DE19715584A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Elastanfäden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ElastanfädenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung von
Elastanfäden nach dem Naßspinnverfahren mit verbesserter Titergleichmäßigkeit der
Elastanfäden und erhöhter Standzeit der Spinndüsen.
Elastanfäden werden derzeit hauptsächlich nach zwei grundsätzlich verschiedenen
Verfahren produziert, dem Trockenspinnverfahren und dem Naßspinnverfahren. Beim
Trockenspinnverfahren wird das Spinnlösungsmittel einer Polyurethanlösung, typi
scherweise in Dimethylacetamid, durch heißes Gas im Spinnschacht und Heizung des
Spinnschachtes aus den in den Spinnschacht gesponnenen Fäden entfernt. Beim Naß
spinnprozeß zur Herstellung von Elastanfäden wird die zu verspinnende Elastanlösung
in der Regel nach einer Entgasung vorfiltriert und in einem Spinnkessel überführt.
Anschließend erfolgt eine Filtration der Polymerlösung und nach evtl. weiterer Zu
gabe von Additiven wird die Spinnlösung mittels Dosierpumpen den Spinndüsen zu
geführt. Dieser Verfahrensablauf wird beispielsweise von F. Fourné in Chemie
fasern/Textilindustrie 44/96. Jahrgang, Juni 1994, Seite 365, oder in US-A-3 526 689
beschrieben.
Unter Elastanlösungen versteht man Lösungen von Polyurethanen oder Polyurethan
harnstoffen, die üblicherweise segmentiert aus Hart- und Weichsegmenten aufgebaut
sind, in geeigneten Lösungsmitteln wie Dimethylacetamid oder Dimethylformamid.
Als Weichsegmente sind dabei gewöhnlich Polyester- oder Polyetherketten je nach
Anwendungsgebiet in die Polyurethan(harnstoffe) eingebaut.
Die Spinndüsen werden beim Naßspinnen in ein Spinnbad eingetaucht, wobei die
durch die Bohrungen einer jeden Spinndüse austretende Spinnlösung beim Eintritt in
das Spinnbad (Fällbad) koaguliert. Hierbei entstehen Fäden, die anschließend abge
zogen und einer weiteren Behandlung zugeführt werden. Beim Naßspinnen von
Elastanfäden sind neben einer vollständigen Entlüftung der spinnfertigen Lösung gute
Gleichmäßigkeit und Filtration wichtige Voraussetzungen für einen einwandfreien
Spinnprozeß (vergl. F. Fourné: Chemiefasern/Textilindustrie 44/96. Jahrgang, Juni
1994, Seite 394, linke Spalte, 2. Absatz).
Bei Einhaltung dieser grundsätzlich bekannten Verfahrensschritte wird in der Regel
eine Düsenstandzeit von max. 2-3 Tagen erreicht. Dann beginnen die Düsen durch
Elastanmaterial zu verschmieren und es kommt zu Fadenabrissen im Fällbad und
Aufläufern von Fäden an den Umlenkrollen im Tauchbad oder an weiteren
Produktionsstellen. Die Düsen müssen dann ausgewechselt werden, was mit einem
relativ hohem Zeitaufwand für das Bedienungspersonal verbunden ist. Der Zeit
aufwand liegt in der Regel bei 3-5 Minuten pro Spinndüse. Hieraus resultiert ein
erhöhter Kostenaufwand beim Naßspinnbetrieb.
Garne aus Elastanfasern werden unter anderem zur Herstellung von Flächenwaren,
Geweben oder Stoffen verwendet, die ihrerseits vor allem für Miederwaren, Strümpfe
und elastische Sportbekleidung wie Badeanzüge oder Badehosen geeignet sind.
Naßgesponnene Elastanfäden zeigen im allgemeinen eine gute Titergleichmäßigkeit
mit einem Variationskoeffizienten für den Titer von Meiner als 5. Diese Werte sind
aber oft nicht ausreichend, besonders für die Herstellung von textiler Breitenware.
Man erhält dann sogenannte "boldrige" Abschnitte in der Konfektionsware, die im
allgemeinen durch die Kunden reklamiert werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine Spinnvorrichtung mit verlängerter
Düsenstandzeit zu entwickeln und damit sowohl die Ausbeute als auch zusätzlich die
Fadenqualität von naßgesponnenen Elastanfäden deutlich zu verbessern gegenüber
den aus dem Stand der Technik bekannten Spinnvorrichtungen.
Es wurde gefunden, daß man sowohl die Fadenqualität der Elastanfilamente, als auch
die Düsenstandzeit stark verbessern kann, wenn man anstelle einer herkömmlichen
Spinndüse ein leicht wechselbares sogenanntes "Düsenpaket" zum Naßspinnen ver
wendet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Spinndüsenvorrichtung zur Herstellung von
Elastanfäden aus Spinnlösungen nach dem Naßspinnverfahren bestehend aus einer
Zuleitung für die Spinnlösung, einer Filtereinheit mit einem Mischerelement und einem
Filterelement, aus einer Spinndüse zum Eintauchen in ein Fällbad und aus einem
Verbindungsstück zur direkten Verbindung von Filtereinheit und Spinndüse, wobei
die Spinndüse mit dem Verbindungsstück über eine schnell lösbare Kupplungsver
bindung, insbesondere eine Bajonettkupplung verbunden ist.
In einer bevorzugten Ausführung ist das Filterelement lösbar mit der Leitung des
Verbindungsstücks verbunden.
Das Filterelement ist insbesondere ein Metalldrahtfilter, wobei der Metalldrahtfilter
bevorzugt eine Maschenweite von 10 bis 40 µm, insbesondere von 10 bis 20 µm hat.
Die Zuleitung zur Filtereinheit ist bevorzugt z. B. zur Reinigung und Abnahme der
Filtereinheit lösbar mit der Filtereinheit verbunden.
Das Mischerelement ist insbesondere ein statischer Mischer, der z. B. als Einsatz in die
Filtereinheit ausgebildet ist.
Zur schnellen Justierung der Spinndüse im Fällbad weist das Verbindungsstück
und/oder die Filtereinheit in einer Variante der Erfindung ein besonderes Justiermittel
auf, das nach dem Abbau der Vorrichtung z. B. zu Reinigungszwecken einen problem
losen Wiedereinbau ohne besondere Justiermaßnahmen ermöglicht.
Das Justiermittel kann aus mindestens einer Ausnehmung oder einer Bohrung im
Verbindungsstück und/oder in der Filtereinheit bestehen, die mit einem entsprechend
geformten Zapfen einer beispielsweise auf dem Fällbad angebrachten Halterung
zusammenwirkt, der formschlüssig in die Ausnehmung oder Bohrung eingreift.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist leicht und schnell zu handhaben, zu reinigen
und zu wechseln und bietet eine deutlich verbesserte Fadenqualität, sowie eine ver
längerte mittlere Düsenstandzeit, aus der zwangsläufig eine höhere Produktausbeute
resultiert. Die Düsenstandzeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beträgt im Mittel
mehr als 3 Tage, vorzugsweise 5 Tage und mehr.
Der Variationskoeffizient für den Titer der mit der Vorrichtung erhältlichen Elastan
fasern ist kleiner als 3, vorzugsweise kleiner als 2, insbesondere kleiner als 1
(R. Kaiser, G. Gottschalk Elementare Tests zur Bearbeitung von Meßdaten B.I.
Hochschultaschenbücher Band 774, S. 60).
Durch den statischen Mischer wird die in die Filtereinheit eintretende, gegebenenfalls
vorfiltrierte Spinnlösung intensiv vermischt, so daß sogenannte Lösungsstränge
unterschiedlicher Temperatur und Viskosität, welche sich häufig an den Rohrwänden
und Krümmungen der Spinnlösungsleitungen bilden, weitestgehend vermieden bzw.
aufgelöst werden. Als statischer Mischer hat sich besonders ein Mischer vom Typ
SMX der Firma Sulzer, Winterthur, Schweiz, bewährt. Die Struktur eines Mischers
mit sich kreuzenden Stegen bewirkt in der strömenden Spinnlösung ein dauerndes
Umlagern der Strömungslinien von der Rohrwand weg zur Rohrmitte und umgekehrt.
Andere geeignete Mischer werden beschrieben in A. Heierle, A. Signer und R. Regez:
"Statische Mischer für die Chemiefaser-Industrie" Chemiefasern/Textilindustrie 43/95.
Jahrgang, September 1993, Seite 669-674 oder z. B. in DE-A-28 22 096 und
DE-A-25 22 106.
Die homogenisierte Spinnlösung wird über das Filterelement feinfiltriert, ehe die
Spinnlösung der Spinndüse zugeführt wird. Als Filtervorrichtung haben sich z. B.
besonders Filterkerzen aus Metallgewebe mit Maschenweiten von 10-20 µm der
Firma Fuji Filter Manufacturing Co. Ltd., Tokio/Japan, bewährt. Durch die Fein
filtration werden Verunreinigungen und Gelpartikel aus der Spinnlösung separiert und
somit die Düsenstandzeit erheblich verlängert. Durch Kombination dieser Maßnahmen
wird eine gleichmäßige Viskosität und Homogenität der Spinnlösung gewährleistet.
Als besonders vorteilhaft erweist es sich eine zweistufige Filtration der Spinnlösung
vorzusehen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß dem ersten Filterelement, z. B.
einem Metallmaschendrahtfilter ein bevorzugt noch feinerer Stoff-Filter (Maschenweite
insbesondere größer oder gleich 5 µm, bevorzugt größer oder gleich 10 µm)
nachgeschaltet ist vor dem Zulauf zur Spinndüse.
Zusätzlich zu der erfindungsgemäßen Filtration kann die Spinnlösung nach grund
sätzlich bekannten Verfahren vorbehandelt werden, beispielsweise zur Einstellung
einer definierten Lösungsviskosität. Auch kann die Spinnlösung mittels konven
tioneller Grobfilter z. B. Filterpressen oder Plattenfiltern mit Metallsieb oder Stoff
bezug, grob vor der Zuleitung vorgefiltert werden.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung von naßgesponne
nen Elastanfäden mit verbesserter Titergleichmäßigkeit durch Verspinnen einer Spinn
lösung in ein Fällbad, Waschen der gebildeten Fäden, Trocknen und Fixieren der
Fäden und gegebenenfalls Auftragen eines Präparationsmittels, das dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spinnlösung über die erfindungsgemäße Spinndüsenvorrichtung in
das Fällbad versponnen wird.
Elastanfäden oder -fasern im Sinne der Erfindung sind solche aus zu wenigstens 85
Gew.-% Polyurethanen oder Polyurethanharnstoffen, die segmentiert aus Hart- und
Weichsegmenten aufgebaut sind und in geeigneten Lösungsmitteln wie Dimethyl
acetamid oder Dimethylformamid löslich sind. Als Weichsegmente sind dabei gewöhn
lich Polyester- oder Polyetherketten je nach Anwendungsgebiet der Fasern in die
Polyurethan(harnstoffe) eingebaut.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind, soweit nicht oben ge
nannt, den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Spinndüsenvorrichtung
Fig. 2 ein Schema zur Darstellung der Anordnung der Spinndüsenvorrichtung nach
Fig. 1 in einem Fällbad 11.
Die folgenden Beispiele dienen der näheren Erläuterung der Erfindung, ohne sie selbst
einzugrenzen. Die Prozentangaben beziehen sich, wenn nicht anders vermerkt, auf das
Gewicht.
Die als "Düsenpaket" ausgebildete Düsenvorrichtung ist in Fig. 1 gezeigt. Sie
besteht aus einem edelstahlhaltigen zylindrischen Formkörper 1, der einen statischen
Mischer (Typ SMK, Fa. Sulzer) und ein Filtrationselement 3 enthält, der über den
Durchlaß 9 eines Verbindungsteils 8 mit Hilfe einer schnell wechselbaren Bajonett
kupplung 4 mit der Spinndüse 5 verbunden ist. Verbindungsteil 8 und Formkörper 1
können mittels Gewindeschrauben an den Bohrungen 17 lösbar verbunden werden.
Der Formkörper 1 besitzt am Ausgang in Richtung der Spinndüse 5 Ausnehmungen 6,
die zum raschen Einhängen in die Zapfen einer Halterung 10 am Fällbad 11 und zur
Justierung des Düsenpaketes in dem Fällbad 11 dienen (siehe Fig. 2). Die gesamte
Vorrichtung ist über eine flexible Schlauchverbindung 7 zur Zuleitung der Spinnlö
sung so gestaltet, daß man das ganze Düsenpaket 1, 8, 5 inklusive Spinndüse 5, im
Falle eines notwendigen Spinndüsenwechsels, innerhalb von einer Minute problemlos
auswechseln kann. In der Regel sind mehrere derartige Düsenpakete neben- oder
übereinander in einem Fällbad 11, zur Herstellung von naßgesponnenen Elastanfäden,
angeordnet. Ein Stoff-Feinfilter 16 mit einer Maschenweite von weniger als 10 µm ist
kurz vor der Düsenspalte 5 angebracht.
Eine 30%ige Elastanspinnlösung, hergestellt entsprechend Beispiel 7 nach der
deutschen Offenlegungsschrift DE 42 22 772, die mit 0,8% Diethylamin ca. 10 Minu
ten bei 130°C vorbehandelt wurde und eine Spinnviskosität von 18 Pa.s bei 70°C
aufwies, wurde über das Düsenpaket wie oben beschrieben aus einer 40-Lochdüse 5
in eine 15 Gew.-% Dimethylacetamid (DMAC)-haltige wäßrige Fällbadlösung 12 im
Fällbad 11 gesponnen. Als statischer Mischer 2 im Düsenpaket wurde ein sogenannter
"SMX-Mischer" der Firma Sulzer, Schweiz, verwendet. Als Filter 3 wurde eine zylin
drische Metallfilterkerze der Firma Fuji Filter Manufacturing Co., Tokio/Japan, mit
10 µm Maschenweite eingesetzt. Die Fällbadtemperatur lag bei 80°C. Die Fäden 14
wurden, wie in der Offenlegungsschrift DE 44 46 340 Beispiel 1 beschrieben, über
eine Umlenkrolle 13 und Abzugsrollen 15 abgezogen und wie in DE 44 46 340
angegeben weiter nachbehandelt. Die Aufwickelgeschwindigkeit betrug 80 m/min. Die
Elastanfäden hatten einen Titer von 318 dtex bei 40 Einzelfilamenten. Der
Variationskoeffizient für den Titer, ermittelt aus 250 Einzelmessungen, betrug 0,89.
Die Düse 5 lief insgesamt 9 Tage. Nach 5 Tagen Spinnzeit, ließ sich die Düse 5 nach
2tägiger Unterbrechung, nach kurzem Abspritzen mit DMAC, ohne weiteres wieder
neu anspinnen.
Eine 30%ige Elastanspinnlösung wurde wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt und
versponnen. Anstelle des Düsenpaketes wurde eine herkömmliche Spinnvorrichtung
(entsprechend einer Anordnung aus US 3 526 689) eingesetzt. Die erhaltenen Elastan
fäden hatten einen Titer von 316 dtex bei 40 Einzelfilamenten. Der Variations
koeffizient für den Titer, wiederum ermittelt aus 250 Einzelmessungen, betrug 3,91.
Die Düse lief insgesamt ca. 3,5 Tage. Anschließend traten einzelne Fadenabrisse in
Form von sogenannten "Schmierern" vor der Düse auf. Es kam zur Wickelbildung
und Bildung von Aufläufern an der Umlenkrolle 13 im Fällbad 11. Die Produktion
mußte unterbrochen werden.
Claims (9)
1. Spinndüsenvorrichtung zur Herstellung von Elastanfäden aus Spinnlösungen
nach dem Naßspinnverfahren bestehend aus einer Zuleitung (7) für die Spinn
lösung, einer Filtereinheit (1) mit einem Mischerelement (2) und einem
Filterelement (3), aus einer Spinndüse (5) zum Eintauchen in ein Fällbad (11)
und aus einem Verbindungsstück (8) zur direkten Verbindung von Filtereinheit
(1) und Spinndüse (5), wobei die Spinndüse (5) mit dem Verbindungsstück (8)
durch eine schnell lösbare Kupplungsverbindung (4), insbesondere eine
Bajonettkupplung (4) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement
(3) lösbar mit der Leitung (9) des Verbindungsstücks (8) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Filterelement (3) ein Metalldrahtfilter ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Metall
drahtfilter eine Maschenweite von 10 bis 40 µm, insbesondere von 10 bis
20 µm hat.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuleitung (7) lösbar mit der Filtereinheit (1) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mischerelement (2) ein statischer Mischer ist, der insbesondere als Einsatz
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungsstück (8) und/oder die Filtereinheit (1) ein Justiermittel (6) zur
schnellen Justierung der Spinndüse (5) im Fällbad (11) aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Justiermittel
(6) mindestens eine Ausnehmung oder Bohrung im Verbindungsstück (8)
und/oder in der Filtereinheit (1) ist, in welche ein Zapfen einer auf dem Fällbad
(11) angebrachten Halterung (10) formschlüssig eingreift.
9. Verfahren zur Herstellung von naßgesponnenen Elastanfäden mit verbesserter
Titergleichmäßigkeit durch Verspinnen einer Spinnlösung in ein Fällbad,
Waschen der gebildeten Fäden, Trocknen und Fixieren der Fäden und gegebe
nenfalls Auftragen eines Präparationsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spinnlösung über eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in das
Fällbad versponnen wird.
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