DE19807118A1 - Perlpolymerisat-Formulierungen - Google Patents
Perlpolymerisat-FormulierungenInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
- A01N25/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Perlpolymerisat-Formulierungen von agro
chemischen Wirkstoffen, ein Verfahren zur Herstellung dieser Zubereitungen und
deren Verwendung zur Applikation von agrochemischen Wirkstoffen.
Aus der EP-A 0 201 214 sind bereits aus ethylenisch ungesättigten Monomeren
herstellbare Mikropartikel bekannt, die pestizide Wirkstoffe enthalten und einen
Teilchendurchmesser zwischen etwa 0,01 und 250 µm aufweisen. Nachteilig an diesen
Zubereitungen ist jedoch, daß die aktiven Komponenten nicht immer mit der für die
biologische Wirkung notwendigen Rate freigesetzt werden.
Weiterhin wurden schon Formulierungen beschrieben, die leicht auswaschbare agro
chemische Wirkstoffe in mikroverkapselter Form in ungesättigten Polyesterharzen
enthalten (vgl. EP-A 0 517 669). Auch in diesem Falle genügt die Freisetzungskinetik
der mikroverkapselten Wirkstoffe nicht in allen Fällen den praktischen Anfor
derungen. Hydrophobe Wirkstoffe werden aus diesen Formulierungen nur sehr lang
sam freigesetzt.
Ferner geht aus der EP-A 0 281 918 hervor, daß makroporöse, vernetzte Polystyrol-
Perlpolymerisate als Träger für Agrochemikalien geeignet und im Pflanzenschutz
anwendbar sind. Auch beim Einsatz dieser Präparate läßt allerdings die Geschwindig
keit und die Menge, in welcher die Agrochemikalien freigesetzt werden, häufig zu
wünschen übrig.
Schließlich ist der US-A 4 269 959 zu entnehmen, daß schwach vernetzte Polystyrol-
Perlpolymerisate flüssige Wirkstoffe, wie Agrochemikalien, aufsaugen können und die
so beladenen Produkte sich als Slow-Release-Formulierungen einsetzen lassen. Die
Wirkungsdauer derartiger Zubereitungen ist aber nicht immer ausreichend.
Es wurden nun neue Perlpolymerisat-Formulierungen gefunden, die aus
- I) einer teilchenförmigen, festen Phase, welche
- A) Copolymerisat aus
- a) 40 bis 95 Gew.-% wasserunlöslichem Monomer
- b) 5 bis 35 Gew.-% wasserlöslichem Monomer
- c) 0 bis 25 Gew.-% Vernetzer,
- B) mindestens einen agrochemischen Wirkstoff
sowie - C) gegebenenfalls Zusatzstoffe
- A) Copolymerisat aus
- II) gegebenenfalls einer flüssigen Phase
bestehen.
Weiterhin wurde gefunden, daß sich erfindungsgemäße Perlpolymerisat-Formulie
rungen herstellen lassen, indem man
- A) eine organische Phase aus
- - 25 bis 95 Gew.-% eines Monomeren-Gemisches aus
- a) 40 bis 95 Gew.-% wasserunlöslichem Monomer
- b) 5 bis 35 Gew.-% wasserlöslichem Monomer
- c) 0 bis 25 Gew.-% Vernetzer,
- - mindestens einem Initiator,
- - gegebenenfalls Zusatzstoffen und
- - gegebenenfalls einem mit Wasser wenig mischbaren organischen Solvens,
- - 25 bis 95 Gew.-% eines Monomeren-Gemisches aus
- B) in einer wäßrigen Phase aus
- - Wasser,
- - mindestens einem Dispergiermittel und
- - gegebenenfalls einem Pufferreagenz
- C) dann unter Temperaturerhöhung und unter Rühren polymerisiert
- D) und gegebenenfalls danach entweder
- α) das entstandene Perlpolymerisat isoliert, wäscht und trocknet oder
- β) gegebenenfalls enthaltene flüchtige, organische Substanzen abtrennt und so das Perlpolymerisat in wäßriger Suspension erhält.
Schließlich wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulie
rungen sehr gut zur Applikation von agrochemischen Wirkstoffen geeignet sind.
Die erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen zeichnen sich durch eine
Reihe von Vorteilen aus. So sind sie in der Lage, die aktiven Komponenten über einen
recht langen Zeitraum in gleichmäßiger Menge freizusetzen. Besonders günstig ist,
daß die Freisetzungsrate des Wirkstoffs in weiten Grenzen durch den Gehalt an
wasserlöslichem Monomer gesteuert werden kann.
Die in den erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen vorhandenen Copoly
merisate sind durch die unter (a) bis (c) aufgeführten Bestandteile charakterisiert.
Unter der Bezeichnung wasserunlösliche Monomere (a) sind monoethylenisch
ungesättigte Verbindungen zu verstehen, die sich bei 20°C zu weniger als 5 Gew.-%
in Wasser lösen. Bevorzugte wasserunlösliche Monomere (a) sind die Alkylester der
Acrylsäure und Methacrylsäure, Styrol, Styrolderivate und Mischungen von Styrol
und Acrylnitril sowie Vinyl-Derivate. Beispielhaft seien genannt: Styrol, alpha-
Methylstyrol, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinyllaurat,
Vinyladipat, Methylmethacrylat, Methylacrylat, Ethylacrylat, Isopropylmethacrylat,
n-Propylmethacrylat, n-Butylacrylat, n-Butylmethacrylat, iso-Butylacrylat, iso-Butyl
methacrylat, n-Hexylacrylat, n-Hexylmethacrylat, Ethylhexylacrylat, Ethylhexyl
methacrylat, n-Octylacrylat, n-Octylmethacrylat, Decylacrylat, Decylmethacrylat,
Dodecylacrylat, Dodecylmethacrylat, Stearylacrylat, Stearylmethacrylat, Cyclohexyl
acrylat, und Cyclohexylmethacrylat. Auch das etwas besser wasserlösliche Acrylnitril
kommt im Gemisch mit anderen Monomeren (a) anteilig in Betracht, vorzugsweise im
Gemisch mit Styrol.
Wasserlösliche Monomere (b) im Sinne der Erfindung sind monoethylenisch unge
sättigte Verbindungen, die sich bei 20°C zu mehr als 5 Gew.-% in Wasser lösen. Als
Beispiele seien genannt: Acrylsäure und ihre Alkalimetall- und Ammoniumsalze,
Methacrylsäure und ihre Alkalimetall- und Ammoniumsalze, Hydroxyethylmeth
acrylat, Hydroxyethylacrylat, Diethylenglykolmonoacrylat, Diethylenglykolmono
methacrylat, Triethylenglykolmonoacrylat, Triethylenglykolmonomethacrylat, Tetra
ethylenglykolmonoacrylat, Tetraethylenglykolmonomethacrylat, Glycerinmono
acrylat, Aminoethylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Acrylamid, Meth
acrylamid, Vinylpyrolidon und Vinylimidazol. Bevorzugt ist Hydroxyethylmethacrylat.
Der Anteil an wasserlöslichem Monomer (b) ist für die Wirkstofffreisetzung wesent
lich. Über den Anteil an (b) läßt sich die Freisetzungsrate des agrochemischen Wirk
stoffs in weiten Grenzen steuern. Je höher der Anteil an (b) ist, um so schneller wird
der Wirkstoff abgegeben. Für die meisten praktischen Anwendungen liegt der Anteil
von (b) im Bereich von 5 bis 35 Gew.-%. In vielen Fällen werden mit einem Anteil
von (b) im Bereich von 7,5 bis 20 Gew.-% besonders gute Wirkungen erzielt.
Als Vernetzer (c) kommen Verbindungen mit mindestens zwei ethylenisch unge
sättigten Gruppen im Molekül in Betracht. Als Beispiele genannt seien: Allyl
methacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat, Ethylenglykoldiacrylat, Butandioldiacrylat,
Butandioldimethacrylat, Hexandioldimethacrylat, Triethylenglykoldimethacrylat,
Tetraethylenglykoldimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Pentaerythritoltetra
methacrylat und Divinylbenzol. Bevorzugt sind Ethylenglycoldimethacrylat und
Divinylbenzol.
Im Copolymerisat kann der Anteil an Vernetzer (c) innerhalb eines bestimmten
Bereiches variiert werden. Der Gehalt an (Vernetzer (c) liegt im allgemeinen zwischen
0 und 25 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,1 und 15 Gew.-%, besonders bevorzugt
zwischen 0,5 und 10 Gew.-%.
Unter agrochemischen Wirkstoffen sind im vorliegenden Zusammenhang alle zur
Pflanzenbehandlung üblichen Substanzen zu verstehen. Vorzugsweise genannt seien
Fungizide, Bakterizide, Insektizide, Akarizide, Nematizide, Herbizide, Pflanzen
wuchsregulatoren, Pflanzennährstoffe und Repellents.
Als Beispiele für Fungizide seien genannt:
2-Aminobutan; 2-Anilino-4-methyl-6-cyclopropyl-pyrimidin; 2',6'-Dibromo-2-methyl- 4'-trifluoromethoxy-4'-trifluoromethyl-1,3-thiazol-5-carboxanilid; 2,6-Dichloro-N-(4- trifluoromethylbenzyl)-benzamid; (E)-2-Methoximino-N-methyl-2-(2-phenoxyphenyl)- acetamid; 8-Hydroxychinolinsulfat; Methyl-(E)-2-{2-[6-(2-cyanophenoxy)-pyrimidin- 4-yloxy]-phenyl}-3-methoxyacrylat; Methyl-(E)-methoximino[alpha-(o-tolyloxy)-o- tolyl]-acetat; 2-Phenylphenol (OPP),
Aldimorph, Ampropylfos, Anilazin, Azaconazol,
Benalaxyl, Benodanil, Benomyl, Binapacryl, Biphenyl, Bitertanol, Blasticidin-S, Bromuconazole, Bupirimate, Buthiobate,
Calciumpolysulfid, Captafol, Captan, Carbendazim, Carboxin, Chinomethionat (Quinomethionat), Chioroneb, Chloropicrin, Chlorothalonil, Chlozolinat, Cufraneb, Cymoxanil, Cyproconazole, Cyprofuram,
Dichlorophen, Diclobutrazol, Dichlofluanid, Diclomezin, Dicloran, Diethofencarb, Difenoconazol, Dimethirimol, Dimethomorph, Diniconazol, Dinocap, Diphenylamin, Dipyrithion, Ditalimfos, Dithianon, Dodine, Drazoxolon,
Edifenphos, Epoxyconazole, Ethirimol, Etridiazol,
Fenarimol, Fenbuconazole, Fenfuram, Fenitropan, Fenpiclonil, Fenpropidin, Fenpropi morph, Fentinacetat, Fentinhydroxyd, Ferbam, Ferimzone, Fluazinam, Fludioxonil, Fluoromide, Fluquinconazole, Flusilazole, Flusulfamide, Flutolanil, Flutriafol, Folpet, Fosetyl-Aluminium, Fthalide, Fuberidazol, Furalaxyl, Furmecyclox,
Guazatine,
Hexachlorobenzol, Hexaconazol, Hymexazol,
Imazalil, Imibenconazol, Iminoctadin, Iprobenfos (IBP), Iprodion, Isoprothiolan,
Kasugamycin, Mancozeb, Maneb, Mepanipyrim, Mepronil, Metalaxyl, Metconazol, Methasulfocarb, Methfuroxam, Metiram, Metsulfovax, Myclobutanil, Nickeldimethyldithiocarbamat, Nitrothal-isopropyl, Nuarimol,
Ofurace, Oxadixyl, Oxamocarb, Oxycarboxin,
Pefurazoat, Penconazol, Pencycuron, Phosdiphen, Pimaricin, Piperalin, Polyoxin, Pro benazol, Prochloraz, Procymidon, Propamocarb, Propiconazole, Propineb, Pyrazophos, Pyrifenox, Pyrimethanil, Pyroquilon,
Quintozen (PCNB),
Tebuconazol, Tecloftalam, Techazen, Tetraconazol, Thiabendazol, Thicyofen, Thio phanat-methyl, Thiram, Tolclophos-methyl, Tolylfluanid, Triadimefon, Triadimenol, Triazoxid, Trichlamid, Tricyclazol, Tridemorph, Triflumizol, Triforin, Triticonazol,
Validamycin A, Vinclozolin,
Zineb, Ziram,
8-tert.-Butyl-2-(N-ethyl-N-n-propyl-amino)-methyl-1,4-dioxa-spiro-[4,5]decan, N-(R)-[1-(4-Chlorphenyl)-ethyl]-2,2-dichlor-1-ethyl-3t-methyl-1r-cyclopropancarbon säureamid (Diastereomerengemisch oder einzelne Isomere),
[2-Methyl-1-[[[1-(4-methylphenyl)-ethyl]-amino]-carbonyl]-propyl]-carbaminsäure-1- methylethylester,
1-Methyl-cyclohexyl-1-carbonsäure-(2,3-dichlor-4-hydroxy)-anilid,
2-[2-(1-Chlor-cyclopropyl)-3-(2-chlorphenyl)-2-hydroxypropyl]-2,4-dihydro-[1,2,4]- triazol-3-thion und
1-(3,5 Dimethyl-isoxazol-4-sulfonyl)-2-chlor-6, 6-difluor-[1,3]-dioxolo-[4,5-f]- benzimidazol.
2-Aminobutan; 2-Anilino-4-methyl-6-cyclopropyl-pyrimidin; 2',6'-Dibromo-2-methyl- 4'-trifluoromethoxy-4'-trifluoromethyl-1,3-thiazol-5-carboxanilid; 2,6-Dichloro-N-(4- trifluoromethylbenzyl)-benzamid; (E)-2-Methoximino-N-methyl-2-(2-phenoxyphenyl)- acetamid; 8-Hydroxychinolinsulfat; Methyl-(E)-2-{2-[6-(2-cyanophenoxy)-pyrimidin- 4-yloxy]-phenyl}-3-methoxyacrylat; Methyl-(E)-methoximino[alpha-(o-tolyloxy)-o- tolyl]-acetat; 2-Phenylphenol (OPP),
Aldimorph, Ampropylfos, Anilazin, Azaconazol,
Benalaxyl, Benodanil, Benomyl, Binapacryl, Biphenyl, Bitertanol, Blasticidin-S, Bromuconazole, Bupirimate, Buthiobate,
Calciumpolysulfid, Captafol, Captan, Carbendazim, Carboxin, Chinomethionat (Quinomethionat), Chioroneb, Chloropicrin, Chlorothalonil, Chlozolinat, Cufraneb, Cymoxanil, Cyproconazole, Cyprofuram,
Dichlorophen, Diclobutrazol, Dichlofluanid, Diclomezin, Dicloran, Diethofencarb, Difenoconazol, Dimethirimol, Dimethomorph, Diniconazol, Dinocap, Diphenylamin, Dipyrithion, Ditalimfos, Dithianon, Dodine, Drazoxolon,
Edifenphos, Epoxyconazole, Ethirimol, Etridiazol,
Fenarimol, Fenbuconazole, Fenfuram, Fenitropan, Fenpiclonil, Fenpropidin, Fenpropi morph, Fentinacetat, Fentinhydroxyd, Ferbam, Ferimzone, Fluazinam, Fludioxonil, Fluoromide, Fluquinconazole, Flusilazole, Flusulfamide, Flutolanil, Flutriafol, Folpet, Fosetyl-Aluminium, Fthalide, Fuberidazol, Furalaxyl, Furmecyclox,
Guazatine,
Hexachlorobenzol, Hexaconazol, Hymexazol,
Imazalil, Imibenconazol, Iminoctadin, Iprobenfos (IBP), Iprodion, Isoprothiolan,
Kasugamycin, Mancozeb, Maneb, Mepanipyrim, Mepronil, Metalaxyl, Metconazol, Methasulfocarb, Methfuroxam, Metiram, Metsulfovax, Myclobutanil, Nickeldimethyldithiocarbamat, Nitrothal-isopropyl, Nuarimol,
Ofurace, Oxadixyl, Oxamocarb, Oxycarboxin,
Pefurazoat, Penconazol, Pencycuron, Phosdiphen, Pimaricin, Piperalin, Polyoxin, Pro benazol, Prochloraz, Procymidon, Propamocarb, Propiconazole, Propineb, Pyrazophos, Pyrifenox, Pyrimethanil, Pyroquilon,
Quintozen (PCNB),
Tebuconazol, Tecloftalam, Techazen, Tetraconazol, Thiabendazol, Thicyofen, Thio phanat-methyl, Thiram, Tolclophos-methyl, Tolylfluanid, Triadimefon, Triadimenol, Triazoxid, Trichlamid, Tricyclazol, Tridemorph, Triflumizol, Triforin, Triticonazol,
Validamycin A, Vinclozolin,
Zineb, Ziram,
8-tert.-Butyl-2-(N-ethyl-N-n-propyl-amino)-methyl-1,4-dioxa-spiro-[4,5]decan, N-(R)-[1-(4-Chlorphenyl)-ethyl]-2,2-dichlor-1-ethyl-3t-methyl-1r-cyclopropancarbon säureamid (Diastereomerengemisch oder einzelne Isomere),
[2-Methyl-1-[[[1-(4-methylphenyl)-ethyl]-amino]-carbonyl]-propyl]-carbaminsäure-1- methylethylester,
1-Methyl-cyclohexyl-1-carbonsäure-(2,3-dichlor-4-hydroxy)-anilid,
2-[2-(1-Chlor-cyclopropyl)-3-(2-chlorphenyl)-2-hydroxypropyl]-2,4-dihydro-[1,2,4]- triazol-3-thion und
1-(3,5 Dimethyl-isoxazol-4-sulfonyl)-2-chlor-6, 6-difluor-[1,3]-dioxolo-[4,5-f]- benzimidazol.
Als Beispiele für Bakterizide seien genannt:
Bronopol, Dichlorophen, Nitrapyrin, Nickel-Dimethyldithiocarbamat, Kasugamycin, Octhilinon, Furancarbonsäure, Oxytetracyclin, Probenazol, Streptomycin, Teclofta lam, Kupfersulfat und andere Kupfer-Zubereitungen.
Bronopol, Dichlorophen, Nitrapyrin, Nickel-Dimethyldithiocarbamat, Kasugamycin, Octhilinon, Furancarbonsäure, Oxytetracyclin, Probenazol, Streptomycin, Teclofta lam, Kupfersulfat und andere Kupfer-Zubereitungen.
Als Beispiele für Insektizide, Akarizide und Nematizide seien genannt:
Abamectin, Acephat, Acrinathrin, Alanycarb, Aldicarb, Alphamethrin, Amitraz, Avermectin, AZ 60541, Azadirachtin, Azinphos A, Azinphos M, Azocyclotin,
Bacillus thuringiensis, 4-Bromo-2-(4-chlorphenyl)-1-(ethoxymethyl)-5-(trifluorome thyl)-1H-pyrrole-3-carbonitrile, Bendiocarb, Benfuracarb, Bensultap, Betacyfluthrin, Bifenthrin, BPMC, Brofenprox, Bromophos A, Bufencarb, Buprofezin, Butocarboxin, Butylpyridaben,
Cadusafos, Carbaryl, Carbofuran, Carbophenothion, Carbosulfan, Cartap, Chloetho carb, Chloretoxyfos, Chlorfenvinphos, Chlorfiuazuron, Chlormephos, N-[(6-Chloro- 3-pyridinyl)-methyl]-N'-cyano-N-methyl-ethanimidamide, Chlorpyrifos, Chlorpyrifos M, Cis-Resmethrin, Clocythrin, Clofentezin, Cyanophos, Cycloprothrin, Cyfluthrin, Cyhalothrin, Cyhexatin, Cypermethrin, Cyromazin,
Deltamethrin, Demeton-M, Demeton-S, Demeton-S-methyl, Diafenthiuron, Diazinon, Dichlofenthion, Dichlorvos, Dicliphos, Dicrotophos, Diethion, Diflubenzuron, Dimethoat,
Dimethylvinphos, Dioxathion, Disulfoton,
Edifenphos, Emamectin, Esfenvalerat, Ethiofencarb, Ethion, Ethofenprox, Etho prophos, Etrimphos,
Fenamiphos, Fenazaquin, Fenbutatinoxid, Fenitrothion, Fenobucarb, Fenothiocarb, Fenoxycarb, Fenpropathrin, Fenpyrad, Fenpyroximat, Fenthion, Fenvalerate, Fipronil, Fluazinam, Fluazuron, Flucycloxuron, Flucythrinat, Flufenoxuron, Flufenprox, Fluvalinate, Fonophos, Formothion, Fosthiazat, Fubfenprox, Furathiocarb,
HCH, Heptenophos, Hexaflumuron, Hexythiazox,
Imidacloprid, Iprobenfos, Isazophos, Isofenphos, Isoprocarb, Isoxathion, Ivermectin, Lambda-cyhalothrin, Lufenuron,
Malathion, Mecarbam, Mevinphos, Mesulfenphos, Metaldehyd, Methacrifos, Metha midophos, Methidathion, Methiocarb, Methomyl, Metolcarb, Milbemectin, Mono crotophos, Moxidectin,
Naled, NC 184, Nitenpyram,
Omethoat, Oxamyl, Oxydemethon M, Oxydeprofos,
Parathion A, Parathion M, Permethrin, Phenthoat, Phorat, Phosalon, Phosmet, Phos phamidon, Phoxim, Pirimicarb, Pirimiphos M, Pirimiphos A, Profenophos, Pro mecarb, Propaphos, Propoxur, Prothiophos, Prothoat, Pymetrozin, Pyrachlophos, Pyridaphenthion, Pyresmethrin, Pyrethrum, Pyridaben, Pyrimidifen, Pyriproxifen,
Quinalphos,
Salithion, Sebufos, Silafluofen, Sulfotep, Sulprofos,
Tebufenozide, Tebufenpyrad, Tebupirimiphos, Teflubenzuron, Tefluthrin, Temephos, Terbam, Terbufos, Tetrachlorvinphos, Thiafenox, Thiodicarb, Thiofanox, Thiome thon, Thionazin, Thuringiensin, Tralomethrin, Transfluthrin, Triarathen, Triazophos, Triazuron, Trichlorfon, Triflumuron, Trimethacarb,
Vamidothion, XMC, Xylylcarb, Zetamethrin.
Abamectin, Acephat, Acrinathrin, Alanycarb, Aldicarb, Alphamethrin, Amitraz, Avermectin, AZ 60541, Azadirachtin, Azinphos A, Azinphos M, Azocyclotin,
Bacillus thuringiensis, 4-Bromo-2-(4-chlorphenyl)-1-(ethoxymethyl)-5-(trifluorome thyl)-1H-pyrrole-3-carbonitrile, Bendiocarb, Benfuracarb, Bensultap, Betacyfluthrin, Bifenthrin, BPMC, Brofenprox, Bromophos A, Bufencarb, Buprofezin, Butocarboxin, Butylpyridaben,
Cadusafos, Carbaryl, Carbofuran, Carbophenothion, Carbosulfan, Cartap, Chloetho carb, Chloretoxyfos, Chlorfenvinphos, Chlorfiuazuron, Chlormephos, N-[(6-Chloro- 3-pyridinyl)-methyl]-N'-cyano-N-methyl-ethanimidamide, Chlorpyrifos, Chlorpyrifos M, Cis-Resmethrin, Clocythrin, Clofentezin, Cyanophos, Cycloprothrin, Cyfluthrin, Cyhalothrin, Cyhexatin, Cypermethrin, Cyromazin,
Deltamethrin, Demeton-M, Demeton-S, Demeton-S-methyl, Diafenthiuron, Diazinon, Dichlofenthion, Dichlorvos, Dicliphos, Dicrotophos, Diethion, Diflubenzuron, Dimethoat,
Dimethylvinphos, Dioxathion, Disulfoton,
Edifenphos, Emamectin, Esfenvalerat, Ethiofencarb, Ethion, Ethofenprox, Etho prophos, Etrimphos,
Fenamiphos, Fenazaquin, Fenbutatinoxid, Fenitrothion, Fenobucarb, Fenothiocarb, Fenoxycarb, Fenpropathrin, Fenpyrad, Fenpyroximat, Fenthion, Fenvalerate, Fipronil, Fluazinam, Fluazuron, Flucycloxuron, Flucythrinat, Flufenoxuron, Flufenprox, Fluvalinate, Fonophos, Formothion, Fosthiazat, Fubfenprox, Furathiocarb,
HCH, Heptenophos, Hexaflumuron, Hexythiazox,
Imidacloprid, Iprobenfos, Isazophos, Isofenphos, Isoprocarb, Isoxathion, Ivermectin, Lambda-cyhalothrin, Lufenuron,
Malathion, Mecarbam, Mevinphos, Mesulfenphos, Metaldehyd, Methacrifos, Metha midophos, Methidathion, Methiocarb, Methomyl, Metolcarb, Milbemectin, Mono crotophos, Moxidectin,
Naled, NC 184, Nitenpyram,
Omethoat, Oxamyl, Oxydemethon M, Oxydeprofos,
Parathion A, Parathion M, Permethrin, Phenthoat, Phorat, Phosalon, Phosmet, Phos phamidon, Phoxim, Pirimicarb, Pirimiphos M, Pirimiphos A, Profenophos, Pro mecarb, Propaphos, Propoxur, Prothiophos, Prothoat, Pymetrozin, Pyrachlophos, Pyridaphenthion, Pyresmethrin, Pyrethrum, Pyridaben, Pyrimidifen, Pyriproxifen,
Quinalphos,
Salithion, Sebufos, Silafluofen, Sulfotep, Sulprofos,
Tebufenozide, Tebufenpyrad, Tebupirimiphos, Teflubenzuron, Tefluthrin, Temephos, Terbam, Terbufos, Tetrachlorvinphos, Thiafenox, Thiodicarb, Thiofanox, Thiome thon, Thionazin, Thuringiensin, Tralomethrin, Transfluthrin, Triarathen, Triazophos, Triazuron, Trichlorfon, Triflumuron, Trimethacarb,
Vamidothion, XMC, Xylylcarb, Zetamethrin.
Als Beispiele für Herbizide seien genannt:
Anilide, wie z. B. Diflufenican und Propanil; Arylcarbonsäuren, wie z. B. Dichlor picolinsäure, Dicamba und Picloram; Aryloxyalkansäuren, wie z. B. 2,4-D, 2,4-DB, 2,4-DP, Fluroxypyr, MCPA, MCPP und Triclopyr; Aryloxy-phenoxy-alkansäureester, wie z. B. Diclofop-methyl, Fenoxaprop-ethyl, Fluazifop-butyl, Haloxyfop-methyl und Quizalofop-ethyl; Azinone, wie z. B. Chloridazon und Norflurazon; Carbamate, wie z. B. Chlorpropham, Desmedipham, Phenmedipham und Propham; Chloracetanilide, wie z. B. Alachlor, Acetochlor, Butachlor, Metazachior, Metolachlor, Pretilachlor und Propachlor; Dinitroaniline, wie z. B. Oryzalin, Pendimethalin und Trifluralin; Diphenylether, wie z. B. Acifluorfen, Bifenox, Fluoroglycofen, Fomesafen, Halosafen, Lactofen und Oxyfluorfen; Harnstoffe, wie z. B. Chlortoluron, Diuron, Fluometuron, Isoproturon, Linuron und Methabenzthiazuron; Hydroxylamine, wie z. B. Alloxydim, Clethodim, Cycloxydim, Sethoxydim und Tralkoxydim; Imidazolinone, wie z. B. Imazethapyr, Imazamethabenz, Imazapyr und Imazaquin; Nitrile, wie z. B. Bromoxynil, Dichlobenil und Ioxynil; Oxyacetamide, wie z. B. Mefenacet; Sulfonylharnstoffe, wie z. B. Amidosulfuron, Bensulfuron-methyl, Chlorimuron-ethyl, Chlorsulfuron, Cinosulfuron, Metsulfuron-methyl, Nicosulfuron, Primisulfuron, Pyrazosulfuron-ethyl, Thifensulfuron-methyl, Triasulfuron und Tribenuron-methyl; Thiolcarbamate, wie z. B. Butylate, Cycloate, Diallate, EPTC, Esprocarb, Molinate, Prosulfocarb, Thiobencarb und Triallate; Triazine, wie z. B. Atrazin, Cyanazin, Simazin, Simetryne, Terbutryne und Terbutylazin; Triazinone, wie z. B. Hexazinon, Metamitron und Metribuzin; Sonstige, wie z. B. Aminotriazol, 4-Amino-N-(1,1- dimetylethyl)-4,5-dihydro-3-(1-methylethyl)-5-oxo-1H-1,2,4-triazole-1-carboxamid, Benfuresate, Bentazone, Cinmethylin, Clomazone, Clopyralid, Difenzoquat, Dithiopyr, Ethofumesate, Fluorochloridone, Glufosinate, Glyphosate, Isoxaben, Pyridate, Quinchlorac, Quinmerac, Sulphosate und Tridiphane.
Anilide, wie z. B. Diflufenican und Propanil; Arylcarbonsäuren, wie z. B. Dichlor picolinsäure, Dicamba und Picloram; Aryloxyalkansäuren, wie z. B. 2,4-D, 2,4-DB, 2,4-DP, Fluroxypyr, MCPA, MCPP und Triclopyr; Aryloxy-phenoxy-alkansäureester, wie z. B. Diclofop-methyl, Fenoxaprop-ethyl, Fluazifop-butyl, Haloxyfop-methyl und Quizalofop-ethyl; Azinone, wie z. B. Chloridazon und Norflurazon; Carbamate, wie z. B. Chlorpropham, Desmedipham, Phenmedipham und Propham; Chloracetanilide, wie z. B. Alachlor, Acetochlor, Butachlor, Metazachior, Metolachlor, Pretilachlor und Propachlor; Dinitroaniline, wie z. B. Oryzalin, Pendimethalin und Trifluralin; Diphenylether, wie z. B. Acifluorfen, Bifenox, Fluoroglycofen, Fomesafen, Halosafen, Lactofen und Oxyfluorfen; Harnstoffe, wie z. B. Chlortoluron, Diuron, Fluometuron, Isoproturon, Linuron und Methabenzthiazuron; Hydroxylamine, wie z. B. Alloxydim, Clethodim, Cycloxydim, Sethoxydim und Tralkoxydim; Imidazolinone, wie z. B. Imazethapyr, Imazamethabenz, Imazapyr und Imazaquin; Nitrile, wie z. B. Bromoxynil, Dichlobenil und Ioxynil; Oxyacetamide, wie z. B. Mefenacet; Sulfonylharnstoffe, wie z. B. Amidosulfuron, Bensulfuron-methyl, Chlorimuron-ethyl, Chlorsulfuron, Cinosulfuron, Metsulfuron-methyl, Nicosulfuron, Primisulfuron, Pyrazosulfuron-ethyl, Thifensulfuron-methyl, Triasulfuron und Tribenuron-methyl; Thiolcarbamate, wie z. B. Butylate, Cycloate, Diallate, EPTC, Esprocarb, Molinate, Prosulfocarb, Thiobencarb und Triallate; Triazine, wie z. B. Atrazin, Cyanazin, Simazin, Simetryne, Terbutryne und Terbutylazin; Triazinone, wie z. B. Hexazinon, Metamitron und Metribuzin; Sonstige, wie z. B. Aminotriazol, 4-Amino-N-(1,1- dimetylethyl)-4,5-dihydro-3-(1-methylethyl)-5-oxo-1H-1,2,4-triazole-1-carboxamid, Benfuresate, Bentazone, Cinmethylin, Clomazone, Clopyralid, Difenzoquat, Dithiopyr, Ethofumesate, Fluorochloridone, Glufosinate, Glyphosate, Isoxaben, Pyridate, Quinchlorac, Quinmerac, Sulphosate und Tridiphane.
Als Beispiele für Pflanzenwuchsregulatoren seien Chlorcholinchlorid und Ethephon
genannt.
Als Beispiele für Pflanzennährstoffe seien übliche anorganische oder organische
Dünger zur Versorgung von Pflanzen mit Makro- und/oder Mikronährstoffen ge
nannt.
Als Beispiele für Repellents seien Diethyltolylamid, Ethylhexandiol und Buto
pyronoxyl genannt.
Als Zusatzstoffe, die in den erfindungsgemäßen Perlpolymensat-Formulierungen in
der festen Phase vorhanden sein können, kommen alle diejenigen Substanzen in Frage,
die üblicherweise in Pflanzenbehandlungsmitteln als Additive einsetzbar sind. Hierzu
gehören zum Beispiel Weichmacher, Farbstoffe, Antioxidantien, Kältestabilisatoren
und Füllstoffe.
Als Weichmacher in Betracht kommen im vorliegenden Fall flüssige oder feste
indifferente Substanzen mit einem geringen Dampfdruck und einem Molekulargewicht
zwischen 150 und 1000, die ohne chemische Reaktion vorzugsweise durch ihr Löse-
oder Quellvermögen mit hochpolymeren Stoffen in Wechselwirkung treten und dabei
ein homogenes physikalisches System mit diesen bilden.
Als Farbstoffe kommen lösliche oder wenig lösliche Farbpigmente in Betracht, wie
beispielsweise Titandioxid, Farbruß oder Zinkoxid.
Als Antioxidantien kommen alle üblicherweise für diesen Zweck in Pflanzenbe
handlungsmitteln einsetzbaren Stoffe in Frage. Bevorzugt sind sterisch gehinderte
Phenole und alkylsubstituierte Hydroxyanisole und Hydroxytoluole.
Als Kältestabilisatoren kommen alle üblicherweise für diesen Zweck in Pflanzen
behandlungsmitteln einsetzbaren Stoffe in Betracht. Vorzugsweise in Frage kommen
Harnstoff, Glycerin oder Propylenglykol.
Als Füllstoffe kommen in erster Linie anorganische Partikel, wie z. B. Carbonate,
Silikate und Oxide mit einer mittleren Teilchengröße von 0,005 bis 5 µm,
vorzugsweise, 0,02 bis 2 µm in Betracht. Besonders gut geeignet sind Siliziumdioxid,
sogenannte hochdisperse Kieselsäure, Kieselgele, sowie natürliche und synthetische
Silikate und Alumosilikate.
Der Gehalt an den einzelnen Komponenten kann in den erfindungsgemäßen
Perlpolymerisat-Formulierungen innerhalb eines größeren Bereiches variiert werden.
So liegen in der festen Phase die Konzentrationen
- - an Copolymerisat (A) im allgemeinen zwischen 25 und 95 Gew.-%, vorzugs weise zwischen 40 und 90 Gew.-%,
- - an agrochemischen Wirkstoffen (B) im allgemeinen zwischen 5 und 75 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 10 und 60 Gew.-% und
- - an Zusatzstoffen (C) im allgemeinen zwischen 0 und 30 Gew.-%, vorzugs weise zwischen 0 und 15 Gew.-%.
In den erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen kann die Teilchengröße
der festen Partikel innerhalb eines bestimmten Bereiches variiert werden. Sie liegt im
allgemeinen zwischen 1 und 100 µm, vorzugsweise zwischen 5 und 50 µm.
Die erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen können entweder als teil
chenförmige feste Phase oder als Dispersion fester Teilchen in einer flüssigen Phase
vorliegen.
Ist eine flüssige Phase vorhanden, so besteht diese im wesentlichen aus Wasser.
Zusätzlich können Komponenten enthalten sein, die bei der Herstellung der erfin
dungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen eingesetzt werden und in der flüssi
gen Phase verbleiben. Als solche Komponenten in Betracht kommen mit Wasser
wenig mischbare, organische Solventien, Dispergiermittel (Schutzkolloide) und
Pufferreagenzien.
Als organische Solventien kommen dabei alle üblichen organischen Lösungsmittel in
Frage, die einerseits mit Wasser wenig mischbar sind, andererseits aber die
eingesetzten agrochemischen Wirkstoffe gut lösen. Als Beispiele für derartige
Solventien genannt seien aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol und Xylol,
weiterhin halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachlormethan, Chloroform, Me
thylenchlorid und Dichlorethan, und außerdem auch Ester, wie Ethylacetat.
Als Dispergiermittel kommen alle üblicherweise für diesen Zweck eingesetzten Sub
stanzen in Betracht. Vorzugsweise genannt seien natürliche und synthetische wasser
lösliche Polymere, wie Gelatine, Stärke und Cellulosederivate, insbesondere Cellu
loseester und Celluloseether, ferner Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyacryl
säure, Polymethacrylsäure und Copolymerisate aus (Meth)acrylsäure und (Meth)
acrylsäureestern, und außerdem auch mit Alkalimetallhydroxid neutralisierte Co
polymerisate aus Methacrylsäure und Methacrylsäureester.
Als Pufferreagenzien in Frage kommen alle üblicherweise für diesen Zweck ein
gesetzten Substanzen. Vorzugsweise genannt seien Phosphat- und Borat-Salze.
Die Mengen an den erwähnten zusätzlichen Substanzen in der wäßrigen Phase können
innerhalb eines größeren Bereiches variiert werden. Die Konzentration ist abhängig
von den Mengen, in denen diese Substanzen bei der Herstellung der erfindungs
gemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen eingesetzt werden, sowie von der Art, in
der nach der Polymerisation aufgearbeitet wird.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen erfolgt nach
der Verfahrensweise der Suspensionspolymerisation.
Unter dem Begriff Suspensionspolymerisation wird ein Verfahren verstanden, bei dem
ein Monomer oder ein monomerhaltiges Gemisch, das einen im Monomer(en) lös
lichen Initiator enthält, in einer mit dem Monomer(en) im wesentlichen nicht misch
baren Phase, die ein Dispergiermittel enthält, in Form von Tröpfchen, gegebenenfalls
im Gemisch mit kleinen, festen Partikeln, verteilt wird und durch Temperaturerhöhung
unter Rühren ausgehärtet wird. Weitere Einzelheiten der Suspensionspolymerisation
werden beispielsweise in der Publikation "Polymer Processes", herausgegeben von
C. E. Schildknecht, publiziert 1956 durch Interscience Publishers, Inc. New York, im
Kapitel "Polymerization in Suspension" auf den Seiten 69 bis 109 beschrieben.
Die bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens als Ausgangsmaterialien
benötigten Monomeren-Gemische sind durch die unter (a) bis (c) aufgeführten
Bestandteile charakterisiert. Bevorzugt in Frage kommen diejenigen Komponenten,
die bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der Copolymerisate genannt
wurden.
Als agrochemische Wirkstoffe können bei der Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens alle diejenigen zur Behandlung von Pflanzen verwendbaren Substanzen
eingesetzt werden, die schon im Zusammenhang mit der Beschreibung der erfindungs
gemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen als agrochemische Wirkstoffe genannt wur
den.
Als Initiatoren können bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens alle
üblicherweise für die Einleitung von Polymerisationen verwendbaren Substanzen ein
gesetzt werden. Vorzugsweise in Betracht kommen öllösliche Initiatoren. Beispielhaft
genannt seien Peroxiverbindungen, wie Dibenzoylperoxid, Dilaurylperoxid, Bis(p-
chlorbenzoylperoxid), Dicyclohexylperoxidicarbonat, tert.-Butylperoctoat, 2,5-Bis-(2-
ethylhexanoylperoxi)-2,5-dimethylhexan und tert.-Amylperoxi-2-ethylhexan, des
weiteren Azoverbindungen, wie 2,2'-Azobis(isobutyronitril) und 2,2'-Azobis(2-me
thylisobutyronitril).
Als Zusatzstoffe können bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens alle
diejenigen Substanzen eingesetzt werden, die schon im Zusammenhang mit der Be
schreibung der erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen als Zusatzstoffe
genannt wurden.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens können mit Wasser wenig
mischbare, organische Solventien als Hilfslösungsmittel eingesetzt werden. In Be
tracht kommen dabei alle diejenigen organischen Verdünnungsmittel, die bereits im
Zusammenhang mit der Beschreibung der wäßrigen Phase der erfindungsgemäßen
Perlpolymerisat-Formulierungen genannt wurden.
Auch die bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens als Dispergier
mittel bzw. Pufferreagenzien in Frage kommenden Substanzen wurden schon im
Zusammenhang mit der Beschreibung der wäßrigen Phase der erfindungsgemäßen
Perlpolymerisat-Formulierungen erwähnt.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geht man im allgemeinen so
vor, daß man zunächst eine homogene Mischung aus Monomerengemisch (a-c),
einem oder mehreren agrochemischen Wirkstoffen und gegebenenfalls Zusatzstoffen
herstellt. Bei dieser homogenen Mischung kann es sich um eine Lösung oder auch um
eine feinteilige Dispersion handeln.
Wenn ein agrochemischer Wirkstoff in der Monomermischung nicht oder unzurei
chend löslich ist, kann er in feinteilig dispergierter Form vorliegen. Feinteilig heißt in
diesem Zusammenhang, daß die Wirkstoffpartikel bzw. Wirkstofftröpfchen eine
mittlere Teilchengröße von weniger als 2 µm, vorzugsweise weniger als l µm aufwei
sen. Die Herstellung einer feinteiligen Dispersion kann mit Hilfe von Schnellrührern
(bevorzugt bei flüssigen Wirkstoffen) oder Perlmühlen/Kugelmühlen (bevorzugt bei
festen Wirkstoffen) durchgeführt werden.
In einer bevorzugten Variante läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren in der Weise
durchführen, daß man das Gemisch aus Monomerengemisch, agrochemischem Wirk
stoff und gegebenenfalls Zusatzstoffen in Form einer Lösung einsetzt, wobei zur
Verbesserung der Löslichkeit des agrochemischen Wirkstoffes ein Hilfslösungsmittel
eingesetzt wird. Geeignete Hilfslösungsmittel sind organische Solventien, die einer
seits mit Wasser wenig mischbar sind, andererseits aber den jeweiligen agrochemi
schen Wirkstoff gut lösen. Bevorzugt verwendbar sind die bereits genannten organi
schen Verdünnungsmittel.
In einer weiteren bevorzugten Variante kann das erfindungsgemäße Verfahren so
durchgeführt werden, daß man der wäßrigen Phase (B) ein Pufferreagenz zufügt, so
daß der pH-Wert der wäßrigen Phase bei Beginn der Polymerisation einen Wert zwi
schen 12 und 5, vorzugsweise zwischen 10 und 6 aufweist.
Die Mengenverhältnisse an den eingesetzten Komponenten können bei der Durch
führung des erfindungsgemäßen Verfahrens innerhalb eines größeren Bereiches vari
iert werden.
Die Mengen an Monomerengemisch und agrochemischem Wirkstoff werden im
allgemeinen so gewählt, daß in dem eingesetzten homogenen Gemisch zwischen 25
und 95 Gew.-% an Monomerengemisch und zwischen 5 und 75 Gew.-% an agroche
mischem Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 40 und 90 Gew.-% an Monomeren
gemisch und zwischen 10 und 60 Gew.-% an agrochemischem Wirkstoff vorhanden
sind.
Initiatoren werden im allgemeinen in Mengen zwischen 0,05 und 2,5 Gew.-%, vor
zugsweise zwischen 0,2 und 1,5 Gew.-%, bezogen auf die Monomerenmischung,
eingesetzt.
Die Menge an Hilfslösungsmittel beträgt im allgemeinen zwischen 30 und
300 Gew.-%, bezogen auf die Summe aus Monomerengemisch und agrochemischem
Wirkstoff.
Die Menge an wäßriger Phase beträgt im allgemeinen zwischen 75 und 1200 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen 100 und 500 Gew.-%, bezogen auf die Summe aus Mono
merengemisch und agrochemischem Wirkstoff.
Die Menge an Dispergiermittel beträgt im allgemeinen zwischen 0,05 und 2 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen 0, 1 und 1 Gew.-%, bezogen auf die wäßrige Phase.
Im ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die organische Phase unter
Rühren in die wäßrige Phase gegeben. Die Temperatur kann dabei innerhalb eines
bestimmten Bereiches variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man bei Temperaturen
zwischen 0°C und 60°C, vorzugsweise zwischen 10°C und 50°C.
Im zweiten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Polymerisation.
Dabei ist die Rührgeschwindigkeit wichtig für die Einstellung der Teilchengröße. So
nimmt die mittlere Teilchengröße der Perlpolymerisate mit zunehmender Rührdreh
zahl ab. Die exakte Rührdrehzahl zur Einstellung einer bestimmten vorgegebenen
Perlgröße hängt im Einzelfall stark von der Reaktorgröße, der Reaktorgeometrie und
der Rührergeometrie ab. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die notwendige Rühr
drehzahl experimentell zu ermitteln. Für Laborreaktoren, die ein Reaktionsvolumen
von 3 Litern aufweisen und mit Blattrührern ausgestattet sind, werden bei Verwen
dung von Copolymerisaten aus (Meth)acrylsäure und (Meth)acrylsäureestern als Dis
pergiermittel im allgemeinen Perlgrößen zwischen 6 und 30 µm bei Drehzahlen zwi
schen 300 und 500 Umdrehungen pro Minute erreicht.
Die Polymerisationstemperatur kann innerhalb eines größeren Bereiches variiert wer
den. Sie hängt von der Zerfallstemperatur des eingesetzten Initiators ab. Im allge
meinen arbeitet man bei Temperaturen zwischen 50°C und 150°C, vorzugsweise
zwischen 55°C und 100°C.
Die Dauer der Polymerisation hängt von der Reaktivität der beteiligten Komponenten
ab. Im allgemeinen dauert die Polymerisation zwischen 30 Minuten und mehreren
Stunden. Es hat sich bewährt, ein Temperaturprogramm anzuwenden, bei dem die
Polymerisation bei niedriger Temperatur, z. B. 70°C begonnen wird und mit fortschrei
tendem Polymerisationsumsatz die Reaktionstemperatur erhöht wird.
Die Aufarbeitung im letzten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt nach
üblichen Methoden. Ist die Abtrennung der feinteiligen festen Phase erwünscht, so
kann das Perlpolymerisat zum Beispiel durch Filtrieren oder Dekantieren isoliert und
gegebenenfalls nach dem Waschen getrocknet werden. Ist die Herstellung einer Sus
pension von Perlpolymerisat in der wäßrigen Phase gewünscht, so erübrigt sich in den
meisten Fällen eine weitere Aufarbeitung. Eventuell enthaltenes Hilfslösungsmittel
kann aus dem anfallenden Gemisch, gegebenenfalls zusammen mit einem Teil des
Wassers, destillativ entfernt werden.
Die erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen eignen sich hervorragend zur
Applikation von agrochemischen Wirkstoffen auf Pflanzen und/oder deren Lebens
raum. Sie gewährleisten die Freisetzung der aktiven Komponenten in der jeweils
gewünschten Menge über einen längeren Zeitraum.
Die erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen können als solche entweder
in fester Form oder als Suspensionen, gegebenenfalls nach vorherigem Verdünnen mit
Wasser, in der Praxis eingesetzt werden. Die Anwendung erfolgt dabei nach üblichen
Methoden, also zum Beispiel durch Gießen, Verspritzen, Versprühen oder Ver
streuen.
Die Aufwandmenge an den erfindungsgemäßen Perlpolymerisat-Formulierungen kann
innerhalb eines größeren Bereiches variiert werden. Sie richtet sich nach den je
weiligen agrochemischen Wirkstoffen und nach deren Gehalt in den Perlpolymeri
saten.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht.
Perlpolymerisate, enthaltend 4-Amino-N-(1,1-dimetylethyl)-4,5-dihydro-3-(1-methyl
ethyl)-5-oxo-1H-1,2,4-triazol-1-carboxamid der Formel
Es werden 3 verschiedene Perlpolymerisate mit unterschiedlicher Copolymerzu
sammensetzung hergestellt. Dabei werden jeweils x g Methylmethacrylat, y g
Hydroxyethylmethacrylat, z g Ethylenglycoldimethacrylat und 97 g 4-Amino-N-(1,1-
dimetylethyl)-4,5-dihydro-3-(1-methylethyl)-5-oxo-1H-1,2,4-triazol-1-carboxamid in
einer Kugelmühle 2 Stunden lang gemischt und anschließend bei Raumtemperatur
unter Rühren mit 3,9 g Dibenzoylperoxid versetzt. Man überführt die Mischung in
einen Rührreaktor, der zuvor mit 1,5 Litern einer 1gew.-.%igen, wäßrig-alkalischen,
mit Natronlauge auf einen pH-Wert von 8 eingestellten Lösung eines Copolymerisates
aus 50 Gew.-% Methacrylsäure und 50 Gew.-% Methylmethacrylat gefüllt wurde. Die
Rührgeschwindigkeit wird auf 700 Umdrehungen pro Minute eingestellt, und die
Temperatur 3 Stunden auf 60°C, anschließend 10 Stunden auf 78°C und dann
2 Stunden auf 85°C gehalten. Danach wird innerhalb von 2 Stunden auf Raum
temperatur abgekühlt. Man erhält Dispersionen von wirkstoffhaltigen Perlpoly
merisaten.
Perlpolymerisate, enthaltend Imidacloprid der Formel
Es werden 3 verschiedene Perlpolymerisate mit unterschiedlicher Copolymerzu
sammensetzung hergestellt. Dabei werden jeweils x g Methylmethacrylat, y g
Hydroxyethylmethacrylat, z g Ethylenglycoldimethacrylat, 100 g Imidachloprid und
30 g feinteiliges Siliziumdioxid (HDK H2000 der Firma Wacker) in einer Kugelmühle
2 Stunden lang gemischt und anschließend bei Raumtemperatur unter Rühren mit 3 g
Dibenzoylperoxid versetzt. Man überführt die Mischung in einen Rührreaktor, der
zuvor mit 1,5 Litern einer 1gew.-%igen, wäßrig-alkalischen, mit Natronlauge auf
einen pH-Wert von 8 eingestellten Lösung eines Copolymerisates aus 50 Gew.-%
Methacrylsäure und 50 Gew.-% Methylmethacrylat gefüllt wurde. Die Rührgeschwin
digkeit wird auf 500 Umdrehungen pro Minute eingestellt, und die Temperatur
8 Stunden auf 78°C und dann 2 Stunden auf 85°C gehalten. Danach wird innerhalb
von 2 Stunden auf Raumtemperatur abgekühlt. Das Perlpolymerisat wird durch
Absetzenlassen und Dekantieren isoliert, mit kaltem Wasser gewaschen und bei 50°C
im Trockenschrank getrocknet.
Zur Überprüfung der Freisetzungsrate für den Wirkstoff wurden homogene Proben
von jeweils 4 ml der Dispersionen aus den Beispielen 1 A-C mit 950 ml Wasser
verdünnt. Die Mischung wurde unter Schütteln 35 Tage gelagert. Nach den in der
Tabelle 1 angegebenen Zeiten wurde der Wirkstoffgehalt in der Wasserphase mittels
HPLC bestimmt. Der Zahlenwert in nachfolgender Tabelle gibt den Anteil des an das
Wasser abgegebenen Wirkstoffs bezogen auf die zugesetzte Wirkstoffmenge an.
Die Versuchsreihe macht deutlich, daß die Freisetzungsrate des Wirkstoffs durch den
Gehalt an Hydroxyethylmethacrylat im Copolymerisat gesteuert wird.
Zur Überprüfung der Freisetzungsrate für den Wirkstoff wurde jeweils 1 g der Perl
polymerisate aus den Beispielen 2 A-C in 1 Liter Wasser dispergiert. Die Dispersion
wurde unter Schütteln 240 Stunden gelagert. Nach den in der Tabelle 2 angegebenen
Zeiten wurde der Wirkstoffgehalt in der Wasserphase bestimmt. Der Zahlenwert gibt
den Anteil des an das Wasser abgegebenen Wirkstoffs bezogen auf die zugesetzte
Wirkstoffmenge an
Die Versuchsreihe macht wiederum deutlich, daß die Freisetzungsrate des Wirkstoffs
durch den Gehalt an Hydroxyethylmethacrylat im Copolymerisat gesteuert wird.
Claims (3)
1. Perlpolymerisat-Formulierungen, die aus
- I) einer teilchenförmigen, festen Phase, welche
- A) Copolymerisat aus
- a) 40 bis 95 Gew.-% wasserunlöslichem Monomer
- b) 5 bis 35 Gew.-% wasserlöslichem Monomer
- c) 0 bis 25 Gew.-% Vernetzer,
- B) mindestens einen agrochemischen Wirkstoff sowie
- C) gegebenenfalls Zusatzstoffe
und - A) Copolymerisat aus
- II) gegebenenfalls einer flüssigen Phase
2. Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisat-Formulierungen gemäß An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
- A) eine organische Phase aus
- - 25 bis 95 Gew.-% eines Monomeren-Gemisches aus
- a) 40 bis 95 Gew.-% wasserunlöslichem Monomer
- b) 5 bis 35 Gew.-% wasserlöslichem Monomer
- c) 0 bis 25 Gew.-% Vernetzer,
- - mindestens einem Initiator,
- - gegebenenfalls Zusatzstoffen
- - gegebenenfalls einem mit Wasser, wenig mischbaren orga nischen Solvens,
- - 25 bis 95 Gew.-% eines Monomeren-Gemisches aus
- B) in einer wäßrigen Phase aus
- - Wasser,
- - mindestens einem Dispergiermittel und
- - gegebenenfalls einem Pufferreagenz
- C) dann unter Temperaturerhöhung und unter Rühren polymerisiert
- D) und gegebenenfalls danach entweder
- α) das entstandene Perlpolymerisat isoliert, wäscht und trocknet oder
- β) gegebenenfalls enthaltene flüchtige, organische Substanzen ab trennt und so das Perlpolymerisat in wäßriger Suspension er hält.
3. Verwendung von Perlpolymerisat-Formulierungen gemäß Anspruch 1 zur
Applikation von agrochemischen Wirkstoffen auf Pflanzen und/oder deren
Lebensraum.
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