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DE1966801U - Schweisserschutzhelm. - Google Patents

Schweisserschutzhelm.

Info

Publication number
DE1966801U
DE1966801U DEB67636U DEB0067636U DE1966801U DE 1966801 U DE1966801 U DE 1966801U DE B67636 U DEB67636 U DE B67636U DE B0067636 U DEB0067636 U DE B0067636U DE 1966801 U DE1966801 U DE 1966801U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
disc
glove
welding
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB67636U
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Bareiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB67636U priority Critical patent/DE1966801U/de
Publication of DE1966801U publication Critical patent/DE1966801U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/04Eye-masks ; Devices to be worn on the face, not intended for looking through; Eye-pads for sunbathing
    • A61F9/06Masks, shields or hoods for welders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

EA.305S88-3.6.67
Willi Bareiß 24. Mai 1967
Welzheim-Breitenfürst (Württ.) Aktenzeichenj B 6? 636/3Od
Schweißerschutzhelm mit Spritzerschutzfenster und mit "beim Schweißstromeinschalten verschiebbarer blauer Scheibe zum Abblenden gegen schädliche Strahlen des elektrischen Sehweißlichtbogens
Die Heuerung betrifft einen Schweißerschutzhelm mit Spritzer-9cä±rtzf«EBter.. und mit beim Schweißstromeinschalten vorschiebbarer blauer Scheibe zum Abblenden gegen schädliche Strahlen des elektrischen Sehweißlichtbogens.
Die verschiedensten Torschläge von Schweiß er Schutzhelmen mit beweglichen fenstern zum Schütze gegen Liehtbogenstrahlen sind gemacht worden, haben jedoch in der Praxis keinen Eingang gefunden. Klappbare Blendschutzscheiben sind deshalb ungeeignet, weil sie zum Verschwenken verhältnismäßig viel Zeit benötigen, in welcher Zeit schon schädliche Liehtbogenstrahlen in die Augen eindringen können? ferner können sich beim Verschwenken leicht Hindernisse in den Weg stellen, die das volle Schließen eines Fensters beeinträchtigen und damit auch dessen Schutzwirkung.
Ebenso sind vom elektrischen Schweißstrom abhängige Schließvorriehtungen für die Idchtbogensehutzfenster zu träge, da sie erst ansprechen, wenn der elektrische !Lichtbogen die maximale Stärke erreicht hat. Dieser Nachteil wird verstärkt, wenn die zum Schutz» gegen schädliche Lichtbogenstrahlen dienenden Scheiben klappbar ausgeführt sind. Die Neuerung beschränkt sich daher bewußt auf verschiebbare Scheiben zum Schütze gegen schädliche Lichtbogen-» strahlen, da verschiebbare Scheiben sofort bei Einleitung des Versehiebeweges wirksam werden, der zudem verhältnismäßig klein
ä s=p a:
Die vorher angeführten Mißstände werden neuerungsgemäß dadurch vermieden, daß die parallel zur Ebene des Spritzerschutzfensters zum Sehließen aufwärts verschiebbare Idehtbogenschutzscheibe mittels eines mechanischen Hebelgestänges und unter Zuhilfenahme eines pneumatisch beim Zudrücken der mit einem einen Blasebalg einschließenden Handschuh bekleideten und die Sehweißelektrode haltenden Hand ausdehnbaren und dabei einen Hub ausführenden laltenbalges hochziehbar, d.h, schließbar ist.
Der Torteil dieser pneumatisch mechanisch betriebenen Schließvorrichtung für die Lichtbogenschutzseheibe besteht darin, daß unmittelbar beim Erfassen der Elektrodenhalterung sich die Mehtbogensehutzscheibe zu schließen beginnt und die Schließbewegung beendet ist, wenn die für die Augen schädliche Strahlung des beim Schweißen entstehenden Idehtbogens einsetzt. Die in an sieh bekannter Weise in der Scheibenebene erfolgende Schließbewegung der blauen Idchtbogenschutzscheibe in Abhängigkeit von der Greifbewegung der zur Führung der Schweißelektrode dienenden. Hand sorgt für eine vorzeitige Abdeckung und mithin Schonung der Augen im Gegensatz zu den vorgeschlagenen, aber nicht in den Terkehr gebrachten Schließvorriehtungen, die erst beim Entstehen eines !Lichtbogens die Idchtbogenschutzscheiben zum Schließen veranlassen.
D«r aus dem Blasebalg im Isolierhandschuh, dem faltenbalg und dem sie verbindenden Iiuftdruckschlauch bestehende pneumatische Seil der Schließvorrichtung der Lichtbogenschutzscheibe kann im Rahmen der Neuerung auch aus einem an die Hubstange der Scheibe angeschlossenen Bowdenzug bestehen, dessen Auslöser so im Isolierhandschuh angeordnet ist, daß beim Ergreifen der Elektrodenhalterung die Scheibe aus der unwirksamen Stellung in die Schließstellung sich bewegt.
Eine andere Möglichkeit des Ersatzes des pneumatischen Teils der Schließvorrichtung für die ^ichtbogenschutzscheibe besteht nach der Jfeuerung darin, daß in einen elektrischen Stromkreis ein Hubmagnet eingeschaltet ist, der bei Unterstromsetzung das Hebelgestänge zum Hochziehen der Seheibe betätigt, wobei im Isolierhandschuh der Sehalter beim Ergreifen der Elektrodenhalterung zu bedienen geht.
Beim loslassen der Elektrode Öffnet das ^iehtbogenschutzfenster, nachdem der lichtbogen erloschen ist.
Der Gegenstand der Neuerung ist nachfolgend an Hand einer Zeichnung näher besehrieben.
Es zeigt:
lig. 1 den Schweißerschutzhelm und den ^solierhandschuh mit der von einer Hand erfaßten Elektrodenhalterung in Vorderansicht,
lig. 2 den Schweißerschutzhelm nach Üg. 1 in Seitenansicht,
lig. 3 das Spritzerschutzfenster und die senkrecht verschiebbare üchtbogensehutzscheibe im Querschnitt A- B nach lig. 1,
lig. 4 lenster und Scheibe von lig. 3 im Schnitt G-D von lig. 2,
lig. 5 den Luftgummisack im Isolierhandschuh zur Erzeugung des erforderlichen Luftdruckes zum Zuziehen der Lichtbogen— schutzscheibe im Schweißerschutzhelm und
lig· 6 den luftgummisaek oder Blasebalg im Isolierhandschuh nach dem festen Erfassen der Elektrode bzw. deren Halterung, dargestellt nach Schnittlinie E- 1 in lig. 1.
Der Oberteil 1 des Schutzhelms ist in den lig. 1 und 2 waagerecht durchgeschnitten und das obere Stück tiefer gelegt; dieses muß daher in Wirklichkeit als obere Abrundung in Erscheinung treten.
ίω. dem den K©pf des Sehweißers bedeckenden Heii 1 sind die beiden die Backen schützenden Seitenteile 2 mit dem das Fenster 3 aufweisenden und das G-esieht abdeckenden Mittelteil 4 angenietet· Auf der einen Seite des Fensters 3 nach Pig. 1 und zwar vorn links ist ein lagerbock 5 befestigt, an den der einarmige Hebel 6 angelenkt ist mit der an dessem freien Ende wie ein Pendel gelenkig aufgehängten Stange 7, Diese stellt die Verbindung her mit der senkrecht in der Maske 2 und parallel zu dem im Maskenmittelteil 4 fest angeordneten voll durchsichtigen Spritzsehutäsfenster 3 verschiebbaren liehtbogenschutzscheibe 8 mit bläulicher Farbe, das bei nicht ausgeführten Schweißarbeiten dem träger des Helms 1 freie klare Sicht gestattet, weil die bläuliche Scheibe8 sich unterhalb des Fensters 3 befindet. Erst, wenn der Hebel 6 angehoben wird, gelangt die^bläuliche Scheibe 8 unmittelbar
der
hinter das Fenster 3, so daß'den Schutzhelm 1 tragende Schweißer nicht nur vor Spritzern durch das Fenster 3 geschützt ist,sondern in gleicher Weise vor den grellen Strahlen eines beim Sehweißen entstehenden Lichtbogens durch die ebenfalls vor seinen Augen befindliche Scheibe 8. Das Anheben der bläulichen Scheibe 8 geschieht durch die Aufwärtsbewegung der Stange 9, die mit kürzerem Arm gelenkig am Hebel 6 angreift und deren anderes Ende mit der oberen beweglichen Absehlußplatte des Faltenbalgs 10 fest verbunden ist. Die untere Platte des Faltenbalgs 10 ist an
ic
die onsole 11 und damit am Seitenteil 2 des Helms 1 angeschraubt und über den Stutzen 12 an die als Sehlauch ausgebildete Druckluft zuführende leitung 13 angeschlossen, die im zum Umfassen als Blasebalg ausgebildeten luftsack 14 im Isolierhandschuh 15 endet. Beim Abziehen des Handschuhe 15 vermag die mit der Innenfläche den Balg 14 und über diesen die Elektrode bzw. deren Halterung 16 umgreifende Hand 17 den luftdruck im Schlauch 13
Wß.ü. somit im Faltenbalg 10 so zu steigern, daß die bläuliche Scheibe 3 aus der unteren unwirksamen Stellung in die wirksame obere Stellung gehoben wird» Fig. 3 sseigt die Itichtbogenschutzscheibe 8 in der geöffneten unteren, also unwirksamen Stellung. In den Hg. 5 und 6 ist der mit Luft ausgefüllte Raum, der rom Balg 14, dem Schlauch 13 und dem Faltenbalg 10 umschlossen ist, punktiert angedeutet. Ersichtlich ist in Fig. 5, daß die einge-* schlossene I<uft einen größeren Raum einnimmt, mithin unter einem geringeren 33ruck.steht als das in Fig. 6, wo die Hand 17 stärker zusammengeballt ist und infolgedessen einen höheren luftdruck erzeugt hat, der Fall ist. ler im Faltenbalg 10 ansteigende luftdruck bewirkt ein Strecken der Falten und damit das Hoehheben der Scheibe 8 zusammen mit der an der oberen Abschlußplatte fest sitzenden Stange 9 durch Hochsehwenken des" Stange 9 und Stange mit bläulicher Scheibe 8 tragenden einarmigen Hebels 6. Jetzt kann der Schweißer die Schweißarbeit unverzüglich beginnen, da der Sehweißstrom vor der Ergreifung des Isolierhandsehuhs 15 eingeschaltet ist. Über den Yentilstutzen 20 im Schlauch 13 kann bei Bedarf I*uft nachgefüllt bzw. der Druck der eingeschlossenen luft zwecks leichterer Überwindung der beim Hochziehen der Liehtbogenschutzscheibe 8 auftretenden Widerstände erhöht werden«
An Stelle des Faltenbalgs 10, des Schlauchs 13 und des Blasbalgs oder Iruftsaeks H kann auch ein Bowdenzug verwendet werden, der beispielsweise die Stange 9 und damit die Scheibe 8 hebt, wenn die Hand 17 im Isolierhandschuh 15 zur Faust geballt wird und dabei die Halterung 16 der Elektrode erfaßt.
Desgleichen kann die senkrechte Bewegung der stange 9 nach oben mit Hilfe eines ^Elektromagneten herbeigeführt werden, dessen Einschaltung unter Zuhilfenahme eines im Isolierhandsehuh untergebrachten Schalters ebenfalls beim Ballen der Hand 17 erfolgt.
Der vorgeschlagene Sehweißersehutzhelm 1 mit der vomdemSchweißvorgang voraufgehenden Ergreifen der Elektrodenhalterung 16 abhängigen Sehließen der Idchtbogensehutzscheibe 8 durch die im Isolierhandsehuh steekende Hand17 während des Zusammenballens ermöglicht auch Einhändera die Vornahme von Schweißarbeiten· Andererseits ist bei Personen, die noch beide Hgnde besitzen, die zweite Hand frei z. B, zum Halten und Bewegen des Werkstückes vor und während des S©hweißvorganges ·

Claims (4)

Willi Bareiß RA. 305688*"" 3.&.6|ai 1967 J Welzheim-Breitenfürst Aktenzeichen: B 67 636/3Od Gbm Schutz ansprüclie :
1.) Schweißerschutzhelm mit SpritzerscMutzfaisiffiD: und mit zum Schweißstromeinschalten in Schließstellung verschiebbarer blauer Scheibe zum Abblenden gegen schädliche Strahlen des elektrischen Schweißlichtbogens, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Ebene des Spritzerschutzfensters (3) zum Schließen aufwärts verschiebbare Lichtbogenschutzscheibe (8) mittels eines mechanischen Hebelgestänges (7,6,9) und unter Zuhilfenahme eines pneumatisch beim Zudrücken der mit einem einen Blasebalg (14) einschließenden Handschuh (15) bekleideten und die Schweißelektrode (16) haltenden Hand (17) aus-dehnbaren ündt.aabe.i -reinen. Hub ausführenden Faltenbalges (10) hochziehbar, d.h. schließbar ist (Fig. 1 bis 6).
2.) Schweißerschutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Schließen aufwärts verschiebbare Lichtbogenschutzseheibe (8) mittels einer senkrechten Stange (7) an dem freien Ende eines einarmigen und unter ZuMIf©nähme eines seitlich außen an der Gesichtsmaske (4-) befestigten Ijagerbockes; (5) schwenkbar am Schutzhelm (1) gelagerten Hebels (6) angelenkt ist, an welchem mit entsprechend kürzerem Hebelarm eine nahezu senkrecht bewegliche Stange (9) angehängt ist, die von der frei beweglichen oberen Abschlußplatte des am Seitenteil (2) des Schutzhelms mit der unteren und am Schlauch (13) angeschlossenen aufsitzenden 'Abschlußplatte des Faltenbalges (10) starr getragen ist und beim Erfassen der Elektrodenhalterung (16) mit der im Handschuh (15) steckenden und den Blasbalg (14) umschließenden Hand (17) unter Luftdruck einen Schließhub ausführt (Fig. 1, 2 und 5, 6).
3.) Sehweißerschutzhelm naeh mindestens einem der vorhergehend en Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Blasebalg (14), dem Schlauch (13) und dem Faltenbalg do) bestehende pneumatische 2!βϋ der Sehließvorrichtung der Idehtbogen-
f schutzscheibe (β) ist ersetzt durch einen Bowdendraht, derdi·
Stange (7) so mit dem.Auslöser im Isolierhandschuh (15) verbindet, daß die Hand beim Ergreifen der Elektrodenhalterung (16) die Scheibe (8) aus der unwirksamen Stellung in die Schließstellung sich bewegt (fig. 1 bis 6)#
4.) Sohweißerschutzhelm nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem blasebalg (14), dem Sehlauch (13) und dem Faltenbalg (1O) bestehende pneumatische ü?eil der Sehließvorrichtung der Liehtbogenschutzseheibe (8) ersetzt ist durch einen elektrischen Stromkreis, dessen Elektromagnet die senkrechte Bewegung der Stange 9 zum
- Schließen, der Seheibe (δ) vermittelt, sobald der im Isolierhandschuh (15) untergebrachte Sehalter von der die Elektrodenhalterung (16) ergreifenden und zum Ballen zusammengedrückten Hand (17) in die Einschaltstellung überführt ist (lig. 1 bis 6).
5«)SGhweißerschutzhelm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Yentilstutzen (20) vorgesehen ist zum eventuellen Bach- oder Auffüllen des aus dem faltenbalg (1O), % dem Sehlaueh (13) und dem Iqiftsaek bzw. Blasebalg (14) im
Isolierhandschuh (15) gebildeten geschlossenen 3Jufträum als pneumatisches Gestänge zum Hochziehen der Scheibe (β) über Hebel (β) und Stangen (7 und 9) (51Ig. 1 bis 6).
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