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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Drosselkörper aus
Kunststoff, welcher einen Luftdurchlaß bildet, und auf ein Verfahren
zu seiner Herstellung.
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Technischer Hintergrund
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Kürzlich wurde
ein Drosselkörper
aus Kunstharzmaterial vorgeschlagen, um die Anforderungen hinsichtlich
der Gewichts- und Kostenreduzierung der Drosselventileinheit zu
erfüllen.
Weil jedoch die Form des Außenumfangs
des Drosselkörpers,
der das Drosselventil umschließt,
mit Ausnahme eines Drosselwellenhalters lediglich zylindrisch ist,
kann sich eine Orientierung der Moleküle des Kunstharzmaterials in
der Richtung ausbilden, in der das Kunstharzmaterial einem Formnest
zugeführt
wird. Wenn Glasfasern oder Kohlefasern dem Kunstharzmaterial beigemischt
werden, um den Drosselkörper
zu verstärken,
werden die Fasern in der Zuführrichtung ausgerichtet.
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Wenn
diese Ausrichtung des Kunstharzmaterials in dem Drosselkörper auftritt,
ist die thermische Ausdehnung und Kontraktion des Drosselkörpers in
verschiedenen Richtungen verschieden. Der Ausrichtungsunterschied
macht es schwierig, einen passenden Spalt um die Drosselklappe oder
auszubilden. Beispielsweise ist es in einem Fall, in welchem der
Drosselkörper
eine runde Drosselklappe darin hat, erforderlich, einen zylindrischen
Innenumfang zu haben. Jedoch kann sich der aus Kunstharz gemachte
Drosselkörper
mit dem Ausrichtungsunterschied deformieren, was es schwierig macht,
dem Luftfluß,
insbesondere einen kleinen Luftfluß, genau zu steuern. Weil sich
die Drosselklappe ebenfalls ausdehnt oder kontrahiert, muß sich der
Drosselkörper
in dem gleichen Maße
ausdehnen oder kontrahieren, um den Spalt aufrechtzuerhalten. Folglich
ist der Ausrichtungsunterschied ein Hindernis bei der genauen Steuerung
der Flußrate.
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Wenn
der Innenumfang des Drosselkörpers sich
in verschiedenen Richtungen verschieden ausdehnt oder kontrahiert,
kann ein Abschnitt des Drosselkörpers
die Drosselklappe berühren
und dadurch eine sanfte Drehung der Drosselklappe behindern.
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Die
JP-B2-7-51902 beschreibt einen Drosselkörper, in welchem ein Metallring
an dem Innenumfang des Drosselkörpers
um die Drosselklappe eingesetzt und eingespritzt ist. Somit sind
die Schwierigkeiten, die durch den Ausrichtungsunterschied des Drosselkörpers hervorgerufen
sind, beseitigt, wodurch ein genauer Spalt zwischen dem Außenumfang
der Drosselklappe und dem Innenumfang des Drosselkörpers geschaffen
ist.
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Jedoch
stellt das Einsetzen des Metallrings in den Drosselkörper ein
Hindernis bei der Verminderung des Gewichts und der Kosten des Drosselkörpers dar.
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FR 2 687 601 A1 offenbart
ein Verfahren und ein Formnest, um ein Drosselventil aus Kunstharz herzustellen.
Hier sind im Inneren einer eine Ventilklappe umgebenden Wand
17,
die aus einem ersten Kunstharzmaterial geformt ist, zwei axial ineinander greifende
Teile
10,
11 ausgebildet. Die Drosselklappe wird
aus einem zweiten Kunstharzmaterial geformt, das sich hinsichtlich
des thermischen Ausdehnungskoeffizienten von dem des ersten Materials
unterscheidet.
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DE 91 12 119 U1 offenbart
eine Anordnung von Drosselklappen im Saugrohr einer Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeugs.
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JP 07166898 AA offenbart
den Einsatz faserverstärkten
Kunstharzmaterials und seine Ausrichtung in Axialrichtung der Drehachse
beim Formen eines Ventilelements und seiner Drehachse eines einstückigen Drosselkörpers, wodurch
ein Verformen durch Zusammenziehen des Ventils nach dem Formen weitgehend
verhindert wird.
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Beschreibung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen leichten und preiswerten
Drosselkörper
zu schaffen, der von den vorgenannten Schwierigkeiten, die durch
den Ausrichtungsunterschied des Kunstharzmaterials hervorgerufen
sind, befreit ist.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren
für den
leichten und preiswerten Drosselkörper vorzuschlagen, der von den
vorgenannten Schwierigkeiten befreit ist, die durch den Ausrichtungsunterschied
des Kunstharzmaterials hervorgerufen sind.
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Die
Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 6 gelöst.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Drosselkörper gemäß Anspruch
1 ist die Wand des Drosselkörpers
an einem Stufenabschnitt mit einem Kunstharzmaterial derart ausgebildet,
dass es willkürlich
ausgerichtet ist, um sich in Übereinstimmung
mit der Deformation des Drosselklappenelements zu deformieren, so
daß der
Spalt zwischen dem Klappenelement und dem Innenumfang des Drosselkörpers unverändert aufrechterhalten
werden kann, sogar wenn sich der Drosselkörper ausdehnt oder kontrahiert.
Somit kann die Luftflußrate
genau gesteuert werden. In einem Fall, in welchem der Drosselöffnungswinkel
sehr klein ist, und lediglich eine kleine Luftmenge gesteuert wird,
kann das auf die Temperaturänderung
bezogene Kompensationsverhältnis
minimiert werden und Fluktuationen des Maschinenbetriebs infolge
von Temperaturänderungen
können
effektiv gesteuert werden. Es ist wichtig, daß das Kunstharzmaterial ausgerichtet
ist, sich in Übereinstimmung
mit der Deformation der Drosselklappe zu deformieren. Dies bedeutet,
daß die
gleiche Ausrichtung über
die das Klappenelement umgebenden Umfangsabschnitte des Drosselkörpers vorliegt.
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Im
Ergebnis kann die Wand des Drosselkörpers eine geeignete thermische
Ausdehnungs- oder Kontraktionseigenschaft haben. Dies bedeutet,
daß die
das Klappenelement umgebende Wand sich gleichmäßig ausdehnen oder zusammenziehen kann.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Drosselkörper ist
die Ausrichtung des Kunstharzmaterials der Wand durch den Stufenabschnitt
willkürlich
gesteuert, so daß das
Kunstharzmaterial daran gehindert werden kann sich in einer speziellen
Richtung auszurichten. Entsprechend kann der thermische Ausdehnungskoeffizient
in jeder Richtung gleich gemacht werden.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Vorderansicht, die eine Drosselklappeneinheit gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt; 2 ist eine
Ansicht des Abschnitts II in 1; 3 ist
eine Teilschnittansicht im Schnitt längs einer Linie III-III in 2; 4 ist
eine Vorderansicht, die ein Beispiel einer Drosselklappeneinheit
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt; 5 ist eine
Vorderansicht, die eine Drosselklappeneinheit gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt; 6 ist eine Vorderansicht,
die ein Beispiel einer Drosselklappeneinheit zeigt; und 7 ist
eine schematische Zeichnung, die die Ausrichtung in einem Abschnitt
eines beispielhaften Drosselkörpers
zeigt, der eine Drosselklappe umgibt.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen erläutert.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Eine
Drosselklappeneinheit, die einen Drosselkörper gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung verwendet, ist unter Bezugnahme auf 1, 2 und 3 beschrieben.
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Die
Drosselklappeneinheit 1 besteht aus einem Drosselkörper 10,
der mit einer Ansaugleitung (nicht gezeigt) an Öffnungen verbunden ist, die
an seinen gegenüberliegenden
Enden ausgebildet sind, und steuert eine Luftflußrate in einem Lufteinlaßkanal,
der durch die Ansaugleitung und den Drosselkörper 10 gebildet ist.
Der Drosselkörper 10 besteht
aus Kunstharzmaterial und hat eine Wand, die eine Drosselklappe 20 (nachfolgend
beschrieben) umgibt. Die Wand hat einen Stufenabschnitt 11 mit
einer Vielzahl von regelmäßig ausgebildeten
rechteckigen Mustern. Der Stufenabschnitt 11 hat eine Vielzahl
von Vorsprüngen,
die aus der Außenwand
des Drosselkörpers 10 vorstehen.
Der „Stufenabschnitt 11" entspricht dem „Ausrichtungssteuerabschnitt" in den Ansprüchen. Die
Wand des Drosselkörpers 10 mit
dem Stufenabschnitt 11, die die Drosselklappe 20 umgibt, ist
zwischen Stützelementen 12 und 13 für die Drosselklappenwelle 21 (nachfolgend
beschrieben) angeordnet.
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Eine
Drosselklappe oder ein Drosselventil 20, in 2 gezeigt,
ist aus Aluminium oder Messing gefertigt, und mittels Schrauben
an der Drosselklappenwelle 21 befestigt. Gegenüberliegende
Enden der Drosselklappenwelle 21 sind durch Lager (nicht gezeigt)
gehalten, welche in den Stützelementen 12, 13 angeordnet
sind. Die voll geschlossene Stellung der Drosselklappe 20 bildet
einen schmalen Spalt zwischen sich und dem Innenumfang des Drosselkörpers, wie
in 3 gezeigt ist, um Luft für den Leerlaufbetrieb der Maschine
zur Verfügung
zu stellen sowie eine sanfte Drehung der Drosselklappe ohne gegenseitige
Behinderung zwischen Drosselklappe 20 und Drosselkörper 10 zu
ermöglichen.
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Ein
Beschleunigungshebel 30 ist an einem Ende eines Stützelements 12 angeordnet,
wie in 1 gezeigt ist, und ist mit einem Gaspedal verbunden,
um in Übereinstimmung
mit der Betätigung
des Pedals gedreht zu werden. Wenn der Beschleunigungshebel 30 gedreht
wird, drehen sich die Drosselklappenwelle 21 und die Drosselklappe 20.
Eine Feder 31 spannt den Beschleunigungshebel 30 in
Richtung auf die voll geschlossene Stellung vor. Ein Schließhebel 32 ist
an dem Beschleunigungshebel 30 befestigt, um die Drosselklappe 20 in
der voll geschlossenen Stellung zu halten, wenn er mit dem Schließanschlag 33 in
Eingriff gelangt.
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Ein
Drosselöffnungswinkelsensor
(nicht gezeigt) ist an dem Endabschnitt des Stützelements 13 angeordnet
und führt
einem Verbinder 40 Öffnungswinkelsignale
zu.
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Das
den Drosselkörper 10 bildende
Kunstharzmaterial enthält
Glasfasern oder Kohlefasern, um den Drosselkörper 10 zu verstärken. Wenn
der Drosselkörper
geformt wird, wird das die Glasfasern oder Kohlefasern enthaltende
Kunstharzmaterial in axialer Richtung längs des Luftdurchlasses zugeführt. Das
Formnest hat Ausnehmungen an mit den Vorsprüngen 11a übereinstimmenden
Abschnitten. Wenn das Kunstharzmaterial die Ausnehmungen passiert,
wird der Fluß davon
turbulent und die Ausrichtung der Fasern wird zufällig. Die
Fasern werden in dem Stufenabschnitt 11, der die Drosselklappe 20 umgibt, über dessen
Dicke und gleichmäßig um den Umfang
des Drosselkörpers 10 ungeordnet
ausgerichtet. Mit anderen Worten, der willkürliche Fluß der Faser in der Dickenrichtung
des Drosselkörpers 10 wird
gleichmäßig in der
Umfangs- und der Axialrichtung des Drosselkörpers 10 ausgebildet.
Die ungeordnete Ausrichtung der Fasern stellt sich zudem in dem
den Stützelementen 12, 13 zugeführten Kunstharzmaterial
ein. Die ungeordnete Ausrichtung der Fasern im Stufenabschnitt 11 hat
den gleichen Grad wie in den Stützelementen 12, 13,
so daß der
thermische Ausdehnungskoeffizient über den gesamten Drosselkörper 10 gleichmäßig wird.
Wenn sich der Drosselkörper 10 infolge
einer Temperaturänderung ausdehnt
oder kontrahiert, expandiert oder kontrahiert die die Drosselklappe 20 umgebende
Wand des Drosselkörpers 10 mit
dem Stufenabschnitt 11 gleichmäßig. Mit anderen Worten, weil
sich die Wand des Drosselkörpers
in Übereinstimmung
mit der thermischen Deformation der Drosselklappe 20 deformiert,
kann der Spalt zwischen dem Außenumfang der
Drosselklappe 20 und dem Innenumfang des Drosselkörpers 10 gleich
gehalten werden. Sogar wenn die Drosselklappe 20 und der
Drosselkörper 10 infolge
einer Temperaturänderung
expandieren oder kontrahieren, kann die Luftflußrate des Lufteinlaßkanals
genau gesteuert werden. Somit kann ein Abschnitt des Drosselkörpers 10 daran
gehindert werden, in den Pfad der Drosselklappe 20 zu gelangen, wodurch
eine sanfte Drehung der Drosselklappe sichergestellt ist.
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Der
thermische Ausdehnungskoeffizient des Drosselkörpers 10 kann gleich
gemacht werden, wie jener der Drosselklappe 20, indem die
Fasermenge gesteuert wird, so daß der Abstand zwischen dem Außenumfang
der Drosselklappe 20 und dem Innenumfang des Drosselkörpers 10 unverändert aufrechterhalten
werden kann, ungeachtet der thermischen Ausdehnung oder Kontraktion
der Drosselklappe 20 und des Drosselkörpers 10. Somit kann
die Luftflußrate
unabhängig
von Temperaturveränderungen
genau gesteuert werden.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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Ein
zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 4 beschrieben.
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Vorsprünge 51a eines
Stufenabschnitts 51 sind an einem Drosselkörper 50 bezüglich der
Axialrichtung geneigt angeordnet. Wenn die in dem Kunstharzmaterial
enthaltenen Fasern in ein Formnest zugeführt werden, wird der Fluß des Kunstharzmaterials
turbulent und die Fasern werden ungeordnet. Folglich kann, sogar
wenn sich der Drosselkörper 50 infolge
einer Temperaturänderung
ausdehnt oder zusammenzieht, sich die Wand des Drosselkörpers gleichmäßig an dem
die Drosselklappe umgebenden Stufenabschnitt ausdehnen oder kontrahieren,
so daß der
Spalt zwischen dem Außenumfang
der Drosselklappe und dem Innenumfang des Drosselkörpers gleich
gehalten werden kann. Im Ergebnis kann, sogar wenn die Drosselklappe
und der Drosselkörper 50 sich
infolge von Temperaturänderungen
ausdehnen oder zusammenziehen, die Flußrate in dem Luftkanal genau
gesteuert werden.
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(Drittes Ausführungsbeispiel)
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Ein
drittes Ausführungsbeispiel
ist unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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Eine
Vielzahl von Mulden 56a, welche den Stufenabschnitt 56 bilden,
sind an dem Außenumfang
des Drosselkörpers 55 ausgebildet.
Wenn das Fasern enthaltende Kunstharzmaterial einem Formnest zugeführt wird,
wird der Fluß des
Kunstharzmaterials turbulent und die in dem Kunstharzmaterial enthaltenen
Fasern werden willkürlich
angeordnet. Folglich kann, sogar wenn sich der Drosselkörper 55 infolge
von Temperaturänderungen
ausdehnt oder zusammenzieht, die Wand des Drosselkörpers am Stufenabschnitt 51,
der die Drosselklappe umgibt, in jeder Richtung gleichmäßig ausdehnen,
so daß der Spalt
zwischen dem Außenumfang
der Drosselklappe und dem Innenumfang des Drosselkörpers 55 gleich
gehalten werden kann. Im Ergebnis kann, sogar wenn sich die Drosselklappe
und der Drosselkörper 50 infolge
Temperaturänderungen
ausdehnen oder kontrahieren, die Luftflußrate des Lufteinlaßkanals
genau gesteuert werden.
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Ein
Beispiel eines Drosselkörpers
wird unter Bezugnahme auf 6 und 7 beschrieben.
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Doppelbogenförmige Vorsprünge 61a sind als
Stufenabschnitt 61 am Außenumfang des Drosselkörpers 60 ausgebildet,
der die Drosselklappe 20 umgibt.
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Wenn
der Drosselkörper 60 geformt
wird, wird Glas oder Kohlefasern enthaltendes Kunstharzmaterial
in ein Formnest in axialer Richtung längs des Lufteinlaßkanals
zugeführt
und ein Abschnitt des Axialflusses des Kunstharzmaterials wird durch
die Vorsprünge 61a in
Umfangsrichtung des Drosselkörpers 60 umgelenkt,
so daß die
Fasern des die Drosselklappe 20 umgebenden Abschnitts des
Drosselkörpers 60 in
Umfangsrichtung ausgerichtet werden, wie durch Pfeile in 7 gezeigt
ist. Folglich kann, sogar wenn sich der Drosselkörper 60 infolge von
Temperaturänderungen
ausdehnt oder zusammenzieht, die die Drosselklappe umgebende Wand
des Drosselkörpers 60 mit
dem Stufenabschnitt 61 gleichmäßig in jede Richtung ausdehnen
oder zusammenziehen, so daß Veränderungen
des Spalts zwischen den Außenumfang
der Drosselklappe 20 und den Innenumfang des Drosselkörpers reduziert
werden können. Im
Ergebnis kann, sogar wenn sich die Drosselklappe 20 und
der Drosselkörper 60 infolge
von Temperaturänderungen
ausdehnen oder zusammenziehen, die Luftflußrate im Lufteinlaßkanal genau
gesteuert werden.
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Wie
zuvor beschrieben wurde, ist Fasermaterial zur Verstärkung des
Ventilkörpers
in dessen Kunstharzmaterial gemäß den obigen
Ausführungsbeispielen
eingebracht. Jedoch kann eine Molekülorientierung ausgebildet werden,
um den thermischen Expansionskoeffizienten des Ventilkörpers ungleichmäßig zu machen,
wenn der Drosselkörper
aus Kunstharzmaterial ohne Fasern geformt wird. Jeder der vorgenannten
Stufenabschnitte, die an dem Drosselkörper vorgesehen sind, dient
ebenso zur Verhinderung des vorgenannten Problems.
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Anstatt
einen Stufenabschnitt als Ausrichtungssteuerelement am Außenumfangs
des Drosselkörpers
auszubilden, kann das Ausrichtungssteuerelement durch ein Element
ersetzt werden, welches in die Wandung eingesetzt ist, um den Fluß des Kunstharzmaterials
beim Zuführen
zu stören.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Erfindungsgemäß ist der
Unterschied der gerichteten Deformation, wenn sich Kunstharzmaterial ausdehnt
oder zusammenzieht, eliminiert, um einen leichten und preiswerten
Drosselkörper
zu schaffen.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zur Herstellung von
Drosselkörpern
angewandt, so daß der
Spalt zwischen dem Außenumfang
der Drosselklappe und dem Innenumfang des Drosselkörpers genau
gesteuert werden kann und die Luftflußrate genau gesteuert werden
kann.