[go: up one dir, main page]

DE19730331C1 - Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen - Google Patents

Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen

Info

Publication number
DE19730331C1
DE19730331C1 DE1997130331 DE19730331A DE19730331C1 DE 19730331 C1 DE19730331 C1 DE 19730331C1 DE 1997130331 DE1997130331 DE 1997130331 DE 19730331 A DE19730331 A DE 19730331A DE 19730331 C1 DE19730331 C1 DE 19730331C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
plant according
liquid
electrode
plant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1997130331
Other languages
English (en)
Inventor
Gunter Dipl Ing Boerner
Rainer Dr Ing Wetzel
Uwe Dipl Ing Zimmerling
Burghardt Nenn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oehmi Ag 39114 Magdeburg De Siemens Ag 80333 Mu
Original Assignee
Oehmi Forsch & Ingtech GmbH
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oehmi Forsch & Ingtech GmbH, Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Oehmi Forsch & Ingtech GmbH
Priority to DE1997130331 priority Critical patent/DE19730331C1/de
Priority to PCT/EP1998/004407 priority patent/WO1999003591A1/de
Priority to AU89756/98A priority patent/AU8975698A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE19730331C1 publication Critical patent/DE19730331C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C5/00Separating dispersed particles from liquids by electrostatic effect
    • B03C5/02Separators
    • B03C5/022Non-uniform field separators
    • B03C5/026Non-uniform field separators using open-gradient differential dielectric separation, i.e. using electrodes of special shapes for non-uniform field creation, e.g. Fluid Integrated Circuit [FIC]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflan­ zenölen, mit Reaktionsbehältern für die Abtrennung von Stoffen aus den elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen, nach dem Prinzip der elektro­ statischen Trennung. Dabei stellt die Reaktion im Behälter eine Sedimentation von Feststoffpartikeln dar.
Die Elektrofiltration von elektrisch nichtleitenden Flüssig­ keiten ist bekannt. Sie dient insbesondere zur Abtrennung von unerwünschten Stoffen aus nichtleitenden Flüssigkeiten, bei­ spielsweise von Pflanzenölen, mineralischen Ölen, Fein­ bearbeitungsölen, Lösungsmitteln, Harzen oder Glycerin. Ins­ besondere für die Anwendung von Pflanzenölen ist in Betracht zu ziehen, daß derartige Öle insbesondere als Nahrungsmittel verwendet werden und einen nachwachsenden Rohstoff darstel­ len. Hierzu ergibt sich eine beachtliche Welt-Rohproduktion mit einem jährlichen Wachstum von ca. 5%.
Zur Raffination von Pflanzenölen wird überwiegend ein Bleich­ erdeverfahren zwecks Adsorption von unerwünschten Begleit­ stoffen durchgeführt. Dabei ist die sogenannte Bleichung ein wesentlicher qualitätsbestimmende Prozeßschritt bei der Öl­ herstellung. Die Abtrennung der Bleicherde nach dem Adsorp­ tionsschritt erfolgt herkömmlich durch eine Anschwemm­ filtration.
Aus der DE 43 44 828 A1 ist bereits ein Verfahren und eine zugehörige Vorrichtung zum Reinigen von Feststoffpartikeln enthaltenden Flüssigkeiten bekannt, bei dem das strömende Gemisch aus den Flüssigkeiten, wie beispielsweise den Pflan­ zenölen und Feststoffpartikeln einem oder mehreren elektri­ schen Feldern ausgesetzt wird. Diese homogenen oder inhomo­ genen elektrischen Felder gleicher oder wechselnder Polaritä­ ten verursachen eine Wanderungsbewegung der Feststoffpartikel relativ zu den Flüssigkeiten, die selbst nur wenig oder über­ haupt nicht leitfähig sind. Bei dem vorbekannten Verfahren wird die Viskosität der Flüssigkeit herabgesetzt, um die Wanderungsgeschwindigkeit der Feststoffpartikel aufgrund der Felder praktisch möglich zu machen. Beispielsweise wird die Flüssigkeit soweit erwärmt, daß ihre Viskosität auf etwa 25% der Viskosität der Flüssigkeit bei Raumtemperatur herab­ gesetzt wird. Letzteres ist insbesondere bei einer Erwärmung auf etwa 90 bis 130°C der Fall.
Beim Stand der Technik wird also im Temperaturfeld gearbei­ tet. Zur Realisierung dieses Verfahrens ist ein Behälter mit einem Zulauf für das Gemisch und je einem Auslauf für die getrennten Bestandteile vorgesehen, indem gegeneinander isolierte Elektroden für die Erzeugung der elektrischen Felder angeordnet sind.
Ausgehend von letzterer Vorrichtung ist es Aufgabe der Erfin­ dung, eine verbesserte Anlage zur Reinigung von nicht leiten­ den Flüssigkeiten insbesondere für den Einsatz bei Pflanzen­ ölen vorzuschlagen.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Gesamtheit der Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorzugsweise Weiter­ bildungen sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet. Insbe­ sondere ist dort eine Beziehung angegeben, die den Zusammen­ hang aller relevanter Parameter der Anlage und das darin ablaufenden Reinigungs- bzw. Filtrationsprozesses beschreibt.
Mit der Erfindung ist ein Behälter realisiert, mit dem es gelingt, durch das Zusammenspiel von Geometrie des Apparates, Strömungsverhalten des Fluids und dem Anlegen eines elektri­ schen Feldes zwischen 5 und 50 kV/cm, vorzugsweise zwischen 8 und 30 kV/cm, zum einen eine vollständige Abscheidung der Feststoffpartikel an wenigstens einer Elektrode und zum ande­ ren ein geklärtes Fluid ohne den Einsatz zusätzlicher Filter­ elemente oder Filterhilfsmittel zu erreichen. Es wird somit ermöglicht, wirtschaftliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Druckfiltrations-Methoden zu erlangen. Insbesondere ist nun ein Einsatz feinkörniger Bleicherde möglich. Dadurch ergibt sich ein nochmals reduzierter Reinigungsaufwand und ein ver­ minderter Energieverbrauch.
Bei der Erfindung ist signifikant, daß die Innenwand der metallischen Behälter mit der jeweils zugehörigen Innenelek­ trode in spezifischer Konstruktion aufgebaut sind. Es kann sich um einen zylindrischen oder einen abgerundeten Flach­ behälter handeln. Vorteilhafterweise sind Behälterinnenwand und Innenelektrode im Bereich der Trennzone allseitig ohne Kanten ausgebildet, so daß somit eine umlaufend glatte Ober­ fläche beider Elektroden erreicht wird. Damit kann der Wir­ kungsgrad erhöht werden.
Bei der Gesamtanlage mit mehreren Behältern sind wenigstens zwei Reaktionsbehälter modular so verbunden, daß ein durch­ gehender Flüssigkeitsaustrag gewährleistet ist. Damit ist ein kontinuierlicher oder zumindest quasikontinuierlicher Produk­ tionsbetrieb der Anlage möglich.
Bei der erfindungsgemäßen Anlage sind die Reaktionsbehälter feststoffseitig mit einem Sammelbehälter zur Nachsedimenta­ tion verbunden. Der bei der erfindungsgemäßen Anlage ablau­ fenden Sedimentationsprozeß kann mit einer Druckfiltration kombiniert werden, womit sich der Wirkungsgrad der Gesamt­ anlage und deren Anwendungsbreite weiter erhöht.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung von Ausführungsbei­ spielen anhand der Zeichnung in Verbindung mit weiteren Unteransprüchen. Es zeigen jeweils in schematischer Darstel­ lung
Fig. 1 die Seitenansicht eines Behälters,
Fig. 2 die zugehörige Innenelektrode,
Fig. 3 eine alternative Anordnung aus Behälter mit konzen­ trischer Innenelektrode,
Fig. 4 die Draufsicht und Fig. 5 die Seitenansicht einer Anordnung von mehreren Behältern, die modulartig hintereinandergeschaltet sind, und
Fig. 6 mehrere mit einem Sammelbehälter Zusammengeschaltete Reaktionsbehälter.
Gleiche bzw. gleichwirkende Teile sind in den Figuren mit gleichen bzw. sich entsprechenden Bezugszeichen versehen. Die Figuren werden teilweise gemeinsam beschrieben.
In den Figuren bedeuten 1 bis 8 Reaktionsbehälter zur Sedi­ mentation von Feststoffpartikeln aus einer Flüssigkeit durch elektrostatische Felder, die insbesondere als Batterie neben­ einander angeordnet sind und fluidisch parallelgeschaltet sind. Die Anzahl der Behälter ist beliebig und wird von der geforderten Durchsatzleistung der kompletten Anlage bestimmt.
In Fig. 1 ist beispielhaft ein einzelner Behälter 1 darge­ stellt, der aus metallischem Material mit einer massiven Behälterwand 10 aufgebaut ist. Von der Behälterwand 10 gehen ein Zulauf 11 für die zu filtrierende Flüssigkeit, ein Ablauf 12 für die geklärte Flüssigkeit und ein konischer Ablauf 13 für den ausgeschiedenen Feststoff ab.
In den Fig. 1, 4 und 5 sind die Reaktionsbehälter 1 bis 8 mit ihren Behälterwandungen als abgerundete Flachbehälter ausgebildet. Ein Behälter 1' kann jedoch auch gemäß Fig. 3 mit seiner Behälterwand zylindrisch ausgebildet sein.
In Fig. 2 ist die für einen der Behälter 1 bis 8 gemäß den Fig. 1 sowie 4 oder 5 ausgebildete Innenelektrode mit 20 bezeichnet. Sie besteht insbesondere aus wenigstens einem großflächigen und ebenen Abscheideblech 21' das mit einem runden Rohrrahmen 22 kombiniert ist. Die Elektrode 20 ist mit ihrem Abscheideblech 21 auf die Geometrie des von der Behäl­ terwandung 10 umschlossenen Innenvolumens abgestellt.
Wesentlich ist beim Aufbau von Behälter und Innenelektrode gemäß den Fig. 1 und 2 sowie 3, daß der Behälter mit seiner Behälterwandung und die Innenelektrode im Bereich der Trennzone allseitig ohne Kanten ausgebildet ist. Der Abstand s zwischen den beiden so gebildeten Elektroden ist umlaufend konstant und i. a. kleiner als 50 mm. Es wird insgesamt eine umlaufend glatte Oberfläche aller Elektroden erreicht. Somit können keine störende Feldinhomogenitäten auftreten, die den Wirkungsgrad eines Reaktionsbehälters verschlechtern würden.
Bei der elektrostatischen Sedimentation von Feststoffpar­ tikeln aus Flüssigkeiten in dafür geeigneten Behältern spielen die geometrischen Größen des verwendeten Behälters, die Stoffparameter der zu reinigenden Flüssigkeiten, weiter­ hin die strömungstechnischen Parameter und die elektrischen Feldgrößen der Anordnung eine Rolle. Es wurde erfindungsgemäß gefunden, daß folgende Beziehung erfüllt sein muß:
wobei die verwendeten Symbole folgendem bedeuten
lA Länge der Abscheideelektrode
Aq: freier Strömungsquerschnitt
: Volumenstrom
s: Elektrodenabstand
qp: mittlere Partikelladung
E: Feldstärke
η: Viskosität des Fluids
r: mittlerer Partikelradius
mp: mittlere Partikelmasse
t: Anlaufzeit
K: Apparatekonstante.
Bei Berücksichtigung vorstehender Beziehung können für den Einsatz spezifischer Flüssigkeiten die jeweils notwendigen Randbedingungen, insbesondere bezüglich der Geometrie der Behälter und der elektrischen Feldgrößen der Anlage, aufge­ funden werden. Speziell die Viskosität der zu reinigenden Flüssigkeit spiegelt dabei die Temperaturabhängigkeit des Trennprozesses wieder.
Auf dem Behälter gemäß den Fig. 1 oder 4 bis 5 ist jeweils eine elektrische Hochspannungsversorgungseinheit 30 aufge­ bracht, mit der für das jeweilige Sedimentationsproblem ein elektrisches Feld mit geeigneter elektrischer Feldgröße, ins­ besondere Feldstärke E, erzeugt wird. Beispielsweise haben sich bei Standardanlagen Feldstärken von 8 bis 30 kV/cm als geeignet erwiesen.
In Fig. 3 ist eine zu Fig. 1 und Fig. 2 alternative Anord­ nung aus Behälter und zugehöriger Innenelektrode dargestellt. Wesentlich ist hier, daß die Behälterwand 10' einen Rund­ zylinder umschließen, in dem die Innenelektrode 20 konzen­ trisch angeordnet ist. Flüssigkeitseinlauf 11, Fertigprodukt­ auslauf 12 und Austritt 13 für den abgeschiedenen Feststoff sind im wesentlichen in gleicher Form wie in Fig. 1 ausge­ bildet. Wiederum sind zwischen innerer Behälterwand 10' und Außenfläche der Elektrode 20' keine Kanten vorhanden. Weiter­ hin ist speziell in Fig. 3 noch wesentlich, daß sich die innere Elektrode 20' von einem kleineren zu einem größeren Querschnitt in Strömungsrichtung des Fluides erweitert.
Aus den Fig. 3 bis 6 ist ersichtlich, daß in einer Gesamt­ anlage beispielsweise acht Behälter vorhanden sind, die im einzelnen wiederum mit 1 bis 8 bezeichnet sind. Dabei sind jeweils zwei Behälter 1/2 bzw. 3/4, 5/6 und 7/8 derart zu­ sammengeschaltet, daß sie im Wechselbetrieb arbeiten können. Damit wird erreicht, daß ein quasikontinuierlicher Produk­ tionsbetrieb für die Reinigung bzw. Filtration von nicht­ leitenden Flüssigkeiten, wie insbesondere Pflanzenölen, ge­ währleistet ist. Insbesondere sind die einzelnen Reaktions­ behälter modular parallel geschaltet, so daß das gereinigte Produkt kontinuierlich ausgetragen werden kann.
Speziell in Fig. 6 ist gezeigt, daß mehrere Behälter 1 bis 8 zu Sedimentation von Feststoffpartikeln aus einer Flüssigkeit mit einem einzigen Sammelbehälter 50 mit nachfolgendem Ventil 51 verbunden sind. Damit wird eine Nachsedimentation der abgeschiedenen Stoffe erreicht, was einer Konzentrations­ erhöhung dieser Stoffe gleichkommt.
Durch die Anordnung als Flachbehälter entsprechend Fig. 4 und 5 ergibt sich eine raumsparende Batterie mit entspre­ chenden Reaktionsbehältern 1 bis 8. Insgesamt wird damit ein kompakter Block gebildet, der in eine Gesamtanlage zum Wech­ selbetrieb der einzelnen Reaktionsbehälter 1 bis 8 und ge­ gebenenfalls mit einer Einheit zur Druckfiltration einge­ bunden wird. Eine derartige Einheit ist in den Figuren nicht dargestellt, da sie vom Stand der Technik bekannt ist. Die Wirtschaftlichkeit der Anlage kann damit verbessert werden.

Claims (11)

1. Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen, mit wenigstens einem metallischen Reaktionsbehälter für die Abtrennung von Stoffen aus der elektrisch nichtleitenden Flüssigkeit, insbesondere Pflanzenöl, nach dem Prinzip der elektrostatischen Trennung, mit folgenden Merkmalen:
  • - ein elektrisches Feld ist zwischen einer Behälterwand (10) als äußere Elektrode und einer konzentrischen Innenelektrode (20) aufgebaut,
  • - der Behälter (1-8 und 1') hat einen Zulauf (11) für die zu reinigende Flüssigkeit, einen Ablauf (12) für die geklärte Flüssigkeit und einen konischen Auslauf (13) für den abgeschiedenen Feststoff,
  • - es werden keinerlei Filtermittel zwischen den Elektroden (10, 20) verwendet, wodurch ein kontinuierlicher Filtrationsbetrieb gewährleistet ist,
  • - der Abstand (s) zwischen der Oberfläche (20, 20') und Behälterinnenwand (10, 10') im horizontalen Schnitt ist umlaufend konstant, wobei der Elektrodenabstand (s) von der Art der nichtleitenden Flüssigkeit, den suspendierten Partikeln, der Durchsatzleistung und der anwendbaren Spannung abhängt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die geometrischen Größen des Behälters (1-8 und 1'), Stoffparameter der Flüssigkeit sowie die strömungstechnischen Parameter und dielektrische Feldgrößen folgender Beziehung genügen:
wobei die Symbole folgende Bedeutung haben:
lA Länge der Abscheideelektrode
Aq freier Strömungsquerschnitt
Volumenstrom
s Elektrodenabstand
qp mittlere Partikelladung
E Feldstärke
η Viskosität des Fluids
r mittlerer Partikelradius
mp mittlere Partikelmasse
t Anlaufzeit
K Apparatekonstante.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Elektrodenabstand (s) kleiner 50 mm ist.
4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das elektrische Feld (E) zwischen 5 und 50 kV/cm, vorzugsweise zwischen 8 und 30 kV/cm, beträgt.
5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Behälter (1-8) ein zylindri­ scher Behälter (1') ist.
6. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Behälter (1-8) ein abgerundeter Flachbehälter (1) ist.
7. Anlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Innenwand (10, 10') des Behälters (1-8) und die Innenelektrode (20) im Bereich der Trennzone allseitig ohne Kanten ausgebildet sind und somit eine umlaufend glatte Oberfläche der Elektroden (10, 20) erreicht wird.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die innere Elektrode (20) sich von einem kleineren zu einem größeren Querschnitt in Strömungs­ richtung des Fluids erweitert.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Reak­ tionsbehälter (1-8) modular miteinander so verschaltet sind, daß ein weitgehend kontinuierlicher Flüssigkeitsein- und -aus­ trag gewährleistet ist.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Reaktionsbehälter (1-8) mit einem Sammelbehälter (50) verbunden sind, mit dem eine Nach­ sedimentation der abgeschiedenen Stoffe erfolgt, was deren Konzentrationserhöhung entspricht.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Reaktionsbehälter (1-8) mit einer Einheit zur Druckfiltration kombiniert werden, wobei der Feststoffstrom aus den Reaktionsbehältern (1-8) oder aus den Sammelbehälter (50) einer zusätzlichen, vereinfachten Filtration zur Feststoffentölung unterzogen wird.
DE1997130331 1997-07-15 1997-07-15 Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen Expired - Fee Related DE19730331C1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997130331 DE19730331C1 (de) 1997-07-15 1997-07-15 Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen
PCT/EP1998/004407 WO1999003591A1 (de) 1997-07-15 1998-07-15 Anlage zur reinigung von elektrisch nichtleitenden flüssigkeiten, insbesondere pflanzenölen
AU89756/98A AU8975698A (en) 1997-07-15 1998-07-15 Installation for purifying electrically nonconductive liquids, in particu lar vegetable oils

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997130331 DE19730331C1 (de) 1997-07-15 1997-07-15 Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19730331C1 true DE19730331C1 (de) 1999-02-18

Family

ID=7835791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997130331 Expired - Fee Related DE19730331C1 (de) 1997-07-15 1997-07-15 Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen

Country Status (3)

Country Link
AU (1) AU8975698A (de)
DE (1) DE19730331C1 (de)
WO (1) WO1999003591A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114950736B (zh) * 2022-02-25 2024-09-24 长沙理工大学 太阳能板清洗用静电吸附尘水分离装置

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3123462C2 (de) * 1980-12-01 1982-12-09 VUMA Výskumný ústav mechanizácie a automatizácie, 91523 Nové Město nad Váhom Vorrichtung zur elektrostatischen Reinigung von dielektrischen Flüssigkeiten
SU1710134A1 (ru) * 1989-12-22 1992-02-07 Государственный Научно-Исследовательский И Проектный Институт Нефтяной И Газовой Промышленности Им.В.А.Муравленко Устройство дл электросепарации дисперсных сред
WO1992004429A1 (de) * 1990-09-11 1992-03-19 Grundmann Juergen Verfahren und vorrichtung zum trennen von unerwünschten begleitstoffen aus flüssigkeiten mit geringer oder ohne elektrische leitfähigkeit
DE4344828A1 (de) * 1993-12-28 1995-06-29 Oehmi Forsch & Ingtech Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Feststoffpartikeln enthaltenden Flüssigkeiten

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3447049A (en) * 1965-05-05 1969-05-27 Vassilis C P Morfopoulos Use of inhomogeneous electrical fields in processes influenced by electrical fields

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3123462C2 (de) * 1980-12-01 1982-12-09 VUMA Výskumný ústav mechanizácie a automatizácie, 91523 Nové Město nad Váhom Vorrichtung zur elektrostatischen Reinigung von dielektrischen Flüssigkeiten
SU1710134A1 (ru) * 1989-12-22 1992-02-07 Государственный Научно-Исследовательский И Проектный Институт Нефтяной И Газовой Промышленности Им.В.А.Муравленко Устройство дл электросепарации дисперсных сред
WO1992004429A1 (de) * 1990-09-11 1992-03-19 Grundmann Juergen Verfahren und vorrichtung zum trennen von unerwünschten begleitstoffen aus flüssigkeiten mit geringer oder ohne elektrische leitfähigkeit
DE4344828A1 (de) * 1993-12-28 1995-06-29 Oehmi Forsch & Ingtech Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Feststoffpartikeln enthaltenden Flüssigkeiten

Also Published As

Publication number Publication date
WO1999003591A1 (de) 1999-01-28
AU8975698A (en) 1999-02-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69634516T2 (de) Nicht verschmutzender durchflusskondensator
DE2717834A1 (de) Verfahren und einrichtung zum abscheiden von partikeln aus einem gasstrom
DE69306838T2 (de) System zum Entfernen von endlichen Partikeln
EP4094819A1 (de) Filterelement
DE2231868B2 (de) Zelle zur Duchführung der umgekehrten Osmose
DE4308390C2 (de) Verfahren zum Aufladen, Koagulieren und Ausfiltern von in Fluiden vorkommenden Schwebstoffen, ein in diesem Verfahren verwendetes Filterelement und eine Fluidfiltervorrichtung
WO1988005335A2 (en) Filtering apparatus for contaminated fluids
DE3629102A1 (de) Fluessigkeitsfiltereinrichtung
EP3064277B1 (de) Kraftstofffiltereinrichtung
DE2415538A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ausflockung ungeloester substanzen
DE1757694A1 (de) Filter zum Reinigen von Fluessigkeiten mit hohem elektrischem Widerstand
DE19730331C1 (de) Anlage zur Reinigung von elektrisch nichtleitenden Flüssigkeiten, insbesondere Pflanzenölen
DE102020134988B4 (de) System und verfahren zur trennung von öl-wasser-emulsionen durch elektrokoaleszenz
DE4222031A1 (de) Vorrichtung zur Trennung von dissoziierte Stoffe enthaltenden Flüssigkeitsströmen
DE1442472B2 (de) Elektrostatische reinigungsvorrichtung fuer durchlaufende fluessigkeiten mit hohem elektrischen widerstand
DE1557170A1 (de) Vorrichtung zum Entfernen fester Teilchen aus einem stroemenden Medium,die zwei Elektroden enthaelt,zwischen denen sich eine elektrisch nicht leitende Filtermasse befindet
EP0239666A2 (de) Querstromfilter
EP0968258B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum reinigen von verunreinigungen enthaltenden flüssigkeiten
WO1989011455A1 (fr) Procede et dispositif pour conditionner des boues difficilement deshydratables
DE3123462C2 (de) Vorrichtung zur elektrostatischen Reinigung von dielektrischen Flüssigkeiten
DE4344828A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Feststoffpartikeln enthaltenden Flüssigkeiten
DE4432937A1 (de) Elektrostatischer Ölreiniger
DE4101076A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur behandlung mehrphasiger stoffe
EP1302228B1 (de) Filtrationseinheit
DE2216436A1 (de) Staubfiltervorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: OEHMI AG, 39114 MAGDEBURG, DE SIEMENS AG, 80333 MU

8339 Ceased/non-payment of the annual fee