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DE1961960B2 - Verwendung eines Schlickers zur Beschichtung eines Gegenstandes mit keramischem Überzug mittels Elektrophorese - Google Patents

Verwendung eines Schlickers zur Beschichtung eines Gegenstandes mit keramischem Überzug mittels Elektrophorese

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DE1961960B2
DE1961960B2 DE1961960A DE1961960A DE1961960B2 DE 1961960 B2 DE1961960 B2 DE 1961960B2 DE 1961960 A DE1961960 A DE 1961960A DE 1961960 A DE1961960 A DE 1961960A DE 1961960 B2 DE1961960 B2 DE 1961960B2
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alkali
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ceramic
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DE1961960A
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Ferro Corp
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D13/00Electrophoretic coating characterised by the process
    • C25D13/02Electrophoretic coating characterised by the process with inorganic material

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Description

Das elektrophoretische, keramische Beschichtungs- a verfahren ist den herkömmlichen Tauch- oder Besprühtechniken überlegen, da es rasch arbeitet und die gesamte Oberfläche eines Werkstückes einschließlich seiner Kanten wirksam beschichtet.
Das breite Anwendungsgebiet der Elektrophorese für die Abscheidung einer Keramikfritte auf einem geeigneten Substrat, die sich dazu eignet, zu einem geschmolzenen, glasigen Überzug gebrannt zu werden, ist schon seit einiger Zeit bekannt, und das Verfahren ist generell geoffenbart durch die US-Patentschriften 19 07 984; 23 21439; 24 78 322 und 28 26 541. Die genannten Patentschriften offenbaren ganz allgemein die Elektroabscheidung von anorganischen Überzügen, wie glasige Fritten und/oder Metallkeramiken auf geeigneten Substraten.
Hierzu sei auch auf die Publikation hingewiesen, mit dem Titel »Now: Electrodeposition for porcelain enamel«, publiziert in »Metal Products Manufacturing Magazine, Dana Chase Publications Inc., Copyright August, 1968«.
Bis jedoch die ausgedehnten Untersuchungen vorgenommen wurden, war die technische Anwendung der elektrischen Abscheidung nicht als technisch durchführbar angesehen worden, insbesondere im Hinblick auf jüngste industrielle Fortschritte, die durch kontinuierli- ω ehe, automatisierte Produktionsanlagen gekennzeichnet waren.
Die Elektrophorese hatte bisher einen fundamentalen Nachteil, der gegen ihre Verwendung bei einer kontinuierlichen, keramischen Beschichtungsoperation b5 sprach. Sowohl in Abhängigkeit von der Gestalt des zu beschichtenden Substrates als auch von seiner Stellung und Entfernung von der Elektrode entgegengesetzter Polarität wurden bestimmte Teile desselben rascher und stärker beschichtet als andere, was zu einem technisch untragbaren, nicht einheitlichen Überzug führte, mit Gebieten, die vollständig unbeschichtet waren, bestimmte Gebiete waren so dünn beschichtet, daß bei der abschließenden Brennoperation der Überzug teilweise abgebrannt wurde, und andere Gebiete besaßen einen übermäßig starken Überzug, der durch Kriechen und Ziehen gekennzeichnet war.
Durch die nachfolgend beschriebene Erfindung ist das elektrophoretische Verfahren in der Anwendung auf anorganische Beschichtungen, wie Keramiken und Metallkeramiken erstmals verbessert und überarbeitet worden, wodurch bei der elektrophoretischen Abscheidung eines Überzuges auf einem Substrat sich die Dicke des Überzuges selbst in Grenzen hält, da der Überzug seine Leitfähigkeit im direkten Verhältnis zu seiner Dicke an irgendeinem gegebenen Punkt verliert, somit die Abscheidungsgeschwindigkeit an den Stellen, die rasch vollkommen überzogen wurden, herabgesetzt wird, wodurch andere weniger leicht zugängliche Gebiete in die Lage versetzt werden, mit den dicker beschichteten Gebieten gleichzuziehen, und somit ein Weg geschaffen wird, auf dem eine einheitliche Beschichtung auf den komplexesten Formen in relativ kurzer Zeit erreicht wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung eines Schlickers, der auf 100 Gew.-Teile des Überzugsmaterials etwa 0,10 bis etwa 2,0 Gew.-Teile Alkalialuminat in Kombination mit etwa 0,03 bis etwa 1,0 Gesamtgew.-Teilen wenigstens eines Alkalisalzes aus der Gruppe der Alkalisilikate, Alkalizirkonate und Alkalititanate enthält zur Beschichtung eines Gegenstandes mit einem einheitlichen keramischen glasartigen oder metallkeramischen Überzug mittels Elektrophorese.
Obgleich gewisse Verfeinerungen eingeführt wurden, unterscheidet sich die Vorrichtung zur Durchführung der vorliegenden Erfindung nicht wesentlich von derjenigen, die im oben genannten Stand der Technik geoffenbart ist, und besteht im wesentlichen aus einem geeigneten Tank, oder im Falle einer kontinuierlichen Anlage, aus einem geeigneten verlängerten linearen Tank oder Trog zur Aufnahme des Schlamms, einer Gleichstromquelle, wobei das Innere des Tankes im allgemeinen über die elektrische Quelle angeschlossen ist, um es kathodisch zu machen, und die Aufhängevorrichtung zum Tragen des zu emaillierenden Gegenstandes und/oder der zu emaillierende Gegenstand zur Anode gemacht wird. Der Tankinhalt bestehend aus keramischem Schlamm ist elektrisch leitend und die feingemahlenen Schlammteilchen wandern unter der angewandten elektromotorischen Kraft zum anodischen Gegenstand oder dem zu emaillierenden Substrat hin.
Anschließend an die Entfernung aus dem Emailschlamm wird der beschichtete Gegenstand dann nach üblichen Emaillierungs- oder Keramikverfahren gebrannt.
Obgleich die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die direkte Applikation der Porzellanemaille auf ein metallisches Basis-Substrat betrifft, ist es selbstverständlich, daß die Erfindung allgemeine Anwendbarkeit auf nicht-metaliische Substrate, wie Keramikgefäße, besitzen kann, solange sie ausreichend leitfähig gemacht werden können, und die vorliegende Erfindung besagt weiterhin, daß nicht nur Porzellan-Emailfritten, sondern sowohl Keramikfritten
als auch Metallkeramiken ebenfalls erfolgreich elektrophoretisch abgeschieden werden können.
Offensichtlich ist die Zusammensetzung einer beliebigen Fritte, die für die vorliegende Erfindung brauchbar ist, nicht kritisch, und unten ist die Oxidzusammensetzung einer typischen Fritte angegeben, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann, die unter Verwendung üblicher, gut bekannter Frittenrohmaterialien und üblicher Schmelzverfahren aufgetragen und aufgeschmolzen werden kann.
Tabelle 1
Oxide Gew.-%
SiO2 37,04
ZrO2 8,37
K2O 1,67
Na2O 15,32
Li2O 0,95
CaO 4,98
B2O3 21,29
Al2O3 3,42
P2O5 1,03
Co2O3 0,76
NiO 1,03
CuO 0,23
MnO2 1,10
F 2,81
20
25
100,00
Die zuvor genannte Fritte kann anschließend in einer herkömmlichen Kugelmühle unter Verwendung der folgenden Mahlzusätze zu einem wäßrigen Schlamm vermählen werden:
30
Tabelle 2
Fritte
Ton
Tragantgummi
Bentonit
Wasser
Gewichtsteile
100
1/2
1/2
60
40
Die obigen Materialien werden mit Wasser zu einer Feinheit vermählen, so daß 2 bis 4 g Fritte auf einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,035 mm pro 50 cm3 Schlamm zurückgehalten werden. Diesen Schlamm gibt man zusammen mit genügend Wasser, so daß ein Schlammsuspensionsbad mit einem spezifischen so Gewicht von 1,30 erzeugt wird, in einem geeigneten Abscheidungstank. Beim spezifischen Gewicht von 1,30 muß der Schlamm konstant gerührt werden, um zu verhindern, daß sich die festen Teilchen der Fritte auf dem Boden des Behälters absetzen. Zu dem Schlamm werden die folgenden Materialien hinzugegeben, um den Tankinhalt zu vervollständigen.
Kaliumsilikat*
Natriumaluminat
775 mg/1 Bad
2325 mg/1 Bad
60
*) Lösliches Kaliumsilikat, verdünnt mit zwei oder mehr Teilen Wasser vor der Zugabe zum Suspensionsbad.
Das Natriumaluminat wird in heißem Wasser (150 g/l) vor der Zugabe zum Suspensionsbad gelöst. Nachdem b5 man das Kaliumsilikat und das Natriumaluminat eine genügende Zeit lang einheitlich mit dem Schlamm vermischt hat, ist das Suspensionsbad fertig für die elektrische Abscheidung auf einem Metallsubstrat.
Jedes Metall kann durch elektrische Abscheidung aus diesem Suspensionsbad beschichtet werden, falls die Metalloberfläche während der Abscheidung elektrochemisch aktiv ist. Mit »elektro-chemisch aktiv« ist gemeint, daß Metallionen während des elektrischen Stromflusses in Lösung gehen. Beispiele für Metalloberflächen, die in der Suspension elektro-chemisch aktiv sind, sind (1) chemisch-gereinigtes Kupfer und Schmiedeeisen und (2) mit Sand- oder Grießstrahl gereinigtes Gußeisen und Flußstahl. Beispiele für Metalloberflächen, die im unbehandelten Zustand nicht als generell eiektro-chemisch aktiv in der Suspension angesehen werden, sind rostfreier Stahl, Aluminium und stark oxidiertes Eisen und Stahl.
Eine oberflächenaktivierende Behandlung für Metalloberflächen, wie für geätztes und neutralisiertes Schmiedeeisen und leicht oxidiertes Eisen und Stahl, die nicht genügend elektro-chemisch aktiv sind, besteht darin, durch Eintauchen oder Besprühen die Oberfläche der Einwirkung einer Lösung (1/4 bis 25%) einer starken Säure, wie Schwefelsäure, Chlorwasserstoffsäure, Salpetersäure oder Phosphorsäure einige Sekunden lang auszusetzen.
Für die elektrische Abscheidung wird Gleichstrom verwendet und das Suspensionsbad schließt den Kreislauf zwischen Anode und Kathode. Der zu beschichtende Gegenstand wird zur Anode des elektrischen Stromkreises gemacht, während die Kathode die innere Oberfläche des Tankes sein kann oder aus getrennten Blättern oder Platten aus leitendem Material, wie rostfreiem Stahl, Schmiedeeisen oder Kupfer bestehen kann. Die Spannung zwischen dem zu beschichtenden Gegenstand und der Kathode wird auf einen Wert eingestellt, so daß die Stromdichte auf dem zu beschichtenden Gegenstand im Bereich von 0,556 bis 11,1 A/dm2 vorzugsweise zwischen 1,67 bis 6,66 A/dm2 liegt, eine ideale Stromdichte für Porzellanemail liegt bei 2,22 bis 3,33 A/dm2.
Die erforderliche Spannung liegt im allgemeinen im Bereich von 10 bis 200VoIt, wobei die genaue erforderliche Spannung von der Größe der Kathode, der Größe des zu beschichtenden Gegenstandes, der Entfernung zwischen Kathode und dem zu beschichtenden Gegenstand und dem elektrischen Widerstand des Suspensionsbades abhängig ist. Für das oben beschriebene Suspensionsbad beträgt der elektrische Widerstand ungefähr 300 Ohm · cm.
Die erforderliche Spannung ist abhängig von dem Trennungsabstand des zu emaillierenden Gegenstandes von der untergetauchten Elektrode. Für 2,54 cm Trennungsabstand beträgt der Spannungsbereich 2 bis 50 Volt. Für 45,7 cm Trennungsabstand beträgt der Spannungsbereich 50 bis 300 Volt.
Wenn der Behälter für die elektrische Abscheidung ein schmiedeeiserner Tank von 15,2 cm Weite, 20,3 cm Länge und 45,7 cm Tiefe ist und der zu beschichtende Gegenstand ein Stück 10 χ 10 cm Emaillierblech mit einer Dicke von 0,9 mm ist, so beträgt die erforderliche Spannung für die bevorzugte Stromdichte von 2,22 A/dm2 ungefähr 25VoIt. Selbstverständlich kann die Spannung variiert werden, um die ideale Stromdichte in Aufschlämmungen mit verschiedenen Widerständen bereitzustellen und um sich den anderen Variablen, die die elektrische Abscheidung beeinflussen, anzupassen.
Die Dicke des abgeschiedenen Überzuges kann kontrolliert werden, indem man die Strommenge pro
Flächeneinheit, die durch das Suspensionsbad fließt, reguliert. Da die Strommenge pro Flächeneinheit das Produkt der Stromdichte und der Zeit während der der Strom fließt, ist, wird die Dicke des abgeschiedenen Überzuges durch die Stromdichte um! die Abscheidungszeit kontrolliert. Man fand, daß die Abscheidungszeiten bei einer Stromdichte von 2,22 A/dm2 zwischen 5 und 50 Sekunden schwanken, für einen Überzug, dessen Dicke nach dem Brennen 7,6- 10-3cm beträgt. Ein dickerer oder dünnerer Überzug macht eine entsprechende längere oder kürzet e Abscheidungszeit erforderlich.
Der Grund für die Variation der Abscheidungszeit bei 2,22 A/dm2 ist der, daß Suspensionsbäder mit verschiedenen Glasfritten oder verschiedenen Teilchengrößen-Verteilungen der gleichen Glasfritte verschiedene elektrische Nutzwerte haben können. Man fand, daß die elektrischen Nutzwerte zwischen einem Maximum von 250 mg abgeschiedenes Material pro Coulomb Elektrizität bis zu einem Minimum von 25 mg abgeschiedenes Material pro Coulomb Elektrizität schwanken. Da ungefähr 2,78 g abgeschiedenes Material pro dm2 für eine 7,6 · 10-3cm Dicke, gebrannte Schicht benötigt werden, beträgt die Abscheidungszeit bei 2,22 A/dm2 und einem Nutzwert von 50 mg pro Coulomb 25 Sekunden.
Die Zeit, die der Gegenstand in dem Abscheidungsbad unter elektrischem Strom stehen muß, liegt im Bereich von 5 bis 90 Sekunden. Die im Einzelfall benötigte Zeit ist vom elektrischen Nutzwert des jo Abscheidungsbades, der durchschnittlichen Stromdichte und der Dicke der Email, die abgeschieden werden soll, abhängig.
Nachdem ein Überzug abgeschieden ist, wird der Gegenstand aus dem Suspensionsbad entfernt. An dieser Stelle kann der Gegenstand mit Wasser gespült werden (Eintauchen oder Besprühen), um lose Teilchen der Glasfritte von der Oberfläche des Überzugs zu entfernen und um ein Rändern zu verhüten. Nach dem Spülen wird der Überzug getrocknet. Das Trocknen kann in einem Trockenofen erfolgen, unter Verwendung von Infrarotlampen oder anderen Vorrichtungen. Das Brennen des elektrisch abgeschiedenen Überzugs wird nach herkömmlichen Methoden vorgenommen. Für einen beschichteten Gegenstand aus dem obigen Suspensionsbad beträgt die Branüzeit der abgeschiedenen Schicht ungefähr 3 Minuten bei 788° C in einem periodischen Ofen.
Die Neuheil der vorliegenden Erfindung liegt in der Beobachtung, daß die Vereinigung eines Alkalisalzes aus der Gruppe, die von Alkalisilikat, Alkalizirkonat und Alkalititanat gebildet wird, mit einem Alkalialuminat im Tankinhalt, die zuvor beschriebene Fähigkeit fördert, sich selbst bei der Abscheidung in Grenzen zu halten, wodurch ein einheitlicher Überzug auf einer relativ komplexen Form, wie auf einer Waschtrommel, einem Herdteil etc. erzielt werden kann.
Von den Alkalialuminaten ist das Natriumaluminat sehr zu bevorzugen, ihm folgen Kalium- und Lithiumaluminate in dieser Reihenfolge. bo
Obgleich die Alkalisalze der Silikate, Zirkonate und Titanate so wirken, daß sie die selbst-limitierende Fähigkeit im Rahmen der vorliegenden Erfindung fördern, ist das Alkalisilikat bei weitem am stärksten bevorzugt und das spezielle bevorzugte Alkalisilikat ist Kaliumsilikat, Natrium- und Lithiumsilikat folgen in dieser Reihenfolge der Bevorzugung.
BeisDielsweise würde 3'/2mal soviel Kalium- oder Lithiumaluminat benötigt, um die gleichen Ergebnisse zu erhalten, die mit Natriumalumir.at erzielt werden. Und obwohl die Alkaüzirkonate und -titanate die Selbstlimitierung fördern, werden sie in größeren Konzentrationen als die Alkalisilikate benötigt.
In Tabelle 3 unten ist ein typischer Mahlzusatz für die elektrische Abscheidung zusammen mit einem bearbeitbaren Bereich für die verschiedenen Mahlzusätze angegeben:
Tabelle
Gewichtsteile Bereich
Typisch Basis 100
Glasfritte 100 0-100,0
Schwere, schmelzbare Be 10
standteile*) "/2-10,0
Ton 1 '/8-2,0
Bentonit 3/4 Vi6-2,0
Tragantgummi Va 40-60,0
Wasser 50
*) Siliciumdioxid, Aluminiumdioxid, Zirkon, Feldspat, Zinkoxid, Farboxid, etc.
Daraus sich ergebender Schlamm:
Spezifisches Gewicht:
1,5-1,9(1,7 typisch);
Feinheitsbereich:
10 g zurückgehalten auf einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,075 mm pro 50 cm3 Schlamm bis 1 g zurückgehalten auf einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,035 mm pro 50 cm3 Schlamm.
Typisch sind 3 g zurückbehalten auf einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,035 mm pro 50 cm3 Schlamm.
Wie in der Emailliertechnologie gut bekannt ist, gibt es einen weiten Bereich anderer akzeptabler Elektrolyte und Mahlzusätze, die als Mahlzusätze geduldet werden können.
In Tabelle 4 unten ist die typische Tankzusammensetzung angegeben, die man erhält, indem man Wasser oder Salze beim Mahlen in einer solchen Menge zugibt, so daß man das benötigte spezifische Gewicht und die Zusammensetzung erhält.
Tabelle 4
Schlammzusammensetzung für den Tank
Gewichtstiiile Bereich
Typisch Basis 100
Glasfritte 100 0—100,0
Schwer schmelzbare Be 10
standteile '/2-10,0
Ton 1 i/g-2,0
Bentonit 3/4 i/i6-2,0
Tragantgummi 3A 140-400,0
Wasser 175 0,10-2,0
Natriumaluminat 0,52 0,03-1,0
Kaliumsilikat 0,17
Der elektrische Widerstand des Bades sollte im Bereich von 150 bis 700 Ohm · cm lieEen. Ein typisches
Bad wird einen elektrischen Widerstand von 350 Ohm · cm besitzen. Der elektrische Widerstand des abgeschiedenen selbst-limitierenden Überzugs wird im Bereich von 7 χ ΙΟ2 bis 1 χ ΙΟ7 Ohm · cm liegen.
Es ist selbstverständlich, daß das Alkalisalz des Aluminates oder das Alkalisilikat, -zirkonat oder -titanat zum Teil in die Mühle und/oder direkt dem Tankinhalt zugesetzt werden kann.
Die vorliegende Erfindung schließt auch die elektri-
sehe Abscheidung von Metallkeramiken ein, die erhalten werden, indem man in den Tank-Schlamm oder durch Vermählen mit den keramischen Überzugsbestandteilen gepulverte Metalle, wie Aluminium, einbringt, die zusammen mit der keramischen Überzugsmasse abgeschieden werden, um eine Metallkeramik oder eine Metall-Keramik-Überzugskombination zu bilden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verwendung eines Schlickers, der auf 100 Gew.-Teile des Überzugsmaterials etwa 0,10 bis etwa 2,0 Gew.-Teile Alkalialuminat in Kombination mit etwa 0,03 bis etwa 1,0 Gesamtgew.-Teilen wenigstens eines Alkalisalzes aus der Gruppe der Alkalisilikate, Alkalizirkonate und Alkalititanate enthält zur Beschichtung eines Gegenstandes mit einem einheitlichen keramischen glasartigen oder metallkeramischen Überzug mittels Elektrophorese.
2. Verwendung nach Anspruch 1 zur Beschichtung mittels einer elektrophoretischen Abscheidung bei einer Stromdichte von 0,556 bis 11,1 A/dm2.
3. Verwendung eines Schlickers nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei als Alkalialuminat Natriumaluminat eingesetzt wird.
4. Verwendung eines Schlickers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als Alkalisalz aus der Gruppe der Silikate, Zirkonate und Titanate Alkalisilikate, vorzugsweise Kaliumsilikat, eingesetzt werden.
5. Verwendung eines Schlickers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schlicker Emailpartikel enthält.
6. Verwendung eines Schlickers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schlicker neben keramischen Partikeln gepulvertes Metall, wie Aluminium, enthält.
DE1961960A 1968-12-12 1969-12-10 Verwendung eines Schlickers zur Beschichtung eines Gegenstandes mit keramischem Überzug mittels Elektrophorese Ceased DE1961960B2 (de)

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