DE19734364A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Konditionierungsmediums auf Tabakmaterial - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Konditionierungsmediums auf TabakmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen eines gasförmigen und/oder wasser
haltigen Konditionierungsmediums auf angefeuchtetes Tabakmaterial innerhalb einer im
wesentlichen freien Fließstrecke des Tabaks.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Aufbringen eines gasförmigen
und/oder wasserhaltigen Konditionierungsmediums auf angefeuchtetes Tabakmaterial in
nerhalb einer eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung aufweisenden, im wesentlichen
freien Durchflußkammer.
Unter dem auf eingangs beschriebene Art behandelten Tabakmaterial ist insbesondere ge
schnittenes Rippen- und/oder Blattmaterial zu verstehen. Derartiges Tabakmaterial kann
zu unterschiedlichen Zwecken im Hinblick auf den beabsichtigten Zustand des daraus her
gestellten Endproduktes, wie Zigaretten, oder den Zustand der bei ihrer Herstellung
durchlaufenen Zwischenstufen des Tabakmaterials behandelt werden.
Eine bevorzugte Behandlungsart im Sinne der Erfindung zielt auf eine Verbesserung der
sogenannten Füllfähigkeit von Tabakmaterial durch Vergrößerung seines spezifischen Vo
lumens unter Einwirkung von Wasserdampf auf den angefeuchteten Tabak und einen an
schließenden Trocknungsprozeß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Behandlungsweise des
Tabaks zwecks Erzielung eines verbesserten Arbeitsergebnisses bzw. Endproduktes zu
optimieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Tabak radial durch einen
rotierenden Strahlenvorhang des Konditionierungsmediums hindurchbewegt wird.
Bei einem entsprechenden Ausgangszustand des Tabakmaterials und der entsprechenden
Auswahl des Konditionierungsmediums wird nach einem weiteren Vorschlag eine bevor
zugte Wirkung erzielt, indem der Tabak beim Durchtritt durch die Fließstrecke unter
Dampfeinwirkung durch den Strahlenvorhang expandiert.
Ein zusätzlicher Effekt, der darin besteht, daß in Form von mehr oder weniger zusammen
geklumpten Fasern bestehender Tabak aufgelöst und vereinzelt wird, wird nach einer vor
teilhaften Weiterbildung dadurch erzielt, daß der Tabak während der Beaufschlagung mit
dem Konditionierungsmedium in der Fließstrecke mechanisch beschleunigt wird.
Grundsätzlich kann eine Auffeuchtung des für eine Expansion vorgesehenen Tabaks in
einer beliebigen vorgeschalteten Verfahrensstufe vorgenommen werden. Ein bevorzugter,
besonders effektiver bzw. komprimierter Verfahrensablauf besteht hingegen darin, daß der
Tabak unmittelbar beim Eintritt in die Fließstrecke angefeuchtet wird.
Zur Stabilisierung des erreichten Expansionszustandes wird nach einem weiteren Vor
schlag der Tabak nach dem Durchtritt durch den Strahlenvorhang getrocknet bzw. einer
Trocknungsstrecke zugeführt.
Um bei einem größtmöglichen Tabakdurchsatz durch die Fließstrecke möglichst viele Ta
bakfasern vom Konditionierungsmedium zu erfassen, ist darüber hinaus vorgesehen, daß
der Tabak durch einen sich aus mehreren über einen kreisförmigen Umfang verteilten Ein
zelstrahlen zusammensetzenden Strahlenvorhang hindurchbewegt wird.
Bei besonders kritischen Förderbedingungen kann die Effizienz nach einem weiteren Vor
schlag noch dadurch verbessert werden, daß der Tabak durch wenigstens zwei aufeinan
der folgende Strahlenvorhänge hindurchbewegt wird.
Zweckmäßigerweise erfolgt die Bewegung des Tabak durch die Fließstrecke im wesentli
chen in Fallrichtung.
Die Vorrichtung zur Durchführung des eingangs bezeichneten Verfahrens besteht darin,
daß innerhalb der Durchflußkammer wenigstens ein um eine im wesentlichen quer zur
Durchflußrichtung des Tabaks verlaufende Achse rotierendes sowie im wesentlichen radial
austretende Düsenöffnungen für das Konditionierungsmedium aufweisendes Fördermittel
angeordnet ist.
Eine besonders effiziente Einsatzmöglichkeit eines derart ausgebildeten Fördermittels bei
einer entsprechenden Vorbehandlung des Tabaks sowie Auswahl des Konditionierungs
mediums besteht nach einer bevorzugten Ausgestaltung darin, daß die Durchflußkammer
als Tabak-Expansionskammer ausgebildet ist.
Ein zusätzlicher Vereinzelungseffekt auf die in einem mehr oder weniger kompakten Ver
bund zugeführten Tabakfasern kann mit einer vorteilhaften Ausgestaltung dadurch erzielt
werden, daß das Fördermittel als am Umfang zwischen den Düsenöffnungen mit Mitneh
merstiften versehene Hohlwelle ausgebildet ist. Auf diese Weise kann auf die Verweildauer
der Tabakfasern in der Einwirkungszone des Strahlenvorhangs Einfluß genommen werden,
indem Faserklumpen erfaßt und aufgelöst werden und dabei die Einzelfasern ausreichend
lange und intensiv der Dampfbestrahlung ausgesetzt sind bzw. zum großen Teil außerdem
eine Beschleunigung in ihrer Fallrichtung erfahren.
Es ist grundsätzlich möglich, den zur Expansion vorgesehenen Tabak an beliebiger Stelle
und auf beliebige Weise anzufeuchten. Eine besonders vorteilhafte und effektive Ausge
staltung besteht hingegen darin, daß im Bereich der Kammereinlaßöffnung aus Kammer
wandungen der Durchflußkammer austretende Wasserdüsen vorgesehen sind. Auf diese
Weise ist eine Befeuchtung und Bedämpfung und damit eine Expansion der Tabakfasern
auf engstem Raum möglich.
Eine kompakte, problemlos integrierbare Einrichtung zum Expandieren von Tabakfasern ist
nach einer Weiterbildung dadurch gegeben, daß der Durchflußkammer eingangsseitig eine
Zellenradschleuse vorgeordnet und ausgangsseitig ein Stromtrockner nachgeordnet ist.
Um auch bei gegebenenfalls schwierigen Förderbedingungen optimale Expansionsergeb
nisse zu erhalten, wird weiterhin vorgeschlagen, das wenigstens zwei in Durchflußrichtung
des Tabak aufeinanderfolgende, mit Düsenöffnungen und Mitnehmerstiften ausgestattete
Fördermittel innerhalb der Durchflußkammer vorgesehen sind.
Eine konstruktiv und funktionell und damit im Verfahrensergebnis optimale Weiterbildung
besteht darin, daß die Durchflußkammer eine obere Einlaßöffnung und eine untere Aus
laßöffnung aufweist.
Ein vielseitig einsetzbares, insbesondere zum Konditionieren und Überführen von Tabak
dienendes bzw. wahlweise durch Beaufschlagung mit Wasser für die Reinigung unmittelbar
vor- und nachgeschalteter Einrichtungen geeignetes Aggregat besteht aus einem von ein
laß- und auslaßseitig offenen Kammerwandungen umschlossenen Fördermittel zum
Transportieren bzw. Überführen von Tabak zwischen zuführenden und abführenden
Tabak-Transport- bzw. Behandlungseinrichtungen, wobei das Fördermittel als radial
transportierende Winnoverwalze ausgebildet ist, welche eine mit radialen Düsenöffnungen
versehene, wahlweise an eine Dampf- und/oder Wasserzufuhr anschließbare Hohlwelle
aufweist.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht in einer mit relativ geringem technischen Auf
wand auf relativ großen Tabakdurchsatz und intensive Einwirkung auf eine größtmögliche
Anzahl von Tabakteilchen auslegbaren, den Tabak schonenden Verfahrensweise.
Auf diese Weise wird insbesondere ein hervorragendes Expansionsergebnis der Tabakfa
sern erzielt. Gleichzeitig wird ein flexible bzw. vielseitige Einsatzmöglichkeiten bietendes
Aggregat erhalten, mit dem wahlweise oder zugleich eine Befeuchtungs- und Expansions-
bzw. Trocknungswirkung auf den Tabak bzw. eine Reinigungswirkung auf die unmittelbar
zugeordneten Fördermittel möglich ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispielen näher erläutert.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer Einrichtung zum Expandieren von
Schnittabak in Verbindung mit einem Stromtrockner,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Fördermittel der Expansionseinrichtung nach der
Linie II-II gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 und 4 abgewandelte Ausführungsformen einer Einrichtung zum Expandieren von
Schnittabak.
Gemäß Fig. 1 weist die Einrichtung zum Expandieren von Schnittabak 1 in Form von Rip
penschnitt oder Blattschnitt eine als Expansionskammer dienende Durchflußkammer 2 auf,
in der ein rotierend angetriebenes Fördermittel in Form einer Winnoverwalze 3 angeordnet
ist. Die Winnoverwalze 3 besteht aus einer Hohlwelle 4, welche gemäß Fig. 2 mit über ih
ren Umfang und ihre Breite verteilten bzw. versetzt angeordneten Düsenöffnungen 6
(beispielsweise Lavaldüsen des Modells 630 der Firma Schlick KG, Coburg, BRD) sowie
Mitnehmerstiften 7 versehen ist.
Die Hohlwelle 4 ist mit durch Pfeile 8 und 9 gekennzeichneten Zuleitungen für ein Kondi
tionierungs- bzw. Reinigungsmedium in Form von Dampf bzw. Wasser versehen, womit die
Düsenöffnungen 6 alternativ beaufschlagbar sind, deren Austrittsstrahlen 11 sich gemäß
Fig. 2 über die Breite der Winnoverwalze 3 überschneiden und dabei einen rotierenden
Strahlenvorhang 12 bilden.
Die Durchflußkammer 2 weist eine obere Einlaßöffnung 10 auf, in deren Bereich aus den
Kammerwandungen in die Durchflußkammer einmündende, über eine Zuleitung (Pfeil 13)
gespeiste Wasserdüsen 14 zum Auffeuchten des über eine Zellenradschleuse 16 mit ei
nem rotierenden Zellenrad 17 zugeführten Tabaks 1 vorgesehen sind, welcher alternativ
auch vor dem Eintritt in die Zellenradschleuse 16 durch eine separate Befeuchtungseinrich
tung aufgefeuchtet werden könnte.
Die Durchflußkammer 2 ist darüber hinaus über eine untere Auslaßöffnung 18 an einen
rohrförmigen Stromtrockner 19 angeschlossen, der von Heißgas mit oder ohne Dampfan
teil, insbesondere Heißluft oder Heißdampf (überhitzter Dampf) mit einer Temperatur zwi
schen 150°C und 600°C, insbesondere zwischen 200°C und 400°C, z. B. 300°C, in
Richtung der Pfeile 21 durchströmt wird.
Ein zylindrischer Teil 19a des Stromtrockners 19 geht über eine Übergangszone 19b in ei
ne trogförmige Form 19c über und von da über eine weitere Übergangszone 19d in einen
weiteren rohrförmigen Teil 19e. Stromaufwärts von der Auslaßöffnung 18 der Durchfluß
kammer 2 ist eine Halbblende 22 vorgesehen, die zu einer Druckabsenkung an der Aus
laßöffnung führt und den Strom des Trocknungsmediums so einschnürt, daß Ablagerungen
an der der Winnoverwalze 3 gegenüberliegenden Wand des Stromtrockners 19 vermieden
werden. Infolge der Absenkung des Druckes des Trocknungsmediums, das mit leichtem
Überdruck durch den Stromtrockner geleitet wird, wird im Bereich der Auslaßöffnung 18 die
Zuführung der Tabakteile durch die Winnoverwalze 3 erleichtert.
Die Wirkungsweise der insbesondere im Bereich der Durchflußkammer 2 eingesetzten
Mittel zum Vergrößern der spezifischen Volumens des Tabakmaterials ist wie folgt.
Der portionsweise vom Zellenrad 17 in die Durchflußkammer 2 eingeschleuste Tabak 1
wird beim Passieren der aktivierten Wasserdüsen 14 auf einen Wassergehalt in einer
Größenordnung von etwa 32% bis 50%, vorzugsweise zwischen 40% und 45% hochge
feuchtet.
Anschließend passiert der aufgefeuchtete Tabak 1 in freiem Fall die mit ca. 200 U/min ro
tierende Winnoverwalze 3, deren Stifte 7 gegebenenfalls verklumpte, zusammenhängende
Tabakfasern auflösen bzw. vereinzeln. Dabei trifft der in einer bevorzugten Menge von
etwa 0,3 bis 0,6 kg pro Kilogramm Tabak mit einem Druck von etwa 1 bis 10 bar aus den
Düsenöffnungen 6 der Hohlwelle 4 austretende und mit seinen sich überschneidenden
Austrittsstrahlen 11 einen rotierenden Strahlenvorhang 12 bildende Sattdampf auf den fal
lenden Tabak 1 und expandiert diesen durch Dampfdruckerhöhung im Inneren der Fasern
infolge von an deren Oberfläche freiwerdender, in die Fasern eindringender Kondensati
onswärme.
Anschließend gelangt der expandierte Tabak, insbesondere in Form von Rippenschnitt, in
den von Heißdampf durchströmten Stromtrockner 19, in welchem er Feuchte an den
Trocknungsdampf abgibt.
Während einer Betriebsunterbrechung des beschriebenen Expansionsverfahrens wird die
Winnoverwalze 3 als rotierende Reinigungsvorrichtung betrieben, indem von der Gegen
seite (Pfeil 9) in die Hohlwelle 4 eingeleitetes Wasser in Form rotierender Austrittsstrahlen
11 aus den Düsenöffnungen 6 austritt und die Winnoverwalze selbst sowie die unmittelbar
angrenzenden Zonen der darüberliegenden Zellenradschleuse 16 und des darunterliegen
den Stromtrockners 19 von Ablagerungen befreit.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Durchfluß- bzw. Expansions
kammer lediglich in ihrer Fallhöhe verlängert und mit einer zusätzlichen Winnoverwalze
105 ausgestattet, wobei im Prinzip gleichwirkende Elemente mit gleichen, um hundert
erhöhten Bezugszahlen wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 versehen sind. Mit
Hilfe dieser Anordnung kann im Bedarfsfall ein noch besseres Expansionsergebnis durch
besonders intensive Einwirkung der Dampfstrahlen 111 auf den Tabak 101 erzielt werden.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel, bei dem zu Fig. 1 identische Teile mit
gleichen, um zweihundert erhöhten Bezugszahlen gegenüber Fig. 1 versehen sind, ver
deutlicht, daß die Durchflußkammer 202 als flexibel einsetzbares Aggregat in unterschied
liche Anlagen integrierbar ist, indem sie zum Beispiel über eine zusätzliche ausgangssei
tige Zellenradschleuse 223 an einen Schwingförderer 224 angeschlossen ist, der den ex
pandierten Tabak beispielsweise zu anderweitigen, nicht dargestellten Trocknungseinrich
tungen überführt. Bei dieser Anordnung wirkt die Winnoverwalze 203 ebenfalls alternativ
durch Beaufschlagung mit Wasser wiederum als Reinigungsmittel für die beiden Zellenrad
schleusen 216 und 223.
Claims (16)
1. Verfahren zum Aufbringen eines gasförmigen und/oder wasserhaltigen Konditionie
rungsmediums auf angefeuchtetes Tabakmaterial innerhalb einer im wesentlichen freien
Fließstrecke des Tabaks, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak radial durch einen rotie
renden Strahlenvorhang des Konditionierungsmediums hindurchbewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak beim Durch
tritt durch die Fließstrecke unter Dampfeinwirkung durch den Strahlenvorhang expandiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak wäh
rend der Beaufschlagung mit dem Konditionierungsmedium in der Fließstrecke mechanisch
beschleunigt wird.
4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tabak unmittelbar beim Eintritt in die Fließstrecke angefeuchtet wird.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tabak nach dem Durchtritt durch den Strahlenvorhang getrocknet bzw. einer
Trocknungsstrecke zugeführt wird.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tabak durch einen sich aus mehreren über einen kreisförmigen Umfang verteilten
Einzelstrahlen zusammensetzenden Strahlenvorhang hindurchbewegt wird.
7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tabak durch wenigstens zwei aufeinanderfolgende Strahlenvorhänge hindurchbe
wegt wird.
8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung des Tabaks durch die Fließstrecke im wesentlichen in Fallrichtung
erfolgt.
9. Vorrichtung zum Aufbringen eines gasförmigen und/oder wasserhaltigen Konditio
nierungsmediums auf angefeuchtetes Tabakmaterial innerhalb einer eine Einlaßöffnung
und eine Auslaßöffnung aufweisenden, im wesentlichen freien Durchflußkammer, dadurch
gekennzeichnet, daß innerhalb der Durchflußkammer (2; 102; 202) wenigstens ein um eine
im wesentlichen quer zur Durchflußrichtung des Tabaks (1; 101; 201) verlaufende Achse
rotierendes sowie im wesentlichen radial austretende Düsenöffnungen (6; 106; 208) für das
Konditionierungsmedium aufweisendes Fördermittel (3; 103; 203) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußkammer
(2; 102; 202) als Tabak-Expansionskammer ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Fördermittel (3; 103; 203) als am Umfang zwischen den Düsenöffnungen
(6; 106; 206) mit Mitnehmerstiften (7; 107; 207) versehene Hohlwelle (4; 104; 204) ausge
bildet ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß im Bereich der Kammereinlaßöffnung (10; 110; 210) aus Kammerwandungen der
Durchflußkammer (2; 102; 202) austretende Wasserdüsen (14; 114; 214) vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Durchflußkammer (2; 102; 202) eingangsseitig eine Zellenradschleuse (16;
116; 216) vorgeordnet und ausgangsseitig ein Stromtrockner (19; 119) nachgeordnet ist.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeich
net, daß wenigstens zwei in Durchflußrichtung des Tabaks (101) aufeinanderfolgende, mit
Düsenöffnungen (106) und Mitnehmerstiften (107) ausgestattete Fördermittel (103, 105)
innerhalb der Durchflußkammer (102) vorgesehen sind.
15. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Durchflußkammer (2; 102; 202) eine obere Einlaßöffnung (10; 110; 210) und
eine untere Auslaßöffnung (18; 118; 218) aufweist.
16. Von einlaß- und auslaßseitig offenen Kammerwandungen umschlossenes Förder
mittel zum Transportieren bzw. Überführen von Tabak zwischen zuführenden und abfüh
renden Tabak-Behandlungs- bzw. Transporteinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fördermittel (3; 103; 203) als radial transportierende Winnoverwalze ausgebildet ist,
welche eine mit radialen Düsenöffnungen (6; 106; 206) versehene, wahlweise an Dampf-
und/oder Wasserzufuhr (8; 9; bzw. 108; 109 bzw. 208; 209) anschließbare Hohlwelle (4;
104; 204) aufweist.
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