DE19706112C2 - Getränkedose - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Getränkedose umfassend
einen Deckel, einen kreiszylindrischen Dosenmantel und eine
den gesamten Deckel überspannende Verschlußkappe, wobei
der Deckel mittels eines Bördelrandes am kreiszylindrischen
Dosenmantel befestigt ist und die den gesamten Deckel über
spannende Verschlußkappe am Bördelrand des Deckels mittels
eines Randwulstes drehbar, jedoch gegenüber dem Deckel un
abnehmbar, gelagert ist und der Deckel und die den gesamten
Deckel überspannende Verschlußkappe jeweils eine außermit
tige Öffnung aufweisen, die in eine fluchtende Ausrichtung
bringbar sind.
Getränkedosen, die für Bier und die verschiedensten nicht al
koholischen Erfrischungsgetränke vorgesehen sind, weisen im
Deckel einen vorgestanzten, aufreißbaren Bereich und eine
daran angenietete Aufreißlasche auf, mit der der vorgestanzte
Bereich herausgetrennt werden kann. Nachteilig bei solchen
Getränkedosen ist die Tatsache, daß eine einmal geöffnete
Dose nicht wieder verschlossen werden kann.
Eine Getränkedose der eingangs erläuterten Art, jedoch mit
einem im Deckel vorgestanzten, aufreißbaren Bereich und
einer daran angenieteten Aufreißlasche ist aus der DE 82 30 293 U1
bekannt. Bei dieser bekannten Getränkedose, die
den bisher üblichen Getränkedosen entspricht, wird nach dem
Öffnen der aufreißbaren Öffnung eine Verschlußkappe mit
einem Randwulst auf den Bördelrand aufgeklippst, wobei diese
Verschlußkappe eine mit der Entnahmeöffnung in fluchtende
Lage bringbare Öffnung aufweist. Durch diese Ausgestaltung
ist es möglich, nach dem Aufklipsen der Verschlußkappe ent
weder die noch ungeöffnete Dose besser gegen eine zufällige
Öffnung zu schützen oder die bereits geöffnete Dose zu ver
schließen. Diese aufgeklipste Verschlußkappe, die keine zu
sätzlichen Dichtflächen, um die Entnahmeöffnung herum auf
weist, kann eine bereits geöffnete Dose nicht mehr auslaufsi
cher verschließen, da zwischen dem Dosendeckel und der auf
geklipsten Verschlußkappe der Inhalt der Getränkedose gelan
gen und dort aus der Öffnung in der Verschlußkappe austreten
kann, auch wenn diese gegenüber der Entnahmeöffnung im
Deckel durch Verdrehen der Verschlußkappe versetzt ist. Diese
Verschlußkappe kann nur einen Schutz gegen eindringende
Insekten oder gegen ein sofortiges Auslaufen bei einem kurz
zeitigen Umkippen bieten, jedoch ist ein dichter Verschluß für
einen Transport, bei dem die Dosen unter Umständen auf den
Kopf gestellt werden, nicht möglich. Außerdem muß bei der
Entsorgung der leeren Dose darauf geachtet werden, daß die
aus Weichplastik bestehende Verschlußkappe getrennt ent
sorgt wird. Die getrennte Herstellung einer aus Weichplastik
bestehenden Verschlußkappe, die nachträglich vom Verbrau
cher aufgebracht wird, ist in der Handhabung umständlich, da
sie zusätzlich zu der Dose mitgeführt wird. Wird eine solche
Verschlußkappe gleich vom Hersteller aufgebracht, so muß sie
vor dem Öffnen der Dose zunächst entfernt und dann wieder
aufgeklipst werden, was umständlich ist. Außerdem ist die
Herstellung einer aus Weichplastik bestehenden Verschluß
kappe teuer im Verhältnis zu den in Großserie rationell gefer
tigten und aus Aluminiumblech bestehenden Getränkedosen.
Aus der GB 607 139 ist ein Verschluß für Behälter bekannt,
bei dem zwischen dem Deckel des Behälters und der drehbar
gelagerten Verschlußkappe eine weichelastische Einlage vorge
sehen ist, die ebenfalls eine mit der Öffnung in der Verschluß
kappe fluchtende Öffnung aufweist und in dieser Lage durch
einen nach innen gezogenen Rand der Verschlußkappe gehal
ten wird. Ein solcher Verschluß ist für einen körnigen oder
pulverförmigen Inhalt gut geeignet und verhindert auch bei
flüssigem Inhalt weitgehend das Auslaufen, ist jedoch für Ge
tränkedosen, die unter Druck stehen, wie dies bei Bier- oder
Cola-Dosen der Fall ist, nicht geeignet, bereits im Originalzu
stand auf die Dose aufgebracht zu werden, weil diese Abdich
tung dem Druck nicht standhalten würde. Ein solcher Ver
schluß kann auch nachträglich auf Getränkedosen aufgebracht
werden, was wiederum mit den weiter oben beschriebenen
Nachteilen verbunden ist.
Aus der FR 23 44 465 ist ein Behälter für pulverförmige oder
granulatartige Inhalte, beispielsweise für Gewürze, bekannt,
bei dem ein aus Kunststoff bestehender Behälterdeckel mit
einem zylindrischen Ansatz in einen zylindrischen Behälter
eindrückbar und dort festlegbar ist, wobei der Behälterdeckel
einen nach oben stehenden Rand mit einer Nut aufweist, in
welcher ein Verschlußdeckel, der auf dem Behälterdeckel auf
liegt, drehbar gehalten ist. Der Behälterdeckel weist eine
außermittige Öffnung auf, die von einer Dichtlippe umgeben
ist, welche geringfügig über die obere Oberfläche des Behälter
deckels hervorsteht und somit gegen die Innenfläche des Ver
schlußdeckels gedrückt wird. Dieser Verschluß eignet sich
zwar für pulverförmige, aber nicht für unter Druck stehende,
flüssige Medien, da bereits die Verbindung zwischen Behälter
deckel und Behältermantel nicht für eine druckdichte Verbin
dung ausgelegt ist. Außerdem könnte ein solcher Verschluß
deckel nicht bei den üblichen aufreißbaren Getränkedosen
nachträglich aufgebracht werden, da diese einen Deckel auf
weisen, der fest mit dem Dosenmantel durch eine Bördelver
bindung verbunden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Getränkedose zu schaffen,
die bei geringen Herstellungskosten wesentliche Gebrauchs
vorteile hinsichtlich des Öffnens und Wiederverschließens mit
sich bringt, wobei diese Dose insbesondere im wieder ver
schlossenen Zustand absolut auslaufsicher ist, keine näch
trägliche, aufbringbare Verschlußkappe benötigt und auch
ohne Aufreißlasche für das Öffnen der Dose auskommt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind ausgehend von einer Geträn
kedose entsprechend der eingangs erläuterten Art zwei Mög
lichkeiten vorgesehen.
Die erste Möglichkeit besteht darin, daß die außermittige Öff
nung im Deckel von einem Ringwulst mit konischen Wulstflan
ken umgeben ist, daß die Verschlußkappe mindestens einen
gegen den Deckel gerichteten außermittigen Ringwulst mit ko
nischen Wulstflanken aufweist, der einen Dichtring umgibt
und gegenüber diesem in Richtung auf den Deckel vorsteht,
daß bei einer entsprechenden Drehlage der Verschlußkappe
der Dichtring auf einem Wulstgipfel des die außermittige Öff
nung im Deckel umgebenden Ringwulstes dichtend und unter
einer Vorspannung aufliegt, daß bei einer Ausbildung nur
eines Ringwulstes dieser den Dichtring und einen innerhalb
des Dichtringes gelegenen, geschlossenen Bereich umgibt und
der Dichtring in einer Schließlage der Verschlußkappe auf dem
Wulstgipfel des die außermittige Öffnung im Deckel umgeben
den Ringwulstes dichtend und unter Vorspannung aufliegt,
daß in einem zentralen Bereich der Verschlußkappe ein Rast
nocken ausgebildet ist, der in eine Rastmulde im Deckel ein
greift und daß bei einem Verdrehen der Verschlußkappe der
Rastnocken mit der Rastmulde zusammenwirkt und dabei ein
Anheben der Verschlußkappe in einem den Deckel
überdeckenden Bereich in eine nach außen federnd ausgewölbte
Lage bewirkt, in der der Dichtring von dem die außer
mittige Öffnung umgebenden Ringwulst frei kommt.
Bei dieser Lösung wird mit Beginn der Verdrehung der Ver
schlußkappe aufgrund der Anordnung des Rastnockens, der in
die Rastmulde eingreift und an dieser emporgesteuert wird, die
Verschlußkappe nach außen ausgewölbt, wodurch der die Öff
nung im Deckel verschließende Bereich, insbesondere der
Dichtring von dem Ringwulst, der die Öffnung im Deckel um
gibt, abgehoben wird und zwar in so starkem Maße, daß der
Ringwulst, der die Öffnung im Deckel umgibt, und der Ring
wulst, der in der Verschlußkappe den geschlossenen Bereich
und den Dichtring umgibt, nicht aneinanderstoßen, d. h. nicht
mit ihren Wulstflanken aneinanderreiben. Dies ist dann be
sonders wichtig, wenn sowohl der Deckel als auch die Ver
schlußkappe aus Metall bestehen. Eine gegenseitige Reibbewe
gung ohne Anhebung der Verschlußkappe könnte einen Metall
geschmack bei dem Getränk hervorrufen. Der Ringwulst um
die Öffnung im Deckel und der Ringwulst um die Dichtfläche
der Verschlußkappe dienen zur Versteifung dieser Bereiche,
damit der Ringwulst des Deckels mit großer Kraft gegen den
Dichtring aufgrund des Innendruckes in der Getränkedose ge
preßt werden kann, ohne daß es zu einer Auswölbung der Ver
schlußkappe und damit zu Undichtigkeiten zwischen dem
Ringwulst und dem Dichtring kommen kann. Diese grundsätz
liche Ausgestaltung der Erfindung ohne besondere Ausbildung
des geschlossenen Bereiches ist nur für solche Getränkedosen
zu empfehlen, bei denen es auf eine Art Versiegelung der
Schließlage nicht ankommt.
Wird dagegen eine Sicherung der Schließlage dahingehend ge
wünscht, daß das erstmalige Öffnen später erkennbar ist, so
empfiehlt sich eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, die
darin besteht, daß der Ringwulst der Verschlußkappe, der in
der Schließlage den die außermittige Öffnung im Deckel umgebenden
Ringwulst umgibt, einen geschlossenen Bereich um
gibt, der durch den Dichtring und eine innerhalb des Dichtrin
ges liegende, verformbare Auswölbung gebildet ist, daß bei
einem erstmaligen Öffnen der Getränkedose die verformbare
Auswölbung aus einer konvexen Stellung in eine bleibende
konkave Stellung eindrückbar ist, wobei während eines Über
ganges von der konvexen in die konkave Stellung der Dichtring
kurzzeitig vom Wulstgipfel des die Öffnung im Deckel umge
benden Ringwulstes freikommt, um dann wieder in der konka
ven Stellung der verformbaren Auswölbung mit Vorspannung
auf dem Wulstgipfel des Ringwulstes aufzuliegen.
Die bleibende konkave Lage der Auswölbung läßt erkennen,
daß die Getränkedose bereits schon einmal geöffnet war. Das
kurzzeitige gegenseitige Entfernen der beiden Wulstgipfel von
einander und die damit einhergehende kurzzeitige Entfernung
des Dichtringes vom Ringwulst, der die Öffnung umgibt, führt
nicht nur zu einem Entweichen des in der Dose herrschenden
Gasdruckes, sondern bildet auch die Voraussetzung für ein
Ankleben des Dichtringes auf dem Ringwulst, um die Schließ
lage besser zu sichern. Durch das Eindrücken der Auswölbung
wird diese Klebverbindung zerstört, was bei einer Ausgestal
tung einer Getränkedose ohne eine solche Auswölbung zu er
heblichen Schwierigkeiten beim Öffnen der Getränkedose nur
durch Verdrehen der Verschlußkappe führen würde. Die Kleb
verbindung würde der Drehbewegung einen erheblichen Wider
stand entgegensetzen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
daß der Rastnocken und die Rastmulde durch zum Inneren der
Getränkedose ausgerichtete, von einer Kreisform abweichende
Eindrückungen sowohl des Deckels als auch der Verschluß
kappe gebildet sind, die in der Schließlage der Verschlußkappe
ineinandergreifen.
Wenn in Weiterbildung der Erfindung die Rastmulde im Deckel
von einem über eine Deckelfläche nach außen hervorstehenden
Rand umgeben ist, so wird beim Verdrehen der Verschluß
kappe diese in besonders starkem Maße vom Deckel abgeho
ben, wodurch mit Sicherheit ein gegenseitiges Reiben der bei
den Ringwülste vermieden wird.
Eine zweite Möglichkeit zur Lösung der eingangs gestellten
Aufgabe besteht ausgehend von einer Getränkedose der ein
gangs erläuterten Art erfindungsgemäß darin, daß die außer
mittige Öffnung im Deckel von einem Ringwulst mit konischen
Wulstflanken umgeben ist, daß die Verschlußkappe minde
stens einen gegen den Deckel gerichteten außermittigen Ring
wulst mit konischen Wulstflanken aufweist, daß sich innerhalb
des Ringwulstes jeweils ausgehend von einer inneren koni
schen Wulstflanke ein ebener Dichtring anschließt, der auf
einem Wulstgipfel des die außermittige Öffnung im Deckel um
gebenden Ringwulstes bei einer entsprechenden Drehlage der
Verschlußkappe dichtend und unter einer Vorspannung auf
liegt, daß bei einer Ausbildung nur eines Ringwulstes dieser
einen geschlossenen Bereich umgibt, der durch den Dichtring
und eine innerhalb des Dichtringes liegende, verformbare
Auswölbung gebildet ist, daß der Ringwulst in der Verschluß
kappe in einer Schließlage den die außermittige Öffnung im
Deckel umgebenden Ringwulst des Deckels umgibt und der
Dichtring dichtend und unter Vorspannung auf einem Wulst
gipfel des die Öffnung im Deckel umgebenden Ringwulstes
aufliegt, daß bei einem erstmaligen Öffnen der Getränkedose
die verformbare Auswölbung aus einer konvexen Stellung in
eine bleibende konkave Stellung eindrückbar ist, wobei wäh
rend eines Überganges von der konvexen in die konkave Stel
lung der Dichtring kurzzeitig vom Wulstgipfel des die außer
mittige Öffnung im Deckel umgebenden Ringwulstes frei
kommt, um dann in der konkaven Stellung wieder mit Vor
spannung auf dem Wulstgipfel aufzuliegen, daß der Ringswulst
der Verschlußkappe in einer Richtung auf den Deckel über den
Dichtring hervorsteht und daß ein Bereich der Verschluß
kappe, in dem ein Ringwulst ausgebildet ist, federnd gegen
über dem festgelegten Randwulst der Verschlußkappe aus
lenkbar ist.
Durch diese Ausgestaltung ist es möglich die Getränkedose
durch Eindrücken der verformbaren Auswölbung zu öffnen,
wobei durch die beim Eindrücken ausgelöste Schnappbewe
gung der Dichtring kurzzeitig von dem Ringwulst des Deckels
freikommt, wodurch der Überdruck in der Getränkedose ent
weicht und die Verschlußkappe in eine Lage gedreht werden
kann, in welcher die Öffnung in der Verschlußkappe mit der
Öffnung in dem Deckel fluchtet. Nach Entnahme der ge
wünschten Getränkemenge kann dann die Getränkedose durch
Verdrehen der Verschlußkappe geschlossen werden, wobei die
Verdrehung solange durchgeführt wird, bis der Ringwulst mit
der verformbaren Auswölbung über den die Öffnung im Deckel
umgebenden Ringwulst geschoben ist und diesen umgibt, d. h.
bis die Verschlußkappe ihre im ursprünglich verschlossenen
Zustand vorgesehene Drehlage bzw. Schließlage wieder ein
nimmt. Der Dichtring liegt dann mit seiner Dichtfläche unter
Vorspannung auf dem Ringwulst des Deckels auf, wodurch die
Öffnung im Deckel wieder verschlossen ist. Da die Dichtfläche
an dem Dichtring der Verschlußkappe ausgebildet ist, wird sie
beim Verdrehen der Verschlußkappe durch das Übereinander
schieben der Ringwülste vom Ringwulst des Deckels abgeho
ben, wodurch eine Zerstörung dieser Dichtfläche aufgrund
möglicher Reibkräfte vermieden wird und die Dichtfläche auch
nach mehrmaligem Öffnen der Getränkedose ihre Funktionsfä
higkeit behält. Dies ist besonders dann wichtig, wenn die
Dichtringe mit Dichtelementen versehen sind, wobei diese
Dichtelemente vorzugsweise aus elastomerem Material beste
hen.
Obwohl die gewünschte Funktion auch mit nur einem Ring
wulst in der Verschlußkappe, der den Dichtring und den ge
schlossenen Bereich umgibt, erzielbar ist, ist es vorteilhaft,
wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung bei einer Aus
bildung von zwei Ringwülsten in der Verschlußkappe mit je
weils innenliegenden Dichtringen, der zweite Ringwulst mit
einem Dichtring die Öffnung in der Verschlußkappe umgibt.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß der Öffnungsrand im
Deckel bei geöffneter Dose von dem Dichtring umgeben ist, der
aufgrund des ihn umgebenden Ringwulstes mit größerer Vor
spannung gegen den Deckel andrückbar ist, so daß beim Aus
gießen der Flüssigkeit aus der Getränkedose diese nicht zwi
schen den Deckel und die Verschlußkappe gelangen kann.
Es ist vorteilhaft, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfin
dung im Deckel ein zweiter Ringwulst ausgebildet ist, der in
Größe und Formgebung demjenigen Ringwulst entspricht, der
die außermittige Öffnung im Deckel umgibt. Hierdurch kann in
der Schließlage der die Öffnung in der Verschlußkappe umge
bende Ringwulst mit seiner nach innen angrenzenden Dicht
ringfläche auf diesem zweiten Ringwulst im Deckel aufliegen,
wodurch eventuell zwischen Deckel und Verschlußkappe ein
gedrungene Flüssigkeit eingeschlossen bleibt und nicht aus
der Öffnung der Verschlußkappe heraustreten kann. Außerdem
wird gewährleistet, daß in der Schließlage die Verschlußkappe
gleichmäßig gegenüber dem Deckel abgestützt ist, so daß eine
Verformung der Verschlußkappe, die zu einem Abheben der
Dichtringfläche von dem Ringwulst führen würde, welcher die
Öffnung im Deckel umgibt, vermieden wird. Selbstverständlich
ist hierbei der zweite Ringwulst so angeordnet, daß er bei ent
sprechender Drehlage der Verschlußkappe mit jedem von bei
den Ringwulsten der Verschlußkappe zusammenwirken kann
und mit dem die Öffnung in der Verschlußkappe umgebenden
Ringwulst in fluchtende Ausrichtung gelangt, wenn der andere
Ringwulst der Verschlußkappe mit dem Ringwulst fluchtet, der
die Öffnung im Deckel umgibt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Verschluß
kappe tellerartig mit einem konisch nach außen sich erwei
ternden Randwulst ausgebildet ist, wobei eine äußere freie
Flanke des Randwulstes zur Befestigung am Bördelrand der
Getränkedose dient, so wird hierdurch auch bei Verwendung
einer dünnwandigen Verschlußkappe eine ausreichende Vor
spannung erzielt, die notwendig ist, um den innerhalb des ent
sprechenden Ringwulstes liegenden Dichtring gegen den Ring
wulst des Deckels zu drücken.
Diese Vorspannung kann noch dadurch weiter gefördert wer
den, daß in vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung
ein Boden der Verschlußkappe geringfügig in Richtung auf den
Deckel der Getränkedose durchgebogen ist.
Um die beim Eindrücken der verformbaren Auswölbung und
die beim gegenseitigen Verdrehen der sich übergreifenden
Ringwülste notwendige Bewegungsfreiheit dieser Ringwülste zu
schaffen, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß
jeder federnd ausgebildete Bereich, der einen Ringwulst auf
nimmt, durch Schlitze in der Verschlußkappe teilweise be
grenzt ist, die mit einem Abstand zu dem jeweiligen Ringwulst
ausgehend von einer inneren konischen Flanke des Randwul
stes der Verschlußkappe über eine Teilstrecke der Verschluß
kappenabmessung verlaufen.
Es ist dabei ausreichend, wenn jedem Ringwulst zwei Schlitze
zugeordnet sind, die auf gegenüberliegenden Seiten des jeweili
gen Ringwulstes spiegelbildlich zueinander liegen.
Die Ausbildung von Schlitzen ist bei Verschlußkappen, die aus
Metall, beispielsweise Edelstahl oder Aluminium bestehen, besonders
vorteilhaft. Dagegen kommt man bei Verschlußkappen,
die aus Kunststoff hergestellt sind auch mit tiefen Einkerbun
gen anstelle der Schlitze aus.
Eine günstige federnde Wirkung der die Ringwülste aufneh
menden Bereiche ergibt sich, wenn die Schlitze oder Einker
bungen im wesentlichen parallel zu einer Ringwulsttangente
verlaufen.
Wenn in Weiterbildung der Erfindung die jeweils innere koni
sche Wulstflanke der in der Verschlußkappe ausgebildeten
Ringwülste in der entsprechenden Drehlage der Verschluß
kappe, in welcher der jeweilige Ringwulst der Verschlußkappe
den Ringwulst des Deckels umgibt, eng an der äußeren koni
schen Wulstflanke des dem Deckel zugeordneten Ringwulstes
anliegt, so ist insbesondere bei dünnwandigen Verschlußkap
pen die Anpreßwirkung des Dichtringes an dem Ringwulst des
Deckels gesteigert. Außerdem ist hierdurch die jeweilige
Drehlage im geöffneten bzw. geschlossenen Zustand genau
festgelegt, während eine solche festgelegte Lage nicht exakt
gegeben ist, wenn der jeweilige Ringwulst der Verschlußkappe
den Ringwulst des Deckels mit Abstand umgibt.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch,
daß sowohl die außermittigen Öffnungen im Deckel und der
Verschlußkappe als auch sämtliche Ringwülste einen von der
Kreisform abweichenden Umfang und vorzugsweise eine nie
renförmige Gestalt aufweisen. Hierdurch läßt sich beim Ein
drücken der Auswölbung ein stärkerer Schnappeffekt und da
mit ein sicheres Abheben des Dichtringes der Verschlußkappe
von dem Ringwulst herbeiführen, der die Öffnung im Deckel
umgibt. Außerdem ergibt sich hierdurch eine breite Öffnung,
deren dem Randwulst zugeordneter Bereich über eine große
Länge parallel zu diesem Randwulst verläuft, so daß das Trin
ken aus der Dose erleichtert wird.
Eine vorteilhafte Gestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche Ringwülste einen kreisförmigen Umfang aufweisen.
Obwohl die Ringwülste jede beliebige Winkellage zueinander
einnehmen können, ist es schon aus optischen Gründen emp
fehlenswert, daß die Ringwülste der Verschlußkappe und die
jenigen des Deckels sich diametral gegenüberliegen. Hierdurch
kann auch jedem Ringwulst ein gleich großer federnder Be
reich zugeordnet werden.
Um die Dichtwirkung der Dichtringe zu verbessern, können die
Dichtringe mit Dichtelementen versehen sein. Hierfür eignen
sich Gummiringe oder elastische Kunststoffringe, die an der
Verschlußkappe angeklebt werden können.
Eine leichte Handhabung beim Öffnen der Getränkedose ist da
durch gewährleistet, daß in Weiterbildung der Erfindung die
verformbare Auswölbung innerhalb des ersten Ringswulstes
der Verschlußkappe als eine Kugelkalottenfläche ausgebildet
ist.
Günstige Abdichtungsmöglichkeiten zwischen Deckel und Ver
schlußkappe ergeben sich im geöffneten Zustand dann, wenn
in Weiterbildung der Erfindung die Öffnung im Deckel und die
Öffnung der Verschlußkappe deckungsgleich sind.
In vorteilhafter Weise wird die Herstellung vereinfacht, wenn
in Weiterbildung der Erfindung die Verschlußkappe und der
Deckel aus Metall bestehen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 Eine Ansicht von oben auf einen Deckel einer
erfindungsgemäßen Getränkedose;
Fig. 2 Einen Querschnitt durch diesen Deckel;
Fig. 3 Eine Ansicht auf eine erfindungsgemäße Ver
schlußkappe für eine Getränkedose;
Fig. 4 Einen Querschnitt durch diese Verschluß
kappe;
Fig. 5 Einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3;
Fig. 6 Einen Schnitt durch den oberen Teil einer er
findungsgemäßen Getränkedose mit einer
zweiten Ausführungsform der Verschlußkappe
im original verschlossenen und versiegelten
Zustand der Getränkedose;
Fig. 7 Einen der Fig. 6 entsprechenden Schnitt
durch den oberen Teil einer Getränkedose im
geöffneten Zustand der Versiegelung jedoch
geschlossenem Zustand der Öffnung vom Dec
kel der Getränkedose;
Fig. 8 Einen der Fig. 6 entsprechenden Schnitt im
geöffneten Zustand der Getränkedose;
Fig. 9 Eine Draufsicht auf die Deckelseite einer Ge
tränkedose eines dritten Ausführungsbeispie
les;
Fig. 10 Einen Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 9;
Fig. 11 Einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Figur a;
Fig. 12 Eine Ansicht auf eine Verschlußkappe einer
Getränkedose nach der dritten Ausführungs
form;
Fig. 13 Einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig.
12;
Fig. 14 Einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig.
12;
Fig. 15 Einen Querschnitt durch den oberen Teil der
Getränkedose nach der dritten Ausführungs
form im geöffneten Zustand entsprechend der
Linie XIV-XIV in Fig. 12;
Fig. 16 Einen Querschnitt durch den oberen Teil der
Getränkedose in einer senkrecht zur Fig. 15
liegenden Ebene;
Fig. 17 Einen Querschnitt durch den oberen Teil der
Getränkedose während der Öffnungsphase;
und
Fig. 18 Einen Querschnitt durch den oberen Teil der
Getränkedose in einer senkrecht zur Fig. 17
liegenden Ebene.
Wie aus der Zeichnung, insbesondere in Verbindung mit den
Fig. 1 bis 5, ersichtlich, weist ein Deckel 1 einer Geträn
kedose, der an einem Mantel 2 dieser Getränkedose mittels ei
nes Bördelrandes 3 festgelegt ist, eine außermittige Öffnung 4
auf, die von einem Ringwulst 5 umgeben ist, welcher im we
sentlichen konische Flanken 6 und 7 aufweist. Über dem Dec
kel 1 ist eine diesen vollständig überdeckende Verschlußkappe
8 angeordnet, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 6
bis 8 erkennbar ist, die eine zweite Ausführungsform zeigen.
Die Verschlußkappe 8 ist tellerartig ausgebildet und weist ei
nen konisch sich nach außen erweiternden Randwulst 9 auf,
dessen äußere freie Flanke 10 um den Bördelrand 3 des Dec
kels derart herumgebördelt wird, daß die Verschlußkappe 8 ge
genüber dem Deckel 1 verdrehbar, aber nicht abhebbar ist. Die
innere konische Flanke 11 des Randwulstes 9 trägt wesentlich
zur Versteifung der Verschlußkappe 8 bei.
Die Verschlußkappe 8 ist mit einer außermittigen Öffnung 12
versehen, die bei entsprechender Drehlage der Verschlußkappe
mit der Öffnung 4 im Deckel 1 der Getränkedose in fluchtende
Ausrichtung gebracht werden kann, also die gleiche Exzentri
zität aufweist. Weiterhin weist die Verschlußkappe 8 einen im
zusammengebauten Zustand gegen den Deckel gerichteten
Ringwulst 13 (Fig. 4) mit im wesentlichen konischen Flanken
14 und 15 auf. Dieser Ringwulst 13 umgibt einen Dichtring 16,
der innerhalb des Ringwulstes 13 als flacher Ring ausgebildet
ist und innerhalb der Ebene des Bodens 17 der Verschlußkap
pe liegt. An seiner dem Deckel 1 im zusammengebauten Zu
stand zugewandten Seite ist der Dichtring 16 mit einem elasti
schen Dichtelement 18 versehen, das beispielsweise durch Kle
ben an der Unterseite des Dichtringes 16 befestigt ist. Der
Dichtring 16 ist an seinem Innenrand mit einer Auswölbung 19
einstückig verbunden, die verformbar ausgebildet ist und in
der geschlossenen Stellung der Getränkedose die Form einer
konvexen Kugelkalottenfläche aufweist.
Im geschlossenen und versiegelten Zustand der Getränkedose,
der aus Fig. 6 hervorgeht, wobei hinsichtlich des geschlosse
nen Zustandes keine Unterschiede zwischen den Aus
führungsformen bestehen, umgibt der Ringwulst 13 den Ring
wulst 5, wobei er mit seiner inneren Flanke 15 an der äußeren
Flanke 7 des Ringwulstes 5 eng anliegt. Das Dichtelement 18
liegt dabei auf dem Wulstgipfel des Ringwulstes 5 dichtend
unter Vorspannung auf. Diese Vorspannung wird im wesentli
chen durch die konische Form der inneren Flanke 11 des
Randwulstes 9 hervorgerufen. Zusätzlich hierzu kann der Bo
den 17 der Verschlußkappe leicht in Richtung auf den Deckel 1
durchgebogen sein, um diese Vorspannungen noch zu verstär
ken. Weiterhin erfolgt ein gegenseitiges Andrücken von Dichtelement
18 und Ringwulst 5 durch den Innendruck der Geträn
kedose.
Zum Öffnen der Getränkedose wird die Auswölbung 19 aus ih
rer konvexen Lage in eine bleibende konkave Lage durch Ein
drücken überführt, was beim Durchgang dieser Auswölbung 19
durch die ebene Mittellage zu einem zwischenzeitlichen Anhe
ben des Dichtringes 16 und damit zu einem Abheben des
Dichtelementes 18 von dem Wulstgipfel des Ringwulstes 5
führt, der die Öffnung 4 im Deckel umgibt. Hierdurch kann das
Druckgas in der Getränkedose entweichen, wodurch der Deckel
1 der Getränkedose nicht mehr mit so großer Kraft nach oben
gedrückt wird, so daß die Anpressung zwischen dem Wulstgip
fel des Ringwulstes 5 und dem Dichtelement 18 des Dichtrin
ges 16 nur noch auf die von der Verschlußkappe 8 hervorge
rufene Vorspannung beschränkt ist. Bei dem Herunterdrücken
der Auswölbung 19 wird im Zeitpunkt des Durchganges dieser
Auswölbung durch die ebene Mittellage nicht nur der Dichtring
16 verkantet und damit angehoben, sondern dieser Vorgang
führt auch zu einer Verkantung bzw. Verwindung des Ringwul
stes 13, was nur möglich ist, wenn der Bereich um den Ring
wulst 13 herum federnd nachgiebig ausgebildet ist. Wenn die
Auswölbung 13 dann ihre bleibende untere konkave Lage ein
nimmt, wie dies aus Fig. 7 hervorgeht, dann haben der Ring
wulst 13 und der Dichtring 16 aufgrund der federnden Eigen
schaften des ihn aufnehmenden Bereichs wieder eine Lage ein
genommen, in welcher der Dichtring 16 mit Vorspannung auf
dem Ringwulst 5 des Deckels aufliegt. In diesem Zustand ist
die Versiegelung aufgehoben, die Dose aber noch geschlossen.
Um diese notwendige Federungseigenschaft zu erreichen, ist
die Verschlußkappe, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit Schlitzen
20 oder Einkerbungen 21 versehen, die im dargestellten Aus
führungsbeispiel so angeordnet sind, daß jeweils zwei parallele
Schlitze einem Ringwulst zugeordnet sind. In Fig. 3 ist zwar,
im Gegensatz zu der zweiten Ausführungsform nach den
Fig. 6 bis 8, die Öffnung 12 nicht mit einem Ringwulst verse
hen, jedoch ist auch hier eine gewisse Federungseigenschaft
notwendig, da der die Öffnung 12 umgebende Rand in der Of
fenstellung der Getränkedose auf dem Wulstgipfel des Ringwul
stes 5 aufliegt und dort mit Vorspannung und abdichtend an
liegen muß, da sonst die Flüssigkeit zwischen den Deckel und
die Verschlußkappe gelangen kann. Die vier Schlitze gehen von
dem unteren Bereich der konischen Flanke 11 des Randwulstes
9 aus und verlaufen mit einem genügend großen Abstand zu
der Öffnung 12 bzw. dem Ringwulst 5 und erstrecken sich etwa
über ein Viertel der Sehne des kreisförmigen Bodens 17 der
Verschlußkappe.
Fig. 5 zeigt mit ausgezogener Linie eine Einkerbung 21 und
mit gestrichelter Linie Schlitze 20. Solche Einkerbungen sind
zur Erzielung der Federungseigenschaft des den Ringwulst bzw.
die Öffnung umgebenden Bereiches möglich, wenn die Ver
schlußkappe aus Kunststoff besteht, so daß der durch die Ein
kerbung 21 geschwächte Bereich in sich nachgeben kann. Wer
den dagegen die Verschlußkappen aus Metall gefertigt, so ist es
zweckmäßig Schlitze 20 vorzusehen. Diese Art der Schlitz
anordnung ist auch bei der zweiten Ausführungsform gemäß
den Fig. 6 bis 8 vorgesehen, obwohl dies aufgrund der
Schnittdarstellung den Figuren nicht entnommen werden kann.
Die zweite Ausführungsform, die in den Fig. 6 bis 8 darge
stellt ist, unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform
(Fig. 1 bis 5) nur dadurch, daß nicht nur der durch die
Auswölbung 19 geschlossene Bereich von einem Ringwulst 13
umgeben ist, sondern die Öffnung 12 ist ebenfalls von einem
Ringwulst 22 mit konischen Wulstflanken 23 und 24 umgeben.
Fig. 6 zeigt den geschossenen und versiegelten Zustand der
Getränkedose, also den Zustand, in welchem die Dose noch
nicht geöffnet worden ist. Dabei liegt der Dichtring 16 mit sei
nem Dichtelement 18 auf dem Wulstgipfel des Ringwulstes 5
auf. Die verformbare Auswölbung 19 weist noch ihre konvexe
Form auf und der Dichtring ist dabei nicht nur aufgrund der
Vorspannung des Bodens 17 der Verschlußkappe 8 gegen den
Ringwulst 5 gedrückt, sondern eine gegenseitige Anpressung
erfolgt auch durch den in der Getränkedose herrschenden In
nendruck. Zum (Öffnen der Dose wird, wie bereits im Zusam
menhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben, die
verformbare Auswölbung 19 entsprechend Fig. 7 in die blei
bende konkave Stellung gedrückt, wodurch beim Übergang von
der konvexen Form in die konkave Form der Dichtring 16 kurz
zeitig vom Wulstgipfel des Ringwulstes 5 abgehoben wird. Da
bei entweicht Gas aus der Getränkedose, wodurch der Dich
tring 16 nicht mehr so stark gegen den Ringwulst 5 gedrückt
wird. In diesem Zustand, der in Fig. 7 dargestellt ist, kann
nun die Verschlußkappe 8 verdreht werden, wobei die durch
Schlitze 20 federnd ausgebildeten Bereiche des Bodens 17, die
den Ringwulst 13 umgeben, durch die dabei eintretende gegen
seitige Verschiebung der Ringwülste 5 und 13 angehoben wer
den. Hierbei gleiten die schrägen Wulstflanken 15 und 7 auf
einander und bewirken so ein Anheben des federnd ausgebil
deten Bodens 17 der Verschlußkappe 8. Wenn die beiden
Wulstringe 13 und 22 einander diametral gegenüberliegen,
muß die Verschlußkappe um 180° gedreht werden, damit die
außermittige Öffnung 12 über der Öffnung 4 im Deckel 1 der
Getränkedose zu liegen kommt, wie dies in Fig. 8 erkennbar
ist. In dieser geöffneten Stellung umgibt der Ringwulst 22 den
Ringwulst 5 und liegt mit seiner Innenflanke 23 an der Außen
flanke 7 des Ringwulstes 5 an. Der Ringwulst 22 reicht nicht
ganz bis an die Öffnung 12 heran, so daß ein Dichtring 25 ent
sprechend dem Dichtring 16 verbleibt, der auf dem Wulstgipfel
des Ringwulstes 5 dichtend aufliegt und mit einem äußerst
dünnen und deshalb in der Zeichnung nicht erkennbaren
Dichtelement 26 versehen sein kann. Durch die Anordnung des
Ringwulstes 22 wird der Dichtring 25 stabilisiert, so daß er
dichtend mit seinem Dichtelement 26 auf dem Wulstgipfel des
Wulstringes 5 mit Vorspannung anliegt und dadurch eine bes
sere Abdichtung erzielt als dies bei der ersten Ausführungs
form der Fall ist, bei welcher die Öffnung 12 nicht von einem
Ringwulst umgeben ist. Aus dieser geöffneten Stellung kann
die Verschlußkappe 8 wieder in die geschlossene Stellung ge
dreht werden, die aus Fig. 7 ersichtlich ist. In dieser Stellung
ist zwar die Auswölbung 19 bereits bleibend nach unten ge
drückt, jedoch reicht die Vorspannung des Bodens 17 aus, um
den Dichtring 16 mit seinem Dichtelement 18 dicht gegen den
Wulstgipfel des Ringwulstes 5 zu drücken und damit die Ge
tränkedose zu verschließen, wenn nur ein Teil des Inhalts nach
dem Öffnen entnommen worden ist.
Da die Ringwülste 13 und 22 bei einer Verdrehung der Ver
schlußkappe 8 aus der Stellung gemäß Fig. 6 in die Stellung
gemäß Fig. 8 und wieder zurück in die Stellung gemäß Fig.
7 jeweils über den Ringwulst 5 gleiten, wodurch der Boden 17
der Verschlußkappe 8 angehoben wird, ist gewährleistet, daß
das Dichtelement 18 bzw. 26 vom Wulstgipfel des Ringwulstes
5 abgehoben wird und somit keiner Scherwirkung beim Verdre
hen der Verschlußkappe unterliegt, was die Dichtfläche bzw.
das entsprechende Dichtelement schützt. Aus der bisherigen
Beschreibung ist ersichtlich, daß nicht nur die Öffnung 12 die
gleiche Exzentrizität gegenüber der Hauptachse der Getränke
dose aufweist, wie dies bei der Öffnung 4 der Fall ist, sondern
der durch die Auswölbung 19 geschlossene Bereich weist
ebenfalls die gleiche Exzentrizität auf, so daß durch diesen in
nerhalb des Ringwulstes 13 liegenden Bereich und insbeson
dere durch den Dichtring 16 die Öffnung 4 im Deckel 1 der
Getränkedose verschließbar ist.
Die Fig. 9 bis 18 zeigen eine dritte, bevorzugte Ausfüh
rungsform der Erfindung. Soweit Übereinstimmung mit der ersten
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 8 besteht, sind
die gleichen Bezugszeichen vorgesehen.
Der entscheidende Unterschied gegenüber der ersten Ausfüh
rungsform besteht darin, daß im zentralen Bereich des Deckels
1 eine Rastmulde 29 und im zentralen Bereich der Verschluß
kappe 8 Rastnocken 28 ausgebildet sind. Der Rastnocken und
die Rastmulde sind durch Eindrückungen 27 bzw. 30 gebildet,
die trogförmig mit abgerundeten Enden ausgebildet sind, wobei
der Rastnocken 28 der Verschlußkappe 8 in die Rastmulde 29
des Deckels 1 in der Schließlage formschlüssig hineinpaßt.
Dieses Ineinanderpassen in der Schließlage ist in den Fig.
15 und 16 erkennbar. Die Rastmulde 29 im Deckel 1 weist ko
nisch in Richtung auf das Doseninnere zulaufende Seitenwände
31 und runde Stirnwände 32 auf, die ebenfalls in Richtung auf
das Doseninnere konisch zulaufen. Die Rastnocken 28 in der
Verschlußkappe 8 weisen konisch in Richtung auf das Dosen
innere zulaufende Seitenwände 33 und ebenfalls konisch nach
innen zulaufende, runde Stirnwände 34 auf. Bei beiden Ein
drückungen (Nocken und Mulde) gehen die Seiten- und Stirn
wände mit einem entsprechend kleinen Übergangsradius in ei
nen jeweils flachen Boden 35 bzw. 36 über.
Aufgrund dieser konisch zulaufenden Wände wird beim Verdre
hen der Verschlußkappe 8 gegenüber dem Deckel 1 die Ver
schlußkappe angehoben, da sich die einander berührenden
Wände, insbesondere bedingt durch die abgerundeten Stirnen
den der Eindrückungen bei dieser Drehbewegung wie zwei auf
einanderliegende Keilflächen verschieben. Grundsätzlich
könnte die Auswölbung 19 entfallen, da das Abheben des
Dichtringes 16 von dem die Öffnung 4 umgebenden Ringwul
stes 5 durch das Anheben der Verschlußkappe 8 aufgrund der
zusammenwirkenden Rastnocken 27 und 28 herbeigeführt
wird, doch wird bei der dargestellten, bevorzugten Aus
führungsform die Auswölbung 19 aus dem nachfolgend erläuterten
Grund beibehalten. Wenn nämlich die Auswölbung 19
nicht vorhanden ist und diese somit nicht - wie in den ersten
beiden Ausführungsbeispielen dargelegt - bleibend verformt
wird, so ist der Verschlußkappe nicht anzusehen, ob die Ge
tränkedose bereits schon einmal geöffnet war. Im original ver
schlossenen Zustand wird deshalb der Dichtring 16 mit seinem
Dichtelement 18 mittels eines in der Zeichnung nicht darge
stellten Klebers auf dem Ringwulst 5 festgeklebt. Diese
Klebverbindung setzt dem Verdrehen der Verschlußkappe einen
so großen Widerstand entgegen, daß die Verschlußkappe nicht
verdreht und die Getränkedose nicht geöffnet werden kann. Um
ein Öffnen zu erreichen, wird die Auswölbung 19 bleibend nach
innen verformt, d. h. in eine bleibende konkave Form überführt.
Hierdurch wird der Randbereich, wie bereits im Zusammen
hang mit den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 8
erläutert, kurzzeitig angehoben, wodurch der Dichtring 16 und
somit das festgeklebte Dichtelement 18 vom Ringwulst 5 frei
kommt. Danach kann die Verschlußkappe 8, wie bereits erläu
tert, verdreht werden. Das Anheben der Verschlußkappe in ih
rem den Deckel 1 überdeckenden Bereich wird während der ge
samten Drehbewegung beibehalten, da der Boden 36 auf einem
die Rastmulde 29 umgebenden, hervorstehenden Rand 37 auf
ruht, wie dies aus Fig. 17 hervorgeht. Hierdurch wird ein
Verschleiß des Dichtelementes mit Sicherheit während der
Drehbewegung verhindert, so daß die Getränkedose beliebig oft
wieder verschlossen und geöffnet werden kann. Da mit Sicher
heit eine reibende Bewegung zwischen dem Dichtelement 18
des Dichtringes 16 und dem Ringwulst 5 bei der Öffnungsbe
wegung entfällt, wird das Abreiben von mikrofeinen Metallpar
tikelchen von dem Ringwulst 5 vermieden, wodurch eine Ge
schmacksbeeinträchtigung der in der Getränkedose enthalte
nen Flüssigkeit vermieden wird.
Die Öffnung 4 ist bei dem dritten Ausführungsbeispiel nicht
mehr wie bei den ersten beiden Ausführungsbeispielen kreisrund,
sondern nierenförmig und damit in ihrer Grundgestalt
oval ausgebildet. Damit ist zwangsläufig auch der die Öffnung
4 umgebende Ringwulst 5 nierenförmig gestaltet und ebenso ist
die Auswölbung 19 und der die Auswölbung 19 umgebende
Ringwulst 13 ebenfalls nierenförmig ausgebildet. Diese Ge
staltung führt zu einer leichteren Verformbarkeit der Auswöl
bung 19 und zu einer ausgeprägteren Hebebewegung des
Dichtringes 16 von dem Ringwulst 5, während des Eindrückens
der Auswölbung 19. Hierdurch wird die durch Kleben erzeugte
Versiegelung der Schließlage leichter aufgehoben. Die blei
bende eingedrückte Lage der Auswölbung 19 nach dem erstma
ligen Öffnen zeigt nun sicher an, daß die Dose schon einmal
geöffnet worden ist. Dies trägt zur Sicherheit für den Benutzer
bei, da er nun davon ausgehen kann, daß bei nach außen ge
richteter Form der Auswölbung 19 die Getränkedose sich im
original verschlossenen Zustand befindet. Durch die nieren
förmige Gestaltung der Öffnung 4 wird auch erreicht, daß ein
sehr großer Randbereich der Öffnung nahe dem Randwulst 9
liegt, was das Trinken aus der Getränkedose erleichtert, da
nun Verhältnisse geschaffen wurden, wie sie beim Trinken aus
einem Glas oder Becher vorliegen.
Auch bei der dritten Ausführungsform sind Schlitze 20 vorge
sehen, um bessere Federungseigenschaften der Verschluß
kappe in dem den Ringwulst 13 umgebenden Bereich herbei
zuführen.
Obwohl für die grundsätzliche Funktion nicht unbedingt erfor
derlich, ist im Deckel 1 ein zweiter, dem Ringwulst 5 diametral
gegenüberliegender Ringwulst 5' ausgebildet, der die gleiche
Gestalt wie der Ringwulst 5 aufweist und spiegelbildlich zu
diesem liegt. Dies führt zu einer besseren Stabilität des Dec
kels 1.
Außerdem kommt der Dichtring 16 in der geöffneten Stellung
der Verschlußkappe 8 auf diesem zweiten Ringwulst 5' zur
Auflage, wodurch eine Verformung der Verschlußkappe im ge
öffneten Zustand vermieden wird, die dazu führen könnte, daß
das die Öffnung 12 in der Verschlußkappe 8 umgebende Dicht
element 38 vom Ringwulst 5 in der geöffneten Stellung der Ver
schlußkappe abgehoben werden könnte, wodurch Flüssigkeit
zwischen den Deckel und die Verschlußkappe eindringen wür
de. Beim späteren Verschließen der Getränkedose könnte dann
diese zwischen Deckel 1 und Verschlußkappe 8 befindliche
Flüssigkeit aus der Öffnung 12 der Verschlußkappe auslaufen
und die Umgebung verschmutzen. Sollte trotzdem Flüssigkeit
zwischen den Deckel 1 und die Verschlußkappe 8 gelangen, so
wird eine Abdichtung durch die Auflage des Dichtelementes 38
auf dem Ringwulst 5' ein Ausfließen dieser Flüssigkeit verhin
dert.
Die Ringwülste 13 und 22 der Verschlußkappe 8 sind unterein
ander gleich und spiegelbildlich zueinander ausgebildet und
zwar in gleicher Weise wie die Ringwülste 5 und 5' des Deckels
1, so daß in der Schließlage die Ringwülste 5 und 13 und die
Ringwülste 5' und 22 und in der geöffneten Lage die Ringwül
ste 5 und 22 und die Ringwülste 5' und 13 zusammenwirken.
Claims (21)
1. Getränkedose, umfassend einen Deckel (1), einen
kreiszylindrischen Dosenmantel (2) und eine den gesamten
Deckel (1) überspannende Verschlußkappe (8), wobei der
Deckel (1) mittels eines Bördelrandes (3) am kreiszylindrischen
Dosenmantel (2) befestigt ist und die den gesamten Deckel (1)
überspannende Verschlußkappe (8) am Bördelrand (3) des
Deckels (1) mittels eines Randwulstes (9) drehbar, jedoch ge
genüber dem Deckel (1) unabnehmbar, gelagert ist und der
Deckel (1) und die den gesamten Deckel (1) überspannende
Verschlußkappe (8) jeweils eine außermittige Öffnung (4; 12)
aufweisen, die in eine fluchtende Ausrichtung bringbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die außermittige Öffnung (4) im
Deckel (1) von einem Ringwulst (5) mit konischen Wulstflanken
(6; 7) umgeben ist, daß die Verschlußkappe (8) mindestens
einen gegen den Deckel (1) gerichteten außermittigen Ring
wulst (13) mit konischen Wulstflanken (14, 15) aufweist, der
einen Dichtring (16; 25) umgibt und gegenüber diesem in
Richtung auf den Deckel (1) vorsteht, daß bei einer entspre
chenden Drehlage der Verschlußkappe (8) der Dichtring (16;
25) auf einem Wulstgipfel des die außermittige Öffnung (4) im
Deckel (1) umgebenden Ringwulstes (5) dichtend und unter
einer Vorspannung aufliegt, daß bei einer Ausbildung nur
eines Ringwulstes (13) dieser den Dichtring (16) und einen in
nerhalb des Dichtringes (16) gelegenen, geschlossenen Bereich
umgibt und der Dichtring (16) in einer Schließlage der Ver
schlußkappe (8) auf dem Wulstgipfel des die außermittige Öffnung
(4) im Deckel (1) umgebenden Ringwulstes (5) dichtend
und unter Vorspannung aufliegt, daß in einem zentralen Be
reich der Verschlußkappe (8) ein Rastnocken (28) ausgebildet
ist, der in eine Rastmulde (29) im Deckel (1) eingreift und daß
bei einem Verdrehen der Verschlußkappe (8) der Rastnocken
(28) mit der Rastmulde (29) zusammenwirkt und dabei ein
Anheben der Verschlußkappe (8) in einem den Deckel (1)
überdeckenden Bereich in eine nach außen federnd ausge
wölbte Lage bewirkt, in der der Dichtring (16) von dem die
außermittige Öffnung (4) umgebenden Ringwulst (5) frei
kommt.
2. Getränkedose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Ringwulst (13) der Verschlußkappe (8), der in der
Schließlage den die außermittige Öffnung (4) im Deckel (1)
umgebenden Ringwulst (5) umgibt, einen geschlossenen Be
reich umgibt, der durch den Dichtring (16) und eine innerhalb
des Dichtringes (16) liegende, verformbare Auswölbung (19)
gebildet ist, daß bei einem erstmaligen Öffnen der Getränke
dose die verformbare Auswölbung (19) aus einer konvexen
Stellung in eine bleibende konkave Stellung eindrückbar ist,
wobei während eines Überganges von der konvexen in die
konkave Stellung der Dichtring (16) kurzzeitig vom Wulstgipfel
des die Öffnung (4) im Deckel (1) umgebenden Ringwulstes (5)
freikommt, um dann wieder in der konkaven Stellung der
verformbaren Auswölbung (19) mit Vorspannung auf dem
Wulstgipfel des Ringwulstes (5) aufzuliegen.
3. Getränkedose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rastnocken (28) und die Rastmulde (29)
durch zum Inneren der Getränkedose ausgerichtete, von einer
Kreisform abweichende Eindrückungen sowohl des Deckels (1)
als auch der Verschlußkappe (8) gebildet sind, die in der
Schließlage der Verschlußkappe (8) ineinandergreifen.
4. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Rastmulde (29) im Deckel (1)
von einem über eine Deckelfläche nach außen hervorstehenden
Rand (37) umgeben ist.
5. Getränkedose, umfassend einen Deckel (1), einen
kreiszylindrischen Dosenmantel (2) und eine den gesamten
Deckel (1) überspannende Verschlußkappe (8), wobei der
Deckel (1) mittels eines Bördelrandes (3) am kreiszylindrischen
Dosenmantel (2) befestigt ist und die den gesamten Deckel (1)
überspannende Verschlußkappe (8) am Bördelrand (3) des
Deckels (1) mittels eines Randwulstes (9) drehbar, jedoch ge
genüber dem Deckel 81) unabnehmbar, gelagert ist und der
Deckel (1) und die den gesamten Deckel (1) überspannende
Verschlußkappe (8) jeweils eine außermittige Öffnung (4; 12)
aufweisen, die in eine fluchtende Ausrichtung bringbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die außermittige Öffnung (4) im
Deckel (1) von einem Ringwulst (5) mit konischen Wulstflanken
(6; 7) umgeben ist, daß die Verschlußkappe (8) mindestens
einen gegen den Deckel (1) gerichteten außermittigen Ring
wulst (13) mit konischen Wulstflanken (14; 15) aufweist, daß
sich innerhalb des Ringwulstes (13) jeweils ausgehend von
einer inneren konischen Wulstflanke (15) ein ebener Dichtring
(16) anschließt, der auf einem Wulstgipfel des die außermittige
Öffnung (4) im Deckel (1) umgebenden Ringwulstes (5) bei
einer entsprechenden Drehlage der Verschlußkappe (8) dich
tend und unter einer Vorspannung aufliegt, daß bei einer Aus
bildung nur eines Ringwulstes (13) dieser einen geschlossenen
Bereich umgibt, der durch den Dichtring (16) und eine inner
halb des Dichtringes (16) liegende, verformbare Auswölbung
(19) gebildet ist, daß der Ringwulst (13) in der Verschlußkappe
(8) in einer Schließlage den die außermittige Öffnung (4) im
Deckel (I) umgebenden Ringwulst (5) des Deckels (1) umgibt
und der Dichtring (16) dichtend und unter Vorspannung auf
einem Wulstgipfel des die Öffnung (4) im Deckel (1) umgebenden
Ringwulstes (5) aufliegt, daß bei einem erstmaligen Öffnen
der Getränkedose die verformbare Auswölbung (19) aus einer
konvexen Stellung in eine bleibende konkave Stellung ein
drückbar ist, wobei während eines Überganges von der konve
xen in die konkave Stellung der Dichtring (16) kurzzeitig vom
Wulstgipfel des die außermittige Öffnung (4) im Deckel (1) um
gebenden Ringwulstes (5) frei kommt, um dann in der konka
ven Stellung wieder mit Vorspannung auf dem Wulstgipfel auf
zuliegen, daß der Ringswulst (13) der Verschlußkappe (8) in
einer Richtung auf den Deckel (1) über den Dichtring (16) her
vorsteht und daß ein Bereich der Verschlußkappe (8), in dem
ein Ringwulst (13; 22) ausgebildet ist, federnd gegenüber dem
festgelegten Randwulst (9) der Verschlußkappe (8) auslenkbar
ist.
6. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß bei einer Ausbildung von zwei
Ringwülsten (13, 22) in der Verschlußkappe (8) mit jeweils in
nenliegenden Dichtringen (16, 25), der zweite Ringwulst (22)
mit einem Dichtring (25) die Öffnung (12) in der Verschluß
kappe (8) umgibt.
7. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß im Deckel (1) ein zweiter Ring
wulst (5') ausgebildet ist, der in Größe und Formgebung dem
jenigen Ringwulst (5) entspricht, der die außermittige Öffnung
(4) im Deckel (1) umgibt.
8. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (8) tellerartig
mit einem konisch nach außen sich erweiternden Randwulst
(9) ausgebildet ist, wobei eine äußere freie Flanke (10) des
Randwulstes (9) zur Befestigung am Bördelrand (3) der Ge
tränkedose dient.
9. Getränkedose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß ein Boden (17) der Verschlußkappe (8) geringfügig in
Richtung auf den Deckel (1) der Getränkedose durchgebogen
ist.
10. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß jeder federnd ausgebildete Be
reich, der einen Ringwulst (13, 22) aufnimmt, durch Schlitze
(20) in der Verschlußkappe (8) teilweise begrenzt ist, die mit
einem Abstand zu dem jeweiligen Ringwulst (13, 22) ausgehend
von einer inneren konischen Flanke (11) des Randwulstes (9)
der Verschlußkappe (8) über eine Teilstrecke der
Verschlußkappenabmessung verlaufen.
11. Getränkedose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß jedem Ringwulst (13, 22) zwei Schlitze (20) zugeord
net sind, die auf gegenüberliegenden Seiten des jeweiligen
Ringwulstes (13, 22) spiegelbildlich zueinander liegen.
12. Getränkedose nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß anstelle der Schlitze (20) Einkerbungen
(21) vorgesehen sind.
13. Getränkedose nach einem der Ansprüche 10 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Schlitze (20) oder die Einker
bungen (21) im wesentlichen parallel zu einer Ringwulsttan
gente verlaufen.
14. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die jeweils innere konische
Wulstflanke (15, 23) der in der Verschlußkappe (8) ausgebil
deten Ringwülste (13, 22) in der entsprechenden Drehlage der
Verschlußkappe (8), in welcher der jeweilige Ringwulst (13, 22)
der Verschlußkappe (8) den Ringwulst (5, 5') des Deckels (1)
umgibt, eng an der äußeren konischen Wulstflanke (7, 7') des
dem Deckel (1) zugeordneten Ringwulstes (5, 5') anliegt.
15. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß sowohl die außermittigen Öff
nungen (4, 12) im Deckel (1) und der Verschlußkappe (8) als
auch sämtliche Ringwülste (5, 5', 13, 22) einen von der Kreis
form abweichenden Umfang und vorzugsweise eine nierenför
mige Gestalt aufweisen.
16. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß sämtliche Ringwülste (5, 13, 22)
einen kreisförmigen Umfang aufweisen.
17. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß die Ringwülste (13, 22) der Ver
schlußkappe (8) und diejenigen (5, 5') des Deckels (1) sich
diametral gegenüberliegen.
18. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Dichtringe (16, 25) mit Dicht
elementen (18, 38) versehen sind.
19. Getränkedose nach einem der Ansprüche 2 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß die verformbare Auswölbung (19)
innerhalb des ersten Ringwulstes (13) der Verschlußkappe (8)
als eine Kugelkalottenfläche ausgebildet ist.
20. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da
durch gekennzeichnet, daß die Öffnung (4) im Deckel (1) und
die Öffnung (12) in der Verschlußkappe (8) deckungsgleich
sind.
21. Getränkedose nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (8) und der
Deckel (1) aus Metall bestehen.
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