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DE1962131B1 - Automatische Formanlage und Betriebsverfahren hierzu - Google Patents

Automatische Formanlage und Betriebsverfahren hierzu

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Publication number
DE1962131B1
DE1962131B1 DE19691962131 DE1962131A DE1962131B1 DE 1962131 B1 DE1962131 B1 DE 1962131B1 DE 19691962131 DE19691962131 DE 19691962131 DE 1962131 A DE1962131 A DE 1962131A DE 1962131 B1 DE1962131 B1 DE 1962131B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
station
unloading station
shaped trough
traverse
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19691962131
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Becke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Badische Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Badische Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
Application filed by Badische Maschinenfabrik GmbH filed Critical Badische Maschinenfabrik GmbH
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Priority to US97123A priority patent/US3682236A/en
Priority to FR707044705A priority patent/FR2070816B1/fr
Priority to JP45110349A priority patent/JPS4836807B1/ja
Publication of DE1962131B1 publication Critical patent/DE1962131B1/de
Priority to US00272750A priority patent/US3743004A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine automatische Form- wandern die Formpakete bzw. die mit Formkasten
anlage, bei der eine Mehrzahl von in Linearbewe- versehenen Formen durch das Versetzen in die ein-
gungsvorgängen bewegbaren Traversenwagen die von zelnen horizontal übereinanderliegenden Bahnebenen
einer Nebenstrecke übernommenen gießfertigen For- ihrerseits in vertikalen Umlauf ebenen, zwischen denen
men über eine Aufgabestation zur Gießstation und 5 jeweils ein seitliches Versetzen nach einem Umlauf
von dort über eine Kühlstrecke zur Entladestation möglich ist.
transportiert, wobei umsetzbare Beschwergewichte Ausgehend von dieser Grundkonzeption ergeben vorgesehen sind, die vor der Gießstation auf die sich verschiedene vorteilhafte konstruktive Einzel-Formen aufgesetzt werden. Außerdem wird ein vor- lösungen. Es kann insbesondere zweckmäßig sein, in teilhaftes Betriebsverfahren angegeben. io der Entladestation einen Dreifachquerwagen vorzu-
Moderne automatische Formanlagen sollen einen sehen, der mit einem Formpaketübersetzer verbungeringen Platzbedarf hinsichtlich der benötigten den ist. Diese Formpaketübersetzerstation kann da-Grundfläche aufweisen und leicht an verschiedene bei vorteilhaft als Vorschubrinne ausgebildet sein, Formen und verschiedene Abkühlzeiten unterschied- welche unmittelbar an den U-förmigen Trog eines licher Gußstücke anpaßbar sein. Bekannt sind, bei- 15 Traversenwagens heranreicht und von der Entladespielsweise durch die USA.-Patentschrift 3 029 482, Station her über eine rechtwinklig zur Vorschubautomatische Formanlagen, bei denen zwei Reihen richtung einmündende Aufnahmerinne beschickt von Formkasten nebeneinander transportiert werden, wird, in der die Formpakete mittels eines bekannten wobei das Zulegen und Leeren der Formkasten in Antriebs so weit vorgeschoben werden, daß sie in die entsprechenden Schleifenstrecken erfolgt. Bei einer 20 Vorschubrinne und damit in den Arbeitsbereich eines derartigen automatischen Formanlage übernimmt die dort vorgesehenen Antriebselementes gelangen (Koor-Transportvorrichtung der Formkasten zusätzlich den dinatenübersetzer).
Transport der Beschwergewichte, die vor dem Ab- Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform
guß auf die gießfertigen Formen aufgesetzt werden kann der Formpaketübersetzer in Form einer
müssen. 25 Schwenkrinne ausgebildet sein, die zwischen einer
Die bisher vorbekannten Anlagen ergeben bei lan- Aufnahmelage im Anschluß an die Entladestation
gen Kühlzeiten wegen der großen Krümmungsradien und einer Abgabelage parallel zur Längsachse der
der Standbahnen, mit denen ein Umlaufen in horizon- Traversenwagen schwenkbar ist (Schwenkübersetzer),
taler Ebene innerhalb der Kühlstrecke verwirklicht Da ein dichtes Anschließen der Schwenkrinne an den
wird, einen sehr großen Platzbedarf. Außerdem wer- 30 U-förmigen Trog des Querwagens gewünscht wird,
den sehr viele Formkasten benötigt, weil die Form- sind zweckmäßig kreisbogenförmige Anpassungen
kasten die ganze Kühlstrecke ebenfalls durchlaufen zwischen der Schwenkrinne und dem U-förmigen
müssen. Trog des Traversenwagens vorzusehen. In der
Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, Schwenkrinne befindet sich ebenfalls ein entsprecheneine automatische Formanlage zu schaffen, die bei 35 des Antriebsmittel, welches das Ausstoßen des Formgeringem Platzbedarf der überbauten Grundfläche paketes und das Einführen in den U-förmigen Trog eine gute Raumausnutzung und eine universelle An- des anliegenden Traversenwagens ermöglicht,
passungsmöglichkeit an verschiedene Kühlzeiten Bei einer weiteren empfehlenswerten Ausführungsbietet. Außerdem soll der Aufbau einfach und damit form kann die Entladestation mit dem über der Fahrwenig störanfällig gestaltet sein und die Zahl der im 40 strecke verfahrbar angeordneten Dreifachquerwagen Zyklus verwendeten Formkasten verringern. Das in der Weise ausgebildet sein, daß ein Formpaket-Kennzeichnende der Erfindung ist darin zu sehen, abstoßer, ein Beschwergewichtsumsetzer und ein daß mindestens zwei in verschiedenen horizontalen Formkastenumsetzer vorgesehen sind. Eine zweck-Ebenen liegende Fahrstrecken übereinander angeord- mäßige Form des Beschwergewichtsumsetzers kann net sind, daß an den Enden dieser Fahrstrecken heb- 45 dabei in der Weise ausgebildet sein, daß in dem ver- bzw. senkbare Endstücke vorgesehen sind, daß die fahrbaren Dreifachquerwagen eine steuerbare Klam-Nebenstrecke mit einer Fahrstrecke durch die Ent- mervorrichtung angeordnet ist, die in ein angepaßtes ladestation und durch die Aufgabestation verbunden Trageprofil des Beschwergewichtes eingreift,
ist, daß die Traversenwagen mindestens zwei Abstell- Zum Abnehmen der leeren zusammengesetzten platze aufweisen, wobei mindestens ein freier Abstell- 50 Formkasten in der Entladestation und zu deren Überplatz zur Aufnahme der Form und mindestens ein gäbe auf eine Rollenbahn erscheint es zweckmäßig, weiterer Abstellplatz innerhalb eines U-förmigen ein unmittelbar an den in der Entladestation befind-Troges zur Aufnahme der ausgestoßenen Formpakete liehen Traversenwagen anstoßendes Teilstück der und zum Transport der Beschwergewichte vorgesehen Rollenbahn heb- und senkbar auszubilden,
ist, daß in der Entladestation und in der Aufgabe- 55 Ein vorteilhaftes Betriebsverfahren kann mit der station eine Vorrichtung zum Umsetzen der Be- angegebenen Formanlage dadurch ausgeführt werden, Schwergewichte zwischen Form und U-förmigem Trog daß in der Entladestation das in einem Trog auf dem des Traversenwagens angebracht ist und daß die auf Traversenwagen befindliche Formpaket einseitig den Traversenwagen transportierten Formen und nach einer Vibrationsstrecke abgegeben wird, wäh-Formpakete vertikal parallele Umlaufebenen bestim- 60 rend die Form auf der anderen Seite nach Abheben men, zwischen denen die aus den Formkasten aus- des aufliegenden Beschwergewichtes zum Ausstoßen gestoßenen Formpakete versetzt werden. Ein der- des Formpaketes in den Bereich des Formpaketüberartiger konstruktiv einfacher Aufbau besitzt außer setzers wandert, daß die leeren Formkasten in der der Nebenstrecke mit Formmaschine und Zulegegerät Nebenstrecke zur Formmaschine und nach dem Abnur im wesentlichen lineare Fahrstrecken, die sich in 65 formen und Herstellen der gießfertigen Formen zur mehreren horizontal übereinanderliegenden Bahn- Aufgabestation wandern, daß das Beschwergewicht ebenen erstrecken. Da sich auf den einzelnen Tra- in der Entladestation auf den U-förmigen Trog des versenwagen mindestens zwei Abstellplätze befinden, halbleeren Traversenwagens umgesetzt und von
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diesem bis zur Aufgabestation transportiert wird, daß Hilfe des Querantriebs 26, 27 möglich ist. Der Vordas ausgestoßene Formpaket durch den Formpaket- schub auf der Nebenstrecke 4 erfolgt mit Hilfe einer übersetzer in den U-förmigen Trog eines Traversen- Antriebsvorrichtung 28, 29. Zum Transport innerwagens eingelegt wird, daß in der Aufgabestation das halb der Entladestation 3 ist ein weiterer Antrieb 30, Beschwergewicht vom U-förmigen Trog auf die gieß- 5 31 vorgesehen. Zum Ausstoßen des Formpaketes 17 fertige Form umgesetzt wird, daß längs der Gieß- in der Entladestation 3 dient ein Ausstoßer 22, welstrecke die Traversenwagen, jeweils mit Beschwer- eher das aus Formoberkasten 12 und Formuntergewichten, Formen und Formpaketen beladen, bis kasten 13 gelöste Formpaket 17 über eine Aufnahmezum einen Endstück der Fahrstrecke wandern, dort rinne 32 in eine parallel zur Längsachse der Train eine in einer anderen Bahnebene liegende Fahr- io versenwagen 5 liegende Vorschubrinne 33 des Koorstrecke umgesetzt werden, diese bis zum anderen dinatenübersetzers 41 transportiert. Innerhalb dieser Endstück der Fahrstrecke durchlaufen und wieder in Vorschubrinne 33 wird das Formpaket 17 durch die Fahrbahnebene der Fahrstrecke umgesetzt wer- einen Zusatzantrieb 34 in den U-förmigen Trog 16 den. Bei diesem Betriebsverfahren ergibt sich in ein- des anliegenden Traversenwagens 5 eingeschoben, fachen Linearbewegungsvorgängen eine sehr günstige 15 Das Umsetzen des Beschwergewichtes 18 von der Ausnutzung der Gesamtanlage. Form 14 auf den U-förmigen Trog 16 erfolgt in der In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Entladestation 3 mit Hilfe einer entsprechend verGegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. schiebbaren und hebbaren Klammervorrichtung 35, Es zeigt die an dem Dreifachquerwagen 20 angeordnet ist. Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine 20 Zur Übergabe der Form 14 vom Abstellplatz 11 des Formanlage gemäß der Erfindung mit Koordinaten- Traversenwagens 5 innerhalb der Entladestation 3 ist übersetzer, ein heb- und senkbares Teilstück 36 vorgesehen, wel-Fig. 2 eine Draufsicht nach Fig. 1 mit Schwenk- ches mit einem Hubantrieb 37 in Verbindung steht, übersetzer, An die Entladestation 3 schließt sich eine Vibra-Fi g. 3 eine Vorderansicht der Entladestation. 25 tionsstrecke 38 an, auf die die Formpakete 17 aus den Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 ist eine U-förmigen Trögen 16 der Traversenwagen 5 durch lineare Fahrstrecke 1 gezeigt, die über eine Aufgabe- den Antrieb 30, 31 der Entladestation 3 abgegeben station 2 und eine Entladestation 3 mit einer Neben- werden. Innerhalb dieser Vibrationsstrecke 38 wird strecke 4 in Verbindung steht. Unterhalb der I. Fahr- das im Formpaket 17 eingeschlossene Gußstück vom strecke 1, auf der aneinander anliegende Traversen- 30 Sand befreit und abtransportiert, wagen 5 mit Hilfe eines Stoßantriebs 6, 7 bewegbar Sämtliche Antriebsvorrichtungen der Ausführungssind, befindet sich, wie in F i g. 3 erkennbar, in einer beispiele sind als einzeln oder paarweise zusammentieferliegenden horizontalen Bahnebene eine II. Fahr- wirkende hydraulische Stoßantriebe ausgebildet. Es strecke 8. Zwischen diesen Fahrstrecken 1, 8 lassen können jedoch beliebige andere bekannte Antriebe sich die Traversenwagen 5 durch senk- bzw. hebbare 35 zur Erzeugung von Linearbewegungen angewendet Endstücke 9,10 vertikal versetzen. werden.
Die Traversenwagen 5 bilden auf ihrer einen Seite Bei der Ausführungsform der F i g. 2 ist an Stelle (vgl. Fig. 3) einen freien Abstellplatz 11 zum Ab- eines aus Aufnahmerinne 32 und Vorschubrinne setzen der aus einem Formoberkasten 12 und einem 33 bestehenden Koordinatenübersetzers 41 ein Formunterkasten 13 zusammengesetzten Form 14 40 Schwenkübersetzer 42 zwischen der Entladestation 3 und auf der anderen Seite einen weiteren Abstellplatz und den Traversenwagen 5 vorgesehen. Dieser 15 innerhalb eines U-förmigen Troges 16, der auf den Schwenkübersetzer 42 besteht aus einer Schwenk-Traversenwagen 5 jeweils fest angeordnet ist. Der rinne 39, in die jeweils ein Formpaket 17 mit Hilfe U-förmige Trog 16 dient zur Aufnahme von Form- des Ausstoßerantriebs 22 eingestoßen werden kann, paketen 17, welche aus dem mit Formsand umklei- 45 Danach schwenkt die Schwenkrinne 39 aus ihrer Aufdeten Gußstück bestehen. Auf der Form 14 bzw. auf nahmestellung senkrecht zur Längsrichtung der Tradem U-förmigen Trog 16 ist wahlweise ein Beschwer- versenwagen 5 in die Längsrichtung und übergibt mit gewicht 18 aufgelegt, das in der Entladestation 3 von Hilfe einer eingebauten Ausstoßvorrichtung 40 das der zur Trennung bestimmten Form 14 abgenom- Formpaket 17 auf den Abstellplatz 15 innerhalb des men und auf den U-förmigen Trog 16 umgesetzt 50 U-förmigen Troges 16. Die übrigen in F i g. 2 nicht wird. näher erläuterten Bauteile entsprechen denen der
Die in der Entladestation3 ankommenden ab- Fig. 1.
gegossenen Formen 14 mit aufgelegten Beschwer- Nachfolgend soll die Betriebsweise der autogewichten 18, die bereits von der Gießstrecke 19 matischen Formanlage kurz erläutert werden, kommend eine Linearbewegung in der II. Fahr- 55 Ausgangspunkt bildet ein in der Entladestation 3 strecke 8 ausgeführt haben, gelangen in den Arbeits- befindlicher Traversenwagen 5, auf dem sich auf dem bereich eines Dreifachquerwagens 20, mit dessen Abstellplatz 15 innerhalb des U-förmigen Troges 16 Hilfe die drei Operationen: Formpaket abstoßen, ein Formpaket 17 befindet, während auf dem Absteil-Beschwergewicht umsetzen und Formkasten umset- platz 11 zunächst eine aus Formoberkasten 12 und zen, im Zuge einer Hin- und Herfahrt ausgeführt 60 Formunterkasten 13 zusammengesetzte und abgegoswerden. Die Formkasten 12,13 wandern durch einen sene Form 14 mit aufgelegtem Beschwergewicht 18 Formkastenreiniger 21 in ein Trenngerät 23, von dem abgestellt ist. Mit Hilfe des Dreifachquerwagens 20 nacheinanderfolgend der Formoberkasten 12 und der wird zunächst das Beschwergewicht 18 von der Formunterkasten 13 auf der Nebenstrecke 4 zu einer Klammervorrichtung 35 ergriffen und mit einer Hebe-Formmaschine 24 transportiert werden. Hinter der 65 vorrichtung 43 angehoben, während ein Paketabschie-Formmaschine 24 ist ein Zulegegerät 25 vorgesehen, ber 44 durch seine zugeordnete Hubvorrichtung 45 in von dem die zugelegten Formen 14 in die Aufgabe- die tiefste Stellung gebracht wird (vgl. Fig. 3). Ferstation 2 gelangen, in der eine Querverschiebung mit ner wird das Teilstück 36 durch den Hubantrieb 37
angehoben, wobei sich die auf diesem Teilstück 36 stehende Form 14 und über ein Druckstück 47 am Teilstück 36 auch die auf dem Abstellplatz 11 befindliche Form 14 so anheben, daß Vorsprünge 48 am Unterkasten 13 der auf dem Teilstück 36 abgesetzten Form 14 frei von ihrer Auflage in mit dem Dreifachquerwagen 20 verbundenen Tragearmen 46 werden. Danach verfährt der Dreifachquerwagen 20 zunächst nach rechts. Dabei wird das Formpaket 17 aus dem U-förmigen Trog 16 nach der Vibrationsstrecke 38 ausgeschoben und das Beschwergewicht 18 auf dem U-förmigen Trog 16 abgesetzt. Jetzt wird der Paketabschieber 44 in seine höchste Stellung gebracht und die auf dem Abstellplatz 11 befindliche Form 14 durch Ablassen dieses Teilstücks 36 in seine tiefste Stellung in die Lagerung an den Tragearmen 46 des Dreifachquerwagens 20 eingelegt. Nunmehr verfährt der Dreifachquerwagen 20 nach links (vgl. Fig. 3), wobei die Form 14 den Abstellplatz 11 freigibt und alle vor ihr stehenden Formen 14 um eine Teilung weiterschiebt. Damit gelangt eine weitere Form 14 in den Bereich des Ausstoßerantriebs 22, der die Fonnpakete 17 herauslöst und nach dem Koordinatenoder Schwenkumsetzer 32, 33; 39, 40 abgibt. Die nunmehr leeren Formkasten 12,13 wandern in den Formkastenreiniger 21, werden im Trenngerät 23 getrennt und der Formmaschine 24 zugeführt, welche nacheinanderfolgend Formoberkasten 12 und Formunterkasten 13 abformt. Über das Zulegegerät 25 entstehen nach dem Einlegen der Kerne jeweils fertige Formen, die in die Aufgabestation 2 gelangen. Diese werden in der Aufgabestation 2 auf dem Abstellplatz 11 des eingefahrenen Traversenwagens 5 abgesetzt und durch Umsetzen des Beschwergewichtes 18, das zwischen der Entladestation 3 und der Aufgabestation 2 von den U-förmigen Trögen 16 der Traversenwagen 5 transportiert wird, beschwert. Danach sind die Formen 14 gießfertig und wandern zum Abguß zur Gießstrecke 19. Am Ende der I. Fahrstrecke 1 werden die Traversenwagen 5 auf die II. Fahrstrecke 8 abgesenkt und an deren Ende wieder auf die I. Fahrstrecke 1 vor der Entladestation 2 angehoben.
Der Traversenwagen 5 verläßt die Entladestation 3 mit leeren Abstellplätzen 11, 15, wobei auf den U-förmigen Trog 16 das Beschwergewicht 18 aufgelegt ist. Nun gelangt der leere Traversenwagen 5 in den Bereich des Koordinaten- oder Schwenkübersetzers 32, 33; 39, 40, der jeweils das Formpaket 17 aus der Entladestation 3 aufnimmt und in den U-förmigen Trog 16 des Traversenwagens 5 vorstößt. Danach wandert der Traversenwagen 5 mit freien Abstellplätzen 11, d.h. mit halber Belegung, auf der I. Fahrstrecke 1 zur Aufgabestation 2. Auf diesem Transportweg befindet sich das Formpaket 17 innerhalb des U-förmigen Troges 16, der das Beschwergewicht 18 trägt.
Die II. Fahrstrecke 8 wird mit auf beiden Abstellplätzen 11, 15 belegten Traversenwagen 5 durchlaufen. Dabei ist der Abstellplatz 11 jedes Traversen-Wagens 5 mit einer abgegossenen Form 14 mit aufgelegtem Beschwergewicht 18 belegt, und auf dem anderen Abstellplatz 15 innerhalb des U-förmigen Troges 16 befindet sich ein Formpaket 17.
Sowohl die Formpakete 17 als auch die Formen 14 bewegen sich durch die Anwendung horizontal übereinanderliegender Fahrstrecken 1, 8 für sich betrachtet in zueinander parallelen Vertikalebenen, wobei sich die Zahl der Fahrstrecken und deren Länge nach der jeweils gewünschten Produktion bestimmen.
An Stelle von zwei Abstellplätzen können auf jedem Traversenwagen auch gegebenenfalls mehrere Abstellplätze vorgesehen sein, wobei sich jedoch im allgemeinen an einen freien Abstellplatz ein oder mehrere Abstellplätze innerhalb des U-förmigen Troges 16 anschließen. Diese Maßnahme dient besonders der Erreichung langer Abkühlzeiten bei kurzer Fahrstrecke.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Automatische Formanlage, bei der eine Mehrzahl von in Linearbewegungsvorgängen bewegbaren Traversenwagen die von einer Nebenstrecke übernommenen gießfertigen Formen über eine Aufgabestation zur Gießstation und von dort über eine Kühlstrecke zur Entladestation transportiert, wobei umsetzbare Beschwergewichte vorgesehen sind, die vor der Gießstation auf die Formen aufgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei in verschiedenen horizontalen Ebenen liegende Fahrstrecken (1, 8) übereinander angeordnet sind, daß an den Enden dieser Fahrstrecken (1, 8) heb- bzw. senkbare Endstücke (9,10) vorgesehen sind, daß die Nebenstrecke (4) mit einer Fahrstrecke (1) durch die Entladestation (3) und durch die Aufgabestation (2) verbunden ist, daß die Traversenwagen (5) mindestens zwei Abstellplätze (11, 15) aufweisen, wobei mindestens ein freier Abstellplatz (11) zur Aufnahme der Form (14) und mindestens ein weiterer Abstellplatz (15) innerhalb eines U-förmigen Troges (16) zur Aufnahme der ausgestoßenen Formpakete (17) und zum Transport der Beschwergewichte (18) vorgesehen ist, daß in der Entladestation (3) und in der Aufgabestation (2) eine Vorrichtung zum Umsetzen der Beschwergewichte (18) zwischen Form (14) und U-förmigem Trog (16) des Traversenwagens (5) angebracht ist, und daß die auf den Traversenwagen (5) transportierten Formen (14) und Formpakete (17) vertikal parallele Umlaufebenen bestimmen, zwischen denen die aus den Formkasten (12,13) ausgestoßenen Formpakete (17) versetzt werden.
2. Formanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Entladestation (3) ein Dreifachquerwagen (20) vorgesehen ist, der mit einem Formpaketübersetzer (41, 42) verbunden ist.
3. Formanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Formpaketübersetzer als Koordinatenübersetzer (41) derart ausgebildet ist, daß eine Vorschubrinne (33) jeweils an den U-förmigen Trog (16) eines Traversenwagens (5) heranreicht, in die von der Entladestation (3) eine Aufnahmerinne (32) rechtwinklig einmündet, wobei Vorschubrinne (33) und Aufnahmerinne (32) an sich bekannte Vorschubantriebe (22, 34) aufweisen.
4. Formanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Formpaketübersetzer als Schwenkübersetzer (42) derart ausgebildet ist, daß eine Schwenkrinne (39) zwischen einer Aufnahmelage im Anschluß an die Entladestation (3) und einer Abgabelage im Anschluß an den U-förmigen Trog (16) eines Traversenwagens (5) schwenkbar
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ist und einen an sich bekannten Vorschubantrieb (40) aufweist.
5. Formanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten- und Bodenteile der Schwenkrinne (39) und des U-förmigen Troges (16) kreisbogenförmig angepaßt sind.
6. Formanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladestation (3) mit dem über der Fahrstrecke (1) verfahrbar angeordneten Dreifachquerwagen (20) in der Weise ausgebildet ist, daß ein Formpaketabstoßer, ein Beschwergewichtsumsetzer und ein Formkastenumsetzer vorgesehen sind.
7. Formanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschwergewichtsumsetzer eine steuerbare Klammervorrichtung (35) aufweist, die in ein angepaßtes Trageprofil des Beschwergewichtes (18) eingreift.
8. Formanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übergabe der leeren zusammengesetzten Formkasten (12,13) auf eine Rollbahn in der Entladestation (3) das unmittelbar an den in der Entladestation (3) befindlichen Traversenwagen (5) anstoßende Teilstück (36) heb- und senkbar ausgebildet ist.
9. Betriebsverfahren für eine automatische Formanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Entladestation (3) das in einem U-förmigen Trog (16) auf dem Traversenwagen (5) befindliche Formpaket (17) einseitig nach einer Vibrationsstrecke (38) abgegeben wird, während die Form (14) auf der anderen Seite nach Abheben des aufliegenden Beschwergewichtes (18) zum Ausstoßen des Formpaketes (17) in den Bereich des Formpaketübersetzers (41,42) wandert, daß die leeren Formkasten (12,13) in der Nebenstrecke (4) zur Formmaschine (24) und nach dem Abformen und Herstellen der gießfertigen Formen (14) zur Aufgabestation (2) wandern, daß das Beschwergewicht
(18) in der Entladestation (3) auf den U-förmigen Trog (16) des halbleeren Traversenwagens (5) umgesetzt und von diesem bis zur Aufgabestation (2) transportiert wird, daß das ausgestoßene Formpaket (17) durch den Formpaketübersetzer (41, 42) in den U-förmigen Trog (16) eines Traversenwagens (5) eingelegt wird, daß in der Aufgabestation (2) das Beschwergewicht (18) vom U-förmigen Trog (16) auf die gießfertige Form (14) umgesetzt wird, daß längs der Gießstrecke
(19) die Traversenwagen (5), jeweils mit Formen (14), Beschwergewichten (18) und Formpaketen (17) beladen, bis zum einen Endstück (9) der Fahrstrecke (1) wandern, dort in eine in einer anderen Bahnebene liegende Fahrstrecke (8) umgesetzt werden, diese bis zum anderen Endstück (10) der Fahrstrecke (1) durchlaufen und wieder in die Fahrbahnebene der Fahrstrecke (1) umgesetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
copy 109 544/134
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