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DE19647516A1 - Trokarfixateur - Google Patents

Trokarfixateur

Info

Publication number
DE19647516A1
DE19647516A1 DE1996147516 DE19647516A DE19647516A1 DE 19647516 A1 DE19647516 A1 DE 19647516A1 DE 1996147516 DE1996147516 DE 1996147516 DE 19647516 A DE19647516 A DE 19647516A DE 19647516 A1 DE19647516 A1 DE 19647516A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trocar
base plate
rails
rail
surgical instrument
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996147516
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Lemke
Wolfgang Daum
Axel Winkel
Georg Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daum GmbH
Original Assignee
Daum GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7811913&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE19647516(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Daum GmbH filed Critical Daum GmbH
Priority to DE1996147516 priority Critical patent/DE19647516A1/de
Publication of DE19647516A1 publication Critical patent/DE19647516A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/34Trocars; Puncturing needles
    • A61B17/3403Needle locating or guiding means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/02Holding devices, e.g. on the body
    • A61M2025/028Holding devices, e.g. on the body having a mainly rigid support structure
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/02Holding devices, e.g. on the body

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Trokare der heutigen endoskopischen bzw. minimal invasiven Chirurgie weisen die Schwierigkeit auf, daß sie zwar den Zugang zum Patienteninneren offen halten, jedoch eine angestrebte Zugangsrichtung nicht gewähren können. Das Bauchgewebe gibt dem Trokar die Richtung vor, sofern dieser vom Chirurgen losgelassen wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dem Trokar eine definierte Zugangsrichtung vorgibt. Die Erfindung löst dieses Problem durch eine sich an der Patientenbauchdecke haltende Stützkonstruktion, an der der Trokar definiert in seiner Position und Raumrichtung fixiert werden kann, so daß die in den Patienteninnenraum führende Zugangsrichtung definiert bleibt, auch wenn der Chirurg den Trokar losläßt.
Die Erfindung wird in den folgenden Figuren erläutert:
Fig. 1 Seitenansicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 Frontansicht auf die Vorrichtung,
Fig. 3 Aufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 4 Aufsicht auf die Vorrichtung mit Fußgelenken und anderer Grundplatte,
Fig. 5 Aufsicht auf die Vorrichtung mit gedrehter Grundplatte.
Die gesamte Vorrichtung ist auf einer sichelförmigen Grundplatte 9 aufgebaut. Diese Grundplatte kann mit Pflastern auf die z. B. Bauchdecke des Patienten geklebt werden, um an diesem fixiert zu werden oder die Grundplatte 9 ist mit einer entsprechenden Klebeschicht auf ihrer Unterseite versehen. Die Grundplatte 9 ist aus einem elastischen Material gefertigt, damit sie sich an die Wölbung des menschlichen Körpers anpaßt.
Auf der Grundplatte sind zwei annährend halbkreisförmige Schienen 1 und 3 aufgebaut. Schiene 3 kann über ein Gelenk 7 an der Schiene 1 mittels eines Führungsschlittens 2 verschoben werden.
Mittels einer z. B. aus einer Bandfeder 6 bestehenden Klemm- oder Bremsvorrichtung des Schlittens 2 wird die Schiene 3 relativ zur Schiene 1 festgesetzt.
Ein zweiter Schlitten 4 kann entlang der Schiene 3 verschoben werden. Dieser Schlitten 4 kann ebenfalls über eine z. B. Bandfeder 6 an der Schiene 3 festgesetzt werden. An diesem zweiten Schlitten 4 ist eine Halterung 5 zur Aufnahme eines Trokars, Endoskops oder Instrumentes befestigt.
Die gesamte Vorrichtung ist derart konstruiert, daß ein in die Halterung 5 eingesetzter Trokar bei jeder Verschiebung der Schlitten 2 oder 4 um einen Drehpunkt 8 dreht, der sich unterhalb der Grundplatte 9 im Inneren der Bauchdecke befindet.
Der Trokar ist in seiner Raumrichtung relativ zum Körper des Menschen fixiert, da er durch zwei Punkte gehalten wird. Der erste Punkt ergibt sich aus der Position der Halterung 5 an der Vorrichtung. Der zweite Punkt ergibt sich aus dem Drehpunkt des Trokars im Gewebe (z. B. Fettgewebe der Bauchdecke, wenn die Vorrichtung in der Laparoskopie eingesetzt wird).
Die Schienen 1 und 3 können wie in den Figuren gezeigt, rechtwinklig zueinander stehen, müssen es aber nicht.
Die Schlitten 2 und 4 können auch pneumatisch, permanentmagnetisch oder elektromagnetisch an den Schienen 1 und 3 gebremst werden.
Die geteilte Grundplatte 10 kann, wie in Fig. 4 gezeigt, auch unterhalb der Vorrichtung mit Scharnieren 11 befestigt sein, damit man die ganze Apparatur bei einer notwendig gewordenen Umstellung von einer endoskopischen auf eine offene konventionelle Operationsmethode schnell wegklappen kann.
Die Vorrichtung kann, wie in Fig. 5 gezeigt, auch mit einer um 90° gedrehten Grundplatte 9 aufgebaut sein. Dadurch ist es möglich, Endoskope oder Instrumente auszutauschen und/oder Veränderungen (z. B. durch Konvertoren oder Reduzierhülsen) am Trokar vorzunehmen. Es ist auch möglich, die gesamte Vorrichtung bei Notwendigkeit aus dem Operationsgebiet herauszunehmen.
Bezugszeichenliste
1
annähernd halbkreisförmige Schiene
2
Führungsschlitten für Schiene
3
an Schiene
1
3
annähernd halbkreisförmige Schiene
4
Führungsschlitten auf Schiene
3
5
Halterung
5
für Trokar
6
Bandfeder
6
, Halter, Bremsvorrichtung
7
Gelenk der Schiene
3
8
geometrischer Drehpunkt
9
Grundplatte, elastisch
10
geteilte Grundplatte, elastisch
11
Gelenke

Claims (8)

1. Vorrichtung zur räumlichen Fixierung eines chirurgischen, durch die Patientenhaut durchzuführenden Instruments oder Geräts, vorzugsweise eines medizinischen Trokars oder Endoskops, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Stützkonstruktion am Körper des Menschen vorzugsweise durch Kleben befestigt ist und den Trokar relativ zum Körper in einer definierten Raumlage hält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trokar durch mindestens zwei Befestigungspunkte definiert ist, die sich ergeben aus der Halterung (5) an der Stützkonstruktion und dem Drehpunkt im Gewebe des Patienten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Trokarfixpunkt (5) über zwei sich an zwei Schienen (1, 3) entlanglaufenden Schlitten (2, 4) verstellen läßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung auf eine elastische Grundplatte (9) aufgebaut ist, die an den Körper des Menschen geklebt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (2, 4) mittels Bremsvorrichtung bzw. Halterung (6) an den Schienen (1, 3) festgesetzt werden können.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen bzw. Bremsvorrichtungen (6) mechanisch, pneumatisch oder permanent- oder elektromagnetisch an den Schienen (1, 3) bremsen können.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Vorrichtung oder Teile davon anstatt am Körper des Menschen auch am OP-Tisch befestig sein kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Vorrichtung an einem separaten Träger befestigt sein kann.
DE1996147516 1996-11-16 1996-11-16 Trokarfixateur Withdrawn DE19647516A1 (de)

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