praktisch nur eine Hin- und Herdrehung um die Achse er
folgt.
Das bekannte Schleifgerät hat sich als äußerst vorteilhaft er
wiesen, um schwierige Schleif- oder Polierarbeiten an schlecht
zugänglichen Stellen auszuführen, wobei durch die Art des An
triebes und durch den Bewegungsablauf des Schleifwerkzeuges be
sonders vorteilhaft entlang von innenliegenden Längskanten bis
hin in Eckbereiche gearbeitet werden kann.
Als gewisser Nachteil hat sich hierbei erwiesen, daß die
Schleifwirkung überwiegend auf die Seitenkanten und die Eckbe
reiche des Schleifwerkzeuges beschränkt, daß im Zentrum des
Schleifwerkzeuges jedoch praktisch keine oder nur eine sehr ge
ringe Schleifwirkung auftritt. Dies führt dazu, daß die
Schleifwerkzeuge bzw. die meist hieran lösbar befestigten
Schleifpapierstücke häufig ausgewechselt werden müssen, da an
den Randbereichen ein starker Verschleiß auftritt, während je
doch in den mittigen Bereichen die betreffenden Schleifmittel
nur gering abgenutzt sind. Trotzdem sich bei einem derartigen
Schleifwerkzeug Schleifarbeiten an schlecht zugänglichen Stel
len äußerst vorteilhaft ausführen lassen, wird diese unzutref
fende Schleifwirkung im mittigen Bereich des Schleifwerkzeuges
von manchen Benutzern als nachteilig angesehen, so daß das
Schleifgerät weniger zum flächigen Arbeiten verwendet wird.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Schleifge
rät und ein Schleifwerkzeug gemäß der eingangs genannten Art
derart zu verbessern, daß die Schleifwirkung im mittigen Be
reich des Schleifwerkzeuges erhöht wird, wobei jedoch ein Ar
beiten entlang von innenliegenden Längskanten nach wie vor mög
lich sein soll.
Die Aufgabe der Erfindung wird bei einem Schleifgerät und einem
Schleifwerkzeug gemäß der eingangs genannten Art dadurch ge
löst, daß die Aufnahme an der Schleifplatte außermittig ange
ordnet ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird auf diese Weise vollkommen ge
löst.
Durch das Versetzen der Aufnahme vom Mittelpunkt der Schleif
platte aus nach außen hin wird es nämlich erfindungsgemäß er
reicht, daß im mittigen Bereich des Schleifwerkzeuges durch den
größeren Abstand zur Antriebsachse hin eine deutlich verstärkte
Schleifwirkung auftritt. Gleichzeitig wird die Schleifwirkung
im Bereich der gegenüberliegenden Ecke verstärkt. Darüber hin
aus ergibt sich nach wie vor auch im Bereich der Seitenkanten
des Schleifwerkzeuges eine Bewegung, die annähernd auf einem
Kreissegment entlang einer Seitenkante des Schleifwerkzeuges
hin- und hergeht. In den Bereichen der Schleifplatte, die sich
an den Seitenkanten in einer größeren Entfernung von der Ver
bindungsstelle zwischen Antriebsachse und Schleifplatte befin
den, verläuft die Bewegung auf Kreissegmenten, die in bezug auf
die Seitenkante leicht geneigt sind. Trotz dieser geringen Nei
gung läßt sich auch mit den Seitenkanten ein gutes Arbeiten
entlang von Innenlängskanten erreichen, da die Seitenkanten gut
entlang einer Innenlängskante "abrollen" können, so daß sich
nur geringe Vibrationen beim Arbeiten entlang von Innenlängs
kanten ergeben. Insgesamt ergibt sich so eine deutlich verbes
serte Schleifwirkung im mittigen Bereich des Schleifwerkzeuges,
wobei nach wie vor wie im Stand der Technik auch ein Arbeiten
entlang von Innenlängskanten vorteilhaft möglich ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Schleifplatte
ein einstellbares Verbindungselement zur Befestigung der
Schleifplatte in verschiedenen Positionen an der Antriebsachse
auf.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß der Anwender wahlweise je
nach der durchzuführenden Arbeit das Schleifwerkzeug verstellen
kann, um so entweder eine deutlich stärkere Schleifwirkung im
mittigen Bereich und in einem Eckbereich zu erreichen oder aber
um weniger Vibrationen beim Arbeiten entlang von Innenlängskan
ten zu gewährleisten.
Gemäß einer Weiterbildung dieser Ausführung umfaßt das Verbin
dungselement ein Langloch, durch das ein Befestigungselement in
verschiedenen Positionen mit der Antriebsachse verbindbar ist.
Auf diese Weise wird die Verstellmöglichkeit mit besonders ein
fachen Mitteln erreicht, wobei als Befestigungselement bspw.
eine Schraube vorgesehen sein kann, die in ein Gewindesackloch
der Antriebsachse eingeschraubt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung weist die
Schleifplatte mindestens eine außermittig angeordnete Befesti
gungsöffnung zur Aufnahme eines Befestigungselementes auf.
Bei dieser Ausführung entfallen zwar die mit einer verstellba
ren Verbindungsmöglichkeit verbundenen Vorteile, jedoch wird
der Aufbau der Schleifplatte insgesamt vereinfacht und außerdem
die in der Schleifplatte für eine Befestigung notwendige Aus
nehmung verkleinert, so daß die fehlende Unterstützung etwa bei
Befestigung eines Schleifpapierstückes mit einem Klettverschluß
auf der Unterseite der Schleifplatte praktisch keine merklichen
Nachteile während des Schleifens hervorruft.
Dabei ist es möglich, in einem Sortiment für den Anwender na
türlich auch verschiedene Schleifwerkzeuge vorzusehen, bei de
nen sich die betreffenden Befestigungsöffnungen entweder mit
tig, leicht außermittig oder stark außermittig befinden, so daß
der Anwender je nach der durchzuführenden Arbeit das betreffen
de Schleifwerkzeug verwenden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung weist die
Schleifplatte eine Mehrzahl von Befestigungsöffnungen auf.
Auf diese Weise wird mit nur einer einzigen Schleifplatte ent
weder eine Verstellmöglichkeit zur Beeinflussung der Schleif
wirkung geschaffen oder es wird dem Anwender ermöglicht, die
Schleifplatte nach Abnutzung in einem Eckbereich auf der Auf
nahme zu drehen und mit einem anderen Eckbereich nach vorne ge
richtet zu befestigen, um nunmehr einen noch nicht so stark ab
genutzten Bereich des Schleifwerkzeuges zu benutzen.
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist die Schleifplat
te dreieckförmig ausgebildet und weist konvex nach außen ge
krümmte Seitenkanten auf.
Insbesondere in Verbindung mit dieser an sich bereits bekannten
Form des Schleifwerkzeuges ergibt sich ein besonders vorteil
hafter Bewegungsablauf, wobei insbesondere ein besonders vibra
tionsarmes Arbeiten entlang von Innenlängskanten ermöglicht
wird.
In bevorzugter Weiterbildung dieser Ausführung weist die Auf
nahme mindestens eine Befestigungsöffnung auf, die vom Mittel
punkt der Schleifplatte aus zu einer benachbarten Seitenkante
hin auf einer durch den Mittelpunkt und eine gegenüberliegende
Ecke gelegten Verbindungslinie versetzt ist.
Durch eine derartige Anordnung der Befestigungsöffnung an der
Schleifplatte läßt sich ein symmetrischer Bewegungsablauf er
reichen, so daß die Hauptschleifwirkung an der gegenüberliegen
den Ecke erfolgt und daß mit beiden Seitenkanten gleichmäßig
entlang von Innenlängskanten gearbeitet werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung weist die
Schleifplatte mindestens eine im Bereich einer Ecke angeordnete
Befestigungsöffnung auf.
Wird die gerätefeste Antriebsachse im Bereich einer Ecke mit
der Schleifplatte verbunden, so wird hierdurch eine besonders
ausgeprägte Schleifwirkung im Bereich der gegenüberliegenden
Kante erreicht, um so eine ausgeprägte Schleifwirkung zu erzie
len, um etwa entlang von Längskanten schleifen zu können.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten Merkmale und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale der Erfindung nicht
nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in an
deren Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, oh
ne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenteilansicht eines erfindungsgemäßen
Schleifgerätes im vorderen Bereich des Gehäuses mit
der Antriebswelle und einem aufgesetzten Schleif
werkzeug in teilweise geschnittener Darstellung;
Fig. 2 eine Aufsicht auf das Schleifwerkzeug gemäß Fig. 1
von oben und
Fig. 3 eine Aufsicht einer alternativen Ausführungsform des
Schleifwerkzeuges.
Das in Fig. 1 dargestellte Schleifgerät 10 weist ein Gehäuse 12
auf, in dem ein elektromotorischer Antrieb aufgenommen ist,
dessen Drehbewegung in bekannter Weise über einen Oszillations
antrieb in eine hin- und hergehende Schwenkbewegung einer An
triebsachse 16 mit geringem Verschwenkwinkel in der Größenord
nung von etwa 0,5 bis 7° und mit einer relativ hohen Frequenz
umgesetzt wird, die vorzugsweise größer als 5.000 Schwingun
gen/Minute ist, und ggf. etwa in einem Bereich zwischen 10.000
und 25.000 Schwingungen/Minute einstellbar sein kann.
Das äußere Ende der Antriebsachse 16 ist durch einen Flansch 18
verbreitert, an dem ein dreieckförmiges Schleifwerkzeug 22 mit
tels einer insgesamt mit der Ziffer 25 bezeichneten Aufnahme,
die sich außerhalb des geometrischen Mittelpunktes des Schleif
werkzeuges 22 befindet, befestigt werden kann.
Abgesehen von der außermittigen Anordnung der Aufnahme 25 ist
der Aufbau des Schleifwerkzeuges 22 an sich bekannt. Das
Schleifwerkzeug 22 umfaßt nämlich eine insgesamt mit der Ziffer
24 bezeichnete Schleifplatte, an deren von der Antriebsachse 16
entfernter Unterseite entweder unmittelbar ein Schleifmittel
aufgebracht sein kann, was z. B. bei diamantbeschichteten
Schleifplatten der Fall ist. Andererseits kann die Unterseite
der Schleifplatte 24 auch, wie in der Zeichnung dargestellt,
mit einem Kletthaftmaterial 32 versehen sein, so daß auf die
Schleifplatte 24 ein Schleifmittel, also etwa ein Schleifpa
pierstück, das an seiner Oberseite mit einem geeigneten Gewebe
material versehen ist, einfach aufgedrückt werden kann, um so
eine leicht lösbare Verbindung zwischen einem lösbaren Schleif
mittel und der Schleifplatte 24 zu ermöglichen. Je nach ge
wünschtem Anwendungsfall besteht also das Schleifwerkzeug 22
entweder aus Schleifplatte 24 mit Schleifmittelbeschichtung an
der Unterseite oder aus Schleifplatte 24 und zugehörigem
Schleifmittel, das lösbar an der Unterseite der Schleifplatte
befestigt werden kann. Es versteht sich, daß anstelle einer
Verbindungsmöglichkeit mittels eines Klettverschlusses bspw.
auch eine Klebeverbindung mit einem lösbaren Klebeband in Be
tracht kommen kann.
Die Schleifplatte 24 weist an ihrer Oberseite einen ebenen Alu
miniumträger 30 auf, der über eine Zwischenschicht aus Kunst
stoffschaum 28 mit dem Kletthaftmaterial 32 verbunden ist, das
an einer geeigneten Kunststoffschicht aufgenommen ist.
Das erfindungsgemäße Schleifgerät unterscheidet sich nun von
einem Schleifgerät nach dem Stand der Technik durch die Aufnah
me 25, die in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
Die Aufnahme 25 weist bei dieser Ausführungsform ein Langloch
26 auf, das sich vom geometrischen Mittelpunkt I der Schleif
platte 24 aus auf einer gedachten Verbindungslinie zur gegen
überliegenden Ecke 42 in Richtung auf die benachbarte Seiten
kante 41 hin erstreckt. Durch dieses Langloch 26 kann ein Befe
stigungselement in Form einer Schraube 38 durch eine Unterleg
scheibe 36 mit seinem Gewinde 34 in ein Gewindesackloch 20 der
Antriebsachse 16 eingeschraubt werden. Dadurch, daß die Befe
stigungsöffnung als Langloch 26 ausgebildet ist, läßt sich also
der geometrische Ort der Verbindung zwischen Schleifplatte 24
und der Antriebsachse 16 einstellen, also etwa vom geometri
schen Mittelpunkt I aus bis in eine von der gegenüberliegenden
Ecke 42 entfernt liegende Endstellung II verschieben, sofern
eine möglichst große Auslenkung im gegenüberliegenden Eckbe
reich 42 und eine stärkere Schleifwirkung im mittleren Bereich
erwünscht ist, oder aber auch in Richtung auf die gegenüberlie
gende Ecke 42 zur Position III hin verschieben, um etwa eine
geringere Schleifwirkung im Bereich der gegenüberliegenden Ecke
42 zu erreichen.
Betrachtet man den Bewegungsablauf, der sich ergibt, wenn die
Schleifplatte 24 an der Position II mit der Antriebsachse 16
verbunden wird, so ergibt sich infolge des größeren Abstandes
vom Zentrum der Drehbewegung zur gegenüberliegenden Ecke 42 ei
ne verstärkte Auslenkung im Bereich der Ecke, die in Fig. 2
durch den Pfeil 44 angedeutet ist. Im Bereich der beiden be
nachbarten Ecken 52, 54 ergeben sich dagegen geringere Auslen
kungen infolge des geringeren Abstandes zum Zentrum der Drehbe
wegung, das in Fig. 2 durch die Ziffer II angedeutet ist. Dies
ist durch den etwas kürzeren Doppelpfeil 46 in Fig. 2 verdeut
licht.
An den Bereichen der Schleifplatte 24 entlang der Seitenkanten
40, 43, die die Ecke 42 einschließen, ergeben sich je nach dem
Abstand vom Zentrum II der Drehbewegung etwas unterschiedliche
Bewegungskomponenten. Entlang der Seitenkante 40 führt etwa ein
Schleifpartikel, der sich an einer Stelle befindet, die von der
entfernten Ecke 42 aus weiter in Richtung auf die dem Zentrum
II der Drehbewegung näher gelegene Ecke 52 versetzt ist, eine
Schwenkbewegung auf einem Kreissegment aus, das etwa in Rich
tung der Seitenkante 40 verläuft, wie durch den Doppelpfeil 48
angedeutet ist. Betrachtet man einen Schleifpartikel, der sich
von dieser Stelle aus in einer weiter zur entfernten Ecke 42
hin entfernten Lage befindet, so ergibt sich nach wie vor eine
Verschwenkbewegung auf einem Kreissegment, die jedoch in bezug
auf die Seitenkante 40 mit einem geringen Winkel geneigt ist,
wie durch den Doppelpfeil 50 angedeutet ist.
In den Bereichen der beiden Ecken 52, 54 ergibt sich bei Befe
stigung in der Lage II eine geringere Auslenkung mit einer Be
wegungskomponente, die durch den Doppelpfeil 46 angedeutet ist.
Insgesamt ergibt sich bei einer Befestigung in der Lage II also
eine verstärkte Auslenkung im Bereich der Ecke 42, im mittleren
Bereich des Schleifwerkzeuges eine wenn auch geringere, so doch
merkliche Schleifwirkung, und auch im Bereich der beiden Ecken
52, 54, die sich näher zur Antriebsachse 16 als die entfernte
Ecke 42 befinden, eine geringere Schleifwirkung. Dabei wird,
wie durch die Pfeile 48 und 50 in Fig. 2 verdeutlicht ist, ein
weitgehend vibrationsfreies Arbeiten entlang von Innenlängskan
ten ermöglicht.
In Fig. 3 ist eine Abwandlung des erfindungsgemäßen Schleif
werkzeuges in der Aufsicht dargestellt und insgesamt mit der
Ziffer 22a bezeichnet. Die insgesamt mit der Ziffer 25a be
zeichnete Aufnahme der Schleifplatte 24a umfaßt insgesamt vier
Befestigungsöffnungen, nämlich eine mittig angeordnete Befesti
gungsöffnung 26a und eine in Richtung zur Seitenkante 41 hin
versetzte Befestigungsöffnung 27, wobei zwei weitere Befesti
gungsöffnungen 29, 31 lediglich optional vorgesehen sind, wie
durch die gestrichelte Darstellung in Fig. 3 verdeutlicht wer
den soll. Die eine außermittig angeordnete Befestigungsöffnung
27 wäre grundsätzlich ausreichend, um die Vorteile der Erfin
dung nutzen zu können. Zusätzlich kann jedoch die Befestigungs
öffnung 26a mittig vorgesehen sein, um neben der außermittigen
Anordnung auch eine mittige Befestigung des Schleifwerkzeuges
an der Antriebsachse 16 zu ermöglichen, sofern ein besonders
vibrationsfreies Arbeiten bei bestimmten Anwendungsfällen not
wendig ist.
Darüber hinaus kann durch die weiteren Befestigungsöffnungen
29, 31, die vorzugsweise in entsprechender Weise jeweils zur
gegenüberliegenden Ecke hin versetzt sind, so daß sich insge
samt eine symmetrische Anordnung ergibt, eine Wechselmöglich
keit geschaffen werden, um nach einer Abnutzung des Schleif
werkzeuges 22a in einem Eckbereich durch Verdrehen und Befesti
gen an einer anderen Befestigungsöffnung nunmehr noch die nicht
vollständig verbrauchten Bereiche des Schleif- bzw. Poliermit
tels nutzen zu können.
Zusätzlich ist in Fig. 3 als weitere Möglichkeit noch eine Be
festigungsöffnung 33 im Bereich einer Ecke vorgesehen. Wird die
gerätefeste Antriebsachse 16 mit dieser Befestigungsöffnung 33
verbunden, so ergibt sich eine starke Schleifwirkung im Bereich
der gegenüberliegenden Kante, was z. B. vorteilhaft ist, wenn
entlang einer innenliegenden Längskante gearbeitet werden muß.
Es versteht sich, daß in diesem Fall natürlich kein Arbeiten
mehr bis in einen Eckbereich hinein möglich ist, da die beiden
der Befestigungsöffnung 33 gegenüberliegenden Ecken nicht mehr
mit geringem Winkel verschwenkt werden, sondern größere Aus
schläge bei einer hin- und hergehenden Bewegung entlang eines
Kreissegmentes in bezug auf die Befestigungsöffnung 33 erfah
ren.
Claims (16)
1. Schleifgerät mit einem oszillierenden Antrieb (14) zum os
zillierenden Antrieb eines Schleifwerkzeuges (22, 22a) um
eine gerätefeste Antriebsachse (16), wobei das Schleif
werkzeug (22, 22a) eine Schleifplatte (24, 24a) mit minde
stens zwei vorzugsweise konvex nach außen gekrümmten Sei
tenkanten (40, 41, 43), die in zumindest einer Ecke (42,
52, 54) zusammenlaufen, aufweist, und wobei die Schleif
platte (24, 24a) eine Aufnahme (25, 25a) zur Befestigung
an der Antriebsachse (16) aufweist, dadurch gekennzeich
net, daß die Aufnahme (25, 25a) an der Schleifplatte (24,
24a) außermittig angeordnet ist.
2. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schleifplatte (24) ein einstellbares Verbindungsele
ment zur Befestigung der Schleifplatte (24) in verschiede
nen Positionen an der Antriebsachse (16) aufweist.
3. Schleifgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungselement ein Langloch (26) umfaßt, durch das
ein Befestigungselement (38) in verschiedenen Positionen
mit der Antriebsachse (16) verbindbar ist.
4. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schleifplatte (24a) mindestens eine außermittig ange
ordnete Befestigungsöffnung (27, 29, 31) zur Aufnahme ei
nes Befestigungselementes (38) aufweist.
5. Schleifgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Mehrzahl von Befestigungsöffnungen (26a, 27, 29, 31)
an der Schleifplatte (24a) vorgesehen ist.
6. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Schleifplatte (24, 24a)
dreieckförmig ausgebildet ist und konvex nach außen ge
krümmte Seitenkanten (40, 41, 43) aufweist.
7. Schleifgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahme (25a) mindestens eine Befestigungsöffnung
(27, 29, 31) aufweist, die vom Mittelpunkt (I) der
Schleifplatte (24a) aus zu einer benachbarten Seitenkante
(41) hin auf einer durch den Mittelpunkt (I) und eine ge
genüberliegende Ecke (42) gelegten Verbindungslinie ver
setzt ist.
8. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Schleifplatte (24a) minde
stens eine im Bereich einer Ecke angeordnete Befestigungs
öffnung (33) aufweist.
9. Schleifwerkzeug für ein Schleifgerät mit einem oszillie
renden Antrieb (14) zum oszillierenden Antrieb einer An
triebsachse (16), wobei das Schleifwerkzeug (22, 22a) eine
Schleifplatte (24, 24a) mit mindestens zwei vorzugsweise
konvex nach außen gekrümmten Seitenkanten (40, 41, 43),
die in zumindest einer Ecke (42, 52, 54) zusammenlaufen,
aufweist, und wobei die Schleifplatte (24, 24a) eine Auf
nahme (25, 25a) zur Befestigung an der Antriebsachse (16)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (25,
25a) an der Schleifplatte (24, 24a) außermittig angeordnet
ist.
10. Schleifwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifplatte (24) ein einstellbares Verbindungs
element zur Befestigung der Schleifplatte (24) in ver
schiedenen Positionen an der Antriebsachse (16) aufweist.
11. Schleifwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifplatte (24) von einem Langloch (26) durch
setzt ist.
12. Schleifwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifplatte (24a) mindestens eine außermittig
angeordnete Befestigungsöffnung (27, 29, 31) zur Aufnahme
eines Befestigungselementes (38) aufweist.
13. Schleifwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifplatte (24a) eine Mehrzahl von Befesti
gungsöffnungen aufweist (26a, 27, 29, 31).
14. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 9-13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schleifplatte (24, 24a) dreieckför
mig ausgebildet ist und konvex nach außen gekrümmte Sei
tenkanten (40, 41, 43) aufweist.
15. Schleifwerkzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahme (25a) mindestens eine Befestigungsöffnung
(27, 29, 31) aufweist, die vom Mittelpunkt (I) der
Schleifplatte (24a) aus zu einer benachbarten Seitenkante
(41) hin auf einer durch den Mittelpunkt (I) und eine ge
genüberliegende Ecke (42) gelegten Verbindungslinie ver
setzt ist.
16. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 9-15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schleifplatte (24a) mindestens eine
im Bereich einer Ecke angeordnete Befestigungsöffnung (33)
aufweist.
Priority Applications (4)
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19809937A Ceased DE19809937A1 (de) | 1998-03-07 | 1998-03-07 | Schleifgerät |
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| CN103909455A (zh) * | 2014-04-03 | 2014-07-09 | 芜湖新利德玻璃制品有限公司 | 打磨机 |
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