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DE1962110A1 - Selbstfahrender Maehdrescher mit Axialdreschtrommel und ihr nachfolgender Reinigungsvorrichtung - Google Patents

Selbstfahrender Maehdrescher mit Axialdreschtrommel und ihr nachfolgender Reinigungsvorrichtung

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Publication number
DE1962110A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combine harvester
cleaning device
screw
harvester according
width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691962110
Other languages
English (en)
Inventor
Depauw Richard A
Knapp William H
Gochanour Caroll Q
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Publication of DE1962110A1 publication Critical patent/DE1962110A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/02Threshing apparatus with rotating tools
    • A01F7/06Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

11. Dezember 1969 V ^Jtatmut JZoepie 8 München 5,
s~» /rt /> Erhardtstraße 11 J-/*
'ng. Cati O. <<.oepke Telefon 240675
Patentanwalt·
International Harvester Company
401, North Michigan Avenue
Chicago, Illinois 6O6II (V.St.A.)
Selbstfahrender Mähdrescher mit Axialdreschtrommel und ihr nachfolgender Reinigungsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf einen selbstfahrenden Mäh= drescher mit zwischen den angetriebenen Vorderrädern oberhalb deren Achse in Längsrichtung der Maschine ange= ordneter Axialdreschtrommel und ihr hinter den Vorder= rädern nachfolgender, tiefer gelegener Reinigungsvor= richtung.
Immer war die Behandlung und Führung des anfallenden Erntegutes bei Mähdreschern ein besonders wichtiger Paktor. Mußte das Erntegut, während es gedroschen, ge= trennt, gereinigt und gespeichert wurde bei den früheren Ausführungen dieser Maschine einen sehr gewundenen Weg durchlaufen, so geht in der neueren Entwicklung das Streben dahin, das Erntegut möglichst geradlinig zu führen und, wo es möglich ist, hierbei die Schwerkraft auszunutzen. Dies führt zur Vereinfachung und zur Ein= sparung an Energie. Die hierbei verwendeten Dresch-, Trenn- und Reinigungsvorrichtungen waren an dieser Maschine stets von gleicher Breite und paßten zwischen die großen Antriebsräder der Maschine; dementsprechend wurde das Gut in einem Band gleichbleibender Breite durch die Maschine geführt.
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Wenn auch diese Maschinengattung technisch recht ausge= reift ist, so stellt bei der großen Menge des die Maschine durchlaufenden Erntegutes schon eine Leistungssteigerung um wenige Prozent oder eine Verminderung der Körnerver= luste um wenige Prozent ein beachtlicher Portschritt dar. Einer der die Leistung eines Mähdreschers bestimmenden Paktoren ist die verfügbare Gesamtreinxgungsflache. Eine Reinigungsvorrichtung einer gegebenen Fläche kann bei noch annehmbaren Körnerverlusten nur eine gewisse Höchstmenge an Erntegut verarbeiten, übersteigt die anfallende Menge diese Höchstmenge, so führt dies zu einem unverhältnis= mäßig großen Anstieg an Kornverlusten. Somit stellt die Reinigungsvorrichtung einen Engpaß dar, der die durch die Maschine in befriedigender Weise zu verarbeitende Menge an Erntegut bestimmt. Daher haben alle an der Dresch- und Trennvorrichtung vorgenommenen Verbesserungen eine Reini= gungsvorrichtung zur Voraussetzung, die eine größere Menge an Erntegut verarbeiten kann. Diese Leistungssteigerung setzt aber voraus, daß die Reinigungsvorrichtung eine größere Fläche hat. Sie zu verbreiteren, würde bei in gleichbleibender Breite durch die Maschine geführtem Band an Erntegut wenig wirkungsvoll sein; würde man die Reini= gungsflache nach hinten erweitern, so hat dies zur Folge, daß der Mähdrescher in seinen gesamten Längenabmessungen größer und damit schwerer werden muß, was man vermeiden will.
Um dieses Problem zu lösen, geht die Erfindung einen neu= artigen Weg, der sich bei dem eingangs umschriebenen Mäh= drescher dadurch auszeichnet, daß unterhalb der Dresch= vorrichtung ein mit das anfallende Gut rückwärts weiter= leitenden Fördermitteln zusammenwirkendes Sammelbrett angeordnet ist, dessen Breite geringer ist als der Abstand der Vorderräder und an dessen hinter den Vorderrädern liegender Querkante eine Verteilervorrichtung und in
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ihrem Ausstreubereich die Reinigungsvorrichtung ange= ordnet sind, und die Breite dieser beiden Vorrichtungen größer ist als die Breite der Dreschvorrichtung. Die Bedeutung dieser technischen Lehre liegt darin, daß sämtliche Abmessungen des Mähdreschers mit allen ihren Vorteilen beibehalten sind und trotzdem für die Reini= gungsvorrichtung ein konstruktiv einfach zu lösender Weg gefunden ist, ihre Reinigungsfläche zu vergrößern und sie damit zur Verarbeitung einer größeren Menge an Erntegut geeignet zu machen.
Das unterhalb der Dreschvorrichtung angeordnete Sammel= brett ist in bevorzugter Ausführung mit einer Mehrzahl sich in Längsrichtung der Maschine erstreckender Rinnen und in jeder Rinne mit einer Förderschnecke versehen, die das auf dem Sammelbrett anfallende Erntegut in Gemeinschaft nach rückwärts weiterleiten.
Um eine gleichmäßige Ausstreuung des Gutes vom Sammelbrett auf die demgegenüber breitere Fläche der Reinigungsvor= richtung sicherzustellen, kann eine Verteilervorrichtung sweckvoll sein, die aus einer quer zu den Förderschnecken des Sammelbrettes rückseitig der hinteren Querkante ange= ordneten Förderschnecke besteht, die beidseitig über die seitlichen Ränder des Sammelbretts hinaus bis zu den Seitenrändejrn der Reinigungsvorrichtung reicht. Die Schneckengänge dieser Fördervorrichtung haben von der Mitte der Schnecke ab zweckmäßig entgegengesetzten Stei= gungssinn.
In weiter bevorzugter Ausführung wirken mit der Reinigungs= vorrichtung zwei in axialer Richtung zueinander ausgerich= tete Gebläseflügel zusammen, deren auf Abstand voneinander angeordnete Gehäuse innen- und außenseitig je rät Lufteir.= lassen und mit sich nach außen verbreiternden Düsen versehen
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sind, deren ausgestoßene Luft die Reinigungsvorrichtung in ihrer ganzen Breite bestreicht.
Die Erfindung wird an dem in der Zeichnung veranschau= lichten Ausführungsbeispiel nachfolgend näher erläutert. In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Mähdreschers, teilweise im Schnitt,
Fi.-. 2 eine schaubildliche Draufsicht auf das Sammelbrett für die aus der Dreschtrommel anfallenden Körner mit nachfolgender Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Gebläses,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gebläse, teilweise im Schnitt gemäß Linie 4-4 in Fig. 3.
Der in Fig. 1 veranschaulichte selbstfahrende Mähdrescher ist in herkömmlicher V/eise vorn mit Antriebsrädern 11, hinten mit steuerbaren Lenkrädern 13, mit der üblichen, sich an die Plattform anschließenden Fördervorrichtung 14, der Fahrerkabine 15, einem Getreidetank 16 und einer An= triebsnaschine 17 ausgerüstet. Die Vorderräder sind auf einer Achse angeordnet, die mit X-X bezeichnet ist und auf der die Räder umlaufbar sind.
In der Darstellung der Fig. 1 ist die Seitenwand entfernt, um die Dresch-, Trenn- und Reinigungsvorrichtung des Mäh= dreschers sichtbar zu machen. Die Dresch- und die Trenn= vorrichtung 20 besteht aus einer sich in Längsrichtung der Maschine erstreckenden Axialdreschtrommel 21, an deren Einlaß ein Schaufelrad 22 angeordnet ist. Die Dreschtrommel ist in einem an der inneren Oberseite nit schraubenförmig
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verlaufenden Transportrippen 24 ausgerüsteten zylindrischen Gehäuse 23 angeordnet, dessen unterer Teil 25 konkav und als Sieb 26 ausgebildet ist, durch das hindurch das ausge= droschene Korn auf ein unterhalb des Dreschgehäuses 23 befindliches Saramelbrett 27 fällt.
Die Breite der ganzen Dresch- und Trennvorrichtung 20 ist so gehalten, daß sie zwischen die vorderen Antriebsräder 11 des Mähdreschers paßt, wenn diese auf die kleinste Spurbreite eingestellt sind. Die sich in Längsrichtung erstreckenden äußeren Randkanten 28 des Samraelbrettes 27 bestimmen somit die äußeren Begrenzungen der Dresch- und Trennvorrichtung. Das Sammelbrett wird ferner durch eine Vorderwand 29 und durch eine sich quer erstreckende Rück= wand 30 begrenzte Die Oberseite dieses Sammelbrettes weist eine Mehrzahl sich in Längsrichtung erstreckender Rinnen 31 auf, die sich über die ganze Länge des Sammelbrettes erstrecken. Mit diesem Sammelbrett wirken Fördermittel zusammen, die das anfallende Gut rückwärts befördern. Im Beispiel ist in jeder der Rinnen 31 eine aus einer Welle 42 mit darauf angebrachten schraubenlinienförmig verlau= fenden Sciiaufelblechen 43 bestehende Förderschnecke 4l angeordnet, deren vordere Enden in in der Vorderhand 29 angebrachten Lagern 44 abgestützt sind. Diese Förderschnecken
werden über nicht gezeigte Kegelradgetriebe von einer zu '
ihnen rechtwinklig verlaufenden Welle 45 angetrieben, die durch ein zumindest die Kreuzungsstellen mit den Förder= schnecken abdeckendes Schutzblech 46 abgedeckt ist.
Im dargestellten Beispiel weist das Sammelbrett 27 fünf Rinnen 31 und darin angeordneten Förderschnecken 4l auf. Bei der nachfolgenden Erläuterung sei die in Fig. 2 vorn liegende Schnecke als die 1. Schnecke und die ihn nach hinten zur anderen Längsseite des Sammelbrettes folgenden Schnecken in der veranschaulichten Reihenfolge als die
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2., die 3., die 4. und die 5. Schnecke bezeichnet.
Wie Fig. 2 zeigt, liegt das hintere Ende 47 der 1. Schnecke im wesentlichen in gleicher Ebene wie die Hinterkante 30 des Sammelbretts. Die 4. und 5. Schnecke enden, obwohl dies in Fig. 2 nicht veranschaulicht ist, wie die 1. Schnecke ira wesentlichen in der Ebene der hinteren Querkante 30. Die Enden 48 der 2. und der 3· Schnecke enden jedoch vor der hinteren Querkante 30. Die Schaufelgänge der 1. und der 2. Schnecke sind, wie in Fig. 2 dargestellt, gleich= laufend, wohingegen die Schaufelgänge der 3., 4. und 5. Schnecke entgegengesetzten Richtungssinn haben. Dies hat, wenn alle Förderschnecken über die Welle 45 angetrieben sind, zur Folge, daß das Korn durch die 1. und 2, Schnecke einer Kraft ausgesetzt ist, die entgegengesetzt zu der von der 3., 4. und 5. Schnecke ausgeübten Kraft ist. Die Förder= schnecken laufen nun .in einer solchen Umlaufrichtung um, daß die außenliegenden Schnecken auf das Korn eine Kraft ausüben, die es von der Breite des Sammelbretts 27 auf die relativ größere Breite der Reinigungsvorrichtung 70 aus= streut. Dadurch, daß sich das Ende 48 der mittleren Schnecke vor der hinteren Querwand 30.befindet, wird die Wirkung der von dieser Schnecke auf das Korn ausgeübten Querkraft gemindert. In dieser Rinne wird demzufolge die resultierende Kraftkomponente auf das Korn weiter rückwärts zur Auswirkung gebracht gegenüber der entsprechenden Kraftkonponente der 4. Schnecke. Es konnte festgestellt werden, daß, wenn die 2. und 3. Schnecke vor der hinteren Querkante 30 enden und die resultierenden Kraftvektoren dieser Schnecken weiter nach rückwärts gerichtet sind, dies dann eine besonders gute , Ausführung für ein mit 5 Förderschnecken versehenes Sammel= brett ergibt. Zwischen der Querkante 30 und dem Abdeckblech 46 haben die Schneckenwellen 42 keine Schaufelbleche. In unmittelbarer Nähe des Abdeckbleches 46 ist jede Schnecke 41 mit einem sich rechtwinklig zur Welle 42 erstreckenden
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Verteilerarm IiS versehen, der ein Ansammeln von Korn in diesem Bereich verhindert.
Obwohl das Erntegut mittels solcher Förderschnecken von der Breite des Sammelbrettes 27 bis auf die Breite der Reinigungsvorrichtung 70 ausgebreitet werden kann, ist noch eine Verteilervorrichtung 60 vorgesehen, die für eine gleichmäßige Verteilung des Korns über die Breite der Reinigungsvorrichtung sorgt. Diese Verteilervorrich= tung besteht aus einer Förderschnecke 61, deren Mittel= achse Tf-^f unterhalb der Welle k2 der Schnecken 4l ver= läuft. Diese Schnecke 6l besteht aus einer Welle 62, auf welcher Schaufeln 63 in solcher Weise befestigt sind, daß das Korn von der Mitte dieser Förderschnecke aus nach beiden Richtungen ausgestreut wird.
Bei der in Fig. 2 wiedergesehenen Anordnung der Querschnecke 6l zu den Schnecken 1Il war es zwecks deutlicherer Darstel= lung notwendig, den Verlauf der Schneckenschaufel 63 unter= brochen anzugeben. Dies erübrigt sich in der Praxis insbe= sondere dann, wenn der Durchmesser dieser Schneckenschaufel verkleinert oder deren Uelle 62 gegenüber den Schnecken 1M etwas mehr abgesenkt wird. Die sich bis zu den seitlichen Begrenzungen der Reinigungsvorrichtung 70 erstreckende Querförderschnecke 6l hat kurz vor den Rändern der Reini= gungsvorrichtung Randkanten 6k. Die äußeren Enden der Welle 62 laufen in Lagern 66, die in Platten 50 gefaßt sind. Diese Platten sind an der Außenseite von Wandungen 68 durch Befestigungsmittel 51 befestigt, die sich durch Schlitze 52 in diesen Viandungen hin erstrecken. Zur verti = kalen Verstellung der Förderschnecke 6l sind in diesen Wandungen 68 Ausnehmungen 53 vorgesehen.
Unterhalb der Förderschnecke 6l ist ein sich über die ganze Breite der Reinisuncsvorrichtung 70 erstreckendes kurzes Schüttlerblech 69 angeordnet, daß nit den Sieben der
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Reinigungsvorrichtung hin- und herschwingt, um das sich dort ansammelnde Gut nach rückwärts zu bewegen, so daß es auf die Siebe der Reinigungsvorrichtung fällt.
Die Reinigungsvorrichtung 70, die üblicher Bauart ist und ein oberes Sieb 72 und ein unteres Sieb 73 enthält, hat insofern eine größere Breite als bei sonstigen Bau= arten üblich, als sie bis su den äußeren Begrenzungen der großen Antriebsräder 11 reicht. Dadurch ist die Fläche der Reinigungsvorrichtung wesentlich vergrößert und dies unter Beibehaltung aller sonstigen Abmessungen der Maschine, So liegen die Außenkanten 71 der Reinigungsvorrichtung auf den äußersten Rändern des Mähdreschers, wie diese durch die vorderen Antriebsräder 11 bestimmt sind. Unterhalb des hinteren Randes des unteren Siebes 73 ist eine Mulde 7^ vorgesehen, in der sich Spreu und sonstige Rückstände ansammeln. Unter dem vorderen Rand des Siebes 73 ist eine weitere Mulde 75 vorgesehen, in der das gereinigte Korn aufgefangen wird. Wie bekannt, wird das nicht durch die Siebe hindurchfallende Material einer in der Zeichnung nicht veranschaulichten Förderschnecke zugeführt, welche die Rückstände zur Dresch- und Trennvorrichtung 20 zum nochmaligen Durchlauf zurückführt. In der Mulde 75 an= fallende reine Körner werden mittels eines Elevators dem Korntank 16 zugeführt.
Zur Reinigungsvorrichtung 70 gehört auch eine Gebläseein= richtung 77, die gegenüber den sonst üblichen Ausführungen Unterschiede aufweist. Bisher verwendete man ein einziges Gebläsegehäuse, in das von beiden Enden her Luft eingesogen wurde; sie wurde durch eine Düse ausgeblasen, die einen Luftstrom nach rückwärts durch die Siebe der Reinigungs= vorrichtung leitete. Die Reinigungsvorrichtung 70 ist nun aber, wie erläutert, so sehr verbreitert, daß mit einem Gebläse üblichen Durchmessers eine ausreichende Menge
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Luft durch die Einlaßöffnungen nicht angesogen werden kann, um einen gleichmäßigen Luftstrom quer über die ganze Breite der Reinigungsvorrichtung zu erzeugen. Beim Gegenstand der Erfindung setzt sich die Gebläseeinrichtung, wie in Fig. 4 dargestellt, aus einem ersten Gebläsegehäuse 78 mit äußerem Lufteinlaß 79, einem inneren Lufteinlaß 80, einer sich nach außen breitend erweiternden Düse 81 und Gebläseflügeln 82 sowie einem zweiten Gebläsegehäuse 83 mit äußerem Lufteinlaß 34, einem inneren Lufteinlaß 85, einer sich nach außen ebenfalls breitend erweiternden Düse 86 und Gebläseflügeln 87 zusammen. Beide Gehäuse 78 und 83 sind mit ihren auf Abstand voneinander angeordneten inneren Lufteinlaßöffnungen 80 und 85 in axialer Richtung zueinander ausgerichtet; zwischen diesen Lufteinlässen ist ein ihre Einzugsbereiche voneinander trennendes Schild 95 angeordnet, über die genannten vier Lufteinlässe kann ge= nügend Luft zugeführt werden, so daß der von beiden Düsen 81 und 86 ausgestoßene Luftstrom die gesamte Breite der Reinigungsvorrichtung erfaßt.
Durch beide Gehäuse hindurch erstreckt sich eine in Lagern 89 abgestützte, mit einer Riemenscheibe 90 versehene An= triebswelle 83, auf der die Gebläseflügel 82 und 8? be= festigt sind. Vor den Einlassen 79, 80, 84 und 85 befindet sich ein Siebgehäuse 91 mit einer Prontsiebplatte 92 und einer seitlichen Siebplatte 93. Diese Platten ergeben einen Schacht, der oben eine öffnung 94 hat.
Das im Betrieb anfallende Erntegut gelangt über die Förder= vorrichtung 14 in das zylindrische Dreschgehäuse 23. Durch das Schaufelrad 22, die sich in Längsrichtung der Maschine erstreckende Dreschtrommel 21 und die Transportrippen 24 wird das Gut von der Vorderseite zur Rückseite der Maschine geführt. Ausgedroschene Körner fallen durch die Siebteile 25, 26 hindurch auf das Sammelbrett 27 und werden durch die Schnecken 41 nach hinten gefördert. Durch die beschriebene
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Anordnung und Ausbildung dieser Schnecken werden die Körner beim überschreiten der hinteren Radkante 30 auf eine breitere Fläche ausgestreut und durch die Querförder= schnecke öl gleichmäßig über das kurze Schüttlerblech 69 verteilt, von wo. sie auf das obere Sieb 72 und anschließend auf das untere Sieb 73 der Reinigungsvorrichtung 70 fallen. Während der Bewegung über den Sieben sind die Körner dem von der Gebläseeinrichtung 77 ausgeblasenen Luftstrom aus= gesetzt, dessen Geschwindigkeit so groß ist, daß er die leichteren Bestandteile, wie Kaff und Spreu und Staub mit= nimmt. Die reinen Körner können dann in der Mulde 75 ge= sammelt werden.
Die in die beiden Gebläsegehäuse 78 und 83 durch die vier Einlaßöffnungen 79 3 80, 84 und 85 eingesogene und durch die Düsen 81, 86 ausgestoßene Luftmenge ist ausreichend groß, das Korn trotz der großen Breite der Reinigungsvor= richtung 70 zu reinigen. Die die Einlaßöffnungen umschlies= senden Siebgehäuse 91 halten Fremdkörper von dem Gebläse weitgehend zurück. Sollte ein solches Siebgehäuse 91 vollständig verstopft sein, kann den Gebläsen noch immer durch die öffnung 94 ungefilterte Luft zugeführt werden, und da diese öffnungen 94 sich an der höchsten Stelle der Vorrichtung befinden, ist die dort eingesogene Luft ver= gleichsweise am wenigsten mit Fremdkörpern durchsetzt.
Patentansprüche 009833/1342

Claims (10)

  1. - li -
    Patentansprüche
    /l.iselbstfahrender Mähdrescher mit zwischen den angetrie= ι / benen Vorderrädern oberhalb deren Achse in Längsrichtung der Maschine angeordneter Axialdreschtrommel und hier hinter den Vorderrädern nachfolgender, tiefer gelegener Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Dreschvorrichtung (20) ein mit das an= fallende Gut rückwärts weiterleitenden Fördermitteln zusammenwirkendes Sammelbrett (27) angeordnet ist, dessen Breite geringer ist als der Abstand der Vorder= räder (11) und an dessen hinter den Vorderrädern lie= gender Querkante (30) eine Verteilervorrichtung (60) und in ihrem Ausstreubereich die Reinigungsvorrichtung (70) angeordnet sind, und die Breite dieser Vorrichtungen (60, 70) größer ist als die Breite der Dreschvorrichtung (20).
  2. 2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sammelbrett (27) mit einer Mehrzahl sich in Längsrichtung der Maschine erstreckender Rinnen (3D versehen und in jeder Rinne eine das Gut nach rück= wärts weiterleitende Förderschnecke (41) angeordnet ist.
  3. 3. Mähdrescher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn= zeichnet, daß die Verteilervorrichtung (60) aus einer quer zu den Förderschnecken (41) rückseitig der Quer= kante (30) angeordneten Förderschnecke (61) besteht, die beidseitig über die seitlichen Ränder des Sammel= brettes (27) hinaus bis zu den Seitenrändern der Reinigungsvorrichtung (70) reicht.
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  4. 4. Mähdrescher nach Anspruch 3S dadurch rekennzeichnet, daß die Schaufelbleche (#3) der Förderschnecke (61) etwa von der Mitte der Schneckenwelle (62) ab einen entgegengesetzten Steigungsverlauf haben.
  5. 5. Mähdrescher nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge= kennzeichnet, daß mit der Reinigungsvorrichtung (70) zwei in axialer Richtung zueinander ausgerichtete Gebläseflügel (82, 87) zusammenwirken, deren auf Ab= stand voneinander angeordnete Gehäuse (78, 83) innen- und außenseitig je mit Lufteinlässen (79, 80, 84, 85) und mit sich nach außen verbreiternden Düsen (81, 86) versehen sind, deren ausgestoßene Luft die Reinigungs= vorrichtung in ihrer ganzen Breite bestreicht.
  6. 6. Mähdrescher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den innenseitig liegenden Lufteinlässen (80, 85) ein ihre Einzugsbereiche trennendes festes Schild (95) angeordnet ist.
  7. 7. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelbleche (43) der außenliegenden Förder= schnecken (4l) eine solche Form haben, daß sie dem Gut beim überschreiten der hinteren Querkante (30) eine nach außen gerichtete V,*urfkomponente erteilen.
  8. 8. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelbleche (43) der Förderschnecken (4l) höchstens bis zur hinteren Querkante (30) reichen und die sich darüber hinaus erstreckenden Sehneckenwellen (42) in Antriebsverbindung mit der Querförderschnecke (6l) stehen und einen Verteilerarm (49) tragen.
  9. 9. Mähdrescher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Querförderschnecke (6l) unter den Schneckenwellen (42) angeordnet ist.
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  10. 10. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer ungeraden Anzahl von vorhandenen Förder= Schnecken (41) das Schaufelblech (43) der mittleren Schnecke vor der hinteren Querkante (30) endet.
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    Lee rs e ι te
DE19691962110 1968-12-16 1969-12-11 Selbstfahrender Maehdrescher mit Axialdreschtrommel und ihr nachfolgender Reinigungsvorrichtung Pending DE1962110A1 (de)

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