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DE19749481A1 - Spritzpistole mit einem zur Aufnahme von unter Druck stehenden Substraten eingerichteten Magazin - Google Patents

Spritzpistole mit einem zur Aufnahme von unter Druck stehenden Substraten eingerichteten Magazin

Info

Publication number
DE19749481A1
DE19749481A1 DE19749481A DE19749481A DE19749481A1 DE 19749481 A1 DE19749481 A1 DE 19749481A1 DE 19749481 A DE19749481 A DE 19749481A DE 19749481 A DE19749481 A DE 19749481A DE 19749481 A1 DE19749481 A1 DE 19749481A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
magazine
spray gun
barrel
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19749481A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Morck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUNO JESSWEIN KUNSTSTOFFTECHN
Original Assignee
BRUNO JESSWEIN KUNSTSTOFFTECHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUNO JESSWEIN KUNSTSTOFFTECHN filed Critical BRUNO JESSWEIN KUNSTSTOFFTECHN
Priority to DE19749481A priority Critical patent/DE19749481A1/de
Publication of DE19749481A1 publication Critical patent/DE19749481A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B9/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
    • B05B9/03Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
    • B05B9/04Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
    • B05B9/08Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type
    • B05B9/0894Gun with a container which, in normal use, is located above the gun
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/16Actuating means
    • B65D83/164Actuators comprising a manually operated valve and being attachable to the aerosol container, e.g. downstream a valve fitted to the container; Actuators associated to container valves with valve seats located outside the aerosol container

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spritzpistole, mit der unter Druck ste­ hende Substrate ausgebracht werden können gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Spritzpistolen, deren Magazin zur Aufnahme einer Druckdose eingerichtet ist, welche das unter Druck stehende Substrat enthält. Das Magazin kann dann so ausgebildet sein, daß die formschlüssige Verbindung der Druckdose beispielsweise über ein Gewinde hergestellt wird, wobei das üblicher­ weise in die Druckdose eingebaute Rückschlagventil beim Laden des Magazins geöffnet wird. Solche Spritzpistolen werden häufig für das Ausbringen von Kunststoffen, beispielsweise Polyurethanschäumen benutzt. In der Regel ist die Polyolkomponente des Polyurethans in der Druckdose enthalten, die nach ihrem Aufschäumen und Ausbrin­ gen mit der Luftfeuchtigkeit aushärtet. Die Erfindung ist jedoch grundsätzlich auch auf Substrate anwendbar, die aus mehreren Kom­ ponenten bzw. Druckdosen in das Magazin und die Spritzpistole ein­ gebracht werden.
Die für die genannten Zwecke vorgesehenen Spritzpistolen gemäß der Erfindung bestehen vorzugsweise ihrerseits aus einem Kunststoff, beispielsweise aus Polyethylen, da sie erfindungsgemaß in großer Stückzahl benötigt und hergestellt werden müssen. Insbesondere für die bevorzugte Anwendung der Erfindung auf das Ausbringen von Polyurethanschaum dient der im Pistolenlauf untergebrachte federnd vorgespannte Pistolenbolzen als Verschlußnadel für ein Spritzrohr, welches abnehmbar mit dem Pistolenlauf, beispielsweise durch eine Überwurfmutter verbunden sein kann, um Verstopfungen zu beseiti­ gen und Reinigungsarbeiten durchführen zu können. Dann ist es möglich, durch Betätigung des Pistolenabzuges den Pistolenbolzen zurückzuziehen und dadurch die Mündung des Spritzrohres freizu­ machen, so daß das Substrat austritt und mit dem Spritzrohr auf die gewünschten Positionen ausgebracht werden kann. Läßt man den Pistolenabzug los, so verschließt man damit gleichzeitig die Mündung des Spritzrohres.
Solche und andere Substrate werden bevorzugt im Bauwesen, u. a. zu Abdichtungszwecken oder zur Verklebung von Bauteilen, beispiels­ weise von Tür- und Fensterrahmen in den Laibungen des Bauwerkes vorgesehen. Dadurch, daß erfindungsgemäß das Magazin in beiden Richtungen um die Achse des Pistolenlaufes und den Pistolenbolzen drehbar ist, kann ohne Beeinträchtigung der Funktion des Pistolen­ bolzens das Magazin mit dem Substratbehälter, also beispielsweise einer oder mehreren Druckdosen auf eine für das Ausbringen des Schaumes günstige Position gegenüber der Spritzpistole gebracht werden. Da normalerweise das Magazin nach oben weist, ist es bei der erfindungsgemäßen Spritzpistole möglich, das Magazin nach der Seite oder nach unten zu verstellen, um dadurch beispielsweise unmittelbar unter einer Decke des Gebäudes mit der Spritzpistole ergonomisch günstig arbeiten zu können.
Solche Spritzpistolen sind an sich bekannt (PCT/EP 95/0062). Hierbei wird daß die Verstellung des Magazin ermöglichende Drehgelenk von einem hohlen Zapfen des Magazins gebildet, der in den Lauf einge­ führt und in diesem beispielsweise durch einen Sprengring axial versperrt ist. Dadurch ist es möglich, den Pistolenbolzen durch den Hohlzapfen des Magazins in das Spritzrohr einzubringen und das Substrat durch das Magazin um die Spritzbolzen herum in das Spritzrohr einzuführen.
In der Praxis ergeben sich jedoch Schwierigkeiten bei der Verwirkli­ chung der Gebrauchstüchtigkeit der Spritzpistole in Bezug auf die Einstellung des Magazins durch Drehung gegenüber dem Pistolen­ lauf, weil die sich relativ zueinander drehenden Teile eine hohe Paß­ genauigkeit im Drehgelenk voraussetzen, um einerseits ein ausrei­ chendes Drehspiel zu gewährleisten, das erst die Verdrehung des Magazins in die ergonomische jeweils richtige Stellung erlaubt, aber andererseits ein zu geringes Drehspiel auch vermieden werden muß, damit das einmal ergonomisch günstig eingestellte Magazin diese Stellung nicht wieder verläßt, wenn das Magazin losgelassen wird. Der genannte Stand der Technik versucht dem mit einem Gesperre beizukommen, welches eine absatzweise Drehung des Magazins im Pistolenlauf ermöglicht, wenn das Drehspiel so groß gewählt wird, daß sich das Magazin im Pistolenlauf frei drehen kann. Solche Mechaniken sind aber zu aufwendig und im übrigen auch problema­ tisch, wenn das Substrat beispielsweise klebende Eigenschaften ent­ wickelt, wie dies bei PO-Schäumen der Fall ist.
Die Erfindung geht einen anderen Weg, dessen Grundgedanke im Anspruch 1 wiedergegeben ist. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß erfolgt die Paarung der beiden Glieder des Drehge­ lenkes mit einer Hülse, die den Magazinzapfen umschließt und aus einem Lagerwerkstoff besteht. Hierdurch ist es möglich, das Dreh­ spiel genauer als bisher einzuhalten, da die Hülse mit beliebig gerin­ gen Toleranzen gefertigt werden kann, so daß es auf die Toleranz des Pistolenlaufes nicht mehr ankommt. Deswegen kann der Pistolenlauf ebenso wie der Magazinzapfen auch weiterhin aus einem für das Drehspiel ungünstigen Material, beispielsweise aus Kunststoff beste­ hen, da die zur Verdrehung und Einstellung des Magazins notwen­ dige Lagerreibung gering sowie leicht abzuschätzen und einzuhalten ist. Die axiale Versperrung des Magazins, welche durch die geschil­ derte Abzugsvorrichtung der Pistole erzwungen wird, erfolgt einer­ seits durch die Mündung des Pistolenlaufes und andererseits durch die Hülse selbst, was auf verschiedene Weise verwirklicht werden kann. Diese axiale Versperrung der Drehgelenkglieder beeinflußt die Reibung des Magazinzapfens nur unwesentlich und vermeidet deswegen Fehlfunktionen bei der Einstellung des Magazins.
Vorzugsweise und mit den Merkmalen des Anspruches 2 führt man die Befestigung der Hülse im Pistolenlauf materialgerecht aus. Insbe­ sondere bei der von der Erfindung bevorzugten Ausführungsform der Pistole aus Kunststoff läßt sich die Hülse bereits bei der Herstellung des Pistolenkörpers mit ihrem axial sperrend wirkenden Außen­ zylinder in die Innenwand des Pistolenlaufes einbetten und wird mit diesem formschlüssig.
Andererseits verwendet die Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 3 eine Hülse mit glattem Innenzylinder, in dem der Maga­ zinzapfen gleitet, hiergegen aber durch einen Lagerring gesichert ist, der das Zapfenende des Magazins auf der Hülse abstützt. Dadurch läßt sich auf einfache Weise die axiale Versperrung mit einem leichtgängigen, aber einstellbaren Drehgelenk kombinieren.
Die beschriebene axiale Versperrung der Hülse im Pistolenlauf setzt andererseits keine komplizierten Formgebungen voraus. Hier­ von gehen die Merkmale des Anspruches 4 aus. Da hierbei der Außenzylinder der Hülse eine Mehrzahl von rotationssymmetrischen Ringflächen aufweist, ergibt sich eine ausreichende Verzahnung der Hülse mit dem Pistolenlauf, wobei die Ringflächen wegen ihrer Rota­ tionssymmetrie leicht mit der Hülse verwirklicht werden können. Wenn bei dieser und anderen Ausführungsformen der Erfindung ent­ sprechend der bevorzugten Ausführung der Spritzpistole in Kunst­ stoff erfolgen soll, läßt sich die Herstellung mit den Merkmalen des Anspruches 5 weiter vereinfachen. Denn hierbei werden die Ringflä­ chen der Hülse mit dem Kunststoff der Spritzpistole lediglich umspritzt und dabei die Herstellung so geführt, daß sich der Lager­ ring nur auf der Stirnseite des Innenzylinders der Hülse abstützen kann. Damit ist die Hülse radial nur teilweise in den Kunststoff ein­ gebettet, so daß die Stirnseite des Innenzylinders der Hülse für die Abstützung des Lagerringes frei bleibt.
Für die beschriebenen Teile des Drehgelenkes kommen insbesondere die aus Anspruch 6 hervorgehenden Materialien in Betracht. Dabei ergibt sich für den Lagerring eine weitere Vereinfachung, da er infolge seiner Verschraubung und Sicherung durch eine zusätzliche Verklebung anders als ein Sprengring keine Aufnahmenut auf dem Außenzylinder des Hülsenzapfens voraussetzt.
Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfin­ dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausfüh­ rungsbespieles anhand der Figuren in der Zeichnungen; es zeigen
Fig. 1 in Seitenansicht und im Längsschnitt eine Spritzpistole und
Fig. 2 eine Einzelheit an der mit II in Fig. 1 gekennzeichneten Stelle.
Die allgemein mit 5 bezeichnete Spritzpistole weist einen als Hand­ habe dienenden Pistolenknauf 6 in Baueinheit mit dem Pistolenlauf 3 auf, wobei die Teile hohl ausgebildet sind. Ferner ist ein allgemein mit 3 bezeichnetes Magazin vorgesehen, welches um die Achse des Laufes und um einen Pistolenbolzen 7 in beiden Richtungen drehbar angeordnet ist. Das Magazin weist zu diesem Zweck ein allgemein mit 8 bezeichnetes Drehgelenk auf.
Das Magazin ist ebenso wie die Pistole 5 ein Formkörper. Es weist eine kelchförmige Aufnahme 9 für eine lediglich mit ihrem Stemm 10 in Fig. 1 dargestellte Druckdose auf, die im Hohlraum des Kelches formschlüssig festgelegt werden kann, z. B. mit dieser verschraubbar ist. Der Stemm 10 besteht aus einem Röhrchen, in dem ein Rück­ schlagkugelventil 11 gelagert ist, das normalerweise geschlossen ist, beim Einspannen der Druckdose jedoch geöffnet wird.
Der Formkörper des Magazins 3 weist außerdem einen axialen Teil 12 auf, dessen pistolenseitiger Formteil einen hohlzylinderischen Zap­ fen 13 bildet, der durch die Mündung des Laufes 3 eingeführt ist und dabei eine der gegeneinander verdrehbaren Glieder des Drehgelenkes 8 bildet. Dieser Zapfen trägt aus seinem inneren Ende 14 einen im Querschnitt quadratisch bis rechteckigen Lagerring 4.
In der Mündung des Pistolenlaufes 3 steckt eine Hülse 1 aus Lager­ metall. Diese Hülse ist innen glatt zylinderisch und umschließt den Zapfen 13 des Magazins 3 mit dem für die Drehung der beiden Gelenkglieder und deren Einstellung in jeder denkbaren Drehlage des Drehgelenkes notwendigen Drehspiel. Dazu ist die Hülse innen zylin­ derisch ausgeführt, während der hohle Zapfen 13 des Magazins 3 außen zylinderisch ist.
Außerdem sind der Magazinzapfen 13 und damit das Magazin 3 in der Mündung des Pistolenlaufes 6a axial versperrt. Dazu dient der Lagerring 4 und die Versperrung der Hülse 1 im Pistolenlauf. Diese Versperrung erfolgt mit Hilfe des Außenzylinders der Hülse 1, der wie aus Fig. 1 hervorgeht in die Innenwand 15 des Pistolenlaufes 6a eingebettet ist.
Zur axialen Versperrung der Hülse 1 sind auf dem Außenzylinder der Hülse eine Mehrzahl von rotationssymmetrischen Ringflächen ausgebildet, die beispielsweise bei 16 und 17 dargestellt sind. Sie kön­ nen durch Abdrehen des Außenzylinders der Hülse hergestellt wer­ den.
Bei der Herstellung der Pistole 5 wird die Einbettung der Hülse 1 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise bewirkt. Dazu werden die Ringflä­ chen 16 und 17 der Hülse 1 mit dem Kunststoff der Spritzpistole 5 umspritzt und zwar so, daß sich der Lagerring auf einem inneren Teil der Stirnseite des Innenzylinders der Hülse 1 abstützen kann. Dies ist bei 18 in Fig. 1 dargestellt.
Der Formkörper 12 des Magazins 3 weist ein Vorderteil auf, welches einerseits einen Außenzylinder 19 aufweist, dessen Mantelfläche mit der Mantelfläche des Pistolenlaufes 6a fluchtet. Das vordere Ende des Außenzylinders trägt ein Außengewinde zum Aufschrauben einer Überwurfmutter 29 mit einem Spritzrohr 21, in das der Pistolenbol­ zen 7 bis zur Mündung 23 des Spritzrohres 21 eingeführt ist. Der Pistolenbolzen wird mit einem Abzugshahn 24 axial verstellt. Er ist in Richtung auf die Mündung 23 mit Hilfe einer Wendelfeder 25 über eine Lagerscheibe 26 und ein Gleitlager 27 vorgespannt. Die Feder 25 stützt sich in einer Stellmutter 28 ab, welche in einer Überwurfmut­ ter 29 verschraubt ist und dadurch die Einstellung der Federvorspan­ nung ermöglicht. Die Überwurfmutter 29 verschließt das rückwärtige Ende des Pistolenlaufes 6a.
Die Montage des mit der eingebetteten Hülse 1 bereits versehenen Formkörpers der Pistole mit dem Formkörper des Magazins erfolgt so, daß zunächst der Lagerring 4 wie eingangs beschrieben nach Ein­ führen des Magazinzapfens 13 in den Pistolenlauf 6a durch das hin­ tere Ende des Pistolenlaufes bei abgenommener Überwurfmutter 29 eingeführt, aufgeschraubt und mit einem Klebstoff befestigt wird. Sodann erfolgt die Montage des Abzugszahns 24 und das Einbringen des Pistolenbolzens 7 in einen Innenzylinder 30 des Formkörpers 12, der das Magazin bildet. Dieser Innenzylinder ist wie aus Fig. 1 ersichtlich mit drei hintereinander geschalteten O-Ringdichtungen derart abgedichtet, daß das aus der Druckdose unter Überwindung des Rückschlagventiles in den Innenzylinder 30 eindringende Substrat nicht in den Hohlraum des Pistolenlaufes 6a gelangen kann. Sodann läßt sich die Überwurfmutter 29 mit dem Spritzrohr 21 auf­ schrauben, daß im inneren des Innenzylinders 30 mit einem O-Ring 31 abgedichtet ist. Dadurch läßt sich das Spritzrohr 21 auswechseln, wenn z. B. Reinigungsmaßnahmen notwendig sind.
Im Betrieb läßt sich das Magazin in beiden Drehrichtungen des Gelenkes 8 zusammen mit der Druckdose um den Pistolenlauf 6a bzw. den Pistolenbolzen 7 drehen und dadurch in eine ergonomisch günstige Stellung bringen, in der das Magazin infolge der Lagerrei­ bung verharrt, bis es erneut verdreht wird.

Claims (7)

1. Spritzpistole (5) mit einem zur Aufnahme von unter Druck stehen­ den Substraten eingerichteten Magazin (3), welches um die Achse des Laufes (6a) und des Pistolenbolzens (7) in beiden Richtungen drehbar angeordnet ist, wobei das Drehgelenk (8) des Magazins (3) einen hohlen Zapfen (13) aufweist, der in dem Lauf (6a) axial ge­ sperrt und drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zapfen (13) des Magazins (3) in einer Hülse (1) aus Lagerwerkstoff dreht und daß zur axialen Versperrung des Magazinzapfens (13) die Mündung des Pistolenlaufes (6a) und die Hülse (1) dienen, die in dem Lauf (6a) befestigt ist.
2. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1) einen axial sperrend wirkenden Außenzylinder auf­ weist und mit diesem in den Pistolenlauf (6a) eingebettet ist.
3. Spritzpistole nach einem oder mehreren der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1) einen glatten Innenzylinder aufweist und das Zapfenende (14) des Magazins (3) einen Lagerring (4) trägt, den die Hülse (1) abstützt.
4. Spritzpistole nach einem oder mehreren der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenzylinder der Hülse (1) eine Mehrzahl von rotationssymmetrischen Ringflächen (16, 17) aufweist.
5. Spritzpistole nach einem oder mehreren der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringflächen (16, 17) der Hülse (1) mit dem Kunststoff der Spritzpistole (5) umspritzt sind und daß der Lagerring (4) sich auf der Stirnseite (18) des Innen­ zylinders der Hülse (1) abstützt.
6. Spritzpistole nach einem oder mehreren der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1) aus Messing und Lagerring (4) aus Metall bestehen und der Lagerring (4) mit dem Außenzylinder des Magazinzapfens (13) verschraubt und ver­ klebt ißt.
7. Spritzpistole nach einem oder mehreren der vorausgehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerring (4) nach Ein­ stecken des Magazinzapfens (13) in die Hülse (1) durch das offene Ende des Pistolenlaufes (6a) bis zum Außenzylinder des Magazin­ zapfens einbringbar ist und daß das offene Ende des Pistolenlaufes (6a) mit einer Überwurfmutter (29) verschließbar ist, durch die eine Stellmutter (28) für die Federvorspannung des Pistolenzap­ fens (7) geführt ist.
DE19749481A 1997-11-08 1997-11-08 Spritzpistole mit einem zur Aufnahme von unter Druck stehenden Substraten eingerichteten Magazin Withdrawn DE19749481A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1867396A1 (de) * 2006-06-12 2007-12-19 Soppec Lackierspritzpistole mit Druckdose
WO2015025044A1 (de) * 2013-08-22 2015-02-26 Altachem Nv Schaumpistole

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